VfB Stuttgart Transfers: Zu- und Abgänge zur Saison 2026/27 – Tops & Flops

Welche VfB Stuttgart Transfers können den Champions-League-Teilnehmer noch stärker machen? Anders als in manchen vorherigen Sommern musste der VfB seinen Kader diesmal nicht komplett umbauen. Vielmehr ergänzen die Schwaben eine bereits funktionierende Mannschaft gezielt.

Dabei fällt besonders die Offensive auf. Mit Leo Sauer und Dzenan Pejcinovic kommen zwei junge Spieler, denen in Stuttgart noch erhebliche Entwicklungsschritte zugetraut werden. Grischa Prömel bringt dagegen Erfahrung ins Mittelfeld. Hinzu kommt die feste Verpflichtung von Bilal El Khannouss, der seine Qualität bereits eine komplette Saison im Brustring gezeigt hat. Im Tor beginnt nach dem Ende der dreijährigen Nübel-Leihe zudem eine neue Zeitrechnung. Insgesamt setzt Stuttgart damit eher auf punktuelle Verstärkungen als auf einen radikalen Umbruch.

Bei Paripesa kannst du auf Spielertransfers wetten – navigiere zu Langzeitwetten, dann zu Fußball, dann zu Spieler.

VfB Stuttgart Transfers: Zugänge in der Analyse

Bei den VfB Stuttgart Transfers fällt auf, dass Sportvorstand Fabian Wohlgemuth unterschiedliche Ziele verfolgt. Erfahrung, Entwicklungspotenzial und bereits bewährte Qualität werden miteinander kombiniert.

  • Dzenan Pejcinovic: Der 21-Jährige ist einer der spannendsten Neuzugänge. Pejcinovic wechselt vom VfL Wolfsburg nach Stuttgart und unterschrieb einen langfristigen Vertrag bis 2031. Er kommt keineswegs als vollkommen unerfahrener Nachwuchsstürmer. Für Wolfsburg absolvierte der Mittelstürmer bereits 39 Pflichtspiele und erzielte dabei zwölf Tore. Besonders bemerkenswert sind zudem seine Zahlen in den deutschen Nachwuchsnationalmannschaften: In 49 U-Länderspielen gelangen ihm 41 Treffer. In der Saison 2024/25 hatte er während seiner Leihe nach Düsseldorf außerdem fünf Tore in 19 Zweitliga-Partien erzielt. Beim VfB trifft Pejcinovic auf starke Konkurrenz um Deniz Undav und Ermedin Demirovic. Genau das nimmt zunächst etwas Druck vom jungen Angreifer. Gleichzeitig spielt Stuttgart Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal. Einsatzmöglichkeiten sollte es also genügend geben. Der VfB selbst bezeichnet ihn ausdrücklich als Spieler, der sofort helfen kann und trotzdem noch Entwicklungspotenzial besitzt.
  • Leo Sauer: Noch ein Jahr jünger ist der neue Flügelspieler von Feyenoord Rotterdam. Sauer unterschrieb bis 2031 und bringt trotz seiner erst 20 Jahre bereits erstaunlich viel Erfahrung mit. In der niederländischen Eredivisie absolvierte der slowakische Nationalspieler insgesamt 64 Partien und war dort an 20 Toren direkt beteiligt. Dazu kommen Einsätze in Champions League und Europa League. Für die Slowakei lief Sauer bereits elfmal auf und gehörte schon zum EM-Kader 2024. Seine größten Stärken liegen im Tempo und im direkten Spiel Richtung gegnerisches Tor. Damit erweitert er eine Offensive, in der Stuttgart bereits über mehrere technisch starke Akteure verfügt. Sauer muss nicht zwangsläufig vom ersten Spieltag an Stammspieler sein. Gerade über eine lange Saison mit drei Wettbewerben kann seine Verpflichtung aber sehr wertvoll werden. Aufgrund seines Alters besitzt dieser Stuttgart Wechsel zudem erhebliches Entwicklungspotenzial.
  • Grischa Prömel: Einen ganz anderen Ansatz verfolgt der VfB bei Prömel. Der 31-Jährige kommt ablösefrei von der TSG Hoffenheim und hat bis 2029 unterschrieben. Für ihn ist der Wechsel gleichzeitig eine Rückkehr in die Heimat: Prömel wurde in Stuttgart geboren und wuchs in der Region auf. Sportlich bringt er vor allem Bundesliga-Erfahrung, Laufstärke und Torgefahr aus dem Mittelfeld mit. Bei Union Berlin absolvierte er 141 Pflichtspiele, für Hoffenheim kamen weitere 87 hinzu. Für die TSG gelangen ihm dabei 14 Tore und acht Vorlagen. Prömel ist kein Spieler, den Stuttgart noch über mehrere Jahre entwickeln muss. Er soll der Mannschaft sofort Stabilität geben und kann im Zentrum unterschiedliche Rollen übernehmen. Dass für einen erfahrenen Bundesligaspieler keine Ablöse fällig wurde, macht den Transfer zusätzlich attraktiv. Gerade für Champions-League-Spiele kann seine Erfahrung enorm wertvoll sein.
  • Bilal El Khannouss: Normalerweise behandeln wir Spieler nach einer vorherigen Leihe nicht noch einmal ausführlich. Beim Marokkaner ist eine Ausnahme angebracht, weil aus der Leihe nun eine feste Verpflichtung geworden ist und es sich um einen Leistungsträger handelt. El Khannouss absolvierte 2025/26 insgesamt 41 Pflichtspiele für Stuttgart und kam dabei auf neun Tore sowie sieben Vorlagen. Die vereinbarten Bedingungen für eine dauerhafte Verpflichtung wurden erfüllt. Medienberichten zufolge werden für den endgültigen Transfer rund 18 Millionen Euro fällig. Das Geld fließt allerdings nicht für eine Wundertüte. Stuttgart weiß bereits, welche Qualität der offensive Mittelfeldspieler besitzt. Mit 22 Jahren hat El Khannouss gleichzeitig noch Entwicklungsspielraum. Insofern gehört seine feste Bindung zu den wichtigsten VfB Stuttgart Transfers, obwohl er sportlich kein neues Gesicht ist.
  • Marius Funk: Im Tor reagierte der VfB ebenfalls. Funk kommt vom Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus und kehrt damit nach zehn Jahren zu seinem Jugendverein zurück. Der inzwischen 30-Jährige unterschrieb bis 2028. Bei Cottbus stand er in der vergangenen Saison in 34 von 38 Drittligapartien zwischen den Pfosten und spielte neunmal zu null. Insgesamt bringt Funk 128 Drittliga-, fünf Zweitliga- und acht Bundesliga-Einsätze mit. Seine Verpflichtung ist weniger spektakulär als die von Pejcinovic oder Sauer, erfüllt aber einen klaren Zweck. Nach dem Nübel-Abschied musste das Torhüterteam neu zusammengestellt werden. Funk bringt dafür Erfahrung und kennt den Verein bereits aus seiner Ausbildung.
  • Dennis Seimen: Eigentlich handelt es sich lediglich um einen Leihrückkehrer – normalerweise würden wir ihn deshalb nicht zu den Neuzugängen zählen. Seine Rolle ist aber zu wichtig, um ihn zu ignorieren. Der 20-Jährige stand in der vergangenen Saison bei allen 34 Zweitliga-Partien sowie beiden Relegationsspielen des SC Paderborn im Tor und schaffte mit dem SCP den Bundesliga-Aufstieg. Stuttgart plante anschließend wieder fest mit seinem Eigengewächs. Die Vorbereitung brachte allerdings einen Rückschlag: Seimen zog sich eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu und fällt mindestens bis zur Länderspielphase Ende September aus. Der Generationswechsel im VfB-Tor verzögert sich damit zunächst. Langfristig bleibt Seimen dennoch einer der interessantesten Bestandteile der Stuttgarter Kaderplanung.
VfB Stuttgart Transfers: Neuzugänge und Abgänge zur Saison 26/27 // Bild: Eigenes/KI

VfB Stuttgart Transfers: Neuzugänge und Abgänge zur Saison 26/27 // Bild: Eigenes/KI

Tim van der Leij lassen wir trotz seines Wechsels von RKC Waalwijk in der ausführlichen Betrachtung außen vor. Der 20-jährige Angreifer ist zunächst für die U21 vorgesehen und soll schrittweise an ein höheres Niveau herangeführt werden. Damit ist er aktuell eher ein Perspektivtransfer als eine unmittelbare Verstärkung des Bundesligakaders.

Gewöhnliche Leihrückkehrer und verliehene Spieler berücksichtigen wir bei den VfB Stuttgart Transfers darüber hinaus bewusst nicht. Mit einem Wettbonus gelingt dir der Start in die neue Saison.

Aktuelle Bundesliga Tipps

Augsburg Stadion: Augsburg – Schalke Tipp
bundesliga
Der Augsburg – Schalke Tipp nutzt diesmal bewusst einen abgesicherten Außenseitermarkt und eine Torlinie. Die Doppelte Chance X2 stützt sich auf Schal...
26 August, 2026 |
Dortmund Signal Iduna Stadion Anfahrt // Dortmund – HSV Tipp
bundesliga
Der Dortmund – HSV Tipp nutzt diesmal bewusst Teamtor-Märkte statt eines einfachen 1X2-Favoritensieges. Dortmund erzielte 2025/26 zuhause 40 Tore und ...
26 August, 2026 |
Allianz Arena: Bayern München – VfB Stuttgart Tipp
bundesliga
Der Bayern München – VfB Stuttgart Tipp geht bewusst über den einfachen Favoritensieg hinaus. Drei klare Bayern-Erfolge in den jüngsten Pflichtspielen...
26 August, 2026 |
1. Bundesliga Tipps zum 1. Spieltag 26/27 // Bild: Eigenes/KI
bundesliga
Wenn du dich für aktuelle Bundesliga Tipps zum 1. Spieltag interessierst, fann findest du hier für alle Matches eine kurze Vorhersage zur Saison 2026/...
25 August, 2026 |

VfB Stuttgart Abgänge: Wechsel weg aus Cannstatt

Auf der Abgangsseite bleibt der ganz große Ausverkauf bislang aus. Dennoch endet mit Alexander Nübel die vielleicht wichtigste Personalära im Kader.

  • Alexander Nübel: Nach drei Jahren endet die Leihe des Torhüters. Für den VfB ist das sportlich der bedeutendste Abgang des Sommers. Nübel absolvierte exakt 129 Pflichtspiele für Stuttgart und war während dieser Zeit unangefochtener Stammkeeper. Mit ihm wurde der VfB Vizemeister, gewann den DFB-Pokal und qualifizierte sich mehrfach für Europa. Nach der Rückkehr zum FC Bayern wechselte Nübel inzwischen fest zu Besiktas. In Stuttgart soll nun langfristig Dennis Seimen seinen Weg gehen. Gerade aufgrund dessen Verletzung ist der Wechsel im Tor zunächst allerdings mit Unsicherheit verbunden.
  • Pascal Stenzel: Nach sieben Jahren wurde der auslaufende Vertrag des Verteidigers nicht verlängert. Stenzel kam auf 139 Pflichtspiele im VfB-Trikot und erlebte dabei praktisch die komplette Entwicklung vom Zweitligisten über mehrere Abstiegskämpfe bis hin zum Champions-League-Teilnehmer und Pokalsieger. Zuletzt war seine sportliche Bedeutung jedoch geringer geworden. Der Abschied ist deshalb emotional größer als die dadurch entstehende sportliche Lücke.
  • Jovan Milosevic: Eine Ausnahme von unserer Regel zu vorher verliehenen Spielern. Milosevic verbrachte große Teile seiner Stuttgarter Zeit bei anderen Clubs und war zuletzt an Werder Bremen ausgeliehen. Nun wurde der 21-Jährige dauerhaft an den SC Braga verkauft. Für den VfB selbst absolvierte er gerade einmal sechs Pflichtspiele. Sportlich verliert Stuttgart damit keinen etablierten Leistungsträger. Finanziell ist der Wechsel dagegen interessant: Vor Abschluss des Transfers wurde über eine Ablöse von rund acht Millionen Euro berichtet.

Leihabgänge wie Yannik Keitel, Noah Darvich oder Laurin Ulrich lassen wir bei den VfB Stuttgart Wechseln bewusst außen vor. Sie verändern die unmittelbare Bewertung der Transferperiode nur begrenzt.

Neue Wettanbieter überzeugen mitunter auch mit Tipps zu Spielerwechseln.

Was sind die Tops & Flops bei den VfB Stuttgart Wechseln?

Dzenan Pejcinovic hat das Zeug zum Königstransfer. Der Mittelstürmer ist erst 21 Jahre alt und hat trotzdem bereits bewiesen, dass er auf Bundesliga-Niveau Tore erzielen kann. Gleichzeitig muss er in Stuttgart nicht sofort die komplette Verantwortung im Angriff tragen. Mit Undav und Demirovic stehen zwei etablierte Stürmer im Kader. Pejcinovic kann sich entwickeln und trotzdem regelmäßig Einsatzzeiten sammeln.

Ähnlich spannend ist Leo Sauer. Der Slowake verfügt bereits über internationale Erfahrung, ist mit 20 Jahren aber noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung. Stuttgart hat in den vergangenen Jahren mehrfach gezeigt, dass junge Offensivspieler im System von Sebastian Hoeneß große Schritte machen können. Gelingt dies auch Sauer, könnte sich dieser Transfer langfristig als besonders wertvoll erweisen.

Der sicherste VfB Stuttgart Wechsel ist dagegen möglicherweise Grischa Prömel. Einen bundesligaerfahrenen Mittelfeldspieler ablösefrei zu bekommen, der zusätzlich eine starke Verbindung zur Region besitzt, ist sportlich wie wirtschaftlich interessant. Von ihm muss keine enorme Marktwertsteigerung erwartet werden. Er soll schlicht sofort funktionieren.

Bilal El Khannouss gehört ebenfalls auf die positive Seite. Der VfB musste nicht darüber spekulieren, ob der Marokkaner zur Mannschaft passt. Neun Tore und sieben Vorlagen in seiner ersten Stuttgarter Saison liefern genügend Argumente dafür, ihn dauerhaft zu verpflichten.

Transfer Tops & Flops: Welche Spieler überzeugen? // Bild: Eigenes/KI

Transfer Tops & Flops: Welche Spieler überzeugen? // Bild: Eigenes/KI

Sind Flops beim VfB hervorzusehen?

Einen offensichtlichen Flop gibt es vor dem Bundesliga-Start nicht. Das größte Fragezeichen befindet sich derzeit eher im Tor. Der Abgang von Nübel war lange geplant und Seimen sollte nach seiner starken Paderborner Saison den nächsten Schritt machen. Durch dessen Verletzung ist diese Situation zumindest zum Saisonbeginn komplizierter geworden. Marius Funk und Fabian Bredlow geben Sebastian Hoeneß Alternativen, Nübels Klasse lässt sich aber nicht ohne Weiteres ersetzen.

Interessant ist zudem, was Stuttgart nicht gemacht hat. Trotz Champions League wurde der bestehende Kader nicht mit zahlreichen teuren Transfers überladen. Die Abwehr ist weitgehend zusammengeblieben, im Mittelfeld bringt Prömel zusätzliche Erfahrung und in der Offensive erhöhen Sauer sowie Pejcinovic die Auswahl.

Unter dem Strich wirken die VfB Stuttgart Transfers deshalb ausgewogen. Es gibt keinen radikalen Umbruch und keinen einzelnen Transfer, von dem die komplette Saison abhängt. Stuttgart verteilt das Risiko auf mehrere Spieler und verbindet kurzfristige Qualität mit langfristigem Potenzial.

Pejcinovic und Sauer können an Wert gewinnen, Prömel bringt Erfahrung, El Khannouss ist bereits bewährt und Seimen soll langfristig das Tor übernehmen. Gleichzeitig musste mit Ausnahme von Nübel bislang kein zentraler Leistungsträger abgegeben werden. Das ist für einen Champions-League-Teilnehmer durchaus eine komfortable Ausgangslage.

Über VfB Stuttgart Transfergerüchte berichten wir bewusst nicht. Diese Analyse hat den Stand vom 27. August 2026. Die deutsche Wechselperiode läuft nach dem DFL-Regelwerk bis zum 01. September um 20 Uhr. Weitere Stuttgart Wechsel sind deshalb weiterhin möglich. Abschließend wollen wir auf unsere Bundesliga Tipps verweisen.

Buchmacher-Empfehlungen

    • Neuer Sportwettenanbieter
    • Einfache Anmeldung
    • Top-Bonus
    • Neuer Sportwettenanbieter
    • Live Wetten
    • Krypto-Zahlungen

Michael Siemann

Experte für Fußball

Eine Karriere im Sport-Business war immer der Traum. Eine eigene Profikarriere wäre illusorisch gewesen. Mit einer journalistischen Ausbildung ausgestattet und inzwischen mit seit über 8 Jahren Erfahrung im Sport-Journalismus, lassen sich in diesem Job noch immer neue Facetten entdecken. Darum ist die Freude bis heute geblieben. Und ich bin sicher: Sie wird auch künftig erhalten bleiben. Denn Sport ist geladen mit Emotionen. Einerseits macht es Spaß diese Emotionalität zu erleben. Andererseits ist es auch ein Vergnügen, die Sport-Ereignisse auf ihre Statistiken und Fakten zu reduzieren. Als freiberuflicher Journalist ist Michael beim Verfassen und Veröffentlichen von Ratgeber, Tipps und Reviews engagiert. Gerne erschließt er neue Tätigkeitsfelder. Damit die Zukunft spannend bleibt!