Utah Jazz – Oklahoma City Thunder, NBA Playoff Spiel 4 Tipp

Nach dem verdienten Sieg in Spiel Nummer 3 wird Utah sehr selbstbewusst ins vierte Spiel gehen. Die mannschaftliche Geschlossenheit, der Wille und der Kampfeist waren zu spüren und durch die individuell sehr starken Leistungen, konnten sie es auch den Big Three aus OKC schwer machen.

Vor allem Ricky Rubios Leistung ist herauszuheben, erzielte er für Utah das erste Playoff-Triple Double seit John Stockton im Jahr 2001. Doch natürlich war es ein Team-Erfolg und es gibt viele weitere Spiele, die für den Erfolg der Jazz sprechen. Rookie Donovan Mitchells Spiel ist sicherlich auch ein Grund für Utahs Erfolge und natürlich darf man die defensive Präsenz von Rudy Gobert nicht unterschätzen. Vor allem Russell Westbrook scheint auf dem Weg zum Korb Probleme mit dem langen Center zu haben.

Westbrook wird aber nicht nur deswegen in Spiel 4 Aufmerksamkeit bekommen. Der letztjährige MVP zeigte sich passiv im letzten Viertel des vergangenen Spiels und nahm hier keinen einzigen Wurf. Zudem zeigte er sich defensiv gegen Rubio nicht bereit und kündigte bereits an, dass er es Rubio in Spiel 4 deutlich schwerer machen wird. Er ist mehr denn je auf beiden Seiten des Feldes gefordert und wird eine große Last in Spiel 4 tragen müssen.

Die Vorteile liegen im Vorfeld der vierten Partie aber insgesamt bei Utah. Sie gewannen die letzten beiden Spiele und konnten den Thunder ihr Spiel aufzwängen. Während man bei OKC noch immer nach konstant guten Leistungen neben George und Westbrook sucht, weiß man in Utah wie man spielen will und wen man (wie) einsetzen muss. Das ist ein wichtiger Vorteil. Da zudem die Defensive gut steht, werden es die Thunder nicht einfach haben. An dieser Stelle sei nochmal darauf hingewiesen, dass die Thunder zwar Spieler haben, die Partien auch alleine entscheiden können, doch genau das ließ Utah in dieser Saison selten zu. Außerdem spielte OKC zu unbeständig, sodass für Spiel 4 zu erwarten ist, dass die Jazz sich erneut durchsetzen und angetrieben von den Fans 3-1 in Führung gehen.

Tipp: Utah Jazz 1,40 Betfair

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Utah Jazz – Oklahoma City Thunder NBA Playoff Serie

Spiel 1: OKC – UTA 116-108

Spiel 2: OKC – UTA 95-102

Spiel 3: UTA – OKC 115-102

Stand: 2-1 Utah Jazz

Nachdem die Utah Jazz das erste Spiel noch mit 108-116 verloren, machten sie es in den Spielen 2 und 3 besser und gewannen auswärts mit 102-95 und zuletzt vor den eigenen Fans mit 115-102. Die überragende Unterstützung ihrer Fans trieb die Jazz dabei in Spiel Nummer 3 an, in dem sie trotz eines durchwachsenen Starts am Ende als verdienter Sieger vom Feld gingen.

So startete das Spiel zunächst zwar nicht schlecht und Utah ging 18-10 in Führung, doch zum Ende des 1. Viertels wendete sich das Blatt und die Thunder glichen nicht nur aus, sondern holten sich durch einen 20-4 Lauf die Führung. Auch in Viertel 2. behielten die Thunder zunächst die Oberhand, bauten den Vorsprung auf phasenweise elf Punkte aus und machten den Eindruck heute etwas aus Utah mitnehmen zu können.

Utah wusste sich allerdings zu wehren und drehte das Spiel zum Ende des zweiten Spielabschnitts. Vor allem Ricky Rubio drehte plötzlich auf und erzielte in einer Phase 14 von 15 Punkten. In dieser Zeit erkämpfte sich Utah auch die Führung und die Teams gingen letztlich beim Stand von 58-53 für Utah in die Pause.

In Viertel Nummer 3 legte Utah dann weiter nach und baute die Führung auf 89-75 aus. Im letzten Viertel versuchte OKC dann alles, doch der Vorsprung wuchs bis auf 20 Punkte und erst zum Ende des Spiels gab es noch ein wenig Ergebniskosmetik. Es war ein verdienter Sieg der Jazz, die zwar 19 Ballverluste hatten, aber dafür den gut trafen (52,5%) und den Kampf an den Brettern klar gewinnen konnten (48-33).

Dazu war die Starting Five der Jazz in Bestform. Rubio erzielte dabei nicht nur 26 Punkte, sondern wurde mit 11 Rebounds und 10 Assists Mann des Spiels. Donovan Mitchell (22 Punkte, 10 Rebounds) und Rudy Gobert (18 Punkte, 12 Rebounds) überzeugten ebenfalls, genau wie Derrick Favors (11 Punkte) und Joe Ingles (21 Punkte).

Auf Seiten der Thunder war Paul George mit 23 Punkten bester Mann. Carmelo Anthony kam auf 14 Punkte, nahm aber nur 10 Würfe, obwohl er endlich mal gut traf. Westbrook blieb mit 14 Punkte eher blass, zumal er sich 8 Ballverluste leistete. Seine 11 Rebounds und 9 Assists änderten daher auch wenig an seiner eher schwachen Leistung.

 

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