NBA Tipps, Wetten & Prognosen für die aktuelle Saison 2022

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Die neusten NBA Tipps auf Wettbonus!

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So funktionieren NBA Wetten – Unser Quick Guide

Der Boom auf Wetten auf die amerikanische Profi-Basketballliga, die NBA, wird immer größer. Nicht nur, dass sich der Sport an sich über große Beliebtheit erfreut, auch die hohe Anzahl an regulären Saisonspielen (normalerweise 82 pro Team) und die angehängten Playoffs, in denen die Finalisten noch einmal mindestens 16 bis maximal 28 Spiele bestreiten, bietet jede Menge Möglichkeiten, um eine Wette zu platzieren.

Nachdem wir euch bereits einen ersten Überblick, über das Sportwetten in den USA, verschafft haben – siehe HIER (Sportwetten USA) – werfen wir heute einen genaueren Blick auf das Wetten auf die NBA.

Saisonwetten (Beispiele):
Die Saisonwetten beziehen sich auf das Ende der Saison, als z.B.:

– Wer gewinnt den Titel?
– Wer gewinnt die Conference/Division?
– Wer gewinnt die Awards (Most Valuable Player, Most Improved Player, Rookie des Jahres, Trainer des Jahres, usw…)
– Wer schafft es in die All-NBA Teams?

Wichtig dabei: Viele Anbieter bieten bei Saisonwetten nur Standardwetten an (Wer wird Meister?). Manchmal muss man etwas suchen, um interessante Spezialwetten (MVP etc.) zu finden. Ein gutes und breites Angebot haben z.B. bet365 oder 888sport.

Spieltagwetten (Beispiele):
Die wohl gängigste und bekannteste Wette, ist die Wette auf das Spielergebnis.
Hier wird auf Sieg, Niederlage oder Unentschieden (zum Ende der regulären Spielzeit) bzw. insgesamt auf Sieg oder Niederlage (zum Ende der Gesamtspielzeit) gewettet.
Viele Wettanbieter bieten gleich dazu eine Handicap- bzw. Spreadwette an. Bei dieser Wette ist die Quote immer etwas lukrativer als bei der Wette auf das Spielergebnis.
Die Handicap-/Spreadwette lässt sich gut an einem Beispiel erklären.
Beim Spiel der Celtics und Hornets steht für die Celtics das Handicap/ der Spread bei -7,5 und für die Hornets bei +7,5.
Das Endergebnis des Spiels lautet nun 107-100 für Boston.
Hat man auf Boston gesetzt, werden die -7,5 vom Endergebnis abgezogen (107-7,5 = 99,5) und anschließend auf das fiktive Endergebnis geschaut. 99,5-100; in diesem Fall wäre der Tipp auf Boston verloren.
Hätte man die Hornets gesetzt, addiert man die +7,5 (100+7,5 = 107,5), so dass sich ein fiktives Ergebnis von 107,5-107 aus Sicht der Hornets ergibt. Die Wette wäre also gewonnen.

Die Over- / Under Wette gehört zu den gängigsten Wetten im NBA-Bereich. Hier ist ein Wert festgelegt, der aussagt wie viele Punkte ein Team erzielt oder beide Teams gemeinsam erzielen. Die Frage ist, ob am Ende des Spiels mehr oder weniger Punkte erzielen wurden.

Ein sehr wichtiger und für NBA-Fans attraktiver Wettbereich ist der der Spezialwetten.

Sowohl individuelle Wetten als auch Wetten auf Teams, finden sich hier wieder. Hier einige Beispiele:

  • Ist die Gesamtpunktzahl am Ende des Viertels/zur Halbzeit/am Ende des Spiels gerade oder ungerade?
  • Erzielt ein Spieler/Team mindestens bzw. mehr oder weniger als xx Punkte/Rebounds/ Assists/Steals/Blocks/Dreier (usw)?
  • Ist die Summe aus Punkten und Rebounds (auch andere Statistiken einsetzbar) mehr als weniger als xx?
  • Erzielt ein Spieler ein Double Double oder Triple Double? (ja oder nein)

Double Double = zweistellige Werte in zwei der wichtigsten Statistiken (Punkte, Rebounds, Assists, Blocks Steals)
Triple Double = zweistellige Werte in drei der wichtigsten Statistiken

Noch relativ selten zu finden sind im Bereich der NBA so genannte First to Wetten (z.B. Wer erzielt der ersten Punkte, Rebound, Block, etc) oder How to Wetten (z.B. Wie wird der erste Punkt erzielt (Dreier, Freiwurf, Zweipunkte-Wurf, etc). Allerdings kann man erwarten, dass sich mit steigender Popularität auch das Angebote der Wettmöglichkeiten erweitern wird.

Live Wetten:
Wer gerne Live wettet, der kann viele dieser Wetten auch für einzelne Viertel oder eine Halbzeit abgeben. Häufig sind die Wettmöglichkeiten im Live Wetten Bereich sogar noch etwas größer als vor Beginn eines Spiels.

Werfen Sie dazu zunächst einen Blick auf unsere Power Rankings.

NBA Wetten 2022

Die NBA ist zurück. Im Oktober 2021 startete die NBA in ihre 75. Saison und alle Beteiligten haben gleich mehrere Gründe zur Freude. Zum einen gibt es das 75-jährige Jubiläum zu feiern, zum anderen kehrt wieder einigermaßen Normalität in den Saisonalltag zurück. Alle Mannschaften können wieder in ihren eigenen Arenen und vor den Fans spielen. Es ist also alles angerichtet damit es in der kommenden Spielzeit viel zu feiern gibt.

Erwartungsgemäß enttäuschten auch die Macher des Spielplans nicht und schenkten den Fans gleich zu Beginn der Saison zwei absolute Top-Spiele. Der amtierende Meister aus Milwaukee empfing die Brooklyn Nets. Mit Giannis Antetokounmpo, Kevin Durant und James Harden schnürten also drei der vermutlich besten zehn Spieler der Liga ihre Schuhe. Die Namen der Spieler des zweiten Spiels der Eröffnungsnacht klingen sogar fast noch etwas besser.

Beim Spiel der Los Angeles Lakers (Champion 2020) und Golden State Warriors waren mit LeBron James, Anthony Davis und Steph Curry ebenfalls drei der zehn besten Spieler dabei und mit Russell Westbrook, Carmelo Anthony, Dwight Howard oder beispielsweise Andre Iguodala betraten weitere Hochkaräter, (Ex-)All-Stars und (Finals-)MVPs das Parkett.

Besonders groß ist die Vorfreude auf die gesamte Saison aber vor allem deshalb, weil die meisten Corona-Regelungen für die Fans aufgehoben wurden. Natürlich haben einzelne Städte noch immer eigene Regelungen, wie z.B. das nur geimpfte, genesene oder getestete Besucher die Halle betreten dürfen, trotzdem kann man sich endlich wieder auf volle Hallen und gute Stimmung freuen. Gerade für viele junge Spieler, könnte der Faktor Zuschauer also eine neue, ungewohnte Herausforderung darstellen.

Den Fans wird es egal sein, sieht der Spielplan wieder aus wie vor der Pandemie. Nach der verkürzten, letzten Saison, in der alle Teams „nur“ 72 reguläre Saisonspiele bestritten und auch nur teilweise vor Zuschauern spielen durften, werden die Teams in der Jubiläumssaison wieder 82 Spiele bestreiten und auch das All-Star Wochenende soll wieder eine große Zusammenkunft zwischen Spielern, Fans und Medien werden.

Die 75. NBA-Saison verspricht also eine Besondere zu werden und wie jedes Jahr werden wir uns nun mit einem kleinen Rückblick auf die vergangene Saison beschäftigen, die Off-Season aufarbeiten und auch einen Ausblick auf die anstehende Spielzeit wagen. Wer wird Meister? Wer sind die besten Spieler und Trainer? Welche Highlights und Stories dürfen vor der Saison nicht unerwähnt bleiben? Und welche Folgen haben die Geschehnisse für mögliche Wetten und Tipps?

Diese Fragen und noch mehr werden wir beantworten und beginnen werden wir mit dem Rückblick auf die Saison 2020-21 und der Huldigung des neuen Champions – den Milwaukee Bucks.

Rückblick 2020/21

Die Milwaukee Bucks sind Champion der Saison 2020-21. Nach zwei MVP-Awards in den Jahren zuvor setzte sich Giannis Antetokounmpo nun auch die Krone des Champions auf. Mit 4-2 besiegten die Bucks in den Finals die Phoenix Suns und freuten sich über den ersten Titel nach 50 Jahren. Der Weg dahin war allerdings nicht einfach, trotzten die Bucks nicht nur Verletzungen und Rückschlägen, sondern behaupteten sie sich auch in wichtigen Momenten und hatten in den entscheidenden Situationen das nötige Glück.

Zu erwarten war der Titelsturm der Bucks aber nur bedingt, gingen andere Mannschaften als Favoriten in die Saison. Neben den Vorjahresfinalisten aus Los Angeles und Miami, gehörten auch Teams wie die Nuggets, Celtics, Clippers oder Nets (im Laufe der Saison) zum Favoritenkreis. Selbst die Sixers und Jazz erspielten sich immer mehr Selbstvertrauen und gehörten zu den Teams, die den Bucks alles abverlangten.

Die Saison startete bekanntermaßen am Weihnachtsabend 2020 und einigen Spielern und Teams merkte man an, dass Spielpraxis fehlte, da sie seit März nicht mehr gespielt hatten. Teams, die es andererseits weit in der Playoff-Bubble brachten, hatten gerade einmal zwei Monate Pause und damit die kürzeste Off-Season der NBA-Geschichte. Trotz der Schwierigkeiten stieg das Niveau der Spiele kontinuierlich an und vor allem die individuellen Leistungen wurden im Laufe der Saison immer besser.

Kurz vor den Playoffs waren die Rollen dann klar verteilt. Leider blieb auch das Verletzungspech nicht aus und es gab eine Menge Teams, die mit entscheidenden Ausfällen zu kämpfen hatten. Mit LeBron James, Anthony Davis und Kawhi Leonard musste die beiden LA-Teams wertvolle Verluste in Kauf nehmen bzw. akzeptieren, dass ihre Top-Stars nicht in Bestform waren. Besonders bitte war sicherlich Kawhi Leonards Kreuzbandriss, da er nicht nur die entscheidende Zeit in den Playoffs verpasste, sondern auch in dieser Saison auszufallen droht.

Ähnlich schlimm erwischte es die Denver Nuggets, riss bei Jamal Murray ebenfalls das Kreuzband und wird er noch länger ausfallen.
Jaylen Brown, Mike Conley, James Harden, Kyrie Irving, Chris Paul und Trae Young sind weitere große Namen, die sich in den Playoffs Verletzungen zuzogen.
Die Bucks erwischte es allerdings auch und unvergessen war sicherlich die schreckliche Szene in den Conference Finals, als sich Giannis Antetokounmpo das Knie überstreckte und nach den ersten Bildern auch schlimmere Verletzungen zu befürchten waren.

Doch es war kaum zu glauben, dass Giannis viel schneller als erwartet zurückkehrte und seine Bucks in einem unvergessenen Finals-Run zum Sieg führte. Mit 50 Punkten und 14 Rebounds im alles entscheidenden sechsten Spiel holte er sich verdientermaßen die Finals-MVP-Trophäe und feierte mit Middleton, Holiday und Co. den hochverdienten Titel.

NBA Wetten – Covid-19 und die Folgen

Mit den Bucks feierten auch 17.341 Zuschauer in der Arena, sofern alle für die Bucks waren. Ausverkauft war das Fisery Form also und dank der etwas gelockerten Corona-Regelungen herrschte bereits zum Ende der letzten Saison wieder einigermaßen Normalität.

Diese Normalität soll auch für die nun anstehende Saison gelten und die NBA stellte dementsprechend klare Regelungen auf, wie Spieler, Club-Angestellte und Fans mit der Pandemie umzugehen haben. Natürlich spielen außerdem die jeweiligen Richtlinien und Regelungen des Bundesstaates bzw. der Städte eine Rolle, so dass letztlich doch nicht immer sofort klar war, welche Regelungen wo gelten.

Fest steht aber, dass sich NBA-Spieler impfen lassen sollten, da es für ungeimpfte Spieler äußerst unangenehme Extra-Regelungen gibt, wie zum Beispiel, dass sie nicht mit geimpften Teamkollegen in einem Raum essen dürfen, immer mindestens 1,5 Meter Abstand in Meetings einhalten müssen oder im schlimmsten Fall gar nicht spielen dürfen.

Auch Bars, Clubs oder Restaurants dürfen von ungeimpften Spielern laut NBA-Regeln nicht besucht werden und die vielen Auflagen, führten letztlich dazu, dass sich mittlerweile fast alle Spieler impfen lassen haben. Zu den bekanntesten Impf-Verweigerern gehören bzw. gehörten unter anderem Kyrie Irving und Andrew Wiggins – dazu etwas weiter unten mehr.

Regelmäßige Testungen, Quarantäne-Maßnahmen bei positiven Testungen, Maskenpflicht und einige Regeln, die auch auf den zweiten und dritten Blick wenig Sinn zu machen scheinen, sorgen also auch in der NBA für jede Menge Diskussionsstoff – es gilt jedoch: Wenn sich an die Maßnahmen gehalten wird und nichts Unerwartetes passiert, kann die NBA-Saison 2021-22 „normal“ und mit Zuschauern starten.

Drama, Drama, Drama – in den Hauptrollen: Kyrie Irving & Ben Simmons

Während sich ein Großteil der NBA also auf die Saison vorbereiten konnte und mittlerweile auch schon aktiv ist, gab es in Bezug auf die Corona-Pandemie leider auch ein paar besondere Fälle. Die Bekanntesten sind: Kyrie Irving und Andrew Wiggins.

Wiggins, der für die Golden State Warriors spielt, wehrte sich lange gegen die Impfung, konnte seine Angst vor Spritzen und möglichen Folgen einer Impfung aber überwinden. Auch durch den Druck nicht alle Spiele ohne Impfung machen zu können und dadurch sogar Geld zu verlieren, änderte er seine Meinung und ließ sich impfen.

Nicht impfen ließ sich bisher allerdings Kyrie Irving. Die Folge? Irving dürfte in den Heimspielen der Nets nicht für Brooklyn auflaufen. Die Situation ist ein gutes Beispiel für den Irrsinn bzw. die Unterschiede in den Regelungen. So hätte Irving in fast allen Auswärtsspielen antreten dürfen, aufgrund der Regelungen in New York hätte er jedoch nicht bei den Heimspielen der Nets auflaufen dürfen.

Schlussendlich machten die Nets dann klar, dass sie keinen Teilzeit-Profi akzeptieren, so dass Irving derzeit weder mit der Mannschaft trainiert, noch an den Spielen teilnehmen darf. Es bleibt also offen, wie Irving und die Nets mit der Situation umgehen werden und ob bzw. wann er wieder auf Korbjagd gehen darf. Während das Drama um Irving sich auf die Corona-Pandemie zurückführen lässt, gab es einen weiteren All-Star, der in der Off-Season ebenfalls wenig positive Schlagzeilen machte und ein riesiges Drama provozierte. Die Rede ist von Ben Simmons von den Philadelphia 76ers.

Simmons wurde zum Ende der letzten Saison harsch kritisiert und als Hauptschuldiger für das überraschende Playoff-Aus gegen die Atlanta Hawks ausgemacht. Sowohl Coach Doc Rivers, als auch einige von Simmons Teamkollegen sahen in seinem Spiel den Hauptgrund für das Ausscheiden der Sixers und formulierten dies öffentlich vor der Presse.

Simmons gefiel das natürlich überhaupt nicht, so dass er sich vom Team abwandte und auch in der Off-Season keinen Kontakt zu ließ. Vor Beginn des Training Camps wurde schließlich über seinen Berater bekannt, dass er aus Philly weg will und nicht am Trainingscamp teilnehmen wird. Was zunächst für einen schlechten Scherz gehalten wurde, bestätigte sich aber spätestens als Simmons wirklich nicht zum Trainingscamp erschien.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich GM Daryl Morey bereits auf Trade-Partner-Suche, doch sowohl Simmons etwas komisches Verhalten als auch seine Leistungen auf dem Feld, ermöglichten den Sixers keinen Erfolg bei der Suche. Als Simmons dann mehrere Tage des Trainingscamps fehlte, gaben die Sixers bekannt, kein Gehalt mehr zu zahlen und plötzlich kam eine neue Dynamik in die verzwickte Situation, denn wenige Tage vor Saisonbeginn, tauchte Simmons unerwartet und unangekündigt beim Training auf.

Wer nun davon ausging, dass sich die Situation entspannen sollte, wurde eines Besseren belehrt. Simmons führte sich unprofessionell auf, verweigerte die Teilnahme an Drills beim Training und es tauchten Videos auf, in denen zu sehen war, dass er am Ende des Trainings nicht mit der Mannschaft zusammen stand. Die Sixers sperrten ihn daraufhin sogar für ein Spiel, bevor sich alle Beteiligten an einen Tisch setzten.

Simmons gab nun an, sich mental nicht in der Lage zu fühlen, die von ihm erwarteten Leistungen zu bringen. Was einerseits als nachvollziehbare Begründung in einer insgesamt schwierigen Ausganslage klingt, bekommt einen faden Beigeschmack, wenn man sich die Vorgeschichte anguckt und weiß, dass im Vertrag eine Klausel festgeschrieben ist, die besagt, dass das Gehalt bei mentalen Problemen weitergezahlt wird.

Letztlich weiß niemand außer Simmons selbst, wie es ihm geht und wann er wieder spielen kann. Beim ersten Heimspiel der Saison sagte Embiid vor den Fans, dass Simmons immer noch „ein Bruder“ und Teil des Teams wäre. Ob, wann und mit welchem Trikot er zurückkommt, bleibt also weiter offen. Zu hoffen bleibt bis dahin nur, dass er schnell wieder fit genug ist, um zu spielen.

NBA 2021/22 – Neue Regeln

Kommen wir nun aber wieder zum Sportlichen, denn die NBA überlegte sich im Sommer einige Regeländerungen, um das Spiel insgesamt wieder etwas ansehnlicher zu machen.In den letzten Jahren wurde es immer auffälliger, dass Offensivspieler den Kontakt zum Verteidiger suchten, um Fouls zu provieren. Zu den bekanntesten und wohl auch cleversten Akteuren gehörten Spieler wie James Harden, Trae Young, Chris Paul, Damian Lillard, Steph Curry oder beispielsweise auch Joel Embiid. Egal ob bei Dreipunktewürfen, beim Zug zum Korb oder beim normalen Dribbling nach vorne, viele Spieler gewöhnten sich an, in den Verteidiger hinein zu springen, ihnen den Weg abzuschneiden oder sich sogar einzuhaken.

Die Schiedsrichter fielen darauf immer häufiger rein, sahen sich gezwungen Fouls zu pfeifen und die Frustration bei den Verteidigern aber auch bei den Fans, die die Tricksereien in den Fernsehbildern enttarnen konnten, wurde immer größer. Daraufhin entschied sich die NBA einige Regeln zu ändern, um vor allem den vom Offensivspieler kreierten Kontakt zu bestrafen und „non basketball plays“ nicht zu belohnen. Hier eine kleine Übersicht der Regeländerungen:

  • der Offensivspieler darf seine Beine beim Wurf nicht mehr nach außen/zur Seite strecken
  • der Offensivspieler darf sich nicht beim Verteidiger einhaken
  • der Offensivspieler darf dem Verteidiger nicht plötzlich den Weg versperren, ohne dass dieser ausweichen kann und er darf nicht in den Verteidiger hineinlaufen
  • der Offensivspieler darf beim Wurf nicht in den Verteidiger hineinspringen

Folgen für die Tipps

In den ersten Tagen der regulären Saison waren bereits erste Folgen zu erkennen, nicht nur für das Spiel insgesamt, sondern auch einzelne Spieler. Positiv herauszuheben ist, dass das Spiel ansehnlicher geworden ist und die ständigen Freiwurfunterbrechungen durch fragwürdige Pfiffe ausblieben. Gleichzeitig ist jedoch auch zu erkennen, dass vor allem einige der oben benannten Akteure Probleme haben, sich an die neuen Regeln zu gewöhnen. James Harden ist das beste Beispiel, hatte er in den ersten Spielen die niedrigste Freiwurfrate seit fast 10 Jahren und auch andere Spieler stehen deutlich seltener an der Freiwurflinie.

Für die Tipps und Wetten ergeben sich daraus logischerweise auch wichtige Folgen. Die individuelle Punkteausbeute verringerte sich teilweise deutlich, die Freiwurfanzahl ist in der gesamten Liga so niedrig wie nie und auch die Gesamtpunkteausbeute ist etwas geringer. Diese Auswirkungen auf die Statistiken, sind bei den Tipps selbstverständlich zu berücksichtigen.

Diese Veränderungen bieten also große Chancen bei Spezialtipps, wie zum Beispiel bei Tipps auf die Anzahl der Fouls oder Freiwürfe oder bei den Tipps auf die individuelle Punkteausbeute. Die Erfahrung zeigt, dass die Schiedsrichter gerade zu Beginn einer Saison immer sehr darauf bedacht sind, neue Regeln zu implementieren. Dementsprechend ist auch zu erwarten, dass sich die Zahlen im Laufe der Saison wieder normalisieren – ein Auge sollte man daher unbedingt auf die Entwicklung werfen.

Verletzungen und Comebacks

Was wir bereits zu Beginn angesprochen haben, muss an dieser Stelle noch einmal aufgegriffen werden. Denn Regeln und Schiedsrichter hin oder her, am Ende entscheiden die Spieler immer noch wer siegreich vom Feld geht und wer nicht. Und der wohl wichtigste Faktor ist dabei wie immer die Gesundheit. So müssen auch zu Beginn dieser Saison wieder viele Teams mit Ausfällen und Verletzten zurechtkommen.

Kawhi Leonard, von den LA Clippers und Jamal Murray, von den Denver Nuggets sind dabei mit den größten Namen, verletzten sie sich in den Playoffs 2021 und drohen die gesamte Saison zu verpassen. Geduld haben müssen weiterhin auch die Golden State Warriors. Klay Thompson machte sein letztes Spiel in den Finals 2019, als er sich einen Kreuzbandriss zuzog. In der Reha kam dann noch ein Achillessehnenriss hinzu und sein Comeback wird zu Ende diesen, Anfang nächsten Jahres erwartet. Für die Warriors ist er nicht der einzige Ausfall, fehlten auch die Jungspunde um James Wiseman, Jonathan Kuminga und Moses Moody.

Leider gibt es eine Menge weiterer Mannschaften, die mehr als nur einen Ausfall zu beklagen haben. Die Clippers warten neben Leonard auch auf die Rückkehr von Serge Ibaka und Marcus Morris. Auch die Nachbarn der Lakers haben mit Nunn, Ellington, Ariza und Horton-Tucker einige Verletzte zu beklagen. Die Orlando Magic sind mitten im Rebuild und müssen dabei vorerst auf Carter-Williams, Fultz und Isaac verzichten, Washington wartet auf die Rückkehr von Hachimura und Bryant.

Ein weiterer junger Spieler, der den Saisonauftakt verpasste, war Nummer 1 Pick Cade Cunningham von den Detroit Pistons. Er verletzte sich in der Pre-Season, sollte aber immerhin im November wieder spielbereit sein. Einen besonders bitteren Ausfall haben zudem die New Orleans Pelicans zu verkraften. Zion Williamson soll nicht nur übergewichtig aus der Off-Season gekommen sein, er war auch am Fuß verletzt und es ist völlig unklar, wann er wieder spielen kann.

Die erste langwierige Verletzung in der Saison ereilte Patrick Williams von den Chicago Bulls. Handgelenk-Probleme zwangen ihn zu einer OP und die Saison scheint für ihn gelaufen zu sein. Mal wieder ist das Thema Verletzungen also präsenter als man es sich wünscht, doch bedenkt man, dass beispielsweise Anthony Davis oder Jaylen Brown nach Verletzungen in den Playoffs wiederkehren, Klay Thompsons Rückkehr nur eine Frage der Zeit ist und auch Spieler wie Kristaps Porzingis oder Jusuf Nurkic wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte sind, kann man sich trotz einiger Hiobsbotschaften auf die Spielzeit freuen.

 

Die Übersicht unserer Tipps für die NBA Wetten!

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Es bleibt ein Duell auf Augenhöhe, welches die Celtics heute mit einem Sieg für sich entscheiden sollten. Mehr dazu im Wett-Tipp!
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1 2 3 123

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NBA 2022 – Trades und Free Agent-Signings – Super Teams

Wieder genesene Spieler sind für viele Teams eine Möglichkeit sich für die kommende Saison besser aufzustellen. Trades und die Verpflichtung von Free Agents sind weitere Möglichkeiten und so tat sich auch in der Off-Season 2021 einiges. Wir konzentrieren uns auf die wohl wichtigsten Veränderungen.

Der Meister aus Milwaukee musste einen kleinen Schock verkraften. Die Big Three um Giannis, Middleton und Holiday blieb zwar zusammen, doch mit PJ Tucker ging ein wichtiger Teil des Titelkaders nach Miami. Tucker war aber nicht der einzige Akteur, der den Kader der Heat verstärken wird. Auch Kyle Lowry konnte verpflichtet werden und so geht Miami mit einem Kader um Butler, Adebayo, Lowry, Robinson, Herro und Tucker in die Saison. Auf dem Papier ist das Team von GM Pat Riley damit eines der Besten der Eastern Conference.

Tatsächlich ist Kyle Lowry auch einer der bekanntesten Spieler, die sich ein neues zu Hause suchten oder getradet wurden.
Weitere große Namen sind zudem Russell Westbrook, Carmelo Anthony und Dwight Howard. Zwar sind sie alle schon ein wenig in die Jahre gekommen, doch sie schlossen sich alle den Lakers an und bilden mit James und Anthony ein neues Super-Team.

Als Super-Team waren die Nets bereits in der vergangenen Saison verschrien. Da sie Kevin Durant langfristig an sich binden konnten, wird sich dies in den nächsten Jahren auch nicht ändern und sofern Irving irgendwann wieder spielen darf und Harden sich an die neuen Regeln gewöhnt hat, sind die Nets das wohl größte Superteam, da sie ihren Kader zudem mit den Ex-All-Stars Paul Millsap und LaMarcus Aldridge, sowie dem starken Australier und Ex-Spur Patty Mills vertiefen konnten.

Die Lakers und Nets sind also die Teams mit den größten Namen, der Titel ist ihnen deswegen aber nicht sicher. Nicht nur Teamchemie und Alter werden eine wichtige Rolle spielen, auch die Stärke der anderen Teams, melden beispielsweise auch die Bucks und Heat Titelambitionen an.

Ein Team, dass sich auch in diese Riege zählen möchte, sind die Chicago Bulls. Mit DeMar DeRozan, Lonzo Ball und Alex Caruso vertieften sie den Kader extrem und gemeinsam mit Zach LaVine und Nikola Vucevic hinterließen sie in den ersten paar Spielen einen guten Eindruck. Zumindest die Playoffs sollten problemlos machbar sein.

Weitere große Veränderungen ergaben sich durch den Russell Westbrook Trade auch für die Washington Wizards. Mit Kuzma, Caldwell-Pope und Harrell wurden einige Ex-Laker engagiert und Spencer Dinwiddie war eine weitere wichtige Verpflichtung, durch die die Mannschaft von Bradley Beal wieder in den Playoff-Dunstkreis gelangen könnte.

Es waren also eher Teams der Eastern Conference, die größeren Veränderungen vornahmen. Im Westen waren eigentlich nur die Lakers und Warriors hervorzuheben, da die ganz großen Trades und Wechsel in dieser Off-Season ausblieben.
Fraglich ist aber immer noch, wie es mit Ben Simmons von den Sixers weitergeht, dessen Trade nochmal für ein kleines Erdbeben sorgen könnte.

NBA Wetten 2021 – Überraschungen – Enttäuschungen – Underdogs

Volle Arenen, neue Regeln und neue Teams sowie Verletzungen und Comebacks gehören also zu den Faktoren, die dafür sorgten, dass die Karten vor dieser Saison neu gemischt werden. Dementsprechend ergeben sich auch für diese Saison viele Fragen und wir werden an dieser Stelle einen Ausblick darauf wagen, wer überraschen und enttäuschen könnte und wer am Ende unterschätzt wird.

Zu den positiven Überraschungen könnten in dieser Saison einige Teams gehören. Für uns sind die Charlotte Hornets aber prädestiniert dafür, viele Fans und Experten zu überraschen. LaMelo Ball spielte eine tolle Rookie-Saison und will den nächsten Schritt machen. Das insgesamt noch sehr junge Team ist zudem sehr tief besetzt und ist insgesamt ausgeglichen zusammengestellt. Es fehlt zwar ein wenig Erfahrung und Star-Power, doch Ball, Bridges und Co. haben gute Chancen schnelle Entwicklungsschritte zu gehen.

Ein weiteres Team, das im Osten nicht unterschätzt werden sollte, sind die Washington Wizards. Sie holten sich einige Meisterschaftserfahrene Rollenspieler aus LA, die Beal die nötige Unterstützung geben sollten. Die Playoffs waren schon letztes Jahr möglich und obwohl der Osten in diesem Jahr gut besetzt ist, haben auch die Wizards in diesem Jahr die nötige Qualität, um die Playoffs anzugreifen.

Ebenfalls gute Chancen für eine positive Überraschung haben die Minnesota Timberwolves. Zwar zeigte Towns noch nie, dass er ein Team anführen kann, doch mit Edwards und Russell hat er zwei junge, motivierte Akteure neben sich, die ebenfalls Verantwortung tragen können und wollen. Towns und Russell sind zudem gut befreundet und Verletzungen und andere Gründe verhinderten, dass sie gemeinsam mit Edwards in der letzten Saison wirklich zueinander finden konnten. Diese Saison bietet also eine weitere Chance für Towns und Co. die große individuelle Klasse und das Potenzial auszuspielen.

Das vierte Team, bei dem sich einige Fans die Augen reiben werden, sind die Memphis Grizzlies. Ja Morant ist auf dem Sprung zum Top-Star und nachdem sie bereits im vergangenen Jahr um die Playoffs spielten, soll nun der nächste Schritt erfolgen. Mit Teams wie den Lakers, Clippers, Jazz, Suns, Warriors, Nuggets, Blazers und Mavs gibt es zwar viele Teams, die auf den ersten Blick stärker sind, doch Memphis ist motiviert, gut gecoacht und hat eine tolle Teamchemie, und vielleicht können sie sogar mit ein wenig Glück um den Heimvorteil mitspielen.

Nicht zu vergessen ist an dieser Stelle der Blick auf die individuellen, hoffentlich positiven Überraschungen. So sind viele der Lakers-Spieler bereits totgesagt, da sie sich am Ende ihrer Karriere befinden, doch LeBron James und Carmelo Anthony stehen nicht umsonst in der Top 10 der besten Scorer aller Zeiten und es ist gut möglich, dass sie sich individuell stärker präsentieren, als man es von Spielern in ihrer 18. Saison erwarten würde.

Obwohl James und Melo einerseits das Zeug haben, es ihren Kritikern zu beweisen gehört ihr Team, die Los Angeles Lakers zu den Teams, welches die vielleicht größte Enttäuschung in dieser Saison werden könnte.
Der schleppende Saisonstart, die Verletzungen und das hohe Durchschnittsalter lassen nichts Gutes erahnen und so könnte den Lakers eine enttäuschende Saison bevorstehen.

Gleiches gilt für die Brooklyn Nets, da das Drama um Kyrie Irving ungeklärt ist und die erfahreneren Akteure eventuell das nötige Feuer vermissen lassen, um mit den vielen jungen Teams mitzuhalten. Sowohl bei den Nets, als auch bei den Lakers bewegt man sich auf einem schmalen Grat, klingen die Spielernamen zwar nach Super-Teams mit Meisterschaftschancen, zeigte die NBA-Geschichte aber oft genug, das solche Teams häufig nicht das erhoffte Ziel erreichen.

Weitere Teams, die man wohl nicht so weit oben wie erwartet sehen könnte, sind einerseits die verletzungsgebeutelten Clippers und Nuggets und außerdem zwei Teams, die zwar mit überragenden jungen Spielern besetzt sind, aber offenbar noch nicht die richtige Mischung im Team gefunden haben. Die Rede ist von den Boston Celtics und den Dallas Mavericks.

Beide Teams haben mit Tatum und Brown (Boston) bzw. Doncic und Porzingis (Dallas) ein sehr starkes Duo in ihren Reihen, doch beide Kader sind auch nicht wirklich ausgeglichen. Dazu stehen mit Udoka und Kidd zwei neue Headcoaches an den Seitenlinien, die sich erst einmal beweisen müssen. Mit etwas Pech könnten die Saisons in einem Desaster enden und zu einer verlorenen Saison für die jungen Spieler werden.

Die Philadelphia 76ers sind das letzte Team, das wir an dieser Stelle nennen wollen. Bei der Posse um Ben Simmons ist kein Ende in Sicht und so fehlt der Mannschaft natürlich ein enorm wichtiger Bestandteil. Sollte sich hier keine schnelle Lösung finden lassen, könnte man ein weiteres Jahr der besten Zeit von Joel Embiid einfach so verlieren.

Zu guter Letzt wollen wir an dieser Stelle noch zwei Teams nennen, über die kaum gesprochen wird. Einerseits die Utah Jazz in der Western Conference, zum anderen die Atlanta Hawks in der Eastern Conference. Beide zeigten in der letzten Saison, dass sie das Zeug haben, um oben mitzuspielen und es waren Kleinigkeiten, die am Ende den Erfolg verhinderten. Ein weiteres Jahr Erfahrung sowie mögliche Probleme der anderen Teams, könnten ihnen in diesem Jahr den großen Wurf ermöglichen.

NBA Wetten 2022 – Die Awards

Nachdem wir uns nun hauptsächlich mit den Teams beschäftigt haben, wollen wir nun natürlich noch einen Blick auf die individuellen Leistungen werfen. Dazu bietet sich nichts besser an, als unsere Tipps für die Awards.

Rookies & ROY

Los gehts mit den Rookies und dem Rookie of the Year-Award. Zu erwähnen ist an dieser Stelle unbedingt, dass auch Rookies in jedem Jahr eine sehr wichtige Möglichkeit darstellen, den Kader zu verstärken oder zu vertiefen, auch wenn dies manchmal ein paar Jahre dauert. Teilweise gibt es aber auch Spieler, die sofort einschlagen, wie der Rookie of the Year des letzten Jahres, LaMelo Ball.

In diesem Jahr gibt es erneut einige Kandidaten, die die Chance haben sofort einzuschlagen, vor allem, weil sie in Teams spielen, bei denen sie große Spielanteile bekommen sollten. Ein Blick auf die Draft-Picks des Sommers gibt auch sofort einen Überblick über die vermeintlich besten Spieler des Jahrgangs.

Cade Cunningham, der von den Detroit Pistons an Nummer 1 gezogen wurde ist der größte Favorit auf den Rookie of the Year-Award, war er die unangefochtene erste Wahl im Draft. Den Saisonstart verpasste er verletzt, doch er fehlte nur knapp zwei Wochen und sollte dementsprechend schnell einen Einstieg finden. Weitere Top-Kandidaten sind die Picks Nummer 2, 3 und 4. Jalen Green (Houston), Evan Mobley (Cavs) und Scottie Barnes (Raptors) wurden allesamt in Teams gedraftet, in denen ihnen große Rollen und Verantwortung übertragen wurden.

Außenseiterchancen haben Spieler wie Jalen Suggs (Orlando) oder beispielsweise Sacramento Kings Guard Davion Mitchell. Auch Spieler wie Chris Duarte (Indiana) oder der deutsche Franz Wagner, der ebenfalls nach Orlando gedraftet wurde, sollte man auf dem Zettel haben. Nach den ersten sieben Spielen der Saison gehören Beide, gemeinsam mit Scottie Barnes und Jalen Green zu den vier besten Scorern unter den Rookies.

In den aktuellen Quoten sind die ersten Spieltage schon berücksichtigt, allerdings hat Nummer 1 Pick Cunningham noch kein Spiel gemacht. Jalen Green von den Houston Rockets ist laut Quoten der Top-Kandidat, doch unser Tipp geht auf den Toronto Raptors-Rookie Scottie Barnes, dessen Vielseitigkeit und Sicherheit aus dem Feld (55,1%) für Toronto ein großer Gewinn sind.

Rookie oft the Year-Tipp: Scottie Barnes (Quote 5,0 – 31.10. – jackone)

MVP

Ein großes Ziel für alle Rookies ist der Award, um den wir uns als nächstes kümmern wollen und der die wohl größte Bedeutung aller Awards hat. Es geht um den wertvollsten Spieler der Liga, den MVP. Nachdem Finals-MVP und Champion, Giannis Antetokounmpo in den Jahren 2019 und 2020 den Award gewinnen konnte, war es in der vergangenen Saison Nikola Jokic, von den Denver Nuggets, der die Trophäe mit nach Hause nahm. Er verwies Joel Embiid und Steph Curry auf die Plätze 2 und 3 und wurde für seine überragende Saison und den Erfolg seiner Mannschaft belohnt.

Immer wieder kommt es vor, während und nach den Wahlen zu Diskussionen, was den MVP ausmacht. Sind es die besten, individuellen Statistiken, ist es der Teamerfolg oder ist es eine Mischung aus Beiden? Eine richtige oder falsche Antwort gibt es darauf nicht, denn häufig spielt auch die Gesamtausgangslage eine Rolle. Antetokounmpo spielte beispielsweise eine überragende, letzte Saison, doch da seine Statistiken etwas schlechter waren als im Jahr zuvor und er bereits zweimal hintereinander den Award gewonnen hatte, wurde er von vielen Wählern nicht in die engere Wahl genommen.

Man wird also davon ausgehen können, dass es auch in dieser Saison wieder Gründe für oder gegen verschiedene Spieler geben wird, die auf den ersten Blick wenig Sinn machen.
Trotz alledem gehört die MVP-Diskussion zu der interessantesten unter Sport-Fans und auch in dieser Saison gibt es wieder einige Favoriten. Steph Curry hat nach seinem starken Saisonstart, bisher die wohl besten Karten und daher auch die niedrigste Quote. Auch die letzten beiden Gewinner, Giannis Antetokounmpo und Nikola Jokic haben gute Chance und mit LeBron James und Kevin Durant stehen weitere frühere Gewinner, weit oben bei den jeweiligen Buchmachern.

Luka Doncic, Joel Embiid und sogar Damian Lillard sind Spieler, die den Award noch nicht gewonnen haben und denen ebenfalls Chancen eingeräumt werden. Am Ende könnte bei ihnen aber der Teamerfolg zum entscheidenden Nachteil werden. Unser Tipp geht auf den MVP der Jahre 2015 und 2016, Steph Curry. Er überragte zum Ende der letzten Saison, doch Platz 9 seines Teams reichte nicht aus, um sich gegen Jokic durchzusetzen. In diesem Jahr sind die Warriors aber etwas stärker einzuschätzen und da Curry stark in die Saison startete hat er zwar die niedrigsten Quoten, aber aktuell auch die besten Chancen den Award ein drittes mal zu gewinnen.

MVP-Tipp: Steph Curry (Quote 5,5 – 31.10. – jackone)

MIP

Einer der Awards, bei dem es am schwersten ist, ihn vorauszusagen ist der MIP-Award, der des am meisten verbessersten Spielers (Most Improved Player). Tracy McGrady, Kevin Love, Paul George, Jimmy Butler, Giannis Antetokounmpo und zuletzt Brandon Ingram und Julius Randle sind einige Preisträger, die später sogar All-Stars oder Champions wurden. In dieser Saison wird es auch wieder viele Spieler geben, von denen man einen großen Leistungssprung erwarten darf. Nach der Corona-Pause stand die erste normale Off-Season an und alle hatten wieder die Zeit sich vernünftig auf die Saison vorzubereiten.

Die Pre-Season und ersten Spieltage ließen zudem erahnen, wer in den Favoritenkreis gehört und wer vielleicht doch nicht ganz so große Chancen hat, wie man vor Beginn der Saison dachte. Michael Porter Jr (Denver) und Jordan Poole (Golden State) gehörten vor Beginn der Saison genauso wie Kevin Porter Jr (Houston) oder Shai Gilgeous-Alexander (OKC) zu den Spielern, die man auf dem Zettel haben sollte.
Bis auf Jordan Poole enttäuschten die anderen Akteure aber bisher und so erspielten sich andere Akteure, die Rolle der Favoriten.

Die Charlotte Hornets schicken dabei gleich zwei Spieler ins Rennen, erwischte Über-Athlet Miles Bridges einen hervorragenden Start, genauso wie LaMelo Ball.
Doch auch Ja Morant (Memphis) und Tyler Herro (Miami) machten auf sich aufmerksam und scheinen den nächsten Schritt gemacht zu haben.

Ja Morant von den Grizzlies erzielte bereits früh in der Saison 37 Punkte oder mehr und sorgte mit vielen Top-Plays für großes Aufsehen. Er ist neben Bridges (viele Spiele über 25 Punkte), der vermutlich einfachste Pick, doch wir setzen auf den Spieler, von dem man bereits letztes Jahr einen Leistungssprung erwartet hatte, Tyler Herro. Der Guard der Heat überzeugte zu Saisonbeginn mit 22 Punkten pro Spiel und soliden Quoten aus dem Feld. Er ist ein Hauptgrund für den guten Start der Miami Heat und hatte wenig Ausreißer nach oben, was den Eindruck hinterlässt, dass er einer der konstantesten Spieler werden könnte. Zudem ist seine Quote durchaus lukrativ.

MIP-Tipp: Tyler Herro (Quote 13,0 – 31.10. – jackone)

6th Man of the Year

Für Tyler Herro gibt es gleich zwei Awards, die er sich in diesem Jahr sichern könnte. Er kommt bei Miami derzeit nämlich als sechster Mann von der Bank und ist aktuell sogar der größte Favorit auf den Award für den 6th Man of the Year – den besten sechsten Mann.

Jordan Clarkson (Utah) gewann den Titel im letzten Jahr und hat auch in diesem Jahr wieder gute Chancen auf den Gewinn des Awards. Montrezl Harrell (Wizards), der den Award 2019 gewann komplettiert die drei Favoriten, da auch er wieder von Bank kommt und einen ordentlichen Saisonstart erwischte. Allerdings startete er bereits zwei Spiele und es bleibt abzuwarten, ob er sich in der Starting Five auf Dauer fest spielen kann.

Die Anzahl der Starts ist entscheidend darüber, wer sich überhaupt für den Award qualifiziert, denn es können nur Spieler ausgezeichnet werden, die im Saisonverlauf häufiger von der Bank kamen, als sie in der Startformation standen.

Weitere Spieler mit guten Chancen auf den Award sind Patty Mills (Nets), Joe Ingles (Jazz), Derrick Rose (Knicks) oder Buddy Hield (Kings) und Cam Reddish (Hawks).
Das Feld der möglichen Gewinner ist also groß und selbst wenn die Quote zu wünschen übrig lässt geht unser Tipp erneut auf den Mann aus Miami, der bei den Heat perfekt in die Rolle passt und ohne großen Druck sein eigenes Spiel vorantreiben kann.

6th Man of the Year-Tipp: Tyler Herro (Quote 3,75 – 31.10. – jackone)

Defensive Player of the Year

Der letzte noch offene Spieler-Award ist der des besten Verteidigers. Rudy Gobert (Jazz) gewann den Award nach 2018 und 2019 in der vergangenen Saison zum dritten mal und löste damit Giannis Antetokounmpo als Preisträger ab.

Erneut konnte sich also ein Big Man über den Award freuen, konnten nach Gary Payton (1996), nur zwei weitere Spieler, die weder Center noch Power Forward sind, den Award gewinnen – Ron Artest (2004) und Kawhi Leonard (2015 und 2016).

Der Blick auf die Quoten verrät, dass auch in diesem Jahr die Big Men favorisiert sind. Gobert, Davis (Lakers), Antetokounmpo (Bucks), Turner (Pacers), Embiid (Sixers), Adebayo (Heat) und Green (Warriors) sind die Top-Favoriten. Erst dann folgen mit Thybulle (Sxiers), Holiday (Bucks) und Anunoby (Raptors) etwas kleinere Spieler.

Als großer Außenseiter machte Rookie Davion Mitchell (Kings) zu Saisonbeginn auf sich aufmerksam. Tendenziell wird sich aber wohl erneut ein Big Man durchsetzen.
Auch wir glauben noch nicht ein Umdenken der Voter und gehen daher nicht auf Risiko. Deshalb setzen wir erneut auf Rudy Gobert. Er dominiert bereits zu Saisonbeginn und wird erneut der Anker einer starken Jazz-Defensive sein.

Defensiv Player of the Year-Tipp: Rudy Gobert (Quote 3,5 – 31.10. – jackone)

COY

Neben den besten Spielern wird auch immer der beste Coach ausgezeichnet. Zehn Jahre nach seiner Auszeichnung als Bulls-Trainer konnte Tom Thibodeau, der mittlerweile die Knicks trainiert, im letzten Jahr erneut den Award des besten Trainers abgreifen.

Er gehört aber nicht zu den großen Favoriten, kommen diese aus Miami (Spoelstra), Golden State (Kerr), Brooklyn (Nash) und Utah (Snyder). Die Quoten verraten allerdings, dass es in dieser Saison eng wird, haben zehn weitere Coaches Quoten zwischen 13,0 und 19,0.

Unser Tipp geht auf den Top-Favoriten aus Miami. Nicht nur, dass er den Award noch nie gewinnen konnte, Spoelstra leistet seit seinen Meistertiteln mit den Heat (2012 & 2013) überragende Arbeit und führt auch schwach besetzte Heat-Teams immer wieder in Playoff-Nähe und konnte mit dem gut besetzten Team in 2020 sogar bis in die Finals vorstoßen. Da die Heat in diesem Jahr wieder gut besetzt sind, hat Spoelstra sehr gute Chancen, für eine gute Saison endlich belohnt zu werden.

Coach of the Year-Tipp: Eric Spoelstra – Miami Heat (Quote 9,0 – 31.10. – bet365)

Favoriten & Champion

Zu guter Letzt bleibt noch die Frage wer den Titel mit nach Hause nimmt.
Und erfreulicherweise scheint diese Frage gar nicht so leicht zu beantworten, wie man vor Beginn der Saison dachte.
Die zu Beginn der Vorschau benannten Super-Teams aus Brooklyn und Los Angeles starteten verhältnismäßig schwach in die Saison und ließen die Dominanz vermissen. Natürlich haben sie noch immer die niedrigsten Quoten und bleiben Favoriten, doch man sollte auch andere Teams unbedingt im Blick haben.

Der amtierende Meister aus Milwaukee ist dabei zuerst zu nennen, gehörten sie in der vergangenen Saison nicht zu den Favoriten und gewannen am Ende trotzdem.

Das Feld des dahinter entstehenden, erweiterten Favoritenkreises ist aber unfassbar groß. Utah spielte in den letzten Jahren immer gut, konnte die Leistungen bisher nur nicht in die Playoffs bringen. Die Warriors sind hungrig und stärker besetzt als letztes Jahr, Thompsons Rückkehr könnte für einen weiteren Schub sorgen. Phoenix schaffte es im letzten Jahr in die Finals und auch der zweite Conference Finalist des Ostens, die Atlanta Hawks sind nicht zu unterschätzen.
Miami, Boston, die Sixers, Mavs und Bulls erhoffen sich ebenfalls Außenseiterchancen, der Blick auf die Quoten verrät allerdings, dass sie klare Underdogs sind.

Zu guter Letzt sind außerdem die Clippers und Nuggets zu nennen. Mit Leonard bzw. Murray fehlen derzeit zwar elementare Spieler, doch die Teams sind gut genug für die Playoffs und ein Playoff-Comeback wurde bisher für keinen der beiden Verletzten ausgeschlossen.

Geht man davon aus, dass letztlich alle Spieler fit und gesund bleiben und alle Teams in Bestbesetzung antreten, sollte es in den Finals aber auf ein Duell zwischen den Nets und Lakers hinauslaufen. So läuft es aber selten, so dass wir dem Meister des Vorjahres, dank der interessanten Quote unseren Tipp geben. Giannis und Co. schaffen es erneut und der Grieche hebt sich mit dem Erfolg weiter in den Basketball-Olymp.

Champion-Tipp: Milwaukee Bucks (Quote 9,0 – 31.10. – bet365)

Ausblick (Coach Hot-Seat)

Abschließend lässt sich sagen, dass man sich auf eine sehr spannende Saison freuen darf. Das Niveau ist unfassbar hoch, die individuellen Leistungen werden immer besser und sowohl die neuen Regeln als auch die schwierigen Situationen abseits des Feldes (Irving, Simmons), versprechen jede Menge spannende Storylines.

Viele Spieler und Teams werden sich beweisen wollen und man darf auch nicht vergessen, dass Akteure wie LeBron James oder Carmelo Anthony älter werden und nicht mehr viele Jahre vor sich haben. Hier gilt es also nochmal genau hinzuschauen, bevor andere Spieler ihr Rampenlicht übernehmen werden.

Doch egal wie groß die Vorfreude auch sein mag, so kommt trotzdem auch schnell Kritik auf, wenn es nicht so läuft, wie erhofft. Teams wie die Clippers oder Pacers erwischten sehr schwache Saisonstarts, so dass die Coaches direkt in die Kritik geraten werden.
Kings-Coach Luke Walton wird sich auch beweisen müssen, konnte er die Kings bisher nicht wirklich weiter bringen. Dazu kommen Coaches wie Billy Donovan (Bulls) oder Frank Vogel (Lakers), die zwar neue Teams haben, aber mit der großen Qualität im Kader besser nicht scheitern sollten.

Drama ist also genauso vorprogrammiert und so sollte es die NBA auch in diesem Jahr wieder schaffen, alle Fans in ihren Bann zu ziehen. Wir freuen uns, dass es endlich wieder los geht und dass die NBA wieder da ist.

 

Rückblick NBA Playoffs Wetten 2021 – Wie wette ich auf die Playoffs?

Das Highlight der Saison steht vor der Tür und somit wollen wir erklären, wie NBA Playoffs Wetten funktionieren. Dazu muss man erstmal wissen wie die Playoffs ablaufen. Am 22. Mai 2021 hat das lange Warten ein Ende und die Teams der amerikanischen Basketballliga NBA, beginnen den Kampf um den Titel. Aufgebaut sind die Playoffs in einem typischen Turnier-Format und acht Mannschaften aus den jeweiligen Conferences haben die Chance auf den Titel.

NBA Playoffs Wetten

Sowohl in der Eastern als auch in der Western Conference wird wie folgt gespielt:

  • Spiel 1: Platz 1 gegen Platz 8
  • Spiel 2: Platz 2 gegen Platz 7
  • Spiel 3: Platz 3 gegen Platz 6
  • Spiel 4: Platz 4 gegen Platz 5

Anschließend spielen die Sieger aus Spiel 1 und Spiel 4 gegeneinander sowie die Sieger aus Spiel 2 und Spiel 3. Es folgen die Conference Finals und die Finals. Gespielt wird im Best-of-7-Format, was bedeutet, dass die Mannschaft, die zuerst vier Spiele in einer Serie gewinnt, weiterkommt – maximal kann es also 7 Spiele pro Serie geben.

Wer ist qualifiziert? / Das Play-In Format

Auch in diesem Jahr qualifizierten sich jeweils acht Mannschaften pro Conference für die Playoffs. Die Art, wie man sich qualifizieren kann, veränderte sich aber im Jahr 2020. Hatten bis zum Jahr 2019 immer die besten acht Mannschaften das Playoff-Ticket sicher, sind es seit 2020 nur noch die ersten sechs Teams, die die Qualifikation sofort sicher haben.

In der vergangenen Spielzeit überlegte sich die NBA nämlich eine Neuheit – das sogenannte Play-In Format. Hier spielen die Plätze 7-10 die letzten zwei Playoff-Plätze in drei weiteren Spielen aus. Zunächst spielt Platz 7 gegen Platz 8 und der Gewinner des Spiels erhält den siebten Playoff-Startplatz. Parallel dazu läuft das Spiel zwischen Platz 9 und 10. Der achte und letzte Playoff-Startplatz wird anschließend zwischen dem Verlierer des Spiels zwischen Platz 7 und 8 und dem Gewinner des Spiels zwischen Platz 9 und 10 ausgespielt.

Das bedeutet, dass auch Teams, die vielleicht eine schwache Saison spielten oder mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatten und daher nur auf Platz 10 landeten, noch eine Chance auf die Playoffs haben, obwohl sie im direkten Vergleich mit den vor ihnen liegenden Teams die deutlich schlechtere Mannschaft waren.

In diesem Jahr wird das Play-In Format in der Zeit vom 18. Mai 2021 – 21. Mai 2021 ausgetragen.

Vor allem diese Spiele sind für Buchmacher und wettbegeisterte Fans eine Freude. So ist es in dieser Saison möglich, dass beispielsweise die Lakers und Warriors, also LeBron James und Steph Curry, in einem der Play-In Spiele aufeinandertreffen.

Die Tatsache, dass nur ein einziges Spiel über eine mögliche Playoff-Qualifikation entscheidet, verspricht viel Spannung und der Blick auf die Topstars wird umso genauer sein. Gerade die Wetten auf Superstars oder den Erfolg eines Außenseiters werden interessant, da man das K.O.-System aus vielen anderen Sportarten kennt und hier häufig besonders dramatische Sportgeschichte geschrieben wird.

So sieht es aktuell in den beiden Conferences aus

NBA Playoffs Wetten

Nachdem bereits die letzte Saison Corona-bedingt einige Veränderungen mit sich brachte und in einem noch nie dagewesenen Format zu Ende gebracht wurde, warten auch in dieser Saison einige Veränderungen auf Spieler, Fans und Verantwortliche. In unserer Vorschau werden wir aber zunächst einen kleinen Blick zurückwerfen und uns noch einmal vor Augen führen, wie der Ablauf der vergangenen neun Monate war. Anschließend werden wir selbstverständlich auch einen Blick nach vorn wagen und uns genau anschauen, was uns in der kommenden Saison erwartet.

Auch auf die NBA Tipps haben die Veränderungen in dieser Saison Einfluss und gerade das Thema „Load Management“ und der verkürzte Spielplan könnten dafür sorgen, dass man seine Tipps vielleicht nochmal überdenken sollte. Die wohl einschneidendste Änderung ist mit Sicherheit, dass es nur 72 anstatt 82 Spiele geben wird. Zudem wird das Ende der Saison auch etwas später als sonst sein – kein Wunder, startet die NBA in diesem Jahr mit fast zwei Monate Verzögerung.

Schauen wir aber zunächst noch einmal auf das was war und wenden uns dann dem zu, was uns in dieser Saison erwartet.

NBA Tipps LA LAkers LeBron James

NBA – Unsicherheiten beim Wetten

Selbstverständlich gibt es viele Unsicherheiten im Vorfeld dieser Saison. Was passiert, wenn ein Spieler positiv getestet wird oder sogar mehrere Spieler gleichzeitig ausfallen? Wie sieht es aus, wenn er eventuell sogar ein ganzer Klub befallen ist? Auch die Frage danach, was passiert, wenn das Infektionsgeschehen insgesamt weiter ansteigt, sorgt für Ungewissheit und ein erneuter Abbruch der Saison ist nicht auszuschließen.
Die Ziele sind jedoch klar: die Saison zu Ende spielen, eine zweite Bubble verhindern und schnellstmöglich den Fans wieder Zugang in die Hallen ermöglichen.

Um sich bestmöglich auf alle Eventualitäten vorzubereiten und den Teams und Spielern klarzumachen, welche Strafen gegebenenfalls drohen, wenn sich nicht an Vorgaben gehalten wird, erarbeitete die NBA eine 134-seitige Lektüre, die Teams über alle Eventualitäten aufklären soll.

Letztlich bedeutet das im Einzelfall, dass eine Erkrankung ähnlich behandelt wird wie eine Verletzung. Im Ernstfall (bei mehreren Erkrankungen) ist aber sehr wohl vorstellbar, das ganze Spiele abgesagt werden. Selbstverständlich werden bei den Teams regelmäßig Testungen durchgeführt, die immer wieder bestätigen sollen, dass Spieler und Funktionäre nicht infiziert sind.

Während die NBA in der Bubble noch eine Art Kontrolle hatte, liegt die Verantwortung nun aber allein bei Spielern und Clubs. Knallhart wird die NBA jedoch vorgehen, wenn sich Teams oder Spieler nicht an die Vorgaben halten. Von Sperren über Spielverluste, bis hin zum Abzug von Draft-Picks, sind starte Strafen vorgesehen.

NBA Wetten – Was bedeutet Load Management?

Auch das Thema Load Management war für die NBA in Bezug auf die kommende Saison ein Thema. Kurz gesagt bedeutet Load Management, dass Clubs ihre Spieler zur Schonung nicht einsetzen, obwohl sie nicht verletzt sind. In den vergangenen Saisons führte dies häufig zu Diskussionen, da Spieler bei vermeintlichen Topspielen nicht eingesetzt wurden und dies bei Fans zu Frustrationen und angeblich auch zum Rückgang von Einschaltquoten führte.

Die NBA stellte vor dieser Saison klar, dass vor allem bei Spielen, die im nationalen Fernsehen ausgestrahlt werden, genau geprüft wird, welcher Spieler warum aussetzt. Sollte sich herausstellen, dass ein Spieler ungerechtfertigterweise nicht aufläuft, drohen den Clubs harte Strafen.

Dieses Thema sorgt für viel Diskussionsstoff, weil die Clubs sich im Recht sehen, ihre Spieler bei zu großer Belastung zu schonen. Gleichzeitig ist die Liga daran interessiert, dass immer die besten Spieler auf dem Feld stehen, um vor allem für die Fans das bestmögliche Produkt Basketball bieten zu können. Besonders prekär wird es für die Clubs und Spieler in diesem Jahr, da mehr back-to-back Spiele als sonst anstehen und die Belastung daher noch etwas höher sein wird als normalerweise.

NBA Wetten: Rookies & ROY

Der Blick auf die Rookies sollte die Vorfreude auf die kommende Saison ebenfalls steigern. Vor allem die ersten drei Picks stehen wie immer unter besonderer Beobachtung. Anthony Edwards zeigte als Nummer 1 Pick bei den Minnesota Timberwolves bereits gute Ansätze in der Pre-Season und bringt den Körper mit, um in der NBA bestehen zu können.

Der zweite Pick, der in diesem Jahr die Golden State Warriors ging, ist James Wiseman, der sich aber in der Pre-Season eine Coronainfektion zuzog und deshalb noch nicht spielen konnte. Sein Potential ist allerdings riesig und die Warriors berichteten begeistert von den ersten Eindrücken, die er bis dato im Training hinterließ.

Der dritte Pick war einer der umstrittensten und wurde von den Charlotte Hornets getätigt. Sie entschieden sich für den jüngsten der Ball-Brüder, LaMelo Ball. Obwohl ihm nachgesagt wird, dass er körperlich noch nicht für die NBA bereit ist, ließ er in der Pre-Season seine Klasse aufblitzen, versenkte einige Würfe und überraschte vor allem durch seine überragenden und spektakulären Pässe. Zu diesem Zeitpunkt ist er der größte Favorit auf den Rookie of the Year-Award und es sieht danach aus, als könne er der beste der drei Ball-Brüder werden.

Allerdings sollte man auch die anderen Rookies nicht vergessen, spielten sich bzw. standen nicht nur die ersten drei Picks in den ersten Wochen nach der Draft in den Schlagzeilen. Spieler wie Patrick Williams, Kilian Hayes oder Obi Toppin konnten ebenfalls überzeugen und vor allem Tyrese Haliburton von den Kings oder Cole Anthony von den Orlando Magic machten bereits auf sich aufmerksam.

Nicht zu vergessen ist sicherlich auch, dass Bol Bol von den Denver Nuggets noch immer als Rookie gilt. Er spielte zwar in der vergangenen Saison in der Bubble, trotzdem wird er in dieser Saison als Rookie geführt. Sollten ihm die Nuggets regelmäßig Spielzeit geben, wird auch er in das Rennen um den Rookie of the Year eingreifen.

Die Quoten bei 888sport sind durchaus interessant und belegen, dass LaMelo Ball der große Favorit auf den Award ist (Quote 5,0). Anthony Edwards ist gemessen an den Quoten die größte Konkurrenz (5,5) und die Buchmacher sehen an den Positionen 3 – 5 Obi Toppin, Kilian Hayes und James Wiseman (alle 7,0). Für den Risikotipp und eine Quote von 31, lohnt sich der Blick auf Cole Anthony. Er lieferte in der Pre-Season die besten Statistiken aller Rookires ab, versenkte einen Game-Winner und scheint besser als seine Draft-Position. aher sind wir mutig, nehmen die überragende Quote mit und wagen den Tipp auf den Rookie aus Orlando, Cole Anthony.

NBA Wetten: MVP

Das Rennen um den MVP-Award ist mal wieder offener denn je. Nachdem Giannis Antetokounmpo bereits in den letzten beiden Jahren MVP wurde, darf angezweifelt werden ob es tatsächlich schafft ein drittes mal hintereinander zu gewinnen (Quote 5,5).
Die Wähler werden häufig müde ein drittes mal für einen Spieler zu voten und andere Spieler sind heiß darauf, Giannis den Awards abzunehmen.

Der Top-Favorit ist in dieser Saison Luka Doncic, von Dallas Mavericks (5,0). Er überragte bereits in der letzten Saison mit einer Leistungssteigerung, herausragenden Statistiken und auftretendem Teamerfolg. Ihm wird der nächste Schritt zugetraut und er könnte der jüngste MVP aller Zeiten werden. Er kam allerdings nicht mit 100%iger Fitness aus der Pause, was Fragen offenlässt.

LeBron James (10) und Anthony Davis (10) von den Los Angeles Lakers haben ebenfalls gute Chancen, könnten sich aber gegenseitig im Weg stehen. Gleiches gilt für Kevin Durant (13) und Kyrie Irving (61) sowie Kawhi Leonard (26) und Paul George (81). Deshalb sollte der Blick auf die Spieler gehen, die das alleinige Sagen im Team haben und fraglos der absolute Topstar ihrer Mannschaft sind.

James Harden (21) fällt aufgrund des aktuellen Dramas eher raus und ob Jayson Tatum (17) soweit ist, darf auch angezweifelt werden. So bleiben zwei Guards, die je nach Teamerfolg gute Chancen haben. Steph Currys Quote (9) ist zwar nicht ganz so hoch, wie die von Damian Lillard (17), doch Curry hat die Lobby und steht nach überstandener Verletzung vor dem ersten Jahr ohne Kevin Durant. Er spielte bereits in der Pre-Season groß auf und sollte er es schaffen die Warriors in die Playoffs zu führen und ähnlich dominant aufzutreten, wie zu seinen besten Zeiten, ist der dritte MVP-Award die logische Folge.

Nicht zu vergessen ist wie bereits erwähnt, Damian Lillard, von den Portland Trail Blazers. Der Guard überzeugte in der letzten Saison auf ganzer Linie und konnte vor allem in wichtigen Situationen immer wieder spielentscheidende Würfe treffen. Auch er hat Chancen, stieg sein Ansehen in den letzten Jahren. Wir denken jedoch, dass ihn die Konkurrenten übertreffen werden.

NBA Wetten

NBA Wetten: MIP

Weiter geht es mit dem Blick auf den Spieler, der sich vermutlich am meisten verbessern wird, dem MIP – Most Improved Player. Die Liste möglicher Gewinner ist lang und häufig kommt es vor allem in dieser Kategorie zu unerwarteten Überraschungen.

Favorisiert auf den Titel sind jedoch Jamal Murray (Quote 13,0) und Shai Gilgeaous-Alexander (Quote 13,5), die Beide bereits in der letzten Saison gut waren und vor allem in den Playoffs groß aufspielten. Sie sind für den nächsten Schritt bereit und haben interessante Quoten.
DeAndre Ayton von den Phoenix Suns und Michael Porter Jr. von den Denver Nuggets sind ebenfalls gute Kandidaten, genauso wie Christian Wood von den Houston Rockets (alle haben eine Quote von 15,0).

Auch in Chicago hofft man natürlich auf die Verbesserungen der Spieler und Coby White ist bei einer Quote von 17,0 ebenfalls im Rennen um den MIP-Award nicht zu vergessen. Ein weiterer interessanter Tipp könnte Talen Horton-Tucker (26) sein, der bei den Lakers in der Pre-Season überragend agierte und von allen Seiten gelobt wurde. Seine Quote liegt bei 26 und ist einen Risiko-Tipp Wert, allerdings ist fraglich, ob Coach Frank Vogel dem jungen Guard genug Spielzeit geben wird.

Unser Tipp geht auf einen der Favoriten, Jamal Murray. Er hat statistisch die Möglichkeit sich stark zu verbessern, da in der vergangenen Saison mit nur 18,5 Punkten pro Spiel verhältnismäßig blass blieb. In den Playoffs steigerte er seinen Output dramatisch auf 26,5 Punkte pro Partie und wenn die Nuggets weiterhin eine große Rolle in der Western Conference spielen wollen, muss er neben Jokic zur festen zweiten Option werden. Die Auszeichnung als MIP wäre für ihn zudem ein weiterer Schritt und ist bei einer Quote von 13 ein sehr interessanter Tipp.

NBA wetten: 6th Man of the Year

Geht es um die Auszeichnung für den besten sechsten Mann der Saison, gibt es jedes Jahr Namen, die im Favoritenkreis auftauchen. So gehörten Spieler wie Lou Williams, Spencer Dinwiddie oder auch Dennis Schröder und Montrezl Harrell diesem Kreis an, auch wenn einige den Award bereits gewinnen konnten. Zu den absoluten Topfavoriten gehört laut den Quoten von 888sport aber nur Lou Williams (Quote 8,0). Jordan Clarkson (Quote 6,0) und Danilo Gallinari (8,0) sind die anderen beiden Top-Anwärter Favoriten und auch Goran Dragic (11) reiht sich zwischen Williams und Dinwiddie (13) als einer der möglichen besten Bankspieler ein.

Wichtig für diese Auszeichnung ist natürlich, dass die Akteure nicht zu häufig starten. Vor allem Schröder (13) und Harrell (21) könnten bei den Lakers aber auch die Rolle als Starter übernehmen und damit nicht mehr gewählt werden dürfen. Teilweise kommt es auch zu Überraschungen und Spieler, mit denen man nicht gerechnet hatte, spielen sich plötzlich in die Diskussion.

Am Ende geht unser Tipp aber auch hier auf den Favoriten, Jordan Clarkson. Er präsentiert sich in Utah hervorragend, verlängerte seinen Vertrag und spielt von der Bank eine enorm wichtige Rolle spielte. Obwohl er lange Zeit Ambitionen als Starter hatte, scheint er sich nun mit der Rolle von der Bank zurechtgefunden zu haben und wird Utah in vielen Situation die nötige Firepower aus der zweiten Fünf bieten.

NBA Wetten: Defensive Player of the Year

Bei der Auszeichnung des besten Defensivspieler des Jahres, gab es in den letzten Jahren immer wieder große Diskussionen. Die Spieler selbst konnten die Wahl teilweise nicht nachvollziehen, sahen sich selbst als den besten Verteidiger und schöpften letztlich aus dem nicht gewonnen Award Motivation für die kommende Saison.
In der vergangenen Saison wurde der MVP, Giannis Antetokounmpo zum besten Verteidiger gewählt, obwohl auch Spieler wie Anthony Davis, Rudy Gobert oder Bam Adebayo besonders zu überzeugen wussten.

Auch das Top-Duo in Philadelphia, Ben Simmons und Joel Embiid stellte bereits unter Beweis, dass sie herausragend gute Verteidiger sind. Dazu kommen Spieler wie Kawhi Leonard, Draymond Green oder Marcus Smart die sich ebenfalls immer wieder als herausragende Verteidiger präsentierten und den Award zum Teil sogar schon gewinnen konnten. Auch sie werden diese Saison mit der Einstellung angehen, sich als bester Verteidiger der Liga zu präsentieren.

Schlussendlich zeigte die Wahl der letzten Jahre, das vor allem große Spieler (Forwards oder Center) guten Chancen haben den Award zu gewinnen. Auch Antetokounmpo (Quote 5,0) gilt in NBA-Kreisen als Power Forward und wird in der nächsten Saison wieder gute Chancen haben genauso wie Anthony Davis (3,5) oder Rudy Gobert (5).

Unser Tipp geht mit ein wenig Risiko allerdings auf den Big man der Miami Heat, Bam Adebayo (11). Er sorgte mit spektakulären Defensivaktionen in den Playoffs für Aufsehen und sollte in der kommenden Saison der Eckpfeiler für Miamis Defensive werden. Seine Quote ist lukrativ und auch wenn er vielleicht nicht der größte Favorit ist, geht unser Tipp auf den Finalisten des Vorjahres.

NBA Wetten: COY

Die letzte individuelle Auszeichnung, ist die des besten Trainers der Saison. Besonders wichtig ist hierbei natürlich, wie die gesamte Mannschaft abschneidet, sodass vor allem die Trainer eine gute Chance haben, dessen Team eine gute Bilanz aufweisen kann. Die Buchmacher sehen vor allem die Trainer der Dallas Mavericks, Rick Carlisle (Quote 11), der Brooklyn Nets, Steve Nash (11) und der Phoenix Suns, Monty Williams (11) als die großen Favoriten an.

Rick Carlisle von den Mavericks stellte schon häufig unter Beweis, dass er ein absoluter Fachmann ist und gewann den Award bereits in der Saison 2001-02. Steve Nash von der Brooklyn Nets ist neu im Geschäft, könnte aber mit dem Duo um Kevin Durant und Kyrie Irving auch gute Chancen haben den Titel zu gewinnen. Gerade weil die beiden Topstars nicht immer einfach sein sollen, könnte Nash erfolgreiches Coaching den Award bescheren. Sollten sich die Suns durch Monty Williams gut weiterentwickeln, wäre auch seine Wahl ein logischer Schluss.

Auch die beiden Trainer aus Los Angeles, Frank Vogel von den Lakers (13) und Tyronn Lue von den Clippers (17), gehören zum erweiterten Favoritenkreis. Im Osten ist selbstverständlich Eric Spoelstra von Miami (13) und Brad Stevens von Boston (15) zu nennen. Etwas unter dem Radar fliegt zudem Lloyd Pierce, von den Atlanta Hawks (15). Aufgrund der vielen Veränderungen in Atlanta und des besonders schlechten Abschneidens in der letzten Saison, könnte Pierce zum großen Überraschungssieger werden. Sollten die Hawks die Playoffs erreichen und ihre Defensivprobleme in den Griff bekommen, hat Pierce sehr gute Chancen. Ein Risiko bleibt bei Atlantas jungem Kern, doch die Quote und Atlantas Upside, macht ihn für uns zum interessantesten Pick.

NBA Tipps

NBA Wetten: Favoriten

Zu guter Letzt bleibt der Blick auf die Teams und mögliche Titelfavoriten. Selbstverständlich ist, dass die Finalisten des Vorjahres wieder dazu gehören, doch wir schauen uns beide Conferences etwas genauer, um herauszufinden, wer sich noch zum Kreis der Favoriten zählen kann.

Die Eastern Conference ist stark besetzt und selbstverständlich ist der Finalist des Vorjahres, die Miami Heat hier zu nennen (Quote 16). Sie hatten sogar das Pech, dass ich in den Playoffs wichtige Spieler verletzten, was ihre Chancen in diesem Jahr vielleicht noch mal ein wenig erhöht. Die Buchmacher sehen allerdings drei Teams im Osten, die bessere Chancen auf den Titel haben.

Fraglos sind die Milwaukee Bucks an dieser Stelle zu nennen, die nicht nur Giannis Antetokounmpo halten konnten, sondern ihren Kader mit Jrue Holiday verstärken konnten. Sie waren bereits in der vergangenen Saison das beste Team der regulären Saison und sind hochmotiviert die Leistungen nicht nur in der dieser regulären Spielzeit, sondern auch in den Playoffs zu bestätigen. (6,5)

Es folgen weitere Teams, die sich ebenfalls zum Kreis der Favoriten zählen können. Den Boston Celtics (16) fehlte bereits in den letzten Jahren nur das Quäntchen Glück, doch sie haben auch in diesem Jahr gute Chancen. Die Brooklyn Nets belegten mit starken Leistungen in der Pre-Season, warum auch sie mit Kevin Durant und Kyrie Irving um die Spitze der Eastern Conference mitspielen wollen und als Titelfavorit gelten (7).

Zu guter Letzt bleiben im Osten noch die Philadelphia 76ers, die endlich den nächsten Schritt machen wollen. Mit neuem Coach und einigen guten Shootern fühlen sie sich gewappnet und haben von den favorisierten Teams der Eastern Conference die höchste Titelquote (21). Erst danach klafft eine kleine Lücke und es ist kaum vorstellbar, dass beispielsweise die Toronto Raptors oder die Indiana Pacers ernsthaft in den Kampf um den Titel einsteigen können.

In der Western Conference gibt es ebenfalls einige Teams, die zum erweiterten Favoritenkreis gehören. Selbstverständlich sind die Los Angeles Lakers der Topfavorit (3,75). Sie sind nicht nur der aktuelle Champion und haben LeBron James und Anthony Davis in ihrem Kader, sie schafften es auch irgendwie sich in der Off-Season weiter zu verbessern und sind damit nicht nur der große Favorit im Westen, sondern auch auf den Titel.

NBA Tipps LA LAkers Lebron James

Gleich dahinter stehen die Los Angeles Clippers (6,5), die sich bereits im letzten Jahr als bestes Team der Western Conference sahen und denen nur ein Sieg fehlte, um in die Conference Finals einzuziehen. Gestoppt wurden sie damals von den Denver Nuggets, die sich ebenfalls nicht verschlechterten, den nächsten Schritt machen wollen und damit im Westen auch zum erweiterten Favoritenkreis gehören (21).

Dahinter folgt eine Reihe an Teams, bei denen es einige Fragezeichen gibt. Houston gehört in den letzten Jahren immer zu den Top-Teams doch das Drama um James Harden wird ihre Chancen in dieser Saison etwas verringern. Die Quote fiel auf 61.
Portland ließ, nachdem sie vor zwei Jahren noch im Western Conference Finale standen, im letzten Jahr die Kontinuität vermissen und haben allenfalls nur Außenseiterchancen (36).

Es bleiben die Dallas Mavericks (23), bei denen man Luka Doncic und Kristaps Porzingis nicht unterschätzen sollte, doch es scheint noch ein wenig Erfahrung zu fehlen. Diese haben einige Spieler der Golden State Warriors zwar (31), doch ohne Klay Thompson und ein bis zwei weitere Rollenspieler, wird auch Steph Curry sein Team nicht zum Titel tragen können.

Die NBA-Teams und ihre Stadien – Interaktive Karte

Wir haben hier eine interaktive Karte erstellt, auf der ale NBA-Teams mit ihren Stadien gezeigt werden. Zusätzliche Informationen wie die Zuschauerkapazität, das Erbauungsjahr sowie die Stadionkosten werden angezeigt, wenn man mit der Maus über das Symbol fährt oder auf dem Mobilgerät dieses anklickt.

Basketball & NBA Wettarten

Wetten auf Basketball haben insbesondere in den USA eine lange Tradition, denn dort ist die Sportwette zum Teil beliebter als in England, dem Mutterland des Wettens. Das Wetten aus Basketball hat einige Besonderheiten und Tricks, die Wettanbieter manchmal anwenden und die man beachten sollte. Wir stellen euch hier die besten Anbieter vor, erklären ein paar Begriffe und präsentieren interessante Fakten. Zuerst unsere Lieblingsanbieter für Basketball. Die besten drei Anbieter:

Betway – Der beste Allrounder und ein zuverlässiger Wettanbieter. Bei der Moneyline für die BBL haben sie mit die stärksten Quoten und beim Spread sind sie noch immer solide. Außerdem gibt es bei uns einen 100€ Exklusivbonus.

PinnacleSports – Sicherlich ein Hinweis, den man auf nicht sehr vielen deutschsprachigen Wettseiten sieht. PinnacleSports hat seine Ursprünge im nordamerikanischen Raum und ist sicherlich in der Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig, aber wer gerne Einzelwetten auf die US-Sport, Tennis oder Fußball abschließt kann einfach nicht auf PinnacleSports verzichten und das obwohl es KEINEN Bonus gibt für Neukunden. Warum das? Ganz einfach, da niemand so unglaublich hohe Quoten und so hohe Limits hat, insbesondere bei der NBA und anderen US-Ligen. Haben die anderen beim Spread 1,91 zu 1,91, hat PinnacleSports eine 1,95 zu 1,95 und das macht sich auf Dauer im Geldbeutel bemerkbar! Außerdem zahlt man bei diesem Anbieter keine Wettsteuer wenn man Kunde aus Deutschland ist. Ein Umstand, den man nicht unterschätzen sollte, da man hier bei JEDER Wette 5% mehr bekommt, die nicht an den Staat „abgedrückt“ werden müssen.

Bet365 (Details und Test) – Dieser Anbieter hat eine unglaubliche Anzahl an Basketball-Ligen und Wetten. Hinzu kommen unzählige kostenlose (!!!) Livestreams, inklusive der NBA, die man als Kunde schauen kann. Dazu gehören auch exotische Ligen wie die philippinische Basketball-Liga.

Moneyline Wette

Der Begriff Moneyline kommt aus den USA und heißt nichts anderes als „endgültiges Ergebnis“, also das Ergebnis inklusive aller Verlängerungen. Dies ist natürlich die Grundwette und der Indikator für Stärke und Schwäche der Teams. Der Begriff Moneyline taucht zwar nicht mehr so oft auf deutschsprachigen Seiten auf, aber er kommt auf US-Seiten vor, so dass man ihn zumindest kennen sollte.

Spread Wette

Für jeden ernsthaften Sportwetten DIE wichtigste Wettart, denn sie verschafft einem die hohe Quote. Was wird dabei gemacht? Der Wettanbieter versucht die Leistungsunterschiede zwischen zwei Teams durch vorher zugeteilte Punkte auszugleichen. Dabei werden dem Favoriten Punkte entzogen und dem Außenseiter die gleiche Anzahl an Punkten zugeschrieben. Ein Beispiel vom 04.01.2015, das Spiel Eisbären Bremerhaven – Alba Berlin. Bremerhaven hatte vor dem Spiel eine 5,25 und Alba eine 1,16 (Quoten von Betway.com), womit der Favorit sehr eindeutig war. Wer nun gerne weniger Risiko als einen Bremerhaven Sieg oder bei Alba eine höhere Quote haben wollte, musste auf den Spread ausweichen. Dieser lag bei 9,5 Punkten (bei den Spreads bewegen wir uns wegen den feinen Unterschieden immer in 0,5 Schritten), so dass die Quoten lauteten: +9,5 Bremerhaven 1,90 – -9,5 Alba 1,90. Übersetzt: Wettet man auf -9,5 Alba, dann muss Alba mit 10 oder mehr Punkten Abstand gewinnen damit die Wette gewonnen wurde. Wettet man auf +9,5 Bremerhaven, dann muss Bremerhaven mit WENIGER als 9,5 Punkten Abstand verlieren oder eben gewinnen damit die Wette gewonnen wird. WICHTIG: Bei den Spreads zählt immer das Endergebnis inklusive aller Overtimes!

Point Line

Die Point Line ist eine Angabe, bei der es um die Anzahl der Punkte geht, die im Spiel fallen. Geht es um die Gesamtanzahl der Punkte, dann zählen auch ALLE Overtimes mit, aber es gibt auch Wetten auf die Punktanzahl einzelner Viertel, einer Halbzeit usw. Dabei wird eine Linie festgelegt, die der Wettanbieter für die wahrscheinlichste Anzahl an Punkten hält und man hat die Wahl „über“ oder „unter“ zu wetten.

NBA Wetten inklusive Unentschieden

Bei einigen Anbietern wird man auch Wetten sehen, die ein Unentschieden beinhalten. Hierbei zählt dann natürlich ausschließlich die reguläre Spielzeit. Dieses Produkt dient jedoch vor allem dem Buchmacher, denn es macht eine Wette noch schwieriger. Wir würden immer zu einer Moneyline raten!

Saisonwetten

Die bekannteste Saisonwette ist natürlich die auf den Meister, aber bei den größeren Ligen gibt es auch Wetten darauf wer in die Playoffs kommt oder wie weit ein Team in den Playoffs kommt. Für die NBA gibt es sogar eine ausgezeichnete Wette und zwar die über die Anzahl der Regular Season Siege. Hier wird eine Zahl Angeboten und dann kann auf ein „über“ oder „unter“ gewettet werden. In unseren Augen sind hier immer wieder großartige Wetten zu erwischen, da Teams die schwach auf Grund von Verletzungen waren oft zu negativ eingeschätzt werden, selbst wenn die Spieler in der neuen Saison wieder dabei sind.

NBA Wetten – Die Wettskandale

Ja, die gab und gibt es auch im Basketball. Der bekannteste bzw. legendärste hat es sogar als Thema in die 30for30 Reihe bei ESPN geschafft. Schaut auch die Doku mit dem Namen „Playing fort he mob“ an als die Mafia Basketball-Spiele frisierte um bei Wetten mehr Geld zu machen. Das war in Boston in den Jahren 1978-79, aber es gab auch den „point shaving scnadal“ aus der Saison 1950-51, in den sieben Schulen verwickelt waren. Und dann gab es natürlich auch den Skandal 2007. Wie immer gilt…wo die Versuchung groß ist, finden sich immer wieder Menschen, die das schnelle Geld wollen!

Unsere NBA Tipps

Werft regelmäßig einen Blick auf unsere immer topaktuellen NBA Wetttipps, welche von Experten für euch geschrieben werden, und euch zusätzlich zu interessanten Informationen schon vor dem Spiel einen Wett-Heimvorteil verschafft! Alle Sportwetten Tipps gibt es auf unserer Tipp-Seite.

Stefan Szafranski

Experte für Basketball

Wenn Sie bei Google „Basketball“ eingeben, finden Sie wahrscheinlich sein Bild. Im Bereich Sportberichterstattung gibt es wohl niemanden, der dem Basketballsport mit mehr Leidenschaft folgt als Stefan. Hauptberuflich ist Stefan im sozialen Bereich tätig – gerade in heutiger Zeit der wohl wichtigste Berufszweig – was seine umfassende Kompetenz zum Thema Basketball noch eindrucksvoller macht. Stefan ist ständig für uns am Ball, wenn die NBA aktiv ist, und das ist bekanntlich fast jeden Tag, wenn die Saison erst einmal läuft. Seine Basketball-Tipps machen auch Sie zum NBA-Experten.

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