National Football League – NFL Tipps – 2022/23

Schau Dir jetzt unsere NFL Tipps an! Knallharte Tacklings, spektakuläre Läufe, grandiose Pässe – und jede Menge Emotionen: Für all das und mehr steht die NFL.

Wer schafft es nach Glendale, Arizona? Im State Farm Stadium, der Heimstätte der Arizona Cardinals, wird im Februar 2023 der Super Bowl LVII ausgetragen. Zum 57. Mal sucht die NFL dann nach einem Champion – und der Kreis der Titelkandidaten ist überschaubar. Geht man nach den Quoten der Buchmacher (Stand: September 2022), so besteht der engere Favoritenkreis aus fünf Teams.

NFL Wetten

 

Im folgenden Abschnitt machen wir Sie fit für die kommende Spielzeit und geben Ihnen nützliche Tipps rund um Wetten in der NFL. Von Tippstrategien über die Eigenheiten des American Footballs bis hin zu Favoriten-Rankings sind Sie bestens versorgt – und natürlich liefern wir wöchentlich Experten-Tipps!

Cincinnati Bengals vs. Los Angeles Rams Tipp
nfl
Der Super Bowl 2023 steht an. Wir haben die Favoriten gecheckt und die Infos zum Thema Streaming und Halbzeitshow.
Buffalo Bills vs. Miami Dolphins
nfl
Wer kann sich im mit Spannung erwarteten Duell durchsetzen? Hier unser Tipp inklusive Quoten für das Spiel am 15.01.2023.
Tampa Bay Buccaneers vs. Dallas Cowboys
nfl
Hinter den Bucs liegt eine Saison zum Vergessen: Trotz eines nominellen Top-Kaders kam das Team nie wirklich in Fahrt.
Las Vegas Raiders vs. Kansas City Chiefs
nfl
Die Chiefs um Pat Mahomes stehen aktuell bei 13:3 Siegen und sind damit Frontrunner im Rennen um die AFC-Krone.
Buffalo Bills vs. New England Patriots
nfl
In Week 18 der NFL werden die letzten Playoff-Plätze vergeben und die finalen Seedings festgezurrt - inklusive Heimvorteil.
Cincinnati Bengals vs. Buffalo Bills
nfl
Bengals gegen Bills - dieses Duell verspricht ein Ritt auf Messers Schneide zu werden. Warum?
Kansas City Chiefs vs. Denver Broncos
nfl
Schon ein Sieg in Week 17 gegen die Denver Broncos könnte reichen! Hier unser Tipp mitsamt Wettquoten für das Spiel am 01.01.2023 um 19:00 Uhr.
Kansas City Chiefs - Mahomes
nfl
Am 24.12.2022 treffen die Kansas City Chiefs auf die Seattle Seahawks. Die Chiefs starten als Tabellenführer. Seattle wiederum rangiert in der NFC Wes...
nfl
Top-Duell in der NFC East! Die Dallas Cowboys empfangen die Philadelphia Eagles. Hier kommt unser Tipp dazu inklusive Wettquoten für das NFL-Spiel in ...
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Die wichtigsten Termine der NFL Saison 2022/23

  • 9. September 2022: Start Regular Season
  • 8. Januar 2023: Ende Regulär Season
  • 14./15. Januar 2023: Wild Card Play-offs
  • 21./22. Januar 2023: Divisional Play-offs
  • 29. Januar 2023: Championship Games
  • 5. Februar 2023: Pro Bowl
  • 12. Februar 2023: Super Bowl LVII in Glendale

Für die NFL Tipps benötigen Sie noch die entsprechende Plattform. Wir haben für Sie die beliebtesten Wettanbieter Deutschlands herausgesucht. Darüber hinaus können Sie auf einem Blick sehen, welche Boni und Umsetzungsbedingungen erfüllt sein müssen. Wir empfehlen Ihnen aber vorher die Bewertungen durchzulesen. Danach können Sie sich in wenigen Minuten anmelden und loslegen!

NFL Tipps – Worauf ist beim Wetten zu achten?

So unterschiedlich wie American Football im Vergleich zu anderen Sportarten ist, so verschieden sind auch die Wettmärkte, die von Buchmachern für Spiele und NFL Wetten angeboten werden. Schon seit dem Bestehen der National Football League sind Wetten auf den Ausgang der NFL-Duelle ein großes Thema.

Was lange nur amerikanischen Buchmachern vorbehalten war, ist aufgrund der gestiegenen Popularität des Sports längst über den Atlantik geschwappt. Wettanbieter mit europäischer Lizenz bieten Kennern und Anhängern der knallharten Sportart ein vielseitiges Angebot, um sich die Spiele mit einer platzierten NFL Wette zu versüßen.

Wir geben Ihnen einen Eindruck davon, welche Wettanbieter sich für NFL Wetten besonders eignen und insbesondere worauf bei der Wettauswahl beim American Football zu achten ist.

Welcher Buchmacher empfiehlt sich besonders für NFL Wetten?

In Deutschland dominiert König-Fußball, und genau darauf haben sich Wettanbieter im europäischen Raum auch konzentriert. Wetten auf American Football, im speziellen auf Spiele der NFL, werden höchstens einmal im Jahr beworben, immer dann, wenn im Frühjahr das Highlight der Saison, der alljährliche Super Bowl stattfindet. Doch nicht weniger interessant sind die Begegnungen während der laufenden NFL-Saison.

Meist werden die Spiele von den Wettanbietern nicht so in den Fokus gerückt, wie vergleichsweise ein Spiel der Fußball Bundesliga, dennoch wird auf kein NFL-Saisonspiel verzichtet. Viele der von uns getesteten Buchmacher haben den Trend der letzten Jahre bereits erkannt, was an der verbesserten Einordnung von American Football in der Liste der beliebten Sportarten zu beobachten ist, und bieten verstärkt NFL-Wetten an.

Die besten American Football Wettanbieter für NFL Wetten sind vor allem Buchmacher, die auch sonst ein sehr internationales Portfolio vorweisen können. Unsere NFL Tipps können Dir beim Wetten helfen!

Bei den Buchmachern beliebte Sportarten wie Tennis, Eishockey, Handball und Basketball nehmen zwar einen noch höheren Rang ein, jedoch folgt dahinter schon American Football. Manchmal liegen die Wetten bei den Anbietern aber auch im Verborgenen und sind erst durch mehrere Klicks oder eine explizite Suche auffindbar. Dennoch gibt es keinen modernen Wettanbieter, der NFL Wetten nicht in seinem Programm führt, jedenfalls keinen der von uns getesteten Buchmacher.

Prinzipiell ist kein Anbieter besonders hervorzuheben. Sämtliche Buchmacher aus unserem Anbietervergleich können wir ausnahmslos weiterempfehlen. Von unseren NFL Wetten-Experten erfahren Sie zu aktuellen Spielen, welcher Buchmacher sich gerade am meisten lohnt. Obendrauf lässt sich mit der Neueröffnung eines Spielerkontos oft ein saftiger Wettbetrag hinzuverdienen, da die von uns empfohlenen Wettpartner neuen Sportkunden immer einen attraktiven Willkommensbonus in Aussicht stellen.

Wetten Sie darauf, wer Meister wird oder auf einzelne Spiele, Spieler oder Tore. NFL-Wetten sind nicht nur zurzeit des Super Bowls interessant, denn die Saison ist lang und trotzdem kurzweilig. Übrigens, nicht nur die Super Bowl Wettquoten, sondern die für jedes Spiel werden von uns verglichen. Die beste Wettquote finden Sie dann in unseren NFL-Tipps.

 

Die beliebtesten Wettmärkte beim American Football?

Beim American Football unterscheidet sich das Wettangebot deutlich von anderen Sportarten. Verglichen mit Formel 1, eSport oder Darts ist das Angebot der NFL-Wetten deutlich geringer. Wie bei amerikanischen Spielen meist üblich, gibt es bei NFL-Spielen kein Unentschieden, was die Auswahlmöglichkeiten auf Sieg oder Niederlage eingrenzt. Treffen ungleiche Mannschaften aufeinander, wird dem besseren Team ein Handicap eingeräumt. Meist stehen dabei mehrere Handicap-Wetten zur Auswahl, je nachdem wie viel Vorsprung man einer Mannschaft zutraut.

Dazu gibt es eine ganze Reihe unterschiedlicher Wettmärkte auf die einzelnen Viertel (4 x 15 Minuten), sowie Über/Unter-Wetten auf die gesamte Spielzeit und natürlich auch auf die vier Quarter. Ebenfalls sehr beliebt bei NFL-Fans sind die Langzeit- oder Saisonwetten, da es in der Vergangenheit schon oft passiert ist, dass ein Außenseiter-Team den Super Bowl gewinnen konnte. Somit lassen sich mit geringem Risiko und dem richtigen Riecher manchmal hohe Erträge einfahren.

Ebenfalls zu den Langzeitwetten zählen Tipps auf die jeweiligen Divisionssieger sowie die späteren Conference-Gewinner. Auch hier winken zum Teil hohe Quoten, sofern man mit seinen NFL-Wetten auf das richtige Team setzt.

 

Worauf ist bei Wetten auf NFL-Spiele besonders zu achten?

Um langfristig Erfolg mit Wetten auf NFL-Spiele zu haben, ist es unerlässlich, die Wettanbieter vorher miteinander zu vergleichen. Nicht selten liegen die Quoten der Buchmacher weit auseinander. Deshalb empfiehlt es sich immer, mehrere Anbieter zu nutzen, um möglichst flexibel zu sein.

Unterstützend stellen wir aktuelle Tipps zur Verfügung, die nicht nur als Hilfestellung für die Wettauswahl dienen sollen, sondern auch den Buchmacher mit der jeweils höchsten Wettquote zu dem vorgeschlagenen Ereignis zeigen. Die Experten-Einschätzung inklusive angezeigter Quotenauswahl bietet natürlich keine Gewinngarantie, sondern dient lediglich als Empfehlung.

NFL Spiele

 

Die National Football League – Der steinige Weg bis zur umsatzstärksten Profiliga der Welt

Der Sport American Football wird begleitet von einer langen Tradition, die bereits über 120 Jahre Bestand hat. In den USA zog die Sportart schon um den Jahrhundertwechsel 1900 große Massen an. Spiele zwischen Universitäts-Mannschaften hatten schon damals oft mehr als 100.000 Zuschauer.

Die Profiliga NFL wurde erst lange Zeit später, im Jahr 1920, gegründet. Die teilnehmenden Teams traten in den ersten NFL-Jahren allerdings nur sporadisch gegeneinander an. Bis sich eine echte Football-Liga daraus formte, dauerte es aber über ein weiteres Jahrzehnt. Erstmals in zwei Divisionen wurde die NFL im Jahr 1933 unterteilt. Die Sieger der jeweiligen Ligen spielten damals schon ein Finale aus.

Die nächste wichtige Weiterentwicklung des Sports war die Einführung eines Spieler-Auswahlverfahrens, dem sogenannten Draft (ab 1936), damit sich die Vereine bei der Verpflichtung in den Fokus geratener College-Spieler nicht ständig überboten. Schon beim allerersten Draft bekam das damals schwächste Team der Saison für die nächste Spielzeit das erste Wahlrecht zugesprochen, um sich den aus ihrer Sicht besten College-Spieler aussuchen zu können.

Den nächsten großen Entwicklungsschritt der NFL gab es in den 1960er Jahren. Durch die Option der Verbreitung mittels Fernsehen boten sich der NFL auf einmal ganz neue Vermarktungsmöglichkeiten, um die Reichweite der Profiliga zu steigern. Allerdings weckte das größere Zuschauerinteresse gleichzeitig Begehrlichkeiten bei reichen Geschäftsleuten, die das Potenzial sofort erkannten.

Nachdem reiche Unternehmer vergeblich versucht hatten, sich in die NFL einzukaufen, um ein Teil des Kuchens abzubekommen, gründeten sie kurzerhand eine eigene Liga, die American Football League AFL. Dies spaltete die Anhängerschaft für einige Jahre in zwei Lager, bis beide Ligen sich im Jahr 1966 für einen Zusammenschluss von NFL und AFL entschieden, der für das Jahr 1970 geplant war. Die Zweigleisigkeit der konkurrierenden Ligen hatte sich zuvor stark auf den Draft ausgewirkt und Spielergehälter in kürzester Zeit in die Höhe getrieben.

Für die Übergangszeit einigten sich NFL und AFL auf einen gemeinsamen Draft, sowie die Austragung eines jährlichen Endspiels, den Super Bowl. Super Bowl Wetten sind inzwischen bei den Buchmachern ein Höhepunkt des Jahres.

Die NFL teilte sich fortan in die National Football Conference (NFC) bestehend aus 13 ehemaligen NFL-Vereinen und der American Football Conference (AFC), die zusammen aus 3 alten NFL-Teams und 10 Mannschaften der AFL geformt wurde. Dazu wurden die Divisionen in West, Central und East mit je vier oder fünf Teams unterteilt. Seitdem war der Erfolg von American Football, im speziellen aber der modernen National Football League, nicht mehr aufzuhalten.

In keiner anderen Sportart fließt so viel Geld wie beim American Football. Nicht einmal die Top-Ligen des europäischen Fußballs reichen annähernd an die Geldgeschäfte der US-amerikanischen Profiliga heran. Mit einem Umsatz von rund 13 Milliarden US-Dollar pro Jahr ist die NFL mit einigem Abstand die umsatzstärkste Sportliga der Welt. Mit unseren NFL-Tipps und NFL-Wetten folgen wir dieser Entwicklung.

American Football Spielregeln

Die Spielregeln beim American Football sind komplex. Wir fassen für Sie die wichtigsten Grundregeln zusammen, um zu verdeutlichen, was Spieler und Zuschauer auf der ganzen Welt so an dieser Sportart begeistert. Dabei gehen wir im Speziellen auf das Regelwerk der NFL ein.

Spielfeld

NFL Spielfeld

 

Das aktive Spielfeld (Grid-iron) beim American Football ist exakt 100 Yards lang (1 Yard = 0,914 Meter) und unterteilt in zehn Abschnitte, die je 10 Yards messen. Die Breite des Spielfeldes misst 53 Yards, also 48,46 Meter. Dazu gibt es in jeder Spielhälfte eine Endzone, die noch einmal eine Länge von 10 Yards misst und das Spielfeld an beiden Enden abschließt.

Am hinteren Ende der beiden Endzonen befindet sich das Goal, ein gepolsterter Pfosten mit Maßen von 10 Fuß (3,05 Meter), der an seinem oberen Ende eine Querstange trägt, an deren zwei Enden wiederum eine lange senkrechte Stange angebracht ist, die in der NFL 35 Fuß (10,66 Meter) in den Himmel ragt. Zwischen den zwei senkrechten Stangen liegen 18,5 Fuß (5,56 Meter).

Spieldauer eines NFL-Spiels

Die Spielzeit in der NFL beträgt 60 Minuten und ist aufgeteilt in vier Quarter zu je 15 Minuten. Nach 30 Minuten, also zwei absolvierten Quartern, findet eine Halbzeitpause von maximal 20 Minuten statt. Live-Wetten sind während der gesamten Spielzeit möglich, alle anderen NFL Wetten rund um die Uhr.

Spielstart – Aufstellung, Coin-Toss, Kickoff und Kickoff-Return

Jede Mannschaft besteht aus einer Angriffsreihe (Offense), einer Verteidigungsreihe (Defense) und einem Special Team. Auf dem Spielfeld gibt es immer eine angreifende und eine verteidigende Mannschaft, die aus je 11 Spielern besteht. Zu Spielbeginn wird das Angriffsrecht zwischen den Teams gelost (Coin Toss), und mit dem Kickoff der zuerst verteidigenden Mannschaft sowie dem folgenden Kickoff-Return des Angreifer-Teams beginnt das Spiel.

Den Start eines Spiels übernehmen immer die Special Teams einer Mannschaft. Nach der Halbzeit wechselt das Angriffsrecht automatisch zu der Mannschaft, die zu Spielbeginn zuerst verteidigen musste. Das angreifende Team versucht nach dem Kickoff als erstes versuchen, den Ball soweit wie möglich zurückzutragen (Kickoff-Return).

An dem Punkt, an dem der Ballfänger gestoppt wird, startet das eigentliche Spiel der Offensive. Nur in den seltensten Fällen gelingt es dem Ballfänger, direkt in die Endzone der gegnerischen Mannschaft zu laufen, um direkt einen Touchdown zu erzielen. Den richtigen Touchdown-Scorer zu tippen ist eine der beliebtesten NFL Wetten.

Aufstellung NFL

Spielablauf – In vier Spielzügen zum First Down

Der Angriffsreihe stehen immer vier Spielzüge (Downs) zur Verfügung, um 10 Yards zu überwinden und ein First Down zu erreichen. Ein First Down bedeutet die Offensive bekommt vier neue Versuche, um sich der Endzone der Gegner zu nähern. Um Raumgewinn zu erzielen, hat das Angriffsteam die Möglichkeit zwischen Passspiel (Passing) und Laufspiel (Rushing oder Running) zu wählen.

Ziel des Spiels – Ein Touchdown bringt die meisten Punkte

Ziel der angreifenden Mannschaft ist es, den Ball (Football) in die Endzone des Gegners zu bringen, um einen Touchdown (6 Punkte) zu erzielen. Nach jedem Touchdown bekommt die erfolgreiche Mannschaft die Chance, sich einen Zusatzpunkt (PAT = Point After Touchdown) zu verdienen.

Hierbei muss der Ball in einem weiteren Spielzug durch die Stangen des Goals gekickt werden. Durch die sogenannte Two-Point-Conversion steht dem Team nach einem Touchdown auch die Möglichkeit offen, zwei Punkte herauszuholen. Diese Extra-Option des Point After Touchdown wird aufgrund der deutlich geringeren Erfolgsaussichten nur selten genutzt, meist bei sehr engen Spielständen.

Die häufigsten NFL Wetten sind die auf Ergebnis, Anzahl der erspielten Punkte und Punktedifferenz, aber auch auf einzelne Spieler und deren Touchdowns sind NFL Wetten möglich.

Field Goal – Die Alternative zum Touchdown

Wird der Ball bei einem regulären Spielzug durch die Torstangen gekickt (Field Goal), was des Öfteren bei einem Spiel verkommen kann, bekommt das angreifende Team 3 Punkte zugesprochen.

Diese Option wird von angreifenden Mannschaften gewählt, wenn sie nicht genügend Raumgewinn für ein First Down erzielt haben, und sich die Angriffsreihe unmittelbar vor der Endzone des gegnerischen Teams befindet. Auch Field Goals sind bei NFL Wetten eine eigene Rubrik.

Nichts mehr riskieren – Punten und Turnover einleiten

Ist die Offense nach ihrem dritten Angriffsversuch jedoch noch weit von der gegnerischen Endzone entfernt, entscheidet sich das Angreifer-Team im Regelfall für einen Angriffswechsel und schießt den Ball (Punt) mit dem letzten verbleibenden Spielzug (4th Down) so weit wie möglich in die gegnerische Hälfte.

Schneller Angriffswechsel durch Interception oder Fumble

Zu einem Angriffswechsel (Turnover) kann es aber auch während eines regulären Spielzuges kommen, beispielsweise wenn ein Pass des Quarterbacks von der Verteidigung abgefangen wird (Interception) oder der Ball von einem Offensivspieler fallen gelassen wird (Fumble) und der Ball als frei gilt.

Safety – Angriffsteam zurückdrängen und durch die Defense punkten

Die letzte Möglichkeit, beim Football zu punkten, ist die so genannte Safety. Hierbei gibt es eine Belohnung von zwei Punkten, wenn es der Defense gelingt, den ballführenden Spieler des Angreifer-Teams in der eigenen Endzone zu Fall zu bringen. Bei einer Safety erwischt es meistens den Quarterback. Safety-Wetten gehören zu den Spezialwetten der NFL Wetten.

Spielregeln einhalten, sonst drohen Strafen

Für den geregelten Spielablauf gelten in der NFL viele Zusatzregeln. Regelverstöße werden von den Schiedsrichtern meist mit unterschiedlichen Yard- bzw. Feldstrafen und/oder einer Wiederholung des Versuchs geahndet.

Kurioses

Das Regelwerk der NFL ist komplex und manchmal kommt es bei Spielen zu Situationen, die zwar im Regelbuch stehen aber nur wenige Fans wissen dürften. Wird eine Two-Point-Conversion beispielsweise von der Verteidigung interceptet und in die Endzone des Angreifer-Teams getragen, wird der Touchdown nur mit zwei Punkten gewertet. Ähnlich verhält es sich auch beim Point After Touchdown, der mit einem Safety endet.

Hierzu müsste der Kick für den Extra-Punkt so verunglücken, dass der Ball von der Verteidigung gefangen wird, und der Spieler in der eigenen Endzone mit Ball zu Boden geht. Sollte es zu einer derart kuriosen Szene kommen, erhält die angreifende Mannschaft einen Punkt für den Safety.

Eine ebenfalls selten zum Einsatz kommende Regel gibt es für den Onside Kick. Sollte hier der Ball beim ersten Versuch nicht die geforderten 10 Yards überqueren und dazu zufälligerweise im Aus landen, darf der Kick wiederholt werden. Beim Wiederholungsversuch darf dies allerdings nicht noch einmal vorkommen, denn dann findet diese Regel keine Anwendung mehr.

Aus wie vielen Spieler besteht ein NFL-Team?

Ein NFL-Team darf maximal 90 Spieler unter Vertrag haben. Jedes Teammitglied ist einer bestimmten Kategorie zugeordnet, die zwischen aktiv, inaktiv, Practice Squad, Reserve, körperlich eingeschränkt, verletzt oder suspendiert unterscheidet.

Vor jedem Spiel der Regular Season und den Playoffs muss eine Mannschaft 46 aktive Spieler und 7 inaktive Spieler bestimmen, auf die der Head Coach beim späteren Spiel zurückgreifen kann. Die Spieler sind dabei fest der Offense, Defense oder den Special Teams zugeordnet.

Bei jedem Spielzug dürfen Spieler ein- und ausgewechselt werden. Die meisten Spieler beherrschen nur eine, manchmal aber auch zwei Positionen, die sich wie folgt auf die einzelnen Mannschaftsteile zuordnen lassen:

Offense (angreifende Mannschaft)

Quarterback, Halfback, Fullback, Tailback, H-Back, Tight End, Wide Receiver, Tackle, Guard, Center

Defense (verteidigende Mannschaft)

Defensive Tackle, Defensive End, Linebacker, Conerback, Strong Safety, Free Safety, Dimeback, Nickelback

Special Teams

Kicker, Kickoff Specialist, Punter, Kicking Specialist, Long Snapper, Holder, Kick Returner, Punt Returner, Return Specialist

Ligaaufbau und heutiger Spielmodus der NFL

Die National Football League stand seit seiner Gründung im Jahr 1920 nie wirklich still. Veränderungen prägten die amerikanische Profiliga so, wie sie sich heute präsentiert. In 100 Jahren gab es etliche Regeländerungen und Anpassungen des Spielbetriebes, die die NFL und NFL Wetten spannender und interessanter für Zuschauer werden ließ.

Über all die Jahre wurden dem Ligabetrieb immer wieder neue Mannschaften hinzugefügt, sodass inzwischen 32 Teams in die Regular Season starten. Ein Großteil des nordamerikanischen Kontinents ist somit mit NFL-Teams abgedeckt und bietet den Massen an footballbegeisterten Amerikanern die Chance, Spiele ihrer Mannschaften live mitzuverfolgen.

Bangen müssen die Anhänger lediglich, dass die Vereine aufgrund des Franchise-Systems aus wirtschaftlichen Gründen an eine andere Stadt verkauft werden. Zuletzt wurden die Cleveland Browns 1999 gefolgt von den Houston Texans 2002 in der NFL aufgenommen, was von offizieller Seite als „endgültig“ kommuniziert wurde. Schon seit langer Zeit (1966) ist der Ligabetrieb in die zwei Conferences AFC (American Football Conference) und NFC (National Football Conference) aufgeteilt. Seit der Aufnahme der Houston Texans besteht jede Conference aus vier Divisionen, die sich in North, South, West und East aufteilen. Zu jeder Division gehören vier Mannschaften und zahllose NFL Wetten.

Bei Ihren NFL Wetten haben Sie u. A. auch die Möglichkeit, auf die Gewinner einzelner Divisionen und Conferences zu wetten.

Draft und Pre-Season

Die neue Saison startet eigentlich mit dem NFL-Draft, einem Auswahlverfahren, das einmal im Jahr von allen NFL-Teams genutzt wird, um sich am Ende des Uni-Semesters und zeitnah nach dem Super Bowl mit den besten Nachwuchsspielern auszustatten. College-Spieler müssen mindestens drei Jahre aus der High-School raus sein, um sich für die NFL auswählen zu lassen.

Meist haben die Nachwuchsspieler volle vier Jahre auf der Universität verbracht und sind somit auch nicht mehr spielberechtigt im College. Der Draft bietet vor allem schwächeren NFL-Teams eine gute Gelegenheit, sich für die kommende Saison mit frischen Spielern von der Uni zu verstärken.

Das zweitägige Auswahlverfahren fand für die Saison 2019/20 bereits zum 84. Mal statt. In sieben Runden wurden von den Vereinen insgesamt 254 Spieler ausgewählt. Die Arizona Cardinals durften als schwächstes Team der Vorsaison als erste Mannschaft ein Talent auswählen. Die Wahl fiel dabei auf Quarterback Kyler Murray, der an der Universität von Oklahoma spielte und in der abgelaufenen College-Saison zum wertvollsten Spieler gewählt wurde.

Nach dem NLF Draft müssen sich die Football-Fans dann mehrere Monate gedulden, bevor endlich die Regular Season startet. Zuvor haben die Mannschaften in der Pre-Season an vier Spieltagen die Möglichkeit, neue Spieler und Taktiken auszuprobieren, bevor es im Herbst mit der Regular Season richtig los geht.

NFL-Wetten sind auch während der Vorsaison möglich. Zwar handelt es sich hier eigentlich um Freundschaftsspiele, aber die Beliebtheit von NFL-Wetten ist so groß, dass die Buchmacher hier längst nachgezogen haben.

NFL Regular Season

Die Regular Season beginnt immer im September (Herbst). Seit 2002 wird die Spielzeit mit 32 Teams gestartet. Jede der 32 Mannschaften absolviert 16 Spiele in der Regular Season. Bei der Spieltagsplanung muss man etwas genauer hinsehen, um den Modus der NFL zu verstehen.

Fest stehen je drei Hin- und Rückspiele gegen Teams aus der eigenen Division. Sechs weitere Partien ergeben sich aus einem jährlichen Rotationsverfahren der einzelnen Divisionen, woraus drei Duelle gegen eine wechselnde Divsion der AFC (z.B. AFC North) und drei zusätzliche Duelle gegen eine Divison der NFC (z.B. NFC East) resultieren.

Die übrigen Spieltage legen im Modus der NFL das Abschneiden aus der Vorsaison zu Grunde. Innerhalb der eigenen Conference (AFC oder NFC) spielt ein Team mit je Hin- und Rückspiel gegen zwei gleichplatzierte Mannschaften der Vorsaison. So trifft beispielsweise der Drittplatzierte der AFC North auf den Drittplatzierten der AFC South und den Drittplatzierten der AFC East.

NFL Playoffs

Was für Kenner der National Football League selbstverständlich ist, sieht für das ungeschulte Auge auch bei näherem Hinsehen äußerst kompliziert aus. Gemeint sind die NFL-Playoffs, die jedes Jahr den Conference-Champion aus AFC und NFC bestimmen, ehe die beiden Conference-Sieger sich im großen Finale, dem alljährlichen Super Bowl, um die Meisterschaft duellieren.

Prinzipiell qualifizieren sich nach absolvierter Regular Season je sechs Teams aus AFC und NFC. Aus den vier Divisions der zwei konkurrierenden Conferences qualifiziert sich der jeweilige Divisionssieger, sowie zwei weitere Mannschaften, die in der laufenden Saison das beste Siegverhältnis in ihrer Conference vorzuweisen haben.

Diese zwei Mannschaften ziehen als Wildcard-Teams in die erste Playoff-Runde, der sogenannten Wildcard-Round, ein. Haben zwei oder mehrere Mannschaften dasselbe Siegverhältnis, was durchaus öfter einmal vorkommt, greift die Tie-Break-Regelung. Dabei werden die Teams nach einer festgeschriebene Reihenfolge vergleichen, beginnend mit den direkten Duellen gegeneinander.

Während die zwei besten Mannschaften einer Conference basierend auf ihrem Siegverhältnis für die Wildcard-Round ein Freilos erhalten und automatisches Heimrecht für die zweite Playoff-Runde, der Divisional Round, bekommen, müssen sich die schwächeren Divisionssieger zunächst gegen die Wildcard-Teams behaupten, um in die zweite Runde der Playoffs einzuziehen. Die Spielpaarungen werden dabei über das erzielte Siegverhältnis während der Regular Season bestimmt.

Das Team mit der höchsten prozentualen Siegrate, trifft auf das Team mit der schwächsten Siegrate. In der Divisional Round, also der zweiten Playoff-Runde, werden die Teams für das Conference Finale ermittelt. Heimrecht für das Conference-Endspiel hat das Team mit der besten Saisonleistung. Der Conference-Sieger zieht in den Super Bowl ein, der immer an einem neutralen Ort stattfindet, und spielt um die NFL-Meisterschaft.

NFL Conference

Corona-Effekt: Besonderheiten der Saison 2020/21 (Rückblick)

Das Coronavirus schränkt immernoch weltweit die Leben vieler Menschen ein und macht dabei auch vor der NFL nicht halt. Auch die Milliardenliga hat sich den nationalen Sicherheitsmaßnahmen zu beugen. Lange dauerte es, bis sich die Football-Franchises auf ein Corona-Konzept einigen konnten. Nun sind alle Rahmendaten geklärt.

Corona-Opt-Out

Der Effekt der Pandemie war jedoch schon vor Beginn der Saison 2020/21 zu spüren. Schließlich machten gleich 66 Profis von ihrem Recht des „Corona-Opt-Outs“ Gebrauch: Sie werden auf eine Teilnahme an der kommenden Saison verzichten, entweder aus persönlichen oder aus medizinischen Gründen. Am härtesten trafen diese Opt-Outs das Powerhouse der NFL: die New England Patriots. Ganze acht Profis quittierten für 2020/21 den Dienst!

Massentests, Maskenpflicht & Co.

Der große Rest der Liga muss sich fortan strikten Corona-Regeln unterziehen: Schon vor Saisonbeginn wurden die 8.739 Spieler und Betreuer NFL getestet, insgesamt 58.621 Mal. Zehn positive Ergebnisse wurden verzeichnet – ein angenehm glimpflicher Wert.

Für den Verlauf der Saison 2020/21 gelten in der NFL ähnliche Regeln wie etwa der Fußball-Bundesliga: Maskenpflicht, strenge Abstandsvorgaben, etc. Sollten Profis im Spielbetrieb positiv getestet werden, müssen sie umgehend isoliert werden, sich in Quarantäne begeben und dort mindestens 10 Tage verbleiben oder nach fünf Tagen mindestens zwei negative Testergebnisse vorweisen.

Kaum Fans

Nach aktuellem Stand (September 2020) verzichtet der Großteil der NFL-Franchises auf den Einlass von Fans. Nur sechs Teams öffnen ihre Pforten:

  1. Jacksonville Jaguars (16.800 Zuschauer)
  2. Kansas City Chiefs (16.000 Zuschauer)
  3. Miami Dolphins (13.900 Zuschauer)
  4. Cleveland Browns (6.700 Zuschauer)
  5. Indiana Colts (2.500 Zuschauer)
  6. Dallas Cowboys (unklar)

Kurioses

Natürlich gibt auch das NFL-Protokoll einige Vorgaben aus, die recht kurios daherkommen. Etwa das explizite Untersagen von Cheerleader- und Maskottchen-Auftritten. Oder das Verbot von Trillerpfeifen für Referees, die stattdessen einen Pfeif-Button erhalten, den sie händisch bedienen. Die wenigen anwesenden Reporter dürfen das Spielfeld nicht betreten und kommen auch sonst nicht in die Nähe der Spieler. Interviews sollen teils per Handy-Gespräch abgehalten werden. Michele Latoya, NFL-Reporterin für NBC, kommentierte die Einschränkung mit den Worten: „Ich werde zum ersten Mal in meinem Leben ein Fernglas dabeihaben!“

Einer der wenigen Profiteure der Krise ist derweil Josh McCown: Der schon halb im Ruhestand befindliche Quarterback wurde von den Philadelphia Eagles als eine Art „Corona-Versicherung“ unter Vertrag genommen. Der Altmeister trainiert fortan im Training Squad, fernab des NFL-Spielbetriebs. Sollte es bei den Eagles zu einem Ausbruch kommen, würde McCow als gesunder Quarterback nachrücken. Für diese Sicherheit zahlt im die Franchise 12.000 Dollar pro Woche.

Alle 32 Teams der NFL auf einen Blick – Conference & Division

American Football Conference (AFC)

AFC North

  • Baltimore Ravens
  • Cincinnati Bengals
  • Cleveland Browns
  • Pittsburg Steelers

Auf die AFC North der NFL wetten.NFL Cheerleader

AFC South

  • Houston Texans
  • Indianapolis Colts
  • Jacksonville Jaguars
  • Tennessee Titans

Auf die AFC South der NFL wetten

AFC West

  • Denver Broncos
  • Kansas City Chiefs
  • Oakland Raiders
  • Los Angeles Chargers

Auf die AFC West der NFL wetten

AFC East

  • Buffalo Bills
  • Miami Dolphins
  • New England Patriots
  • New York Jets

Auf die AFC East der NFL wetten

National Football Conference (NFC)

NFC North

  • Chicago Bears
  • Detroit Lions
  • Green Bay Packers
  • Minnesota Vikings

Auf die NFC North der NFL wetten

NFC South

  • Atlanta Falcons
  • Carolina Panthers
  • New Orleans Saints
  • Tampa Bay Buccaneers

Auf die NFC South der NFL wetten

NFC West

  • Arizona Cardinals
  • Los Angeles Rams
  • San Francisco 49ers
  • Seattle Seahawks

Auf die NFC West der NFL wetten

NFC East

  • Dallas Cowbows
  • New York Giants
  • Philidelphia Eagles
  • Washington Redskins

Auf die NFC East der NFL wetten

Wo gibt es Spiele der NFL im TV oder Livestream zu sehen?

Im kostenlosen Free-TV werden ausgesuchte NFL-Spiele der Saison 2020/21 bei ProSieben und ProSieben MAXX gezeigt, sowie im Online-Stream auf ran.de. Die volle Dosis NFL gibt es auf dem kostenpflichtigen Streaming-Dienst DAZN. Von Beginn der Regular Season bis zum Super Bowl LIV am 7. Februar, gibt es je ein NFL-Duell pro Spieltag live zu sehen. Die gezeigten Spiele sind nach der Ausstrahlung zudem in einer kurzen Zusammenfassung abrufbar.

NFL im Live Stream

 

Stadien und Zuschauerschnitt und der NFL-Mannschaften (vor Corona)

  • Dallas Cowbows (AT&T Stadium / Schnitt 91.619 Zuschauer / Auslastung 91,6%)
  • New York Jets (MetLife Stadium / Schnitt 77.892 Zuschauer / Auslastung 94,5%)
  • Green Bay Packers (Lambeau Field / Schnitt 77.834 Zuschauer / Auslastung 95,6%)
  • New York Giants (MetLife Stadium / Schnitt 76.940 Zuschauer / Auslastung 93,3%)
  • Denver Broncos (Broncos Stadium at Mile High / Schnitt 76.446 Zuschauer / Auslastung 100,4%)
  • Kansas City Chiefs (Arrowhead Stadium / Schnitt 75.972 Zuschauer / Auslastung 99,4%)
  • Carolina Panthers (Bank of America Stadium / Schnitt 73.772 Zuschauer / Auslastung 100%)
  • New Orleans Saints (Mercedes-Benz Superdome / Schnitt 73.051 Zuschauer / Auslastung 100,1%)
  • Atlanta Falcons (Mercedes-Benz Stadium / Schnitt 72.898 Zuschauer / Auslastung 97,2%)
  • Los Angeles Rams (Los Angeles Memorial Coliseum / Schnitt 72.429 Zuschauer / Auslastung 77,4%)
  • Houston Texans (NRG Stadium / Schnitt 71.804 Zuschauer / Auslastung 99,7%)
  • Baltimore Ravens (M&T Bank Stadium / Schnitt 70.431 Zuschauer / Auslastung 99,2%)
  • Philadelphia Eagles (Lincoln Financial Field / Schnitt 69.969 Zuschauer / Auslastung 100,1%)
  • San Francisco 49ers (Levi’s Stadium / Schnitt 69.148 Zuschauer / Auslastung 100,9%)
  • Seattle Seahawks (CenturyLink Field / Schnitt 69.001 Zuschauer / Auslastung 100,4%)
  • Minnesota Vikinks (U.S. Bank Stadium / Schnitt 66.811 Zuschauer / Auslastung 99,9%)
  • Jacksonville Jaguars (TIAA Bank Field / Schnitt 66.674 Zuschauer / Auslastung 98,3%)
  • New England Patriots (Gillette Stadium / Schnitt 65.878 Zuschauer / Auslastung 100%)
  • Cleveland Browns (FirstEnergy Stadium / Schnitt 65.765 Zuschauer / Auslastung 97,5%)
  • Miami Dolphins (Hard Rock Stadium / Schnitt 65.560 Zuschauer / Auslastung 101,2%)
  • Buffalo Bills (New Era Field / Schnitt 64.961 Zuschauer / Auslastung 90,4%)
  • Tennessee Titans (Nissan Stadium / Schnitt 64.520 Zuschauer / Auslastung 93,3%)
  • Pittsburgh Steelers (Heinz Field / Schnitt 63.456 Zuschauer / Auslastung 92,8%)
  • Detroit Lions (Ford Field / Schnitt 62.757 Zuschauer / Auslastung 97,3%)
  • Arizona Cardinals (State Farm Stadium / Schnitt 62.013 Zuschauer / Auslastung 95,4%)
  • Chicago Bears (Soldier Field / Schnitt 61.343 Zuschauer / Auslastung 99,7%)
  • Washington Redskins (FedEx Field/ Schnitt 61.028 Zuschauer / Auslastung 74,4%)
  • Indianapolis Colts (Lucas Oil Stadium / Schnitt 59.199 Zuschauer / Auslastung 94%)
  • Tampa Bay Buccaneers (Raymond James Stadium / Schnitt 54.356 Zuschauer / Auslastung 82,8%)
  • Oakland Raiders (RingCentral Coliseum / Schnitt 54.061 Zuschauer / Auslastung 96,5%)
  • Cincinnati Bengals (Paul Brown Stadium / Schnitt 50.753 Zuschauer / Auslastung 77,5%)
  • Los Angeles Chargers (Dignity Health Sports Park / Schnitt 25.406 Zuschauer / Auslastung 94,1%)

Wissenswertes über die NFL Wetten und American Football

Erfolgreichste Teams der NFL – Welche Mannschaft hat die meisten NFL-Meisterschaften und Super-Bowl-Siege?

Die Erfolgshistorie der NFL-Meisterschaften reicht zurück bis in das Gründungsjahr 1920. In den ersten Jahren (bis 1933) gab es noch keine Endspiele, so wurde das Team mit den meisten Saisonsiegen automatisch zum NFL-Meister ernannt. In den Jahren von 1933 bis 1966 trug die NFL noch ihre eigene Meisterschaft aus.

Der Meister wurde dabei in einem Championship Game zwischen dem Sieger der Western Conference und dem Sieger der Eastern Conference ausgetragen. Ab dem Jahr 1966 wurde die Meisterschaft als World Championship Game erstmals zwischen den besten Mannschaften der NFL und der AFC gespielt, ehe vier Saisons später, ab der Spielzeit 1970/71, der zusammengeführte Spielbetrieb mit Teams der NFL/AFC startete.

Offiziell wurde der Name für den Super Bowl zum ersten Mal beim Endspiel 1969 verwendet. Aufgrund der Tatsache, dass die vier Meisterschaften während der Übergangsphase in den Jahren zwischen 1966/67 und 1969/70 nach dem heutigen Muster ausgetragen wurden, werden die siegreichen Mannschaften dieser Spielzeiten schon als Super-Bowl-Gewinner gezählt.

Die legendäre Siegertrophäe, die Vince Lombardy Trophy, wurde nach dem Trainer der Green Bay Packers benannt, der 1967 als erstes mit einer Mannschaft den Super Bowl gewinnen konnten.

Legt man bei den Teamerfolgen die NFL-Meisterschaften und den Gewinn des Super Bowls zugrunde, dann sind die Green Bay Packers mit 9 NFL-Meisterschaften und 4 Super-Bowl-Siegen das erfolgreichste NFL-Team der Geschichte. Richtet sich der Blick aber nur auf die meisten Super-Bowl-Erfolge, führen die Patriots gemeinsam mit den Pittsburgh Steelers mit 6 Titeln die Liste der häufigsten Gewinner an.

NFL Stadion

 

Übersicht über Meister der National Football League:

  • Green Bay Packers (13 NFL-Meisterschaften, 4 Super-Bowl-Siege)
  • Chigaco Bears (9 NFL-Meisterschaften, 1 Super-Bowl-Sieg)
  • New York Giants (8 NFL-Meisterschaften, 4 Super-Bowl-Siege)
  • Pittsburgh Steelers (6 NFL-Meisterschaften, 6 Super-Bowl-Siege)
  • New England Patriots (6 NFL-Meisterschaften, 6 Super-Bowl-Siege)
  • Dallas Cowboys (5 NFL-Meisterschaften, 5 Super-Bowl-Siege)
  • San Francisco 49ers (5 NFL-Meisterschaften, 5 Super-Bowl-Siege)
  • Washington Redskins (5 NFL-Meisterschaften, 3 Super-Bowl-Siege)
  • Indianapolis Colts (4 NFL-Meisterschaften, 2 Super-Bowl-Siege)
  • Philadelphia Eagles (4 NFL-Meisterschaften, 1 Super-Bowl-Sieg)
  • Detroit Lions (4 NFL-Meisterschaften, 0 Super-Bowl-Siege)
  • Cleveland Browns (4 NFL-Meisterschaften, 0 Super-Bowl-Siege)
  • Oakland Raiders (3 NFL-Meisterschaften, 3 Super-Bowl-Siege)
  • Denver Broncos (3 NFL-Meisterschaften, 3 Super-Bowl-Siege)
  • Los Angeles Rams (3 NFL-Meisterschaften, 1 Super-Bowl-Sieg)
  • Miami Dolphins (2 NFL-Meisterschaften, 2 Super-Bowl-Siege)
  • Baltimore Ravens (2 NFL-Meisterschaften, 2 Super-Bowl-Siege)
  • Kansas City Chiefs (2 NFL-Meisterschaften, 2 Super-Bowl-Siege)
  • Arizona Cardinals (2 NFL-Meisterschaften, 0 Super-Bowl-Siege)
  • Canton Bulldogs (2 NFL-Meisterschaften, 0 Super-Bowl-Siege)
  • New York Jets (1 NFL-Meisterschaften, 1 Super-Bowl-Sieg)
  • Tampa Bay Buccaneers (1 NFL-Meisterschaften, 1 Super-Bowl-Sieg)
  • New Orleans Saints (1 NFL-Meisterschaften, 1 Super-Bowl-Sieg)
  • Seattle Seahawks (1 NFL-Meisterschaften, 1 Super-Bowl-Sieg)
  • Akron Pros (1 NFL-Meisterschaften, 0 Super-Bowl-Siege)
  • Cleveland Bulldogs (1 NFL-Meisterschaften, 0 Super-Bowl-Siege)
  • Frankford Yellow Jackets (1 NFL-Meisterschaften, 0 Super-Bowl-Siege)
  • Providence Steam Roller (1 NFL-Meisterschaften, 0 Super-Bowl-Siege)

 

Erfolgreichste Trainer und Spieler der NFL

Mit bisher acht Super-Bowl-Siegen ist Bill Belichick, der erfolgreichste Head Coach der NFL. Mit den Patriots holte er sechs NFL-Meisterschaften, zuvor gelang ihm bereits zweimal der Titelgewinn mit den New York Giants.

Auf Seiten der erfolgreichsten NFL-Spieler ist Star-Quarterback Tom Brady mit sechs Super-Bowl-Siegen (alle mit den Patriots) der Rekordhalter. Einen Titel weniger holten Charles Haley, der schon dreimal mit den Dallas Cowboys und zweimal mit den San Francisco 49ers die Vince Lombardy Trophy in die Höhe halten durfte.

Vermarktung der NFL

Die enorme Popularität der National Football League und das weltweite Interesse an dem für Football-Fans „Sportereignis des Jahres“ sorgen für immer neue Rekorde bei den Einschaltquoten. Mehr als 100.000 Millionen TV-Zuschauer allein aus Nordamerika sind dabei absolut keine Seltenheit. Kein Wunder, dass es für jedes NFL-Spiel über hundert verschiedene NFL Wetten gibt.

Klar, dass die NFL somit eine gute Verhandlungsposition besitzt, wenn es um die Frage der Vermarktung geht. Die großen amerikanischen TV-Anstalten buhlen jedes Jahr um die Übertragungsrechte des Super Bowls, wobei der Zuschlag sich zwischen Fox, CBS, NBC und ABC abwechselt. Werbespots während des Super Bowls sind ein großes Thema in den USA. Die Kosten für einen 30-Sekunden-Spot während des Super Bowls haben sich im Laufe der letzten zehn Jahre fast verdoppelt. Vor einem Jahrzehnt belief sich der Preis für einen Werbespot noch auf rund 3 Mio. USD, heutzutage bezahlen Firmen schon über 5 Mio. USD.

NFL Zuschauer

 

FAQ – Häufige Fragen zur NFL

Die Titelkandidaten für den Super Bowl LVII (2023)

Buffalo Bills

Kein Team steht vor dem Saisonstart höher in der Gunst der Buchmacher als die Buffalo Bills. Durchaus nachvollziehbar: Zwar erreichte das Team im Vorjahr nicht einmal die Conference Round – man scheiterte dramatisch an den Kansas City Chiefs – doch vorausgegangen war diesem bitteren Ende eine großartige Saison, die nun um einen großartigen Sommer erweitert wurde.

Eine ganze Reihe hochkarätiger Free Agents sicherten sich die Bills in der Offseason, angeführt vom frisch gebackenen Super-Bowl-Champ Von Miller. Er dürfte die ohnehin schlagkräftige Defense nochmals verstärken – echte Schwachstellen sind nicht mehr zu erkennen.

Für die größte Aufregung sorgt jedoch die Offense um Josh Allen: Hinter dem Quarterback liegt eine famose Saison, viele sehen in ihm den Topfavoriten auf den MVP-Titel. Mit Stefan Diggs und Gabriel Davis hat er elitärer Passempfänger im Team, hinzu kommt ein starkes Run Game. Bei den Bills öffnet sich gerade das Titelfenster – der Win-Now-Modus läuft an. Mit Buffalo wird zu rechnen sein!

Tampa Bay Buccaneers

Solange Tom Brady (in Tampa) Football spielt, ist sein Team ein Titelkandidat! Welchen Einfluss dessen Dienste auf die Wettquoten haben, ließ sich im Frühjahr wunderbar beobachten. Zunächst hatte der 45-Jährige seinen Rücktritt verkündet, wodurch die Wert rapide anstiegen. Kaum war er vom Rücktritt zurückgetreten, sanken die Quoten wieder.

Das Schicksal der Bucs, einzig an Brady zu knüpfen, griffe jedoch zu kurz. Der Champion von 2021 hat einen hervorragend bestückten Kader, in der offensiv wie defensiv hochklassiges Personal arbeitet. Mit Julio Jones und Russell Gage wurden der ohnehin schlagkräftigen Offense zwei weitere Elite-Spieler hinzugefügt.

Problematisch ist jedoch die Fitness-Situation: Schon in den letztjährigen Playoffs fehlte Brady der Schutz seiner O-Line – aufgrund mehrere Verletzungen. Nun fehlen auch zur neuen Saison einige wichtige Kräfte – auch auf anderen Positionen. Wie gut die Saison der Bucs laufen wird, dürfte nicht zuletzt davon abhängen, wie schnell sie einen fitten Kader beisammen haben.

Kansas City Chiefs

Es ist ähnlich wie bei Tom Brady: Mit einem Patrick Mahomes in Normalform gehören die Kansas City Chiefs ganz selbstverständlich zum Favoritenkreis. Allerdings geht das Team nicht als Frontrunner in die neue Saison anders als in den Vorjahren. Der Grund: Im Sommer periodisierte man langfristige Erfolgsaussichten und betrieb wichtige Kaderhygiene.

Mit Tyreek Hill ließ man eines von Mahomes Premiumzielen ziehen, der Receiver ist jetzt in Miami. Die Lücke, die er hinterlässt, sollen gleich drei starke Fänger schließen: Juju Smith-Schuster, Marquez Valdez-Scantling und Skye Moore.

Mit Tyrann Mathieu verlor man einen weiteren langjährigen Leistungsträger. Auch an seiner statt setzte man auf nachhaltige Optionen mit Zukunftspotential – vor allem über die Kraft.

Entscheidend für die Chiefs ist daher die Frage, wie reibungslos die Neuausrichtung verlaufen wird? Hier sind vor allem Head Coach Andy Reid und Mahomes gefragt.

Los Angeles Rams

Natürlich gehört auch der Titelverteidiger zum Kreis der Topfavoriten: In der Vorsaison sind die L.A. Rams maximal ins Risiko gegangen – und wurden mit dem Sieg im heimischen Super Bowl belohnt.

Ein halbes Jahr später ist die Euphorie zwar abgeebbt, doch der hochklassige Kader konnte weitgehend zusammengehalten werden: Mit Cooper Kupp hat man nach wie vor den besten Receiver der Liga im Kader, hinter ihm arbeitet Odell Beckham Jr. an seinem Comeback. Gefüttert werden sie weiterhin von Matthew Stafford, der in seinem ersten Jahr bei einem Contender direkt eine Championship holte.

Schmerzhaft vermissen wird man dagegen Von Miller, der seinen Ring einsackte und nun in Buffalo den nächsten jagt, und Andrew Whithworth (Karriereende), die nicht nur erstklassige Football-Spieler sind, sondern auch erfahrene Leader. Der wichtigste Mann aber, Aaron Donald, konnte jedoch überzeugt werden, weiterhin einen Helm zu tragen. Damit wird die Defense weiterhin vom wohl besten Verteidiger der Geschichte angeführt, was umso wichtiger ist in einer Saison, in der junge Kräfte die Haudegen Miller und Whithworth ersetzen sollen.

Der Trainerstab um Head Coach Sean McVay blieb derweil intakt – und kann als bester und kreativster der Liga eingeschätzt werden. Auch wenn die Rams nicht mehr ganz so „star packed“ daherkommen wie im Vorjahr, werden sie um Einzug in den Super Bowl LVII ein gehöriges Wörtchen mitreden können.

Green Bay Packers

Hätten die Green Bay Packers einen hochwertigen Receiving Corps, sie stünden in der Wertung der Buchmacher wohl weiter oben: Denn ansonsten ist alles da, ein Weltklasse-Quarterback, eine Top-Defense, ein gutes Run Game. Doch es fehlen die Fänger – und die sind verdammt wichtig, wenn die Offense primär durch die Luft funktioniert.

Nicht nur verpasste es das Front Office im Sommer, den Corps zu stärken. Es musste gar den Super-GAU verkünden: DaVante Adams, seit Jahren Aaron Rodgers kongenialer Partner, hat das Team verlassen und fängt nun in Las Vegas Bälle. Ein weiterer schwerer Schlag für Star-QB Rodgers, dessen Wünsche vom Management seit Jahren geflissentlich ignoriert zu werden scheinen.

Ohne echten Star-Receiver dürfte es schwer werden, um den Titel zu spielen. Mid-Season-Trades könnten hier Abhilfe schaffen. Hiervon abgesehen sieht Green Bays Kader allerdings scary aus!

Die MVP-Kandidaten der NFL Saison 2022/23

Wie gewohnt finden sich ausschließlich Quarterbacks in den Pre-Season-Odds für den MVP Titel. Auch die Reihenfolge überrascht kaum. Hier die aktuellen Top-Kandidaten auf die MVP-Krone (Stand: September 2022).

Josh Allen

Buffalo Bills

Der Anführer der Buffalo Bills kommt einem Videospiel-Chat vermutlich näher als alle anderen Quarterbacks: Nicht nur hat Josh Allen einen Raketenarm und einen exzellenten Football-IQ, er haut auch noch die Statur und den Speed eines athletischen Tight Ends.

Seine enorme Gefahr als Dual Threat QB gehörte zu den Hauptgründen für die erfolgreiche Vorsaison der Bills, die mit 11:5 Siegen die zweitbeste Bilanz der AFC aufwiesen. Das Beste: Mit 26 Jahren ist Allen noch immer jung für einen Quarterback – da ist also noch reichlich Steigerungspotential.

Da Allen eine immens potente Offense, ein starker Coach und ein allgemein recht eingespielter Kader zur Verfügung steht, sollte man sich nicht wundern, würde auf seine MVP-würdige vorherige Spielzeit eine tatsächliche Krönung folgen.

Patrick Mahomes

Kansas City Chiefs

Auf dem Papier ist der 500-Millionen-Mann der begabteste Quarterback der NFL. Seine Fähigkeit, Spiele an sich zu reißen und mit dem kreativsten Arm der Geschichte zu dominieren, ist einzigartig. Allein: In der vergangenen Spielzeit agierte Mahomes für seine Verhältnisse unterdurchschnittlich.

Vor allem in der ersten Saisonhälfte leistete er sich ungewohnt viele Fehler und wirkte in vielen Situationen überambitioniert, als wolle er Dinge erzwingen. Mit der Zeit wurde sein Decision Making besser, und letztlich überflügelte er Josh Allen und die Bills in den Playoffs. Für den Super Bowl reichte es dennoch nicht.

Nun kehrt Mahomes mit Wut im Bauch zurück – spektakuläres Quarterback-Spiel scheint vorprogrammiert!

Tom Brady

Tampa Bay Buccaneers

Der Mann kann es einfach nicht lassen: Ganze sechs Wochen hielt Tom Brady durch, ehe er den Rücktritt von seinem Rücktritt erklärte.

Nun geht der 45-Jährige (!) in seine 23. NFL-Saison – unfassbar. Als der GOAT sein erstes Profi-Spiel machte, war so mancher heutige Gegenspieler noch gar nicht geboren. Und nach wie vor kann Brady Spiele dominieren.

Sicher, die Athletik schwindet weiter – doch auf die hatte sich TB17 ohnehin nie gestützt: Seine Spielintelligenz ist mit dem Alter nur noch gestiegen und sein Arm ist weiterhin powerful. Solange die Bucs ihre Altersschwächen gut kaschiert bekommen, dürfte er im MVP Race einen prominenten Spot besetzen.

Justin Herbert

Los Angeles Chargers

Justin Herbert ist ein Phänomen: Mit 24 Jahren geht er in seine erst dritte NFL-Saison, doch schon jetzt ist er im Reigen der ganz Großen angekommen.

Kein Quarterback hat in seinen ersten Spielzeiten so viele Passing Touchdowns (69) und – Yards (9350) gesammelt wie Herbert, der noch nicht einmal über einen wirklich exzellenten Receiving Corps oder eine hervorragend beschützende O-Line verfügte.

Diese Leistungen haben die Erwartungen vor Jahr drei explodieren lassen: Mit einem Herbert in Topform könnten die Chargers zu einem Contender aufsteigen, und wer den Mann in der Offseason hat arbeiten sehen, der dürfte sich auf einen weiteren Leistungssprung einstellen.

Aaron Rodgers

Green Bay Packers

Aaron Rodgers ist ein bisschen jünger als Tom Brady (38), ein bisschen weniger erfolgreich, ein bisschen weniger GOAT – doch dass sein Name in einem Atemzug mit ihm genannt wird, sagt schon alles.

Kein Quarterback machte Brady seinen Ruf als Branchenprimus in den letzten 15 Jahren heftiger streitig als Rodgers, der so unfassbar präzise Werfen kann. Auch in dieser Saison dürfen sich Fans auf reichlich spektakuläre Pässe in minimal kleine Fenster freuen.

Wie hoch Rodgers MVP-Chancen stehen, dürfte letztlich von den Leistungen seiner Receiver abhängen. Mit DaVante Adams verlor der QB seinen langjährigen Go-To-Guy. Gleichwertigen Ersatz bekam er nicht. Sollte er sein Vorjahresniveau trotzdem halten, wäre dies die wohl beste Bewerbung, die ein Werfer abgeben kann.

Die deutschen NFL-Profis

Wer schafft den Cut? Aus deutscher Sicht ist es Jahr für Jahr spannend, die Benennung der 53-Mann-Kader zu verfolgen – denn nicht selten ist dann für Jungs aus der Bundesrepublik Schluss. Im Vorfeld dieser Saison nahmen einige der deutschen Anwärter die letzte Hürde – andere nicht. Hier die aktuellen deutschen NFL-Profis, die es entweder in den finalen Kader oder ins Practice Squad geschafft haben:

Jakob Johnson

Las Vegas Raiders

Jakob Johnson hat sich bei den New England Patriots zu einem der wenigen produktiven (und überhaupt eingesetzten) Fullbacks der NFL entwickelt. Die Bellichik-Schule hat dem Kraftpaket gut getan, nun hagelte es auch Lob vom Trainer in Las Vegas. „Ich genieße es, ihn um mich zu haben“, ließ Head Coach Josh McDaniels verlauten. Es klingt, als würde er auf Johnson bauen.

Amon-Ra St. Brown

Detroit Lions

Der Deutsch-Amerikaner legte eine spektakuläre Debüt-Saison hin und avancierte als Rookie direkt zum Leistungsträger. 90 Pässe, 912 Yards und fünf Touchdowns können sich sehen lassen. Vor allem seine Konstanz und Nervenstärke fiel auf. Er dürfte auch in der Saison 2022/23 viele Zuspiele erhalten.

Equanimeous St. Brown

Chicago Bears

Bei den Green Bay Packers konnte Amon-Ras Bruder Equanimeous nur vereinzelt überzeugen, in Erinnerung blieben neben guten Aktionen auch Drops in wichtigen Situationen. Die Trennung nach der Vorsaison kam daher nicht überraschend. Umso besser für St. Brown, dass er es in Chicago in den 53-Mann-Kader geschafft hat. Nun konkurriert er mit sieben Fängern um Pässe – und hat wohl ganz gute Karten: In der Vorbereitung wurde er als Z-Receiver häufig gesucht.

David Bada

Washington Commanders (Practice Squad)

Kurzzeitig entlassen, jetzt aber doch dabei: Der Defensive Tackle ist aktuell im Practice Quad der Commander und zeigte in der Vorbereitung, dass er bereit wäre aufzurücken. Man darf gespannt sein, wie viele Chancen er erhält.

Marcel Dabo

Indianapolis Colts (Practice Squad)

Bis vor Kurzem spielte der Youngster noch in Stuttgart. Nun schaffte er es bei den Colts immerhin ins Practice Squad. Der Receiver schien zwischendurch gar zu Höherem berufen, nun muss er Geduld beweisen und sich zeigen.

Aaron Donkor

Seattle Seahawks (Practice Squad)

Ein höchst interessanter Mann: Bevor er dem Football anheim fiel, verdingte sich Donkor als Basketballprofi in Göttingen. Nun hofft er auf den großen Shot in der NFL. Bei den Seahawks verpasste der Linebacker den Cut, nun muss er sich Practice Squad beweisen.

Was passiert in der NFL bei einem Unentschieden?

Die Unentschieden-Regelung in der NFL wurde seit der Gründung 1920 schon diverse Male verändert. In der Regulären Saison (außerhalb der Playoffs) war ein Unentschieden zunächst bis in das Jahr 1973 möglich, bevor in der Saison 1974 erstmals eine 15-minütige Verlängerung (Overtime) eingeführt wurde. Allerdings blieb es auch hier bei einem Unentschieden, wenn es keiner der Mannschaften gelang, nach zwei Verlängerungen einen Punkt zu erzielen.

Bis zum Jahr 1971 wurde ein Unentschieden als „nicht gespieltes Match“ gewertet, erst ab der Saison 1972 führte die NFL die Regelung ein, dass ein Unentschieden mit einem halben Sieg bzw. einer halbe Niederlage gewertet wird. Seit der Saison 2012 gibt es eine neue Regelung der Overtime. Nach einem erneuten Münzwurf (Coin Toss) wird so lange gespielt, bis eine Mannschaft einen Touchdown oder einen Safety erzielt. Bei einem Angriff, der mit einem Field Goal abgeschlossen wird, wechselt das Angriffsrecht und es wird weitergespielt. Sollte die Partie nach 15 min weiterhin Unentschieden stehen, endet das Match mit einem Remis.

Die Unentschieden-Regelung in der NFL wurde seit der Gründung 1920 schon diverse Male verändert. In der Regulären Saison (außerhalb der Playoffs) war ein Unentschieden zunächst bis in das Jahr 1973 möglich, bevor in der Saison 1974 erstmals eine 15-minütige Verlängerung (Overtime) eingeführt wurde. Allerdings blieb es auch hier bei einem Unentschieden, wenn es keiner der Mannschaften gelang, nach zwei Verlängerungen einen Punkt zu erzielen.nnBis zum Jahr 1971 wurde ein Unentschieden als „nicht gespieltes Match“ gewertet, erst ab der Saison 1972 führte die NFL die Regelung ein, dass ein Unentschieden mit einem halben Sieg bzw. einer halbe Niederlage gewertet wird. Seit der Saison 2012 gibt es eine neue Regelung der Overtime. Nach einem erneuten Münzwurf (Coin Toss) wird so lange gespielt, bis eine Mannschaft einen Touchdown oder einen Safety erzielt. Bei einem Angriff, der mit einem Field Goal abgeschlossen wird, wechselt das Angriffsrecht und es wird weitergespielt. Sollte die Partie nach 15 min weiterhin Unentschieden stehen, endet das Match mit einem Remis.

Aktuell sind die Patriots Titelverteidiger in der NFL. Die Mannschaft um Star-Quarterback Tom Brady gewann die 53. Ausgabe des Super Bowls (LIII) und feierte somit die insgesamt sechste NFL-Meisterschaft der Patriots. Beim Super Bowl Finale im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta besiegte man die Los Angeles Rams mit 13:3. Zum wertvollsten Spieler der Partie (MVP) wurde Wide Receiver Julian Edelman gekürt.

American Football ist eine raue Sportart mit viel Körperkontakt. Um die Sportart professionell auszuüben, sollte unbedingt vernünftige Schutzkleidung getragen werden. Zu der richtigen Ausstattung eines Spieler gehören: Football-Helm mit Gesichtsschutz, Schulterpanzer (Shoulderpads), Trikot, Gürtel, Handschuhe, Hose mit Oberschenkel- und Kniepads, Football-Schuhe.

Prinzipiell qualifizieren sich nach absolvierter Regular Season je sechs Teams aus AFC und NFC. Aus den vier Divisions der zwei konkurrierenden Conferences qualifiziert sich der jeweilige Divisionssieger, sowie zwei weitere Mannschaften, die in der laufenden Saison das beste Siegverhältnis in ihrer Conference vorzuweisen haben.n

Der Super Bowl wird von ProSieben übertragen. Die Fernsehrechte liegen bei Sat1/ProSieben. Nicht alle Spiele werden kostenlos übertragen.