Champions League 2021 - Tipps, Quoten & Vorberichte

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Champions League Tipps, 5. Spieltag (02.12.2020), Saison 2020/21
Champions League Tipps, 5. Spieltag (02.12.2020), Saison 2020/21
Die Champions League Gruppenphase bleibt weiterhin spannend. Wir nehmen die SPiele mit BVB 09 und RB Leipzig unter die Lupe! Mehr dazu in unserem Wett-Tipp! …
News icon1 januari, 1970
Author iconWettbonus Redaktion

Der Entscheider hieß Kingsley Coman! Per Kopf erzielte der Franzose das Siegtor im Champions-League-Finale 2020, wodurch der FC Bayern gegen Paris St. Germain gewann (1:0). Keine zwei Monate später beginnt bereits die neue Saison – und wie gewohnt versorgen wir Sie mit den wichtigsten Infos. Wer sind die Favoriten? Wie steht es um die Gruppen? Welche Tipps geben unsere Experten? Und was sollte man sonst noch wissen? Hier unser Überblick!

CL Wett Tipps und Quoten

Für die Champions League hat sich die Fußballwelt einen ganz besonderen Spitznamen ausgedacht – die „Königsklasse“. Den hochtrabenden Titel trägt der Wettbewerb durchaus zurecht, denn wer sich hier durchsetzt, darf mit Fug und Recht als bester Fußballklub der Welt bezeichnet werden.

 

Aktuell genießt der FC Bayern diesen Ruf. Mit einem grandiosen Lauf – Stichwort: 8:2 gegen Barcelona – stürmten die Münchner zum ersten Champions-League-Titel seit sieben Jahren. Die Elf von Hansi Flick gilt es im kommenden Jahr zu schlagen.

Champions league Wetten

Lesen Sie hier, wer die Bayern entthronen könnte, wo Sie die Champions League verfolgen können, wie der Wettbewerb aufgebaut ist und jede Menge weiteres Wissenswertes – natürlich auch zum Thema Wetten in der Champions League!

 

Die Gruppenphase

Schon in der Gruppenphase der Champions League dürfen sich Fußballfans auf hochklassige Duelle freuen – auch und gerade mit deutscher Beteiligung. Atletico Madrid, Real Madrid, Inter Mailand, Manchester United, PSG – all diese Team treffen in der kommenden Champions-League-Saison auf Bundesligisten. Hier eine Übersicht der Gruppen und ihrer Teilnehmer.

Gruppe A

  • FC Bayern München
  • Atletico Madrid
  • RB Salzburg
  • Lokomotive Moskau

Titelverteidiger Bayern München erwischte in Gruppe A nicht das leichteste Los: Vor allem Atletico und – mit einigen Abstrichen – RB Salzburg könnten dem deutschen Rekordmeister gefährlich werden, wenngleich der Flick-Elf aktuell klar die Favoritenrolle zufällt. Was haben die Bayern für ein Turnier gespielt! Corona-Endrunde, in Lissabon, 3:0 gegen Chelsea, 8:2 gegen Barcelona (!), 3:0 gegen Lyon, und schließlich: 1:0 im Endspiel gegen PSG. Im Laufe des Turniers zementierten die Münchner ihren Status als weltbeste Fußballmannschaft – und zum Start der neuen Saison wirkt es nicht, als würde das Team nachlassen.

Atletico Madrid scheiterte im Vorjahr derweil an RB-Leipzig (1:2). Die Niederlage kam unerwartet, waren die Rojablancos doch in guter Form: Mit dem FC Liverpool bezwang das Team von Diego Simeone im Achtelfinale den Titelverteidiger und damaligen Topfavoriten. In der heimischen Liga konnten Atletico ebenfalls nicht an die großen Erfolge der Vorjahre anknüpfen – satte 17 Punkte Rückstand hatte die Mannschaft auf Erzrivale und Meister Real Madrid. Immerhin: Das Team konnte sich im Sommer hochkarätig verstärken, in Person von Luis Suarez.

Im Lager von RB Salzburg dürfte man zunächst froh sein, dass man überhaupt dabei ist in der Königsklasse: Elf Mal in Folge (!) waren die Österreicher in der Qualifikation gescheitert, erst der zwölfte Anlauf bescherte dem Klub die erste Champions-League-Teilnahme der Vereinsgeschichte. Mit Mateschitz-Millionen im Hintergrund gehört Salzburg zu den Talentschmieden Europas, weshalb das Team nicht unterschätzt werden sollte: RB spielt technisch versierten, taktisch durchdachten Fußball. Ein, zwei Überraschungen könnten drin sein für die Salzburger – wenngleich man sich am Ende wohl hinter Atletico und den Bayern wird einreihen müssen.

Lokomotive Moskau wiederum spielt in Gruppe A klar die Außenseiterrolle. Selbst im Vergleich mit RB Salzburg, Kadewert 144 Millionen, sind die Russen, Kaderwert 84 Millionen, klar im Nachteil. Das Mittelfeldgespann Barinov-Krychowiak-Miranchuk könnte auf internationaler Bühne für sich werben – doch von Teamerfolgen in der Champions League scheint diese Mannschaft weit entfernt.

 

Gruppe B

  • Real Madrid
  • Inter Mailand
  • Schachtar Donezk
  • Borussia Mönchengladbach

Hammerlos für Gladbach! Mit Real Madrid, Inter Mailand und Schachtar Donezk erwarten die Fohlen gleich drei Teams, die mindestens als Viertelfinal-Kandidat gelten – und das ist im Fall von Real Madrid noch extrem konservativ formuliert. Die Königlichen wollen endlich wieder um den Titel spielen, nachdem der Abgang von Cristiano Ronaldo auch einen sportlichen Niedergang herbeiführte: Zwei Mal in Folge scheiterten die Madrilenen seither im Achtelfinale. Immerhin: Die spanische Meisterschaft sicherte sich die Mannschaft mit fünf Punkten vor Erzrivale Barca.

Inter Mailand hinkte in den vergangenen Jahren ebenfalls den eigenen Erwartungen hinterher – doch die Formkurve zeigt klar nach oben; unter Coach Antonio Conte bewegen sich die Nezzazurri annähernd auf Juve-Niveau, was nicht zuletzt am Torgaranten Romelu Lukaku liegt, der das Aushängeschild der neuen,  vor Klasse strotzenden Inter-Elf ist. Das Erreichen des Champions-League-Achtelfinals ist trotz der schweren Gruppe erwartbar – wenn nicht mehr.

Den Italienern könnte allerdings ein ukrainischer Dauergast in die Quere kommen: Schachtar Donezk. Das beste osteuropäische Team der vergangenen Jahre sorgte in der Königsklasse immer wieder für Überraschungen, wenngleich die ganz großen Erfolge ausblieben. Dennoch: Nachdem man bereits Teams wie Manchester City ärgern konnte, sollten der Mannschaft auch starke Auftritte gegen Madrid und Mailand zugetraut werden.

Ob man das auch von der Fohlenelf behaupten kann? Schwer zu sagen. Nur mit Ach und Krach sicherte sich Borussia Mönchengladbach das Champions-League-Ticket. Angesichts der enorm anspruchsvollen Gruppe sollte schon das Erreichen der Europa-League-K.o.-Phase als Erfolg gewertet werden.

Gruppe C

  • Manchester City
  • FC Porto
  • Olympique Marseille
  • Olympiakos Piräus

Freifahrtschein für Manchester City? Man könnte das durchaus denken in Anbetracht der individuell überschaubaren Gruppe C. Marseille, Piräus und Porto sind keine Gegner aus derselben Gewichtsklasse – und doch sollte man sich bei den SkyBlues nicht zu sicher sein: Erst im Vorjahr scheiterte die Mannschaft trotz haushoher Favoritenstellung an Olympique Lyon (Viertelfinale), um nur einen von vielen verkorksten Auftritten gegen Underdogs zu nennen. So herausragend die Citizens individuell auch sein mögen: In der Champions League müssen sie sich ihren Status noch erkämpfen.

Der FC Porto kann derweil froh sein, in Gruppe C gelandet zu sein – denn hier stehen die Chancen auf ein Achtelfinale bestens. Im Vorjahr zog die Mannschaft endlich wieder am Erzfeind Benfica Lissabon vorbei, nun tritt man mit einem hochveranlagten Kader in der Champions League an. Siege gegen Marseille und Piräus sind eigentlich ein Muss für dieses Team – oder?

Olympique Marseille könnte im Kampf um Rang zwei noch ein Wörtchen mitreden; in der verkürzten Vorsaison in Frankreich sicherte sich OM den zweiten Platz hinter PSG, der Einfluss von Ex-Porto-Coach Andre Villas-Boas weitet sich zunehmend aus – im positiven Sinn. Topstar Florian Thauvin machte unter dem Portugiesen den nächsten Schritt Richtung Weltklasse, nun erhält er unter anderem durch Bayern-Leihgabe Michael Cuisance unterstützung. Ein interessantes Team!

Das zweite „olympische Team“ der Gruppe, Olympiakos Piräus, dürfte derweil kaum für Furore sorgen. Die Griechen gehören zwar zu den Stammgästen in der Königsklasse – doch sie gehören auch Jahr für Jahr zum Fischfutter für die dicken Haie. In der Vergangenheit konnte man knappe Niederlagen bereits als Achtungserfolge werden, daher dürfte Piräus selbst in der individuell limitierten Gruppe C keine nennenswerte Rolle spielen.

Gruppe D

  • FC Liverpool
  • Ajax Amsterdam
  • Atalanta Bergamo
  • FC Midtylland

Interessante Auslosung für den FC Liverpool: Die Reds stehen an der Spitze der Gruppe D, die nominell unterbesetzt wirkt – und doch für ordentlich Furore sorgen könnte. Der klare Favorit sind natürlich die Reds, die 2019 den Titel gewinnen konnten, nur um 2020 bereits im Achtelfinale zu scheitern. Das frühe Aus gegen Atletico Madrid dürfte die Mannschaft zusätzlich motivieren, wenngleich es auch sein Gutes hatte: Mit voller Konzentration auf den nationalen Fußball feierte Liverpool die erste Premier-League-Meisterschaft seit 30 Jahren – und obendrein eine Ligasaison der Superlative.

Ganz so dick trug Ajax Amsterdam in den vergangenen Jahren nicht auf, aber dennoch gebührt dem Team Respekt: In den Niederlanden gewann man wieder einmal die Meisterschaft, ausgerechnet wegen des besseren Torverhältnisses – also indirekt wegen der Ajax-Liebe zum Offensivfußball. In der Champions League stürmte die Mannschaft mit demselben Konzept vor zwei Jahren bis ins Halbfinale. Erst in letzter Sekunde unterlag man dort den Tottenham Hotspur. In der Folgesaison reichte es allerdings nur bis in die Europa-League-Zwischenrunde.

Ebenfalls aufstrebend präsentierte sich in den vergangenen Jahren Atalanta Bergamo: Im letztjährigen Viertelfinale hatte das Team den späteren Finalisten PSG am Rande einer Niederlage, erst in den letzten Sekunden gab man die nicht unverdiente 0:1-Führung aus der Hand (1:2). Trotz des bitteren Saisonendes kann das Team auf ein grandioses Vorjahr zurückblicken, dass man in der Serie A auf Rang 3 abschloss – vor Teams wie AS Rom, AC Mailand oder SSC Neapel.

Zu guter Letzt der Außenseiter: FC Midtylland. Dank exzellenten Managements und ordentlich Kapital brauchte der dänische Klub nicht einmal ein Jahrzehnt, um es aus dem sportlichen Niemandsland bis in die Königsklasse zu schaffen. Dort dürfte die Mannschaft wertvolle Erfahrungen gewinnen – aber vermutlich keine Spiele.

Gruppe E

  • FC Chelsea
  • FC Sevilla
  • Stade Rennes
  • FK Krasnodar

Kein Team hat im so schwierigen Corona-Sommer 2020 mehr Geld ausgegeben als der FC Chelsea: Alleine die deutschen Top-Transfers, Timo Werner (50 Mio.) und Kai Havertz (bis zu 80 Mio.) kosteten über 100 Millionen. Hinzu kommen Thiago Silva, Hakim Ziyech und Ben Chilwell. Keine Frage: Klubbesitzer Roman Abramowitsch und Chelsea-Legende Frank Lampard, mittlerweile Trainer bei den Bleus, gehen in die Vollen. Nachdem man im Vorjahr gegen Bayern München chancenlos war (1:3, 0:3), soll in diesem Jahr mehr gehen.

Was beim FC Sevilla immer geht, ist die Europa League: 2020 gewannen die Spanier zum sechsten Mal den Wettbewerb, wieder einmal waren sie im Finale (vs. Manchester United) als leichter Außenseiter angetreten. Mit einer guten Mischung aus erfahrenen Haudegen und jungen Talenten dürften die Andalusier auch in diesem Jahr internationalen Lärm machen – dieses Mal aber in der Königsklasse.

Stade Rennes landete in der frühzeitig abgebrochenen Ligue 1 auf Platz 3. Schon das ist ein Erfolg – doch hinzu kam der Sieg im französischen Pokal. Die Frage ist: Wie konkurrenzfähig ist die Mannschaft auf Champions-League-Niveau? Im Vergleich zu Chelsea und Sevilla wirken die individuellen Defizite doch recht beträchtlich, weshalb mehr als Platz 3 nicht drin sein dürfte – wie zuletzt in der französischen Liga.

FK Krasnodar ließ in der vergangenen Saison ZSK Moskau, Dynamo Moskau (und weitere Moskauer Klubs) hinter sich und schaffte in der russischen Premier Liga den Sprung auf Rang 3. Der Nachweis einer Champions-League-Tauglichkeit sieht allerdings anders aus. Für die Russen dürften in dieser Gruppe wenig bis nichts herausspringen.

Gruppe F

  • Borussia Dortmund
  • Lazio Rom
  • Zenit St. Petersburg
  • Club Brügge

Losglück für Borussia Dortmund! In der Vorrunde geht der BVB den ganz großen Brocken aus dem Weg, weshalb das Team als Favorit der Gruppe F betrachtet werden kann. Mit Erling Haaland (20), Jaden Sancho (20), Giovanni Reyna (17) und Jude Bellingham (17) treten die Schwarz-Gelben mit der wohl besten U21-Offensive Europas an. Erfahrung bringen wiederum Akteure wie Mats Hummels oder Emre Can auf den Platz. Es könnte aufregend werden beim deutschen Vizemeister.

Lazio Rom lieferte sich in der Serie A ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Atalanta Bergamo um Rang 3. Letztlich zog man den Kürzeren, doch insgesamt setzt das Team seinen guten Weg fort: Coach Simone Inzaghi hat einen soliden, eher defensivorientierten Fußball etabliert, in dem interessanterweise dennoch ein Angreifer heraussticht: Ciro Immobile sicherte sich mit unglaublichen 36 Toren in 38 Spielen den Golden Shoe für den besten Torjäger Europas.

Von solchen Qualitäten können sie bei Zenit St. Petersburg nur träumen: Zwar dominieren die Russen die heimische Premier League, 2020 wurden sie mit 15 Punkten Meister – doch im internationalen Vergleich hinkt die Mannschaft hinterher. Dortmund und Lazio sind klar stärker einzuschätzen, weshalb es für Zenit vor allem um die Qualifikation für die Europa-League-Zwischenrunde gehen dürfte.

Mit ähnlichen Ambitionen dürfte auch Club Brügge in die Vorrunde starten: Die Belgier sind individuell klarer Außenseiter, selbst gegenüber Zenit St. Petersburg. Um in Gruppe F für Überraschungen zu sorgen, müsste dieses Team über sich hinauswachsen.

Gruppe G

  • FC Barcelona
  • FC Juventus
  • Dinamo Kiew
  • Ferencvaros Budapest

Was war das für ein Drama beim FC Barcelona! Superstar Lionel Messi, quasi die Inkarnation des Vereins, wollte die Katalanen verlassen, sein Entschluss stand fest. Am Ende war es die Aussicht auf einen unschönen Rechtsstreit, die den besten Fußballer aller Zeiten in Barcelona hielt. Wie gut diese Zwangsehe funktionieren kann, ist schwer absehbar, vor allem in der Champions League. Dennoch ist klar: Solange Messi für den FC Barcelona die Schuhe schnürt, gehört das Team zum Favoritenkreis.

Messis ewiger Rivale, Cristiano Ronaldo, hat seinen Abgang aus Spanien bereits vor zwei Jahren realisiert. Beim FC Juventus hat der Portugiese seine dritte Heimat gefunden, nach ManUnited und Real Madrid. Wer gedacht hat, der Angreifer würde im Alter nachlassen, der hat sich getäuscht: Im Vorjahr gelangen CR7 31 Ligatore, ein Wert, der einzig von Ciro Immobile und Robert Lewandowski übertroffen wurde. Der neunt Scudetto in Folge war angesichts eines Ronaldo in Topform nicht mehr als Formsache – doch in der Königsklasse blieb die Mannschaft erneut hinter den Erwartungen zurück (Achtelfinalaus vs. Lyon).

Der Rest der Gruppe, bestehend aus Dinamo Kiew und Ferencvaros Budapest, wird dem Spitzenduo in keinerlei Hinsicht gerecht. Die Teams aus Ungarn und der Ukraine gehören in der Königsklasse ans unterste Ende der Nahrungskette, weshalb sie froh sein können, immerhin in einer gemeinsamen Gruppe gelandet sein. So kann sich zumindest ein Klub auf zusätzliche Europa-League-Gelder freuen – vermutlich werden sie nach Kiew fließen.

Gruppe H

  • Paris St. Germain
  • Manchester United
  • RB Leipzig
  • Istanbul Basaksehir

Man könnte argumentieren, dass Gruppe H die hochklassigste des gesamten Klassements ist – noch vor der Gladbacher Todesgruppe. Favorit der prominenten Division ist Paris St. Germain. Im Vorjahr stürmte das Team von Thomas Tuchel bis ins Endspiel, wo gegen überlegene Bayern Schluss war (0:1). Für den deutschen Trainer, der mit der Zielvorgabe „Champions-League-Sieg“ angetreten war, schließt sich langsam das Fenster, die in ihn gesteckten Erwartungen zu erfüllen – doch zumindest für 2020/21 kann er mit einem nahezu identischen Kader den nächsten Anlauf starten.

Ebenfalls trauern musste im Sommer der Traditionsverein Manchester United: Trotz klaren Favoritenstatus‘ verloren die Red Devils das Europa-League-Halbfinale gegen den FC Sevilla (2:3) und verpassten damit die Chance auf einen versöhnlichen Saisonabschluss – und den zweiten Europa-League-Titel in vier Jahren. Wie ambitioniert die Mannschaft aus dem Corona-Sommer zurückkehrte, verdeutlicht eine Anekdote um Altstar Juan Mata: Angeblich hat der Spanier ein Angebot aus Saudi-Arabien über 16 Millionen Euro Jahresgehalt abgelehnt, weil er an die diesjährigen Titelchancen der Red Devils glaubt.

Bei RB Leipzig dürfte es solche Hoffnungen kaum geben, denn in der Bundesliga ist der 1. Platz traditionell an den FC Bayern vergeben. Immerhin: Mit der Herbstmeisterschaft und dem Einzug ins Champions-League-Halbfinale gelangen der Mannschaft von Julian Nagelsmann im Vorjahr großartige Meilensteine. Mit diesen wichtigen Erfahrungen im Rücken könnten sich die Bullen in die K.o.-Runde der Königsklasse vorarbeiten – trotz der hochklassigen Konkurrenz!

Für Istanbul Basaksehir lässt sich ein derart optimistisches Bild hingegen nicht zeichnen. Zwar krönte sich der Klub im Vorjahr verdientermaßen zum türkischen Meister – doch individuell kann man den Gruppengegnern nicht einmal ansatzweise das Wasser reichen. Alles andere als ein vierter Platz für Basaksehir wäre eine große Überraschung.

Champions League Modus – Gruppenphase und KO-Runde

 

Seit 1999 besteht die Champions League aus 32 Teilnehmern. Diese qualifizieren sich über ihre Vorjahresplatzierungen in der heimischen Liga. Welche Nation wie viele Startplätze erhält, wird auf Basis der Fünf-Jahres-Wertung bestimmt, die sämtliche europäischen Ligen anhand ihrer internationalen Erfolge listet. Aktuell haben die englische Premier League, die spanische La Liga, die italienische Serie A und die deutsche Bundesliga mit jeweils vier Startplätzen das größte Kontingent im Teilnehmerfeld.

26 Teams qualifizieren sich fix für die Endrunde, um die verbliebenen sechs Posten streiten sich diverse Qualifikanten in mehreren Runden. Am 29. August, nachdem die Qualifikation abgeschlossen ist, findet in Monaco die Champions League Auslosung statt.

 

 

Anschließend treten die 32 Teams in acht Vierergruppen gegeneinander an. Es gibt ein Hin- und Rückspiel, sodass gegen jeden Vorrundengegner zwei Mal gespielt wird. Wer in seiner Gruppe unter den ersten Zwei landet, qualifiziert sich für die K.o.-Runde. Auch hier gibt es jeweils ein Hin- und Rückspiel, wobei im Zweifel die sogenannte Auswärtstorregel entscheidet: Sind zwei Teams nach Ergebnis und Tordifferenz gleichauf, so kommt diejenige Mannschaft weiter, die auswärts mehr Tore erzielt hat. Eine kontrovers diskutierte Regel, die in dieser Saison jedoch weiterhin Anwendung findet.

Sie können Ihre UEFA Champions League Wetten auch auf Gruppensieger oder die beiden besten Teams einer Gruppe abschließen.

 

 

 

Wann finden die Champions League Spiele statt?

 

Mit Ausnahme des Finales finden die Spieltage der UEFA Champions League dienstags und mittwochs um 21.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit statt. Sie folgen dabei einem zwei- bis dreiwöchigen Turnus. Um das Finale der Champions League zu erreichen, muss ein Team parallel zum Liga-Alltag also zwölf Endrundenspiele unter der Woche hinter sich bringen – zuzüglich eventueller Qualifikationspartien. Hieran wird deutlich, dass die Champions League einen hohen körperlichen Tribut fordert. Für einen Titelgewinn in der Königsklasse ist ein breit aufgestellter Kader daher Grundvoraussetzung.

 

Champions League 2020/21 – die wichtigsten Termine

 

Für gewöhnlich beginnt die Champions League Mitte September, doch dank der Corona-Pandemie verschiebt sich auch der UEFA-Spielplan nach hinten: Erst am 20. Oktober wird die Gruppenphase beginnen. Nachfolgend eine Liste der wichtigsten Termine!

 

August

  • August: Auslosung erste Qualifikationsrunde (Nyon)
  • August: Auslosung zweite Qualifikationsrunde (Nyon)
  • 18./19. August: Erste Qualifikationsrunde
  • 25./26. August: Zweite Qualifikationsrunde
  • August: Auslosung dritte Qualifikationsrunde (Nyon)

 

September

  • 01.09: Auslosung Play-offs (Nyon)
  • 15./16. September: Dritte Qualifikationsrunde
  • 22.-30. September: Play-offs

 

Oktober

  • 1 .Oktober: Auslosung Gruppenphase (Nyon)
  • 20./21. Oktober: Gruppenphase, Spieltag 1
  • 27./28. Oktober: Gruppenphase, Spieltag 2

 

Dezember

  • 01./02. Dezember: Gruppenphase, Spieltag 5
  • 08./09. Dezember: Gruppenphase, Spieltag 6
  • 19. Dezember: Auslosung Achtelfinale (Nyon)

 

Februar

  • 16./17./23./24. Februar: Achtelfinale, Hinspiele

 

März

  • 9./10./16./17. März: Achtelfinale, Rückspiele
  • 19. März: Auslosung Viertel- und Halbfinale (Nyon)

 

April

  • 6./7. April: Viertelfinale, Hinspiele
  • 13./14. April: Viertelfinale, Rückspiele
  • 27./28. April: Halbfinale, Hinspiele

 

Mai

  • 4./5. Mai: Halbfinale, Rückspiele
  • 29. Mai: Finale – Atatürk-Olympiastadion (Istanbul)

 

 

Champions League Wetten – die heißesten Favoriten

Bayern, Barca, Madrid – wer sich Champions-League-Favorit nennen darf, gehört zu der Crème de la Crème. Meist sind es tatsächlich die absehbaren Titelkandidaten, die am Ende den Henkelpott in die Höhe stemmen. Denn im Gegensatz zum DFB-Pokal und anderen Wettbewerben gibt es bis zum Halbfinale jeweils Hin- und Rückspiel. Echte Überraschungen werden dadurch sehr selten.

Folgende Teams halten wir für die größten Favoriten auf den Champions-League-Titel 2021:

 

FC Bayern München

Dass die Bayern in dieser Liste ganz oben stehen, ist nicht allein ihr Vorrecht als Titelverteidiger. Es ist auch eine Anerkennung ihrer Stärke: Aktuell ist der FCB das beste Team der Welt.

In der Spitze stürmt mit Robert Lewandowski der beste Angreifer des Planeten, der sich offenbar entschieden hat, wie ein guter Wein zu altern. Die Triple-Saison war für den Polen die beste Spielzeit seiner Karriere: 55 Tore in 47 Spielen gelangen dem 32-Jährigen – eine Bilanz für die Ewigkeit.

Champions League Finale

Mit seinen Treffern war Lewandowski der oberste Vollstrecker der bayrischen Dominanz. Der Architekt aber war Hansi Flick: Der ehemalige Co-Trainer von Jogi Löw übernahm den Chefposten Ende 2019, als die Mannschaft am Boden lag. Unter Vorgänger Niko Kovac hatten die Bayern stellenweise nicht einmal auf internationalen Rängen gelegen, die Herbstmeisterschaft ging verdient an RB Leipzig. Dank des vielleicht imposantesten Trainer-Effekts in der Geschichte des deutschen Fußballs machten die Münchner aus jener enttäuschenden Hinrunde noch die zweite Triple-Saison der Vereinsgeschichte.

Auch in dieser Spielzeit wird mit den Bayern zu rechnen sein: Die Leistungsträger aus dem Vorjahr, Lewandowski, Alaba, Kimmich, Goretzka, Neuer, sind alle noch an Bord. Noch dazu schnappte sich der Klub mit Leroy Sané einen weiteren Weltklasse-Akteur. Unterm Strich ist klar: Der Titel 2021 geht nur über den FC Bayern München!

 

 

Manchester City

Es scheint ihn tatsächlich zu geben, den Champions-League-Flug bei Manchester City: Auch im vierten Anlauf unter Pep Guardiola schafften es die SkyBlues nicht ins Finale. Nicht einmal in die Vorschlussrunde. Schon im Viertelfinale war gegen Olympic Lyon Schluss (1:3). In der Premier League wiederum landete man mit 18 Punkten Rückstand auf Meister Liverpool auf Rang zwei.

Trotz der für City-Verhältnisse verkorksten Saison muss man den Guardiola-Klub auch in der Saison 2020/21 zum engsten Favoritenkreis zählen. Warum? Weil der Verein weiterhin den teuersten und bestbestückten Kader des Planeten stellt. Und weil Guardiola wohl noch immer das größte Mastermind im Weltfußball ist.

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1,04 Milliarden Euro sind die Beine der knapp 30 City-Profis wert. Angeführt wird das Star-Ensemble von den Offensivkräften Raheem Sterling und Kevin de Bruyne, die im vergangenen Jahr der trotz der durchwachsenen Team-Performance individuelle Highlights setzten: De Bruyne stellte mit 20 Vorlagen den Premier-League-Assist-Rekord von Thierry Henry ein und wurde zum Spieler des Jahres gewählt. Raheem Sterling war mit 20 Treffern der viertbeste Torjäger der Liga.

Auf dem Transfermarkt hielt sich City in diesem Sommer zurück: Fernan Torres und Nathan Aké sind die einzigen nennenswerten Neuzugänge und definitiv keine Namen von Weltrang. Deutlich prominenter sind indes die Abgänge: Auf den Flügeln verloren die Citizens ihren schnellsten Mann, Leroy Sané – und eine Reihe dahinter fehlt fortan das Herzstück: Kapitän David Silva kehrte ManCity nach zehn Jahren den Rücken.

Trotz dieser Verluste halten wir City für einen heißen Titelkandidaten in der Champions League. Die nötige Klasse ist verhanden, wie schon in den Vorjahren. Nun müssen Trainer und Team beweisen, dass sie aus ihren Fehlern gelernt haben.

Manchester City gewinnt die Champions League – Quote 5,25 bei Interwetten.com

 

 

Paris St. Germain

Am 23. August 2020 war Thomas Tuchel seinem Ziel so nah wie nie: Bis ins Finale der Champions League hatte es der deutsche Trainer mit seinem Klub Paris St. Germain geschafft. Dort jedoch war gegen überlegene Bayern Schluss (0:1). Es war ein unglücklicher Auftritt gewesen, bei dem vor allem die Topstars enttäuschten: Kylian Mbappé und Neymar.

Nun, in seinem finalen Vertragsjahr, hat Tuchel wohl letztmals die Gelegenheit, zu erreichen, wofür er gekommen ist. Nach sechs nationalen Titeln in zwei Saisons fehlt einzig der Triumph in der Champions League – und wenn es nach Meinung vieler Experten geht, könnte PSG in diesem Jahr fällig sein.

Champions league Tipps

Nach dem letztjährigen Run ins Finale ist der hochklassige PSG-Kader um einige wichtige Erfahrungen reicher. Den Vorwurf der mangelnden Praxis auf höchstem Niveau kann man dem Team nicht länger machen. Superstar Neymar dürfte nach dem verkorksten Finalauftritt ebenso viel zu beweisen haben wie Kylian Mbappé – und solange die beiden Topakteure spuren, ist mit den Parisern zu rechnen. Ausgesprochen schmerzhaft ist jedoch der Verlust von Kapitän Thiago Silva, den es zum FC Chelsea zog.

Paris St. Germain gewinnt die Champions League – Quote 10,00 bei Interwetten.com

 

 

FC Liverpool

Während der FC Liverpool in der Premier League etliche Rekorde brach, war in der Champions League bereits im Achtelfinale Schluss. Die Reds scheiterten knapp an Atletico Madrid, womit der Versuch der Titelverteidigung ein unerwartet frühes Ende nahm.

Trotz – oder gerade wegen dieser Enttäuschung sollte Liverpool in diesem Jahr weit oben auf der Favoritenliste auftauchen. Denn zwei durchwachsene Auftritte gegen Atletico können nicht überdecken, was die Reds während des Rests der Saison anstellten: In der englischen Liga, zweifellos die beste der Welt, deklassierten sie Elite-Teams wie ManCity, Chelsea oder Tottenham. Stellenweise betrug der Vorsprung auf Rang zwei fast 30 Punkte. Da der Kader für 2020/21 quasi identisch ist, dürfen sich Fans erneut auf Reds-Fußball der Extra-Klasse freuen.

Angeführt wird das Team von den Offensivstars Mo Salah und Sadio Mané, Mittelfeldmann Henderson sowie Innenverteidiger Virgil Van Dijk. So gut wie kein Klub auf der Welt kann eine ähnlich funktionale Führungsachse aufweisen. Sofern die Mannschaft auch in der Champions League ihr Topniveau erreicht, dürfte sie mindestens bis ins Halbfinale vorstoßen.

FC Liverpool gewinnt die Champions League – Quote 7,75 bei Interwetten.com

 

 

 

Real Madrid

Real Madrid und die Champions League – eine äußerst fruchtbare Verbindung. 13 Siege errangen die Königlichen in der Königklasse, mehr als jedes andere Team. Seit dem Abschied von Cristiano Ronaldo ist es allerdings ruhiger geworden um das Team.

Es fehlt der ganz große Name, der überragende Star. Eden Hazard war im vergangenen Jahr gekommen, um eben diese Lücke zu schließen, doch bisher enttäuschte der Belgier. Stattdessen sind es die alten Konstanten, die das Team tragen: Karim Benzema, Toni Kroos, Casemiro, Sergio Ramos. Die Leistungsträger mögen langsam in ein gefährliches Alter, doch noch immer liegen ein paar gute Jahre vor dieser Mannschaft, die nach Kaderwert (930 Millionen) höher einzuschätzen ist als Titelverteidiger Bayern.

La Liga Wett tipps

Unter der Führung von Rückkehre Zinedine Zidane schnappte sich Real in der Corona-Saison 2019/20 verdient den spanischen Meistertitel. Trotz des Viertelfinalausscheidens in der Champions League (vs. ManCity) können die Madrilenen daher auf eine solide Saison zurückschauen – anders als Erzrivale Barcelona, der es aus eben diesem Grund nicht in den engsten Favoritenkreis schafft.

Real Madrid gewinnt die Champions League – Quote 11,00 bei Interwetten.com

 

 

 

Champions League Wetten – Der erweiterte Favoritenkreis

 

FC Barcelona

Um ein Haar hätte der FC Barcelona seinen Über-Spieler verloren. Nach einer verheerend schlechten Saison hatte der schon länger unzufriedene Lionel Messi seine Entscheidung bereits gefällt. Er wäre wohl nach Manchester gegangen. Letztlich scheiterte sein Abgang an einem drohenden Rechtsstreit.

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Wie sich die kommende Saison in Barcelona gestaltet, dürfte vor allem von der Frage abhängen, wie fruchtbar die Vernunftehe zwischen Messi und seinem Klub verlaufen kann. Der Start mit Neu-Coach Ronald Koeman verlief frostig, auch für Messi-Intimus Luis Suarez. Viele Wogen müssen erst noch geglättet werden. Mit Philippe Coutinho kehrt immerhin ein Hochkaräter zurück, der den Qualitätsansprüchen des Kapitäns genügen dürfte.

Abseits der Messi-Frage befindet sich der Klub in einem schwierigen Umbruch. Koeman soll eine neue Generation heranführen, in der der 17-Jährige Ansu Fati heraussticht. Seit Jahren ist der Linksaußen der erste La-Masia-Spieler, der beiden Profis zum Star reifen könnte. Mit Frenkie de Jong, Trincao und Matheus Fernandes stehen weitere Youngster mit enormem Entwicklugnspotential im Kader.

FC Barcelona gewinnt die Champions League – Quote 17,00 bei Interwetten.com

 

 

FC Chelsea

Kein Verein gab im schwierigen Corona-Transfersommer mehr Geld aus als der FC Chelsea. Über 200 Millionen Euro investierten die Blues, um sowohl national als auch international wieder ins erste Glied zu rücken. Die teuersten Zugänge kommen aus Deutschland: Timo Werner und Kai Havertz, die zusammen 130 Millionen Euro kosteten.

Premier League Wetten

Der wichtigste Transfer dürfte jedoch ein anderer sein: Thiago Silva von Paris St. Germain. Der erfahrene Innenverteidiger gehört auch mit 35 Jahren noch den besten seiner Zunft, obendrein gilt er als fähiger Anführer. Mit der Verpflichtung Thiagos sowie der Akquisition von Ben Chilwell und Malang Sarr konnte Lampard die dringendste Planstelle vermutlich schließen: die Defensive.

Dank Werner, Havertz, Silva & Co. gehören die Blues nun zu den nominell besten Teams der Welt. Problematisch bleibt jedoch die Spiepraxis: Frank Lampard geht in sein zweites Trainerjahr auf Topniveau, an ihm ist es, den stark veränderten Kader möglichst schnell auf Topniveau zu bringen. Wie weit es in der Champions League gehen kann, wird vom Erfolg dieser Mission abhängen.

FC Chelsea gewinnt die Champions League – Quote 22,00 bei Interwetten.com

 

 

Atletico Madrid

Atletico Madrid ist und bleibt der unangenehmste Gegner im Wettbewerb. Jahr für Jahr schafft es Coach Diego Simeone, eine Elf auf den Rasen zu brüllen, die ihre individuellen Defizite mit purer Mentalität wettmacht. Und während der starke Teamspirit auch 2020/21 bleiben wird, konnte der Kader nominell sogar verstärkt werden. Leihspieler Alvaro Morata wurde fest vom FC Chelsea verpflichtet.

La Liga Wett-Tipps

Der letztjähriger Triumph gegen den FC Liverpool war einer von vielen Fingerzeigen, der die Konkurrenz mahnen sollte, Atletico niemals zu unterschätzen. Dass das Team anschließend an RB Leipzig scheiterte (1:2), ist vor allem dem Corona-Turniermodus zu verdanken gewesen. In einer Serie mit Hin- und Rückspiel hätten die Rojablancos wohl das Halbfinale erreicht – und vielleicht noch mehr.

Atletico Madrid gewinnt die Champions League – Quote 25,00 bei Interwetten.com

 

 

Juventus Turin

Cristiano Ronaldo hat bereits mit Manchester United und Real Madrid die Champions League gewonnen. Im äußerst produktiven Herbst seiner Karriere will er den Henkelpott nun nach Turin bringen.

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Die ersten beiden Anläufe scheiterten allerdings kläglich gegen unterlegene Konkurrenten. 2019 im Viertelfinale gegen Ajax Amsterdam, 2020 im Achtelfinale gegen Olympique Lyon. Im dritten Anlauf wollen die Turiner endlich einen tiefen K.o.-Lauf hinlegen, was mit ein wenig Losglück durchaus gelingen kann.

Juventus gewinnt die Champions League – Quote 15,00 bei Interwetten.com

 

 

Champions League – Spielmodus und Qualfikation

 

Die Champions League wurde im Jahr 1999 von der UEFA ins Leben gerufen. Sie besteht aus 32 Teilnehmen, die sich in ihren heimischen Ligen für die Königsklasse qualifizieren können. Die sogenannte Fünf-Jahres-Wertung bestimmt dabei, wie viele Startplätze welches Land erhält. Derzeit sieht die Aufteilung wie folgt aus (Stand: Oktober 2020):

  1. Spanien (102,283) – 4x Champions League, 2x Europa League, 1x UEFA Conference League
  2. England (90,462) – 4x Champions League, 2x Europa League, 1x UEFA Conference League
  3. Deutschland (74,784) – 4x Champions League, 2x Europa League, 1x UEFA Conference League
  4. Italien (70,653) – 4x Champions League, 2x Europa League, 1x UEFA Conference League
  5. Frankreich (59.248) – 3x Champions League, 2x Europa League, 1x UEFA Conference League
  6. Portugal (49,449) – 3x Champions League, 1x Europa League, 2x UEFA Conference League
  7. Russland (45,549) – 2x Champions League, 1x Europa League, 2x UEFA Conference League
  8. Belgien (37,900) – 2x Champions League, 1x Europa League, 2x UEFA Conference League
  9. Ukraine (36,100) – 2x Champions League, 1x Europa League, 2x UEFA Conference League
  10. Niederlande (35,750) – 2x Champions League, 1x Europa League, 2x UEFA Conference League

Insgesamt haben Vereine aus 54 Nationen die Möglichkeit, an der Champions League teilzunehmen, wobei 26 Plätze fest vergeben werden und sechs in einer vier Runden umfassenden Qualifikation ermittelt werden.

Der Turniermodus ist simpel: Zunächst spielen die Teams in acht Gruppen, wobei jede Begegnung zwei Mal stattfindet. Die Gruppenersten und -zweiten qualifizieren sich jeweils für die K.o.-Runde. Im Achtelfinale wird dabei jeweils ein Gruppensieger gegen einen -zweiten gelost. Anschließend werden Viertel- und Halbfinale ohne verschiedene Töpfe ausgelost. Sollte nach einer K.o.-Serie Punkt- und Torgleichheit herrschen, entscheidet die Auswärtstorregel oder aber das Elfmeterschießen.

In der Regel finden Champions League Spiele etwa alle zwei Wochen dienstags oder mittwochs um 21.00 Uhr statt. Um es bis ins Finale in Istanbul zu schaffen, muss ein Team also über insgesamt zwölf Partien gehen (ohne Qualifikation). Diese Zusatzbelastung kann nur erfolgreich gemeistert werden, wenn der teilnehmende Verein über einen ausreichend breiten Kader verfügt. Personalmanagement ist für einen Titelgewinn immens wichtig – und ein Titelgewinn umgekehrt fürs Personalmanagement: Bis zu 90 Millionen Euro können Teams in einer einzigen Champions-League-Saison erwirtschaften!

 

Historie & Rekorde – Bestmarken in der Champions League

 

In der Saison 2020/21 geht die Champions League in ihre 18. Auflage. Vormals waren die besten europäischen Klubs im sogenannten Europapokal der Landesmeister aufeinandergetroffen. Die hier geschilderten Rekorde umfasst beide Wettbewerbe.

Die meisten Champions-League-Titel konnte Real Madrid gewinnen: 13 Mal gewannen die Königlichen den Henkelpott. Die Finalquote liest sich herausragend – nur drei Mal war Real im Endspiel unterlegen. Besonders geschichtsträchtig sind die Erfolge von 2016 bis 2018. Madrid wurde dadurch zum ersten Team in der Champions-League-Geschichte, das seinen Titel verteidigen konnte. Folglich sind sie auch die erste Mannschaft, der in der Königsklasse das Triple gelang.

Auf deutschem Boden wiederum ist die Champions League fest in Münchner Hand. Der FC Bayern ist mit sechs Titeln der einzige Verein in der Bundesrepublik, der die Königsklasse mehrfach gewinnen konnte. Dank des jüngsten Sieges in Lissabon zog das Team von Hansi Flick am großen FC Barcelona vorbei und liegt in der historischen Bestenliste gleichauf mit dem FC Liverpool.

Insgesamt zählt die Champions League 22 verschiedene Titelträger. Die zehn erfolgreichsten Klubs stammen – mit Ausnahme eines niederländischen Vereins – alle aus den Top 4 Ligen.

Meiste Titel (Vereine)

  1. Real Madrid – 13 Titel
  2. AC Mailand – 7 Titel
  3. FC Liverpool – 6 Titel
  4. FC Bayern München – 6 Titel
  5. FC Barcelona – 5 Titel
  6. Ajax Amsterdam – 4 Titel
  7. Manchester United – 3 Titel
  8. Inter Mailand – 3 Titel
  9. Juventus Turin – 2 Titel

 

Meiste Titel (Spieler)

  1. Paco Gento (Real Madrid) – 6 Titel
  2. Cristiano Ronaldo (Real Madrid, Manchester United) – 5 Titel
  3. Paolo Maldini (AC Mailand) – 5 Titel
  4. Clarence Seedorf (Ajax Amsterdam, Real Madrid, AC Mailand) – 5 Titel
  5. Alessandro Costacurta (AC Mailand) – 5 Titel
  6. Alfredo di Stefano (Real Madrid) – 5 Titel
  7. Lesmes II (Real Madrid) – 5 Titel
  8. Hector Rial (Real Madrid) – 5 Titel
  9. Marquitos (Real Madrid) – 5 Titel
  10. Enrique Mateos (Real Madrid) – 5 Titel

Der beste deutsche Titelträger ist Toni Kroos, der einmal mit den Bayern und drei Mal mit Real Madrid erfolgreich war.

Meiste Titel (Nationen)

  1. Spanien – 18 Titel
  2. England – 13 Titel
  3. Italien – 12 Titel
  4. Deutschland – 8 Titel
  5. Niederlande – 6 Titel

 

Bezüglich individueller Leistungen sind die Rekordhalter in der Champions League äußerst namhaft. Kein Wunder: Wer in der Königsklasse die meisten Spiele, Tore oder Assists erreichen will, muss über Jahre bei einem Titelkandidat gesetzt sein. Eine Übersicht:

Meiste Spiele

  1. Iker Casillas (Real Madrid) – 177 Spiele (15.787 Minuten)
  2. Cristiano Ronaldo (Manchester United, Real Madrid, Juventus Turin) – 170 Spiele (13.903 Minuten)
  3. Xavi – (FC Barcelona) 151 Spiele (11.302 Minuten)
  4. Ryan Giggs (Manchester United) – 145 Spiele (10.556 Minuten)
  5. Raul (Real Madrid, Schalke 04) – 142 Spiele (11.983 Minuten)

Der erfahrenste deutsche Akteur ist Thomas Müller mit 115 Spielen.

 

Meiste Tore

  1. Cristiano Ronaldo (Manchester United, Real Madrid) – 130 Tore
  2. Lionel Messi (FC Barcelona) – 115 Tore
  3. Raul (Schalke 04, Real Madrid) – 71 Tore
  4. Robert Lewandwoski (Borussia Dortmund, FC Bayern München) – 68 Tore
  5. Karim Benzema (Olympique Lyon, Real Madrid) – 65 Tore

Die beste Torquote der Champions League hat übrigens bis heute Gerd Müller (35 Spiele, 34 Tore, Quote: 0,9)

 

Meiste Tore in einer Saison

  1. Cristiano Ronaldo (Real Madrid 2013/14) – 17 Tore
  2. Cristiano Ronaldo (Real Madrid 2015/16) – 16 Tore
  3. Robert Lewandowski (FC Bayern München 2019/20) – 15 Tore
  4. Cristiano Ronald (Real Madrid 2017/18) – 15 Tore
  5. Josef Altafini (AC Mailand 1962/63) – 14 Tore

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die Champions League in den vergangenen Jahren zu eine wahren Ronaldo-Show entwickelt hat. Er ist nicht nur der beste Torschütze der Königsklasse, sondern auch der häufigste Torschützenkönig (7). Noch dazu hat er die meisten Dreierpacks (8) und ist der einzige, der in jedem Spiel einer Saison erfolgreich war. Als wäre das nicht genug, dürfte sein Vermächtnis in der kommenden Spielzeit noch weiter anwachsen: Sofern er mit Juventus Turin das Achtelfinale erreicht, wird Ronaldo wohl am „ewigen Iker“ (Casillas) als Rekordspieler vorbeiziehen.

 

 

Champions League Wetten – Tipps und Strategien

 

Die Champions League ist bei Wettfreunden sehr beliebt. Kein Wunder: Zu etlichen teilnehmenden Teams hat man einen Bezug, viele Idole und Stars laufen auf. Und je höher das allgemeine Interesse, desto höher ist in der Regel auch die Bereitschaft zu wetten. Hinzu kommt, dass gerade in der Gruppenphase die klassischen Favoritentipps locken.

UEFA Champions League Wetten bergen allerdings auch Gefahren: Wer erfolgreich wetten will und gute Renditen erzielen möchte, der muss im Gegensatz zu vielen anderen Wettbereichen nicht nur eine einzige Liga im Blick behalten, sondern eine Vielzahl an nationalen Wettbewerben. Nur mit einem ausgewogenen Blick auf das Leistungsniveau der Vertreter aus Spanien, England, Deutschland & Co. lassen sich die internationalen Duelle trefflich prognostizieren. Diese Tatsache macht Experten-Tipps im Bereich der Champions League besonders wertvoll. Unsere Analysen liefern Basis- und Detailwissen, das für erfolgreiches Wetten in der Königsklasse unabdingbar ist.

Stichwort Basiswissen: Grundsätzlich unterscheiden sich die gewöhnlichen Champions League Wetten nicht von den Optionen, die in der Bundesliga oder Premier League angeboten werden. Sieg, Unentschieden oder Niederlage – auch in der Königsklasse ist der Ergebnistipp höchst beliebt.

In der Gruppenphase ist an dieser Tendenz auch nicht sonderlich viel auszusetzen. Denn obwohl die Champions League aus Europas Elite besteht, gibt es zwischen den einzelnen Teams und Nationen eklatante Leistungsunterschiede. Dank des Lostopf-Verfahrens findet sich dadurch in nahezu jeder Gruppe ein Hauptfavorit, ein Nebenfavorit und zwei relative klare Außenseiter. Die Konstellation „Topteam gegen Underdog“ taucht also durchaus häufig auf. Und da die Spitzenteams sich in der Champions League kaum Ausrutscher leisten können, nehmen sie diese Duelle meist auch ernst genug für einen souveränen Erfolg.

Dementsprechend ist die Dichte an erwartbaren Favoritensiegen in der Gruppenphase hoch, mit einigen Ausnahmen zwar, doch diese bestätigen die Regel. Sofern man im Bereich der Favoritenwette also auf Optionen mit Value stößt – meist findet man sie im Handicap – hat man relativ leichtes Spiel!

 

Mustererkennung bei UEFA Champions League Wetten

Gleichzeitig kommt es aber auch schon ab der Gruppenphase, spätestens ab der K.o.-Runde, zu Duellen auf Augenhöhe: Oft stehen sich absolute Spitzenteams in direkten Duellen gegenüber, ebenso oft werden die Top-Vereine von aufstrebenden Klubs gefordert. Spätestens mit Beginn der K.o.-Runde empfiehlt es sich daher, die gesamte Breite des Wettmarkts im Blick zu behalten, um auf rentable und vergleichsweise risikoarme Optionen zu stoßen. Wie üblich gilt dabei der Ansatz: Muster erkennen! Über die Analyse vergangener Leistungen lassen sich mögliche Aussagen über das kommende Spiel treffen: Wann wird das das erste Tor fallen? Welcher Torjäger wird erfolgreich sein? Wer gewinnt die erste Halbzeit? Und wer die Zweite? Mittlerweile bieten die gängigen Anbieter hunderte verschiedenster Möglichkeiten, um die Geschehnisse eines Champions League Spiels zu monetarisieren.

Als verlässliche Option hat sich über die Jahre die Torwette etabliert: Vor allem in den Hinspielen der K.o.-Runden agieren die Teams meist verhalten und risikoarm, weshalb man dort mit Wetten auf wenige Tore gute Renditen erzielen kann. Durch die Tendenz der Anbieter, Unter-Wetten unterzubewerten, steigt zudem der Value. In Rückspielen wiederum tritt oft der gegenteilige Effekt ein – dort kommt es häufig zu offenen, risikoreich geführten Spielen mit vielen Toren.

 

 

Der Einfluss des Coronavirus

Als die Corona-Pandemie im März 2020 ihren Lauf nahm, wurde die Champions League schwer erwischt: Die K.o.-Phase war in vollem Gange, der Wettbewerb steuerte auf die spannende Phase zu. Nachdem die UEFA bereits die EM hatte absagen müssen, drohte in den Folgewochen auch ein abruptes Ende der Champions-League-Saison.

Es kam anders.

In Lissabon, wo eigentlich „nur“ das Finale hätte stattfinden sollen, wurden die Königsklasse im Turniermodus zu Ende gespielt. Keine Hin- und Rückspiele mehr – nur noch „Do or Die“!

Die Nutznießer dieser Umstellung waren vor allem die „Kleinen“: Mit Olympique Lyon und RB Leipzig zogen zwei Teams ins Halbfinale ein, die es unter normalen Umständen wohl nicht an Manchester City bzw. Atletico Madrid vorbeigeschafft haben. Am Ende jedoch war es mit den Bayern ein alter Bekannter, der den Titel gewann.

Zur neuen Saison wird das Coronavirus weiterhin die Geschicke beeinflussen: Die Qualifikationsduelle wurden weitgehend ohne Hin- und Rückspiel ausgetragen, die Gruppenphase beginnt einen Monat später als geplant. Erst Richtung K.o.-Runde soll sich das Geschehen wieder normalisieren.

Sofern die Pandemie zum Jahresende 2020 ausklingen sollte, dürften die spannendsten Duelle im Folgejahr wieder vor Publikum stattfinden. Vielleicht auch schon früher; hierfür soll die UEFA an Konzepten arbeiten.

Champions League Wetten

Die Champions League gehört zu den beliebtesten Wettbewerben unter Wettfreunden. Das ist nur folgerichtig, gilt die Königsklasse doch als spannendster und hochklassigster Wettstreit im gesamten Vereinsfußball.

In den Wesentlichen Eckdaten unterscheidet sich die Champions League nicht wirklich von anderen wettbaren Ligen. Was sie jedoch aus Wettsicht interessant macht, ist ihre Ausgeglichenheit auf höchstem Niveau – und zugleich ihre Vorhersehbarkeit in den ersten Runden. Im Klartext heißt das: Sowohl Kantersiege als auch Duelle auf Messers Schneide gehören zum Standardrepertoire der Königsklasse!

In der Gruppenphase gibt es in der Regel keine Überraschungen: Die Vierer-Konstellationen besteht in der Regel aus zwei klaren Favoriten, und da es jeweils Hin- und Rückspiele gibt, werden sie ihrem Status für gewöhnlich gerecht.

Auch im weiteren Turnierverlauf bleibt es für Underdogs schwierig, Überraschungen zu produzieren. Bis zum Finale müssen sie in Hin- und Rückspielen gegen Topteams bestehen – das ist in der Champions-League-Geschichte fast niemandem gelungen. Wer also auf Außenseiterwetten steht, ist in der Königsklasse tendenziell falsch.

Ebenfalls falsch sind Fußballpatrioten: Wer in der Champions League erfolgreich wetten will, muss über die heimische Liga hinaus informiert sein. Die Königsklasse ist schließlich in den nationalen Spielbetrieb eingebunden – daher sind Kenntnisse aus der Premier League, La Liga oder Serie A zur Leistungseinschätzung der Teams unverzichtbar. Wer hierbei Hilfe benötigt, ist bei uns gut aufgehoben: Mit unseren Expertentipps liefern wir zu jedem Spieltag nützliche Analysen und Infos.

Die gängigen Wettoptionen in der Champions League sind die üblichen Verdächtigen: 3-Weg-Wette, Toroption, Handicap. Ratsam ist in diesem speziellen Wettbewerb allerdings der Fokus auf Torwetten – denn ab der K.o.-Runde sind hier klare Muster zu erkennen: Die Hinspiele fallen in der Regel torarm aus, weil die Kontrahenten für gewöhnlich Risiken meiden. Im Rückspiel wiederum lassen sich regelmäßig torreiche Partien beobachten – weil meist ein Team unter Zugzwang steht. Da die Anbieter vor allem die Unter-Wetten gerne unterbewerten, lassen sich besonders in Hinspielen starke Renditen über die Torwette erzielen.

Abseits der Einzelspieloptionen sind in der Champions League auch die Langzeitwetten beliebt. Vor allem die Tipps auf den späteren Sieger und den Torschützenkönig. Bezüglich der Titelkandidaten liegen bei den Buchmachern aktuell Bayern München und Manchester City hoch im Kurs. Im Ringen die Torschützenkrone erwarten sie wiederum einen Dreikampf zwischen Cristiano Ronaldo, Lionel Messi und Robert Lewandowski.

Champions League Live Wetten

Live Wetten erfreuen sich auf dem Wettmarkt zunehmender Beliebtheit. Die Chance, während einer Partie einzugreifen und damit auf unmittelbare Spielverläufe zu reagieren, erscheint vielen Wettern attraktiv. Wichtig ist dabei allerdings, eine klare Strategie zu verfolgen und sich nicht vom Nervenkitzel oder den aufkommenden Emotionen leiten zu lassen.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Analyse: Wer die bisherigen Leistungsverläufe der bewetteten Teams kennt, kann bereits früh in einer Partie Tendenzen ablesen. Sollte etwa Team A ein frühes Tor erzielen und bekanntermaßen gut im Verteidigen von Führungen sein, kann mit entsprechenden Optionen reagiert werden. Insgesamt empfiehlt sich die Live Wette daher den erfahreneren Wettern.

Hinsichtlich der Champions League ergibt die Live-Wette in nahezu allen Runden interessantes Potential. In der Gruppenphase etwa könnte sie genutzt werden, um abzusehen, ob der Favorit seiner Rolle auch gerecht wird. Sollte er beispielsweise underperformen, kann man rechtzeitiger Tippabgabe noch exzellente Renditen mit Underdog-Wetten erzielen – und dabei quasi auf „Insider-Wissen setzen. Da die Fehlerquote in diesem Areal jedoch erfahrungsgemäß hoch ist, empfiehlt es sich, die Möglichkeit der Live-Wetten nur dosiert einzusetzen und dabei eigene, klare und bestenfalls gewinnbringende Schemen zu entwickeln.

FAQ – häufige gestellte Fragen rund um die Champions League

Wo und wann findet die Auslosung für die UEFA Champions League statt?

Die Auslosung der Gruppenphase der Champions League Saison 2020/21 findet am 1. Oktober in Nyon statt. Wer sich die Ziehung live ansehen möchte, kann sich per UEFA-Livestream (www.uefa.com) dazuschalten.

 

Wo und wann findet das Finale der UEFA Champions League 2021 statt?

Das Finale der Champions League Saison 2020/21 ist für den 29. Mai 2021 geplant. Es soll im Atatürk Stadion in Istanbul ausgetragen wird. Ob Termin und Ort jedoch bestehen bleiben, hängt nicht zuletzt vom weitern Verlauf der Corona-Pandemie ab.

 

Wie kann man die UEFA Champions League im Fernsehen/live online sehen?

In der Saison 2020/21 wird die Champions League in Deutschland bei zwei Anbietern zu sehen sein: beim Pay-TV-Sender Sky sowie bei dem Streaming-Angebot DAZN. Nach aktuellem Stand dürfte Sky 34 Einzelspiele ausstrahlen und obendrein Konferenzübertragungen schalten. Der größeren Teil der Partien wird indes bei DAZN (www.dazn.de) zu sehen, dass wohl 104 von 125 Spielen streamen wird.

Fans, die kein Geld für Fußballübertragungen ausgeben wollen, werden wohl leer ausgehen. Die einzige Möglichkeit für Champions League Spiele bei ARD oder ZDF wäre die Finalteilnahme eines deutschen Teams. Dann würde das Endspiel im Atatürk Stadion von den Öffentlich-Rechtlichen übertragen werden.

Wer hat die UEFA Champions League am häufigsten gewonnen?

Real Madrid ist Rekordsieger der Champions League und des Vorgängerwettbewerbs, des Europapokals der Landesmeister. Der spanische Topklub stemmte den Henkelpott bereits 13 Mal in die Höhe – und er schaffte es als einziger, seinen Titel zu verteidigen. Sogar gleich zwei Mal (2016-2018).

Erfolgreichster Bundesliga-Vertreter ist der FC Bayern München mit sechs Titeln.

 

Wer hat die erste UEFA Champions League gewonnen?

Die Champions League in ihrer heutigen Form wurde erstmals 1992/93 ausgetragen. Der erste Titelgewinn war dabei Olympique Marseille vergönnt. Zuvor logierte der Wettbewerb unter dem Namen „Europapokal der Landesmeister“, dessen erster Gewinner Real Madrid war (1956).

 

Kann man die UEFA Champions League auf FIFA spielen?

Den Henkelpott der UEFA kann man auch virtuell gewinnen. Seit einigen Jahren ist die Champions League als Wettbewerb im Konsolenklassiker FIFA von EA Sports integriert. Seit 2018 gibt es außerdem eine professionelle virtuelle Königsklasse: die „eChampions League“.

 

Wie viel Geld erhält der UEFA Champions League Gewinner?

Je nach Turnierverlauf kann der Gewinner der Königsklasse bis zu 90 Millionen Euro Prämien einsammeln. Schon allein der Einzug ins Champions League Finale ist 15 Millionen wert, der Gewinn des Pokals weitere vier. Hinzu gesellen sich 15 Millionen Antrittsbonus und weitere Siegprämien für gewonnene Spiele im Verlauf des Wettbewerbs.

 

Wie heißt die Musik, die beim Einlauf der Spieler gespielt wird?

Die Einlaufmusik der Champions League trägt den Namen „UEFA Champions League Hymne“. Sie stammt vom englischen Komponisten Tony Britten und ist inspiriert von Georg Friedrich Händels „Zadok The Priest“. Nach fast 30 Jahren Champions-League-Geschichte hat die Hymne mit den mit den imposanten Streich- und Chorensemble Legendenstatus erreicht.