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Stefan Szafranski

- Oktober 18 2022

NBA Power Rankings Saison 2022/23

NBA Power Rankings – Over/Under

Endlich ist es so weit. Die NBA-Saison 2022-23 ist gestartet, doch was wäre eine Saison, wenn man nicht schon zu Beginn der Spielzeit erste Tipps abgeben könnte. In unserer großen Saisonvorschau haben wir daher nicht nur einen ersten Meisterschafts-Tipp abgegeben, sondern auch einen Blick auf die möglichen Award-Winner gewagt. In unserem großen NBA Artikel findet ihr alle wichtigen Infos.

Doch natürlich ist das Wetten auf die NBA mehr als nur der Tipp auf den Meister, den MVP oder die anderen Awards. Viele Mannschaften machten im Vergleich zu Vorsaison Veränderungen durch und gehen daher mit anderen Vorzeichen in die kommende Spielzeit.

Deshalb geben wir im Folgenden einen kurzen Überblick über alle Mannschaften und wollen in unserem Power Ranking eine Einschätzung über die zu erwartenden Leistungen abgeben.

Anhand der jeweiligen Over/Under-Lines von sportsbook.fanduel.com (Stand: Mittwoch, 19.10.2022) werden wir die Teams bewerten und schauen, wer die Erwartungen unterschreiten, genau einhalten oder übertreffen wird. Klar ist, der eine oder andere interessante und lukrative Tipp ist sicherlich dabei.

In Klammern findet ihr unsere Einschätzung, ob die Teams UNDER (weniger Siege) oder OVER (mehr Siege) der jeweils genannten Sieganzahl landen werden.

Platz 30: San Antonio Spurs (UNDER 22,5)

Obwohl Gregg Popovich noch immer Trainer der San Antonio Spurs ist, sind die Spurs das vermeintlich schwächste Team der Liga. Es gibt keinen Top-Spieler im Kader und selbst ein „All-Star in the Making“ ist nach dem Abgang von Dejounte Murray nicht mehr im Roster auffindbar. Natürlich darf man Coach Popovich nicht unterschätzen, doch selbst die Trainer-Legende wird bei diesem Kader an seine Grenzen stoßen. Die Spurs hoffen auf die Draft im kommenden Jahr, werden in der Saison nur vereinzelt Siege einfahren und genau darauf achten, nicht zu häufig zu gewinnen.

Platz 29: Oklahoma City Thunder (UNDER 22,5)

Die Hoffnung und Vorfreude auf die Saison war in OKC groß. Nachdem die Verletzungen der Vorsaison überstanden schienen und man im Draft an Nummer 2 Chet Holmgren wählte, freuten sich alle Beteiligten auf eine aufregende, bevorstehende Spielzeit. Angeführt von Gilgeous-Alexander, Giddey, Pokusevski und eben Holmgren, sollten die jungen Thunder für Furore sorgen, doch die Euphorie wurde im Keim erstickt, als sich der 2. Pick im Sommer verletzte. Auch Gilgeous-Alexander soll nun wieder angeschlagen sein und so werden die Fans ein weiteres Jahr vieler Niederlagen verkraften müssen.

Platz 28: Houston Rockets (OVER 23,5)

Die Houston Rockets haben den Umbruch geschafft und sind auf die Zukunft ausgerichtet. Eric Gordon und Boban Marjanovic sind die einzigen Spieler über 30 und mit Kevin Porter Jr, Jalen Green und Nummer 3 Pick Jabari Smith bewerben sich mindestens drei Spieler dafür, in Zukunft viel Verantwortung in Houston zu übernehmen. Gleichzeitig bedeutet die fehlende Erfahrung – und ja, letztlich auch die fehlende Klasse – aber auch, dass man von Houston in dieser Saison nicht viel erwarten darf, außer viel wildes Geballer und wenig Defensive.

Platz 27: Orlando Magic (UNDER 27,5)

Das Herz vieler deutscher Fans schlägt für die Orlando Magic. Der Grund sind die Wagner-Brüder, die Beide für Orlando auf Korbjagd gehen. Während sich Franz, der jüngere der Beiden, bereits in der Rookie-Saison behaupten konnte, sucht sein großer Bruder Moritz noch seine Rolle. Auch die Magic suchen noch nach der richtigen Mischung, haben sie mit Nummer 1 Pick Paolo Banchero immerhin einen Spieler draften können, der dem Team sofort helfen wird. könnte. Ansonsten wird im jungen Team von Coach Mosley sicher einiges ausprobiert und es scheint, als sei es für einen Angriff auf die Play-Ins noch etwas zu früh.

Platz 26: Detroit Pistons (UNDER 29,5)

Die Hoffnungen der Detroit Pistons liegen auf Cade Cunningham, der in der letzten Saison solide spielte. Dazu konnte der Kader in der Off-Season mit Bojan Bogdanovic vertieft werden und Rookie Jaden Ivey (Pick Nummer 5) zeigte bereits tolle Ansätze. Der Rest des Teams lässt aber noch zu wünschen übrig und so werden sich Trainer und Management hauptsächlich damit befassen, mit wem der Weg in die Zukunft gegangen werden kann. Die Lottery scheint also vorprogrammiert.

Empfohlene BUchmacher für die NBA Power Rankings Saison 2021/22

Platz 25: Sacramento Kings (UNDER 33,5)

Die Fans der Sacramento Kings warten seit 16 Jahren auf eine Playoff-Qualifikation und auch in dieser Saison sieht es nicht besonders gut aus. Der Kader um Fox, Defensiv-Ass Mitchell, Huerter, Monk, Barnes, Sabonis und Nummer 4 Pick Murray, hat zwar durchaus Qualität und Coach Mike Brown genießt ebenfalls einen recht guten Ruf, doch alles, was in den letzten Jahren mit den Kings in Verbindung stand, war nicht besonders erfolgreich. Das Play-In kann zwar möglich sein, doch naja… es bleiben halt die Sacramento Kings.

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Platz 24: Utah Jazz (OVER 23,5)

Was will man von einem Jazz-Team erwarten, dass sich im Sommer von seinen beiden besten Spielern, Donovan Mitchell und Rudy Gobert, getrennt hat? Nicht viel und es scheint fast unausweichlich, dass der Umbau des Kaders auch im Laufe der Saison fortgesetzt wird. Gut vorstellbar und eigentlich nur logisch, dass Spieler wie Conley, Gay, Olynyk oder Clarkson neue Teams finden werden und der Fokus dahin geht, jungen Spielern für die Zukunft eine Chance zu geben. Mit Sexton, Markkanen oder Horton-Tucker hat man Potenzial, welches der neue Coach Will Hardy austesten wird – damit einher werden aber auch viele Niederlagen gehen.

Platz 23: Charlotte Hornets (UNDER 34,5)

Die Off-Season würden die Charlotte Hornets gerne schnell vergessen machen. So wurden insgesamt 3 Hornets-Spieler festgenommen, eine Nachricht, die man erst einmal verdauen muss. Den traurigen Höhepunkt stellte Miles Bridges dar, der für die gesamte Saison gesperrt wurde und bei dem fraglich ist, ob er überhaupt nochmal in der Liga Fuß fassen kann. Dazu verletzte sich LaMelo Ball in der Pre-Season in den sozialen Medien hielten sich die Zitate von NBA-Spielern, nach denen die Hornets einfach kein gutes Team sind. Nach der aufregenden, letzten Saison sollten sich die Fans in diesem Jahr auf eine Enttäuschung einstellen.

Platz 22: Washington Wizards (UNDER 35,5)

Beal, Kuzma, Porzingis, Barton, Avdija, Morris – schlecht klingen die Namen im Kader der Wizards nicht, doch es fällt schwer daran zu glauben, dass Porzingis und Co. verletzungsfrei bleiben und das Maximum rausholen können. Die Mannschaft ist nicht besonders gut eingespielt und irgendwie scheinen die Wizards mit Beal nicht aus dem Mittelmaß herauszukommen. Mehr als eine Play-In Qualifikation darf man auch in dieser Saison nicht von den Wizards erwarten.

Platz 21: Indiana Pacers (OVER 23,5) – Tipp-Empfehlung

Eine große Rolle werden die Indiana Pacers in dieser Saison sicher nicht spielen, doch unterschätzen darf man sie nicht. Mit Tyrese Haliburton, Chris Duarte und Bennedict Mathurin haben sie einige talentierte Jungspunde im Kader und mit Myles Turner, Buddy Hield, TJ McConnell oder Daniel Theis bringen einige Akteure auch Erfahrung mit, die sie dem Team weitergeben können. Dazu steht mit Coach Carlisle ein erfahrener Mann an der Seitenlinie, so dass die Pacers sicher nicht ganz am Ende der Tabelle stehen werden.

Platz 20: New York Knicks (UNDER 38,5)

Der große Wurf gelang den New York Knicks in der Off-Season nicht, konnte kein Spieler mit All-Star-Kaliber in den Big Apple geholt werden. Der Trost-Preis war Jalen Brunson, der sein gutes letztes Jahr nun im vielleicht schwersten Markt der Liga bestätigen muss. An der Seite von Randle und Barrett scheint das Spitzen-Trio der Knicks im ligaweiten Vergleich kaum standhalten zu können, so dass die Knicks-Fans zwar auf eine Playoff-Qualifikation hoffen, aber keinesfalls davon ausgehen können, dass Ende April bzw. Anfang Mai noch Basketball im Madison Square Garden gespielt wird.

Platz 19: Chicago Bulls (OVER 41,5)

Beim Tipp auf die Chicago Bulls ist die einzige Frage, ob man daran glaubt, dass sie mehr als die Hälfte ihrer Spiele gewinnen können. Gar nicht so leicht zu beantworten, ist zwar Zach LaVine wieder fit, doch fehlt mit Lonzo Ball ein enorm wichtiger defensiver Faktor, ohne den die Bulls im letzten Jahr Probleme hatten. Ebenfalls ist unklar, ob DeRozan seine starke letzte Saison bestätigen kann und wie die jungen Spieler sich entwickelt haben. Im Vergleich zu vielen anderen Teams verbesserte sich Chicago nicht wirklich und könnte damit eine komplizierte Saison vor der Brust haben.

Platz 18: New Orleans Pelicans (UNDER 45,5)

Bereits im letzten Jahr erreichten die Pelicans ein wenig überraschend die Playoffs und trotzten dort sogar den Phoenix Suns zwei Siege ab. Erstaunlich war der Team-Erfolg vor allem deshalb, weil der vermeintlich beste Spieler des Teams, Zion Williamson gar nicht spielte. Er ist in diesem Jahr aber wieder dabei, macht einen fitten Eindruck und wird den Pelicans eine gefährliche Waffe sein. Daher sind die Erwartungen in New Orleans hoch, doch es bleibt abzuwarten, ob sich die junge Mannschaft gegen die ebenfalls stärke gewordene Konkurrenz behaupten kann.

Platz 17: Portland Trail Blazers (OVER 39,5) – Tipp-Empfehlung

Damian Lillard ist wieder zurück und damit auch die Portland Trail Blazers. Mit einem, insgesamt tiefer aufgestellten Kader, der durch Spieler wie Jerami Grant, Josh Hart oder auch Gary Payton II ergänzt wurde, werden die Blazers defensiv stärker sein als in den letzten Jahren und wenn Lillard an die Form vor seiner Verletzung anknüpfen kann, auch offensiv nicht zu unterschätzen sein. Nach der verlorenen letzten Saison hat die Blazers kaum jemand auf dem Zettel, da es still in Portland war. Es könnte die Ruhe vor dem Sturm gewesen sein.

Platz 16: Los Angeles Lakers (UNDER 43,5)

Die Lakers verpassten letztes Jahr die Playoffs und versäumten es den Kader in der Off-Season entscheidend zu verstärken. Mit Schröder, Beverley und Nunn gibt es zwar etwas mehr Variabilität, doch da Westbrook noch immer im Kader ist und nicht wirklich mit James und Davis harmoniert, steht den Lakers eine schwierige Saison bevor. LeBron wird vermutlich zum erfolgreichsten Scorer der NBA-Geschichte, doch das Team ist zu schwach, als dass man von den Lakers viel erwarten darf. Es fehlt Qualität in der Breite und Tiefe, um es mit der starken Konkurrenz in der Liga aufzunehmen.

Platz 15: Atlanta Hawks (UNDER 45,5)

Die Hawks konnten den Erwartungen der Vorsaison nicht gerecht werden und erreichten nur mit Mühe die Playoffs, wo sie in Runde 1 ausschieden. Die fragwürdige Einstellung und insgesamt zu schwachen Leistungen lassen daher auch im Vorfeld dieser Saison einige Fragen offen. Dejounte Murray, der von den Spurs nach Atlanta kam, wir das Team aber verstärken, so dass das Potenzial des Teams noch einmal größer geworden ist. Stimmt die Einstellung, sind die Hawks eine sehr gefährliche Mannschaft.

Platz 14: Minnesota Timberwolves (UNDER 48,5)

Platz 14 in den Power Rankings, ist für die Wolves eigentlich zu schlecht. Mit Karl-Anthony Towns, Anthony Edwards, D’Angelo Russell und Neuzugang Rudy Gobert sind sie überragend gut aufgestellt und der Anspruch des Teams an sich selbst könnte höher kaum sein (Gobert spricht vom Titel). Es bleibt jedoch abzuwarten, ob das Duo aus Gobert und Towns funktioniert, Edwards den nächsten Schritt macht und ob die Vorschusslorbeeren, die die Wolves von vielen Fans erhalten, gerechtfertigt sind. Aufgrund der großen Konkurrenz im Westen ist die Playoff-Qualifikation jedenfalls kein Selbstläufer.

Platz 13: Toronto Raptors (UNDER 46,5)

Dass die Toronto Raptors die letzte Saison auf Platz 5 abschließen würden, hatten vor der Saison die wenigsten Experten erwartet. Doch Coach Nick Nurse hat seine junge Mannschaft im Griff und dank der großen Ausgeglichenheit im Kader, stellten sie ihre Gegner immer wieder vor große Probleme. Auch in diesem Jahr werden die Raptors sehr unangenehm zu spielen sein, selbst wenn der absolute Top-Star fehlt. Wie weit es letztlich für die Raptors gehen, wird daher auch davon abhängen, wie sich Pascal Siakam und Scottie Barnes entwickeln. Je besser sie spielen, desto größer sind Torontos Siegchancen.

Platz 12: Cleveland Cavaliers (OVER 47,5)

Für die Playoffs reichte es in der letzten Saison knapp nicht, doch ihre Erwartungen übertrafen die Cleveland Cavaliers in der letzten Saison bei Weitem. Nun konnten sie noch den Playoff erfahrenen All-Star Donovan Mitchell verpflichten und machen damit einen großen Schritt in ihrer Entwicklung. Die Cavs machen offensiv Spaß, haben defensiv einen starken Rückhalt und ein solides, aufgestelltes Team. Man kann als erwarten, dass sie für die eine oder andere Überraschung sorgen werden.

Platz 11: Memphis Grizzlies (UNDER 48,5)

Fraglos waren die Memphis Grizzlies in der vergangenen Saison das Überraschungsteam der Liga. Die reguläre Saison schlossen sie auf Platz 2 ab und in den Playoffs bereiteten sie den Warriors, trotz der Morant-Verletzung, große Probleme in Runde 2. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen vor dieser Saison, doch die Tatsache, dass sich alle Teams deutlich besser auf Memphis einstellen werden und die Saison mit Verletzungsproblemen von Jaren Jackson Jr. beginnt, werden dafür sorgen, dass es die Grizzlies schwerer haben werden als in der letzten Saison.

Platz 10: Brooklyn Nets (UNDER 51,5)

Die Saison für die Brooklyn Nets voraus zusagen gleicht einem Lotteriespiel. Schaut man sich den Kader und die Möglichkeiten des Teams von Coach Steve Nash an, könnte man fraglos von einem Titelkandidaten sprechen. Allerdings hat man Kevin Durant im Kader, der in der Off-Season noch einen Trade forderte und Kyrie Irving, der in den letzten 3 Jahren immer 28 oder mehr Spiele verpasste. Was kann man also von einem Nets-Team erwarten, dass im letzten Jahr sang- und klanglos in Runde 1 der Playoffs scheiterte? Vom Titel bis zum Verpassen der Playoffs ist alles drin, deswegen sollte man lieber die Finger von diesem Tipp lassen.

Boston Celtics players

Hatten im letzten Spiel Grund zum Feiern: die Boston Celtics.

Platz 9: Phoenix Suns (UNDER 52,5) – Tipp-Empfehlung

Durch ihren Kollaps in den Western Conference Halbfinals beraubten sich die Suns selbst um ihre Titelchance. Dazu lief die Off-Season auch nicht richtig gut. Zwar wurde bekannt, dass der umstrittene Owner, Robert Sarver, sein Team verkaufen wird, doch Jae Crowder wurde vergrault und die Vertrags-Verlängerung des unzufriedenen Sorgenkindes der vergangenen Saison, Deandre Ayton, sorgte auch nicht wirklich für die erhoffte Ruhe. Chris Paul ist zudem auch ein Jahr älter und so bleiben vor dieser Saison einige Fragezeichen, die es zunächst aus dem Weg zu räumen gilt.

Platz 8: Dallas Mavericks (OVER 48,5)

Die Mavs nur auf Rang 8, obwohl sie bereits im letzten Jahr in den Western Conference Finals standen und sich in der Off-Season nicht wirklich verschlechterten? Ja, denn auch für Dallas gilt, dass die Konkurrenz stärker als letztes Jahr ist und es bleibt abzuwarten, ob Doncic die reguläre Saison ernst genug nimmt. Mit Hardaway und Wood ist die Offensive aber immerhin etwas vielseitiger aufgestellt und sollte Doncic fit bleiben, werden die Mavs für viele Mannschaften ein schwer zu schlagender Gegner sein.

Platz 7: Miami Heat (UNDER 49,5)

Wenn die Heat fit sind, gehören auch sie zu den absoluten Top-Teams der Eastern Conference. Nach den Finals 2020 folgte ein Erstrundenaus in 2021, bevor sie letzten Jahr nur knapp mit 3-4 in Eastern Conference Finale scheiterten. Allerdings sind Butler und Lowry ein weiteres Jahr älter und bereits in der vergangenen Saison verpassten sie viele Spiele. Es bleiben also einige Fragezeichen, bei einer Mannschaft, die neben überragendem Coaching eigentlich alles mitbringt, was ein Spitzenteam braucht. Die Konkurrenz scheint in diesem Jahr aber etwas stärker.

Platz 6: Denver Nuggets (OVER 51,5 – Tipp-Empfehlung)

Nikola Jokic wurde in der vergangenen Saison zum zweiten mal in Folge als MVP gewählt, weil er seine Nuggets ohne Michael Porter Jr. und Jamal Murray auf Platz 6 führte. Nun kommen die beiden besten Spieler nach Jokic zurück und verpassen der Mannschaft von Coach Mike Malone damit viele neue Möglichkeiten. Deshalb werden die Nuggets vor allem offensiv zu den stärksten Teams der Liga und damit auch zu den besten Teams der Western Conference gehören.

Platz 5: Philadelphia 76ers (OVER 50,5 – Tipp-Empfehlung)

Die Philadelphia 76ers sind heiß. Alle wichtigen Spieler sind fit, Coach Doc Rivers schwärmt von seiner Mannschaft und James Harden akzeptierte etwas weniger Geld, um es dem Team zu ermöglichen, Neuzugänge wie Harrell, House Jr, Tucker und Melton nach Philly zu lotsen. Embiid gehört zudem zu den heißesten MVP-Kandidaten und sollte das Team gesund bleiben, werden sie auf beiden Seiten des Feldes sehr stark sein. Alles andere als ein Platz unter den Top 4 der Eastern Conference und einem tiefen Playoff-Run wäre eine große Enttäuschung.

Platz 4: Boston Celtics (OVER 53,5)

Nach dem Finaleinzug im Vorjahr sind die Erwartungen in Boston groß. Mit Malcolm Brogdon konnte man sich auf der Aufbauposition nochmal vertiefen und die Erfahrung aus der Vorsaison wird dem Team helfen. Leider leistete sich Coach Ime Udoka in der Off-Season einen Fehltritt und wurde vom Verein für die kommende Saison suspendiert. Neuer Mann an der Seitenlinie? Joe Mazzulla. Es bleibt abzuwarten, was er aus dem Kader herausholen kann und wie der Ausfall von Robert Williams III in den ersten Wochen kompensiert werden kann. Trotzdem gehören die Celtics zu den absoluten Top-Teams in dieser Saison.

Platz 3: Los Angeles Clippers (OVER 52,5 – Tipp-Empfehlung)

Obwohl die Clippers in der letzten Saison komplett auf Kawhi Leonard und eine lange Zeit (51 Spiele) auf Paul George verzichten mussten, erreichten sie die Play-Ins und gewannen 42 Spiele. Nun kommen die beiden Top-Stars zurück und machen die Clippers damit nicht nur zu einem in der Tiefe am besten besetzten Teams, sondern auch eine in der Spitze überragend aufgestellte Mannschaft. Sind die Clippers fit, gehören sie zu den Top-Favoriten und nach einigen Jahren Pech könnte dieses Jahr endlich die Stunde der Clippers schlagen.

Platz 2: Milwaukee Bucks (OVER 52,5)

Die Bucks hatten auch in der letzten Saison gute Titelchancen, wurden aber durch die Verletzung von Khris Middleton ausgebremst. Zwar ist Middleton noch immer verletzt, doch er kommt in einigen Wochen wieder und die Bucks verloren in der Off-Season keinen einzigen wichtigen Spieler. Dazu konnten sie Joe Ingles nach Milwaukee lotsen. Es war also still in Milwaukee, was eigentlich immer ein gutes Zeichen ist. Die Bucks werden dank Giannis Antetokounmpo wieder dominieren und sind der Topfavorit der Eastern Conference.

NBA Tipps Milwaukee Bucks

Platz 1: Golden State Warriors (OVER 52,5)

Die Golden State Warriors sind auch in dieser Saison einer der Top-Favoriten. Zwar verloren sie mit Bjelica, Porter Jr oder beispielsweise Payton II einige wichtige Spieler, doch die Leistungsträger sind fit, z.T. mit neuen Verträgen ausgestattet und außerdem warten die jungen Spielern auf ihre Chance. Einzig der Streit zwischen Draymond Green und Jordan Poole sorgte kurz vor Saisonbeginn für ein wenig Unruhe, doch der Erfolg heilt bekanntermaßen auch tiefe Wunden. Daher haben die Warriors auch in dieser Saison gute Siegchancen und auch in der regulären Saison dominieren.

Rückblick: NBA – POWER RANKINGS 2020/21

In unserem großen NBA Wetten Vorbericht. haben wir Rückblick auf die letzte und einen ersten Ausblick auf die kommende Saison gewagt. Dabei haben wir uns bisher nur ansatzweise mit den einzelnen Teams beschäftigt. Was hat sich verändert? Gab es viele Trades? Sind die Top-Teams aus der letzten Saison auch in diesem Jahr die Favoriten? Es blieb die eine oder andere Frage offen.

In unseren Power Rankings wollen wir diese Fragen beantworten und nicht nur einen kurzen Blick auf die einzelnen Teams werfen, sondern gleichzeitig eine Prognose wagen, inwieweit die Vorschläge von bet365 (Samstag 19.12. – 14 Uhr), was die Gesamtsieg-Zahl der Teams betrifft, übertroffen oder unterschritten werden. Gleichzeitig nutzen wir dieses Ranking, um eine Prognose darüber abzugeben, wer vor der Saison die größten Chancen auf den Titel hat und welche Teams sich auf die Lottery freuen dürfen.

Zur Erinnerung: Durch den verspäteten Saisonstart und verkürzten Spielplan aufgrund der Covid-19-Pandemie, finden in dieser Saison pro Team nur 72 Spiele (statt 82) statt. Mehr Infos dazu findet ihr in unserem großen Vorbericht.

Wir starten also unsere Rankings, die wie folgt aussehen:

Platz 30: New York Knicks (UNDER 22,5 Siege)

NBA Power ranking new yorck knicks

In den letzten Jahren galt das Prinzip Hoffnung für die New York Knicks. Doch immer wieder enttäuschte die Franchise aus dem Big Apple und auch in diesem Jahr macht die Kaderzusammenstellung wenig Hoffnung. Immerhin hat man einen erfahrenen Trainer mit Coach Tom Thibodeau für sich gewinnen können, der dafür bekannt ist gerne mit Stars und erfahrenen Spielern zu arbeiten. Das Problem ist allerdings, dass kein Spieler der Knicks älter als 29 ist und auch der Top-Star fehlt. Die nächste enttäuschende Saison scheint damit vorprogrammiert.

Platz 29: Cleveland Cavaliers (UNDER 23,5)

In der vergangenen Saison waren die Cleveland Cavaliers das schlechteste Team der Eastern Conference. Schaut man sich genauer an, was in dieser Off-Season passierte, gibt es kaum Gründe zur Hoffnung auf Verbesserung. Kevin Love ist der vermutlich beste Spieler des Teams und es ist kaum vorstellbar, dass die jungen Guards die Cavs irgendwie nach vorne bringen. Auch die personellen Veränderungen spielen kaum eine Rolle, denn schaut man sich die Konkurrenz in der Liga an, ist schwer vorstellbar, wie die junge Mannschaft aus Cleveland mehr als 23 Siege erzielen soll.

Platz 28: Detroit Pistons (OVER 22,5)

Vor einigen Jahren hätten die Detroit Pistons mit Derrick Rose (MVP 2011) und Blake Griffin (6-facher All-Star) vielleicht zu den besseren Teams in der Eastern Conference gehört. Doch die Ex-Allstars sind schon lange über ihren Zenit hinaus und von Verletzungen geplagt. Auch der ehemalige Trainer des Jahres (2018) Dwane Casey wird kaum helfen können. Zwar ist das Team durchaus mit dem einen oder anderen talentierten Spieler gespickt, doch die Konkurrenz in der Liga ist einfach zu groß, so dass große Sprünge nicht zu erwarten sind. Bleibt die Mannschaft gesund sollten sie sich trotzdem ein wenig verbessern können.

Platz 27: Oklahoma City Thunder (UNDER 22,5)

Fraglos gehörten die Oklahoma City Thunder in der letzten Saison zu den positiven Überraschungen. Mit Paul, Schröder und Gallinari verloren sie allerdings drei ihrer besten Spieler, ohne dafür gleichwertigen Ersatz zu erhalten. Die Mannschaft ist auf die Zukunft ausgerichtet und wird es dadurch in dieser Saison sehr schwer haben. Weitere Veränderungen im Laufe der Saison sind genauso gut wie vorstellbar, wie dass sie zum schwächsten Team der Western Conference werden.

Platz 26: Minnesota Timberwolves (UNDER 30,5)

Das Potential in Minnesota ist groß. Dass Team um Karl-Anthony Towns und D’Angelo Russell konnte mit Rückkehrer Ricky Rubio ergänzt werden, außerdem zogen die Wolves an erster Stelle der Draft Anthony Edwards, der eine Verstärkung zu sein scheint. Towns, Russell und Edwards müssen aber zunächst unter Beweis stellen, ob sie auf dem Feld harmonieren können. Eine Verbesserung zur Vorsaison ist zwar zu erwarten, doch große Sprünge sind den Wolves in der starken Western Conference vorerst nicht zuzutrauen.

Platz 25: Charlotte Hornets (Over 26,5)

Zu Beginn der letzten Spielzeit überzeugten die Hornets, doch mit zunehmender Dauer der Saison wurden die Ergebnisse schlechter. Da es jedoch keine wichtigen Abgänge gab und die Mannschaft mit Gordon Hayward und Nummer 3 Pick LaMelo Ball verbessert wurde, darf man in dieser Saison etwas mehr erwarten. Vor allem der junge Ball bringt mehr Aufmerksamkeit nach Charlotte und nach den ersten positiven Eindrücken in der Pre-Season, steigt die berechtigte Hoffnung auf eine interessante Saison der Hornets, in der sie sich verbessern sollten.

Platz 24: San Antonio Spurs (UNDER 30,5)

Die Zeiten, in denen man die San Antonio Spurs nicht unterschätzen darf, scheint vorbei. In der letzten Saison verpasste die Mannschaft von Coach Gregg Popovich die Playoffs und auch in dieser Saison sind die Aussichten nicht besonders gut. Die Top-Stars DeRozan und Aldridge sind in die Jahre gekommen und insgesamt scheint die Qualität im Kader zu fehlen. Die Playoffs sind aufgrund der großen Konkurrenz nur schwer zu erreichen und man kann erwarten, dass sich die Mannschaft im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert.

Platz 23: Chicago Bulls (OVER 29,5)

Bei den Chicago Bulls macht sich Zuversicht breit. Nach der Entlassung von Coach Jim Boylen steht nun mit Billy Donovan endlich ein neuer Mann an der Seitenlinie. Die Hoffnung, dass die vielen talentierten, jungen Spieler nun den nächsten Schritt machen ist wieder da und so hofft man in Chicago nicht nur auf individuelle Steigerung, sondern schaut sogar Richtung Playoffs. Im Vergleich zum Vorjahr sollte sich die Mannschaft auf jeden Fall verbessern können.

Platz 22: Sacramento Kings (OVER 29,5)

Coach Luke Walton steht eine interessante Mannschaft zur Verfügung. Bereits in der letzten Saison sorgten die Kings für die eine oder andere Überraschung und hätten mit etwas weniger Verletzungspech die Playoffs erreichen können. Zwar verloren sie mit Bogdanovic in der Off-Season einen wichtigen Spieler, doch dadurch könnte sich die Rollenverteilung etwas klarer gestalten. Die Kings sind talentiert und in dieser Saison auf keinen Fall zu unterschätzen.

Platz 21: Orlando Magic (OVER 31,5)

In den letzten beiden Jahren erreichten die Orlando Magic die Playoffs und da sie in dieser Off-Season nicht besonders viel veränderten, sollte man eigentlich zuversichtlich in die kommende Spielzeit gehen können. Doch der Stillstand beim Kader wirft Fragen in Richtung Zukunft auf und da sich viele andere Mannschaften in der Liga verbesserten, ist unklar, ob Orlando die Erfolge der letzten Jahre wiederholen kann. Am Ende könnten die Beständigkeit und die Hoffnung auf die Entwicklung der jungen Spieler, im Vergleich zu anderen Teams den Ausschlag geben.

Platz 20: New Orleans Pelicans (UNDER 35,5)

Die Buchmacher trauen den New Orleans Pelicans eine ausgeglichene Saisonbilanz zu. Doch diese Erwartung scheint etwas zu euphorisch, wenn man bedenkt, dass das Team noch sehr jung ist, sie mit Holiday einen ihrer besten Spieler abgaben, den Coach austauschten und bisher nicht immer überzeugen konnten. Zudem ist das Thema Verletzungen mit einem großen Fragezeichen versehen, so dass angezweifelt werden sollte, dass New Orleans eine ausgeglichene Saisonbilanz erreichen kann. Das Talent bringt die Mannschaft um Zion Williamson, Brandon Ingram und Lonzo Ball vielleicht mit, doch sie müssen erst einmal konstante Ergebnisse liefern, um die Fragezeichen aus dem Weg zu räumen.

Platz 19: Atlanta Hawks (UNDER 34,5)

In Atlanta herrscht Vorfreude auf die kommende Saison und die Mannschaft der Hawks steht unter großem Erwartungsdruck. Grund dafür ist zum einen die herausragende Entwicklung der jungen Spieler, aber auch die äußerst gelungene Off-Season, in der Zugänge wie Bogdanovic, Rondo oder Gallinari begrüßt wurden. Offensiv kann es das Team von Coach Lloyd Pierce in der nächsten Saison mit jedem Gegner aufnehmen, doch die Defensive bleibt das große Sorgenkind. Bekommen die Hawks die erwarteten Probleme nicht in den Griff, werden mehr Spiele als erwartet verloren.

Platz 18: Washington Wizards (UNDER 34,5)

Wie die Atlanta Hawks stehen auch die Washington Wizards vor einer Saison, in der sie sich im Vergleich zum Vorjahr verbessern sollten. Die wohl wichtigste Veränderung in der Off-Season war, dass der wieder genesene John Wall für Russell Westbrook getradet und Washington somit verstärkt wurde. Ex-MVP Westbrook überzeugte durch vorbildliches Verhalten in der Pre-Season und wird gemeinsam mit Bradley Beal die Eastern Conference aufmischen wollen. Ob der Kader gut genug ist, um die Hälfte der Spiele zu gewinnen darf angezweifelt werden, trotzdem sollten die Playoffs für die Wizards ein realistisches Ziel sein.

Platz 17: Memphis Grizzlies (OVER 32,5)

Erst durch die Niederlage in den Play-Ins verpassten die Memphis Grizzlies in der letzten Saison die Playoffs. Was sie bis dahin jedoch zeigten war sehr überzeugend und vor allem Rookie Ja Morant hinterließ den Eindruck, ein nächster Top-Star in der Liga werden zu können. Trotz des guten Abschneidens im vergangenen Jahr, ist der Erwartungsdruck in dieser Saison nicht so groß, weil sich die Mannschaft noch in der Entwicklung befindet. Daher sollte man in Memphis frei aufspielen können und wenn die Unbeschwertheit der letzten Saison mitgenommen werden kann, ist sogar eine Verbesserung im Vergleich zum letzten Jahr möglich.

Platz 16: Phoenix Suns (UNDER 39,5)

Kaum ein Team sorgte seit der Bubble in Orlando für so viel Aufsehen, wie die Phoenix Suns. Trotz sehr starker Leistungen verpassten sie die Playoffs zwar knapp, doch Devin Booker und Co. hinterließen den Eindruck den nächsten Schritt gemacht zu haben. In der Off-Season konnten sie sich dann beispielsweise mit Chris Paul und Jae Crowder verstärken und somit die Abgänge kompensieren. Das Team scheint besser aufgestellt und sollte sich im Vergleich zur letzten Saison verbessern können. Dass sie aber mehr als 39 Spiele gewinnen, scheint in Anbetracht der Konkurrenz noch etwas hoch gegriffen, die Playoffs sind aber auf jeden Fall möglich.

Platz 15: Golden State Warriors (Over 37,5)

Das Pech der Golden State Warriors reißt nicht ab. Klay Thompson musste durch den Riss seiner Achillessehne eine weitere schwere Verletzung verkraften und wird auch in dieser Saison komplett fehlen. Gleichzeitig freut man sich in Golden State aber über die Rückkehr von Steph Curry und die Ankunft des Nummer 2 Picks James Wiseman. Dazu macht Draymond Green einen fitten und erfolgshungrigen Eindruck, so dass die Golden State Warriors im Vergleich zum Vorjahr einen riesigen Sprung machen sollten. Zudem darf man Curry als zweifachen MVP keinesfalls unterschätzen. Die Erwartungen sind groß und das Erreichen der Playoffs das Minimalziel.

Platz 14: Indiana Pacers (OVER 39,5)

Obwohl die Indiana Pacers in der letzten Saison mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatten, kamen sie relativ problemlos in die Playoffs. Seit dem Ende der letzten Saison tat sich kadermäßig relativ wenig, außer dass die verletzten Spieler wieder zurückkehrten. Indiana hat die Klasse in der Eastern Conference mitzuhalten, sollte die Playoffs auf jeden Fall erreichen können und wird es auch dem ein oder anderen Favoriten sehr schwer machen können.

Platz 13: Toronto Raptors (UNDER 42,5)

Nach ihrer Meisterschaft im Jahr 2019 und dem Abgang von Kawhi Leonard traute man den Toronto Raptors in der letzten Saison nicht besonders viel zu. Trotzdem erzielten sie die zweitbeste Bilanz aller NBA Teams. Nach dem enttäuschenden Ausscheiden in den Playoffs, verloren sie mit Marc Gasol und Serge Ibaka anschließend zwei weitere, enorm wichtige Spieler und es bleibt die Frage wie stark die Raptors noch sind. Kyle Lowry ist ein weiteres Jahr älter und Pascal Siakam machte in der Bubble einen Schritt zurück. Zudem müssen die Raptors aufgrund der Corona-Pandemie ihre Heimspiele in den USA (Tampa, Florida) austragen. Es ist daher nicht zu erwarten, dass die Raptors die Leistungen der letzten Saison wiederholen können.

Platz 12: Houston Rockets (ohne Quote)

Drama in Houston. Drama um James Harden. Nach einem weiteren frühzeitigen aus in den Playoffs, verließ Manager Morey die Rockets und Harden forderte einen Trade. Houston reagierte, tradete Russell Westbrook für John Wall nach Washington und versuchte den Kader mit Spielern wie DeMarcus Cousins oder Christian Wood zu verstärken. Harden macht jedoch immer noch den Eindruck weg zu wollen und nun droht den Rockets eine chaotische Saison. Zwar ist die Klasse für einen guten Playoff-Platz noch immer vorhanden und Harden kann das Team auch im Alleingang zu Siegen tragen, doch in der aktuellen, völlig unklaren Situation ist auch ein Verpassen der Playoffs vorstellbar.

Platz 11: Portland Trail Blazers (UNDER 40,5)

Trotz der durch Verletzungen geplagten Saison, schafften es die Blazers dank eines überragenden Damian Lillards in der vergangenen Saison in die Playoffs. Hier war zwar nach Runde 1 Schluss, doch Portland hinterließ trotzdem einen relativ guten Eindruck. In dieser Off-Season kehrten einige Verletzte zurück und der Kader konnte durch Covington, Jones Jr. sowie Kanter verstärkt und vertieft werden. Ein Verpassen der Playoffs wäre eine Überraschung, doch die Mannschaft muss unter Beweis stellen, dass sie fit bleiben kann. Schafft sie das, ist vielleicht sogar etwas mehr als Runde 1 möglich.

Platz 10: Dallas Mavericks (UNDER 42,5)

Aufgrund der überragenden Auftritte von Luka Doncic und den ordentlichen Playoffs sind die Hoffnungen und Erwartungen in Dallas riesig. Allerdings geht Porzingis verletzt in die Saison und wird vorerst fehlen. Der Kader wurde zudem an der einen oder anderen Stelle verändert, sodass die Mavs Zeit brauchen werden, um sich einzuspielen. Doncic ist aber einer der Top-Kandidaten auf den MVP-Award und mit Sicherheit wird vor allem die Dallas-Offensive wieder eine Menge Spaß machen. Zum absoluten Top-Team wird Dallas aber noch nicht avancieren.

Platz 9: Utah Jazz (UNDER 42,5)

Wenn Mike Conleys Dreier in Spiel 7 gegen die Denver Nuggets sein Ziel gefunden hätte, wäre das Saisonfazit der Utah Jazz sicher anders ausgefallen. So schieden die Jazz bereits in Runde 1 aus und standen mit leeren Händen da. Trotzdem veränderte sich wenig Entscheidendes im Kader der Jazz, außer dass der verletzte Bojan Bogdanovic zurückkehren wird und Derrick Favors verpflichtet wurde. Die größten Hoffnungen liegen daher weiterhin auf den Schultern von Guard Donovan Mitchell und Center Rudy Gobert. Die Vertragssituation des Big-Man ist jedoch etwas kompliziert, so dass nicht sicher ist, ob er die Saison in Utah zu Ende spielen wird. Es bleiben Fragezeichen, Utah gehört aber zu den sicheren Playoff-Teams.

Platz 8: Philadelphia 76ers (OVER 43,5)

Die Philadelphia 76ers gehen einen neuen Weg und tauschten Management und Trainer aus. Während Ex-Rockets GM Daryl Morey die Fäden im Hintergrund zieht, steht Doc Rivers nun an der Seitenlinie und soll das Sixers-Spiel verändern. Zudem wurden einige Shooter ins Team geholt, so dass bei den Fans die berechtigten Hoffnungen aufkommen, dass die Mannschaft endlich den nächsten Schritt macht und die hohen Erwartungen erfüllen kann. Ben Simmons und Joel Embiid sind weiterhin die Zugpferde der Sixers und mit der Führung von Rivers wollen sie nun die Spitze der Eastern Conference erklimmen.

Platz 7: Miami Heat (OVER 44,5)

Den letztjährigen Finalisten nur auf Platz 7 dieses Rankings zu haben, ist eigentlich nicht fair, doch bereits in der vergangenen regulären Saison war Miami keines der Top-Teams. Die jungen Spieler befinden sich noch immer in der Entwicklung und mit Jones Jr. und Crowder verlor Miami zwei wichtige Akteure aus der Rotation. Es bleibt abzuwarten, wie konstant Miami auftreten kann, aufgrund des Erfolgs im Vorjahr ist aber eine Verbesserung zu erwarten. Letztlich ist sich Miami aber vor allem darüber im Klaren, dass es am Ende auf die Leistungen in den Playoffs ankommt.

Platz 6: Boston Celtics (Over 45,5)

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Viel fehlte den Boston Celtics auch in den letzten Jahren nicht, um es in die NBA Finals zu schaffen. Am Ende scheiterten sie immer wieder, doch in dieser Saison starten sie einen neuen Versuch unter guten Voraussetzungen. Die Abgänge konnten kompensiert werden, die Rollenverteilung sollte etwas klarer sein und vor allem Jayson Tatum bringt alles mit, um sich als absoluter Superstar in der NBA zu etablieren. Die Celtics haben es in den eigenen Händen noch erfolgreicher zu spielen. Leider fehlt Kemba Walker zu Saisonbeginn, doch die Celtics sind zuversichtlich den Ausfall auffangen zu können.

Platz 5: Brooklyn Nets (OVER 45,5)

Auf dem Papier gehören die Brooklyn Nets zu den absoluten Topfavoriten. Nachdem sie bereits im letzten Jahr ohne absoluten Top-Star überzeugen konnten, stoßen mit Kevin Durant und Kyrie Irving nun zwei Titel erfahrene All-Stars zum Team. Bereits die ersten Spiele der Pre-Season steigerten die Vorfreude auf den Beginn der Saison, da Durant und Irving überzeugen konnten und nicht den Eindruck machen als seien sie durch ihre Verletzungen gehandicapt. Durch die große individuelle Klasse werden die Nets viele Teams an die Wand spielen können und fraglos haben sie einen der besten Kader in der gesamten Liga.

Platz 4: Los Angeles Clippers (UNDER 46,5)

Trotz der 3-1 Führung im Conference-Halbfinale, mussten sich die Los Angeles Clippers in den Playoffs gegen die Denver Nuggets geschlagen geben. Im Nachhinein wurde bekannt, dass die Teamchemie nicht stimmte, so dass neben Coach Rivers auch einige Spieler das Team verließen bzw. verlassen mussten. Es wurde in Frage gestellt, ob Kawhi Leonard und Paul George durch ihr Verhalten die richtigen Führungsspieler sind und es bleibt abzuwarten, wie die neuen Teamkollegen und der neue Trainer, Tyronn Lue mit der Situation umgehen werden. Auch durch ihre Arroganz warfen die Clippers in der letzten Saison mehr Fragen auf, als sie Antworten gaben und sie müssen sich daher in dieser Saison zunächst beweisen, bevor sie sich wieder vorschnell zum besten Team der Liga erklären.

Platz 3: Denver Nuggets (OVER 45,5)

Trotz einiger Verletzungen spielten die Denver Nuggets in der vergangenen Saison ein überragendes Jahr. In der Bubble sorgten sie dann in den Playoffs für Furore und einige der jungen Spieler machten einen riesengroßen Schritt. Nun kehren auch noch verletzte Spieler zurück und die vielen, jungen Spieler sind hungrig sich zu beweisen. Angeführt von Nikola Jokic und Jamal Murray haben die Nuggets gute Chancen das beste Team der Western Conference zu werden. Sie brauchen sich vor Niemandem zu verstecken und sind in dieser Saison eines der heißesten Teams der Liga.

Platz 2: Milwaukee Bucks (OVER 50,5)

Giannis Antetokounmpo konnte seinen MVP-Titel verteidigen und die Milwaukee Bucks waren in der letzten Saison das Team mit den meisten Siegen nach der regulären Saison. In den Playoffs scheiterten sie dann aber schon in Runde 2, weshalb sie umso motivierter in diese Saison gehen. Mit Jrue Holiday konnten sie sich in der Off-Season verstärken und außerdem Antetokounmpo für weitere fünf Jahre an Milwaukee binden. Der Titel bleibt das Ziel und ein Verpassen der Finals wäre für Giannis und seine Bucks auf jeden Fall eine große Enttäuschung. Sie sind der Topfavorit in der Eastern Conference.

Platz 1: Los Angeles Lakers (OVER 48,5)

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Nach zehn Jahren sind die Los Angeles Lakers wieder Champion. Dank der überragenden Auftritte von LeBron James und Anthony Davis ließen die Lakers ihren Konkurrenten in den Playoffs im vergangenen Jahr keine Chance. Da sich die Mannschaft in dieser Off-Season durch Spieler wie Schröder, Harrell oder Gasol sogar noch verbessern konnte, sind sie in diesem Jahr der große Favorit auf den Titel. Jüngere Spieler wie Schröder, Kuzma oder Horton-Tucker zeigen sich zudem hochmotiviert und hinterlassen den Eindruck, dass auch Spiele in denen James oder Davis aussetzen, gewonnen werden können. Es wird sehr schwer die Lakers zu besiegen bzw. vom Thron zu stoßen.

Quellenangabe:

Stefan Szafranski

Experte für Basketball

Wenn Sie bei Google „Basketball“ eingeben, finden Sie wahrscheinlich sein Bild. Im Bereich Sportberichterstattung gibt es wohl niemanden, der dem Basketballsport mit mehr Leidenschaft folgt als Stefan. Hauptberuflich ist Stefan im sozialen Bereich tätig – gerade in heutiger Zeit der wohl wichtigste Berufszweig – was seine umfassende Kompetenz zum Thema Basketball noch eindrucksvoller macht. Stefan ist ständig für uns am Ball, wenn die NBA aktiv ist, und das ist bekanntlich fast jeden Tag, wenn die Saison erst einmal läuft. Seine Basketball-Tipps machen auch Sie zum NBA-Experten.

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