NBA Tipps, Wetten & Prognosen für die aktuelle Saison 2023

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Die neusten NBA Tipps auf Wettbonus!

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So funktionieren NBA Wetten – Unser Quick Guide

Der Boom auf Wetten auf die amerikanische Profi-Basketballliga, die NBA, wird immer größer. Nicht nur, dass sich der Sport an sich über große Beliebtheit erfreut, auch die hohe Anzahl an regulären Saisonspielen (normalerweise 82 pro Team) und die angehängten Playoffs, in denen die Finalisten noch einmal mindestens 16 bis maximal 28 Spiele bestreiten, bietet jede Menge Möglichkeiten, um eine Wette zu platzieren.

Nachdem wir euch bereits einen ersten Überblick, über das Sportwetten in den USA, verschafft haben – siehe HIER (Sportwetten USA) – werfen wir heute einen genaueren Blick auf das Wetten auf die NBA.

Saisonwetten (Beispiele):
Die Saisonwetten beziehen sich auf das Ende der Saison, als z.B.:

– Wer gewinnt den Titel?
– Wer gewinnt die Conference/Division?
– Wer gewinnt die Awards (Most Valuable Player, Most Improved Player, Rookie des Jahres, Trainer des Jahres, usw…)
– Wer schafft es in die All-NBA Teams?

Wichtig dabei: Viele Anbieter bieten bei Saisonwetten nur Standardwetten an (Wer wird Meister?). Manchmal muss man etwas suchen, um interessante Spezialwetten (MVP etc.) zu finden. Ein gutes und breites Angebot haben z.B. bet365 oder 888sport.

Spieltagwetten (Beispiele):
Die wohl gängigste und bekannteste Wette, ist die Wette auf das Spielergebnis.
Hier wird auf Sieg, Niederlage oder Unentschieden (zum Ende der regulären Spielzeit) bzw. insgesamt auf Sieg oder Niederlage (zum Ende der Gesamtspielzeit) gewettet.
Viele Wettanbieter bieten gleich dazu eine Handicap- bzw. Spreadwette an. Bei dieser Wette ist die Quote immer etwas lukrativer als bei der Wette auf das Spielergebnis.
Die Handicap-/Spreadwette lässt sich gut an einem Beispiel erklären.
Beim Spiel der Celtics und Hornets steht für die Celtics das Handicap/ der Spread bei -7,5 und für die Hornets bei +7,5.
Das Endergebnis des Spiels lautet nun 107-100 für Boston.
Hat man auf Boston gesetzt, werden die -7,5 vom Endergebnis abgezogen (107-7,5 = 99,5) und anschließend auf das fiktive Endergebnis geschaut. 99,5-100; in diesem Fall wäre der Tipp auf Boston verloren.
Hätte man die Hornets gesetzt, addiert man die +7,5 (100+7,5 = 107,5), so dass sich ein fiktives Ergebnis von 107,5-107 aus Sicht der Hornets ergibt. Die Wette wäre also gewonnen.

Die Over- / Under Wette gehört zu den gängigsten Wetten im NBA-Bereich. Hier ist ein Wert festgelegt, der aussagt wie viele Punkte ein Team erzielt oder beide Teams gemeinsam erzielen. Die Frage ist, ob am Ende des Spiels mehr oder weniger Punkte erzielen wurden.

Ein sehr wichtiger und für NBA-Fans attraktiver Wettbereich ist der der Spezialwetten.

Sowohl individuelle Wetten als auch Wetten auf Teams, finden sich hier wieder. Hier einige Beispiele:

  • Ist die Gesamtpunktzahl am Ende des Viertels/zur Halbzeit/am Ende des Spiels gerade oder ungerade?
  • Erzielt ein Spieler/Team mindestens bzw. mehr oder weniger als xx Punkte/Rebounds/ Assists/Steals/Blocks/Dreier (usw)?
  • Ist die Summe aus Punkten und Rebounds (auch andere Statistiken einsetzbar) mehr als weniger als xx?
  • Erzielt ein Spieler ein Double Double oder Triple Double? (ja oder nein)

Double Double = zweistellige Werte in zwei der wichtigsten Statistiken (Punkte, Rebounds, Assists, Blocks Steals)
Triple Double = zweistellige Werte in drei der wichtigsten Statistiken

Noch relativ selten zu finden sind im Bereich der NBA so genannte First to Wetten (z.B. Wer erzielt der ersten Punkte, Rebound, Block, etc) oder How to Wetten (z.B. Wie wird der erste Punkt erzielt (Dreier, Freiwurf, Zweipunkte-Wurf, etc). Allerdings kann man erwarten, dass sich mit steigender Popularität auch das Angebote der Wettmöglichkeiten erweitern wird.

Live Wetten:
Wer gerne Live wettet, der kann viele dieser Wetten auch für einzelne Viertel oder eine Halbzeit abgeben. Häufig sind die Wettmöglichkeiten im Live Wetten Bereich sogar noch etwas größer als vor Beginn eines Spiels.

Werfen Sie dazu zunächst einen Blick auf unsere Power Rankings.

NBA Wetten 2023

Der Beginn der NBA-Saison 2022-23 steht kurz vor der Tür. Die Pre-Season läuft bereits und in der Nacht von Dienstag, den 18.10. auf Mittwoch, den 19.10. startet die beste Basketballliga der Welt in die neue, reguläre Spielzeit. Nachdem es in der vergangenen Saison, anlässlich des 75. Geburtstages der Liga, Einiges zu feiern gab, kehrt die Liga in dieser Saison wieder zur Normalität zurück, denn das Thema Corona und eventuelle Einschränkungen sollten in diesem Jahr (hoffentlich) kaum mehr eine Rolle spielen.

Doch nicht nur die Voraussetzungen für eine „normale“ Spielzeit sind wieder geschaffen. Auch der Blick auf den amtierenden Meister lässt in gewisser Form ein Gefühl der Normalität aufkommen. Die Krone des Champions setzten sich in der vergangenen Saison nämlich die Golden State Warriors auf, zum vierten mal seit dem Jahr 2015. Was vor der Saison nur schwer vorstellbar war, entwickelte sich im Laufe der Saison zu einem altbekannten Muster. Steph Curry und seine Warriors dominierten nach Belieben und profitierten in den Playoffs auch ein wenig davon, dass die Gegner nicht immer in Bestbesetzung antreten können. So oder so stand am Ende aber ein hochverdienter Meistertitel.

Selbstverständlich starten die Warriors daher als einer der Titelfavoriten und wie es einem Champion vergönnt sein sollte, gehören die Warriors zu den Teams, durch die die Saison am 1. Spieltag eröffnet wird.
Den Anfang machen jedoch zwei Teams aus der Eastern Conference. Die Boston Celtics, Eastern Conference Champ in der vergangenen Saison, empfangen um 1.30 Uhr die Philadelphia 76ers, die mit Titel-Hoffnungen in die Saison gehen.
Mit Jayson Tatum, Jaylen Brown, Joel Embiid und James Harden hält das erste Spiel also gleich jede Menge Star-Power bereit.

Vor dem zweiten Spiel der Opening Night, welches um 4.00 Uhr beginnt, kommt es zur Krönung des amtierenden Meisters. Die Golden State Warriors halten ihre Ring-Zeremonie ab und werden im anschließenden Spiel gegen die Los Angeles Lakers antreten. Steph Curry, Klay Thompson, Andrew Wiggins, Draymond Green, LeBron James, Anthony Davis und Russell Westbrook sind die bekanntesten Namen in dieser Partie – die Fans dürfen sich also auf eine Armada an All-Stars, MVPs und Champions freuen.

Die Opening Night ist aber nur der Anfang einer hoffentlich herausragenden und aufregenden Saison, denn bisher sind die ganz großen Stars von Verletzungen verschont geblieben – dazu später mehr.
Zwar konnte man sich, in der für NBA-Fans, viel zu langen Off-Season über überragende Spiele, während der Eurobasket2022 freuen, doch die Vorfreude auf die NBA-Saison lässt die Europameisterschaft (Spanien sicherte sich den EM-Titel) schnell in Vergessenheit geraten.
Superstars wie Jokic, Antetokounmpo und Doncic zeigten bei der EM großartige Leistungen, aber der Team-Erfolg blieb aus – Motivation genug, um in der NBA noch besser aufzutreten?
Die Fans können es nur hoffen, sind es schließlich die Star-Spieler, die die NBA zu einer der besten und unterhaltsamsten Sportligen der Welt machen.

Wir wollen uns an dieser Stelle noch einmal die Zeit nehmen, zurückzublicken auf eine tolle letzte Saison und turbulente Off-Season. Gleichzeitig wollen wir versuchen, die wichtigsten Fragen im Vorfeld der kommenden Saison zu beantworten: Wer holt sich den Titel? Wer greift die Awards ab? Was sind die wichtigsten Erkenntnisse aus der Off-Season? Und welche Folgen haben die Geschehnisse für mögliche Wetten und Tipps?
Spätestens am Ender der NBA-Saison 2022-23 werden sich alle Fragen beantwortet haben, bis dahin dürfen sich die Fans auf acht Monate Basketball auf allerhöchstem Niveau freuen.

NBA Rückblick 2021-22

Die Golden State Warriors standen vor der letzten Saison nur im erweiterten Favoritenkreis, holten sich aber am Ende den Titel. Steph Curry startete überragend in die Saison und ließ die Hoffnungen der Warriors-Fans gleich zu Beginn steigen. Klay Thompson feierte im Laufe der Saison sein Comeback, doch wirklich eingespielt waren die Warriors nie. Curry verpasste 18 Spiele, Klay Thompson 50 und Draymond Green 36 und vor Beginn der Playoffs standen die Drei in nur zwei Spielen gemeinsam auf dem Parkett.

Letztlich spielte dies aber keine Rolle, lief die Warriors-Maschinerie in den Playoffs trotzdem auf Hochtouren. Andrew Wiggins und Jordan Poole spielten sich in den Vordergrund und die überragende Verteidigung von Coach Kerrs Mannschaft sorgte für einen dominanten Titel-Run. Die Krönung erhielt am Ende Steph Curry, der sich dank überragender Finals-Leistungen endlich seinen ersten Finals-MVP Award erspielte.

Die Konkurrenten enttäuschten alles in allem. In den Finals waren die Boston Celtics nicht auf der Höhe, obwohl sie bis dato den Eindruck der etwas kompletteren und gefährlicheren Mannschaft hinterließen. Doch auch andere, zuvor hoch gehandelte Teams, wurden den Erwartungen nicht gerecht.
Die Brooklyn Nets und Los Angeles Lakers waren dabei die größten Enttäuschungen, kamen die Nets nur mit Mühe und Not in die Playoffs, um hier klar mit 0-4 gegen die Celtics zu verlieren.
Die Lakers schafften es nicht mal in die Playoffs. Fehlende Teamchemie, Verletzungen und schlechte Leistungen waren am Ende Gründe für die peinliche und enttäuschende Saison.

Andere Teams, die Titelansprüche angemeldet hatten, wurden durch Verletzungen gebremst. Die Bucks mussten ohne Middleton ran, den Nuggets fehlten Murray und Porter Jr., die Clippers mussten ohne Leonard und George auskommen und Embiid war bei den Sixers erneut nicht fit in den Playoffs.

Dazu brachen die Suns völlig überraschend in den Playoffs auseinander und Teams wie den Heat oder Mavs mangelte es am Ende an Klasse in der Spitze oder in der Breite. Trotz allem boten die Playoffs eine Menge Spannung und Unterhaltung und man kann auf eine fesselnde letzte Saison zurückschauen.

Nikola Jokic sicherte sich erneut den MVP-Award der regulären Saison, Marcus Smart wurde zum besten Verteidiger gewählt und Scottie Barnes war der beste Rookie des Jahres. Tyler Herro machte als bester sechster Mann Schlagzeilen und Ja Morants Auszeichnung zum Most Improved Player kann als Vorgeschmack auf die kommende Saison gesehen werden.

Covid-19 und die (nicht mehr vorhandenen) Folgen

Neben den basketballerischen Leistungen war das Thema Corona in den vergangenen beiden Saisons das bestimmende Thema.
Glücklicherweise hat sich die Lage aber ein wenig beruhigt und die Vorgaben scheinen überall klar.
Somit sollte Corona in der anstehenden Spielzeit kaum mehr eine Rolle spielen. Selbst in Kanada, dem zu Hause der Toronto Raptors, sollen sich die Vorgaben Anfang Oktober 2022 verändern, so dass auch ungeimpfte Spieler, wie Kyrie Irving, einreisen und spielen dürfen.

Eine Saison ohne Corona ist wünschenswert, damit der Fokus endlich wieder auf dem Sportlichen liegen kann.
Auch was das Thema Wetten angeht, wird die Pandemie kaum Einfluss nehmen. Einzig eventuelle Infektionen könnten Spieler daran hindern, an Spielen teilzunehmen. Diese Ausfälle sind jedoch mit normalen Krankheiten gleichzusetzen.

Drama, Drama, Drama – keine Off-Season ohne neue Titelstorys

In der Off-Season vor der letzten Saison beherrschte ebenfalls das Thema Corona die Titelstorys. Kyrie Irving stand hier im Mittelpunkt und die große Frage war, ob er sich impfen lassen wird oder nicht. Die Antwort lautete Nein, Irving verpasste 53 Spiele und die Nets waren nie im Vollbesitz ihrer Kräfte.
Ben Simmons stand ebenfalls im Mittelpunkt jener Off-Season, war nach dem Sixers-Playoff-Aus lange unklar, wie es für den Australier weitergehen soll. Das Schicksal führte ihn letztlich mit Irving zusammen, werden sie in diesem Jahr mit Kevin Durant für die Brooklyn Nets auf Korbjagd gehen.

An dieser Stelle schließt sich der Kreis, da Kevin Durant in dieser Off-Season für das wohl größte Drama sorgte. Nach dem enttäuschenden Playoff-Aus forderte er in der Off-Season einen Trade, weil er den Nets nicht das nötige Potenzial für weitere erfolgreiche Jahre zugestand.
Mittlerweile konnten die Wogen aber geglättet werden und die Nets gehören mit Durant, Irving, Simmons und einem insgesamt stark besetzten Kader erneut zum erweiterten Favoriten-Kreis.

Doch nicht nur die Nets standen in den Schlagzeilen. Gut vier Wochen vor Saisonstart krachte es in Boston, da Coach Ime Udoka gegen die Team-Richtlinien verstoß. Zunächst berichteten die Medien nur von einer Beziehung mit einer Mitarbeiterin aus dem Coaching-Staff, doch damit nicht genug. Offensichtlich steckte etwas mehr dahinter, so dass Udoka für die gesamte Saison suspendiert wurde. Ob er seinen Trainerjob behalten darf, ist unklar und sollten weitere unschöne Details und Wahrheiten aufgedeckt werden, könnte es für Udoka und die Celtics noch einmal heikel abseits des Feldes werden. Angeblich durfte den Spielern bisher aus rechtlichen Gründen auch nicht viel mehr erzählt werden – Autsch!

Nicht fehlen dürfen in einer turbulenten Off-Season die Nachrichten und Storys rund um die Los Angeles Lakers. Das Thema Russell Westbrook und ein eventueller Trade des Point-Guards, beherrschte die Medien in Los Angeles und selbst jetzt, gut drei Wochen vor Beginn der Saison, scheint ein Trade von Westbrook noch immer nicht vom Tisch.

Ein weiteres Team, welches es aus unerfreulichen Gründen in die Schlagzeilen geriet, waren die Phoenix Suns. Nachdem bereits im Laufe der letzten Saison Besitzer Robert Sarver wegen unangebrachten Verhaltens gegenüber seinen Mitarbeiter*innen, in die Schusslinie geriet, folgte ein überraschendes Playoff-Aus gegen die Mavs. Dazu schien es zwischen Ayton und Coach Monty Williams nicht mehr zu harmonieren und es war unklar, wie es weitergehen kann.
Im Laufe der Off-Season wurde dann zwar bekannt, dass Aytons Vertrag verlängert wurde und Sarver das Team verkaufen will, doch Jae Crowder, der ein wichtiger Bestandteil des Suns-Erfolgs war, ließ verlauten nicht mehr für die Suns spielen zu wollen – ein Trade scheint unausweichlich und es bleiben einige Fragen offen, was die Zukunft und den Zusammenhalt des Teams angeht..

Die unschönste Nachricht kam in der Off-Season leider aus Charlotte. Miles Bridges, der in der vergangenen Saison durch starke Leistungen auf sich aufmerksam machte, wurde wegen häuslicher Gewalt verklagt. Er verpasste dadurch nicht nur die Chance auf einen großen Vertrag, seine Tage in der NBA scheinen nach den bekannt gewordenen Anschuldigungen auch gezählt.

Wie jedes Jahr sorgte die NBA also auch in der vergangenen Off-Season für jede Menge Gesprächsstoff, auf die die jeweiligen Akteure und Teams gerne verzichtet hätten. Für Fans und Zuschauer, gibt es dadurch aber gleich zum Saisonstart einige Teams, bei dem sich der genauere Blick auf die Entwicklungen der Dinge lohnt.

Weitere Regelveränderungen 2023

Zurück zum Sportlichen: Vor der vergangenen Saison gab es einige Regeländerungen, die das Spiel schneller und ansehnlicher machen sollten. Im Blickpunkt waren die vom Offensivspieler kreierten Kontakte beim Wurfversuch bzw. Korbabschluss. Die Regeländerungen erfüllten ihren Zweck und das Spiel wurde deutlich ansehnlicher.

Eine weitere, wichtige Regeländerung steht auch in dieser Saison an – dabei geht es um das so genannte „Take-Foul“, bei dem ein Spieler im Fastbreak gefoult wird, um einfache Punkte zu unterbinden.
Die neue Regel besagt, dass wenn ein Spieler im Fastbreak gefoult wird, ohne dass der Verteidiger eine realistische Chance auf den Ball hat, der gefoulte Spieler einen Freiwurf erhält. Zusätzlich erhält seine Mannschaft im Anschluss Ballbesitz.
Bisher wurde ein solches Foul nur mit Ballbesitz für die gefoulte Mannschaft geahndet, so dass es immer wieder zu unnötigen Unterbrechungen kam.
Auch durch diese Regeländerung erhofft sich die NBA ein ansehnlicheres und flüssigeres Spiel.

Folgen für die Tipps

Durchaus kann die neue Foulregel Einfluss auf vereinzelte Tipps nehmen.
Einerseits ist möglich, dass durch ausbleibende Take-Fouls weniger gefoult wird, dadurch häufiger einfache Punkte zugelassen werden und somit das Gesamtscoring etwas nach oben geht.
Gleichzeitig könnte sich auch die Freiwurfanzahl erhöhen, sollten die Teams den zusätzlichen Freiwurf in Kauf nehmen. Auf jeden Fall kann man davon ausgehen, dass gerade zu Saisonbeginn häufiger das Take-Foul gepfiffen wird.

Auch in der letzten Saison fuhren die Schiedsrichter gerade zu Saisonbeginn eine harte Linie, nur um die Pfiffe im Laufe der Spielzeit wieder etwas zurückzunehmen. James Harden und Trae Young waren die größten Opfer der etwas unklaren Schiedsrichter-Linie. So merkte man vor allem zu Saisonbeginn, dass sie deutlicher weniger Freiwürfe zugesprochen bekamen als in der Vorsaison, nur um zum Ende der Spielzeit ihre Freiwurffrequenz wieder an das Niveau der Vorsaison angepasst zu sehen.

Verletzungen und Comebacks

Weiter geht es mit dem Thema Verletzungen und Comebacks:
In den letzten Jahren gab es immer wieder hochkarätige Spieler, bei denen bereits vor der Saison klar war, dass sie erst spät in der Saison einsteigen können oder die Saison eventuell sogar komplett verpassen. In dieser Saison ist dem bisher nicht so, da viele ehemalige All-Stars wieder fit und gleichzeitig keine ganz großen Spieler verletzt sind.

Blicken wir zunächst trotzdem auf anstehende Ausfälle und verletzte Akteure.
Die größte Hiobsbotschaft erreichte mit Sicherheit die Oklahoma City Thunder. Sie drafteten an 2. Stelle das US-Amerikanische Top-Talent Chet Holmgren. Leider verletzte er sich aber in einem Freizeitspiel in der Hobby-Liga Pro-Am, als er mit LeBron James kollidierte. Der komplizierte Fußbruch wird ihn sein komplettes Rookie-Jahr kosten.

Der zweite namhafte Ausfall für die gesamte Saison ist Danilo Gallinari, der mittlerweile bei Boston unter Vertrag steht. Er beschädigte sich das Knie und wird in dieser Saison ebenfalls nicht zum Einsatz kommen.

Erfreulicherweise gibt es bisher keine weiteren Ausfälle für das gesamte Jahr. Trotzdem ist das eine oder andere Team von Ausfällen weiterer Rollenspieler betroffen. Es fehlen zwar auch hier die großen Namen, doch der eine oder andere Spieler, hat für das jeweilige Team mehr Wert, als man im ersten Moment vermuten würde.
Doppelt getroffen hat es die Boston Celtics, die neben Gallinari vorerst auch auf Robert Williams III verzichten müssen. Sein Comeback könnte sich bis ins Jahr 2023 verschieben.
Lonzo Ball, von den Chicago Bulls wird ebenfalls länger ausfallen, genauso wie Ricky Rubio von den Cleveland Cavaliers, Jaren Jackson Jr und Danny Green von den Grizzlies oder auch Joe Ingles von den Portland Trail Blazers.

Den Verletzungen und Ausfällen entgegen, steht der Blick auf anstehende Comebacks, der die Vorfreude auf die Saison schnell wieder steigen lässt. Denn während man die großen Namen auf der Injury-List erfreulicherweise vermisst, befinden sich einige Top-Spieler und All-Stars auf der Liste der Spieler, die ihr Comeback geben werden.

Vor allem in Los Angeles darf man sich auf die Wiederkehr einiger Stars freuen. Anthony Davis von den Lakers ist wieder fit, genauso wie Paul George von den Clippers. Viel wichtiger für die Clippers und auch für die NBA, ist das Comeback vom zweimaligen Champion und Finals-MVP Kawhi Leonard, der über 500 Tage keinen NBA-Basketball spielte. Mit ihm und PG werden die Clippers wieder für Furore sorgen.

In der Western Conference gibt es weitere erwähnenswerte Comebacks. Die Nuggets freuen sich über die Rückkehr von Jamal Murray und Michael Porter Jr., die Pelicans freuen sich darauf, dass Zion Williamson, Nummer 1 Pick des Jahres 2019, wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist.
Ein weiteres Top-Talent, welches sein Comeback geben kann, ist der Nummer 2 Pick des Jahres 2020, James Wiseman. Er stößt zum Team des amtierenden Meisters aus Golden State.

Damian Lilliard, von den Portland Trail Blazers ist bei einigen Fans vielleicht schon in Vergessenheit geraten, kehrt aber ebenfalls zurück und sollte die Blazers wieder in die Playoffs spielen können. Der Guard hat seine Verletzung überstanden und startet voller Motivation in die kommende Saison.

Die Eastern Conference erwartet ebenfalls zwei wichtige Spieler zurück. Die größte Aufmerksamkeit wird sicherlich Ben Simmons, von den Brooklyn Nets, auf sich ziehen, der die komplette letzte Saison verpasste. Khris Middleton verpasste für die Milwaukee Bucks die entscheidende Phase der Playoffs und macht Milwaukee dank seiner Rückkehr sofort wieder zu einem der Top-Favoriten.

Trades und Free Agent-Signings

Die große Anzahl an Comebacks wirft das Kräfte-Verhältnis der NBA also gehörig durcheinander. Trades und Free Agent-Verpflichtungen spielten auch deshalb in dieser Off-Season eine nicht ganz so entscheidende Rolle.
Trotzdem gab es auch in diesem Sommer einige Spieler, die sich ein neues zu Hause suchten bzw. suchen mussten.

Rudy Gobert gehört fraglos zu den bekanntesten Namen und wechselte von Utah Richtung Minnesota. Hier wird er mit Karl-Anthony Towns eines der besten Big-Man Duos der Liga stellen und den Wolves defensiv eine neue Identität verleihen.
Auch sein ehemaliger Kompagnon und Teamkollege, Donovan Mitchell, musste sich von den Jazz verabschieden. Er wurde lange bei den Knicks gehandelt, letztlich aber zu den Cleveland Cavaliers getradet. Gemeinsam mit Mobley, Allen und Garland hat er die Chance bei den Cavs etwas Großes aufzubauen.

Die Knicks hatten nicht das passende Trade-Paket für Mitchell geboten, konnten mit Jalen Brunson aber einen Wunschspieler von den Mavericks verpflichten. Er entschied sich in der Free-Agency zum Schritt von Dallas nach New York.
Auch um Brunsons Abgang zu kompensieren, entschieden sich die Mavs anschließend zu einem Trade, der ihnen Christian Wood brachte. Sicher ein guter Zugang, da er das offensive Loch unter dem Korb stopfen soll.

Weitere erwähnenswerte Trades fädelten die Boston Celtics und Atlanta Hawks ein. Boston dealte mit den Pacers und sicherte sich die Dienste von Malcolm Brogdon, der als Point Guard eine wichtige, offene Stelle der Celtics besetzen wird.
Die Hawks schnürten ein für die Spurs interessantes Paket und ergatterten mit Dejounte Murray einen weiteren Ballhandler, der neben Trae Young viel Verantwortung tragen soll.

Von Untätigkeit kann in der Off-Season also keine Rede auch, auch wenn sich viele Teams eher durch die Rückkehr ihrer Verletzten verbessern werden.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der Blick auf die Teams, die viele Abgänge zu verkraften hatten, Trades verpassten oder nicht den ganz großen Neuzugang verpflichten konnten.
Utah ist hier sicherlich zu nennen, da sie mit Gobert und Mitchell ihre Leistungsträger verloren und die Weichen Richtung Zukunft stellten. Die Lakers machten ebenfalls keine großen Schritte nach vorne, ist Patrick Beverley der einzig wirklich hilfreiche Neuzugang. Auch Dallas macht keinen Schritt nach vorne und verpasste es damit, das Team um Luka Doncic besser aufzustellen.

Zu guter Letzt muss auch der Blick auf den amtierenden Meister gehen, da die Warriors einige Spieler ihres Titel-Kaders verloren. Juan Toscano-Anderson, Gary Payton II, Otto Porter Jr. und Nemanja Bjelica gehörten allesamt zur Rotation in der Meistersaison, konnten allerdings nicht verlängert werden. Die Hoffnung liegt auf den jungen Spielern Wiseman, Kuminga und Moody sowie dem einzig namhaften Neuzugang Donte DiVincenzo.

Überraschungen – Enttäuschungen – Underdogs

Wie schon in den Previews der letzten Jahre, wollen wir neben dem Rückblick auch einen Ausblick wagen. Bevor wir dazu unsere Award-Picks und den Meister-Tipp abgeben, haben wir uns die Frage gestellt, wer zu den Überraschungen, Enttäuschungen und Underdogs in dieser Saison gehören wird.

In der vergangenen Saison sagten wir den Hornets, Wizards, Wolves und Grizzlies eine überraschend gute Saison voraus. Während die Wizards enttäuschten, ließen die Hornets und Wolves nur phasenweise ihr Können aufblitzen. Einzig die Grizzlies schafften die Überraschung, spielten viel besser als erwartet und zogen sogar in die zweite Runde der Playoffs ein. Auch die Raptors spielten eine erstaunlich starke Saison.

Überraschend wäre ein gutes Abschneiden der Grizzlies oder Raptors in dieser Saison also nicht, was ebenso auf die Wolves zutrifft, die nach dem Gobert-Trade sicher besser einzuschätzen sind als letztes Jahr. Gleiches gilt für die weiterhin top besetzten Teams der Lakers, Clippers und Nets, von denen man definitiv mehr erwarten darf als in der vergangenen Saison.

Die Portland Trail Blazers fliegen hingegen ein wenig unter dem Radar und könnten dank eines fitten Damian Lillards für die eine oder andere Überraschung sorgen. Auch die New Orleans Pelicans sind fit und könnten die Western Conference angeführt von Zion Williamson aufmischen.

Beim Blick auf die Eastern Conference ist neben den Top-Teams aus Boston, Miami, Milwaukee und Philly das Team der Cleveland Cavaliers, das mit der größten Upside. Dazu sollte man auch die jungen Teams, wie die Magic und Pistons im Blick haben, auch wenn die Kader derart jung und unerfahren sind, dass ein Erreichen des Play-Ins schon als Überraschung gelten muss.

So groß wie die Hoffnung bei einigen Teams vor dieser Saison also ist, so groß ist gleichzeitig auch die Angst vor eventuellen Enttäuschungen. Das letzte Jahr zeigte uns, warum man die Lakers und Nets auch hier nennen könnte. Des Weiteren könnten die New York Knicks wieder mal zu den großen Enttäuschungen gehören.

Auch in Dallas wird viel erwartet, doch der fragwürdige Kader könnte letztlich dafür sorgen, dass auch ein Doncic in Top-Form in der starken Western Conference nicht ausreicht und sein Team enttäuscht. Phoenix hat zudem einige Baustellen in ihrem und abseits ihres Kaders – sie laufen Gefahr, ihre guten Vorrausetzungen nicht nutzen zu können. Zu guter Letzt sind die Erwartungen auch in Memphis riesig, doch Verletzungssorgen und die Tatsache, dass Memphis nun ernster genommen wird, verändert die Ausgangslage für Ja Morant und seine Mannschaft. Auch sie müssen daher aufpassen nicht abzurutschen.

Es bleibt noch die Frage nach den Underdogs. Sicherlich sind hier die vielen jungen Teams zu nennen, doch aufgrund der hohen Leistungsdichte in der Spitze, wird es kaum Ausreißer nach oben geben können.
Dazu sollte man sich fragen, ob der nicht eigentlich favorisierte, amtierende Meister als Underdog gelten kann? Die Quotenmacher sagen zwar nein und sehen die Warriors wieder als Favorit, doch der Meister sieht sich vielen, wieder erstarkten Teams gegenüber und muss hoffen, dass die jungen Spieler die Abgänge kompensieren können.
Auch Teams wie Miami, die eine relativ ruhige Off-Season hatten, oder die Suns bei denen es zu brodeln scheint, gehören bei den Buchmachern nicht unter die Top 5 – Titelkandidaten, zeigten aber bereits, dass sie das Zeug für die Finals haben.
Warum wir nicht noch mehr Teams als Underdogs aufzählen, wird sich etwas später, bei unserem Meister-Tipp zeigen.

NBA-Wetten – Die Awards und der Titel

Nachdem wir uns nun hauptsächlich mit den Teams beschäftigt haben, wollen wir natürlich noch einen Blick auf die individuellen Leistungen werfen. Dazu bietet sich nichts besser an, als unsere Tipps auf die Award-Gewinner:

Rookies & ROY

Die Rookie-Class 2022 hat es in sich und einige vielversprechende Spieler in die Liga gespült. Leider hat sich Nummer 2 Pick Chet Holmgren bereits verletzt und wird die komplette Spielzeit verpassen.
Sein Ausfall bedeutet natürlich, dass sich die Chancen auf den Rookie of the Year-Award für den einen oder anderen Spieler erhöhen.
Wenig überraschend ist Paolo Banchero, der von den Orlando Magic an 1. Stelle gedraftet wurde, der größte Favorit auf den Award.
Allerdings sind auch die direkt nach ihm folgenden Spieler wie beispielsweise Jabari Smith (3. Pick, Houston), Keegan Murray (4. Pick, Kings) oder Jaden Ivey (5. Pick, Pistons) nicht zu unterschätzen. Auch Benedict Mathurin (6. Pick, Pacers) scheint gute Chancen zu haben.
Im Gegensatz zu den etwas später folgenden Picks, haben die zu Beginn des Drafts gezogenen Talente wenig Konkurrenz im Kader und die Möglichkeit, viele Minuten abzugreifen.
Die Favoriten sind fraglos Paolo Banchero und Keegan Murray. Sie zeigten bereits in der Summer League, dass ihre Körper NBA-ready sind und dominierten die Spiele teilweise nach Belieben. Da die Quote etwas interessanter ist und die Kings wie in den letzten Jahren nicht besonders stark besetzt sind, geht unser Pick auf das Talent in Sacramento, Keegan Murray. Der 22-jährige Forward bringt schon ein wenig Erfahrung mit und gibt den Kings eine dringend benötigte Option.

Rookie oft the Year-Tipp: Keegan Murray (Quote 6,5 – 29.09. – bet365)

MVP

Der interessanteste, individuelle Award ist selbstverständlich der des MVPs, des wertvollsten Spielers der Liga.
In den letzten vier Jahren wurde dieser Award von Europäern gewonnen, griff zunächst Giannis Antetokounmpo zweimal zu, bevor Nikola Jokic in den Jahren 2021 und 2022 den Award nach Serbien holte. Sie gehören natürlich auch in diesem Jahr wieder zu den Favoriten.
Ein weiterer Europäer, der von einigen Buchmachern sogar als größter Favorit eingeschätzt wird, ist Luka Doncic, von den Dallas Mavericks.
Neben Giannis und Jokic war er der Star der Eurobasket2022 und ließ während des Turniers immer wieder aufblitzen, weshalb er der vielleicht beste und wertvollste Spieler der NBA sein könnte.
Dazu gibt es mit Spielern wie Steph Curry, Kevin Durant oder LeBron James ehemalige MVPs, die je nach Teamerfolg und Gesundheit, auch in diesem Jahr wieder gute Chancen haben.
Spieler wie Joel Embiid, Kawhi Leonard, Anthony Davis oder auch jüngere Spieler wie Ja Morant, Devin Booker oder Jayson Tatum gehören ebenfalls in den erweiterten Favoritenkreis.
Da es bisher keine Verletzungen gibt und die Dichte an überragenden Superstars so hoch wie selten ist, fällt der Tipp im Vorfeld dieser Saison besonders schwer.
Neben der individuellen Dominanz spielt auch der Teamerfolg eine Rolle und nachdem einer der genannten Akteure bereits letztes Jahr knapp scheiterte und sich unbedingt beweisen will, fällt unser Tipp auf den Big-Men der Philadelphia 76ers, Joel Embiid. Er ist motiviert, hat großen Einfluss auf beiden Seiten des Feldes und ist mit 28 Jahren mitten in seiner Prime. Beste Voraussetzungen also, um den MVP-Award nach Philly zu holen.

MVP-Tipp: Joel Embiid (Quote 6,2 – 29.09. – Rabona)

MIP

In der vergangenen Saison sicherte sich Ja Morant den Titel des am meisten verbesserten Spielers (Most Improved Player). Zwar verpasste er 25 Spiele, doch in den 57 Partien, in denen er auf dem Feld stand, lieferte er im Vergleich zum Vorjahr, bei weniger Spielzeit, 8,3 Punkte mehr (insgesamt 27,4) ab.
Eine gleiche Entwicklung erhoffen sich in dieser Saison andere Spieler, wie beispielsweise Tyrese Haliburton von den Pacers oder Jalen Brunson von den Mavs. Dazu hoffen auch Anthony Edwards von den Wolves, Zion Williamson von den Pelicans oder RJ Barrett von den Knicks den nächsten Schritt zu machen.
Selbstverständlich kann man auch von den Rookies des letzten Jahres erwarten, dass der nächste Schritt gegangen wird, die Erfahrung zeigt jedoch, dass er für die sogenannten Sophomores immer schwer ist, den Award des MIPs zu gewinnen, da die Entwicklung im zweiten Jahr zum erwartbaren nächsten Schritt gehört.
Deshalb geht unser Tipp auf den jungen Flügelspieler der Minnesota Timberwolves, Anthony Edwards. Mit Gobert hat er einen Spieler an seiner Seite, der ihm den Rücken defensiv stärkt, mit Towns hat er einen weiteren Spieler an seiner Seite, der in Offensiv entlasten kann. Für Edwards also ein gutes Umfeld, um den Schritt zum All-Star zu machen.

MIP-Tipp: Anthony Edwards (Quote 10,0 – 30.09. – bet365)

6th Man of the Year

Die große Unbekannte in Bezug auf den 6th Man of the Year-Award ist, neben der eigenen Leistung der Award-Anwärter, die Verletztensituation im jeweiligen Kader. Denn in der Regel hat ein guter sechster Mann die nötige Klasse, um zu starten, sein Team ist jedoch so strukturiert, dass es für die Mannschaft besser und sinnvoller ist, wenn er von der Bank kommt. Sind die Leistungsträger nun aber verletzt, rutscht er in die Starting Five, startet ggf. mehr Spiele als er von der Bank kommt, und erfüllt dadurch nicht mehr die Bedingung, um zur Wahl zugelassen zu werden.
Einer der eben jene Bedingung ebenfalls nicht erfüllen könnte, da er zu gut für die Bank ist, könnte Christian Wood, von den Dallas Mavericks sein. Davon ab, dass er nicht von der Bank kommen will, ist die Offensive der Mavs unter dem Korb nicht stark besetzt, so dass Wood häufiger in der Starting Five stehen könnte. Weitere Anwärter auf den Award sind Jordan Poole (Warriors), Tyler Herro (Heat), Malcolm Brodgon (Celtics) oder beispielsweise Jordan Clarkson (Jazz). Auch sie könnte ein ähnliches Schicksal wie Wood ereilen. Unser Tipp geht auf Jordan Poole vom amtierenden Meister. Mit Steph, Klay und Wiggins ist der Backcourt der Warriors noch zu gut besetzt, trotzdem sollte er wieder viele Möglichkeiten bekommen, sich auszeichnen zu können.

6th Man of the Year-Tipp: Jordan Poole (Quote 5,00 – 29.09. – bet365)

Defensive Player of the Year

Dass Marcus Smart in der vergangenen Saison als bester Verteidiger ausgezeichnet wurde, war für viele eine Überraschung. Nicht nur, dass Rudy Goberts Zahlen für den Center der Jazz sprachen, auch die Tatsache, dass Guards wie Smart so gut wie nie gewählt werden, machte die Auszeichnung zu etwas Besonderem.
Beide gehören auch in dieser Saison wieder in den Favoritenkreis, doch auch Spieler wie Draymond Green, der wieder genesene Kawhi Leonard oder Giannis Antetokounmpo werden die Defensiven zusammenhalten.
Robert Williams III von den Celtics wird es aufgrund seiner Verletzung schwer haben, weil er vermutlich die ersten Monate der Saison verpasst. Weitere überragende Verteidiger sind Bam Adebayo, Joel Embiid, Mikal Bridges, Anthony Davis oder auch der junge Evan Mobley.
Als Rookie stach letztes Jahr jener Evan Mobley, von den Cleveland Cavaliers, hervor. Er lieferte Rookie-Defensivwerte, die man seit Tim Duncan nicht gesehen hatte und da man nach der Mitchell-Verpflichtung viel von den Cavs erwarten darf, stehen Mobleys Chancen in diesem Jahr nicht schlecht. Die Quote ist zudem sehr interessant, so dass wir hier den Tipp auf den Jungspund aus Cleveland wagen.

Defensiv Player of the Year-Tipp: Evan Mobley (Quote 23,0 – 29.09. – bet365)

COY

Bevor wir uns mit dem Tipp auf den Champion beschäftigen, werfen wir noch einen Blick auf die besten Trainer. Steve Kerr (Warriors), Monty Williams (Suns – Gewinner des letzten Jahres), Nick Nurse (Raptors) Eric Spoelstra (Heat) oder Gregg Popovich (Spurs) gehören aufgrund ihrer bereits erbrachten Leistungen, automatisch zu den Favoriten auf diesen Award. Doch auch bei dieser Auszeichnung wird der Team-Erfolg eine Rolle spielen, neben den Fragen danach, ob und wie der Coach ein vielleicht umstrukturiertes oder neues Team anführen kann.

Einer der Top-Favoriten, Ime Udoka von den Celtics, nahm sich in der Off-Season durch sein Fehlverhalten selbst aus dem Rennen, sodass Andere in den Vordergrund treten werden.
Da die Hoffnungen in Minnesota Timberwolves (Chris Finch) und Cleveland Cavaliers (J.B. Bickerstaff) aufgrund ihrer Neuzugänge groß sind, stehen die Coaches unter besonderer Beobachtung und haben Chancen auf den Sieg. Doch auch Trainer wie Tyronn Lue (Clippers), Jason Kidd (Mavs), Taylor Jenkins (Grizzlies) oder Darvin Ham (Lakers) könnten für eine Überraschung sorgen. Das Trainer-Rennen ist mal wieder sehr offen und wir entscheiden uns für jemanden, der selbst noch nie Trainer des Jahres war, zuletzt zweimal den MVP im Kader hatte und dem eine gute Saison garantiert scheint. Es ist der Coach der Denver Nuggets, Michael Malone.

Coach of the Year-Tipp: Michael Malone – Denver Nuggets (Quote 15,0 – 29.09. bet365)

Favoriten & Champion

Wir nehmen die vermeintlichen Top-Teams mit den besten Quoten kurz unter die Lupe:

Team Quote Bewertung
Golden State Warriors 7,00 Champion 2022 – 6 Finals in den letzten 8 Jahren
Milwaukee Bucks 7,50 Champion 2021 – wieder in voller Besetzung.
Boston Celtics 8,00 Vorjahresfinalist mit Verletzungssorgen und Trainer-Problem – Vorsicht!
LA Clippers 8,00 Kawhi und PG sind zurück – die Clippers sind ein Beast!
Brooklyn Nets 8,00 KD, Kyrie, Simmons – wenn die Chemie stimmt ein absolutes Matchup-Nightmare.
Phoenix Suns 10,00 Zu viele Fragezeichen auf und neben dem Feld.
Philadelphia 76ers 14,00 Wie soll man einen fitten Harden und Embiid stoppen?
Miami Heat 17,00 Was haben die Heat neben Butler zu bieten?
LA Lakers 17,00 LeBron, Davis und Westbrook – was kommt danach?
Denver Nuggets 19,00 Mit Jokic und einem komplett gesunden Team ist alles möglich.
Dallas Mavericks 21,00 Hat Luka „Magic“ genug Unterstützung?
Memphis Grizzlies 23,00 Ja Morant – der vielleicht aufregendste Spieler der Liga – und dann?

Für alle genannten Teams kann man problemlos gute Argumente für den Titel finden. Die Warriors, Bucks und Lakers sind als die letzten drei Champions mit Curry, Giannis und LeBron nie zu unterschätzen und vor allem die Clippers und Nets haben derart starke Kader, dass ein Titel auf dem Papier fast ein Muss ist.
Dazu stellen auch die Celtics, Suns, Sixers, Nuggets und Heat unfassbar starke Teams, so dass sich 10 Teams ergeben, die alle gute Titelchancen haben. Vermeintliche Außenseiter und Underdogs, wie Dallas oder Memphis, scheinen dagegen fast chancenlos, da es zu viele Mannschaften gibt, die sehr gut besetzt sind.

Wir glauben weder daran, dass die anfälligen Spieler, wie Kawhi, PG, Davis, Porter Jr. oder Embiid gesund bleiben, noch gehen wir davon aus, dass das Drama bei den Teams wie den Nets oder Lakers ausbleibt. Daher geht unser Tipp auf das Team mit dem dominantesten Spieler der letzten Jahre, Giannis Antetokounmpo und die Milwaukee Bucks. Seine Legacy ist noch lange nicht vorbei und mit 27 Jahren beginnt seine beste Phase gerade erst.

Champion-Tipp: Milwaukee Bucks (Quote 7,5 – 29.09. – bet365)

Ausblick (Coach Hot-Seat)

Ein weiterer kleiner Ausblick sei an dieser Stelle noch erlaubt. Bekanntermaßen liegen Freud und Leid oft sehr eng beieinander, wie ein Beispiel aus dem Jahr 2018 belegt. 48 Stunden nachdem Coach Dwane Casey, von den Toronto Raptors, den Award für den besten Trainer des Jahres bekam, wurde er wegen der Verfehlungen seiner Mannschaft in den Playoffs gefeuert.

Gleiches Schicksal könnte ihn auch in diesem Jahr ereilen, allerdings deshalb, weil der erhoffte Erfolg mit der jungen Mannschaft aus Detroit ausbleibt.
In New York sieht es für Coach Tom Thibodeau nicht anders aus. 2021 wurde er zwar noch Trainer des Jahres, doch die Leistungen in der vergangenen Saison wären die Grundlage dafür, dass er seinen Trainerstuhl bei einem Fehlstart der Knicks räumen müsste.

Auch Atlanta enttäuschte nach dem Erreichen der Eastern Conference Finals 2021 im letzten Jahr enorm, so dass sich Coach Nate McNillan besser keinen Fehlstart erlauben sollte.
Doc Rivers von den Sixers stand bereits letzte Saison in der Kritik, konnte er nach seinem Meistertitel mit den Celtics im Jahr 2008, keines seiner top besetzten Teams Richtung Titel führen. Was leisten die Sixers in diesem Jahr unter Rivers?

Das Coaching-Karussell dreht sich bekanntermaßen schnell und wer sich nicht gut festhält, fliegt vielleicht schneller raus als ihm lieb ist. Die ersten Kandidaten stehen bereits auf der Liste.

Wir freuen uns auf die Storys der kommenden Saison und wünschen allen Fans viel Spaß mit der neuen Saison und viel Erfolg mit unseren Tipps.

Die Übersicht unserer Tipps für die NBA Wetten!

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Vor allem NBA-Fans der 90er Jahre werden bei dem Matchup zwischen den Chicago Bulls und Utah Jazz in eine besondere Zeit versetzt.
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Wer soll denn Luka Doncic das Wasser reichen? Diese Frage kann man getrost auf die gesamte Liga beziehen!
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NBA 2022 – Trades und Free Agent-Signings – Super Teams

Wieder genesene Spieler sind für viele Teams eine Möglichkeit sich für die kommende Saison besser aufzustellen. Trades und die Verpflichtung von Free Agents sind weitere Möglichkeiten und so tat sich auch in der Off-Season 2021 einiges. Wir konzentrieren uns auf die wohl wichtigsten Veränderungen.

Der Meister aus Milwaukee musste einen kleinen Schock verkraften. Die Big Three um Giannis, Middleton und Holiday blieb zwar zusammen, doch mit PJ Tucker ging ein wichtiger Teil des Titelkaders nach Miami. Tucker war aber nicht der einzige Akteur, der den Kader der Heat verstärken wird. Auch Kyle Lowry konnte verpflichtet werden und so geht Miami mit einem Kader um Butler, Adebayo, Lowry, Robinson, Herro und Tucker in die Saison. Auf dem Papier ist das Team von GM Pat Riley damit eines der Besten der Eastern Conference.

Tatsächlich ist Kyle Lowry auch einer der bekanntesten Spieler, die sich ein neues zu Hause suchten oder getradet wurden.
Weitere große Namen sind zudem Russell Westbrook, Carmelo Anthony und Dwight Howard. Zwar sind sie alle schon ein wenig in die Jahre gekommen, doch sie schlossen sich alle den Lakers an und bilden mit James und Anthony ein neues Super-Team.

Als Super-Team waren die Nets bereits in der vergangenen Saison verschrien. Da sie Kevin Durant langfristig an sich binden konnten, wird sich dies in den nächsten Jahren auch nicht ändern und sofern Irving irgendwann wieder spielen darf und Harden sich an die neuen Regeln gewöhnt hat, sind die Nets das wohl größte Superteam, da sie ihren Kader zudem mit den Ex-All-Stars Paul Millsap und LaMarcus Aldridge, sowie dem starken Australier und Ex-Spur Patty Mills vertiefen konnten.

Die Lakers und Nets sind also die Teams mit den größten Namen, der Titel ist ihnen deswegen aber nicht sicher. Nicht nur Teamchemie und Alter werden eine wichtige Rolle spielen, auch die Stärke der anderen Teams, melden beispielsweise auch die Bucks und Heat Titelambitionen an.

Ein Team, dass sich auch in diese Riege zählen möchte, sind die Chicago Bulls. Mit DeMar DeRozan, Lonzo Ball und Alex Caruso vertieften sie den Kader extrem und gemeinsam mit Zach LaVine und Nikola Vucevic hinterließen sie in den ersten paar Spielen einen guten Eindruck. Zumindest die Playoffs sollten problemlos machbar sein.

Weitere große Veränderungen ergaben sich durch den Russell Westbrook Trade auch für die Washington Wizards. Mit Kuzma, Caldwell-Pope und Harrell wurden einige Ex-Laker engagiert und Spencer Dinwiddie war eine weitere wichtige Verpflichtung, durch die die Mannschaft von Bradley Beal wieder in den Playoff-Dunstkreis gelangen könnte.

Es waren also eher Teams der Eastern Conference, die größeren Veränderungen vornahmen. Im Westen waren eigentlich nur die Lakers und Warriors hervorzuheben, da die ganz großen Trades und Wechsel in dieser Off-Season ausblieben.
Fraglich ist aber immer noch, wie es mit Ben Simmons von den Sixers weitergeht, dessen Trade nochmal für ein kleines Erdbeben sorgen könnte.

NBA Wetten 2021 – Überraschungen – Enttäuschungen – Underdogs

Volle Arenen, neue Regeln und neue Teams sowie Verletzungen und Comebacks gehören also zu den Faktoren, die dafür sorgten, dass die Karten vor dieser Saison neu gemischt werden. Dementsprechend ergeben sich auch für diese Saison viele Fragen und wir werden an dieser Stelle einen Ausblick darauf wagen, wer überraschen und enttäuschen könnte und wer am Ende unterschätzt wird.

Zu den positiven Überraschungen könnten in dieser Saison einige Teams gehören. Für uns sind die Charlotte Hornets aber prädestiniert dafür, viele Fans und Experten zu überraschen. LaMelo Ball spielte eine tolle Rookie-Saison und will den nächsten Schritt machen. Das insgesamt noch sehr junge Team ist zudem sehr tief besetzt und ist insgesamt ausgeglichen zusammengestellt. Es fehlt zwar ein wenig Erfahrung und Star-Power, doch Ball, Bridges und Co. haben gute Chancen schnelle Entwicklungsschritte zu gehen.

Ein weiteres Team, das im Osten nicht unterschätzt werden sollte, sind die Washington Wizards. Sie holten sich einige Meisterschaftserfahrene Rollenspieler aus LA, die Beal die nötige Unterstützung geben sollten. Die Playoffs waren schon letztes Jahr möglich und obwohl der Osten in diesem Jahr gut besetzt ist, haben auch die Wizards in diesem Jahr die nötige Qualität, um die Playoffs anzugreifen.

Ebenfalls gute Chancen für eine positive Überraschung haben die Minnesota Timberwolves. Zwar zeigte Towns noch nie, dass er ein Team anführen kann, doch mit Edwards und Russell hat er zwei junge, motivierte Akteure neben sich, die ebenfalls Verantwortung tragen können und wollen. Towns und Russell sind zudem gut befreundet und Verletzungen und andere Gründe verhinderten, dass sie gemeinsam mit Edwards in der letzten Saison wirklich zueinander finden konnten. Diese Saison bietet also eine weitere Chance für Towns und Co. die große individuelle Klasse und das Potenzial auszuspielen.

Das vierte Team, bei dem sich einige Fans die Augen reiben werden, sind die Memphis Grizzlies. Ja Morant ist auf dem Sprung zum Top-Star und nachdem sie bereits im vergangenen Jahr um die Playoffs spielten, soll nun der nächste Schritt erfolgen. Mit Teams wie den Lakers, Clippers, Jazz, Suns, Warriors, Nuggets, Blazers und Mavs gibt es zwar viele Teams, die auf den ersten Blick stärker sind, doch Memphis ist motiviert, gut gecoacht und hat eine tolle Teamchemie, und vielleicht können sie sogar mit ein wenig Glück um den Heimvorteil mitspielen.

Nicht zu vergessen ist an dieser Stelle der Blick auf die individuellen, hoffentlich positiven Überraschungen. So sind viele der Lakers-Spieler bereits totgesagt, da sie sich am Ende ihrer Karriere befinden, doch LeBron James und Carmelo Anthony stehen nicht umsonst in der Top 10 der besten Scorer aller Zeiten und es ist gut möglich, dass sie sich individuell stärker präsentieren, als man es von Spielern in ihrer 18. Saison erwarten würde.

Obwohl James und Melo einerseits das Zeug haben, es ihren Kritikern zu beweisen gehört ihr Team, die Los Angeles Lakers zu den Teams, welches die vielleicht größte Enttäuschung in dieser Saison werden könnte.
Der schleppende Saisonstart, die Verletzungen und das hohe Durchschnittsalter lassen nichts Gutes erahnen und so könnte den Lakers eine enttäuschende Saison bevorstehen.

Gleiches gilt für die Brooklyn Nets, da das Drama um Kyrie Irving ungeklärt ist und die erfahreneren Akteure eventuell das nötige Feuer vermissen lassen, um mit den vielen jungen Teams mitzuhalten. Sowohl bei den Nets, als auch bei den Lakers bewegt man sich auf einem schmalen Grat, klingen die Spielernamen zwar nach Super-Teams mit Meisterschaftschancen, zeigte die NBA-Geschichte aber oft genug, das solche Teams häufig nicht das erhoffte Ziel erreichen.

Weitere Teams, die man wohl nicht so weit oben wie erwartet sehen könnte, sind einerseits die verletzungsgebeutelten Clippers und Nuggets und außerdem zwei Teams, die zwar mit überragenden jungen Spielern besetzt sind, aber offenbar noch nicht die richtige Mischung im Team gefunden haben. Die Rede ist von den Boston Celtics und den Dallas Mavericks.

Beide Teams haben mit Tatum und Brown (Boston) bzw. Doncic und Porzingis (Dallas) ein sehr starkes Duo in ihren Reihen, doch beide Kader sind auch nicht wirklich ausgeglichen. Dazu stehen mit Udoka und Kidd zwei neue Headcoaches an den Seitenlinien, die sich erst einmal beweisen müssen. Mit etwas Pech könnten die Saisons in einem Desaster enden und zu einer verlorenen Saison für die jungen Spieler werden.

Die Philadelphia 76ers sind das letzte Team, das wir an dieser Stelle nennen wollen. Bei der Posse um Ben Simmons ist kein Ende in Sicht und so fehlt der Mannschaft natürlich ein enorm wichtiger Bestandteil. Sollte sich hier keine schnelle Lösung finden lassen, könnte man ein weiteres Jahr der besten Zeit von Joel Embiid einfach so verlieren.

Zu guter Letzt wollen wir an dieser Stelle noch zwei Teams nennen, über die kaum gesprochen wird. Einerseits die Utah Jazz in der Western Conference, zum anderen die Atlanta Hawks in der Eastern Conference. Beide zeigten in der letzten Saison, dass sie das Zeug haben, um oben mitzuspielen und es waren Kleinigkeiten, die am Ende den Erfolg verhinderten. Ein weiteres Jahr Erfahrung sowie mögliche Probleme der anderen Teams, könnten ihnen in diesem Jahr den großen Wurf ermöglichen.

NBA Wetten 2022 – Die Awards

Nachdem wir uns nun hauptsächlich mit den Teams beschäftigt haben, wollen wir nun natürlich noch einen Blick auf die individuellen Leistungen werfen. Dazu bietet sich nichts besser an, als unsere Tipps für die Awards.

Rookies & ROY

Los gehts mit den Rookies und dem Rookie of the Year-Award. Zu erwähnen ist an dieser Stelle unbedingt, dass auch Rookies in jedem Jahr eine sehr wichtige Möglichkeit darstellen, den Kader zu verstärken oder zu vertiefen, auch wenn dies manchmal ein paar Jahre dauert. Teilweise gibt es aber auch Spieler, die sofort einschlagen, wie der Rookie of the Year des letzten Jahres, LaMelo Ball.

In diesem Jahr gibt es erneut einige Kandidaten, die die Chance haben sofort einzuschlagen, vor allem, weil sie in Teams spielen, bei denen sie große Spielanteile bekommen sollten. Ein Blick auf die Draft-Picks des Sommers gibt auch sofort einen Überblick über die vermeintlich besten Spieler des Jahrgangs.

Cade Cunningham, der von den Detroit Pistons an Nummer 1 gezogen wurde ist der größte Favorit auf den Rookie of the Year-Award, war er die unangefochtene erste Wahl im Draft. Den Saisonstart verpasste er verletzt, doch er fehlte nur knapp zwei Wochen und sollte dementsprechend schnell einen Einstieg finden. Weitere Top-Kandidaten sind die Picks Nummer 2, 3 und 4. Jalen Green (Houston), Evan Mobley (Cavs) und Scottie Barnes (Raptors) wurden allesamt in Teams gedraftet, in denen ihnen große Rollen und Verantwortung übertragen wurden.

Außenseiterchancen haben Spieler wie Jalen Suggs (Orlando) oder beispielsweise Sacramento Kings Guard Davion Mitchell. Auch Spieler wie Chris Duarte (Indiana) oder der deutsche Franz Wagner, der ebenfalls nach Orlando gedraftet wurde, sollte man auf dem Zettel haben. Nach den ersten sieben Spielen der Saison gehören Beide, gemeinsam mit Scottie Barnes und Jalen Green zu den vier besten Scorern unter den Rookies.

In den aktuellen Quoten sind die ersten Spieltage schon berücksichtigt, allerdings hat Nummer 1 Pick Cunningham noch kein Spiel gemacht. Jalen Green von den Houston Rockets ist laut Quoten der Top-Kandidat, doch unser Tipp geht auf den Toronto Raptors-Rookie Scottie Barnes, dessen Vielseitigkeit und Sicherheit aus dem Feld (55,1%) für Toronto ein großer Gewinn sind.

Rookie oft the Year-Tipp: Scottie Barnes (Quote 5,0 – 31.10. – jackone)

MVP

Ein großes Ziel für alle Rookies ist der Award, um den wir uns als nächstes kümmern wollen und der die wohl größte Bedeutung aller Awards hat. Es geht um den wertvollsten Spieler der Liga, den MVP. Nachdem Finals-MVP und Champion, Giannis Antetokounmpo in den Jahren 2019 und 2020 den Award gewinnen konnte, war es in der vergangenen Saison Nikola Jokic, von den Denver Nuggets, der die Trophäe mit nach Hause nahm. Er verwies Joel Embiid und Steph Curry auf die Plätze 2 und 3 und wurde für seine überragende Saison und den Erfolg seiner Mannschaft belohnt.

Immer wieder kommt es vor, während und nach den Wahlen zu Diskussionen, was den MVP ausmacht. Sind es die besten, individuellen Statistiken, ist es der Teamerfolg oder ist es eine Mischung aus Beiden? Eine richtige oder falsche Antwort gibt es darauf nicht, denn häufig spielt auch die Gesamtausgangslage eine Rolle. Antetokounmpo spielte beispielsweise eine überragende, letzte Saison, doch da seine Statistiken etwas schlechter waren als im Jahr zuvor und er bereits zweimal hintereinander den Award gewonnen hatte, wurde er von vielen Wählern nicht in die engere Wahl genommen.

Man wird also davon ausgehen können, dass es auch in dieser Saison wieder Gründe für oder gegen verschiedene Spieler geben wird, die auf den ersten Blick wenig Sinn machen.
Trotz alledem gehört die MVP-Diskussion zu der interessantesten unter Sport-Fans und auch in dieser Saison gibt es wieder einige Favoriten. Steph Curry hat nach seinem starken Saisonstart, bisher die wohl besten Karten und daher auch die niedrigste Quote. Auch die letzten beiden Gewinner, Giannis Antetokounmpo und Nikola Jokic haben gute Chance und mit LeBron James und Kevin Durant stehen weitere frühere Gewinner, weit oben bei den jeweiligen Buchmachern.

Luka Doncic, Joel Embiid und sogar Damian Lillard sind Spieler, die den Award noch nicht gewonnen haben und denen ebenfalls Chancen eingeräumt werden. Am Ende könnte bei ihnen aber der Teamerfolg zum entscheidenden Nachteil werden. Unser Tipp geht auf den MVP der Jahre 2015 und 2016, Steph Curry. Er überragte zum Ende der letzten Saison, doch Platz 9 seines Teams reichte nicht aus, um sich gegen Jokic durchzusetzen. In diesem Jahr sind die Warriors aber etwas stärker einzuschätzen und da Curry stark in die Saison startete hat er zwar die niedrigsten Quoten, aber aktuell auch die besten Chancen den Award ein drittes mal zu gewinnen.

MVP-Tipp: Steph Curry (Quote 5,5 – 31.10. – jackone)

MIP

Einer der Awards, bei dem es am schwersten ist, ihn vorauszusagen ist der MIP-Award, der des am meisten verbessersten Spielers (Most Improved Player). Tracy McGrady, Kevin Love, Paul George, Jimmy Butler, Giannis Antetokounmpo und zuletzt Brandon Ingram und Julius Randle sind einige Preisträger, die später sogar All-Stars oder Champions wurden. In dieser Saison wird es auch wieder viele Spieler geben, von denen man einen großen Leistungssprung erwarten darf. Nach der Corona-Pause stand die erste normale Off-Season an und alle hatten wieder die Zeit sich vernünftig auf die Saison vorzubereiten.

Die Pre-Season und ersten Spieltage ließen zudem erahnen, wer in den Favoritenkreis gehört und wer vielleicht doch nicht ganz so große Chancen hat, wie man vor Beginn der Saison dachte. Michael Porter Jr (Denver) und Jordan Poole (Golden State) gehörten vor Beginn der Saison genauso wie Kevin Porter Jr (Houston) oder Shai Gilgeous-Alexander (OKC) zu den Spielern, die man auf dem Zettel haben sollte.
Bis auf Jordan Poole enttäuschten die anderen Akteure aber bisher und so erspielten sich andere Akteure, die Rolle der Favoriten.

Die Charlotte Hornets schicken dabei gleich zwei Spieler ins Rennen, erwischte Über-Athlet Miles Bridges einen hervorragenden Start, genauso wie LaMelo Ball.
Doch auch Ja Morant (Memphis) und Tyler Herro (Miami) machten auf sich aufmerksam und scheinen den nächsten Schritt gemacht zu haben.

Ja Morant von den Grizzlies erzielte bereits früh in der Saison 37 Punkte oder mehr und sorgte mit vielen Top-Plays für großes Aufsehen. Er ist neben Bridges (viele Spiele über 25 Punkte), der vermutlich einfachste Pick, doch wir setzen auf den Spieler, von dem man bereits letztes Jahr einen Leistungssprung erwartet hatte, Tyler Herro. Der Guard der Heat überzeugte zu Saisonbeginn mit 22 Punkten pro Spiel und soliden Quoten aus dem Feld. Er ist ein Hauptgrund für den guten Start der Miami Heat und hatte wenig Ausreißer nach oben, was den Eindruck hinterlässt, dass er einer der konstantesten Spieler werden könnte. Zudem ist seine Quote durchaus lukrativ.

MIP-Tipp: Tyler Herro (Quote 13,0 – 31.10. – jackone)

6th Man of the Year

Für Tyler Herro gibt es gleich zwei Awards, die er sich in diesem Jahr sichern könnte. Er kommt bei Miami derzeit nämlich als sechster Mann von der Bank und ist aktuell sogar der größte Favorit auf den Award für den 6th Man of the Year – den besten sechsten Mann.

Jordan Clarkson (Utah) gewann den Titel im letzten Jahr und hat auch in diesem Jahr wieder gute Chancen auf den Gewinn des Awards. Montrezl Harrell (Wizards), der den Award 2019 gewann komplettiert die drei Favoriten, da auch er wieder von Bank kommt und einen ordentlichen Saisonstart erwischte. Allerdings startete er bereits zwei Spiele und es bleibt abzuwarten, ob er sich in der Starting Five auf Dauer fest spielen kann.

Die Anzahl der Starts ist entscheidend darüber, wer sich überhaupt für den Award qualifiziert, denn es können nur Spieler ausgezeichnet werden, die im Saisonverlauf häufiger von der Bank kamen, als sie in der Startformation standen.

Weitere Spieler mit guten Chancen auf den Award sind Patty Mills (Nets), Joe Ingles (Jazz), Derrick Rose (Knicks) oder Buddy Hield (Kings) und Cam Reddish (Hawks).
Das Feld der möglichen Gewinner ist also groß und selbst wenn die Quote zu wünschen übrig lässt geht unser Tipp erneut auf den Mann aus Miami, der bei den Heat perfekt in die Rolle passt und ohne großen Druck sein eigenes Spiel vorantreiben kann.

6th Man of the Year-Tipp: Tyler Herro (Quote 3,75 – 31.10. – jackone)

Defensive Player of the Year

Der letzte noch offene Spieler-Award ist der des besten Verteidigers. Rudy Gobert (Jazz) gewann den Award nach 2018 und 2019 in der vergangenen Saison zum dritten mal und löste damit Giannis Antetokounmpo als Preisträger ab.

Erneut konnte sich also ein Big Man über den Award freuen, konnten nach Gary Payton (1996), nur zwei weitere Spieler, die weder Center noch Power Forward sind, den Award gewinnen – Ron Artest (2004) und Kawhi Leonard (2015 und 2016).

Der Blick auf die Quoten verrät, dass auch in diesem Jahr die Big Men favorisiert sind. Gobert, Davis (Lakers), Antetokounmpo (Bucks), Turner (Pacers), Embiid (Sixers), Adebayo (Heat) und Green (Warriors) sind die Top-Favoriten. Erst dann folgen mit Thybulle (Sxiers), Holiday (Bucks) und Anunoby (Raptors) etwas kleinere Spieler.

Als großer Außenseiter machte Rookie Davion Mitchell (Kings) zu Saisonbeginn auf sich aufmerksam. Tendenziell wird sich aber wohl erneut ein Big Man durchsetzen.
Auch wir glauben noch nicht ein Umdenken der Voter und gehen daher nicht auf Risiko. Deshalb setzen wir erneut auf Rudy Gobert. Er dominiert bereits zu Saisonbeginn und wird erneut der Anker einer starken Jazz-Defensive sein.

Defensiv Player of the Year-Tipp: Rudy Gobert (Quote 3,5 – 31.10. – jackone)

COY

Neben den besten Spielern wird auch immer der beste Coach ausgezeichnet. Zehn Jahre nach seiner Auszeichnung als Bulls-Trainer konnte Tom Thibodeau, der mittlerweile die Knicks trainiert, im letzten Jahr erneut den Award des besten Trainers abgreifen.

Er gehört aber nicht zu den großen Favoriten, kommen diese aus Miami (Spoelstra), Golden State (Kerr), Brooklyn (Nash) und Utah (Snyder). Die Quoten verraten allerdings, dass es in dieser Saison eng wird, haben zehn weitere Coaches Quoten zwischen 13,0 und 19,0.

Unser Tipp geht auf den Top-Favoriten aus Miami. Nicht nur, dass er den Award noch nie gewinnen konnte, Spoelstra leistet seit seinen Meistertiteln mit den Heat (2012 & 2013) überragende Arbeit und führt auch schwach besetzte Heat-Teams immer wieder in Playoff-Nähe und konnte mit dem gut besetzten Team in 2020 sogar bis in die Finals vorstoßen. Da die Heat in diesem Jahr wieder gut besetzt sind, hat Spoelstra sehr gute Chancen, für eine gute Saison endlich belohnt zu werden.

Coach of the Year-Tipp: Eric Spoelstra – Miami Heat (Quote 9,0 – 31.10. – bet365)

Favoriten & Champion

Zu guter Letzt bleibt noch die Frage wer den Titel mit nach Hause nimmt.
Und erfreulicherweise scheint diese Frage gar nicht so leicht zu beantworten, wie man vor Beginn der Saison dachte.
Die zu Beginn der Vorschau benannten Super-Teams aus Brooklyn und Los Angeles starteten verhältnismäßig schwach in die Saison und ließen die Dominanz vermissen. Natürlich haben sie noch immer die niedrigsten Quoten und bleiben Favoriten, doch man sollte auch andere Teams unbedingt im Blick haben.

Der amtierende Meister aus Milwaukee ist dabei zuerst zu nennen, gehörten sie in der vergangenen Saison nicht zu den Favoriten und gewannen am Ende trotzdem.

Das Feld des dahinter entstehenden, erweiterten Favoritenkreises ist aber unfassbar groß. Utah spielte in den letzten Jahren immer gut, konnte die Leistungen bisher nur nicht in die Playoffs bringen. Die Warriors sind hungrig und stärker besetzt als letztes Jahr, Thompsons Rückkehr könnte für einen weiteren Schub sorgen. Phoenix schaffte es im letzten Jahr in die Finals und auch der zweite Conference Finalist des Ostens, die Atlanta Hawks sind nicht zu unterschätzen.
Miami, Boston, die Sixers, Mavs und Bulls erhoffen sich ebenfalls Außenseiterchancen, der Blick auf die Quoten verrät allerdings, dass sie klare Underdogs sind.

Zu guter Letzt sind außerdem die Clippers und Nuggets zu nennen. Mit Leonard bzw. Murray fehlen derzeit zwar elementare Spieler, doch die Teams sind gut genug für die Playoffs und ein Playoff-Comeback wurde bisher für keinen der beiden Verletzten ausgeschlossen.

Geht man davon aus, dass letztlich alle Spieler fit und gesund bleiben und alle Teams in Bestbesetzung antreten, sollte es in den Finals aber auf ein Duell zwischen den Nets und Lakers hinauslaufen. So läuft es aber selten, so dass wir dem Meister des Vorjahres, dank der interessanten Quote unseren Tipp geben. Giannis und Co. schaffen es erneut und der Grieche hebt sich mit dem Erfolg weiter in den Basketball-Olymp.

Champion-Tipp: Milwaukee Bucks (Quote 9,0 – 31.10. – bet365)

Ausblick (Coach Hot-Seat)

Abschließend lässt sich sagen, dass man sich auf eine sehr spannende Saison freuen darf. Das Niveau ist unfassbar hoch, die individuellen Leistungen werden immer besser und sowohl die neuen Regeln als auch die schwierigen Situationen abseits des Feldes (Irving, Simmons), versprechen jede Menge spannende Storylines.

Viele Spieler und Teams werden sich beweisen wollen und man darf auch nicht vergessen, dass Akteure wie LeBron James oder Carmelo Anthony älter werden und nicht mehr viele Jahre vor sich haben. Hier gilt es also nochmal genau hinzuschauen, bevor andere Spieler ihr Rampenlicht übernehmen werden.

Doch egal wie groß die Vorfreude auch sein mag, so kommt trotzdem auch schnell Kritik auf, wenn es nicht so läuft, wie erhofft. Teams wie die Clippers oder Pacers erwischten sehr schwache Saisonstarts, so dass die Coaches direkt in die Kritik geraten werden.
Kings-Coach Luke Walton wird sich auch beweisen müssen, konnte er die Kings bisher nicht wirklich weiter bringen. Dazu kommen Coaches wie Billy Donovan (Bulls) oder Frank Vogel (Lakers), die zwar neue Teams haben, aber mit der großen Qualität im Kader besser nicht scheitern sollten.

Drama ist also genauso vorprogrammiert und so sollte es die NBA auch in diesem Jahr wieder schaffen, alle Fans in ihren Bann zu ziehen. Wir freuen uns, dass es endlich wieder los geht und dass die NBA wieder da ist.

 

Rückblick NBA Playoffs Wetten 2021 – Wie wette ich auf die Playoffs?

Das Highlight der Saison steht vor der Tür und somit wollen wir erklären, wie NBA Playoffs Wetten funktionieren. Dazu muss man erstmal wissen wie die Playoffs ablaufen. Am 22. Mai 2021 hat das lange Warten ein Ende und die Teams der amerikanischen Basketballliga NBA, beginnen den Kampf um den Titel. Aufgebaut sind die Playoffs in einem typischen Turnier-Format und acht Mannschaften aus den jeweiligen Conferences haben die Chance auf den Titel.

NBA Playoffs Wetten

Sowohl in der Eastern als auch in der Western Conference wird wie folgt gespielt:

  • Spiel 1: Platz 1 gegen Platz 8
  • Spiel 2: Platz 2 gegen Platz 7
  • Spiel 3: Platz 3 gegen Platz 6
  • Spiel 4: Platz 4 gegen Platz 5

Anschließend spielen die Sieger aus Spiel 1 und Spiel 4 gegeneinander sowie die Sieger aus Spiel 2 und Spiel 3. Es folgen die Conference Finals und die Finals. Gespielt wird im Best-of-7-Format, was bedeutet, dass die Mannschaft, die zuerst vier Spiele in einer Serie gewinnt, weiterkommt – maximal kann es also 7 Spiele pro Serie geben.

Wer ist qualifiziert? / Das Play-In Format

Auch in diesem Jahr qualifizierten sich jeweils acht Mannschaften pro Conference für die Playoffs. Die Art, wie man sich qualifizieren kann, veränderte sich aber im Jahr 2020. Hatten bis zum Jahr 2019 immer die besten acht Mannschaften das Playoff-Ticket sicher, sind es seit 2020 nur noch die ersten sechs Teams, die die Qualifikation sofort sicher haben.

In der vergangenen Spielzeit überlegte sich die NBA nämlich eine Neuheit – das sogenannte Play-In Format. Hier spielen die Plätze 7-10 die letzten zwei Playoff-Plätze in drei weiteren Spielen aus. Zunächst spielt Platz 7 gegen Platz 8 und der Gewinner des Spiels erhält den siebten Playoff-Startplatz. Parallel dazu läuft das Spiel zwischen Platz 9 und 10. Der achte und letzte Playoff-Startplatz wird anschließend zwischen dem Verlierer des Spiels zwischen Platz 7 und 8 und dem Gewinner des Spiels zwischen Platz 9 und 10 ausgespielt.

Das bedeutet, dass auch Teams, die vielleicht eine schwache Saison spielten oder mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatten und daher nur auf Platz 10 landeten, noch eine Chance auf die Playoffs haben, obwohl sie im direkten Vergleich mit den vor ihnen liegenden Teams die deutlich schlechtere Mannschaft waren.

In diesem Jahr wird das Play-In Format in der Zeit vom 18. Mai 2021 – 21. Mai 2021 ausgetragen.

Vor allem diese Spiele sind für Buchmacher und wettbegeisterte Fans eine Freude. So ist es in dieser Saison möglich, dass beispielsweise die Lakers und Warriors, also LeBron James und Steph Curry, in einem der Play-In Spiele aufeinandertreffen.

Die Tatsache, dass nur ein einziges Spiel über eine mögliche Playoff-Qualifikation entscheidet, verspricht viel Spannung und der Blick auf die Topstars wird umso genauer sein. Gerade die Wetten auf Superstars oder den Erfolg eines Außenseiters werden interessant, da man das K.O.-System aus vielen anderen Sportarten kennt und hier häufig besonders dramatische Sportgeschichte geschrieben wird.

So sieht es aktuell in den beiden Conferences aus

NBA Playoffs Wetten

Nachdem bereits die letzte Saison Corona-bedingt einige Veränderungen mit sich brachte und in einem noch nie dagewesenen Format zu Ende gebracht wurde, warten auch in dieser Saison einige Veränderungen auf Spieler, Fans und Verantwortliche. In unserer Vorschau werden wir aber zunächst einen kleinen Blick zurückwerfen und uns noch einmal vor Augen führen, wie der Ablauf der vergangenen neun Monate war. Anschließend werden wir selbstverständlich auch einen Blick nach vorn wagen und uns genau anschauen, was uns in der kommenden Saison erwartet.

Auch auf die NBA Tipps haben die Veränderungen in dieser Saison Einfluss und gerade das Thema „Load Management“ und der verkürzte Spielplan könnten dafür sorgen, dass man seine Tipps vielleicht nochmal überdenken sollte. Die wohl einschneidendste Änderung ist mit Sicherheit, dass es nur 72 anstatt 82 Spiele geben wird. Zudem wird das Ende der Saison auch etwas später als sonst sein – kein Wunder, startet die NBA in diesem Jahr mit fast zwei Monate Verzögerung.

Schauen wir aber zunächst noch einmal auf das was war und wenden uns dann dem zu, was uns in dieser Saison erwartet.

NBA Tipps LA LAkers LeBron James

NBA – Unsicherheiten beim Wetten

Selbstverständlich gibt es viele Unsicherheiten im Vorfeld dieser Saison. Was passiert, wenn ein Spieler positiv getestet wird oder sogar mehrere Spieler gleichzeitig ausfallen? Wie sieht es aus, wenn er eventuell sogar ein ganzer Klub befallen ist? Auch die Frage danach, was passiert, wenn das Infektionsgeschehen insgesamt weiter ansteigt, sorgt für Ungewissheit und ein erneuter Abbruch der Saison ist nicht auszuschließen.
Die Ziele sind jedoch klar: die Saison zu Ende spielen, eine zweite Bubble verhindern und schnellstmöglich den Fans wieder Zugang in die Hallen ermöglichen.

Um sich bestmöglich auf alle Eventualitäten vorzubereiten und den Teams und Spielern klarzumachen, welche Strafen gegebenenfalls drohen, wenn sich nicht an Vorgaben gehalten wird, erarbeitete die NBA eine 134-seitige Lektüre, die Teams über alle Eventualitäten aufklären soll.

Letztlich bedeutet das im Einzelfall, dass eine Erkrankung ähnlich behandelt wird wie eine Verletzung. Im Ernstfall (bei mehreren Erkrankungen) ist aber sehr wohl vorstellbar, das ganze Spiele abgesagt werden. Selbstverständlich werden bei den Teams regelmäßig Testungen durchgeführt, die immer wieder bestätigen sollen, dass Spieler und Funktionäre nicht infiziert sind.

Während die NBA in der Bubble noch eine Art Kontrolle hatte, liegt die Verantwortung nun aber allein bei Spielern und Clubs. Knallhart wird die NBA jedoch vorgehen, wenn sich Teams oder Spieler nicht an die Vorgaben halten. Von Sperren über Spielverluste, bis hin zum Abzug von Draft-Picks, sind starte Strafen vorgesehen.

NBA Wetten – Was bedeutet Load Management?

Auch das Thema Load Management war für die NBA in Bezug auf die kommende Saison ein Thema. Kurz gesagt bedeutet Load Management, dass Clubs ihre Spieler zur Schonung nicht einsetzen, obwohl sie nicht verletzt sind. In den vergangenen Saisons führte dies häufig zu Diskussionen, da Spieler bei vermeintlichen Topspielen nicht eingesetzt wurden und dies bei Fans zu Frustrationen und angeblich auch zum Rückgang von Einschaltquoten führte.

Die NBA stellte vor dieser Saison klar, dass vor allem bei Spielen, die im nationalen Fernsehen ausgestrahlt werden, genau geprüft wird, welcher Spieler warum aussetzt. Sollte sich herausstellen, dass ein Spieler ungerechtfertigterweise nicht aufläuft, drohen den Clubs harte Strafen.

Dieses Thema sorgt für viel Diskussionsstoff, weil die Clubs sich im Recht sehen, ihre Spieler bei zu großer Belastung zu schonen. Gleichzeitig ist die Liga daran interessiert, dass immer die besten Spieler auf dem Feld stehen, um vor allem für die Fans das bestmögliche Produkt Basketball bieten zu können. Besonders prekär wird es für die Clubs und Spieler in diesem Jahr, da mehr back-to-back Spiele als sonst anstehen und die Belastung daher noch etwas höher sein wird als normalerweise.

NBA Wetten: Rookies & ROY

Der Blick auf die Rookies sollte die Vorfreude auf die kommende Saison ebenfalls steigern. Vor allem die ersten drei Picks stehen wie immer unter besonderer Beobachtung. Anthony Edwards zeigte als Nummer 1 Pick bei den Minnesota Timberwolves bereits gute Ansätze in der Pre-Season und bringt den Körper mit, um in der NBA bestehen zu können.

Der zweite Pick, der in diesem Jahr die Golden State Warriors ging, ist James Wiseman, der sich aber in der Pre-Season eine Coronainfektion zuzog und deshalb noch nicht spielen konnte. Sein Potential ist allerdings riesig und die Warriors berichteten begeistert von den ersten Eindrücken, die er bis dato im Training hinterließ.

Der dritte Pick war einer der umstrittensten und wurde von den Charlotte Hornets getätigt. Sie entschieden sich für den jüngsten der Ball-Brüder, LaMelo Ball. Obwohl ihm nachgesagt wird, dass er körperlich noch nicht für die NBA bereit ist, ließ er in der Pre-Season seine Klasse aufblitzen, versenkte einige Würfe und überraschte vor allem durch seine überragenden und spektakulären Pässe. Zu diesem Zeitpunkt ist er der größte Favorit auf den Rookie of the Year-Award und es sieht danach aus, als könne er der beste der drei Ball-Brüder werden.

Allerdings sollte man auch die anderen Rookies nicht vergessen, spielten sich bzw. standen nicht nur die ersten drei Picks in den ersten Wochen nach der Draft in den Schlagzeilen. Spieler wie Patrick Williams, Kilian Hayes oder Obi Toppin konnten ebenfalls überzeugen und vor allem Tyrese Haliburton von den Kings oder Cole Anthony von den Orlando Magic machten bereits auf sich aufmerksam.

Nicht zu vergessen ist sicherlich auch, dass Bol Bol von den Denver Nuggets noch immer als Rookie gilt. Er spielte zwar in der vergangenen Saison in der Bubble, trotzdem wird er in dieser Saison als Rookie geführt. Sollten ihm die Nuggets regelmäßig Spielzeit geben, wird auch er in das Rennen um den Rookie of the Year eingreifen.

Die Quoten bei 888sport sind durchaus interessant und belegen, dass LaMelo Ball der große Favorit auf den Award ist (Quote 5,0). Anthony Edwards ist gemessen an den Quoten die größte Konkurrenz (5,5) und die Buchmacher sehen an den Positionen 3 – 5 Obi Toppin, Kilian Hayes und James Wiseman (alle 7,0). Für den Risikotipp und eine Quote von 31, lohnt sich der Blick auf Cole Anthony. Er lieferte in der Pre-Season die besten Statistiken aller Rookires ab, versenkte einen Game-Winner und scheint besser als seine Draft-Position. aher sind wir mutig, nehmen die überragende Quote mit und wagen den Tipp auf den Rookie aus Orlando, Cole Anthony.

NBA Wetten: MVP

Das Rennen um den MVP-Award ist mal wieder offener denn je. Nachdem Giannis Antetokounmpo bereits in den letzten beiden Jahren MVP wurde, darf angezweifelt werden ob es tatsächlich schafft ein drittes mal hintereinander zu gewinnen (Quote 5,5).
Die Wähler werden häufig müde ein drittes mal für einen Spieler zu voten und andere Spieler sind heiß darauf, Giannis den Awards abzunehmen.

Der Top-Favorit ist in dieser Saison Luka Doncic, von Dallas Mavericks (5,0). Er überragte bereits in der letzten Saison mit einer Leistungssteigerung, herausragenden Statistiken und auftretendem Teamerfolg. Ihm wird der nächste Schritt zugetraut und er könnte der jüngste MVP aller Zeiten werden. Er kam allerdings nicht mit 100%iger Fitness aus der Pause, was Fragen offenlässt.

LeBron James (10) und Anthony Davis (10) von den Los Angeles Lakers haben ebenfalls gute Chancen, könnten sich aber gegenseitig im Weg stehen. Gleiches gilt für Kevin Durant (13) und Kyrie Irving (61) sowie Kawhi Leonard (26) und Paul George (81). Deshalb sollte der Blick auf die Spieler gehen, die das alleinige Sagen im Team haben und fraglos der absolute Topstar ihrer Mannschaft sind.

James Harden (21) fällt aufgrund des aktuellen Dramas eher raus und ob Jayson Tatum (17) soweit ist, darf auch angezweifelt werden. So bleiben zwei Guards, die je nach Teamerfolg gute Chancen haben. Steph Currys Quote (9) ist zwar nicht ganz so hoch, wie die von Damian Lillard (17), doch Curry hat die Lobby und steht nach überstandener Verletzung vor dem ersten Jahr ohne Kevin Durant. Er spielte bereits in der Pre-Season groß auf und sollte er es schaffen die Warriors in die Playoffs zu führen und ähnlich dominant aufzutreten, wie zu seinen besten Zeiten, ist der dritte MVP-Award die logische Folge.

Nicht zu vergessen ist wie bereits erwähnt, Damian Lillard, von den Portland Trail Blazers. Der Guard überzeugte in der letzten Saison auf ganzer Linie und konnte vor allem in wichtigen Situationen immer wieder spielentscheidende Würfe treffen. Auch er hat Chancen, stieg sein Ansehen in den letzten Jahren. Wir denken jedoch, dass ihn die Konkurrenten übertreffen werden.

NBA Wetten

NBA Wetten: MIP

Weiter geht es mit dem Blick auf den Spieler, der sich vermutlich am meisten verbessern wird, dem MIP – Most Improved Player. Die Liste möglicher Gewinner ist lang und häufig kommt es vor allem in dieser Kategorie zu unerwarteten Überraschungen.

Favorisiert auf den Titel sind jedoch Jamal Murray (Quote 13,0) und Shai Gilgeaous-Alexander (Quote 13,5), die Beide bereits in der letzten Saison gut waren und vor allem in den Playoffs groß aufspielten. Sie sind für den nächsten Schritt bereit und haben interessante Quoten.
DeAndre Ayton von den Phoenix Suns und Michael Porter Jr. von den Denver Nuggets sind ebenfalls gute Kandidaten, genauso wie Christian Wood von den Houston Rockets (alle haben eine Quote von 15,0).

Auch in Chicago hofft man natürlich auf die Verbesserungen der Spieler und Coby White ist bei einer Quote von 17,0 ebenfalls im Rennen um den MIP-Award nicht zu vergessen. Ein weiterer interessanter Tipp könnte Talen Horton-Tucker (26) sein, der bei den Lakers in der Pre-Season überragend agierte und von allen Seiten gelobt wurde. Seine Quote liegt bei 26 und ist einen Risiko-Tipp Wert, allerdings ist fraglich, ob Coach Frank Vogel dem jungen Guard genug Spielzeit geben wird.

Unser Tipp geht auf einen der Favoriten, Jamal Murray. Er hat statistisch die Möglichkeit sich stark zu verbessern, da in der vergangenen Saison mit nur 18,5 Punkten pro Spiel verhältnismäßig blass blieb. In den Playoffs steigerte er seinen Output dramatisch auf 26,5 Punkte pro Partie und wenn die Nuggets weiterhin eine große Rolle in der Western Conference spielen wollen, muss er neben Jokic zur festen zweiten Option werden. Die Auszeichnung als MIP wäre für ihn zudem ein weiterer Schritt und ist bei einer Quote von 13 ein sehr interessanter Tipp.

NBA wetten: 6th Man of the Year

Geht es um die Auszeichnung für den besten sechsten Mann der Saison, gibt es jedes Jahr Namen, die im Favoritenkreis auftauchen. So gehörten Spieler wie Lou Williams, Spencer Dinwiddie oder auch Dennis Schröder und Montrezl Harrell diesem Kreis an, auch wenn einige den Award bereits gewinnen konnten. Zu den absoluten Topfavoriten gehört laut den Quoten von 888sport aber nur Lou Williams (Quote 8,0). Jordan Clarkson (Quote 6,0) und Danilo Gallinari (8,0) sind die anderen beiden Top-Anwärter Favoriten und auch Goran Dragic (11) reiht sich zwischen Williams und Dinwiddie (13) als einer der möglichen besten Bankspieler ein.

Wichtig für diese Auszeichnung ist natürlich, dass die Akteure nicht zu häufig starten. Vor allem Schröder (13) und Harrell (21) könnten bei den Lakers aber auch die Rolle als Starter übernehmen und damit nicht mehr gewählt werden dürfen. Teilweise kommt es auch zu Überraschungen und Spieler, mit denen man nicht gerechnet hatte, spielen sich plötzlich in die Diskussion.

Am Ende geht unser Tipp aber auch hier auf den Favoriten, Jordan Clarkson. Er präsentiert sich in Utah hervorragend, verlängerte seinen Vertrag und spielt von der Bank eine enorm wichtige Rolle spielte. Obwohl er lange Zeit Ambitionen als Starter hatte, scheint er sich nun mit der Rolle von der Bank zurechtgefunden zu haben und wird Utah in vielen Situation die nötige Firepower aus der zweiten Fünf bieten.

NBA Wetten: Defensive Player of the Year

Bei der Auszeichnung des besten Defensivspieler des Jahres, gab es in den letzten Jahren immer wieder große Diskussionen. Die Spieler selbst konnten die Wahl teilweise nicht nachvollziehen, sahen sich selbst als den besten Verteidiger und schöpften letztlich aus dem nicht gewonnen Award Motivation für die kommende Saison.
In der vergangenen Saison wurde der MVP, Giannis Antetokounmpo zum besten Verteidiger gewählt, obwohl auch Spieler wie Anthony Davis, Rudy Gobert oder Bam Adebayo besonders zu überzeugen wussten.

Auch das Top-Duo in Philadelphia, Ben Simmons und Joel Embiid stellte bereits unter Beweis, dass sie herausragend gute Verteidiger sind. Dazu kommen Spieler wie Kawhi Leonard, Draymond Green oder Marcus Smart die sich ebenfalls immer wieder als herausragende Verteidiger präsentierten und den Award zum Teil sogar schon gewinnen konnten. Auch sie werden diese Saison mit der Einstellung angehen, sich als bester Verteidiger der Liga zu präsentieren.

Schlussendlich zeigte die Wahl der letzten Jahre, das vor allem große Spieler (Forwards oder Center) guten Chancen haben den Award zu gewinnen. Auch Antetokounmpo (Quote 5,0) gilt in NBA-Kreisen als Power Forward und wird in der nächsten Saison wieder gute Chancen haben genauso wie Anthony Davis (3,5) oder Rudy Gobert (5).

Unser Tipp geht mit ein wenig Risiko allerdings auf den Big man der Miami Heat, Bam Adebayo (11). Er sorgte mit spektakulären Defensivaktionen in den Playoffs für Aufsehen und sollte in der kommenden Saison der Eckpfeiler für Miamis Defensive werden. Seine Quote ist lukrativ und auch wenn er vielleicht nicht der größte Favorit ist, geht unser Tipp auf den Finalisten des Vorjahres.

NBA Wetten: COY

Die letzte individuelle Auszeichnung, ist die des besten Trainers der Saison. Besonders wichtig ist hierbei natürlich, wie die gesamte Mannschaft abschneidet, sodass vor allem die Trainer eine gute Chance haben, dessen Team eine gute Bilanz aufweisen kann. Die Buchmacher sehen vor allem die Trainer der Dallas Mavericks, Rick Carlisle (Quote 11), der Brooklyn Nets, Steve Nash (11) und der Phoenix Suns, Monty Williams (11) als die großen Favoriten an.

Rick Carlisle von den Mavericks stellte schon häufig unter Beweis, dass er ein absoluter Fachmann ist und gewann den Award bereits in der Saison 2001-02. Steve Nash von der Brooklyn Nets ist neu im Geschäft, könnte aber mit dem Duo um Kevin Durant und Kyrie Irving auch gute Chancen haben den Titel zu gewinnen. Gerade weil die beiden Topstars nicht immer einfach sein sollen, könnte Nash erfolgreiches Coaching den Award bescheren. Sollten sich die Suns durch Monty Williams gut weiterentwickeln, wäre auch seine Wahl ein logischer Schluss.

Auch die beiden Trainer aus Los Angeles, Frank Vogel von den Lakers (13) und Tyronn Lue von den Clippers (17), gehören zum erweiterten Favoritenkreis. Im Osten ist selbstverständlich Eric Spoelstra von Miami (13) und Brad Stevens von Boston (15) zu nennen. Etwas unter dem Radar fliegt zudem Lloyd Pierce, von den Atlanta Hawks (15). Aufgrund der vielen Veränderungen in Atlanta und des besonders schlechten Abschneidens in der letzten Saison, könnte Pierce zum großen Überraschungssieger werden. Sollten die Hawks die Playoffs erreichen und ihre Defensivprobleme in den Griff bekommen, hat Pierce sehr gute Chancen. Ein Risiko bleibt bei Atlantas jungem Kern, doch die Quote und Atlantas Upside, macht ihn für uns zum interessantesten Pick.

NBA Tipps

NBA Wetten: Favoriten

Zu guter Letzt bleibt der Blick auf die Teams und mögliche Titelfavoriten. Selbstverständlich ist, dass die Finalisten des Vorjahres wieder dazu gehören, doch wir schauen uns beide Conferences etwas genauer, um herauszufinden, wer sich noch zum Kreis der Favoriten zählen kann.

Die Eastern Conference ist stark besetzt und selbstverständlich ist der Finalist des Vorjahres, die Miami Heat hier zu nennen (Quote 16). Sie hatten sogar das Pech, dass ich in den Playoffs wichtige Spieler verletzten, was ihre Chancen in diesem Jahr vielleicht noch mal ein wenig erhöht. Die Buchmacher sehen allerdings drei Teams im Osten, die bessere Chancen auf den Titel haben.

Fraglos sind die Milwaukee Bucks an dieser Stelle zu nennen, die nicht nur Giannis Antetokounmpo halten konnten, sondern ihren Kader mit Jrue Holiday verstärken konnten. Sie waren bereits in der vergangenen Saison das beste Team der regulären Saison und sind hochmotiviert die Leistungen nicht nur in der dieser regulären Spielzeit, sondern auch in den Playoffs zu bestätigen. (6,5)

Es folgen weitere Teams, die sich ebenfalls zum Kreis der Favoriten zählen können. Den Boston Celtics (16) fehlte bereits in den letzten Jahren nur das Quäntchen Glück, doch sie haben auch in diesem Jahr gute Chancen. Die Brooklyn Nets belegten mit starken Leistungen in der Pre-Season, warum auch sie mit Kevin Durant und Kyrie Irving um die Spitze der Eastern Conference mitspielen wollen und als Titelfavorit gelten (7).

Zu guter Letzt bleiben im Osten noch die Philadelphia 76ers, die endlich den nächsten Schritt machen wollen. Mit neuem Coach und einigen guten Shootern fühlen sie sich gewappnet und haben von den favorisierten Teams der Eastern Conference die höchste Titelquote (21). Erst danach klafft eine kleine Lücke und es ist kaum vorstellbar, dass beispielsweise die Toronto Raptors oder die Indiana Pacers ernsthaft in den Kampf um den Titel einsteigen können.

In der Western Conference gibt es ebenfalls einige Teams, die zum erweiterten Favoritenkreis gehören. Selbstverständlich sind die Los Angeles Lakers der Topfavorit (3,75). Sie sind nicht nur der aktuelle Champion und haben LeBron James und Anthony Davis in ihrem Kader, sie schafften es auch irgendwie sich in der Off-Season weiter zu verbessern und sind damit nicht nur der große Favorit im Westen, sondern auch auf den Titel.

NBA Tipps LA LAkers Lebron James

Gleich dahinter stehen die Los Angeles Clippers (6,5), die sich bereits im letzten Jahr als bestes Team der Western Conference sahen und denen nur ein Sieg fehlte, um in die Conference Finals einzuziehen. Gestoppt wurden sie damals von den Denver Nuggets, die sich ebenfalls nicht verschlechterten, den nächsten Schritt machen wollen und damit im Westen auch zum erweiterten Favoritenkreis gehören (21).

Dahinter folgt eine Reihe an Teams, bei denen es einige Fragezeichen gibt. Houston gehört in den letzten Jahren immer zu den Top-Teams doch das Drama um James Harden wird ihre Chancen in dieser Saison etwas verringern. Die Quote fiel auf 61.
Portland ließ, nachdem sie vor zwei Jahren noch im Western Conference Finale standen, im letzten Jahr die Kontinuität vermissen und haben allenfalls nur Außenseiterchancen (36).

Es bleiben die Dallas Mavericks (23), bei denen man Luka Doncic und Kristaps Porzingis nicht unterschätzen sollte, doch es scheint noch ein wenig Erfahrung zu fehlen. Diese haben einige Spieler der Golden State Warriors zwar (31), doch ohne Klay Thompson und ein bis zwei weitere Rollenspieler, wird auch Steph Curry sein Team nicht zum Titel tragen können.

Die NBA-Teams und ihre Stadien – Interaktive Karte

Wir haben hier eine interaktive Karte erstellt, auf der ale NBA-Teams mit ihren Stadien gezeigt werden. Zusätzliche Informationen wie die Zuschauerkapazität, das Erbauungsjahr sowie die Stadionkosten werden angezeigt, wenn man mit der Maus über das Symbol fährt oder auf dem Mobilgerät dieses anklickt.

Basketball & NBA Wettarten

Wetten auf Basketball haben insbesondere in den USA eine lange Tradition, denn dort ist die Sportwette zum Teil beliebter als in England, dem Mutterland des Wettens. Das Wetten aus Basketball hat einige Besonderheiten und Tricks, die Wettanbieter manchmal anwenden und die man beachten sollte. Wir stellen euch hier die besten Anbieter vor, erklären ein paar Begriffe und präsentieren interessante Fakten. Zuerst unsere Lieblingsanbieter für Basketball. Die besten drei Anbieter:

Betway – Der beste Allrounder und ein zuverlässiger Wettanbieter. Bei der Moneyline für die BBL haben sie mit die stärksten Quoten und beim Spread sind sie noch immer solide. Außerdem gibt es bei uns einen 100€ Exklusivbonus.

PinnacleSports – Sicherlich ein Hinweis, den man auf nicht sehr vielen deutschsprachigen Wettseiten sieht. PinnacleSports hat seine Ursprünge im nordamerikanischen Raum und ist sicherlich in der Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig, aber wer gerne Einzelwetten auf die US-Sport, Tennis oder Fußball abschließt kann einfach nicht auf PinnacleSports verzichten und das obwohl es KEINEN Bonus gibt für Neukunden. Warum das? Ganz einfach, da niemand so unglaublich hohe Quoten und so hohe Limits hat, insbesondere bei der NBA und anderen US-Ligen. Haben die anderen beim Spread 1,91 zu 1,91, hat PinnacleSports eine 1,95 zu 1,95 und das macht sich auf Dauer im Geldbeutel bemerkbar! Außerdem zahlt man bei diesem Anbieter keine Wettsteuer wenn man Kunde aus Deutschland ist. Ein Umstand, den man nicht unterschätzen sollte, da man hier bei JEDER Wette 5% mehr bekommt, die nicht an den Staat „abgedrückt“ werden müssen.

Bet365 (Details und Test) – Dieser Anbieter hat eine unglaubliche Anzahl an Basketball-Ligen und Wetten. Hinzu kommen unzählige kostenlose (!!!) Livestreams, inklusive der NBA, die man als Kunde schauen kann. Dazu gehören auch exotische Ligen wie die philippinische Basketball-Liga.

Moneyline Wette

Der Begriff Moneyline kommt aus den USA und heißt nichts anderes als „endgültiges Ergebnis“, also das Ergebnis inklusive aller Verlängerungen. Dies ist natürlich die Grundwette und der Indikator für Stärke und Schwäche der Teams. Der Begriff Moneyline taucht zwar nicht mehr so oft auf deutschsprachigen Seiten auf, aber er kommt auf US-Seiten vor, so dass man ihn zumindest kennen sollte.

Spread Wette

Für jeden ernsthaften Sportwetten DIE wichtigste Wettart, denn sie verschafft einem die hohe Quote. Was wird dabei gemacht? Der Wettanbieter versucht die Leistungsunterschiede zwischen zwei Teams durch vorher zugeteilte Punkte auszugleichen. Dabei werden dem Favoriten Punkte entzogen und dem Außenseiter die gleiche Anzahl an Punkten zugeschrieben. Ein Beispiel vom 04.01.2015, das Spiel Eisbären Bremerhaven – Alba Berlin. Bremerhaven hatte vor dem Spiel eine 5,25 und Alba eine 1,16 (Quoten von Betway.com), womit der Favorit sehr eindeutig war. Wer nun gerne weniger Risiko als einen Bremerhaven Sieg oder bei Alba eine höhere Quote haben wollte, musste auf den Spread ausweichen. Dieser lag bei 9,5 Punkten (bei den Spreads bewegen wir uns wegen den feinen Unterschieden immer in 0,5 Schritten), so dass die Quoten lauteten: +9,5 Bremerhaven 1,90 – -9,5 Alba 1,90. Übersetzt: Wettet man auf -9,5 Alba, dann muss Alba mit 10 oder mehr Punkten Abstand gewinnen damit die Wette gewonnen wurde. Wettet man auf +9,5 Bremerhaven, dann muss Bremerhaven mit WENIGER als 9,5 Punkten Abstand verlieren oder eben gewinnen damit die Wette gewonnen wird. WICHTIG: Bei den Spreads zählt immer das Endergebnis inklusive aller Overtimes!

Point Line

Die Point Line ist eine Angabe, bei der es um die Anzahl der Punkte geht, die im Spiel fallen. Geht es um die Gesamtanzahl der Punkte, dann zählen auch ALLE Overtimes mit, aber es gibt auch Wetten auf die Punktanzahl einzelner Viertel, einer Halbzeit usw. Dabei wird eine Linie festgelegt, die der Wettanbieter für die wahrscheinlichste Anzahl an Punkten hält und man hat die Wahl „über“ oder „unter“ zu wetten.

NBA Wetten inklusive Unentschieden

Bei einigen Anbietern wird man auch Wetten sehen, die ein Unentschieden beinhalten. Hierbei zählt dann natürlich ausschließlich die reguläre Spielzeit. Dieses Produkt dient jedoch vor allem dem Buchmacher, denn es macht eine Wette noch schwieriger. Wir würden immer zu einer Moneyline raten!

Saisonwetten

Die bekannteste Saisonwette ist natürlich die auf den Meister, aber bei den größeren Ligen gibt es auch Wetten darauf wer in die Playoffs kommt oder wie weit ein Team in den Playoffs kommt. Für die NBA gibt es sogar eine ausgezeichnete Wette und zwar die über die Anzahl der Regular Season Siege. Hier wird eine Zahl Angeboten und dann kann auf ein „über“ oder „unter“ gewettet werden. In unseren Augen sind hier immer wieder großartige Wetten zu erwischen, da Teams die schwach auf Grund von Verletzungen waren oft zu negativ eingeschätzt werden, selbst wenn die Spieler in der neuen Saison wieder dabei sind.

NBA Wetten – Die Wettskandale

Ja, die gab und gibt es auch im Basketball. Der bekannteste bzw. legendärste hat es sogar als Thema in die 30for30 Reihe bei ESPN geschafft. Schaut auch die Doku mit dem Namen „Playing fort he mob“ an als die Mafia Basketball-Spiele frisierte um bei Wetten mehr Geld zu machen. Das war in Boston in den Jahren 1978-79, aber es gab auch den „point shaving scnadal“ aus der Saison 1950-51, in den sieben Schulen verwickelt waren. Und dann gab es natürlich auch den Skandal 2007. Wie immer gilt…wo die Versuchung groß ist, finden sich immer wieder Menschen, die das schnelle Geld wollen!

Unsere NBA Tipps

Werft regelmäßig einen Blick auf unsere immer topaktuellen NBA Wetttipps, welche von Experten für euch geschrieben werden, und euch zusätzlich zu interessanten Informationen schon vor dem Spiel einen Wett-Heimvorteil verschafft! Alle Sportwetten Tipps gibt es auf unserer Tipp-Seite.

Stefan Szafranski

Experte für Basketball

Wenn Sie bei Google „Basketball“ eingeben, finden Sie wahrscheinlich sein Bild. Im Bereich Sportberichterstattung gibt es wohl niemanden, der dem Basketballsport mit mehr Leidenschaft folgt als Stefan. Hauptberuflich ist Stefan im sozialen Bereich tätig – gerade in heutiger Zeit der wohl wichtigste Berufszweig – was seine umfassende Kompetenz zum Thema Basketball noch eindrucksvoller macht. Stefan ist ständig für uns am Ball, wenn die NBA aktiv ist, und das ist bekanntlich fast jeden Tag, wenn die Saison erst einmal läuft. Seine Basketball-Tipps machen auch Sie zum NBA-Experten.

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