NBA Tipps, Wetten & Prognosen für die aktuelle Saison 2020/21

3x Bonus + EZ , keine Mindestquote

Aktuelle NBA Tipps

Brooklyn Nets vs. Milwaukee Bucks Tipp| NBA Playoffs 16.06.2021
Brooklyn Nets vs. Milwaukee Bucks Tipp| NBA Playoffs 16.06.2021
In der Eastern Conference bleibt es spannend. Wer wird dieses Duell gewinnen? …
Milwaukee Bucks vs. Brooklyn Nets Tipp | Playoffs 11.06.2021
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Milwaukee Bucks trifft heute auf Brooklyn. Hier erfährst du alles über das NBA Ereignis und die wichtigsten Wettanbieter.
Utah Jazz vs. LA Clippers Tipp | Playoffs 09.06.2021
Utah Jazz vs. LA Clippers Tipp | Playoffs 09.06.2021
Utah hat Rückenwind! Wie werden sie sich nun schlagen? Nutze unsere Prognose zur Begegnung: Utah Jazz gegen LA Clippers.

So funktionieren NBA Wetten – Unser Quick Guide

Der Boom auf Wetten auf die amerikanische Profi-Basketballliga, die NBA, wird immer größer. Nicht nur, dass sich der Sport an sich über große Beliebtheit erfreut, auch die hohe Anzahl an regulären Saisonspielen (normalerweise 82 pro Team) und die angehängten Playoffs, in denen die Finalisten noch einmal mindestens 16 bis maximal 28 Spiele bestreiten, bietet jede Menge Möglichkeiten, um eine Wette zu platzieren.

Nachdem wir euch bereits einen ersten Überblick, über das Sportwetten in den USA, verschafft haben – siehe HIER (Sportwetten USA) – werfen wir heute einen genaueren Blick auf das Wetten auf die NBA.

Saisonwetten (Beispiele):
Die Saisonwetten beziehen sich auf das Ende der Saison, als z.B.:

– Wer gewinnt den Titel?
– Wer gewinnt die Conference/Division?
– Wer gewinnt die Awards (Most Valuable Player, Most Improved Player, Rookie des Jahres, Trainer des Jahres, usw…)
– Wer schafft es in die All-NBA Teams?

Wichtig dabei: Viele Anbieter bieten bei Saisonwetten nur Standardwetten an (Wer wird Meister?). Manchmal muss man etwas suchen, um interessante Spezialwetten (MVP etc.) zu finden. Ein gutes und breites Angebot haben z.B. bet365 oder 888sport.

Spieltagwetten (Beispiele):
Die wohl gängigste und bekannteste Wette, ist die Wette auf das Spielergebnis.
Hier wird auf Sieg, Niederlage oder Unentschieden (zum Ende der regulären Spielzeit) bzw. insgesamt auf Sieg oder Niederlage (zum Ende der Gesamtspielzeit) gewettet.
Viele Wettanbieter bieten gleich dazu eine Handicap- bzw. Spreadwette an. Bei dieser Wette ist die Quote immer etwas lukrativer als bei der Wette auf das Spielergebnis.
Die Handicap-/Spreadwette lässt sich gut an einem Beispiel erklären.
Beim Spiel der Celtics und Hornets steht für die Celtics das Handicap/ der Spread bei -7,5 und für die Hornets bei +7,5.
Das Endergebnis des Spiels lautet nun 107-100 für Boston.
Hat man auf Boston gesetzt, werden die -7,5 vom Endergebnis abgezogen (107-7,5 = 99,5) und anschließend auf das fiktive Endergebnis geschaut. 99,5-100; in diesem Fall wäre der Tipp auf Boston verloren.
Hätte man die Hornets gesetzt, addiert man die +7,5 (100+7,5 = 107,5), so dass sich ein fiktives Ergebnis von 107,5-107 aus Sicht der Hornets ergibt. Die Wette wäre also gewonnen.

Die Over- / Under Wette gehört zu den gängigsten Wetten im NBA-Bereich. Hier ist ein Wert festgelegt, der aussagt wie viele Punkte ein Team erzielt oder beide Teams gemeinsam erzielen. Die Frage ist, ob am Ende des Spiels mehr oder weniger Punkte erzielen wurden.

Ein sehr wichtiger und für NBA-Fans attraktiver Wettbereich ist der der Spezialwetten.

Sowohl individuelle Wetten als auch Wetten auf Teams, finden sich hier wieder. Hier einige Beispiele:

  • Ist die Gesamtpunktzahl am Ende des Viertels/zur Halbzeit/am Ende des Spiels gerade oder ungerade?
  • Erzielt ein Spieler/Team mindestens bzw. mehr oder weniger als xx Punkte/Rebounds/ Assists/Steals/Blocks/Dreier (usw)?
  • Ist die Summe aus Punkten und Rebounds (auch andere Statistiken einsetzbar) mehr als weniger als xx?
  • Erzielt ein Spieler ein Double Double oder Triple Double? (ja oder nein)

Double Double = zweistellige Werte in zwei der wichtigsten Statistiken (Punkte, Rebounds, Assists, Blocks Steals)
Triple Double = zweistellige Werte in drei der wichtigsten Statistiken

Noch relativ selten zu finden sind im Bereich der NBA so genannte First to Wetten (z.B. Wer erzielt der ersten Punkte, Rebound, Block, etc) oder How to Wetten (z.B. Wie wird der erste Punkt erzielt (Dreier, Freiwurf, Zweipunkte-Wurf, etc). Allerdings kann man erwarten, dass sich mit steigender Popularität auch das Angebote der Wettmöglichkeiten erweitern wird.

Live Wetten:
Wer gerne Live wettet, der kann viele dieser Wetten auch für einzelne Viertel oder eine Halbzeit abgeben. Häufig sind die Wettmöglichkeiten im Live Wetten Bereich sogar noch etwas größer als vor Beginn eines Spiels.

Hier bekommst du die besten NBA Tipps! Eine große Freude machten die NBA Verantwortlichen den Fans, als sie bekannt gaben, dass die NBA trotz der Corona-Pandemie noch vor Weihnachten 2020 starten wird. Am Dienstag, den 22.12. dürfen sich die Fans auf zwei spannende Spiele zwischen den Golden State Warriors und den Brooklyn Nets sowie den Los Angeles Lakers und den Los Angeles Clippers freuen.

Werfen Sie dazu zunächst einen Blick auf unsere Power Rankings.

Hier finden Sie eine Liste mit den besten Quoten, Prognosen und NBA Tipps für erfolgreiche NBA Wetten und den NBA All Star 2021 Tipp.

Alle NBA Tipps - 2020/21

Brooklyn Nets vs. Milwaukee Bucks Tipp| NBA Playoffs 16.06.2021
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In der Eastern Conference bleibt es spannend. Wer wird dieses Duell gewinnen? …
News icon14 Juni, 2021
Author iconStefan Szafranski
Milwaukee Bucks vs. Brooklyn Nets Tipp | Playoffs 11.06.2021
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Milwaukee Bucks trifft heute auf Brooklyn. Hier erfährst du alles über das NBA Ereignis und die wichtigsten Wettanbieter.
News icon9 Juni, 2021
Author iconStefan Szafranski
Utah Jazz vs. LA Clippers Tipp | Playoffs 09.06.2021
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Utah hat Rückenwind! Wie werden sie sich nun schlagen? Nutze unsere Prognose zur Begegnung: Utah Jazz gegen LA Clippers.
News icon7 Juni, 2021
Author iconStefan Szafranski
Phoenix Suns - Denver Nuggets Tipp | Playoffs 08.06.2021
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Nicht unbedingt erwartet, aber dafür völlig verdient, setzten sich die Phoenix Suns und die Denver Nuggets jeweils mit 4-2 in der ersten Runde durch. Wie gehts es weite …
News icon6 Juni, 2021
Author iconStefan Szafranski
Philadelphia 76ers - Atlanta Hawks Tipp | Playoffs 6.06.2021
Philadelphia 76ers - Atlanta Hawks Tipp | Playoffs 6.06.2021
Normalerweise sollten sich die Sixers durchsetzen können, allerdings verletzte sich Joel Embiid am Knie und sein Einsatz ist für diese Runde ungewiss. Jetzt lesen! …
News icon4 Juni, 2021
Author iconStefan Szafranski
Brooklyn Nets - Milwaukee Bucks Tipp | Playoffs 6.06.2021
Brooklyn Nets - Milwaukee Bucks Tipp | Playoffs 6.06.2021
Es startet die 2. Runde der Playoffs. Die Brooklyn Nets treffen auf die Milwaukee Bucks und für Viele ist diese Serie bereits eine Entscheidung der Serie.
News icon4 Juni, 2021
Author iconStefan Szafranski
Dallas Mavericks vs. LA Clippers Tipp | Playoffs 5.06.2021
Dallas Mavericks vs. LA Clippers Tipp | Playoffs 5.06.2021
Die Vorteile liegen ganz klar bei den Mavs. Sie führen 3-2, spielen heute zu Hause und Lukas ist in deutlich besserer Form. Jetzt lesen! …
News icon3 Juni, 2021
Author iconStefan Szafranski
Portland Trail Blazers vs. Denver Nuggets Tipp | Playoffs 4.06.2021
Portland Trail Blazers vs. Denver Nuggets Tipp | Playoffs 4.06.2021
Die Serie zwischen den Portland Trail Blazers und Denver Nuggets hält was sie verspricht. In einem unfassbar spannenden Spiel. Stand: 3-2 Denver Nuggets …
News icon2 Juni, 2021
Author iconStefan Szafranski
LA Clippers vs. Dallas Mavericks Tipp | Playoffs 3.06.2021
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Leonard und George sind in Topform und das Selbstvertrauen ist bei den Clippers nach den beiden Siegen groß. Dazu hoffen sie auf einen Heimsieg! Alles dazu hier! …
News icon1 Juni, 2021
Author iconStefan Szafranski
Denver Nuggets - Portland Trail Blazers Tipp | NBA Prognose + Quoten
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Selbstbewusste Blazers treffen heute auf kämpferische Nuggets – ein spannendes fünftes Spiel ist daher sehr wahrscheinlich. Mehr dazu in unserem NBA Tipp! …
News icon31 Mai, 2021
Author iconStefan Szafranski
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LeBron James und vor allem Anthony Davis mussten nach Spiel 1 gegen die Suns viel Kritik einstecken. Wird es ihnen gelingen? Alles dazu hier! …
News icon28 Mai, 2021
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Miami Heat vs. Milwaukee Bucks Tipp | NBA Prognose + Quoten
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Durchaus ein wenig überraschend, aber dafür nicht unverdient, führen die Milwaukee Bucks mit 3-0 in ihrer Serie gegen die Miami Heat. Wie wird dieses Match enden? …
News icon28 Mai, 2021
Author iconStefan Szafranski

NBA Playoffs Wetten – Wie wette ich auf die Playoffs?

Das Highlight der Saison steht vor der Tür und somit wollen wir erklären, wie NBA Playoffs Wetten funktionieren. Dazu muss man erstmal wissen wie die Playoffs ablaufen. Am 22. Mai 2021 hat das lange Warten ein Ende und die Teams der amerikanischen Basketballliga NBA, beginnen den Kampf um den Titel. Aufgebaut sind die Playoffs in einem typischen Turnier-Format und acht Mannschaften aus den jeweiligen Conferences haben die Chance auf den Titel.

NBA Playoffs Wetten

Sowohl in der Eastern als auch in der Western Conference wird wie folgt gespielt:

  • Spiel 1: Platz 1 gegen Platz 8
  • Spiel 2: Platz 2 gegen Platz 7
  • Spiel 3: Platz 3 gegen Platz 6
  • Spiel 4: Platz 4 gegen Platz 5

Anschließend spielen die Sieger aus Spiel 1 und Spiel 4 gegeneinander sowie die Sieger aus Spiel 2 und Spiel 3. Es folgen die Conference Finals und die Finals. Gespielt wird im Best-of-7-Format, was bedeutet, dass die Mannschaft, die zuerst vier Spiele in einer Serie gewinnt, weiterkommt – maximal kann es also 7 Spiele pro Serie geben.

Wer ist qualifiziert? / Das Play-In Format

Auch in diesem Jahr qualifizierten sich jeweils acht Mannschaften pro Conference für die Playoffs. Die Art, wie man sich qualifizieren kann, veränderte sich aber im Jahr 2020. Hatten bis zum Jahr 2019 immer die besten acht Mannschaften das Playoff-Ticket sicher, sind es seit 2020 nur noch die ersten sechs Teams, die die Qualifikation sofort sicher haben.

In der vergangenen Spielzeit überlegte sich die NBA nämlich eine Neuheit – das sogenannte Play-In Format. Hier spielen die Plätze 7-10 die letzten zwei Playoff-Plätze in drei weiteren Spielen aus. Zunächst spielt Platz 7 gegen Platz 8 und der Gewinner des Spiels erhält den siebten Playoff-Startplatz. Parallel dazu läuft das Spiel zwischen Platz 9 und 10. Der achte und letzte Playoff-Startplatz wird anschließend zwischen dem Verlierer des Spiels zwischen Platz 7 und 8 und dem Gewinner des Spiels zwischen Platz 9 und 10 ausgespielt.

Das bedeutet, dass auch Teams, die vielleicht eine schwache Saison spielten oder mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatten und daher nur auf Platz 10 landeten, noch eine Chance auf die Playoffs haben, obwohl sie im direkten Vergleich mit den vor ihnen liegenden Teams die deutlich schlechtere Mannschaft waren.

In diesem Jahr wird das Play-In Format in der Zeit vom 18. Mai 2021 – 21. Mai 2021 ausgetragen.

Vor allem diese Spiele sind für Buchmacher und wettbegeisterte Fans eine Freude. So ist es in dieser Saison möglich, dass beispielsweise die Lakers und Warriors, also LeBron James und Steph Curry, in einem der Play-In Spiele aufeinandertreffen.

Die Tatsache, dass nur ein einziges Spiel über eine mögliche Playoff-Qualifikation entscheidet, verspricht viel Spannung und der Blick auf die Topstars wird umso genauer sein. Gerade die Wetten auf Superstars oder den Erfolg eines Außenseiters werden interessant, da man das K.O.-System aus vielen anderen Sportarten kennt und hier häufig besonders dramatische Sportgeschichte geschrieben wird.

So sieht es aktuell in den beiden Conferences aus (Stand 08.05.2021):

NBA Playoffs Wetten

NBA Playoffs Wetten – Der Zeitplan

Wenn das Play-In Format (18.5. – 21.5.) beendet ist, starten am 22. Mai die NBA Playoffs. Bis spätestens 6. Juli 2021 wird dann feststehen, welche Mannschaften in den Finals stehen. Diese beginnen am 8. Juli 2021 und je nachdem, wie viele Spiele der spätere Champion benötigt wird spätestens am 22. Juli 2021 feststehen, wer sich über den Gewinn der Larry O’Brien Trophy freuen kann.

Wettanbieter für NBA Wetten

Zu den NBA Tipps bieten wir Ihnen auch eine Liste an hochkarätigen Sportwetten-Anbieter mit Bonus und Bonusbedingungen an. Einen Blick auf die Rezension zu werfen ist empfehlenswert. Hier findest du den besten NBA Wettanbieter!

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Nachdem bereits die letzte Saison Corona-bedingt einige Veränderungen mit sich brachte und in einem noch nie dagewesenen Format zu Ende gebracht wurde, warten auch in dieser Saison einige Veränderungen auf Spieler, Fans und Verantwortliche. In unserer Vorschau werden wir aber zunächst einen kleinen Blick zurückwerfen und uns noch einmal vor Augen führen, wie der Ablauf der vergangenen neun Monate war. Anschließend werden wir selbstverständlich auch einen Blick nach vorn wagen und uns genau anschauen, was uns in der kommenden Saison erwartet.

NBA Tipps

Auch auf die NBA Tipps haben die Veränderungen in dieser Saison Einfluss und gerade das Thema „Load Management“ und der verkürzte Spielplan könnten dafür sorgen, dass man seine Tipps vielleicht nochmal überdenken sollte. Die wohl einschneidendste Änderung ist mit Sicherheit, dass es nur 72 anstatt 82 Spiele geben wird. Zudem wird das Ende der Saison auch etwas später als sonst sein – kein Wunder, startet die NBA in diesem Jahr mit fast zwei Monate Verzögerung.

Schauen wir aber zunächst noch einmal auf das was war und wenden uns dann dem zu, was uns in dieser Saison erwartet.

Kurz-Rückblick NBA Tipps und Wetten 2019-20

Die Los Angeles Lakers sind NBA Champion der Saison 2019-20. Doch dass es überhaupt einen Champion in der vergangenen Saison geben sollte, war phasenweise nicht vorstellbar. Zurückgehen müssen wir bis in den März des Jahres 2020 Jahres, als die Pandemie auch in Amerika immer bedeutender und Rudy Gobert von den Utah Jazz, als erster Spieler positiv getestet wurde.

Unvergessen bleibt seine kindische Aktion, in der er die Erkrankung nicht ernst nahm und am Ende seiner Pressekonferenz – wohl bemerkt, ohne zu wissen, dass er positiv ist – sämtliche Mikrofone der Reporter anpackte. Nur kurze Zeit später wurde bekannt, dass nicht nur er, sondern auch Teamkollege Donovan Mitchell positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Anschließend überschlugen sich die Ereignisse und die NBA sagte Spiele ab. Es dauert nur wenige Tag bis deutlich war: So kann es nicht weitergehen. Die Saison muss gestoppt werden.

Es war im Anschluss völlig ungewiss, wie es weiter gehen wird und tatsächlich dauerte es bis zum 4. Juni 2020, bis ein Plan für die Weiterführung der Saison genehmigt werden konnte. 22 Teams, die alle noch Chancen auf die Playoffs hatten, wurden nach Orlando, Florida in den Freizeitpark „Walt Disney World Resort“ eingeladen, um in einer abgeschotteten Bubble die Saison zu Ende und den Champion auszuspielen.

Um zunächst die Teilnehmer der Playoffs auszuspielen und aus zu machen von welcher Position aus in die Playoffs gegangen wird, spielten die Mannschaften zunächst noch etwa sieben Saisonspiele. Die NBA nutzte dabei die Chance und führte ein schon seit etwas längerer Zeit diskutiertes Format ein, um zu bestimmen wer in die Playoffs kommen sollte – die so genannten Play-In Spiele. Je nach Anzahl der Siege sollte auch der Tabellenneunte oder -zehnte noch eine Chance auf einen Playoff-Platz haben. Die Portland Trail Blazers wurden letztlich die erste Mannschaft, die sich in diesem Format durchsetzen sollte und sich damit den letzten verbliebenen Playoff-Platz sichern konnte.

Obwohl es eine große Umgewöhnung war, ohne Fans zu spielen, machten die Spieler einen wirklich guten Job und lieferten hochklassigen Basketball. Während sich einige Favoriten klar durchsetzen konnten, strauchelten andere bereits zu Beginn der Playoffs. Bemerkenswert war sicherlich das Auftreten der Denver Nuggets, die in den ersten beiden Runden zwei 1-3 Rückstände umdrehen konnten und somit entgegen vieler Erwartungen bis in die Conference Finals vordringen konnten.

Auch die Oklahoma City Thunder und die Dallas Mavericks verkauften sich in den Playoffs überraschend gut und machten es den favorisierten Rockets und Clippers in der ersten Runde erheblich schwerer als gedacht. Doch auch für Houston, und die Clippers war nach den Erfolgen in Runde 1, im Conference Halbfinale Schluss. Die Clippers enttäuschten gegen Denver und die Rockets hatten gegen die Lakers überhaupt keine Chance. Im Finale um die Western Conference hatten dann auch die Nuggets nicht mehr genug Kraft, um die Lakers am Einzug in die Finals zu hindern.

NBA Tipps LA LAkers Lebron James

In der Eastern Conference gestaltete sich die Situation etwas anders. Die vier Favoriten verloren alle maximal ein Spiel in Runde 1 und auch in Runde 2 wurde es nur zwischen den Toronto Raptors und den Boston Celtics spannend. Letztlich gewannen die Celtics mit 4-3 gegen Toronto und völlig überraschend setzen sich im anderen Halbfinale die Miami Heat mit 4-1 gegen die Milwaukee Bucks durch. Auch im Finale um die Krone der Eastern Conference sorgte Miami für eine kleine Überraschung, als sie relativ deutlich, mit 4-2 gegen Boston gewinnen konnten.

Somit stand die Begegnung für die Finals fest. LeBron James sollte mit den Los Angeles Lakers auf sein Ex-Team, die Miami Heat treffen. Miami hatte etwas Verletzungspech, so dass LeBron mit den Lakers wenig Mühe hatte. Mit 4-2 gewannen die Lakers die Finals und LeBron James freute sich nicht nur über seinen vierten Titel, sondern gleichzeitig über den vierten Finals MVP-Award.

Zu erwähnen ist an dieser Stelle, was für eine überragende Arbeit die NBA-Verantwortlichen machten. Auch den Spielern und Verantwortlichen ist – mit wenigen Ausnahmefällen – ein Kompliment auszusprechen. Die Vorgaben wurden konsequent eingehalten, kein Spieler wurde positiv getestet und die gesamte Bubble konnte in Bezug auf die Pandemie, ohne Verzögerung stattfinden.

Am 11. Oktober, also gut vier Monate nach dem normalerweise die NBA-Saison endet, stand der Champion also fest: die Los Angeles Lakers.

Die große Frage war anschließend natürlich: Wie wird es nun weitergehen?

NBA Wetten: Covid-19 und die Folgen

Das Infektionsgeschehen und die hohen Erkrankungs- und Todesraten ließen zunächst nicht erahnen, wann die NBA in die nächste Saison starten kann. Gleichzeitig wurde allerdings auch schnell deutlich, dass der NBA, den Teams und natürlich auch den Spielern, durch die Absage der Spiele und dem Ausbleiben der Fans viel Geld verloren ging. Es wurde darüber diskutiert, ob ein Saisonstart ohne Fans möglich ist, ob man die Saison verkürzen soll oder ob man gegebenenfalls sogar bis Februar oder März 2021 warten muss, bis es wieder losgehen kann.

Die Teams erarbeiteten in der Folgezeit Konzepte, um die Saison unter Auflagen beginnen zu können, in anderen Ländern wurde der professionelle Sport wieder aufgenommen und langsam wurde klar, dass auch die NBA schnellstmöglich starten soll. Neben dem Start der Saison gab es in der NBA aber noch weitere Termine, die organisiert werden mussten. Der NBA-Draft, die Free Agent-Phase und natürlich auch die Einplanung der Trainingcamps mussten vor dem Start einer neuen Spielzeit möglich sein.

Zunächst war der 1. Dezember als Termin für den Saisonstart geplant, doch nach einigem hin und her, einigten NBA und Spielergewerkschaft Anfang November darauf, dass der Start auf den 22.12. verschoben wird. Die Einigung beinhaltete einen verkürzten Spielplan, bei dem jede Mannschaft nur 72 Spiele in der Saison bestreiten wird. Zudem wurden der Spielplan so komprimiert, dass mehr back-to-back Spiele stattfinden und weniger Reisen durchgeführt werden. Enden wird die Saison spätestens am 22.7.2021 – einen Tag vor dem Beginn der Olympischen Spiele, so dass Spieler auch im Falle einer Finals-Teilnahme irgendwie noch nach Tokio reisen könnten.

NBA Tipps  – Der aktuelle Spielplan

Der Spielplan ist so gestaltet das es zwei Saisonhälften geben wird. Die reguläre Saison soll am 16. Mai 2021 enden und in der Zeit vom 05.-10. März, wird es eine kleine Pause geben. Fand in den letzten Jahren in dieser Pause immer das All-Star Game statt, wird dieses Spiel in dieser Saison nicht stattfinden (ob trotzdem All-Stars gewählt werden ist noch nicht klar). Wie genau die zweite Saisonhälfte aussehen wird ist noch nicht klar, hat die NBA bisher erst ihre Spiele bis zum 5. März terminiert. Die genauen Ansetzungen der zweiten Saisonhälfte werden gegen Ende der ersten Spielphase bekannt gegeben.

Nachdem das Play-In-Format in der Bubble bereits positiven Anklang fand, wird es auch in dieser Saison ein Play-In-Format um die Playoffs geben. Teams auf den Plätzen 7, 8, 9 und 10 werden in den jeweiligen Conferences die letzten beiden Playoff-Plätze ausspielen. Somit haben zum ersten Mal zehn Teams zum Ende der regulären Saison Chancen auf die Playoffs, was sicherlich für zusätzliche Spannung bei den Fans sorgen wird.

Die Playoffs starten dann am 22.5.2021. Auch hier wurden Änderungen diskutiert, doch es bleibt alles beim Alten und jede Runde wird in einer Best-of-Seven Serie ausgespielt. Die Finals werden am 8. Juli beginnen und spätestens am 22. Juli enden. Fraglos macht die NBA mit diesem Spielplan also Tempo und den Spielern bleibt wenig Zeit sich auszuruhen.

NBA Tipps – Unsicherheiten beim Wetten

Selbstverständlich gibt es viele Unsicherheiten im Vorfeld dieser Saison. Was passiert, wenn ein Spieler positiv getestet wird oder sogar mehrere Spieler gleichzeitig ausfallen? Wie sieht es aus, wenn er eventuell sogar ein ganzer Klub befallen ist? Auch die Frage danach, was passiert, wenn das Infektionsgeschehen insgesamt weiter ansteigt, sorgt für Ungewissheit und ein erneuter Abbruch der Saison ist nicht auszuschließen.
Die Ziele sind jedoch klar: die Saison zu Ende spielen, eine zweite Bubble verhindern und schnellstmöglich den Fans wieder Zugang in die Hallen ermöglichen.

Um sich bestmöglich auf alle Eventualitäten vorzubereiten und den Teams und Spielern klarzumachen, welche Strafen gegebenenfalls drohen, wenn sich nicht an Vorgaben gehalten wird, erarbeitete die NBA eine 134-seitige Lektüre, die Teams über alle Eventualitäten aufklären soll.

Letztlich bedeutet das im Einzelfall, dass eine Erkrankung ähnlich behandelt wird wie eine Verletzung. Im Ernstfall (bei mehreren Erkrankungen) ist aber sehr wohl vorstellbar, das ganze Spiele abgesagt werden. Selbstverständlich werden bei den Teams regelmäßig Testungen durchgeführt, die immer wieder bestätigen sollen, dass Spieler und Funktionäre nicht infiziert sind.

Während die NBA in der Bubble noch eine Art Kontrolle hatte, liegt die Verantwortung nun aber allein bei Spielern und Clubs. Knallhart wird die NBA jedoch vorgehen, wenn sich Teams oder Spieler nicht an die Vorgaben halten. Von Sperren über Spielverluste, bis hin zum Abzug von Draft-Picks, sind starte Strafen vorgesehen.

NBA Tipps – Was bedeutet Load Management?

Auch das Thema Load Management war für die NBA in Bezug auf die kommende Saison ein Thema. Kurz gesagt bedeutet Load Management, dass Clubs ihre Spieler zur Schonung nicht einsetzen, obwohl sie nicht verletzt sind. In den vergangenen Saisons führte dies häufig zu Diskussionen, da Spieler bei vermeintlichen Topspielen nicht eingesetzt wurden und dies bei Fans zu Frustrationen und angeblich auch zum Rückgang von Einschaltquoten führte.

Die NBA stellte vor dieser Saison klar, dass vor allem bei Spielen, die im nationalen Fernsehen ausgestrahlt werden, genau geprüft wird, welcher Spieler warum aussetzt. Sollte sich herausstellen, dass ein Spieler ungerechtfertigterweise nicht aufläuft, drohen den Clubs harte Strafen.

Dieses Thema sorgt für viel Diskussionsstoff, weil die Clubs sich im Recht sehen, ihre Spieler bei zu großer Belastung zu schonen. Gleichzeitig ist die Liga daran interessiert, dass immer die besten Spieler auf dem Feld stehen, um vor allem für die Fans das bestmögliche Produkt Basketball bieten zu können. Besonders prekär wird es für die Clubs und Spieler in diesem Jahr, da mehr back-to-back Spiele als sonst anstehen und die Belastung daher noch etwas höher sein wird als normalerweise.

NBA Wetten houston indiana

Vor allem Teams, die bis September oder Oktober spielten, hatten nur eine kurze Pause, da zwischen Saisonende und Saisonstart nur knapp zwei Monate lagen. Andere Spieler hingegen hatten über acht Monate frei, werden jedoch auch Probleme haben, sich an die hohe Belastung zu gewöhnen. Es bleibt abzuwarten wie hart tatsächlich durchgegriffen wird und wie viele Spieler tatsächlich geschont werden.

Folgen für die NBA Tipps

In Bezug auf die Tipps und das Wetten auf die Spiele gibt es zwei Möglichkeiten die Situation in dieser Saison zu betrachten. Die Tatsache, dass Spieler vor Spielen möglicherweise positiv getestet werden und daher kurzfristig ausfallen oder in back-to-back Spielen vielleicht doch mal geschont werden, birgt natürlich eine gewisse Gefahr. 

Gleichzeitig können möglicherweise dadurch etwas risikoreichere Tipps mit höheren Quoten aber belohnt werden. Corona bedingte Ausfälle oder Veränderungen können die Favoriten schwächen und die Siegchancen der Underdogs erhöhen und auch auf die individuellen Leistungen könnte der straffe Zeitplan oder mögliche Ausfälle natürlich Einfluss nehmen, was gewisse Tipps umso interessanter macht.

Letzten Endes ist gut vorstellbar, dass das bestehende Risiko die Quoten interessanter macht und auch wir werden die Augen aufhalten, um an der einen oder anderen Stelle vielleicht einen besonders interessanten Tipp zu finden. Das zeigt, dass der Spaß am Tippen auf keinen Fall verloren gehen wird. Abseits von der gesamten Corona-Thematik wollen wir nun aber den Blick auf das Sportliche richten und vor allem Spieler und Teams etwas genauer betrachten.

NBA Tipps – Verletzungen und Comebacks

Eine besonders wichtige Frage vor Beginn einer Saison ist immer die nach der Verletztensituation. Fehlten vor der letzten Saison beispielsweise Spieler wie Kevin Durant, Klay Thompson, John Wall oder DeMarcus Cousins und waren auch die Saisonstarts von Victor Oladipo oder Paul George etwas verzögert, sieht es in dieser Saison besser aus. Erfreulicherweise ist die Liste der Langzeitausfälle in diesem Jahr nicht so lang.

Besonders bitter traf es allerdings erneut Klay Thompson, der sich in der Vorbereitung auf diese Saison einen Riss der Achillessehne zuzog und damit auch die gesamte Saison 2020-21 verpassen wird. Kristaps Porzingis, von den Dallas Mavericks, gehört ebenfalls zu den bekannteren Ausfällen, soll aber genau wie Kemba Walker von den Celtics im Januar zum Team zurückkehren können. Ansonsten halten sich schlimmere Verletzungen und langfristige Ausfälle aber bisher in Grenzen und es sieht nach dem Ende der Pre-Season so aus, als stehen die Topstars ihren Teams zum Saisonstart zur Verfügung.

NBA Wetten Klay Thompson

Durch die teils sehr lange Pause hatten einige Stars zudem genug Zeit, sich in Ruhe auf die Saison vorzubereiten, um im Vollbesitz ihrer Kräfte anzugreifen. Mit Steph Curry, Kevin Durant, Kyrie Irving, John Wall oder auch DeMarcus Cousins, Victor Oladipo und beispielsweise Ben Simmons kehren jede Menge Spieler zurück, die im letzten Jahr komplett fehlten oder sich im Laufe der vergangenen Saison verletzten.

Die Leistungsdichte der einzelnen Teams wurde also noch einmal etwas größer und die vielen gut besetzten Teams werden das Rennen um die Playoffs und den Titel umso interessanter machen. Man könnte sogar darüber diskutieren, ob die Qualität der NBA zu Saisonbeginn jemals so groß war, da so wenige Spieler ausfallen.

Trades und Free-Agent-Signings

Neben der vielen Comebacks gibt es aber noch weitere Gründe, sich auf die kommende Saison zu freuen. In der Off-Season war nämlich eine Menge los, einige Stars wechselten ihre Mannschaften oder wurden getradet. Auch einige große Namen wurden gehandelt und es ist nicht auszuschließen, dass im Laufe dieser Saison noch weitere große Trades folgen.

Einer der vielleicht größten Trades in den vergangenen Wochen wurde erst vor kurzem zwischen den Houston Rockets und in Washington Ersatz durchgezogen. John Wall und Russell Westbrook wurden gegeneinander getradet und werden somit ein neues Point Guard Spiel in ihre Teams bringen. Dazu gab es weitere interessante Wechsel, da sich auch Free Agents neuen Clubs anschlossen.

Die wohl beste Off-Season hatte ausgerechnet der Champion, da die Los Angeles Lakers mit Dennis Schröder, Montrezl Harrell, Wesley Matthews und Marc Gasol gleich vier erfahrene und gute Rollenspieler dazugewinnen konnten. Damit konnten sie ihre Ausfälle kompensieren und ihr sowieso schon starkes Team vertiefen. Doch auch die Konkurrenz schlief nicht. Die Clippers mussten zwar einige Abgänge verkraften, konnten aber beispielsweise mit Serge Ibaka ein wichtiges Puzzleteil dazu zu gewinnen.

Es gab weitere interessante Trades und Wechsel in der Western Conference, wie beispielsweise den von Chris Paul, der in der vergangenen Saison noch für die Oklahoma City Thunder auflief. Der „Point God“, wie er von vielen genannt wird, schloss sich den Phoenix Suns an und wird für Devin Booker und DeAndre Ayton eine wichtige Stütze werden. Nach dem Ausfall von Klay Thompson sicherten sich die Golden State Warriors Kelly Oubre Jr. und auch die Rockets konnten mit Christian Wood und DeMarcus Cousins wichtige Spieler dazugewinnen.

NBA Wetten Boston celtics

Auch in der Eastern Conference tat sich Einiges, konnten die Bucks beispielsweise Jrue Holiday für sich gewinnen und die Philadelphia 76ers neben einem neuen Coach auch einige Shooter an Land ziehen. Auch die Celtics strukturierten um, verabschiedete sich Gordon Hayward Richtung Charlotte Hornets.
Die Brooklyn Nets holten sich mit Steve Nash einen neuen Coach und freuen sich darauf, dass endlich das Duo um Kevin Durant und Kyrie Irving für sie auf Korbjagd gehen wird.

Mannschaften, die in der vergangenen Saison nicht so weit oben mitspielen konnten, machten ebenfalls ihre Hausaufgaben. Vor allem die Atlanta Hawks sorgten mit einigen Verpflichtungen dafür, dass ihre Offensive noch stärker werden soll.
Auch die Chicago Bulls konnten mit einem Wechsel auf der Trainerbank dafür sorgen, dass ihre Fans wieder etwas hoffnungsvoller in die neue Saison gehen. Am Ende wird dies dafür sorgen, dass vor allem der Kampf um die letzten beiden Playoff-Plätze noch etwas spannender wird.

NBA Tipps: Überraschungen – Enttäuschungen – Underdogs

Wie immer werden die vielen Wechsel, Comebacks und Veränderungen auch für einige Überraschungen sorgen.
Die Phoenix Suns schafften diese Überraschung bereits in der Bubble und sie gehören auch in dieser Saison den Teams, die für eine positive Überraschung sorgen können. Viel haben sie bisher zwar noch nicht erreicht, doch mit Chris Paul können sie auf die Playoffs-Plätze klettern und damit einige, vermeintlich besser aufgestellte Teams, auf die hinteren Plätze verdrängen.

Auch die Sacramento Kings könnten für eine positive Überraschung sorgen. Sollte Marvin Bagley endlich fit bleiben und das junge Team um De’Aaron Fox die Vorgaben von Coach Luke Walton umsetzen können, werden die Kings ein sehr unangenehm zu spielendes Team sein. Das Tempo und die Aggressivität brachten sie bereits in der letzten Saison phasenweise aufs Parkett und sollte die Gesundheit mitspielen, darf man die Mannschaft aus Sacramento auf gar keinen Fall unterschätzen.

Zu guter Letzt sind im Westen dann noch die Golden State Warriors zu beachten. Nach der Verletzung von Klay Thompson wurden sie bereits abgeschrieben, doch Curry ist zweifacher MVP und er hat mit Green, Oubre Jr. und Wiggins durchaus fähige Unterstützung neben sich. Dazu kommt Nummer 2 Pick Wiseman, so dass Coach Kerr und sein Team sicher besser spielen, als die meisten Kritiker erwarten.

Der Blick in die Eastern Conference verrät, dass es auch hier einige Teams gibt, die über den Erwartungen spielen können. Besonders hoch sind die Erwartungen in Chicago, nachdem endlich der Trainer ausgewechselt wurde und man nun darauf hofft, dass die jungen Spieler endlich den erhofften Schritt in der Entwicklung gehen können. Lauri Markkannen, Coby White oder Wendell Carter Jr. blieben in der letzten Saison teilweise hinter den Erwartungen zurück und hoffen unter Coach Billy Donovan endlich den nächsten Schritt zu machen.

Ein weiteres Team, welches auf jeden Fall Potential für eine positive Überraschung mitbringt, sind die Atlanta Hawks. Sie agierten so geschickt auf dem Trademarkt, dass sie sich sowohl Erfahrung als auch weitere Offensivkraft als Unterstützung für Trae Young und John Collins holen konnten. Die Playoffs sind das Ziel sind sie wollen den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung machen.

Besonderes Augenmerk sollte man zudem auf die Washington Wizard legen. Bradley Biel spielte bereits in der letzten Saison überragend und hat nun mit Russell Westbrook einen Spieler an seiner Seite, der zum einen besser als John Wall ist und als ehemaliger MVP und Finalist weiß, wie es ist zu gewinnen. Natürlich birgt die Verpflichtung von Westbrook auch eine gewisse Gefahr, doch sollte er sich aufs Ballverteilen konzentrieren, Beal gut einsetzen und die vielen guten Shooter mit Pässen füttern, werden die Wizards die Eastern Conference aufmischen.

Es bleiben die Charlotte Hornets, die mit Nummer 3 Pick LaMelo Ball und Gordon Hayward besser aufgestellt sind als noch in der letzten Saison. Natürlich bleiben auch hier ein paar Fragezeichen, doch die Aussichten sind gut und in der Pre-Season sorgten die Hornets schon für einige Highlights. Neben den positiven Überraschungen wird es aber auch in diesem Jahr einige Enttäuschungen geben.

Werfen wir zunächst unseren Blick auf die Western Conference, stehen die Houston Rockets hier an erster Stelle. Niemand weiß genau, wie fit und gut John Wall nach der langen Verletzungspause sein wird und die Farce um James Harden, der einen Trade forderte, lässt einige Fragen aufkommen. Die mögliche Klasse der Rockets ist unbestritten, doch nachdem bereits die letzte Saison alles andere als gut lief, sieht es auch in diesem Jahr so aus, als könnten einige Probleme anstehen.

Die Los Angeles Clippers sorgten in der letzten Saison ebenfalls für eine große Enttäuschung. Ihr arrogantes Verhalten bestätigten sie nicht durch gute Leistungen und im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Extrawünsche der Topspieler Kawhi Leonard und Paul George, für Unmut im Team sorgten. Es wurde nun zwar ein neuer Coach geholt und einige Spieler ausgetauscht, doch die Topstars sind noch immer da und es bleibt abzuwarten, ob sich die Teamchemie zum positiven entwickelt.

Eine weitere Enttäuschung könnten erneut die Minnesota Timberwolves werden. Zwar haben sie den Nummer 1 Pick Anthony Edwards für sich gewinnen können, doch Topstar Karl Anthony Towns musste bereits 7 Todesfälle in der Familie, durch Corona verkraften und es bleibt abzuwarten, ob diese Tragödie ihn zurückwerfen wird. Zudem bleibt offen, ob das erhoffte Zusammenspiel zwischen Towns, D‘Angelo Russel und Anthony Edwards funktioniert. Sollten die Wolves erneut die Playoffs verpassen, könnten einschneidende Veränderungen in Minnesota anstehen.

NBA Wetten oklahoma

In der Eastern Conference könnte die Toronto Raptors zu einer der Enttäuschungen dieser Saison werden. Nachdem sie im letzten Jahr noch zu überzeugen wussten, mussten sie in der Off-Season die Abgänge von Serge Ibaka und Marc Gasol verkraften. Nach der Meisterschaft 2019 bricht das Team nach und nach auseinander und so könnte die kommende Saison eine große Enttäuschung werden. Ob Aron Baynes die Lücke füllen kann, darf angezweifelt werden und da Pascal Siakam in der Bubble enttäuschte gibt es auch hier Zweifel.
Zu allem Übel werden die Raptors ihre Heimspiele aufgrund der Corona-Pandemie nicht in Kanada (Toronto), sondern in den USA austragen müssen. Sie entschieden sich für Amalie Arena in Tampa, Florida.

Standesgemäß müssen im Rahmen der erwartbaren Enttäuschungen wohl die New York Knicks aufgeführt werden. Zwar hoffen sie auf den neuen Coach Thibodeau, der Kader ist aber weiterhin schwach und die Konkurrenz in der Eastern Conference machte in der Off-Season einen deutlich besseren Job als die Knicks.

NBA Tipps: Rookies & ROY

Der Blick auf die Rookies sollte die Vorfreude auf die kommende Saison ebenfalls steigern. Vor allem die ersten drei Picks stehen wie immer unter besonderer Beobachtung. Anthony Edwards zeigte als Nummer 1 Pick bei den Minnesota Timberwolves bereits gute Ansätze in der Pre-Season und bringt den Körper mit, um in der NBA bestehen zu können.

Der zweite Pick, der in diesem Jahr die Golden State Warriors ging, ist James Wiseman, der sich aber in der Pre-Season eine Coronainfektion zuzog und deshalb noch nicht spielen konnte. Sein Potential ist allerdings riesig und die Warriors berichteten begeistert von den ersten Eindrücken, die er bis dato im Training hinterließ.

Der dritte Pick war einer der umstrittensten und wurde von den Charlotte Hornets getätigt. Sie entschieden sich für den jüngsten der Ball-Brüder, LaMelo Ball. Obwohl ihm nachgesagt wird, dass er körperlich noch nicht für die NBA bereit ist, ließ er in der Pre-Season seine Klasse aufblitzen, versenkte einige Würfe und überraschte vor allem durch seine überragenden und spektakulären Pässe. Zu diesem Zeitpunkt ist er der größte Favorit auf den Rookie of the Year-Award und es sieht danach aus, als könne er der beste der drei Ball-Brüder werden.

Allerdings sollte man auch die anderen Rookies nicht vergessen, spielten sich bzw.  standen nicht nur die ersten drei Picks in den ersten Wochen nach der Draft in den Schlagzeilen. Spieler wie Patrick Williams, Kilian Hayes oder Obi Toppin konnten ebenfalls überzeugen und vor allem Tyrese Haliburton von den Kings oder Cole Anthony von den Orlando Magic machten bereits auf sich aufmerksam.

Nicht zu vergessen ist sicherlich auch, dass Bol Bol von den Denver Nuggets noch immer als Rookie gilt. Er spielte zwar in der vergangenen Saison in der Bubble, trotzdem wird er in dieser Saison als Rookie geführt. Sollten ihm die Nuggets regelmäßig Spielzeit geben, wird auch er in das Rennen um den Rookie of the Year eingreifen.

Die Quoten bei 888sport sind durchaus interessant und belegen, dass LaMelo Ball der große Favorit auf den Award ist (Quote 5,0). Anthony Edwards ist gemessen an den Quoten die größte Konkurrenz (5,5) und die Buchmacher sehen an den Positionen 3 – 5 Obi Toppin, Kilian Hayes und James Wiseman (alle 7,0). Für den Risikotipp und eine Quote von 31, lohnt sich der Blick auf Cole Anthony. Er lieferte in der Pre-Season die besten Statistiken aller Rookires ab, versenkte einen Game-Winner und scheint besser als seine Draft-Position. aher sind wir mutig, nehmen die überragende Quote mit und wagen den Tipp auf den Rookie aus Orlando, Cole Anthony.

NBA Wetten: MVP

Das Rennen um den MVP-Award ist mal wieder offener denn je. Nachdem Giannis Antetokounmpo bereits in den letzten beiden Jahren MVP wurde, darf angezweifelt werden ob es tatsächlich schafft ein drittes mal hintereinander zu gewinnen (Quote 5,5).
Die Wähler werden häufig müde ein drittes mal für einen Spieler zu voten und andere Spieler sind heiß darauf, Giannis den Awards abzunehmen.

Der Top-Favorit ist in dieser Saison Luka Doncic, von Dallas Mavericks (5,0). Er überragte bereits in der letzten Saison mit einer Leistungssteigerung, herausragenden Statistiken und auftretendem Teamerfolg. Ihm wird der nächste Schritt zugetraut und er könnte der jüngste MVP aller Zeiten werden. Er kam allerdings nicht mit 100%iger Fitness aus der Pause, was Fragen offenlässt.

LeBron James (10) und Anthony Davis (10) von den Los Angeles Lakers haben ebenfalls gute Chancen, könnten sich aber gegenseitig im Weg stehen. Gleiches gilt für Kevin Durant (13) und Kyrie Irving (61) sowie Kawhi Leonard (26) und Paul George (81). Deshalb sollte der Blick auf die Spieler gehen, die das alleinige Sagen im Team haben und fraglos der absolute Topstar ihrer Mannschaft sind.

James Harden (21) fällt aufgrund des aktuellen Dramas eher raus und ob Jayson Tatum (17) soweit ist, darf auch angezweifelt werden. So bleiben zwei Guards, die je nach Teamerfolg gute Chancen haben. Steph Currys Quote (9) ist zwar nicht ganz so hoch, wie die von Damian Lillard (17), doch Curry hat die Lobby und steht nach überstandener Verletzung vor dem ersten Jahr ohne Kevin Durant. Er spielte bereits in der Pre-Season groß auf und sollte er es schaffen die Warriors in die Playoffs zu führen und ähnlich dominant aufzutreten, wie zu seinen besten Zeiten, ist der dritte MVP-Award die logische Folge.

Nicht zu vergessen ist wie bereits erwähnt, Damian Lillard, von den Portland Trail Blazers. Der Guard überzeugte in der letzten Saison auf ganzer Linie und konnte vor allem in wichtigen Situationen immer wieder spielentscheidende Würfe treffen. Auch er hat Chancen, stieg sein Ansehen in den letzten Jahren. Wir denken jedoch, dass ihn die Konkurrenten übertreffen werden.

MVP-Tipp: Steph Curry (Quote 9,0 – 20.12. – 888sports)
NBA Wetten

NBA Wetten: MIP

Weiter geht es mit dem Blick auf den Spieler, der sich vermutlich am meisten verbessern wird, dem MIP – Most Improved Player. Die Liste möglicher Gewinner ist lang und häufig kommt es vor allem in dieser Kategorie zu unerwarteten Überraschungen.

Favorisiert auf den Titel sind jedoch Jamal Murray (Quote 13,0) und Shai Gilgeaous-Alexander (Quote 13,5), die Beide bereits in der letzten Saison gut waren und vor allem in den Playoffs groß aufspielten. Sie sind für den nächsten Schritt bereit und haben interessante Quoten.
DeAndre Ayton von den Phoenix Suns und Michael Porter Jr. von den Denver Nuggets sind ebenfalls gute Kandidaten, genauso wie Christian Wood von den Houston Rockets (alle haben eine Quote von 15,0).

Auch in Chicago hofft man natürlich auf die Verbesserungen der Spieler und Coby White ist bei einer Quote von 17,0 ebenfalls im Rennen um den MIP-Award nicht zu vergessen. Ein weiterer interessanter Tipp könnte Talen Horton-Tucker (26) sein, der bei den Lakers in der Pre-Season überragend agierte und von allen Seiten gelobt wurde. Seine Quote liegt bei 26 und ist einen Risiko-Tipp Wert, allerdings ist fraglich, ob Coach Frank Vogel dem jungen Guard genug Spielzeit geben wird.

Unser Tipp geht auf einen der Favoriten, Jamal Murray. Er hat statistisch die Möglichkeit sich stark zu verbessern, da in der vergangenen Saison mit nur 18,5 Punkten pro Spiel verhältnismäßig blass blieb. In den Playoffs steigerte er seinen Output dramatisch auf 26,5 Punkte pro Partie und wenn die Nuggets weiterhin eine große Rolle in der Western Conference spielen wollen, muss er neben Jokic zur festen zweiten Option werden. Die Auszeichnung als MIP wäre für ihn zudem ein weiterer Schritt und ist bei einer Quote von 13 ein sehr interessanter Tipp.

MIP-Tipp: Jamal Murray (Quote 13,0 – 20.12. – 888sports)
NBA wetten: 6th Man of the Year

Geht es um die Auszeichnung für den besten sechsten Mann der Saison, gibt es jedes Jahr Namen, die im Favoritenkreis auftauchen. So gehörten Spieler wie Lou Williams, Spencer Dinwiddie oder auch Dennis Schröder und Montrezl Harrell diesem Kreis an, auch wenn einige den Award bereits gewinnen konnten. Zu den absoluten Topfavoriten gehört laut den Quoten von 888sport aber nur Lou Williams (Quote 8,0). Jordan Clarkson (Quote 6,0) und Danilo Gallinari (8,0) sind die anderen beiden Top-Anwärter Favoriten und auch Goran Dragic (11) reiht sich zwischen Williams und Dinwiddie (13) als einer der möglichen besten Bankspieler ein.

Wichtig für diese Auszeichnung ist natürlich, dass die Akteure nicht zu häufig starten. Vor allem Schröder (13) und Harrell (21) könnten bei den Lakers aber auch die Rolle als Starter übernehmen und damit nicht mehr gewählt werden dürfen. Teilweise kommt es auch zu Überraschungen und Spieler, mit denen man nicht gerechnet hatte, spielen sich plötzlich in die Diskussion.

Am Ende geht unser Tipp aber auch hier auf den Favoriten, Jordan Clarkson. Er präsentiert sich in Utah hervorragend, verlängerte seinen Vertrag und spielt von der Bank eine enorm wichtige Rolle spielte. Obwohl er lange Zeit Ambitionen als Starter hatte, scheint er sich nun mit der Rolle von der Bank zurechtgefunden zu haben und wird Utah in vielen Situation die nötige Firepower aus der zweiten Fünf bieten.

6th Man of the Year-Tipp: Jordan Clarkson (Quote 6,0 – 20.12. – 888sports)
NBA Tipps: Defensive Player of the Year

Bei der Auszeichnung des besten Defensivspieler des Jahres, gab es in den letzten Jahren immer wieder große Diskussionen. Die Spieler selbst konnten die Wahl teilweise nicht nachvollziehen, sahen sich selbst als den besten Verteidiger und schöpften letztlich aus dem nicht gewonnen Award Motivation für die kommende Saison.
In der vergangenen Saison wurde der MVP, Giannis Antetokounmpo zum besten Verteidiger gewählt, obwohl auch Spieler wie Anthony Davis, Rudy Gobert oder Bam Adebayo besonders zu überzeugen wussten.

Auch das Top-Duo in Philadelphia, Ben Simmons und Joel Embiid stellte bereits unter Beweis, dass sie herausragend gute Verteidiger sind. Dazu kommen Spieler wie Kawhi Leonard, Draymond Green oder Marcus Smart die sich ebenfalls immer wieder als herausragende Verteidiger präsentierten und den Award zum Teil sogar schon gewinnen konnten. Auch sie werden diese Saison mit der Einstellung angehen, sich als bester Verteidiger der Liga zu präsentieren.

Schlussendlich zeigte die Wahl der letzten Jahre, das vor allem große Spieler (Forwards oder Center) guten Chancen haben den Award zu gewinnen. Auch Antetokounmpo (Quote 5,0) gilt in NBA-Kreisen als Power Forward und wird in der nächsten Saison wieder gute Chancen haben genauso wie Anthony Davis (3,5) oder Rudy Gobert (5).

Unser Tipp geht mit ein wenig Risiko allerdings auf den Big man der Miami Heat, Bam Adebayo (11). Er sorgte mit spektakulären Defensivaktionen in den Playoffs für Aufsehen und sollte in der kommenden Saison der Eckpfeiler für Miamis Defensive werden. Seine Quote ist lukrativ und auch wenn er vielleicht nicht der größte Favorit ist, geht unser Tipp auf den Finalisten des Vorjahres.

Defensiv Player of the Year-Tipp: Bam Adebayo (Quote 11,0 – 20.12. – 888sports)

NBA Wetten: COY

Die letzte individuelle Auszeichnung, ist die des besten Trainers der Saison. Besonders wichtig ist hierbei natürlich, wie die gesamte Mannschaft abschneidet, sodass vor allem die Trainer eine gute Chance haben, dessen Team eine gute Bilanz aufweisen kann. Die Buchmacher sehen vor allem die Trainer der Dallas Mavericks, Rick Carlisle (Quote 11), der Brooklyn Nets, Steve Nash (11) und der Phoenix Suns, Monty Williams (11) als die großen Favoriten an.

Rick Carlisle von den Mavericks stellte schon häufig unter Beweis, dass er ein absoluter Fachmann ist und gewann den Award bereits in der Saison 2001-02. Steve Nash von der Brooklyn Nets ist neu im Geschäft, könnte aber mit dem Duo um Kevin Durant und Kyrie Irving auch gute Chancen haben den Titel zu gewinnen. Gerade weil die beiden Topstars nicht immer einfach sein sollen, könnte Nash erfolgreiches Coaching den Award bescheren. Sollten sich die Suns durch Monty Williams gut weiterentwickeln, wäre auch seine Wahl ein logischer Schluss.

Auch die beiden Trainer aus Los Angeles, Frank Vogel von den Lakers (13) und Tyronn Lue von den Clippers (17), gehören zum erweiterten Favoritenkreis. Im Osten ist selbstverständlich Eric Spoelstra von Miami (13) und Brad Stevens von Boston (15) zu nennen. Etwas unter dem Radar fliegt zudem Lloyd Pierce, von den Atlanta Hawks (15). Aufgrund der vielen Veränderungen in Atlanta und des besonders schlechten Abschneidens in der letzten Saison, könnte Pierce zum großen Überraschungssieger werden. Sollten die Hawks die Playoffs erreichen und ihre Defensivprobleme in den Griff bekommen, hat Pierce sehr gute Chancen. Ein Risiko bleibt bei Atlantas jungem Kern, doch die Quote und Atlantas Upside, macht ihn für uns zum interessantesten Pick.

Coach of the Year-Tipp: Lloyd Pierce – Atlanta Hawks (Quote 15,0 – 20.12. – 888sports)
NBA Tipps

NBA Wetten: Favoriten

Zu guter Letzt bleibt der Blick auf die Teams und mögliche Titelfavoriten. Selbstverständlich ist, dass die Finalisten des Vorjahres wieder dazu gehören, doch wir schauen uns beide Conferences etwas genauer, um herauszufinden, wer sich noch zum Kreis der Favoriten zählen kann.

Die Eastern Conference ist stark besetzt und selbstverständlich ist der Finalist des Vorjahres, die Miami Heat hier zu nennen (Quote 16). Sie hatten sogar das Pech, dass ich in den Playoffs wichtige Spieler verletzten, was ihre Chancen in diesem Jahr vielleicht noch mal ein wenig erhöht. Die Buchmacher sehen allerdings drei Teams im Osten, die bessere Chancen auf den Titel haben.

Fraglos sind die Milwaukee Bucks an dieser Stelle zu nennen, die nicht nur Giannis Antetokounmpo halten konnten, sondern ihren Kader mit Jrue Holiday verstärken konnten. Sie waren bereits in der vergangenen Saison das beste Team der regulären Saison und sind hochmotiviert die Leistungen nicht nur in der dieser regulären Spielzeit, sondern auch in den Playoffs zu bestätigen. (6,5)

Es folgen weitere Teams, die sich ebenfalls zum Kreis der Favoriten zählen können. Den Boston Celtics (16) fehlte bereits in den letzten Jahren nur das Quäntchen Glück, doch sie haben auch in diesem Jahr gute Chancen. Die Brooklyn Nets belegten mit starken Leistungen in der Pre-Season, warum auch sie mit Kevin Durant und Kyrie Irving um die Spitze der Eastern Conference mitspielen wollen und als Titelfavorit gelten (7).

Zu guter Letzt bleiben im Osten noch die Philadelphia 76ers, die endlich den nächsten Schritt machen wollen. Mit neuem Coach und einigen guten Shootern fühlen sie sich gewappnet und haben von den favorisierten Teams der Eastern Conference die höchste Titelquote (21). Erst danach klafft eine kleine Lücke und es ist kaum vorstellbar, dass beispielsweise die Toronto Raptors oder die Indiana Pacers ernsthaft in den Kampf um den Titel einsteigen können.

In der Western Conference gibt es ebenfalls einige Teams, die zum erweiterten Favoritenkreis gehören. Selbstverständlich sind die Los Angeles Lakers der Topfavorit (3,75). Sie sind nicht nur der aktuelle Champion und haben LeBron James und Anthony Davis in ihrem Kader, sie schafften es auch irgendwie sich in der Off-Season weiter zu verbessern und sind damit nicht nur der große Favorit im Westen, sondern auch auf den Titel.

NBA Tipps LA LAkers Lebron James

Gleich dahinter stehen die Los Angeles Clippers (6,5), die sich bereits im letzten Jahr als bestes Team der Western Conference sahen und denen nur ein Sieg fehlte, um in die Conference Finals einzuziehen. Gestoppt wurden sie damals von den Denver Nuggets, die sich ebenfalls nicht verschlechterten, den nächsten Schritt machen wollen und damit im Westen auch zum erweiterten Favoritenkreis gehören (21).

Dahinter folgt eine Reihe an Teams, bei denen es einige Fragezeichen gibt. Houston gehört in den letzten Jahren immer zu den Top-Teams doch das Drama um James Harden wird ihre Chancen in dieser Saison etwas verringern. Die Quote fiel auf 61.
Portland ließ, nachdem sie vor zwei Jahren noch im Western Conference Finale standen, im letzten Jahr die Kontinuität vermissen und haben allenfalls nur Außenseiterchancen (36).

Es bleiben die Dallas Mavericks (23), bei denen man Luka Doncic und Kristaps Porzingis nicht unterschätzen sollte, doch es scheint noch ein wenig Erfahrung zu fehlen. Diese haben einige Spieler der Golden State Warriors zwar (31), doch ohne Klay Thompson und ein bis zwei weitere Rollenspieler, wird auch Steph Curry sein Team nicht zum Titel tragen können.

NBA Wetten: Champion & Ausblick (Coach Hot-Seat)

Vergleicht man schlussendlich alle Teams, guckt sich die Stärken und Schwächen an und schaut vor allem nochmal auf Erfahrung und individuelle Klasse trauen wir in dieser Saison niemanden eine Überraschung zu. In neun der letzten zehn Jahre stand LeBron James mit seinen Teams in den Finals und er verpasste sie nur einmal, da er verletzt war.

Mit Anthony Davis hat James zudem einen der besten Spieler der Liga an seiner Seite und James selbst wird auch in der 18. Saison nicht viel schlechter werden, als vergangenes Jahr. Vielleicht nimmt er sich an der einen oder anderen Stelle zurück, doch selbst in der letzten Saison hatte man immer das Gefühl, dass er die Möglichkeit hat noch einen Gang hochzuschalten. Da er sich in dieser Saison über weitere Verstärkung freuen konnte, mit Spielern die hungrig sind und sich noch beweisen wollen, ist es sehr schwer vorstellbar, dass sich irgendwer gegen die Lakers durchsetzen kann.

Die Lakers haben zwei der fünf besten Spieler der Liga in ihrem Kader, haben einen sehr guten Trainer und eine Mannschaft, die mit erfahrenen Rollenspielern gespickt ist. Dazu kommen junge Spieler wie Kuzma oder Horton-Tucker, die bereits zum Spiel der Lakers beitragen können und natürlich motiviert sind, sich weiter zu verbessern.
Die Lakers sind der große Favorit und haben natürlich auch die kleinste Quote. Allerdings ist der Tipp auf sie auch der Sicherste. Unser Tipp geht also auf LeBron und Co. da wir uns nicht vorstellen können, dass jemand die Klasse besitzt LeBron vom Thron zu stoßen.

Champion-Tipp: Los Angeles Lakers (Quote 3,75 – 20.12. – 888sports)

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3,75
200€

Die Fans erwartet also eine einerseits aufregende und andererseits ungewisse Saison. Was richtet die Corona-Pandemie noch an? Wie gehen die Spieler und Clubs mit den Einschränkungen um? Was passiert, wenn es einen Ausbruch gibt? Doch neben den problematischen Fragen ist die Freude über den Saisonstart trotzdem riesig. Endlich wieder NBA – endlich wieder Topstars wie Steph Curry oder Kevin Durant beim Basketball spielen zuschauen können. Glücklicherweise gibt es zudem hoffnungsvolle Talente und neu zusammengesetzte Teams, bei denen man mit Spannung darauf schauen darf, wie sich die Mannschaft entwickelt.

Selten war die Vorfreude so groß, vor allem wenn man bedenkt, dass es acht Teams gibt, die man seit über acht Monaten nicht spielen sehen konnte. Die NBA-Saison 2020-21 wird also mit Sicherheit eine ganz besondere.

NBA Tipps

NBA Wetten Rückblick Saison 2019/20

Nr. 1 – Die Atlantic Division

Die Pre-Season der NBA-Saison 2019/20 hat für alle Teams begonnen, und die Fans konnten sich teilweise bereits darüber freuen, dass einige Rookies ihr Debüt, einige genesene Spieler ihr Comeback und die gewechselten Spieler ihr erstes Spiel im neuen Trikot hinter sich brachten. Natürlich sind diese Auftritte nur von begrenztem Wert, doch trotzdem konnten sich Spieler, Trainer und Fans einen ersten Eindruck verschaffen, wie es in der anstehenden Saison laufen könnte. Dasselbe gilt auch für Sportwettenfans, die ihre NBA Wetten langsam planen möchten. Für Sie ist diese Vorschau ein zusätzlicher Service zu unseren NBA Tipps.

Da die Saison nun bald beginnt, wird es nun auch Zeit in unseren Division-Vorschauen einen Blick auf die einzelnen Teams zu werfen. Bekanntermaßen tat sich in der Off-Season Einiges, so dass die Ergebnisse der vergangenen Saison nur noch bedingt aussagekräftig sind und sich der genauere Blick auf die Mannschaften lohnt. In diesem Zusammenhang sollten Sie auch einen Blick auf unsere ausführlichen NBA Power Rankings werfen. Den Anfang machen wir in diesem Jahr mit der Division des amtierenden Champions, der Atlantic Division. Obwohl die Toronto Raptors in einer der stärksten Divisions der Liga spielten und in der vergangenen Saison einen Sieg weniger als in 2017-18 erzielten, setzten sie sich gegen die Konkurrenz durch und gewannen nicht nur die Atlantic Division, sondern auch – ein wenig überraschend – den Titel.

Die engsten Verfolger waren im letzten Jahr die Philadelphia 76ers und die Boston Celtics, die auch in dieser Saison wieder oben mitmischen wollen. Vor allem die Celtics haben es nach einigen Abgängen aber schwer, verließen mit Kyrie Irving und Al Horford zwei absolute Stützen das Team – und das auch noch in Richtung der Konkurrenz. Das Sprichwort „Des einen Leid ist des anderen Freud“, passt in diesem Zusammenhang ganz gut, schaut man sich die Konkurrenz der Spitzenteams an. Die Brooklyn Nets waren nämlich einer der Gewinner der Off-Season und freuten sich über die Verpflichtung von Ex-Celtic Kyrie Irving (und Kevin Durant). Sie wollen in diesem Jahr angreifen und den Druck auf die vor ihnen liegenden Teams erhöhen.

Zu guter Letzt bleiben in der Division noch die New York Knicks übrig, die mit großen Hoffnungen in die Off-Season gingen. Was aus diesen Hoffnungen wurde und wie sich die Division bzw. die Teams der Division gestalten, wollen wir nun in Vorschau Nummer 1 unter die Lupe nehmen.

Teams (Bilanz letzte Saison):

  • Toronto Raptors (58-24)
  • Philadelphia 76ers (51-31)
  • Boston Celtics (49-33)
  • Brooklyn Nets (42-40)
  • New York Knicks (17-65)

New York Knicks

Die New York Knicks erlebten nicht nur eine furchtbare Saison 2018-19, sondern eine ebenfalls sehr enttäuschende Off-Season. 17 Siege standen am Ende der Saison auf der Habenseite in einer Saison zum Vergessen. Top-Star Kristaps Pozingis verpasste verletzungsbedingt die gesamte Spielzeit und wurde letzten Endes auch noch nach Dallas verkauft. Ein Rebuild wurde eingeleitet, und der Plan war, dass im Sommer einige Free-Agents nach New York gelotst werden sollten. Im Laufe der Saison wurde dann auch noch klar, dass die Chancen in der Draft gut sein werden, so dass das tatsächliche Abschneiden bei den Spielen in den Hintergrund geriet.

Doch die Knicks hatten kein Glück, bekamen trotz der schlechtesten Bilanz der Liga nur den dritten Pick zugesprochen und schafften es außerdem nicht, einen Top-Free-Agent zu sich zu holen. So wurde relativ schnell klar, dass man sich mit anderen Spielern aushelfen musste, so dass die namhaftesten Neuzugänge Julius Randle, Marcus Morris, Bobby Portis, Taj Gibson, Elfrid Payton und Reggie Bullock sind. In der Draft entschied man sich für RJ Barrett und tradete für Ignas Brazdeikis, der in der Summer League immerhin einen guten Job machte. Damit versuchten die Knicks die Abgänge von Spielern wie Mario Hezonja, DeAndre Jordan, Luke Kornet, Emmanuel Mudiay, Lance Thomas und Noah Vonleh aufzufangen. Obwohl keine besonders hohe Qualität zu den Knicks dazu stoßen konnte, sollte die Klasse der neuen Spieler ausreichen, um zumindest die Abgänge zu ersetzen und eine etwas bessere Saison als 2018-19 hinzulegen. Schlechter kann es auch kaum laufen, bedenkt man, dass die Mannschaft der Knicks zu den schwächsten Defensiv- und schwächsten Offensiv-Teams gehörte.

Mit Randle, Barrett und Co. gibt es nun zumindest den einen oder anderen jungen Spieler, der Talent mitbringt und vor allem von Barrett erhoffen sich die Knicks eine Menge. In Anbetracht der großen Hoffnungen, mit denen die Franchise in die Off-Season ging, waren die letzten Monate aber natürlich eine klare Enttäuschung. Dementsprechend ernüchtert waren die Fans und nach Jahren der fehlenden Leistungen, sind die Erwartungen im Vorfeld der Saison nicht besonders hoch. In der Atlantic Division sind die Knicks auf dem Papier das mit Abstand schwächste Team und es gibt eigentlich keine Gründe, die zu der Annahme führen, dass man die Nets, Celtics, Sixers oder Raptors hinter sich lassen kann, geschweige denn in die Playoffs einziehen wird. Coach Fizdale wird zudem eine Rotation finden müssen, bei der die erfahreneren Spieler wie Gibson, Morris oder Ellington eine Rolle finden können und gleichzeitig die jungen Spieler wie Smith Jr., Robinson, Barrett, Knox, Randle, Portis oder Trier, den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung machen können. Dementsprechend bleibt die Frage, ob sich Fizdale traut, alles auf die Jugend zu setzen. Eine mögliche Starting Five, könnte dabei wie folgt aussehen:

  1. Dennis Smith Jr.
  2. RJ Barrett
  3. Kevin Knox
  4. Julius Randle
  5. Mitchell Robison

Die Bank sollte sich aus folgenden Spielern zusammensetzen: Elfrid Payton, Frank Ntilikina, Alonzo Trier, Kadeem Allen, Reggie Bullock, Ignas Brazdeikis , Wayne Ellington, Bobby Portis, Taj Gibson, Marcus Morris, Coach: David Fizdale

Brooklyn Nets

Während die New York Knicks zu den Verlierern der Off-Season gehörten, war der Stadtnachbar aus Brooklyn, die Nets, einer der großen Gewinner der Off-Season. Dabei bot bereits die vergangene Saison Gründe zur Freude, beendeten die Nets die Spielzeit Division-intern zwar nur auf Rang 4, doch in der Eastern Conference belegten sie Rang 6 und erkämpften sich damit einen Platz in den Playoffs. Sie klauten den Sixers hier sogar ein Spiel, mussten sich dennoch in Runde 1 mit 1-4 geschlagen geben. Die Stimmung war jedoch gut und im Vergleich zum Nachbarn aus New York, hatten die Nets die nötige Anziehungskraft um zwei absolute Top-Stars nach Brooklyn zu holen. Mit Kevin Durant und Kyrie Irving kamen zwei der vielleicht besten 10 oder 15 Spieler der Liga nach Brooklyn und machen die Nets damit zu einem noch größeren Zuschauermagneten.

Leider wird Kevin Durant vermutlich die gesamte Saison aufgrund eines Achillessehnenrisses verpassen, doch Irving sollte das Team besser machen und gemeinsam mit einigen anderen Neuzugängen die Abgänge auffangen können. Über Free-Agent-Signings oder Trades schlossen sich neben Kevin Durant und Kyrie Irving außerdem DeAndre Jordan, Taurean Prince, Garrett Temple, Lance Thomas oder beispielsweise Wilson Chandler der Mannschaft von Coach Kenny Atkinson an. Damit konnten die Abgänge von D’Angelo Russell, DeMarre Carroll, Allen Crabbe, Treveon Graham oder Shabazz Napier aufgefangen werden – vermutlich. Irving und Co. müssen nämlich zunächst einmal beweisen, dass sie den hohen Ansprüchen und Erwartungen gerecht werden können. Vor allem die jungen Spieler der Nets werden die gute letzte Saison bestätigen müssen und nachdem das Team im vergangenen Jahr von der guten Teamchemie profitierte, bleibt abzuwarten, ob Irvings Verhalten und Leistungen dazu beitragen, dass es in Brooklyn erneut gut läuft.

Irving zeigte sich in der Off-Season zwar geläutert und sprach davon in Boston keinen guten Job als Leader gemacht zu haben, doch auch in Cleveland hinterließ er nicht den besten Eindruck als Anführer, so dass ohne Durant abzuwarten bleibt, was Irving leisten kann. Coach Kenny Atkinson hat aufgrund der Klasse im Kader auch einige schwierige Entscheidungen zu treffen. Setzt er beispielsweise auf die Erfahrung, des 31-jährigen DeAndre Jordan oder wird der zehn Jahre jüngere Jarrett Allen, die erste Wahl auf der Center-Position? Dazu werden neben Irving auf der Point Guard Position, auch die Shooting Guard- und Forward-Position hart umkämpft sein und sowohl Harris, LeVert und Dinwiddie sowie Temple, Kurucs, Prince oder Chandler werden sich Hoffnungen auf den Spot als Starter machen. Natürlich könnte der Konkurrenzkampf das Team auch beleben und da die Klasse insgesamt etwas größer ist als in der vergangenen Saison, darf man von den Nets auch ohne Durant etwas mehr als im vergangenen Jahr erwarten. Es wird jedoch viel davon abhängen was Irving macht, der in Boston den Erwartungen nicht standhalten konnte. Die Fans in Brooklyn sind jedenfalls voller Vorfreude auf die Saison. Mögliche Starting Five:

  • 1 Kyrie Irving
  • 2 Caris LeVert
  • 3 Joe Harris
  • 4 Rodions Kurucs
  • 5 Jarrett Allen

Die Reserve: Spencer Dinwiddie, Garrett Temple, Dzanan Musa, Taurean Prince, Wilson Chandler, Lance Thomas, David Nwaba, DeAndre Jordan, Nicolas Claxton, Henry Ellenson Coach: Kenny Atkinson

Boston Celtics

Vor der Saison 2017-18 verpflichteten die Boston Celtics Kyrie Irving und Gordon Hayward. Beide fehlten den Celtics in den Playoffs 2018, doch trotzdem schaffte es das junge Team von Coach Brad Stevens in die Conference Finals. In der vergangenen Saison sollte es dann noch besser laufen, kehrten Irving und Hayward zurück und war die Eastern Conference, nach dem Abgang von LeBron James Richtung Westen, offener denn je. Entsprechend groß war die Erwartungshaltung in Boston, doch das sehr tief besetzte Team schaffte nicht den Sprung zum Top-Team, spielte schwächer als in der Vorsaison und kam in den Playoffs auch mit Irving und Hayward nicht über die zweite Runde hinaus, in der sie 1-4 gegen die Milwaukee Bucks unterlagen.

Die Enttäuschung war natürlich groß, doch nach der Analyse der Saison wurde schnell klar, dass es verschiedene Gründe für den ausbleibenden Erfolg gab. Kyrie Irvings selbst angesprochenes, schwaches Auftreten als Leader des Teams war dabei nur ein Grund, dazu fand Gordon Hayward nie zu seiner Form, Terry Rozier kam hinter Irving nicht in den nötigen Rhythmus und Tatum, Smart, Brown und Co., konnten nicht den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung machen. Dazu musste sich auch Coach Stevens den Vorwurf gefallen lassen, nicht die richtigen Rotationen gefunden zu haben und mit dem Talent im Kader nicht richtig umgehen zu können. In der Off-Season gab es dann weitere Enttäuschungen zu verkraften, entschieden sich Kyrie Irving und Al Horford dazu, nicht bei den Celtics zu verlängern, so dass sich das Team an einigen wichtigen Stellen entscheidend verändern sollte. Auch Aron Baynes, Marcus Morris und Terry Rozier blieben den Celtics nicht erhalten und so war klar, dass neue Spieler nach Boston geholt werden mussten. Dabei musste allerdings bedacht werden, dass man das Zepter nun an Tatum, Brown und Co. übergeben kann, so dass es auch nicht zu viele Neuzugänge geben durfte, die viele Würfe brauchen.

Einen Anführer und gestandenen All-Star wollte GM Danny Ainge aber trotzdem, auch um Irvings Abgang zu kompensieren. Glücklicherweise konnte man in einem überraschenden Move Kemba Walker nach Boston holen und damit einen absoluten Top-Mann für die Mannschaft gewinnen. Außerdem konnte Enes Kanter als Horford-Ersatz verpflichtet werden, doch bereits an dieser Stelle lässt sich erkennen, dass die Qualität der Neuzugänge nicht ganz so groß ist, wie die der Abgänge. Es sind nämlich die Rookies Romeo Langford, Carsen Edwards, Grant Williams und Tacko Fall die das Team weiter vertiefen sollen und so wird schnell klar, dass die Rollen für Tatum, Brown und Co. größer werden, natürlich mit dem Ziel das tolle Abschneiden aus dem Jahr 2017-18 zu wiederholen. Coach Stevens wird es durch die neue Team-Zusammenstellung etwas einfacher haben die Rollen zu verteilen und auch Gordon Hayward wird durch die vielen Abgänge wieder etwas mehr Verantwortung tragen müssen und dadurch hoffentlich auch in einen etwas besseren Rhythmus kommen.

Als Fazit muss jedoch trotzdem festgehalten werden, dass die Celtics auf dem Papier etwas schlechter geworden sind. Denkt man jedoch an die Rollenverteilung in den Playoffs 2018 und an das Potenzial, das die jungen Spieler mitbringen, sollten die Celtics nicht nur problemlos die Playoffs erreichen können, sondern könnten sie vielleicht auch etwas besser abschneiden, als man es auf den ersten Blick erwartet. Mögliche Starting Five:

  • 1 Kemba Walker
  • 2 Jaylen Brown
  • 3 Gordon Hayward
  • 4 Jayson Tatum
  • 5 Enes Kanter

Die nicht mehr ganz so tiefe Bank besteht aus folgenden Akteuren: Marcus Smart, Carsen Edwards, Brad Wannamaker, Romeo Langford, Semi Ojeleye, Daniel Theis, Grant Williams, Vincent Poirier, Tacko Fall, Robert Williams III Coach: Brad Stevens

Philadelphia 76ers

 In den letzten Jahren dominierte das Motto „Trust the Process“ das Umfeld von Philly. Nach der vergangenen Saison kann man zwar noch nicht davon sprechen, dass „the Process“ abgeschlossen ist, doch in Philly ist man sich sicher, dass es mehr als nur ein Motto ist, entwickelten sich vor allem Joel Embiid und Ben Simmons zu absoluten Top-Spielern, die ihr Team nun an die Spitze führen sollen. In der vergangenen Saison reichte es zwar nur für Platz 3 im Osten und in einem dramatischen siebten Spiel, mussten sich die Sixers in Runde 2 der Playoffs gegen den späteren Champion geschlagen geben, doch die Leistungen waren stark und ließen gleichzeitig noch Raum zur Entwicklung und Verbesserung.

Nach einer durchaus lebhaften Off-Season wollen die Sixers in diesem Jahr nun den die erhoffte Entwicklung durchmachen, auch wenn sie im Kader die eine oder andere Veränderung verkraften müssen. Jimmy Butler und JJ Redick sind dabei sicher die namhaftesten Abgänge, die von den Sixers nicht ganz so einfach ersetzt werden können. Dazu werden auch Spieler wie Amir Johnson, Boban Marjanovic oder TJ McConnell die eine oder andere Lücker hinterlassen, die GM Elton Brand jedoch zu stopfen versuchte. Mit Al Horford, Josh Richardson, Trey Burke oder auch Kyle O’Quinn sollte dies gelungen sein, zumal der Kader mit Embiid, Simmons, Harris, Ennis, Korkmaz, Scott und Smith noch immer qualitativ hochwertig besetzt war. Vor allem die Starting Five könnte in der kommenden Saison eine der gefährlichsten und gleichzeitig wohl die größte der gesamten Liga werden.

Simmons, Richardson, Harris, Horford und Embiid sollten dabei vor allem defensiv nur sehr schwer zu überwinden sein und gehören auf dem Papier sicher zu den besten Starting Line-Ups der gesamten Liga. Doch neben den personellen Veränderungen, sind es die individuellen Entwicklungen, die in Philadelphia eine wichtige Rolle spielen werden. Embiid und Simmons sind hier in erster Linie zu nennen und scheinen in der Off-Season an den richtigen Schrauben gedreht zu haben. Embiid verlor gut 10kg und geht etwas leichter in die Saison. Simmons arbeitete an seinem Wurf und versenkte gleich in seinem ersten Pre-Season-Spiel einen Dreier. Auch Josh Richardson, der ein starkes Jahr in Miami spielte, sollte sich gut einfinden können und nach Butlers Abgang könnte auch die Rolle von Tobias Harris wieder etwas größer und dadurch klarer werden. Coach Brett Brown ist voller Zuversicht und ähnlich wie die Fans auch voller Hoffnung. Die Sixers gewannen in der vergangenen Saison 51 Spiele und machten klar, dass sie mit Embiid und Simmons zu den Top-Teams gehören. In dieser Saison soll der nächste Schritt erfolgen und da die Konkurrenz etwas schwächer wurde, gehören sie zu den absoluten Top-Favoriten der Eastern Conference. Die wahrscheinliche Starting Five:

  • 1 Ben Simmons
  • 2 Josh Richardson
  • 3 Tobias Harris
  • 4 Al Horford
  • 5 Joel Embiid

Die Reserve sieht wie folgt aus: Shake Milton, Trey Burke, Furkan Korkmaz, Raul Neto, Zhaire Smith, James Ennis, Matisse Thybulle, Mike Scott, Jonah Bolden, Kyle O‘Quinn Coach: Brett Brown

Toronto Raptors

Das große Experiment von Raptors-GM Masai Ujiri klappte und der viel gescholtene Manager strafte alle seine Kritiker in der letzten Saison lügen. So war der Aufschrei der Fans groß, nachdem Coach Casey und DeRozan vor der letzten Saison das Team verlassen mussten, doch Neuzugang Kawhi Leonard und Rookie-Coach Nick Nurse schafften das kaum denkbare und holten den Titel nach Toronto. Nach überzeugenden Playoffs und einigen unfassbaren Leistungen vom späteren Finals-MVP, Kawhi Leonard, besiegten die Raptors die Golden State Warriors im Finale und holten damit die Trophäe nach Kanada. Die sowieso schon für ihre Euphorie bekannten Raptors-Fans feierten den Titel standesgemäß und ließen damit die vielen Enttäuschungen hinter sich.

Leider wehrte die Freude aber nicht besonders lange, denn trotz des Erfolges, entschied sich der Go-to-Guy und Leader des Teams dazu, den Raptors den Rücken zu kehren. Nach nur einem Jahr in Kanada nutzte Kawhi Leonard seine Free-Agent Rechte und wechselte aus dem kalten Toronto ins sonnige Los Angeles zu den Clippers. Doch damit nicht genug, denn auch Danny Green wechselte nach Los Angeles, heuerte allerdings bei den Lakers an. Damit brachen den Raptors natürlich die beiden Säulen auf der Flügel-Position weg und Leonard wurde zum ersten Finals-MVP, der sein Meisterschaftsteam direkt nach dem Erfolg verlassen sollte. Immerhin waren Leonard und Green die einzigen, wirklich wichtigen Abgänge, doch leider verpassten es die Raptors für entsprechenden Ersatz zu sorgen. Rondae Hollis-Jefferson, Stanley Johnson und Cameron Payne sind die nahmhaftesten Neuzugänge, die vor allem Leonard keinesfalls ersetzen können. Weitere Rookies vertiefen einen Kader, der somit deutlich schwächer als in der vergangenen Saison sein wird. Immerhin gab es aber auch ein wenig Grund zu Freude. So konnte sich Marc Gasol im Sommer den Weltmeister-Titel mit Spanien sichern und kehrt mit einer noch etwas breiteren Brust nach Toronto zurück.

Kyle Lowry verlängerte seinen Vertrag zudem um ein weiteres Jahr und 31 Mio. Dollar, sodass klar sein wird, dass die Raptors in dieser Saison noch einmal alles versuchen werden, um sich als amtierender Meister zu behaupten. Die Hauptlast wird dabei auf den Schultern von Pascal Siakam liegen, der sich in der vergangenen Saison zu einem sehr starken Leonard-Vertreter entwickelte. Geht seine Entwicklung weiter Richtung All-Star, sollten sich die Raptors problemlos in der Spitzengruppe behaupten können. Doch wird Siakam den Erwartungen nicht gerecht und zeigen sich Lowry, Gasol und Co. etwas müde und satt, müssen sie aufpassen, nach einer überragenden Titel-Saison nicht eine ernüchternde Enttäuschung zu erleben. Coach Nurse wird sich im Sommer aber seine Gedanken gemacht haben um den amtierenden Meister gut in die kommende Saison zu führen. Mögliche Starting Five:

  • 1 Kyle Lowry
  • 2 Norman Powell
  • 3 OG Anunoby
  • 4 Pascal Siakam
  • 5 Jonas Valanciunas

Die Bank: Fred Van Fleet, Cameron Payne, Patrick McCaw, Stanley Johnson, Rondae Hollis-Jefferson, Serge Ibaka, Chris Boucher Coach: Nick Nurse

Prognose

Die Toronto Raptors befanden sich am Ende der letzten Saison erneut an der Spitze der Atlantic Division und krönten ihre Saison mit dem Titel. Philly und Boston rangierten auf den Plätzen 2 und 3, während die Nets auf Rang 4 auch problemlos in die Playoffs kamen. Einzig die Knicks enttäuschten und waren das schwächste Team der Liga. Während sich die Position der Knicks, zumindest in dieser Division, wohl kaum ändern wird, könnte und sollte sich auf den ersten vier Positionen durchaus etwas verändern. Fraglich wird dabei zunächst sein, wie stark die Brooklyn Nets tatsächlich sein können und ob Kyrie Irving und seine neuen Kollegen gut genug sind, in der Tabelle nach oben zu klettern. Denn auch wenn die Celtics und Raptors ein paar Spieler verloren, darf man sie keinesfalls unterschätzen, da die Qualität noch immer sehr hoch ist und die neuen Rotationen auch positiven Einfluss haben könnten.

Dementsprechend wird zwischen den Celtics, Raptors und Nets ein Kampf um die Plätze 2-4 entstehen, bei denen die Celtics die vielleicht besten Karten haben. Toronto hinterlässt im ersten Moment den schwächsten den Eindruck, doch als amtierender Meister mit Gasol, Lowry und Co. darf man sie keinesfalls unterschätzen. Die Fragezeichen sind bei den Nets noch etwas zu groß, zumal mit Durant der beste Spieler des Teams fehlt. Daher sehe ich die Nets auch in dieser Saison nur an 4. Stelle. Wie jedoch die Over-/Under-Tipps zeigen werden, trennt die Teams im Vorfeld der Saison nicht besonders viel. Den besten Eindruck machen im Vorfeld der Saison aber die Philadelphia 76ers. Joel Embiid und Ben Simmons sind zwar noch nicht in ihrer Prime, doch sie bilden das stärkste Duo der Division und haben in den letzten Jahren wichtige Erfahrungen gemacht, von denen sie nun profitieren wollen. Sie haben die besten Karten und sind nicht nur der Favorit auf den Division-Sieg, sondern auch einer der Favoriten auf den Titel in der Eastern Conference. Somit könnte sich die Division am Ende wie folgt darstellen:

  1. Philadelphia 76ers (54,5 – OVER)
  2. Boston Celtics (48,5 – UNDER)
  3. Toronto Raptors (46,5 – UNDER)
  4. Brooklyn Nets (43,5 – OVER)
  5. New York Knicks (26,5 – OVER)

In Klammern befindet sich die prophezeite Anzahl an Siegen. OVER bzw. UNDER ist an dieser Stelle der Tipp darauf, ob die Teams mehr (OVER) oder weniger (UNDER) Siege als die genannte Zahl erreichen werden.

NBA Vorschau Nr. 2 – Die Southwest Division

Nachdem wir uns in der ersten Vorschau mit der Eastern Conference und der Division des amtierenden Meister beschäftigt haben, der Atlantic Division, springen wir in unserer zweiten Vorschau rüber in die Western Conference, zur Southwest Division. In den letzten Jahren galt diese Division mit den Rockets, Mavs, Spurs und Grizzlies als einer der Stärksten der Western Conference, doch die Zeiten ändern sich und man wird sich drauf einstellen müssen, dass wohl nicht mehr als zwei oder drei Teams den Sprung in die Playoffs schaffen werden. Allerdings gab es einige Teams, die nach dem Ende der letzten Saison besonders in der Fokus rückten. Warum ist schnell erklärt, bauten vor allem die New Orleans Pelicans und die Houston Rockets einige wichtige Teile ihres Kaders um. So war lange unklar, in welche Richtung sich Anthony Davis, von den Pelicans verabschieden würde.

Zudem war die große Frage bzw. viel mehr die Erwartungshaltung, dass Rookie Zion Williamson als Nummer 1 Pick, in New Orleans landet. Letztlich kam es dann wie erwartet und dank eines Trades mit den Lakers, konnten sich die Pelicans ein junges und sehr interessantes Team zusammenbauen. Die Hauptrolle in der Southwest Division werden die Pelicans in dieser Saison aber nicht spielen, gehören sie nicht zu den Favoriten in dieser Division. Die Houston Rockets nehmen diesen Platz ein, nachdem auch sie in der Off-Season mit dem Trade von Chris Paul gegen Russell Westbrook für Aufsehen sorgten.

Dazu freuen sich die Konkurrenten aus San Antonio und Dallas auf die Rückkehr von verletzten Spielern und die Memphis Grizzlies gehen mit dem Nummer 2 Pick der Draft, Ja Morant, ebenfalls mit großer Vorfreude in die kommende Saison. Bevor wir den Blick auf die einzelnen Teams werden, rufen wir uns aber zunächst die Bilanzen der letzten Saison in Erinnerung und schauen dann, was wir in dieser Saison von der Southwest Division erwarten dürfen.

Teams (Bilanz letzte Saison):

  • Houston Rockets (53-29)
  • San Antonio Spurs (48-34)
  • Memphis Grizzlies (33-49)
  • New Orleans Pelicans (33-49)
  • Dallas Mavericks (33-49)

Dallas Mavericks

 Beginnen wollen wir unsere Vorschau der Southwest Division mit den Dallas Mavericks, die nach dem Karriereende von Dirk Nowitzki neue Wege einschlagen. Dafür legten sie bereits während der letzten Saison den Grundstein, als sie den verletzten Kristaps Porzingis aus New York ertraden konnten. Er soll gemeinsam mit Rookie of the Year, Luka Doncic, das neue Top-Duo in Dallas bilden und gemeinsam als europäische Führungsspieler, das Erbe von Dirk Nowitzki antreten. Mit 20 (Doncic) und 24 Jahren (Porzingis) scheint die Dallas-Zukunft in guten Händen, sofern vor allem Porzingis den Erwartungen gerecht werden kann. In der Off-Season war unverkennbar, dass der 2,20m große Lette an seinem Körper arbeitete und topfit in die Saison gehen kann. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen, so dass die Optimisten den Mavericks sogar Playoff-Chancen einräumen. Der deutsche Maxi Kleber, der im Sommer seinen Vertrag in Dallas verlängerte, äußerte sich ebenfalls selbstbewusst und angriffslustig und traut seiner Mannschaft die Playoff-Qualifikation zu. Doch die Konkurrenz ist im Westen groß und es bleibt zunächst abzuwarten, was die jungen Führungsspieler leisten können. Man muss allerdings auch festhalten, dass das Top-Duo nicht das Problem der Mavericks sein wird.

Coach Rick Carlisle hat keine leichte Aufgabe, ist der restliche Kader der Mavericks  nicht wirklich tief besetzt und hat man vor allem auf den kleineren Positionen kaum starke Verteidiger. Zwar waren die Abgänge von Nowitzki, Mejri und Harris nicht ganz so schlimm, doch mit Seth Curry und Boban Marjanovic, als Neuzugänge mit den größten Namen, konnte Marc Cuban die Mannschaft nicht wirklich entscheidend vertiefen. Sicherlich, Porzingis Rückkehr soll viel auffangen und im ersten Pre-Season Spiel hinterließ er einen guten Eindruck, nichtsdestotrotz bleiben viele Fragezeichen. Während man offensiv die nötige Durchschlagskraft haben wird, allerdings auch hier nicht zu viel von den Rollenspielern erwarten darf, könnten die großen defensiven Mängel zu einem Problem werden. Am Ende hat Dallas durchaus das Potenzial um den großen Erwartungen gerecht zu werden, doch sowohl das Duo um Doncic und Porzingis muss funktionieren, außerdem werden die Rollenspieler wie beispielsweise Hardaway Jr, Brunson, Wright, Curry,  Kleber oder Marjanovic eine gute Saison hinlegen müssen, damit die hoch gesteckten Ziele erreicht werden können. Eine Mögliche Starting Five könnte wie folgt aussehen:

  • 1 Delon Wright
  • 2 Luka Doncic
  • 3 Dorian Finney-Smith
  • 4 Kristaps Porzingis
  • 5 Maxi Kleber

Ein Auszug der Bank: Jalen Brunson, JJ Barea, Tim Hardaway Jr., Seth Curry, Justin Jackson, Courtney Lee, Dwight Powell, Boban Marjanovic, Ryan Broekhoff Coach: Rick Carlisle

New Orleans Pelicans

Ähnlich hoch wie bei den Dallas Mavericks, sind auch die Erwartungen in New Orleans. Obwohl die Pelicans mit Anthony Davis ihren absoluten Top-Star verloren, schafften sie es mit etwas Glück in der Draft, guten Free-Agent Signings und einem guten Trade mit den Lakers einen Kader aufzubauen, der zwar noch sehr jung ist, aber gut gefüllt mit jeder Menge Talent ist. Doch es bleibt abzuwarten, ob die vielen hohen Picks ihren Erwartungen gerecht werden können und ob sich Zion Williamson auch gegen gestandene Männer behaupten kann. Im Vergleich zum Vorjahr sorgte der Sommer jedenfalls dafür, dass nur noch fünf Spieler im Kader verblieben und sich ansonsten sehr viel veränderte. Neben Davis verließen auch Spieler wie Solomon Hill, Stanley Johnson, Elfrid Payton, Ian Clark oder Cheick Diallo das Team und hinterließen somit einige Lücken.

Der Blick auf die Neuzugänge zeigt aber, dass das Management einen guten Job machte. Zwar konnte kein Spieler mit der Klasse eines Anthony Davis verpflichtet werden, doch trotzdem werden einige durchaus namhafte und talentierte Spieler den Kader vertiefen. An erster Stelle ist hier natürlich Zion Williamson zu nennen, der an Nummer 1 gedraftet wurde und der vielleicht am meisten gehypte Rookie seit LeBron James ist. In der Pre-Season konnte er bereits mit einigen krachenden Dunks und einer Wurfquote von über 80% überzeugen, doch natürlich sind die Statistiken noch nicht wirklich etwas wert. Neben ihm gibt es zudem weitere Neuzugänge, wie beispielweise Lonzo Ball, Brandon Ingram oder Josh Hart, die allesamt im Gegenzug des Anthony Davis Trades nach New Orleans kamen. JJ Redick und Derrick Favors wurden als erfahrene Akteure dazu geholt und Jaxson Hayes und Nicolo Melli bringen als Rookies ebenfalls eine Menge Klasse mit. Dazu ist natürlich noch Jrue Holiday im Kader, der bereits auf All-Star Niveau agierte und von dem man in dieser Saison sicher einiges erwarten darf. Bei diesem Kader darf man sich also sicherlich auf einige Highlights freuen, vor allem dank Zion Williamson. Allerdings werden auch die Entwicklung von Lonzo Ball und Brandon Ingram sehr interessant zu beobachten sein. Ingram, als Nummer 2 Pick des Jahres 2016 verbesserte sich bisher in jedem Jahr und könnte ähnlich wie Lonzo Ball (Nummer 2 Pick 2017) davon profitieren, nicht mehr ganz so im Rampenlicht von Los Angeles zu stehen.

Durch die Erfahrung von Spielern wie Holiday oder Redick, scheint so zudem eine gute Mischung aus vielversprechendem Talent und abgezockter Klasse zu ergeben, was die Hoffnungen auf eine gute Saison ansteigen lässt. Die Pelicans erholten sich also erstaunlich schnell, nach dem Drama um Davis und könnten in dieser Saison für die oder andere Überraschung sorgen. Selbst wenn Williamson nicht ganz so einschlägt wie erhofft, hat Coach Alvin Gentry ein starkes, junges Team, welches sogar Außenseiter-Chancen auf die Playoffs hat. Die wahrscheinliche Starting Five:

  • 1 Lonzo Ball
  • 2 Jrue Holiday
  • 3 Brandon Ingram
  • 4 Zion Williamson
  • 5 Derrick Favors

Die Bank könnte wie folgt aussehen: Frank Jackson, JJ Redick, Josh Hart, Nickeil Alexander-Walker, E’Twaun Moore, Nicolo Melli, Kenrich Williams, Jaxson Hayes, Jahlil Okafor Coach: Alvin Gentry

Memphis Grizzlies

Weiter geht es in unserer Vorschau mit dem Team des zweiten Picks der Draft, den Memphis Grizzlies. Point Guard Ja Morant wurde an der zweiten Position gezogen und soll der Dreh- und Angelpunkt einer neuer Zeitrechnung in Memphis werden. Nachdem die Grizzlies in den letzten Jahren nämlich für langsames, von der Defensive geprägtem Spiel standen, verließen Marc Gasol während der letzten Saison und Mike Conley nach der letzten Saison die Mannschaft und schafften damit Platz für neue Leute. So treten die Grizzlies mit Spielern an, von denen kein einziger Akteur länger als zwei Jahre in Memphis ist, so dass Coach Taylor Jenkins komplett neue Wege mit der jungen Mannschaft gehen kann. Neben Conley verließen außerdem Avery Bradley, Delon Wright, CJ Miles, Justin Holiday sowie Joakim Noah und Chandler Parsons das Team. Als Neuzugänge freute man sich neben dem Top-Rookie Morant außerdem über Spieler wie Brandon Clarke, Grayson Allen, Defensiv-Ass Jae Crowder, Josh Jackson, Tyus Jones oder sogar Andre Iguodala.

Leider deutete bisher Vieles daraufhin, dass Iguodala nicht für die Grizzlies spielen wird und entweder aus seinem Vertrag herausgekauft oder getradet wird. Auch Josh Jackson, der 2017 noch an vierter Position gedraftet wurde, wird vorerst wohl keine Verstärkung sein, kündigte er an, die Saison in der G-League zu beginnen und zeigten die ersten zwei Jahre, dass er zwar Talent hat, aber noch sehr viel Raum zur Verbesserung besitzt. Die Hauptverantwortung soll aber auf die Schultern der beiden Jungspunde Ja Morant und Jaren Jackson Jr gelegt werden. Von ihnen erhoffen sich die Grizzlies, dass sie das Erbe von Gasol und Conley antreten können und Memphis wieder in die Playoffs führen. Der Rest des Kaders wird dabei aber wohl keine besonders große Unterstützung sein, gehören die Grizzlies zu den schwächsten Teams der Western Conference. Ein All-Star ist nicht in Sicht und auch die Rollenspieler bringen nicht die Klasse mit, um den fehlenden All-Star aufzufangen. Der Blick ist jedoch auf die Zukunft gerichtet, so dass Morant und Jackson Jr. sicher viel Spielzeit bekommen werden, um sich weiter in die richtige Richtung zu entwickeln. Mögliche Starting Five:

  • 1 Ja Morant
  • 2 Dillon Brooks
  • 3 Jae Crowder
  • 4 Jaren Jackson Jr
  • 5 Jonas Valanciunas

Ein Auszug der Bank: Tyus Jones, De’Anthony Melton, Grayson Allen, Kyle Anderson, Andre Iguodala (?) Brandon Clarke, Bruno Caboclo, Ivan Rabb Coach: JB Bickerstaff San Antonio Spurs Leistung zeigen, die Entwicklung voranbringen und am Ende wieder die Playoffs erreichen, um hier zu gucken was möglich ist – all das sind realistische und erwartbare Ziele, die man sich in San Antonio für die neue Saison setzen kann. Während andere Mannschaften durch spektakuläre Trades auf sich aufmerksam machten, blieb es bei den Texanern aus San Antonio mal wieder verhältnismäßig ruhig. Davis Bertans, Dante Cunningham, Quincy Pondexter sowie Pau Gasol und Donatas Motiejunas verließen das Team, hinterließen aber nicht besonders große Lücken. So wurde DeMarre Carroll zum namhaftesten Neuzugang des Teams von Coach Gregg Popovich, der mal wieder auf Kontinuität setzt. Zudem wird der im letzten Jahr verletzte Point Guard Dejounte Murray wieder zum Team dazustoßen und damit neben Carroll, die zweite wichtige Veränderung sein.

Ansonsten ist Trey Lyles noch ein nennenswerter Neuzugang, der jedoch auch nicht über eine Rolle von der Bank hinauskommen wird. Dementsprechend werden die gleichen Spieler der letzten Saison, sprich DeRozan, Aldridge, Gay, Poeltl, White, Walker IV, Forbes, Belinelli und Mills wieder viele Minuten sehen und durch verbessertes Zusammenspiel überzeugen wollen. Vor allem auf der Guard-Position darf man dieses Jahr aber eine verbesserte Leistung der Spurs erwarten.

Murray soll sich zu einem Top-Mann entwickeln und nachdem sich White und Walker in der letzten Saison stark entwickelten und Patty Mills als Anführer der Australier, eine herausragende WM spielte, hat Coach Popovich einige interessante Optionen, die es den Gegner nicht leicht machen wird. Zudem spielte DeRozan in der vergangenen Saison ein gutes Jahr, erzielte die beste Quote seit seinem Rookie-Jahr und zeigte sich mit 6 Rebounds und 6 Assists pro Spiel so vielseitig wie nie. Aldridge hat sich mittlerweile auch an das Spiel von Popovich gewöhnt und wies daraufhin, dass die Eingespieltheit und die gute Chemie zwischen Trainer und Spielern ebenfalls ein wichtiger Faktor sein wird, der den Spurs helfen können wird. Die Spurs haben mit DeRozan und Aldridge zwei gestandene All-Stars im Kader, einen überragenden Coach an der Seitenlinie und einige junge Spieler, die sich gut zu entwickeln scheinen. Für einen Top-Platz wird es in der starken Western Conference wohl nicht reichen, aber die Playoffs sind auf jeden Fall drin. Zudem scheinen sie etwas tiefer als in der vergangenen Saison zu sein und bedenkt man, dass sie hier die Nuggets schon in ein siebtes Spiel zwangen, ist in dieser Saison vielleicht sogar etwas mehr drin. Mögliche Starting Five:

  • 1 Dejounte Murray
  • 2 DeMar DeRozan
  • 3 Rudy Gay
  • 4 LaMarcus Aldridge
  • 5 Jakob Poeltl

Ein Auszug der Bank: Patty Mills, Derrick White, Bryn Forbes, Lonnie Walker IV, Marco Belinelli, DeMarre Carroll, Chimezie Metu, Drew Ebubanks, Dedrick Lawson Coach: Gregg Popovich

Houston Rockets

Die Houston Rockets sind zwar das letzte Team in unserer Southwest Division-Vorschau, haben aber das Potenzial die Division und die Conference als Erster zu beenden. Nachdem die Rockets bereits in den letzten Jahren zu den absoluten Top-Teams der Western Conference gehörten und mit James Harden einen der, wenn nicht sogar den besten Individualisten der Liga in ihren Reihen haben, darf man auch in dieser Saison wieder einiges erwarten. So sollte nicht nur Harden wieder ein gutes Jahr spielen, sondern auch sein Team wieder oben mit dabei sein. Das Rockets-Management machte nämlich über den Sommer einen guten Job und konnte in der Off-Season einen starken Trade einfädeln. So wurde der etwas alternde Chris Paul nach Oklahoma City getradet und im Gegenzug der MVP der vorletzten Saison noch Houston geholt, Russell Westbrook. Westbrook ist aber nicht nur ehemaliger MVP, sondern auch ein guter Freund und ehemaliger Teamkollege von James Harden, was für die Teamchemie sicher gut sein wird.

Neben Paul verließ zudem nur Kenneth Faried den Kader und mit Tyson Chandler, Ryan Anderson und McLemore scheint man sich zumindest erfahrungstechnisch nicht verschlechtert zu haben. Es bleiben jedoch einige Fragen offen, bevor man die Rockets zu sehr in den Himmel lobt. Defensiv-Koordinator Jeff Bzdelik verließ das Team und nachdem mit Paul einer der stärksten Verteidiger die Mannschaft verließ ist fraglich, ob die Rockets defensiv nicht wieder in das gleiche Loch vom Beginn der letzten Saison fallen. Westbrook und Harden sind nicht als besonders starke Eins-gegen-Eins Verteidiger bekannt und auch Neuzugang Ryan Anderson, oder der in die Jahre gekommene Chandler werden die Defensive nicht besonders stabilisieren können. Dazu bleibt abzuwarten wie die Wurfverteilung zwischen Harden und Westbrook aussehen wird und wie die Rollenspieler mit einem weiteren balldominanten Spieler zurechtkommen. Sollten die Rockets in diesen Bereichen aber überzeugen können, werden sie mit Sicherheit einer der Topfavoriten auf den Titel sein. Der Vorteil der Rockets ist nämlich die große individuelle Klasse ihrer Leader. Harden und Westbrook brachten schwache Team bereits im Alleingang in die Playoffs, sind zudem Beide ehemalige MVPs und sollten mit Coach Mike D’Antoni an der Seitenlinie ein Offensivfeuerwerk nach dem anderen abbrennen können. Vor allem in der regulären Saison darf man viel von Houston erwarten und erst in den Playoffs sollte man den wahren Wert des Westbrook-Deals erkennen können.

Leider sorgte GM Daryl Morey in der Pre-Season mit einem Tweet für Aufsehen, äußerte er sich hier zur China-Hong Kong-Thematik und verärgerte damit einige der asiatischen Sponsoren. Ob und inwiefern diese Thematik Einfluss auf das Spielgeschehen der Rockets nimmt bleibt ebenfalls abzuwarten, allerdings sorgte Moreys Tweet für Aufruhr in der gesamten Liga. Am Ende stehen aber Harden und Westbrook auf dem Feld und machen die Rockets zu einem zweiköpfigen Monster. Westbrook warnte die Liga bereits und sagte, dass die Saison „scary“ wird – allerdings nicht für die Rockets. Dementsprechend darf man eine selbstwusste Rockets-Mannschaft erwarten, die für den Titel aber vor allem an ihren defensiven Mängeln arbeiten werden muss. Mögliche Starting Five:

  • 1 Russell Westbrook
  • 2 James Harden
  • 3 Eric Gordon
  • 4 PJ Tucker
  • 5 Clint Capela

Die Bank: Austin Rivers, Ben McLemore, Gerald Green, Thabo Sefolosha, Gary Clark, Ryan Anderson, Isaiah Hartenstein, Nene, Tyson Chandler Coach: Mike D’Antoni

Prognose:

So bleiben am Ende natürlich die üblichen Fragen danach, wer die Division gewinnen kann, wer vielleicht hinter den Erwartungen zurückbleibt und wer die Saison als die große Überraschung beenden wird. Fakt ist, dass den Grizzlies, Pelicans und Mavs auf dem Papier die Klasse zu fehlen scheint um bei den großen Teams der Western Conference mitzumischen. Vor allem die Grizzlies gehen mit einem sehr jungen Team in die Saison und sind im Vergleich zu den ebenfalls jungen Pelicans und Mavs deutlich schwächer besetzt. Houston und San Antonio sind deutlich erfahrener und haben auch in der Spitze die etwas besseren und erfahreneren Spieler. Das beste Team der Division werden aber die Houston Rockets sein.

Nachdem sie bereits in den letzten Jahren in der regulären Saison zu den besten Teams gehörten, sollten sie mit Westbrook nochmal neue Power dazu gewonnen haben und den schwächeren Teams allein aufgrund der individuellen Klasse meistens überlegen sein. Alles andere als ein Sieg in dieser Division muss für das Team aus Houston als Enttäuschung gelten. Dazu haben sie gute Chancen die gesamte Conference zu gewinnen, wenn sie den Erwartungen gerecht werden. Auf Platz 2 der Southwest Division sollten am Ende die San Antonio Spurs landen. Sie zu unterschätzen wäre ein üblicher Fehler und da in der Off-Season keine Fehler gemacht wurden und es punktuell Verbesserungen gab, werden sie am Ende der Saison besser als die verbleibenden Verfolger da stehen. Zwischen den Pelicans und Mavs wird ein Kampf um Platz 3 entstehen. Die Pelicans sind vielleicht etwas breiter besetzt, doch in der Spitze scheinen die Mavs mit Doncic und Porzingis stärker zu sein.

Es bleiben bei beiden Teams einige Fragezeichen, Dallas hat für mich aber die etwas besseren Karten. Am Ende werden Beide aber ähnlich viele Siege und Niederlagen auf ihrem Konto haben. Zu guter Letzt bleiben dann noch die Memphis Grizzlies. Sie hoffen zwar auf eine gute Zukunft, werden in dieser Saison aber deutlicher weniger Spiele gewinnen als die Division-interne Konkurrenz. Daher sind sie im Ranking abgeschlagen und müssen ihrem Rebuild Tribut zollen. Die Grizzlies landen nur auf Platz 5.

  1. Houston Rockets (53,5 – OVER)
  2. San Antonio Spurs (46,5 – OVER)
  3. Dallas Mavericks (42,5 – UNDER)
  4. New Orleans Pelicans (38,5 – UNDER)
  5. Memphis Grizzlies (27,5 – UNDER)

In Klammern befindet sich die prophezeite Anzahl an Siegen der einschlägigen Wettanbieter. OVER bzw. UNDER ist an dieser Stelle ein Tipp darauf, ob die Teams mehr (OVER) oder weniger (UNDER) Siege als die genannte Zahl erreichen werden.

NBA Vorschau Nr. 3 – Die Northwest Division

Wir setzen unsere Division-Vorschau für diese Saison fort und widmen uns in der dritten Vorschau der Division, die im letzten Jahr die meisten Playoff-Teilnehmer aus der Western Conference stellte – der Northwest Division. Mit den Portland Trail Blazers, den Denver Nuggets, den Utah Jazz und den Oklahoma City Thunder kamen gleich vier Teams in die Playoffs, dazu hatten auch die Timberwolves-Fans lange Hoffnung, doch noch irgendwie in die Playoffs zu rutschen. Ob es in dieser Saison auch für vier Teams reichen wird, darf und muss zwar aufgrund der großen Konkurrenz angezweifelt werden, doch die Motivation ist natürlich bei allen Mannschaften groß.

Interessant ist, dass mit Ausnahme der Oklahoma City Thunder kein Team große Veränderungen vornahm. OKC musste sich jedoch von Russell Westbrook und Paul George trennen und sorgte damit kadertechnisch für einen riesengroßen Umbruch. Immerhin konnte mit Chris Paul ein absoluter Top-Mann geholt werden, doch bereits an dieser Stelle sei gesagt, dass sich die Thunder im Vergleich zum Vorjahr deutlich verschlechterten. Bei allen anderen Teams wurde auf Kontinuität und Entwicklung gesetzt und zumindest in der Spitze der Teams wenig verändert. Portland tauschte zwar einige Rollenspieler aus, doch Lillard und McCollum bewiesen in den letzten Playoffs, dass sie selbst ohne ihren etatmäßigen Big-Man, Jusuf Nurkic, bis in die Western Conference Finals vorstoßen konnten.

Denver und Utah sind jedoch hochmotiviert die Blazers zu verdrängen, so dass es interessant sein wird, am Ende der Vorschau eine Prognose abzugeben, wie sich die Northwest-Division gestalten wird. Wie immer werfen wir zuvor aber noch einmal den Blick auf die Bilanzen der vergangenen Spielzeit. Es wird klar, dass Platz 1 und 4 nur fünf Siege trennten und auch in diesem Jahr sollte es zumindest zwischen den Top-Teams ähnlich knapp werden.

Teams (Bilanz letzte Saison):

  • Denver Nuggets (54-28)
  • Portland Trail Blazers (53-29)
  • Utah Jazz (50-32)
  • Oklahoma City Thunder (49-33)
  • Minnesota Timberwolves (36-46)

Minnesota Timberwolves

Wie immer beginnen wir die Vorschau mit dem schwächsten Team der jeweiligen Division. Im letzten Jahr waren dies die Minnesota Timberwolves, die vor allem zu Beginn der Saison große Probleme hatten. Unvergessen ist sicherlich der unrühmliche Auftritt von Jimmy Butler, der gegen seine Mannschaft hetzte und einen Trade erzwang. Coach Thibodeau musste anschließend auch gehen und erst als der junge Coach Ryan Saunders das Ruder übernahm, kehrte ein wenig Ruhe ein. Leider verbesserte sich die Mannschaft aber nur bedingt und am Ende beendeten die Wolves die Saison auf einem enttäuschenden 11. Platz. Enttäuschend war sicherlich auch das Auftreten von Andrew Wiggins, der sehr uneffektiv spielte, sein Potenzial nicht ausschöpfen konnte und weder mit Butler noch Thibodeau zu funktionieren schien.

Immerhin wurde dadurch aber klar, dass Karl-Anthony Towns der absolute Go-To-Guy und Leader des Teams ist und so darf man vor allem vom jungen Big-Man eine starke Saison erwarten. In der Off-Season versuchte das Management zudem die Mannschaft zu verstärken. Mit Dario Saric, Luol Deng, Jerry Bayless, Anthony Tolliver, Derrick Rose, Taj Gibson und Tyus Jones verließen jedoch einige solide Spieler den Kader, die auch in der Saison eine zum Teil wichtige Rolle innehatten. Es bleibt daher zunächst offen, ob Spieler wie Jordan Bell, Shabazz Napier, Treveon Graham, Noah Vonleh, oder Jake Layman die Abgänge auffangen können. Die Rookies Jarrett Culver und Jaylen Nowell werden wohl auch direkt mit eingebunden, so dass die Mannschaft insgesamt sehr jung ist und mit Jeff Teague nur einen Spieler im Kader hat, der älter als 30 ist. Coach Saunders wird seiner jungen Mannschaft also viel beibringen und dabei schnell für eine klare Rollenverteilung sorgen müssen.

Klar sollte sein, dass Towns die erste Option ist, doch damit die Mannschaft erfolgreich ist, muss auch dahinter Klarheit herrschen. Wiggins steht somit mal wieder unter Druck und der 24-jährige muss zeigen, dass er seinen Vertrag Wert ist. Okogie, Covington und Teague sind dann wohl die nächsten Ansprechpartner, wenn es um Verantwortung geht, doch bewiesen hat sich außer Teague bisher niemand. Fraglich bleibt bei den Wolves auch, ob sich im Kader nicht noch etwas verändert. Es gibt einige Spieler bei denen die Verträge auslaufen und Trades sind keinesfalls auszuschließen. In Minnesota bleiben neben der klaren Rolle von Karl-Anthony Towns also einige Fragezeichen. Besonders stark ist die Mannschaft nicht besetzt und aufgrund der großen Konkurrenz in der Western Conference, scheint die Chance auf eine Playoff-Teilnahme nicht besonders groß zu sein. Mögliche Starting Five:

  • 1 Jeff Teague
  • 2 Andrew Wiggins
  • 3 Jake Layman
  • 4 Robert Covington
  • 5 Karl-Anthony Towns

Ein Auszug der Bank: Shabazz Napier, Jaylen Nowell, Josh Okogie, Jarrett Culver, Keita Bates-Diop, Jordan Bell, Noah Vonleh, Gorgui Dieng Coach: Ryan Saunders

Oklahoma City Thunder

Die Oklahoma City Thunder erlebten in der vergangenen Saison ein äußerst bitteres Aus in den Playoffs. Bereits in Runde 1 war die Mission Meisterschaft für die Thunder beendet. Bitter wurde es dadurch, dass man durch einen Buzzer-Beater aus ca. 10 Metern verlor und der Titeltraum so innerhalb von wenigen Sekunden zerplatzte. Doch die Thunder müssen sich an die eigene Nase packen, schafften sie es nicht sich zu behaupten, obwohl sie mit Westbrook und George zwei überragende Akteure auf ihrer Seite hatten.

Leider führte das Playoff-Aus dann auch dazu, dass das Team auseinander fiel. Zunächst erbat George trotz Vertragsverlängerung in OKC einen Trade, anschließend wurde auch noch Russell Westbrook abgegeben. Der Kader wurde somit komplett umgebaut und geht mit einem komplett anderen Gesicht in die neue Saison. Neben Westbrook und George verließen mit Jerami Grant, Markieff Morris, Raymond Felton und Patrick Patterson weitere wichtige Akteure die Mannschaft und schafften damit natürlich auch Platz für neue Spieler. Angeführt werden die Neuzugänge von Chris Paul, der zwar nicht mehr der Spieler von vor drei bis vier Jahren ist, aber noch immer zu den besten Guards der Liga gehört.

Dazu kamen von den Clippers mit Danilo Gallinari und Shai Gilgeous-Alexander weitere qualitativ hochwertige Akteure, die jedoch nicht ganz die Klasse von George und Westbrook ersetzen werden können. Ergänzt wird der Kader außerdem durch Mike Muscala, Justin Patton und Rookie Darius Bazley, so dass bereits der erste Blick auf den neuen Kader zeigt, dass die Thunder nicht mit den allerbesten Voraussetzungen in die neue Spielzeit gehen. Der Blick ist in OKC aber fraglos in Richtung Zukunft gerichtet, sicherten sie sich im George-Trade jede Menge Picks und es ist keinesfalls auszuschließen, dass Spieler wie Paul, Gallinari oder vielleicht sogar Schröder das Team via Trade verlassen werden.

Bis dahin wird Coach Billy Donovan aber mit seinem Team daran arbeiten, vielleicht doch eine kleine Playoff-Überraschung zu schaffen. Vor allem Chris Paul wird unter Beobachtung stehen, ist die große Frage ob er einen Kader mit vielen soliden Rollenspielern, wie Gallinari, Adams, Schröder, Roberson, Ferguson oder dem jungen Gilgeous-Alexander zu Siegen führen kann. Besonders gut sind die Aussichten im starken Westen aber nicht, da der Kader mit vielen Spielern besetzt ist, die immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen haben. Machen die Thunder im Zuge des Trades zudem ernst, werden vor allem die jungen Akteure viel Verantwortung tragen müssen, was im Hinblick auf ein gutes Abschneiden immer problematisch ist. Mögliche Starting Five:

  • 1 Chris Paul
  • 2 Shai Gilgeous-Alexander
  • 3 Andre Roberson
  • 4 Danilo Gallinaro
  • 5 Steven Adams

Die Bank: Dennis Schröder, Hamidou Diallo, Terrance Ferguson, Abdel Nader, Darius Bazley, Mike Muscala, Nerlens Noel, Justin Patton Coach: Billy Donovan

Utah Jazz

Die Utah Jazz machten in den vergangenen Saisons eine tolle Entwicklung durch und gehören aufgrund ihrer starken Leistungen der letzten Jahre zum erweiterten Favoritenkreis der Western Conference. In der letzten Saison landeten sie auf einem starken fünften Platz der Western Conference und hatten am Ende nur drei Spiele Rückstand auf die zweitplatzierten Nuggets. Leider hatten sie in den Playoffs dann aber nicht die nötige Abgezocktheit und mussten sich letztlich doch recht deutlich gegen die Houston Rockets geschlagen geben.

Ganz zufrieden war man in Utah also nicht mit der Saison, so dass die Motivation für diese Spielzeit umso größer sein sollte.Das Management machte im Sommer zudem einen guten Job, verstärkte es das Team an einigen Stellen und hofft somit in diesem Jahr etwas besser abzuschneiden. Auf den ersten Blick scheint das Team von der Off-Season gebeutelt, verließen mit Ricky Rubio, Derrick Favors, Kyle Korver, Grayson Alen und Jae Crowder einige wichtige Akteure den Kader. Doch mit Mike Conley, Bojan Bogdanovic, Jeff Green, Ed Davis und Emmanuel Mudiay konnte man die Abgänge qualitativ ersetzen und dafür sorgen, dass man völlig zu Recht mit Selbstvertrauen in die nächste Saison gehen kann. Besonders wichtig für die Verbesserung und den Erfolg der Jazz wird natürlich das Spiel von Donovan Mitchell sein.

Der 23-jährige geht in seine dritte Saison und soll nach zwei starken Jahren nun den nächsten Schritt Richtung All-Star gehen. Hilfe bekommen sollte er dabei vom erfahrenen Mike Conley, der zwar nie All-Star war, aber mit den Grizzlies einige achtbare Erfolge hatte. Gerade als Leader wird er Mitchell viele Ratschläge auf den Weg geben können, zudem ist er ein klares Upgrade im Vergleich zu Vorgänger Ricky Rubio. Auch Bojan Bogdanovic sollte der Mannschaft weitere Gefahr von außen bringen und damit Räume für Mitchell schaffen. Auch im individuellen Spiel wird Bogdanovic eine Verstärkung sein, die die Jazz gut gebrauchen können. Mit Joe Ingles und Rudy Gobert hat man zudem eine interessante Starting Five, die durch eine zweite Fünf ergänzt wird, die auf dem Papier vielleicht nicht die großen Namen mitbringt, aber punktuell sehr gut in den Kader von Coach Quin Snyder passt. Einzig die Power Forward Position lässt Wünsche offen.

Sowohl Ingles als auch Bogdanovic sind prädestinierte Small Forwards, so dass Coach Snyder vielleicht auch die Spielanlage ein wenig verändern wird. Trotzdem gehören die Jazz zu den Teams, die in der Western Conference ernst genommen werden müssen. Nach dem Zweitrunden-Aus in 2018 und dem Erstrunden-Aus 2019, jeweils gegen die Houston Rockets, hoffen die Fans natürlich auf den nächsten Schritt, doch die ebenfalls besser gewordenen Konkurrenz macht es den Jazz nicht einfacher. Letztlich sollten die Playoffs aber überhaupt kein Problem sein und es wird vor allem von Donovan Mitchell abhängig sein, wie weit sein Team nach oben klettern kann. Die Fans dürfen sich auf eine vielversprechende Saison freuen und darauf im Western oben mit zuspielen. Die Starting Five könnte wie folgt aussehen:

  • 1 Ricky Rubio
  • 2 Donovan Mitchell
  • 3 Joe Ingles
  • 4 Bojan Bogdanovic
  • 5 Rudy Gobert

Auf der Bank befinden sich folgende Spieler: Dante Exum, Emmanuel Mudiay, Roye O’Neale, Jeff Green, Georges Niang, Ed Davis, Tony Bradley Coach: Quin Snyder

Portland Trail Blazers

Spätestens seit der letzten Saison gehört Damian Lillard zu den absolut besten Point Guards der gesamten Liga. Er war nämlich hauptverantwortlich dafür, dass die Blazers bis in die Conference Finals vorrücken konnten und mit im Schnitt fast 27 Punkten pro Spiel und einigen Big-Shots führte er sein Team, trotz des Fehlens vom verletzten Center Jusuf Nurkic durch den tiefen Playoff-Run. Natürlich war CJ McCollum dabei eine unfassbar wichtige Unterstützung und obwohl beide körperlich häufig unterlegen scheinen, bewiesen sie, dass Portland eine sehr ernstzunehmende Franchise auf der NBA-Landkarte ist.

Doch entgegen der Erwartung, dass man auf den Erfolgen aufzubauen versucht, wurde der Kader im Sommer durcheinander gewürfelt und nur acht Spieler blieben Coach Terry Stotts erhalten. Mit Al-Farouq Aminu, Seht Curry, Enes Kanter, Moe Harkless, Jake Layman, Meyers Leonard und Evan Turner verließen gleich sieben wichtige Spieler den Kader unter hinterließen damit eine schwer zu schließende Lücken. Kent Bazemore, Mario Hezonja, Pau Gasol, Anthony Tolliver und Hassan Whiteside sind die namhaftesten Neuzugänge, die allerdings vor allem in der Qualität nicht auszureichen scheinen, um die Abgänge aufzufangen.

Zwar kamen des Weiteren noch einige Rookies und No Names hinzu, doch es ist gut vorstellbar, dass sich die Rollenverteilung in Coach Stotts Team etwas verändert, vor allem da Jusuf Nurkic den Beginn der Saison zu verpassen scheint. Sollten beispielsweise Bazemore, Hezonja und Whiteside einschlagen, könnte die Erfolgsgeschichte der Blazers weitergehen, doch wenn die Neuen nicht die erhoffte Leistung bringen, wird die Last auf den Schultern von Lillard und McCollum wieder sehr groß sein. Fraglich ist also, wer neben Lillard und McCollum weitere Scoringlast tragen kann. Hood, Bazemore, Hezonja oder Whiteside sollten hier wohl die ersten Anlaufstellen sein, allerdings darf angezweifelt werden, ob benannte Akteure gut genug sind, als verlässliche dritte Option zu agieren, solange Nurkic fehlt. Interessant wird sicherlich auch die Personalie Zach Collins werden.

Der 21-jährige Power Forward bringt jede Menge Talent mit und könnte den Blazers bei entsprechender Entwicklung eine unerwartete Stütze werden. Am Ende bleibt bei den Blazers also die Frage offen, wie stark sie wirklich sind. Nach dem etwas überraschenden Einzug in Conference Finals darf man sie keinesfalls unterschätzen, bewiesen Lillard und McCollum, wie stark sie wirklich sind. Doch die vielen Veränderungen in der Off-Season und die großen Fragezeichen was Tiefe und defensive Qualität des Teams betrifft, sind unverkennbar und letztlich scheint die Konkurrenz in der Western Conference an einigen Stellen etwas besser. Mögliche Starting Five:

  • 1 Damian Lillard
  • 2 CJ McCollum
  • 3 Rodney Hood
  • 4 Zach Collins
  • 5 Jusuf Nurkic

Ein Auszug der Bank: Anfernee Simmons, Gary Trent Jr, Kent Bazemore, Mario Hezonja, Anthony Tolliver,  Nassir Little, Pau Gasol, Hassan Whiteside, Skal Labissiere Coach: Terry Stotts

Denver Nuggets

Nach dem äußerst enttäuschenden Verpassen der Playoff im Jahr 2018, machten es die Denver Nuggets in der letzten Saison besser und qualifizierten sich mit der zweitbesten Bilanz der Western Conference für die Playoffs. Überraschenderweise brauchten sie dann aber sieben Spiele um sich gegen die San Antonio Spurs durchzusetzen und hatten in Runde 2 nicht mehr genug Power um gegen die Blazers zu bestehen. Obwohl Portland nicht in Bestbesetzung war, verloren die Nuggets in sieben Spielen und mussten sich eingestehen, dass es vor allem an Erfahrung fehlte. Auch Top-Mann Nikola Jokic konnte in den Playoffs die Erwartungen nicht ganz erfüllen, legte er zwar sehr gute Werte auf, schaffte es aber nicht sein Team eine Runde weiter zu bringen.

Die Enttäuschung war zwar groß, doch die junge Mannschaft von Coach Mike Malone machte einige Schritte in die richtige Richtung und gehört in dieser Saison sicherlich zu den Top-Favoriten in der Western Conference. Dafür spricht auch, dass sich in der Off-Season nicht viel veränderte. So verließen zum einen nur Spieler das Team, die keine besonders grolle Rolle hatten (Trey Lyles, Isaiah Thomas, Nick Young und unwichtige Rollenspieler), im Gegenzug konnte man aber mit Jerami Grant ein interessantes Puzzleteil nach Denver lotsen. Außerdem machte der wieder genesene Michael Porter Jr. in den bisherigen Pre-Season-Spielen einen hervorragenden Eindruck und wird dem Team gemeinsam mit PJ Dozier, Tyler Cook und Rookie Bol Bol nicht nur weitere Tiefe geben, sondern die Mannschaft insgesamt noch etwas unberechenbarer machen – im positiven Sinne.

Dementsprechend ist die Erwartungshaltung in Denver groß. Nikola Jokic und Jamal Murray gehen als junges Top-Duo und Leader voran und haben eine ganze Reihe an jungen und motivierten Rollenspielern neben sich, die sich ebenfalls noch entwickeln können. Coach Malone wird bei hoffentlich großer Gesundheit im Kader die Qual der Wahl haben, wen er spielen lässt und dabei sicherlich etwas Zeit brauchen, um vor allem Grant und Porter Jr. in die Rotation einzubauen. Vor allem Porters Entwicklung könnte für Denver entscheidend sein, bringt er die Athletik mit, die in einigen Matchups den Unterschied machen könnte. Doch neben Porter Jr. ist es vor allem das Führungsduo um Jokic und Murray, das den nächsten Schritt machen will und muss. Können sie den nächsten Schritt machen, hat Jokic nicht nur gute Chancen MVP zu werden, sondern die Nuggets sogar die Möglichkeit um die Meisterschaft zu spielen.

Die Nuggets sind jung, schnell, vielseitig, spielwitzig und hoffen nach der Enttäuschung im letzten Jahr nun auch die nötige Erfahrung zu haben, um es mit den absoluten Top-Teams aufnehmen zu können. Vor allem in der Tiefe haben die Nuggets überhaupt kein Problem, so dass auch Verletzungen aufgefangen werden können. Soweit zu gehen, dass die Nuggets sich nur selbst schlagen können, wäre vielleicht etwas hochgegriffen, doch tatsächlich haben die Nuggets ihren Erfolg selbst in der Hand. Funktionieren Jokic und Co. ist das Potenzial riesig und selbst wenn es in dieser Saison noch nicht reicht, sind die Nuggets auch für die kommenden Jahre hervorragend aufgestellt. Mögliche Starting Five:

  • 1 Jamal Murray
  • 2 Gary Harris
  • 3 Will Barton
  • 4 Paul Millsap
  • 5 Nikola Jokic

Die Bank setzt sich wie folgt zusammen: Monte Morris, Will Barton, Malik Beasley, Torrey Craig, Michael Porter Jr., Jerami Grant, Mason Plumplee, Juan Hernangomez, Bol Bol Coach: Michael Malone

Prognose:

Die Denver Nuggets sicherten sich in der vergangenen Saison den Division-Titel, mussten sich in den Playoffs aber gegen die Konkurrenz aus Portland geschlagen geben. Für Utah und OKC war bereits in Runde 1 Schluss, während Minnesota erst gar nicht in die Playoffs kam. In dieser Saison haben die Nuggets, Jazz und Blazers wieder die besten Karten und gehören zu den sicher gehandelten Playoff-Kandidaten. Die Thunder gelten als einer der Verlierer der Off-Season, doch haben durchaus den ein oder anderen wertvollen Spieler im Kader. Der Blick in Oklahoma ist aber eher auf die Zukunft gerichtet, Trades sind wahrscheinlich und die Playoffs scheinen kaum erreichbar. In Minnesota sieht es ähnlich aus, hat das Team um Towns zwar Potenzial, allerdings wird es schwer gegen die starke Konkurrenz im Westen. Als Sieger der Division werden sich die Nuggets behaupten können, zeigten sie sich bereits im letzten Jahr in der regulären Saison am gefährlichsten und konnten sie ihr Team noch einmal verstärken.

Dahinter werden sich die Utah Jazz und die Portland Trail Blazers um die Plätze 2 und 3 streiten. Die Jazz wurden in der Off-Season allerdings etwas besser, während Portland viele Spieler abgeben musste und zudem noch auf die Rückkehr des verletzten Nurkic wartet. Dementsprechend sollten die Jazz auf Platz 2 landen und die Blazers auf Rang 3. Schaut man sich die Kader-Qualitäten der Thunder und Wolves an, scheinen die Thunder insgesamt etwas besser besetzt. Allerdings darf man Trades erwarten und es ist sehr unwahrscheinlich, dass der Kader die Saison in dieser Zusammenstellung übersteht. Auch deswegen haben die Wolves hier die Chance vorbeizuziehen, den nächsten Schritt in der Entwicklung zu machen und damit auf Platz 4 in dieser Division vorzustoßen. Die Playoffs sind im Westen wohl nicht machbar, aber besser als die Thunder können die Wolves am Ende der Saison schon dastehen.

  1. Denver Nuggets (52,5 – OVER)
  2. Utah Jazz (53,5 – UNDER)
  3. Portland Trail Blazers (46,5 – OVER)
  4. Minnesota Timberwolves (35,5 – OVER)
  5. Oklahoma City Thunder (31,5 – OVER)

In Klammern befindet sich die prophezeite Anzahl an Siegen der einschlägigen Wettanbieter. OVER bzw. UNDER ist an dieser Stelle ein Tipp darauf, ob die Teams mehr (OVER) oder weniger (UNDER) Siege als die genannte Zahl erreichen werden.

Ranking und Vorschau Nr. 4 – Die Central Division

Im vierten Teil unserer Vorschau wagen wir uns die Division des amtierenden MVPs – die Central Division. Hier thronte in der vergangenen Saison Giannis Antetokounmpo nach einer überragenden Saison mit seinen Milwaukee Bucks an der Spitze und räumte anschließend verdientermaßen den MVP-Titel ab.

Da an dieser Stelle schon vorweg genommen werden kann, dass sich in Milwaukee nicht besonders viel veränderte, gehen sie als Favorit der Division in die kommende Saison.

Dabei ist die Konkurrenz nicht wirklich groß. Die Indiana Pacers und Detroit Pistons belegten in der Saison 2018-19 zwar die Plätze 2 und 3 und schafften es immerhin in die Playoffs. Die Ansprüche werden in dieser Saison aber nicht ausreichen, um den Bucks gefährlich zu werden, sondern die Playoffs an sich sind in der Eastern Conference ein realistisches Ziel.

Dahinter werden die Chicago Bulls versuchen Anschluss zu finden. Nach einer von Verletzungen und Unruhen im Team geprägten Saison, sind die Fronten mittlerweile geklärt, die Verletzungen auskuriert und die Motivation wieder groß. Ob es jedoch reicht um Anschluss zu finden, wird uns erst die genauere Blick auf das Team erahnen lassen.

Zu guter Letzt bleiben noch die Cleveland Cavaliers, von denen auch in dieser Saison nicht viel mehr als in letzter Saison erwartet werden darf. Sollte Kevin Love fit sein, werden es wohl mehr als 19 Siege, doch es ist äußerst unwahrscheinlich, dass sie an den Bulls oder den anderen Konkurrenten in ihrer Division vorbeiziehen können.

Wie immer, hier nochmal der Blick auf die Bilanzen der letzten Saison.

Teams (Bilanz letzte Saison):

  • Milwaukee Bucks (60-22)
  • Indiana Pacers (48-34)
  • Detroit Pistons (41-41)
  • Chicago Bulls (22-60)
  • Cleveland Cavaliers (19-63)

 

Cleveland Cavaliers

Vor der letzten Saison war durchaus noch ein wenig Hoffnung vorhanden, dass die Cavaliers nach dem Abgang von LeBron James nicht sofort wieder einen kompletten Einbruch erleben. Einige Spieler aus dem Championship-Team waren noch da und Kevin Love sollte als Leader des Teams zumindest dabei helfen die Playoffs anzugreifen.

Die Saison endete jedoch mehr oder weniger in einem Desaster, spielte Love nur 22 Spiele, gewannen die Cavs insgesamt nur 19 Partien und waren auch andere Leistungsträger wie Thompson, Hood oder Hill nur phasenweise im Team, weil sie entweder verletzt waren oder getradet wurden.

Es wurde also eine Saison zum Vergessen und schnell richtete sich der Blick Richtung Draft. Viel Glück hatten die Cavs hier allerdings nicht, wurde ihnen nur der fünfte Pick zugesprochen, durch den sie sich die Dienste von Darius Garland sichern konnten. Ein umstrittener Pick, steht mit Collin Sexton ein durchaus solider Guard aus der vorherigen Draft noch im Kader.

Garland bringt jedoch fraglos Klasse mit und soll neben den anderen Draftpicks Dylan Windler und Kevin Porter Jr. den Kader vertiefen. Weitere Neuzugänge waren Sindarius Thornwell und Jarell Martin, was direkt belegt, dass die Off-Season in Cleveland alles andere als aufregend war. Eingeschränkt durch die hohen Verträge ihrer Meisterspieler war einfach nicht mehr möglich und so müssen die Abgänge von Channing Frye, Nik Stauskas, Marquese Chriss, JR Smith und David Nwaba als klare Verluste bezeichnet werden, da fraglich ist, ob die Neuzugänge die Leistungen auffangen können.

Dementsprechend düster ist die Aussicht für die kommende Saison. Sicher, mit Spielern wie Kevin Love, Tristan Thompson, Cedi Osman oder Garland sowie Sexton hat man eine gewisse Qualität im Kader und auch die Bank hat mit Clarkson, Knight Dellavedova oder Nance Jr. noch den einen oder anderen Spieler, den eingefleischte NBA-Fans kennen. Die Qualität lässt als Team aber zu wünschen übrig, so dass man nicht zu viel erwarten darf. Zudem ist gut möglich, dass Kevin Love getradet wird, um die Weichen weiter Richtung Zukunft zu stellen.

Letztlich wird daher auch zur interessantesten Frage ob Sexton und Garland gemeinsam auf dem Feld existieren können und wer sich von den jungen Spielern anständig entwickeln wird.

Dazu wird interessant zu beobachten sein, wie sich Rookie Head-Coach John Beilein, der mit 66 Jahren der älteste Rookie-Headcoach der NBA-Geschichte wird, in seiner ersten Saison schlagen wird.

Alles in allem gibt es wenige Gründe zur Zuversicht, zumindest wenn man sich auf das Abschneiden in dieser Saison bezieht. Mögliche Starting Five:

1 Darius Garland

2 Collin Sexton

3 Cedi Osman

4 Kevin Love

5 Tristan Thompson

Ein Auszug der Bank:

Jordan Clarkson, Brandon Kinght, Matthew Dellavedova, Kevin Porter Jr., Dylan Windler, Sindarius Thornwell, Larry Nance Jr., Ante Ziziv, John Henson

Coach: John Beilein

 Chicago Bulls

Schon länger ist der Blick der Chicago Bulls auf die Zukunft gerichtet und schaut man sich den Kader von Coach Jim Boylens Truppe an, fällt auf, dass Thaddeus Young mit 31 Jahren nicht nur der älteste Akteur, sondern auch vier Jahre älter als der zweitjüngste Spieler ist und damit natürlich auch als einziger Spieler über 30 Jahre alt ist.

Doch während eine große Anzahl an jungen Spielern nicht immer vielversprechend ist, sieht es in Chicago gut aus, denn mit Spieler wie Zach LaVine, Lauri Markkanen, Denzel Valentine, Wendell Carter Jr oder auch Luke Kornet hat man jede Menge Talent im Kader, das mittlerweile auch schon genug Erfahrung besitzt, so dass man den nächsten Schritt in der Entwicklung erwarten darf.

Auch im letzten Jahr gingen die Verantwortlichen mit ähnlichen Erwartungen in die Saison, doch Verletzungen warfen das junge Team immer wieder zurück, kein einziger Spieler macht alle 82 Spiele und nur drei Akteure machten mehr als 63 Spiele. Dazu wurden insgesamt 22 verschiedene Spieler eingesetzt, so dass schnell klar wird, warum Entwicklung, Zusammenspiel und Erfolg im vergangen Jahr nicht auf dem höchsten Level waren.

Glücklicherweise musste man in der Off-Season aber nur ein paar Abgänge verkraften. Robin Lopez war dabei der einzig wirklich bekannte Name, so dass man sich durch die Genesungen der angeschlagenen Spieler und den Neuzugängen um Satoransky, Young und Kornet wirklich verstärken konnte. Dazu zog man in der Draft an siebter Stelle Coby White, einen ebenfalls talentierten und vielversprechenden Spieler.

Die Bulls werden also alles daran setzen, die Entwicklung fortzusetzen und in dieser Saison etwas besser da zu stehen. Die 22 Siege-Marke der letzten Saison sollte kein Problem sein und wenn die Spieler ihren Erwartungen gerecht werden ist sogar deutlich mehr drin.

LaVine und Markkanen überzeugten in der vergangenen Saison, Satoransky spielte ebenfalls ein starkes Jahr und dazu eine herausragende WM. Otto Porter Jr. und Wendell Carter Jr. sollten die Starting Five abrunden, mit der man sich talentmäßig zunächst einmal vor niemandem verstecken muss. Auch auf der Bank befindet sich noch Qualität und mit Thaddeus Young ist zudem ein erfahrener Akteur dabei, der in den letzten Jahren auch immer wieder als wertvoller Scorer und Rollenspieler in Erscheinung treten konnte.

Auch auf dem Trademarkt könnten die Bulls noch einmal aktiv werden, ist fraglich ob für Kris Dunn genug Spielzeit bleibt.

Alles in allem können die Bulls also voller Zuversicht in die neue Saison gehen. Sogar ein Angriff auf die Playoffs scheint möglich, sollte die Gesundheit mitspielen und sollte das Team den Weg von Coach Boylen mitgehen.

Kann LaVine die Werte der vergangenen Saison wiederholen, ist vielleicht sogar ein All-Star Spot möglich, doch nach den vielen enttäuschenden Jahren, müssen die Bulls erst einmal beweisen, dass ein Aufschwung tatsächlich spürbar ist. Die wahrscheinliche Starting Five:

1 Thomas Satoransky

2 Zach LaVine

3 Otto Porter Jr.

4 Lauri Markkanen

5 Wendell Carter Jr.

 

Die Bank:

Kris Dunn, Coby White, Ryan Arcidiacono, Shaquille Harrison, Denzel Valentine, Chandler Hutchison, Thaddeus Young, Luke Kornet, Christian Felicio

Coach: Jim Boylen

Detroit Pistons

Würde man heute nicht die Saison-Vorschau für die Saison 2019-20, sondern für die Saison 2010 oder 2011 schreiben, würden sich die Erwartungen in Bezug auf die Pistons überschlagen. Detroit geht nämlich mit dem Nummer 1 Pick der Saison 2008, Derrick Rose sowie dem Nummer 1 Pick der Saison 2009, Blake Griffin in die kommende Saison.

Doch natürlich sind Beide schon lange nicht mehr die Spieler, die sie vor zehn Jahren waren, liegen viele Verletzungen und Rückschläge hinter beiden Akteuren. Doch in der vergangenen Saison zeigten Beide, warum sie damals zu den Besten der Besten gehörten und Griffin legte sogar das vielleicht produktivste Jahr seiner Karriere hin.

Dementsprechend werden die Pistons zumindest ein wenig Hoffnung haben, das gute Abschneiden der letzten Saison wiederholen zu können.

Zwar mussten sie durch die Wechsel von Wayne Ellington, Ish Smith, Glenn Robinson III, Jon Leuer, Zaza Pachulia und Isaiah Whitehead einige Abgänge verkraften, doch mit Derrick Rose, Markieff Morris, Tim Frazier, Tony Snell, Joe Johnson und Rookie Sekou Doumbaya sollte man die Lücken schließen können und wieder ein ernstzunehmender Playoff-Kandidat sein.

Die größte Last wird natürlich auf den Schultern von Blake Griffin liegen, der im letzten Jahr All-Star wurde und zum Ende der Saison trotz Verletzung sein Team in die Playoffs führte. Kann er sein Spiel noch weiter an den modernen Basketball anpassen, sollte der 30-jährige sich weiter verbessern können und damit die Pistons noch gefährlicher machen.

Ähnliches gilt für Derrick Rose, der nach einigen enttäuschenden Saisons wieder zu seinem Spiel fand und in Minnesota von der Bank fast zum All-Star wurde. Dazu konnte sich das Team mit Markieff Morris nochmal entscheidend vertiefen und geht nun mit einem Kader in die Saison, der einiges zu bieten hat. Einzig das Shooting bleibt ein Schwachpunkt, welchen die Pistons verbessern müssen, um sich weiter zu entwickeln.

Nachdem sie im letzten Jahr auf Rang 8 in die Playoffs rutschten, mussten sie sich hier mit 0-4 gegen die Milwaukee Bucks geschlagen geben. In einer sehr einseitigen Serie, zeigten Giannis und Co. den Pistons ihre Grenzen auf und es wurde klar, dass der damals auch noch angeschlagene Griffin, mehr Unterstützung braucht, um mit den Pistons etwas zu reißen. In dieser Saison sieht es etwas besser aus, so dass sich in Detroit berechtigte Vorfreude auf eine hoffentlich erfolgreiche Saison breit macht. Coach Casey kennt die Mannschaft nun auch etwas besser, so dass man insgesamt mit einer Verbesserung rechnen darf, sofern die Gesundheit mitspielt. Mögliche Starting Five:

1 Reggie Jackson

2 Bruce Brown

3 Tony Snell

4 Blake Griffin

5 Andre Drummond

 

Die Reserve:

Derrick Rose, Tim Frazier, Langston Galloway, Siatoslav Mykhauliuk, Luke Kennard, Sekou Doumbouya, Markieff Morris, Thon Maker, Christian Wood

Coach: Dwane Casey

Indiana Pacers

Nachdem Victor Oladipo bereits in der Saison 2017-18 auf sich aufmerksam machte und in Runde 1 der Playoffs herausragend agierte, war die Erwartungshaltung für die Saison 2018-19 groß. Obwohl der zweite große Name neben Oladipo fehlte, machten er und sein Team einen herausragenden Job und gehörten zum erweiterten Favoritenkreis der Eastern Conference. Leider erlebten die Pacers dann aber einen harten Rückschlag, als sich Oladipo verletzte. Nach nur 36 Spielen war die Saison für den quirligen Guard zu Ende und es war unklar, in welche Richtung sich die Saison entwickeln würde. Doch gleich sieben Spieler scorten neben Oladipo zweistellig im Schnitt für die Pacers, so dass die Pacers für alle Gegner schwer zu durchschauen waren. Auch defensiv machte die Mannschaft von Coach Nate McNillan einen überragenden Job und erarbeitete sich die beste Verteidigung der gesamten Liga.

Nach Platz 5 in der regulären Saison war dann aber leider erneut in Runde 1 der Playoffs Schluss. Ohne Oladipo fehlte die Durchschlagskraft und am Ende stand ein 0-4 gegen die Boston Celtics.

In dieser Saison wollen sie es natürlich besser machen und in den Playoffs endlich in Runde 2 einziehen. Dafür bastelte das Management auch am Kader und nahm einige Veränderungen vor.

Mit Bojan Bogdanovic und Thaddeus Young verließen zwei Starter den Kader und mit Tyreke Evans, Darren Collison, Wesley Matthews, Cory Joseph und Kyle O’Quinn verließen weitere wichtige Bestandteile den Kader. So bleibt die Frage, wie die Pacers die Abgänge kompensieren wollen, doch die Neuen scheinen die nötigen  Fähigkeiten mitzubringen.

Mit Malcolm Brogdon sicherten sie die Pacers die Dienste des Rookie des Jahres 2017. Jeremy Lamb und TJ Warren bringen zudem die nötige Offensiv-Power mit um vor allem die Abgänge von Bogdanovic und Young aufzufangen, dazu sorgt TJ McConnell noch für weitere Tiefe auf der Point Guard Position.

Goga Bitadze wurde gedraftet und JaKarr Sampson soll das Team ebenfalls vertiefen, sodass die Pacers wieder mit einem interessanten Kader in die Saison gehen. Die Rollenverteilung wird sicher aber sicherlich ein wenig verändern, scheint noch etwas mehr Verantwortung bei den Startern zu liegen.

Leider wird man den Start der Saison aber ohne Victor Oladipo bestreiten müssen. Vor Dezember wird es wohl nichts mit seiner Rückkehr und so hat Coach McNillan alle Hände voll zu tun, für Teamchemie und schnelle Eingespieltheit zu sorgen.

Eine wichtige Frage wird daher sein, wer gerade zu Beginn der Saison die Hauptlast als Scorer trägt. Brogdon, Warren, Lamb oder auch Sabonis und Young bringen die nötigen Skills mit, doch es bleibt fraglich, wer im Spielsystem von McNillan und mit den vielen neuen Kollegen am schnellsten zurechtkommt.

Ganz wichtig wird auch das Auftreten von Sabonis und Turner sein, die sicher zu den größten Talenten im Pacers-Kader gehören. Bisher konnten sie als Duo aber nicht unbedingt überzeugen und die Statistiken verraten, dass es nicht besonders sinnvoll scheint, Beide gemeinsam lange spielen zu lassen.

Es bleiben also einige Fragezeichen im Vorfeld der Saison, doch insgesamt scheinen die Abgänge aufgefangen worden zu sein.

Können die Pacers trotz der vielen Neuzugänge erneut als Team überzeugen und kann auch Oladipo nach seiner Rückkehr an die zuvor gezeigten Leistungen anknüpfen, gehören die Pacers auch in dieser Saison zum erweiterten Favoritenkreis und könnten in den Playoffs für Aufsehen sorgen. Mögliche Starting Five:

1 Malcolm Brogdon

2 Victor Oladipo

3 TJ Warren

4 Domantas Sabonis

5 Myles Turner

Die Bank:

Aaron Holiday, TJ McConnell, Jeremy Lamb, Edmond Summer, Justin Holiday, TJ Leaf, Doug McDermott, Goga Bitadze

Coach: Nate McNillan

Milwaukee Bucks

Für die Milwaukee Bucks endete die Saison 2018-19 erst im Conference Finale, wo sie sich mit 2-4 gegen die Toronto Raptors geschlagen geben mussten. Bis dahin lief die Saison aber hervorragend, dominierten die Bucks die reguläre Saison und gaben sich auch in den Playoffs beim 4-0 gegen die Detroit Pistons und 4-1 gegen die Boston Celtics keine Blöße.

Erst gegen den späteren Champion wurden einige Schwachstellen erkennbar und auch Giannis Antetokounmpo fand in Kawhi Leonard seinen Meister.

Doch Antetokounmpo braucht sich keine Vorwürfe zu machen, sicherte er sich durch sein vielseitiges Auftreten den MVP-Titel und wurde damit zum wertvollsten Spieler der Saison.

Wer den jungen Griechen jedoch beobachtet hat und kennt, der weiß, dass ihm der individuelle Award nicht ganz so wichtig ist – er will Titel und so werden die Bucks mit viel Selbstvertrauen, aber auch viel Wut im Bauch in die kommende Saison gehen. Der Titel ist das Ziel und natürlich haben sie mit Antetokounmpo gute Chancen.

Allerdings mussten sie in der Off-Season den einen oder anderen Abgang verkraften, der nicht ganz so einfach zu ersetzen sein wird. An erster Stelle ist hier sicherlich Malcolm Brogdon zu nennen, der zwar einen Teil der Saison verletzt verpasste, aber trotzdem ein wichtiger Bestandteil des Kaders von Coach Mike Budenholzer war. Außerdem trennten sich die Bucks von Tim Frazier, Pau Gasol, Nikola Mirotic und Tony Snell, bei denen vor allem Mirotic und Snell als wichtige Rotationsspieler ins Auge fallen.

Geholt wurden zum einen einige No Names und jüngere Spieler wie Giannis kleiner Bruder Thanasis Antetokounmpo oder Dragan Bender, Luke Maye, Cameron Reynolds, Frank Mason und Rayjon Tucker. Zum anderen konnte man aber mit Kyle Korver, Robin Lopez und Wesley Matthews doch noch den einen oder anderen Spieler in den Kader holen, der Klasse mitbringt und vor allem auch die nötige Wurfgefahr um das Feld für Antetokounmpo breiter zu machen.

Letztlich steht und fällt das Spiel der Bucks natürlich mit Antetokounmpo, der derart dominant auftrat, dass es scheinbar nur eine Hand voll Spieler gab, die es überhaupt mit ihm aufnehmen konnten. Dazu hatte er mit Khris Middleton einen All-Star an seiner Seite und auch Spieler wie Bledsoe oder Lopez erfüllten ihre Rollen herausragend.

Auffällig war in den Playoffs jedoch, dass Antetokounmpo mit einem etwas besseren Wurf wohl größere Chancen auf den Titel gehabt hätte. Um Giannis beim Wurf unter die Arme zu greifen wurde, aber sicherlich auch um das Team mit einem weiteren guten Schützen auszustatten, wurde mit Kyle Korver einer der besten Dreierschützen der Liga geholt.

Die Bucks machten also ihre Hausaufgaben und dementsprechend stehen ihnen in dieser Saison wieder alle Möglichkeiten offen, den Titel anzugreifen. Sie sind der große Favorit in der Eastern Conference und es gibt eigentlich keinen Zweifel, dass sie die Central Division gewinnen werden. Dementsprechend hoch ist die Erwartungshaltung und ein weiterer MVP-Award für Giannis scheint genauso möglich, wie der Titel am Ende der Saison. Die Starting Five könnte wie folgt aussehen:

1 Eric Bledsoe

2 Wesley Matthews

3 Khris Middleton

4 Giannis Antetokounmpo

5 Brook Lopez

Die Bank wird wie folgt zusammengesetzt sein:

George Hill, Donte DiVincenzo, Frank  Mason, Pat Connaughton, Kyle Korver, Sterling Brown, Ersan Ilyasova, DJ Wilson, Thanasis Antetokoumpo, Dragan Bender, Robin Lopez

Coach: Mike Budenholzer

Prognose:

Während sich in vielen anderen Divisionen mehrere Teams um den Sieg streiten, scheint die Central Division klar in der Hand der Milwaukee Bucks. Von den 16 Division-internen Spielen gewannen sie in der vergangenen Saison 14 und unterstrichen damit ihre Position der Stärke.

In Anbetracht der Ergebnisse und Schlussbilanzen der vergangenen Saison war die Division auch nicht besonders spannen und es bleibt abzuwarten, ob sich das in diesem Jahr ändert. So werden die Bucks sich zwar absetzen können und die Division relativ einfach gewinnen können, doch die Pistons und Pacers, die letztes Jahr sieben Spielen trennten, könnten in diesem Jahr etwas enger zusammen rücken. Die Pacers gehen mit vielen neuen Akteuren in die Saison und werden zunächst ohne Oladipo auskommen müssen. Detroit veränderte auch einiges, wurde dabei aber klar besser. Letztlich werden die Pacers wohl Platz 2 der Central Division belegen, doch die Pistons lauern auf Fehler.

Chicago war im letzten Jahr 19 Spiele zurück und wird diesen Rückstand wohl nicht aufholen können. Doch die Erwartungshaltung ist groß und Platz 4 damit sicher.

Zu guter Letzt bleiben die Cavs auf Rang 5. Sie trennten in den vergangen Saison zwar nur drei Spiele von Chicago, doch die Zeichen stehen für die Bulls im Vorfeld der Saison klar besser und es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Cavs in diesem Jahr große Schritte nach vorne machen.

Die Division sollte sich letztlich also wie folgt gestalten:

  1. Milwaukee Bucks (57,5 – OVER)
  2. Indiana Pacers (47,5 – UNDER)
  3. Detroit Pistons (37,5 – OVER)
  4. Chicago Bulls (33,5 – OVER)
  5. Cleveland Cavaliers (24,5 – UNDER)

 

In Klammern befindet sich die prophezeite Anzahl an Siegen der einschlägigen Wettanbieter. OVER bzw. UNDER ist an dieser Stelle ein Tipp darauf, ob die Teams mehr (OVER) oder weniger (UNDER) Siege als die genannte Zahl erreichen werden.

 

Ranking und Vorschau Nr. 5 – Die South East Division

Nachdem wir bereits vier Divisions etwas genauer unter die Lupe genommen haben, schließen wir im fünften Teil unserer Vorschau, die Eastern Conference ab und werfen einen Blick auf die South East Division.

In der vergangenen waren zwar in keiner anderen Division die Teams so eng beieinander, allerdings stellte die South East Division mit den Orlando Magic auch nur einen einzigen Playoff-Kandidaten.

Dies soll sich in dieser Saison ändern und vor allem die Miami Heat gehen dabei hochmotiviert und mit großen Ansprüchen in die kommende Spielzeit.

Doch natürlich wollen auch die Magic ihren Erfolg wiederholen und selbst das junge Team der Atlanta Hawks hofft darauf, das starke Finish der letzten Saison in diese Spielzeit übertragen zu können.

Vor allem für die Hawks wird es allerdings schwer, scheint in der Spitze noch etwas Erfahrung und Klasse zu fehlen, um Atlanta zu einem tatsächlichen Playoff-Team zu machen.

Die Washington Wizards haben diese Klasse mit Bradley Beal zwar, doch den Wizards scheint die nötige Unterstützung für Beal zu fehlen, so dass ein weiteres Jahr ohne Playoffs für die Wizards anstehen könnte.

Zu guter Letzt bleiben die Charlotte Hornets, die nach dem knappen Verpassen der Playoffs und dem Abgang von Kemba Walker, gar nicht so genau wissen wo sie stehen. Beim Blick auf den Kader, gibt es allerdings wenig Grund zur Zuversicht.

Wie immer folgen nun noch einmal die Bilanzen des Vorjahres, bevor wir den genaueren Blick auf die einzelnen Teams richten.

Teams (Bilanz letzte Saison):

  • Orlando Magic (42-40)
  • Charlotte Hornets (39-43)
  • Miami Heat (39-43)
  • Washington Wizards (32-50)
  • Atlanta Hawks (29-53)

 Atlanta Hawks

Tatsächlich konnten die Atlanta Hawks die Erwartungen der letzten Saison ein wenig übertreffen. Denn vor allem in der zweiten Saisonhälfte profitieren die Hawks von der teilweise nicht ganz so intensiven Spielweise der Gegner und überzeugten dabei selbst. So erzielten sie 29 Siege, setzten sich damit ein wenig vom Ende der Eastern Conference Tabelle ab und hatten dabei das Glück, dass sich Rookie Trae Young hervorragend entwickelte. So wurde er sogar noch einmal zu einem ernstzunehmenden Kandidaten für den Rookie of the Year Award, zog am Ende aber doch den Kürzeren.

Vor allem diese gute Entwicklung Youngs steht sinnbildlich für den Aufschwung, der in Atlanta zu verspüren ist. Die Erwartungen vor der Saison sind zwar noch nicht exorbitant hoch, doch große Optimisten sprechen sogar schon von einer Playoff-Qualifikation.

Der Blick auf den Kader verrät, dass punktuelle Veränderungen vorgenommen wurden bzw. vorgenommen werden mussten. Kent Bazemore, Miles Plumlee und Alex Poythrees gehören zu den namhaftesten Abgängen. Durch Dewayne Dedmon, Deyonta Davis, Justin Anderson, Omari Spellmann und Jaylen Adams wird die Liste der Spieler, die die Hawks verließen oder verlassen mussten ergänzt, was offenlegt, dass insgesamt nicht allzu viel Qualität verloren ging.

Im Gegenzug sind Evan Turner, Allen Crabbe und Jabari Parker Neuzugänge, die die Mannschaft verstärken werden. Chandler Parsons und Damian Jones stießen ebenfalls zur Mannschaft und in der Draft sicherte man sich die Dienste von den viel versprechenden Talenten De’Andre Hunter und Cam Reddish.

Dazu entschied sich auch der mittlerweile 42-jährige Vince Carter eine Saison dran zu hängen, so dass er dem jungen Team mit seiner Erfahrung zur Seite stehen wird.

Die Hawks haben also einen etwas verbesserten Kader und hoffen natürlich die gute Entwicklung fortsetzen zu können.

Nachdem es im letzten Jahr offensiv schon recht gut lief, muss in diesem Jahr aber dringend die Defensive verbessert werden. Mit 119,4 kassierten Punkten pro Spiel hatten die Hawks die mit Abstand schlechteste Verteidigung, worin sich das Verpassen der Playoffs schnell begründen lässt.

Coach Lloyd Pierce kann und muss mit seinem neuen Personal an der Entwicklung arbeiten, konnten die Hawks in den ersten vier Spielen der Pre-Season noch nicht überzeugen.

Trae Young und John Collins gehen als die größten Talente der Hawks voran und werden alles versuchen, die Entwicklung weiter in die richtige Richtung zu treiben. Eine Verbesserung zur Vor-Saison scheint möglich und es ist zu hoffen, dass die junge Mannschaft die richtige Arbeitsmoral mitbringt, um an den richtigen Schrauben zu drehen. Eine mögliche Starting Five könnte sich wie folgt gestalten:

1 Trae Young

2 Cam Reddish

3 De’Andre Hunter

4 John Collins

5 Alex Len

 

Die Bank:

DeAndre Bembry, Evan Turner, Kevin Huerter, Allen Crabbe, Chandler Parsons, Jabari Parker, Damian Jones, Bruno Fernando,

Coach: Lloyd Pierce

 

Washington Wizards

Die Washington Wizards erlebten auch im Jahr 2018-19 eine enttäuschende Saison und konnten den hohen Erwartungen einmal mehr nicht standhalten. Nur 32 Siege standen am Ende der Saison auf der Habenseite der Wizards, doch zugegebenermaßen hatten sie auch ein wenig Pech.

Von der geplanten Starting Five der letzten Saison konnte nur Bradley Beal alle Spiele bestreiten, John Wall verletzte sich nach 32 Spielen an der Achillessehne, Dwight Howard brachte es nur auf neun Spiele und auch Otto Porter und Markieff Morris kamen nur knapp an die Hälfte der möglichen Spiele, weil sie getradet wurden. Dementsprechend stark veränderte sich der Kader in der letzten Saison und insgesamt 25 verschiedene Spieler wurden eingesetzt.

Leider waren die Leistungen aber doch noch zu gut, um eine gute Position in der Draft zu ergattern, so dass es am Ende nur der neunte Pick wurde.

Dieser wurde genutzt, um den aus Japan stammenden Rui Hachimura zu verpflichten. Der 21-jährige soll den Wizards sofort helfen und ein wichtiges Puzzleteil für die Zukunft sein.

Mit den Abgängen von Thomas Satoransky, Jeff Green, Bobby Portis, Jabari Parker, Trevor Ariza und Dwight Howard verließen nämlich einige durchaus fähige Spieler die Wizards. Allerdings sind die Namen hier auch etwas größer als die tatsächliche Leistungsfähigkeit, konnte außer Satoransky kaum ein Spieler wirklich bleibenden Eindruck hinterließen.

Rookie Hachimura ist dabei aber nur einer der Neuzugänge, der die Abgänge auffangen soll. Mit Davis Bertans, CJ Miles, Ish Smith, Moritz Wagner und Isaiah Thomas schlossen sich weitere Akteure den Wizards an. Ergänzt wird die Liste durch die Rookies und jungen Spieler Admiral Schofield, Isaac Bonga und Jemerrio Jones.

Coach Scott Brooks hat also auf einigen Positionen eine etwas größere Auswahl, allerdings ist auch klar, dass außer Bradley Beal kein Spieler die ganz große Klasse mitbringt.

Beal geriet zum Ende der Pre-Season zudem noch einmal in die Schlagzeilen. Er verlängerte seinen Vertrag bis 2021-22 inkl. Spieler-Option für 2022-23 und verdient in den letzten beiden Jahren 72 Millionen Dollar.

Die Weichen für die Zukunft scheinen mit Beal und Wall in Washington also vorerst gestellt und nun gilt es in dieser Saison herauszufinden, wer die entsprechenden Lücken im Kader füllen kann. Aussichtsreiche Hoffnungen darf sich vielleicht sogar der Deutsche Moritz Wagner machen. Er spielte einige gute Partien in der Pre-Season und hat die Chance sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Dies bedarf zwar einen großen Schritt, aber dieser sollte ihm hier eher gelingen, als bei seinem vorherigen Club, den Los Angeles Lakers.

Letztlich wird sich in Washington aber alles im Bradley Beal drehen, dem es vermutlich nicht gelingen wird, ein insgesamtes schwaches Wizards-Team in die Playoffs zu führen. Doch die vielen jungen Spieler könnten Spaß machen, selbst wenn der Blick am Ende der Saison wohl eher Richtung Draft gehen wird. Mögliche Starting Five:

1 Ish Smith

2 Bradley Beal

3 CJ Miles

4 Rui Hachimura

5 Thomas Bryant

 

Die Reserve:

Isaiah Thomas, Justin Robinson, Chris Chiozza, Isaac Bonga, Jordan McRae, Troy Brown Jr, Admiral Schofield, Davis Bertans, Moritz Wagner, Ian Mahinmi

Coach: Scott Brooks

 

Miami Heat

Auch bei den Miami Heat waren die Erwartungen vor der letzten Saison groß und nach einer ruhigen Off-Season schienen die Playoffs ein absolut realistisches und erreichbares Ziel. Leider verlief die Saison aber nicht ganz so wie erhofft und das letzte Karriere-Jahr von Dwyane Wade endete mit dem enttäuschenden Verpassen der Playoffs. Vor allem gesundheitliche Probleme waren für die Nicht-Qualifikation verantwortlich, konnte nur Bam Adebayo alle 82 Spiele bestreiten.

Andere Leistungsträger wie Dragic, Waiters, Richardson, Whiteside oder Winslow verpassten zehn, zwanzig oder sogar mehr Spiele und ließen nie eine wirkliche Eingespieltheit aufkommen. Was jedoch zu erkennen war, war der große Wille und Kampfgeist der Heat, welcher sich auch über die Medienberichte in der Off-Season festigte.

Auch in diesem Zug wurde der Kader weiter umgebaut und neben Dwyane Wade verließ auch Unruhestifter Hassan Whiteside die Heat. Natürlich war dies ein schwerwiegender Abgang, genauso wie der von Josh Richardson, der im letzten Jahr einer der besten Heat-Akteure war.

Pat Riley wurde seinem Ruf als Top-Manager aber mal wieder gerecht und verhinderte nicht nur weitere Abgänge, sondern holte sich im Gegenzug viel Qualität nach Miami.

So wird Jimmy Butler die Mannschaft verstärken und die durch Richardsons Abgang entstandene Lücke, nicht nur schließen können, sondern die Mannschaft noch weiter nach vorne bringen. Dazu wurde Meyers Leonard als Big-Man geholt und sollte sich im Spielsystem vom Spoelstra gut zurecht finden. Der dritte erwähnenswerte Neuzugang konnte über die Draft nach Miami geholt werden. Tyler Herro wurde an 14. Stelle gedraftet und überzeugte in der Summer League und Pre-Season als unfassbar starker Scharfschütze, der sich bereits erste Vergleiche mit Klay Thompson verdiente.

Da neben den Neuzugängen auch die verletzten Akteure wieder fit zurückkehren, gehen die Heat mal wieder mit einer starken Mannschaft in die Saison, die vor allem durch die Klasse von Butler profitieren wird. Dazu wird man auch die Entwicklung der jungen Spieler, wie Adebayo oder Herro genau beobachten, könnten sie zu entscheidenden Faktoren für Miami werden – sowohl im positiven als auch im negativen Sinne.

Fraglos werden die Playoffs das Ziel sein und sollte die Gesundheit mitspielen, haben die Heat sogar die Chance, um den Heimvorteil mitzuspielen.

Allerdings hielten sich in den letzten Wochen auch Trade-Gerüchte, beispielsweise um Chris Paul, der die Heat verstärken könnte. Das Tausch-Material hätten die Heat und so geht die Verantwortung wieder in die Hände von Pat Riley, dem man aber zutrauen darf, die richtigen Entscheidungen für die Franchis treffen zu können.

Fakt ist jedoch, dass auch ohne Trade eine Menge möglich ist. Mögliche Starting Five:

1 Justise Winslow

2 Tyler Herro

3 Jimmy Butler

4 Kelly Olynyk

5 Bam Adebayo

 

Die Bank:

Goran Dragic, Dion Waiters, Kendrick Nunn, Duncan Robinson, Derrick Jones Jr, KZ Okpala, James Johnson, Meyers Leonard, Udonis Haslem

Coach: Eric Spoelstra

 

Charlotte Hornets

Der Blick auf die Charlotte Hornets wird vielen Fans im Vorfeld dieser Saison nicht leicht fallen. Denn es gibt durchaus gute Argumente, die dafür sprechen, dass die Hornets im kommenden Jahr eines der schwächsten Teams der Liga sein werden.

Dabei verpassten sie im vergangenen Jahr nur knapp die Playoffs und beendeten die Saison auf Platz 9, mit nur zwei Spielen Rückstand auf Platz 8.

Sicher stellte das erneut nicht wirklich zufriedenstellende Abschneiden in der Saison, bereits die Weichen, für eine enttäuschende Off-Season. Das Karriereende von Tony Parker ist dabei nur ein Teil, verließen mit Jeremy Lamb und Frank Kaminsky zwei weitere, solide Spieler den Kader. Den wichtigsten Abgang, den die Hornets keinesfalls ersetzen konnten, stellt jedoch Kemba Walker dar. Walker wurde nach der letzten Saison ins All-NBA-3rd-Team berufen und war verdientermaßen All-Star-Starter.

Er wurde nach Boston getradet und im Gegenzug kam Terry Rozier nach Charlotte.

Rozier ist gleichzeitig auch der namhafteste Neuzugang, kamen außer ihm noch PJ Washington und Cody Martin über die Draft nach Charlotte.

So wird allein beim Blick auf die Ab- und Zugänge klar, dass sich die Hornets klar verschlechterten.

Zudem hatten die Hornets auch wenig Spielraum im Kader, haben sie mit Batum, Rozier, Biyombo oder auch Williams gleich vier Akteure, die über 15 Millionen Dollar verdienen.

Sowohl in der Spitze als auch in der Breite, scheint die Mannschaft nicht gut genug besetzt, obwohl die Topverdiener vom Alter gerade in ihrer Prime sind oder diese beginnen. Auch die Rollenverteilung ist unklar und die Experten trauen Terry Rozier nicht zu, die Rolle von Kemba Walker übernehmen zu können.

So bleiben mehr Fragen als Antworten und Coach James Borrego wird sich überlegen müssen, wie er einerseits die jungen Spieler entwickeln kann und andererseits den älteren Spielern die Chance geben kann sich zu beweisen, um so vielleicht nochmal Tradewert zu generieren.

Die Playoffs sind letztlich kein realistisches Ziel für die Hornets und der Blick muss Richtung Draft gehen. Für mehr reicht die Qualität im Kader einfach nicht aus. Mögliche Starting Five:

1 Terry Rozier

2 Dwayne Bacon

3 Nicolas Batum

4 Miles Bridges

5 Cody Zeller

 

Die Bank:

Devonte Graham, Cody Martin, Kobi Simmons, Malik Monk, PJ Washington, Michael Kidd-Gilchrist, Marvin Williams, Bismack Biyombo, Willy Hernangomez

Coach: James Borrego

 

Orlando Magic

Kleinere Märkte oder Teams haben es in der NBA-Landschaft bekanntermaßen häufig schwer. Dazu gehören auch die Orlando Magic, die zwar in Florida nicht die schlechteste Lage haben, aber auf der NBA-Landkarte eigentlich nur zweimal wirklich groß auftraten – zu den Zeiten von Shaquille O’Neal und Dwight Howard. Sonst war es meistens ruhig um die Magic, die zwar im letzten Jahr in die Playoffs kamen, aber auch hier nicht für besonders viel Aufsehen sorgen konnten.

Ähnlich ruhig, wie es insgesamt also um die Magic ist, verlief auch die Off-Season, in der Kontinuität groß geschrieben wurde.

Nach dem durchaus zufriedenstellenden Abschneiden nach der Saison 2018-19 blieben große Veränderungen aus und mit Isaiah Briscoe, Troy Caupain, Jerian Grant und Jarell Martin verließen Spieler das Team, die wohl nur den eingefleischteren Fans ein Begriff sind.
Auf Seiten der Neuzugänge konnte immerhin Al-Farouq Aminu verpflichtet werden, der neben Rookie Chuma Okeke und Josh Magette, fraglos der bekannteste Akteur ist.

Interessant war zudem, dass die Verträge von Nikola Vucevic und Terrence Ross verlängert wurden, obwohl Beide das Team hätten verlassen können. Doch nach der Playoff-Qualifikation und mit dem Wissen, dass die Magic mit Gordon, Isaac, Bamba und Fultz einige viel versprechende, junge Spieler in ihren Reihen haben, entschlossen sich zwei der erfahrensten Akteure zu verlängern.

Vucevic geht als All-Star in die kommende Saison, ist mit 28 Jahren im besten Alter und wird die gute letzte Saison sicher bestätigen wollen. Auch von Gordon und Co. ist ein Sprung zu erwarten und so hofft Coach Steve Clifford natürlich, dass sich die erhoffte Entwicklung im Team zeigt und man damit sogar noch etwas besser als vergangene Saison abschließen kann.

Ein besonderes Augenmerk wird in dieser Saison zudem auf Markelle Fultz gerichtet sein. Nachdem der Nummer 1 Pick des Jahres 2017 die letzten zwei Jahre fast komplett verpasste und mit einer merkwürdigen Schulter-Verletzung zu kämpfen hatte, will er jetzt angreifen und beweisen, dass seine Draft-Position letztlich kein Fehler war. Doch man wird abwarten müssen, wie er sich schlägt und gleichzeitig genau schauen müssen, wie Coach Clifford mit Überbelegungen auf einigen Positionen umgehen wird. Mit Isaac, Gordon, Aminu, Ross und vielleicht sogar Carter-Williams hat er gleich fünf Akteure, die auf der Small Forward-Position spielen können. Gleichzeitig wird er Vucevic als Leistungsträger genug Minuten als Center geben müssen, aber auch Bamba die Chancen geben wollen, sich als einer der Top-Hoffnungsträger beweisen zu können.

Den Magic steht eine vielversprechende, aber auch nicht ganz einfache Saison bevor, bei der der Heimvorteil erreicht werden könnte, wenn sich das Team wie erhofft entwickelt und alles gut läuft. Die Starting Five wird aller Voraussicht wie folgt aussehen:

1 DJ Augustin

2 Evan Fournier

3 Jonathan Isaac

4 Aaron Gordon

5 Nikola Vucevic

 

Ein Auszug der Bank:

Markelle Fultz, Michael Carter-Williams, Josh Magette, Terrence Ross, Wes Iwunde, Michael Frazier Jr, Al-Farouq Aminu, Jonathan Isaac, Mo Bamba, Khem Birch

Coach: Steve Clifford

Prognose:

Der Blick auf die einzelnen Teams zeigt vor allem eins – in der South East Division fehlt das absolute Top-Team und mit den Heat und Magic gibt es eigentlich nur zwei Teams, die mit Butler und Vucevic zwei Spieler im Kader haben, die zu den besten 20-30 der Liga gehören.

Gleichzeitig zeigt die Division jedoch auch, wie viel Talent in der Liga steckt. Trae Young und John Collins von den Hawks, Bam Adebayo und Tyler Herro von Miami, oder die junge Garde um Gordon, Bamba, Isaac und Fultz in Orlando lassen Besitzer und Fans mit Freude Richtung Zukunft blicken.

Natürlich bleibt an dieser Stelle aber die Frage, wie sich die Division in dieser Saison gestalten wird. Nachdem im letzten Jahr nur die Hornets die Playoffs erreichen konnten, sehen die Chancen der einzelnen Mannschaften in diesem Jahr etwas besser aus.

Als Topfavorit der South East Division starten die Miami Heat in die Saison. Mit Jimmy Butler und einem gesunden Kader, stehen ihre Chancen am besten die Playoffs zu erreichen. Coach und Kader sind erfahren genug und nach dem enttäuschenden Abschneiden der letzten Saison sollte der Schritt in die Playoffs eigentlich kein Problem sein. Dazu haben sie in der Spitze mit Butler die Qualität sogar den Heimvorteil anzugreifen, auch wenn dazu eine gute Leistung aller Spieler nötig ist.

Ähnlich gute Chancen haben die Orlando Magic, die zwar auch einen All-Star in ihren Reihen haben, aber insgesamt doch nicht ganz so stark wie die Heat scheinen. Es könnte sich dabei erneut ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen beiden Teams entwickeln, da die Magic in der Off-Season ebenfalls einen guten Job machten. Trotzdem reicht es für Orlando am Ende nur für Rang 2.

Auf Rang 3 sollten sich in dieser Saison die Hawks vorschieben können. Zum einen kann man erwarten, dass die Entwicklung weiterhin so positiv verläuft, zum anderen wurde die Konkurrenz etwas schlechter.

Die Wizards werden dank Bradley Beal wohl Rang 4 abgreifen, doch im Vergleich zu Atlanta wird das Team aus Washington keine realistischen Playoff-Chancen und -Hoffnungen haben.

Die Charlotte Hornets verbleiben damit als letztes Team dieser Division. Walkers Abgang konnte nicht aufgefangen werden und das Level des Kaders konnte nicht gehalten werden. Den Hornets droht ein Abrutschen und sie laufen nicht nur Gefahr das schlechteste Team der Division, sondern auch der Eastern Conference oder sogar der Liga zu werden.

  1. Miami Heat (43,5 – OVER)
  2. Orlando Magic (41,5 – OVER)
  3. Atlanta Hawks (34,5 – OVER)
  4. Washington Wizards (27,5 – UNDER)
  5. Charlotte Hornets (23,5 – UNDER)

In Klammern befindet sich die prophezeite Anzahl an Siegen der einschlägigen Wettanbieter. OVER bzw. UNDER ist an dieser Stelle ein Tipp darauf, ob die Teams mehr (OVER) oder weniger (UNDER) Siege als die genannte Zahl erreichen werden.

Ranking und Vorschau Nr. 6 – Die Pacific Division

Mit einem Blick auf die Division, die in den letzten Jahren immer den größten Favoriten auf den Titel stellte, schließen wir unsere NBA-Vorschau für die Saison 2019-20 ab.

Die Pacific Division war mit den Golden State Warriors in den letzten Jahren immer eine besondere Division und sticht auch in diesem Jahr ein wenig heraus, auch wenn die Warriors nicht mehr das absolute Superteam sind.

Bekanntermaßen verließen Spieler wie Kevin Durant, Andre Iguodala oder Shaun Livingston die Mannschaft und hinterließen große Lücken. Auch die Verletzung von Klay Thompson darf an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben und lässt erahnen, dass die Warriors nicht mehr ganz die Klasse der letzten Jahre besitzen.

Doch nicht aufgrund der Tatsache, dass Golden State schlagbar scheint, sondern viel mehr aufgrund der Off-Season Moves der anderen Teams, ist die Pacific Division auch in diesem Jahr die vielleicht aufregendste der gesamten Liga.

Die beiden Mannschaften aus Los Angeles legten nämlich nach und konnten sich mit Anthony Davis (Lakers) bzw. Kawhi Leonard und Paul George (Beide gingen zu den Clippers) enorm verstärken und rutschten damit in den Favoritenkreis.

Auch die Sacramento Kings bastelten weiter an ihrem Kader und sollten mit einem weiteren Jahr Erfahrung noch etwas stärker sein als vergangenes Jahr.

Etwas unter dem Radar fliegen die Phoenix Suns, die sich im Vergleich zum Vorjahr jedoch auch ein wenig verbessert haben sollten, so dass die Fans zumindest auf ein paar mehr Siege hoffen dürfen.

Am Ende bestimmen aber natürlich die Lakers, Clippers und mit Abstrichen die Warriors das Geschehen der Pacific Division. Was darunter zu verstehen ist und wie die Division am Ende der Saison aussehen könnte, schauen wir uns an, nachdem uns noch einmal die Bilanzen der vergangenen Saison in Erinnerung gerufen haben.

Teams (Bilanz letzte Saison):

  • Golden State Warriors (57-25)
  • Los Angeles Clippers (48-34)
  • Sacramento Kings (39-43)
  • Los Angeles Lakers (37-45)
  • Phoenix Suns (19-63)

Phoenix Suns

Schon während der letzten Saison deutete sich an, dass die Phoenix Suns keinen Schritt in die richtige Richtung machen sollten. Die Mannschaft startete denkbar schlecht in die Saison und war eigentlich von Beginn am unteren Ende der Tabelle der Western Conference. Die Saison ist dementsprechend schnell erzählt, legte Devin Booker wieder gute Werte auf, begann DeAndre Ayton Fuß in der NBA zu fassen und versuchte das Management durch Mid-Season-Trades noch etwas aus dem Jahr herauszuholen. Die große Hoffnung, dass Booker und Ayton ein neues Super-Duo werden, konnte nicht bestätigt werden und so schlossen die Suns ihre Saison mit nur 19 Siegen ab, zwei weniger als noch in der Vorsaison.

In der Draft hätten sie dann an sechster Stelle draften können, doch ein etwas fragwürdiger Trade mit den Minnesota Timberwolves brachte Dario Saric nach Phoenix und letztlich nur den 11. Pick. Hier entschieden sich die Suns dann für Shooter Cam Johnson, ein so sicher nicht erwarteter Pick.

Ty Jerome war der zweite Rookie, den sich die Suns ins Team holten, doch damit war natürlich noch nicht die ganze Arbeit getan. Aron Baynes, Frank Kaminsky, Cheick Diallo und Jevon Carter sollen das Team ebenfalls verstärken. Die vermutlich wichtigste Verpflichtung war jedoch die von Ricky Rubio. Der WM-MVP soll Booker entlasten und den Suns endlich das Playmaking geben, was in den letzten Jahren fehlte.

Die Neuzugänge sind zwar alles keine Top-Spieler, werden aber im Vergleich zu den Abgängen eine klare Verbesserung darstellen. Verlassen mussten oder wollten die Suns nämlich TJ Warren, Josh Jackson, Dragan Bender, Troy Daniels, Richaun Holmes, Jamal Crawford, Jimmer Fredette und De’Anthony Melton.

Damit trennten sich die Suns auch von einigen jungen Spielern, die den Erwartungen in Phoenix nicht gerecht wurden.

Auch der Trainer wurde ausgetauscht und nachdem Kokoskov die Mannschaft nicht voranbringen konnte, soll nun Monty Williams versuchen die Entwicklung voranzutreiben und Struktur ins Spiel von Booker und Co. zu bringen.

Die Art der Verpflichtungen und die Tatsache, dass Williams der sechste Coach innerhalb der letzten sechs Jahre ist, legt jedoch offen, dass es in Phoenix nicht besonders organisiert zuzugehen scheint. Nicht umsonst stand Besitzer Robert Sarver immer wieder in der Kritik und sorgte mit verschiedensten Äußerungen und Handlungen immer wieder für Verwunderung.

Im neuen Jahr soll dank des neues GMs, James Jones, und des neuen Coaches aber alles besser werden. Das Team ist gespickt mit etwas erfahreneren Spielern, die Booker und Ayton auf den nächsten Schritten begleiten sollen. Es bleiben aber einige Fragen offen und besonders tief besetzt ist die Mannschaft auch nicht.

Eine Playoff-Teilnahme scheint unmöglich, so dass der Blick wieder Richtung Draft gehen wird. Gleichzeitig sollten die Suns aber unbedingt anfangen das Siegen zu erlernen, da Booker und Co. bisher kein Sieger-Gen bei den Suns entwickeln konnten.

Die Motivation und Aufbruchstimmung ist da, doch nach Jahren der Enttäuschung sollte man nicht zu viel von den Suns erwarten, vor allem weil die Konkurrenz im Westen sehr groß ist. Mögliche Starting Five:

  • 1 Ricky Rubio
  • 2 Devin Booker
  • 3 Kelly Oubre Jr.
  • 4 Dario Saric
  • 5 DeAndre Ayton

Die Bank setzt sich wie folgt zusammen:

Ty Jerome, Tyler Johnson, Jevon Carter, Mikal Bridges, Cam Johnson, Frank Kaminsky, Cheick Diallo, Aron Baynes

Coach: Monty Williams

Los Angeles Lakers

Tatsächlich besetzen die Los Angeles Lakers in der letzten Saison nur Rang 4 der Pacific Division, obwohl sie mit LeBron James den dominantesten Spieler des letzten Jahrzehnts in ihren Reihen hatten. James verletzte sich jedoch an Weihnachten und von diesem Tag, ging es für die Lakers bergab.

Nach durchwachsenem Start hatte sich das Team von Coach Walton phasenweise im Playoff-Mittelfeld gefangen, doch da auch Ball, Ingram und Co. mit ständigen Verletzungen zu kämpfen hatten, kam nie ein richtiger Rhythmus auf. Als James sich dann verletzte und kurz vor dem Ende der Trade-Deadline noch einen Trade für Anthony Davis forderte, kam anschließend heraus, dass die Lakers ihren kompletten jungen Kern abgeben wollten. Somit war die Teamchemie hinüber, die Ergebnisse wurden immer schlechter und die Saison war gelaufen. Dementsprechend verpasste man die Playoffs und musste eine ernüchternde Saison hinnehmen.

In der Off-Season kam es dann aber zum großen Knall. Endlich ging der erhoffte Anthony Davis Trade durch und mit einigen weiteren erfahrenen Neuzugängen, konnte man die Struktur des Teams besser an James Spiel anpassen.

Es veränderte sich also sehr viel in LA und mit Lonzo Ball, Brandon Ingram, Josh Hart, Moritz Wagner, Isaac Bonga, Reggie Bullock, Tyson Chandler und Lance Stephenson trennte man sich von einem Großteil der Spieler.

Im Gegenzug konnten mit Anthony Davis, Danny Green, Quinn Cook, Avery Bradley, Dwight Howard, Troy Daniels, Jared Dudley, Kostas Antetokoumpo und Talen Horton-Tucker ein absoluter Top-Mann (Davis) und einige solide Spieler nach LA geholt werden, auch wenn Spieler wie Bradley oder Howard schon ein wenig über ihren Zenit hinaus sind. Auch DeMarcus Cousins gehörte zu den Neuzugängen, allerdings verletzte sich der Big-Man erneut und wird wohl die gesamte Saison mit einem Kreuzbandriss verpassen.

Erfreulicherweise scheint die Einstellung und Chemie zwischen den neuen Spielern aber schon etwas besser zu passen und vor allem die defensiven Problemen sollten durch Spieler wie Bradley oder Howard angegangen werden können.

Zudem nahmen die Lakers auch einen Wechsel auf der Trainerbank vor. Luke Walton ging nach Sacramento und der erfahrene Frank Vogel wird das Team in der nächsten Saison anführen. Natürlich bleibt fraglich, wie Vogel mit James umgehen und zurecht kommen wird, hatten es die Trainer von James bisher nie besonders einfach.

Alles in allem ist der Kader aber mehr als ordentlich besetzt, da beispielsweise Kyle Kuzma gehalten werden konnte. Kuzma war im letzten Jahr einer der besten jungen Spieler, machte die drittmeisten Spiele und war hinter James der zweitbeste Scorer. Dementsprechend soll er nach James und Davis die dritte Option werden und somit einen wichtigen Part im Team der Lakers übernehmen.

Dazu konnten mit Rondo, McGee und Caldwell-Pope Spieler mit Qualität gehalten werden und auch Alex Caruso soll etwas zum Erfolg beitragen können.

Letztlich haben die Lakers mit James, Howard und Davis sogar drei Nummer 1 Picks im Kader, allerdings ist Howard schon lange nicht mehr die dominante Figur unter den Körben. Gleiches gilt auch für Spieler wie Rondo oder Bradley, die ihre beste Zeit vermutlich hinter sich haben. Doch sie scheinen sich neben James zurecht finden zu können und wenn LeBron in seiner 17. Saison zurückschlagen kann und nochmal zu alter Form findet, muss man die Lakers zu den Titelfavoriten ziehen.

Nach einer Saison ohne Playoffs, jeder Menge Zeit, um die Verletzung auszukurieren und nachdem er mit Davis endlich seinen Wunschspieler bekam, wird LeBron hochmotiviert in die Saison gehen, was in den letzten Jahren für keinen Gegner Gutes bedeutete.

Natürlich ist die Konkurrenz im Westen groß, doch bisher sagten die Lakers-Akteure die richtigen Sachen und präsentierten sich hochprofessionell. Bringen sie diese Professionalität auch in die Saison, haben die Lakers eine gute Chance Meister zu werden. Mögliche Starting Five:

  • 1 Rajon Rondo
  • 2 Danny Green
  • 3 LeBron James
  • 4 Anthony Davis
  • 5 JaVale McGee

Die Bank wird sich aus folgenden Spielern zusammensetzen:

Alex Caruso, Quinn Cook, Avery Bradley, Kentavious Caldwell-Pope, Troy Daniels, Jared Dudley, Kyle Kuzma, Kostas Antetokounmpo, Dwight Howard

Coach: Frank Vogel

Sacramento Kings

Auch wenn die Sacramento Kings im letzten Jahr zum dreizehnten mal in Folge die Playoffs verpassten, gehörten sie zu den positiven Überraschungen der letzten Saison. Am Ende fehlten zwar neun Spiele für die Playoff-Qualifikation, doch lange sah es im März so aus, als hätten die Kings eine tatsächliche Chance sich zu qualifizieren.

Das Scheitern war letzten Endes aber kein Drama, blickte man auf eine starke Saison zurück, in der sich verschiedene Spieler hervorragend entwickeln konnten. Allen voran ist hier De’Aaron Fox zu nennen, der seinen Punkte-, Assist- und Effizienz-Wert enorm steigerte und unter Beweis stellte, warum seine Draft-Position (#5) gerechtfertigt war.

Daher wird er in der nächsten Saison auch einer der Anführer sein, von einer Mannschaft, die sich nicht entscheidend veränderte. Zwar ließen die Kings mit Willie Cauley-Stein ihren Starting Center ziehen, doch mit Burks, Mason, Brewer, Koufos und Johnson verließen ansonsten nur Spieler das Team, die keine große Rolle inne hatten.

Mit Dewayne Dedmon und Richaun Holmes will man das Loch auf der Center-Position stopfen, außerdem konnte man mit Trevor Ariza und Cory Joseph zwei erfahrene Akteure nach Sacramento holen, die wissen, wie man Playoff-Basketball spielt. Kyle Guy, Justin James und Tyler Lydon runden die Liste der Neuzugänge ab, so dass klar wird, dass man auf Kontinuität setzt und versuchen wird die Mannschaft weiter zu entwickeln.

Leider entwickelte sich zum Ende der Pre-Season aber eine unschöne Situation. Die Kings boten Buddy Hield einen neuen Vertrag über vier Jahre und 90 Millionen Dollar an, doch Hield fand das nicht genug und sagte, dass er sich einen neuen Verein suchen werde, wenn die Kings ihr Angebot nicht verbessern. Nachdem es zuletzt viele gute Nachrichten aus Sacramento gab, war dies sicherlich ein kleiner Dämpfer und man wird abwarten müssen, wie sich die Situation um Hield entwickelt.

Ansonsten überwiegt aber weiterhin die Zuversicht, erhofft man sich vor allem von Fox und Marvin Bagley die nächsten Schritte in der Entwicklung Richtung Top-Spieler. Die Mannschaft ist zudem tief besetzt und bekommt mit Luke Walton einen neuen Coach an die Seitenlinie, der schnelles Spiel mag, den Dreier zu nutzen weiß und auch von jungen Spielern gemocht wird.

Greift sein Konzept und können die Spieler den Erwartungen gerecht werden, ist gut vorstellbar, dass die Kings die 39 Siege aus dem letzten Jahr übertreffen. Die Eingespieltheit im Kader ist groß, der Wille und Kampfgeist ist auch vorhanden und selbst individuell haben die Kings genug Akteure im Kader, die die Gegner vor einige Schwierigkeiten stellen können.

Am Ende bleibt natürlich die Frage, ob die Erfahrung ausreicht. Zudem ist die Konkurrenz so stark, dass sich auch defensiv einiges verbessern muss, damit der Erfolg Einzug hält. Die Rotationen auf den großen Positionen scheinen auch noch nicht klar, so dass man keinesfalls verkennen darf, dass sich die Kings in einem Prozess befinden, der noch lange nicht abgeschlossen scheint.

Trotz allem darf man der Saison positiv entgegen sehen und darauf hoffen, dass die Kings die gute letzte Saison bestätigen und damit vielleicht zu einem Playoff-Kandidaten werden können. Mögliche Starting Five:

  • 1 De’Aaron Fox
  • 2 Buddy Hield
  • 3 Harrison Barnes
  • 4 Marvn Bagley
  • 5 Dewayne Dedmon

Die Bank könnte sich wie folgt gestalten:

Cory Joseph, Yogi Ferrell, Kyle Guy, Bogdan Bogdanovic, Justin James, Trevor Ariza, Nemanja Bjelica, Richaun Holmes, Harry Giles III, Caleb Swanigan

Coach: Luke Walton

Los Angeles Clippers

Für die Los Angeles Clippers beginnt in der Saison 2019-20 eine neue Zeitrechnung. Warum liegt auf der Hand, konnten sie mit Kawhi Leonard und Paul George zwei unfassbar starke Spieler verpflichten, durch die die Clippers sofort zu einem Titelkandidaten werden.

Doch gehen wir zunächst einen Schritt zurück und werfen einen Blick auf die vergangene Saison, in der die Clippers erstaunlich stark starteten und besser spielten, als man erwartete. Bis zum All-Star Break hielt man sich immer noch im klar positiven Bereich, zeigte aber ein wenig Stagnation im Spiel. Als dann Tobias Harris nach Philadelphia getradet wurde, schien klar, dass der Blick Richtung Draft geht und die Playoffs keine Rolle mehr spielen sollten. Doch das Team von Doc Rivers überzeugte nach dem All-Star Game so sehr, dass sie doch die Playoffs erreichen konnten und hier in der ersten Runde sogar zwei Spiele gegen die Golden State Warriors gewinnen konnten.

Somit war zwar klar, dass die Draft nicht von Belang für die Clippers sein würde, doch in Anbetracht des Erfolges konnte man mit dem Ende der Saison zufrieden sein.

Noch zufriedener waren die Clippers aber sicherlich als die Off-Season zu Ende war. Zwar mussten sie sich von Danilo Gallinari, Shai Gilgeous-Alexander, Wilson Chandler und Garrett Temple trennen, doch was im Gegenzug ertradet wurde bzw. im Free-Agent Markt abgegriffen werden konnte, ersetzt die Abgänge auf sämtlichen Ebenen.

Paul George und Maurice Harkless kamen per Trade nach Los Angeles und Kawhi Leonard, Patrick Patterson und Rodney McGruder schlossen sich über die Free Agency den Clippers an.

Kawhi Leonard überragt dabei natürlich alle, wurde er im vergangenen Jahr nicht nur Champion, sondern auch Finals MVP. Gemeinsam mit Paul George, den man aus Oklahoma City loseisen konnte, bildet er eines der Stärksten, wenn nicht sogar das stärkste Flügel-Duo der Liga.

Dazu bilden sie gemeinsam mit Patrick Beverly einen Backcourt, der defensiv im 1-gegen-1 kaum zu überwinden scheint.

Dazu ist auch der Rest des Kaders qualitativ gut besetzt und Coach Doc Rivers hat sogar die Optionen zu rotieren und unterschiedliche Starting Fives ins Spiel zu schicken.

Ein kleiner Wehrmutstropfen ist sicherlich die Gesundheit von Paul George. Er wurde in der Off-Season an beiden Schultern operiert und wird wohl den ersten Monat verpassen. Ein genauer Zeitpunkt seiner Rückkehr wurde noch nicht bekannt gegeben, so dass die Clippers zunächst andere Lösungen finden müssen.

Überstehen die Clippers die Zeit ohne George gut und schaffen sie es danach, ihn schnell einzubinden, werden sie nur sehr schwer zu besiegen sein, denn bereits im letzten Jahr wusste das mit Rollenspielern besetzte Team zu überzeugen. Der Titel kann also fraglos als Ziel ausgeben werden, ist das Potenzial im Kader fraglos vorhanden.

Sollte Georges Verletzung jedoch schlimmer sein, Leonard auch häufiger fehlen und dadurch nie wirklich ein Rhythmus aufkommen, ist die Mannschaft individuell zwar immer noch gut genug, um oben mitzuspielen, doch in den Playoffs dürfte es deutlich schwerer werden. Damit wollen sich die Clippers-Fans aber nicht beschäftigen, sind die Erwartungen zurecht sehr groß. Eine mögliche Starting Five könnte wie folgt aussehen:

  • 1 Patrick Beverley
  • 2 Paul George
  • 3 Kawhi Leonard
  • 4 JaMychal Green
  • 5 Ivica Zubac

 

Dementsprechend kämen von der Bank:

Lou Williams, Landry Shamet, Derrick Walton Jr, Jerome Robinson, Rodney McGruder, Maurice Harkless, Terance Mann, Montrezl Harrell, Patrick Patterson

Coach: Doc Rivers

Golden State Warriors

Nach Jahren der Dominanz gehen die Golden State Warriors nicht als Favorit in die Saison 2019-20. Nachdem sie im letzten Jahr die schweren Verletzungen von Kevin Durant und Klay Thompson verkraften mussten, reichte es am Ende zwar noch für die Finals. Hier hatte Steph Curry aber nicht genug Unterstützung neben sich, so dass die Warriors verloren.

Die Ernüchterung und Enttäuschung war aber nicht nur wegen des Verlustes der Finalserie groß, denn es war klar, dass Durant vermutlich die gesamte Spielzeit 2019-20 verpassen würde und auch Thompson bis zum All-Star Break fehlen wird.

Die gesamte Stimmung war also denkbar schlecht und wurde in den folgenden Wochen nicht besser. Kevin Durant entschied sich dazu die Warriors zu verlassen und damit eines der besten Teams aller Zeiten auseinander brechen zu lassen. Doch damit nicht genug, denn Shaun Livingston gab sein Karriere-Ende bekannt und auch Andre Iguodala kehrte den Warriors in einem Trade den Rücken. Damit ist die Liste der Abgänge aber noch nicht abgearbeitet. DeMarcus Cousins, Jordan Bell, Quinn Cook und Andrew Bogut verließen die Mannschaft ebenfalls und kurz vor Beginn der regulären Saison wurde bekannt, dass auch Alfonso McKennie die Mannschaft verlassen muss. Natürlich hinterließen die Abgänge riesige Lücken.

Allerdings war das Warriors-Front Office nicht untätig und schaffte es in einem überraschenden Move D’Angelo Russell nach Golden State zu lotsen. Neben ihm waren Willie Cauley-Stein, Alec Burks und Marquese Chriss die namhaftesten Neuzugänge, so dass schnell klar wird, dass das Niveau des Vorjahres nicht gehalten werden konnte. Außerdem wurde die Mannschaft verjüngt durch Spieler wie Alen Smailagic, Jordan Poole, Eric Paschall, Omari Spellman, Andrew Harrison und Glenn Robinson III.

Vor der Saison gibt es aus Sicht der Warriors also einige Fragen zu beantworten. Die größte wird wohl sein, wie die Mannschaft ohne Klay Thompson zurecht kommen wird, der noch einige Monate fehlt. In diesem Zuge ist auch wichtig, wie D’Angelo Russell integriert werden kann, könnte er allerdings zunächst von Thompsons Ausfall profitieren.

Die Frage ob die Playoffs noch realistisch sind, darf auch gestellt werden, selbst wenn mit Curry und Green ein noch immer sehr dominantes und starkes Duo für die Warriors auf Korbjagd gehen wird.

Am Ende ist Curry aber der einzige Spieler über 30 und trägt damit eine größere Verantwortung als je zuvor. Die Rollenspieler werden sich aufdrängen müssen und Coach Steve Kerr wird seinem jungen Team viel beibringen müssen. Die Upside der Mannschaft ist sicherlich erkennbar, allerdings könnte die fehlende Erfahrung und die Tatsache, dass es nach Curry, Green und Russell einen großen Leistungsabfall gibt, vielleicht sogar die Playoff-Qualifikation in Gefahr bringen.

Fakt ist, dass die Warriors nicht mehr das Superteam sind und die NBA allein dadurch wieder spannender wird. Was Curry und Co. aus der neuen Situation machen wird sehr interessant zu beobachten sein. Es wird auf jeden Fall nicht einfach, werden viele Gegner und Fans die Warriors fallen sehen wollen. Mögliche Starting Five:

  • 1 Steph Curry
  • 2 D’Angelo Russell
  • 3 Glenn Robinson III
  • 4 Draymond Green
  • 5 Kevon Looney

Die Bank:

Alec Burks, Jacob Evans, Andrew Harrison, Jordan Poole, Eric Paschall, Marquese Chriss, Omari Spellman, Willie Cauley-Stein

Coach: Steve Kerr

Die NBA-Teams und ihre Stadien – Interaktive Karte

Wir haben hier eine interaktive Karte erstellt, auf der ale NBA-Teams mit ihren Stadien gezeigt werden. Zusätzliche Informationen wie die Zuschauerkapazität, das Erbauungsjahr sowie die Stadionkosten werden angezeigt, wenn man mit der Maus über das Symbol fährt oder auf dem Mobilgerät dieses anklickt.

Basketball & NBA Wettarten

Wetten auf Basketball haben insbesondere in den USA eine lange Tradition, denn dort ist die Sportwette zum Teil beliebter als in England, dem Mutterland des Wettens. Das Wetten aus Basketball hat einige Besonderheiten und Tricks, die Wettanbieter manchmal anwenden und die man beachten sollte. Wir stellen euch hier die besten Anbieter vor, erklären ein paar Begriffe und präsentieren interessante Fakten. Zuerst unsere Lieblingsanbieter für Basketball. Die besten drei Anbieter:

Betway – Der beste Allrounder und ein zuverlässiger Wettanbieter. Bei der Moneyline für die BBL haben sie mit die stärksten Quoten und beim Spread sind sie noch immer solide. Außerdem gibt es bei uns einen 100€ Exklusivbonus.

PinnacleSports – Sicherlich ein Hinweis, den man auf nicht sehr vielen deutschsprachigen Wettseiten sieht. PinnacleSports hat seine Ursprünge im nordamerikanischen Raum und ist sicherlich in der Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig, aber wer gerne Einzelwetten auf die US-Sport, Tennis oder Fußball abschließt kann einfach nicht auf PinnacleSports verzichten und das obwohl es KEINEN Bonus gibt für Neukunden. Warum das? Ganz einfach, da niemand so unglaublich hohe Quoten und so hohe Limits hat, insbesondere bei der NBA und anderen US-Ligen. Haben die anderen beim Spread 1,91 zu 1,91, hat PinnacleSports eine 1,95 zu 1,95 und das macht sich auf Dauer im Geldbeutel bemerkbar! Außerdem zahlt man bei diesem Anbieter keine Wettsteuer wenn man Kunde aus Deutschland ist. Ein Umstand, den man nicht unterschätzen sollte, da man hier bei JEDER Wette 5% mehr bekommt, die nicht an den Staat „abgedrückt“ werden müssen.

Bet365 (Details und Test) – Dieser Anbieter hat eine unglaubliche Anzahl an Basketball-Ligen und Wetten. Hinzu kommen unzählige kostenlose (!!!) Livestreams, inklusive der NBA, die man als Kunde schauen kann. Dazu gehören auch exotische Ligen wie die philippinische Basketball-Liga.

Moneyline Wette

Der Begriff Moneyline kommt aus den USA und heißt nichts anderes als „endgültiges Ergebnis“, also das Ergebnis inklusive aller Verlängerungen. Dies ist natürlich die Grundwette und der Indikator für Stärke und Schwäche der Teams. Der Begriff Moneyline taucht zwar nicht mehr so oft auf deutschsprachigen Seiten auf, aber er kommt auf US-Seiten vor, so dass man ihn zumindest kennen sollte.

Spread Wette

Für jeden ernsthaften Sportwetten DIE wichtigste Wettart, denn sie verschafft einem die hohe Quote. Was wird dabei gemacht? Der Wettanbieter versucht die Leistungsunterschiede zwischen zwei Teams durch vorher zugeteilte Punkte auszugleichen. Dabei werden dem Favoriten Punkte entzogen und dem Außenseiter die gleiche Anzahl an Punkten zugeschrieben. Ein Beispiel vom 04.01.2015, das Spiel Eisbären Bremerhaven – Alba Berlin. Bremerhaven hatte vor dem Spiel eine 5,25 und Alba eine 1,16 (Quoten von Betway.com), womit der Favorit sehr eindeutig war. Wer nun gerne weniger Risiko als einen Bremerhaven Sieg oder bei Alba eine höhere Quote haben wollte, musste auf den Spread ausweichen. Dieser lag bei 9,5 Punkten (bei den Spreads bewegen wir uns wegen den feinen Unterschieden immer in 0,5 Schritten), so dass die Quoten lauteten: +9,5 Bremerhaven 1,90 – -9,5 Alba 1,90. Übersetzt: Wettet man auf -9,5 Alba, dann muss Alba mit 10 oder mehr Punkten Abstand gewinnen damit die Wette gewonnen wurde. Wettet man auf +9,5 Bremerhaven, dann muss Bremerhaven mit WENIGER als 9,5 Punkten Abstand verlieren oder eben gewinnen damit die Wette gewonnen wird. WICHTIG: Bei den Spreads zählt immer das Endergebnis inklusive aller Overtimes!

Point Line

Die Point Line ist eine Angabe, bei der es um die Anzahl der Punkte geht, die im Spiel fallen. Geht es um die Gesamtanzahl der Punkte, dann zählen auch ALLE Overtimes mit, aber es gibt auch Wetten auf die Punktanzahl einzelner Viertel, einer Halbzeit usw. Dabei wird eine Linie festgelegt, die der Wettanbieter für die wahrscheinlichste Anzahl an Punkten hält und man hat die Wahl „über“ oder „unter“ zu wetten.

NBA Wetten inklusive Unentschieden

Bei einigen Anbietern wird man auch Wetten sehen, die ein Unentschieden beinhalten. Hierbei zählt dann natürlich ausschließlich die reguläre Spielzeit. Dieses Produkt dient jedoch vor allem dem Buchmacher, denn es macht eine Wette noch schwieriger. Wir würden immer zu einer Moneyline raten!

Saisonwetten

Die bekannteste Saisonwette ist natürlich die auf den Meister, aber bei den größeren Ligen gibt es auch Wetten darauf wer in die Playoffs kommt oder wie weit ein Team in den Playoffs kommt. Für die NBA gibt es sogar eine ausgezeichnete Wette und zwar die über die Anzahl der Regular Season Siege. Hier wird eine Zahl Angeboten und dann kann auf ein „über“ oder „unter“ gewettet werden. In unseren Augen sind hier immer wieder großartige Wetten zu erwischen, da Teams die schwach auf Grund von Verletzungen waren oft zu negativ eingeschätzt werden, selbst wenn die Spieler in der neuen Saison wieder dabei sind.

NBA Wetten – Die Wettskandale

Ja, die gab und gibt es auch im Basketball. Der bekannteste bzw. legendärste hat es sogar als Thema in die 30for30 Reihe bei ESPN geschafft. Schaut auch die Doku mit dem Namen „Playing fort he mob“ an als die Mafia Basketball-Spiele frisierte um bei Wetten mehr Geld zu machen. Das war in Boston in den Jahren 1978-79, aber es gab auch den „point shaving scnadal“ aus der Saison 1950-51, in den sieben Schulen verwickelt waren. Und dann gab es natürlich auch den Skandal 2007. Wie immer gilt…wo die Versuchung groß ist, finden sich immer wieder Menschen, die das schnelle Geld wollen!

Unsere NBA Tipps

Werft regelmäßig einen Blick auf unsere immer topaktuellen NBA Wetttipps, welche von Experten für euch geschrieben werden, und euch zusätzlich zu interessanten Informationen schon vor dem Spiel einen Wett-Heimvorteil verschafft! Alle Sportwetten Tipps gibt es auf unserer Tipp-Seite.