NBA Power Rankings Saison 2020/21

NBA Power Rankings Saison 2020/21 – Over/Under

Natürlich dürfen kurz vor Beginn der NBA Saison 2021-22 die ersten Power Rankings nicht fehlen. Mit Blick auf die einzelnen Teams haben wir uns daher an ein Ranking gesetzt, welches Ab- und Zugänge der einzelnen Teams berücksichtigt und versucht die Frage zu beantworten, ob die jeweiligen Over/Under-Lines von bet365 (Stand: Donnerstag, 07.10.2021) realistisch sind.

Schaffen die einzelnen Mannschaften mehr oder weniger Siege als prophezeit? Welche Tipps scheinen besonders sicher und von welchen Lines sollte man lieber die Finger lassen? Welche Teams gehen mit den besten Meisterschafts- bzw. Playoff-Chancen in die Saison und wen wird man mit großer Wahrscheinlichkeit wieder in der Lottery sehen? Auch diese Fragen werden wir im beliebten Power Ranking-Format beantworten und damit eine erste Einschätzung für die kommenden Spielzeit geben.

In unserem großen Vorbericht werfen wir zudem noch einen Rückblick auf die letzte Saison und die Off-Season, außerdem wagen wir einen Ausblick auf die kommende Saison. Zudem haben wir uns mit den ersten Quoten und Prognosen auseinandersetzt in Bezug darauf, wer die besten Chancen auf die individuellen Awards hat. Wichtig an dieser Stelle: Nach zwei abgebrochenen bzw. verkürzten Saisons gibt es endlich wieder eine volle Saison. Die Fans dürfen sich also auf mindestens 82 Spiele ihrer Lieblingsspieler und -teams freuen.

Wir starten also unsere Rankings, die wie folgt aussehen: (in Klammern steht unser Tipp, ob die vorgegebene Siegeszahl von bet365 übertroffen (OVER) oder nicht erreicht (UNDER) wird):

Platz 30: Detroit Pistons (UNDER 24,5)

Die Pistons gehören zu den jüngsten Teams der Liga und werden dank Nummer 1 Pick Cade Cunningham sicherlich einige Blicke auf sich ziehen. Insgesamt ist der Kader aber ziemlich schwach besetzt, sind die erfahrensten Spieler Cory Jospeh und Kelly Olynynk. Jerami Grant ist der Go to Guy des Teams. Der Fokus wird für Pistons-Coach Dwane Casey im Aufbau und der Entwicklung der jungen Spieler liegen, so dass man davon ausgehen muss, die Pistons im kommenden Jahr wieder in der Lottery zu sehen.

Platz 29: Orlando Magic (UNDER 22,5)

Nachdem die Orlando Magic einige Jahre in die Playoffs kamen ist der Umbruch vollzogen. Spieler wie Nikola Vucevic und Aaron Gordon sind Geschichte und nun sollen es Jungspunde wie Jonathan Isaac, Mo Bamba oder Cole Anthony richten. Mit Jalen Suggs und dem Deutschen Franz Wagner holte man sich weitere, junge Talente in den Kader. Außerdem in Orlando dabei: Moritz Wagner, Ex-Laker und großer Bruder von Rookie Franz. Viel zu bieten hat Orlando aber nicht und gegen die starke Konkurrenz wird für sie in diesem Jahr nicht viel zu holen sein.

Platz 28: Cleveland Cavaliers (UNDER 27,5)

Mit Darius Garland und Colin Sexton schien die Zukunft der Cavs begonnen zu haben. Doch vor allem Sexton stand trotz respektabler Zahlen in der Kritik. Coach JB Bickerstaff steht auch deswegen vor einer erneut schweren Aufgabe in dieser Saison und muss ein Team um das Guard-Duo formen. Die Mischung wird dabei ausschlaggebend sein, werden auch erfahrenere Spieler wie Kevin Love, Jarrett Allen oder Taurean Prince eine Rolle finden müssen, genauso wie die Neuzugänge Ricky Rubio, Lauri Markkanen oder Nummer 3 Pick Evan Mobley.

Platz 27: Oklahoma City Thunder (UNDER 23,5)

Die Oklahoma City Thunder sind das mit Abstand jüngste und unerfahrenste Team der kommenden Saison. Fraglos sind Spieler wie Shai Gilgeous-Alexander, Darius Bazley, Rookie Josh Giddey, Lu Dort oder Aleksej Pokusevski große Talente, doch es darf angezweifelt werden, dass ihre Klasse langfristig ausreicht, um ein Playoff-Team zu werden. Leider sind die Veteranen im Kader auch nicht besonders stark, so dass sie mit großer Wahrscheinlichkeit zu den schwächsten Teams der Liga gehören werden, selbst wenn Gilgeous-Alexander einer der besten jungen Spieler in der NBA ist.

Platz 26: Houston Rockets (UNDER 27,5)

Nach dem James Harden Drama in der vergangenen Saison kehrte etwas Ruhe ein in Houston – leider wurden die Leistungen dadurch aber nicht besser. Auch in dieser Saison gibt es viele Fragezeichen, selbst wenn der Kader mit Spielern wie John Wall, Christian Wood, Eric Gordon, DJ Augustin oder Daniel Theis nicht katastrophal schwach besetzt ist. Dazu kommen Nummer 2 Pick Jalen Green und Kevin Porter Jr., der in der letzten Saison auf sich aufmerksam machte. Allerdings steht Coach Silas vor der schweren Aufgabe eine harmonierende Mannschaft aus den nicht immer einfachen Einzelspielern zu formen. Die Line (27,5) ist aus unserer Sicht daher sehr gut gewählt und von diesem Tipp sollte man lieber die Finger lassen

Platz 25: 36,5 Toronto Raptors (UNDER 36,5) – Tipp-Empfehlung

Die Raptors verloren mit Kyle Lowry in der Off-Season auch das letzte entscheidende Stück des Meisterschaftskaders 2019 und spätestens jetzt stehen die Zeichen auf Umbruch. Pascal Siakam und Rookie Scottie Barnes (4. Pick) werden die meiste Verantwortung tragen, in einem Team, das insgesamt zu einem der unerfahrensten in der Liga gehört. VanFleet, Anunoby oder auch Boucher sind zwar nicht zu unterschätzen und Coach Nick Nurse weiß sicher etwas mit dem Kader anzufangen, doch die Line ist aus unserer Sicht zu hoch eingesetzt. Dieser Tipp könnte sich auszahlen.

NBA WETTEN Raptors

Platz 24: Sacramento Kings (UNDER 36,5) – Tipp-Empfehlung

Wieder einmal gehen die Fans in Sacramento hoffnungsvoll in die Saison und Coach Walton hat einmal mehr einen durchaus talentierten Kader zur Verfügung. Auch eine Starting Five um Fox, Haliburton (oder Hield), Barnes, Bagley II und Holmes kann sich auf den ersten Blick sehen lassen. Allerdings waren die Defensivprobleme im letzten Jahr nicht von der Hand zu weisen und die Neuverpflichtungen von Alex Len, Tristan Thompson oder Rookie Davion Mitchell sind nicht des Rätsels Lösung. Zudem ist die Verletzungsanfälligkeit ein Thema und die Konkurrenz groß. Daher geben wir auch hier eine Empfehlung für einen UNDER-Tipp.

Platz 23: 35,5 Minnesota Timberwolves (UNDER 35,5)

Coach Chris Finch hat mit Anthony Edwards, Karl-Anthony Towns und D’Angelo Russell vielleicht eines der talentiertesten jungen Trios in der Liga. Nach den CoviD19-Fällen und der verletzungsgeplagten letzten Saison sollen die drei die Wolves nun wieder zu einem Playoff-Team machen und endlich den Ansprüchen gerecht werden. Doch die Zweifel sind groß. Edwards ist sehr jung, Russell war lange verletzt und Towns konnte bisher nicht beweisen, dass er ein Team wirklich anführen machen kann. Die Wolves enttäuschten in den letzten Jahren immer wieder und es bleiben zu viele Fragezeichen, so dass wir nicht glauben, dass sie sich in diesem Jahr stark verbessern können.

Platz 22: San Antonio Spurs (OVER 33,5)

DeMar DeRozan ist weg und somit stehen die Spurs ohne einen wirklichen Star da. Coach Popovich hat aber großes Talent im Kader und Spieler wie Murray (25), Johnson (22) oder Walker (22) sind hochmotiviert den nächsten Schritt zu machen. Die erfahreneren Spieler wie Young, Aminu, McDermott, Forbes, White oder Poeltl sind zudem solide Rollenspieler, die den jungen Akteuren den nötigen Halt geben können. Riesensprünge darf man von den Spurs zwar nicht erwarten, aber es gilt einmal mehr, dass man sie auf keinen Fall unterschätzen darf.

Platz 21: New Orleans Pelicans (UNDER 39,5) – Tipp-Empfehlung

Lonzo Ball ist weg und das Trio um ihn, Brandon Ingram und Zion Williamson wurde gesprengt. Auch Steven Adams und Eric Bledsoe verließen die Pelicans, doch mit Devonte Graham, Tomas Satoransky, Garrett Temple und Jonas Valanciunas konnte man die entstandenen Lücken adäquat schließen. Der Fokus wird aber auf die Stars, Zion und Ingram, gerichtet sein, die Beide etwas zu beweisen haben. Zion wurde in der Off-Season aber am Fuß operiert und fehlt derzeit noch – ein Vorzeichen auf das was kommt? Hoffentlich nicht, haben die Pelicans großes Potenzial und das Ziel Playoffs im Visier. Allerdings bleiben Fragezeichen und aufgrund der Unsicherheit und der recht hohen Line empfehlen wir einen UNDER-Tipp.

Platz 20: Washington Wizards (OVER 34,5) – Tipp-Empfehlung

Vor Beginn der letzten Saison waren die Wizards nicht leicht einzuschätzen. Das Duo um Beal und Westbrook brachte letztlich zwar die nötige Starpower mit, doch am Ende reichte es nur zu Platz 9 und wirklich zufrieden konnte man nicht sein. In der Off-Season trennte man sich dann von Westbrook, ohne einen Top-Star als Ersatz zu bekommen. Die Wizards sind aber trotzdem sehr tief besetzt, stehen neben Beal mit Dinwiddie, Hachimura, Caldwell-Pope, Kuzma, Bertans, Bryant, Avdija, Neto, Gafford oder Harrell sowohl fähige Veteranen als auch talentierte Nachwuchsspieler im Kader. Die Wizards sollte man nicht unterschätzen und da die Line von 34,5 sehr tief ist, empfehlen wir hier den Tipp auf ein OVER.

Platz 19: Charlotte Hornets (OVER 38,5)

Die Hoffnungen vor der letzten Saison sollten sich bestätigen, spielten die Hornets eine tolle Saison, die im Play-In Turnier und mit dem Rookie of the Year Award für LaMelo Ball endete. Auch in dieser Saison liegt die Hoffnung auf den Schultern des jungen Aufbauspielers, der absolutes Star-Potenzial aufblitzen ließ. Der wieder genesene Hayward soll das Team nun weiter festigen, genau wie die Neuzugänge Oubre, Plumlee, Smith und Rookie Bouknight. Zwar verließen mit Graham, Monk und Zeller einige Spieler den Kader, doch Coach Borregos Team hat trotzdem berechtige Hoffnungen auf eine Playoff-Qualifikation.

Platz 18: Memphis Grizzlies (UNDER 41,5)

Bei den Memphis Grizzlies lassen sich einige Parallelen zu den Hornets ziehen. So erreichten auch sie im letzten Jahr das Play-In-Turnier und werden ebenfalls von einem jungen, talentierten Guard angeführt, Ja Morant. Dazu kommt, dass auch das Spiel der Grizzlies Spaß macht und dass eine Menge Potenzial in der Mannschaft steckt. Wirklich verbessern konnte man sich in der Off-Season aber nicht, so dass abzuwarten bleibt ob man in schon in dieser Saison den nächsten Schritt machen kann, oder ob das junge Team noch etwas Zeit braucht, um sich in der Western Conference als Playoff-Team beweisen zu können.

Platz 17: Indiana Pacers (UNDER 43,5)

Auf den ersten Blick gibt es viele Gründe, die Indiana Pacers in dieser Saison etwas besser als im letzten Jahr einzuschätzen. Die Starting Five um Brogdon, LeVert, Craig, Sabonis und Turner liest sich gut und auch die Bank um McConnell, Warren, Holiday, Lamb braucht sich nicht verstecken. Dazu darf man erwarten, dass der neue Coach Carlisle positiven Einfluss auf die Mannschaft nehmen wird. Allerdings zeigten sich einige Spieler sehr verletzungsanfällig in den letzten Jahren und es bleibt abzuwarten, wie fit die Pacers durch die Saison gehen können.

Platz 16: New York Knicks (OVER 42,5) – Tipp-Empfehlung

Kaum zu glauben, aber die New York Knicks gehörten in der letzten Saison zu den Erfolgsstorys. Die Playoff-Qualifikation war das Highlight und machte Lust auf mehr. In der Off-Season setzte sich der positive Trend dann fort und mit Kemba Walker und Evan Fournier konnte man sich an den Schwachstellen verbessern. Dazu wird Big-Man Mitchell Robinson zurückerwartet, so dass die sowieso schon starke Defensive von Coach Thibodeaus Team weiter gestützt werden sollte. Die Knicks werden ihren Erfolg daher nicht nur wiederholen können, sondern sogar noch etwas stärker als in der vergangenen Saison sein. Daher gibt es hier eine OVER-Tippempfehlung.

Platz 15: Chicago Bulls (OVER 42,5) – Tipp-Empfehlung

Das Play-In Turnier verpassten die Bulls in der vergangenen Saison knapp, doch in der Off-Season lief es dermaßen gut, dass die Hoffnungen für die kommende Spielzeit groß sind. So konnte man die Abgänge um Aminu, Markkanen, Satoransky, Temple, Young und Theis mehr als nur adäquat ersetzen und sich nicht nur in der Spitze, sondern auch in der Breite besser aufstellen. DeMar DeRozan, Lonzo Ball, Alex Caruso und Derrick Jones Jr. sind die Neuzugänge mit den größten Namen und werden die Bulls gemeinsam mit LaVine, Williams, Vucevic und White zu einem ernst zu nehmenden Playoff-Aspiranten machen. Die Pre-Season startete auch vielversprechend und ein OVER-Tipp sollte sich lohnen.

Platz 14: Los Angeles Clippers (UNDER 46,5)

Hatte man in der Bubble-Saison noch mit Teamchemie-Problemen zu kämpfen, erreichte die Clippers in der letzten Saison das Verletzungspech und ausgerechnet Kawhi Leonard verletzte sich in der entscheidenden Phase der Playoffs schwer. Daher war nach Runde 2 Schluss und der große Erfolg blieb aus. Leonard droht mit Kreuzbandriss auch die kommende Saison auszufallen, was natürlich ein herber Rückschlag sein wird. Für die Playoffs ist die Mannschaft noch immer gut genug besetzt, doch Coach Lue und sein Team stehen vor keiner einfachen Saison.

Platz 13: Philadelphia 76ers (UNDER 50,5)

Die Philadelphia 76ers sind vor dieser Spielzeit die Mannschaft mit den meisten Fragezeichen. Der Grund dafür ist das nicht enden wollende Drama um Ben Simmons, der für den Misserfolg des letzten Jahres verantwortlich gemacht wurde und nun nicht mehr für die Sixers spielen will. Oder etwa doch? Niemand weiß es genau, ein Trade steht im Raum, doch die Sixers wollen ihn nur in einem aus ihrer Sicht fairen Deal abgeben. Daher könnte den Sixers zu Saisonbeginn ein wichtiger Bestandteil ihrer Mannschaft fehlen und selbst wenn er getradet wird, bleibt abzuwarten, wie sich das neue Team zusammenfindet. Kombiniert man dieses Problem damit, dass Embiid regelmäßig seine 20 Spiele pro Jahr verpasst, könnte auf die Sixers eine unangenehme reguläre Saison zukommen, in der sie nicht so beständig wie ein Top-Team abliefern werden.

Platz 12: Portland Trail Blazers (OVER 44,5)

Die Portland Trail Blazers können froh sein, dass sie mit Damian Lillards nicht nur einen der besten Point Guards der Liga, sondern auch einen der loyalsten Spieler in ihrem Kader zu haben. Einmal mehr verpasste es dann Portland-Management nämlich, Lillard einen ebenbürtigen Star-Spieler an die Seite zu stellen bzw. das Team so zu verbessern, dass die Titelchancen steigen. Dementsprechend geht Portland mit fast der gleichen Mannschaft an den Start, außer dass sie mit Chauncey Billups einen neuen Mann an der Seitenlinie präsentierten.

Platz 11: Dallas Mavericks (UNDER 48,5)

Luka Doncic ist das vielleicht größte Talent der NBA und einer der Topfavoriten auf den MVP-Award. Dementsprechend gehören auch die Mavs zu einem klaren Playoff-Aspiranten, doch trotzdem bleiben einige Fragezeichen. Mit Jason Kidd stellten sich nämlich auch die Mavs an der Seitenlinie neu auf und es bleibt abzuwarten, ob er es schafft, das Duo um Doncic und Porzingis noch besser in Szene zu setzen. Auch Porzingis Fitness bleibt ein Thema und obwohl es ansonsten keine großen Veränderungen im Kader gab, hoffen die Mavs nach zweimaligen Playoff-Aus in der ersten Runde, dieses Jahr in den Playoffs etwas weiter zu kommen.

Platz 10: Boston Celtics (OVER 46,5)

Die Boston Celtics wollen zurück in die Spitzengruppe der Eastern Conference. Mit Jayson Tatum und Jaylen Brown scheint die nötige Starpower da zu sein, und mit Al Horford, Enes Kanter, Dennis Schröder und Josh Richardson scheint man auch die Abgänge um Fournier, Walker und Thompson mehr als nur gleichwertig ersetzt zu haben. Eine weitere wichtige Veränderung ist außerdem die auf Trainer-Position, legte Ex-Coach Stevens sein Amt nieder, um ins Management zu gehen. Neuer Mann an der Seitenlinie ist Ime Udoka, der bei den Spielern einen guten Ruf genießt, nun aber liefern muss, um die Celtics einen Schritt nach vorne zu bringen.

Boston Celtics players

Hatten im letzten Spiel Grund zum Feiern: die Boston Celtics.

Platz 9: Golden State Warriors (OVER 48,5)

Dank einer MVP-würdigen Saison von Steph Curry erkämpften sich die Warriors in der vergangenen Saison einen Platz im Play-In Turnier, um hier an LeBron und den Lakers zu scheitern. In dieser Saison ist die Mannschaft von Coach Kerr kadertechnisch aber etwas besser setzt, kehren nicht nur die Verletzten Wiseman und Thompson im Laufe der Saison zurück, sondern konnten sie mit Bjelica, Bradley, Iguodala, Porter und den Rookies Kuminga und Moody einige besser passende Spieler in den Kader holen. Die Erwartungen sind in Golden State groß, Curry sprach von einem titelfähigen Kader und so hoffen die Fans sogar auf mehr als nur auf die Rückkehr in die Playoffs.

Platz 8: Atlanta Hawks (OVER 46,5) – Tipp-Empfehlung

Mit dem Erreichen der Eastern Conference Finals sorgten die Hawks in der vergangenen Saison für eine große Überraschung. Aufgrund der starken Leistungen war ihr Abschneiden in der Saison aber hochverdient, spielte das Team von Coach Nate McNillan, der während der letzten Spielzeit die Mannschaft übernahm, nicht nur attraktiven, sondern auch erfolgreichen Basketball. Durchaus nachvollziehbar scheint daher, dass große Veränderungen in der Off-Season ausblieben, allerdings müssen die Spieler nun den nächsten Entwicklungsschritt gehen. Im Fokus stehen vor allem Trae Young und John Collins, die immer besser harmonieren und die Hawks auch in diesem Jahr wieder zu einem sehr unangenehmen Gegner machen.

Platz 7: Miami Heat (OVER 48,5)

Die Miami Heat sind einer der Gewinner der Off-Season. Mit Kyle Lowry, PJ Tucker und Markieff Morris konnten sie ihr Team mit meisterschaftserfahrenen Spielern vertiefen, die im Vergleich zu den Abgängen durchaus eine Verbesserung darstellen. Dazu hofft man, dass Tyler Herro einen Schritt in der Entwicklung gehen kann und Victor Oladipo nach seinen Verletzungen eine wichtige Stütze werden kann. Mit Butler und Adebayo als vermeintliche Top-Spieler und Coach Spoelstra an der Seitenlinie, sind die Heat sehr stark aufgestellt und sollten nach dem enttäuschenden Aus in Playoff-Runde 1 dieses Jahr deutlich stärker aufspielen können.

Platz 6: Denver Nuggets (OVER 48,5)

Nikola Jokic sicherte sich den MVP-Award in der vergangenen Saison und wurde damit für seine herausragenden Leistungen belohnt. Leider schaffte er es mit den Nuggets aber nicht über die zweite Playoff-Runde hinaus, allen voran, weil sich Point Guard Jamal Murray schwer verletzte. Er droht in der kommenden Saison komplett auszufallen, so dass die Nuggets kreativ werden müssen, um Murrays Ausfall zu kompensieren. Denver zeigte aber bereits in der vergangenen Saison, dass sie gute mit Verletzungen umgehen können. Daher darf man sie auch in dieser Saison wieder unter den Top-Teams erwarten.

Platz 5: Phoenix Suns (OVER 51,5) – Tipp – Empfehlung

Die Phoenix Suns erkämpften sich den Western Conference Titel und setzten damit den Aufschwung der Vorsaison fort. Im Finale scheiterten sie dann an den Bucks, auch weil Chris Paul und Devin Booker nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren. Mit den Neuzugängen McGee, Payton und Shamet konnten sie zudem in der Off-Season Lücken im Kader schließen, so dass sie auch in dieser Saison wieder Anspruch auf den Titel anmelden können. Klar ist aber auch, dass nun alle vor den Suns gewarnt sind und sie lernen müssen, wie man mit einer Favoritenrolle umgeht. Trotzdem sollten sie in diesem Jahr eines der stärksten Teams der Western Conference sein.

Platz 4: Utah Jazz (OVER 52,5) – Tipp-Empfehlung

Gesund, motiviert und selbstbewusst werden die Utah Jazz in die kommende Spielzeit gehen und einmal mehr unter Beweis stellen wollen, dass die Erfolge der regulären Saison kein Zufall sind. Allerdings zeigte sich in den Playoffs, dass Rudy Gobert je nach Matchup schwer zu spielen ist und immer wieder durch Switches am Flügel attackiert wurde. Vor allem mit der Verpflichtung von Rudy Gay hoffen die Jazz flexibler aufgestellt zu sein, um dieses Problem in den Griff zu kriegen. In der regulären Saison wird es sicherlich etwas leichter sein als in den Playoffs, so dass man Utah wieder ganz weit oben erwarten darf.

Platz 3: Los Angeles Lakers (OVER 53,5)

Die Lakers machten die größten Schlagzeilen in der Off-Season und bauten ihren Kader komplett um. Russell Westbrook, Carmelo Anthony, Dwight Howard, Rajon Rondo, DeAndre Jordan, Trevor Ariza, Kent Bazemore, Wayne Ellington, Malik Monk und Kendrick Nunn komplettierten den Kader, von dem einzig und allein LeBron James, Anthony Davis und Talen Horton-Tucker übrigblieben. Was sich liest wie das All-Star Line Up von 2012, geht nun für die Lakers an den Start. Die Klasse ist unbestritten und nun gilt es vor allem Westbrook clever einzusetzen. Die Fragen die offen bleiben, sind die nach der Verfügbarkeit und Gesundheit der Spieler, sind die Lakers im Schnitt 30,1 Jahre alt und damit das mit Abstand älteste Team der Liga.

Platz 2: Brooklyn Nets (UNDER 56,5)

Wie kann es sein, dass die Nets im Ranking nur auf Platz 2 stehen und der Tipp auf unter 56,5 Siege geht? Grund dafür ist die Posse im Kyrie. Der Guard der Nets hat sich bisher nicht impfen lassen, was bedeutet, dass er aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen nicht in New York spielen darf. Nach aktuellen Berichten wird er sich auch in Zukunft nicht impfen lassen, so dass die Nets bei allen Heimspielen (und den Spielen bei den Knicks und Warriors) ohne ihren Aufbauspieler auskommen müssen. Ansonsten ist das Team der Nets natürlich überragend besetzt und mit Irving wären sie der große Favorit auf den Titel. Ändern sich die Corona-Regeln oder lässt sich Irving impfen, ist die Aussicht für die Nets auch wieder besser – bis dahin bleibt jedoch abzuwarten, wie sie mit der Situation umgehen.

NBA Tipps Milwaukee Bucks

Platz 1: Milwaukee Bucks (OVER 55,5)

Der amtierende Champ steht auf Platz 1 und wird angetrieben von Giannis Antetokounmpo alles dafür tun, den Titel zu verteidigen. Der Abgang von PJ Tucker könnte sich bemerkbar machen, doch der Kader von Coach Budenholzer ist tief besetzt und strotzt vor Selbstvertrauen. Man kann davon ausgehen, dass Milwaukee die reguläre Saison wieder dominieren wird, ohne sich dabei zu verausgaben. Coach Budenholzer hat zudem in der letzten Saison schon viel ausprobiert und sollte daher genau wissen, wie er seine Mannschaft motivieren kann und wie er sie ein- und aufzustellen hat. Zudem ist Giannis weiterhin hungrig und könnte den dritten MVP-Award innerhalb der letzten vier Jahr angreifen.

Rückblick: NBA – POWER RANKINGS 2020/21

In unserem großen NBA Wetten Vorbericht. haben wir Rückblick auf die letzte und einen ersten Ausblick auf die kommende Saison gewagt. Dabei haben wir uns bisher nur ansatzweise mit den einzelnen Teams beschäftigt. Was hat sich verändert? Gab es viele Trades? Sind die Top-Teams aus der letzten Saison auch in diesem Jahr die Favoriten? Es blieb die eine oder andere Frage offen.

In unseren Power Rankings wollen wir diese Fragen beantworten und nicht nur einen kurzen Blick auf die einzelnen Teams werfen, sondern gleichzeitig eine Prognose wagen, inwieweit die Vorschläge von bet365 (Samstag 19.12. – 14 Uhr), was die Gesamtsieg-Zahl der Teams betrifft, übertroffen oder unterschritten werden. Gleichzeitig nutzen wir dieses Ranking, um eine Prognose darüber abzugeben, wer vor der Saison die größten Chancen auf den Titel hat und welche Teams sich auf die Lottery freuen dürfen.

Zur Erinnerung: Durch den verspäteten Saisonstart und verkürzten Spielplan aufgrund der Covid-19-Pandemie, finden in dieser Saison pro Team nur 72 Spiele (statt 82) statt. Mehr Infos dazu findet ihr in unserem großen Vorbericht.

Wir starten also unsere Rankings, die wie folgt aussehen:

Platz 30: New York Knicks (UNDER 22,5 Siege)

NBA Power ranking new yorck knicks

In den letzten Jahren galt das Prinzip Hoffnung für die New York Knicks. Doch immer wieder enttäuschte die Franchise aus dem Big Apple und auch in diesem Jahr macht die Kaderzusammenstellung wenig Hoffnung. Immerhin hat man einen erfahrenen Trainer mit Coach Tom Thibodeau für sich gewinnen können, der dafür bekannt ist gerne mit Stars und erfahrenen Spielern zu arbeiten. Das Problem ist allerdings, dass kein Spieler der Knicks älter als 29 ist und auch der Top-Star fehlt. Die nächste enttäuschende Saison scheint damit vorprogrammiert.

Platz 29: Cleveland Cavaliers (UNDER 23,5)

In der vergangenen Saison waren die Cleveland Cavaliers das schlechteste Team der Eastern Conference. Schaut man sich genauer an, was in dieser Off-Season passierte, gibt es kaum Gründe zur Hoffnung auf Verbesserung. Kevin Love ist der vermutlich beste Spieler des Teams und es ist kaum vorstellbar, dass die jungen Guards die Cavs irgendwie nach vorne bringen. Auch die personellen Veränderungen spielen kaum eine Rolle, denn schaut man sich die Konkurrenz in der Liga an, ist schwer vorstellbar, wie die junge Mannschaft aus Cleveland mehr als 23 Siege erzielen soll.

Platz 28: Detroit Pistons (OVER 22,5)

Vor einigen Jahren hätten die Detroit Pistons mit Derrick Rose (MVP 2011) und Blake Griffin (6-facher All-Star) vielleicht zu den besseren Teams in der Eastern Conference gehört. Doch die Ex-Allstars sind schon lange über ihren Zenit hinaus und von Verletzungen geplagt. Auch der ehemalige Trainer des Jahres (2018) Dwane Casey wird kaum helfen können. Zwar ist das Team durchaus mit dem einen oder anderen talentierten Spieler gespickt, doch die Konkurrenz in der Liga ist einfach zu groß, so dass große Sprünge nicht zu erwarten sind. Bleibt die Mannschaft gesund sollten sie sich trotzdem ein wenig verbessern können.

Platz 27: Oklahoma City Thunder (UNDER 22,5)

Fraglos gehörten die Oklahoma City Thunder in der letzten Saison zu den positiven Überraschungen. Mit Paul, Schröder und Gallinari verloren sie allerdings drei ihrer besten Spieler, ohne dafür gleichwertigen Ersatz zu erhalten. Die Mannschaft ist auf die Zukunft ausgerichtet und wird es dadurch in dieser Saison sehr schwer haben. Weitere Veränderungen im Laufe der Saison sind genauso gut wie vorstellbar, wie dass sie zum schwächsten Team der Western Conference werden.

Platz 26: Minnesota Timberwolves (UNDER 30,5)

Das Potential in Minnesota ist groß. Dass Team um Karl-Anthony Towns und D’Angelo Russell konnte mit Rückkehrer Ricky Rubio ergänzt werden, außerdem zogen die Wolves an erster Stelle der Draft Anthony Edwards, der eine Verstärkung zu sein scheint. Towns, Russell und Edwards müssen aber zunächst unter Beweis stellen, ob sie auf dem Feld harmonieren können. Eine Verbesserung zur Vorsaison ist zwar zu erwarten, doch große Sprünge sind den Wolves in der starken Western Conference vorerst nicht zuzutrauen.

Platz 25: Charlotte Hornets (Over 26,5)

Zu Beginn der letzten Spielzeit überzeugten die Hornets, doch mit zunehmender Dauer der Saison wurden die Ergebnisse schlechter. Da es jedoch keine wichtigen Abgänge gab und die Mannschaft mit Gordon Hayward und Nummer 3 Pick LaMelo Ball verbessert wurde, darf man in dieser Saison etwas mehr erwarten. Vor allem der junge Ball bringt mehr Aufmerksamkeit nach Charlotte und nach den ersten positiven Eindrücken in der Pre-Season, steigt die berechtigte Hoffnung auf eine interessante Saison der Hornets, in der sie sich verbessern sollten.

Platz 24: San Antonio Spurs (UNDER 30,5)

Die Zeiten, in denen man die San Antonio Spurs nicht unterschätzen darf, scheint vorbei. In der letzten Saison verpasste die Mannschaft von Coach Gregg Popovich die Playoffs und auch in dieser Saison sind die Aussichten nicht besonders gut. Die Top-Stars DeRozan und Aldridge sind in die Jahre gekommen und insgesamt scheint die Qualität im Kader zu fehlen. Die Playoffs sind aufgrund der großen Konkurrenz nur schwer zu erreichen und man kann erwarten, dass sich die Mannschaft im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert.

Platz 23: Chicago Bulls (OVER 29,5)

Bei den Chicago Bulls macht sich Zuversicht breit. Nach der Entlassung von Coach Jim Boylen steht nun mit Billy Donovan endlich ein neuer Mann an der Seitenlinie. Die Hoffnung, dass die vielen talentierten, jungen Spieler nun den nächsten Schritt machen ist wieder da und so hofft man in Chicago nicht nur auf individuelle Steigerung, sondern schaut sogar Richtung Playoffs. Im Vergleich zum Vorjahr sollte sich die Mannschaft auf jeden Fall verbessern können.

Platz 22: Sacramento Kings (OVER 29,5)

Coach Luke Walton steht eine interessante Mannschaft zur Verfügung. Bereits in der letzten Saison sorgten die Kings für die eine oder andere Überraschung und hätten mit etwas weniger Verletzungspech die Playoffs erreichen können. Zwar verloren sie mit Bogdanovic in der Off-Season einen wichtigen Spieler, doch dadurch könnte sich die Rollenverteilung etwas klarer gestalten. Die Kings sind talentiert und in dieser Saison auf keinen Fall zu unterschätzen.

Platz 21: Orlando Magic (OVER 31,5)

In den letzten beiden Jahren erreichten die Orlando Magic die Playoffs und da sie in dieser Off-Season nicht besonders viel veränderten, sollte man eigentlich zuversichtlich in die kommende Spielzeit gehen können. Doch der Stillstand beim Kader wirft Fragen in Richtung Zukunft auf und da sich viele andere Mannschaften in der Liga verbesserten, ist unklar, ob Orlando die Erfolge der letzten Jahre wiederholen kann. Am Ende könnten die Beständigkeit und die Hoffnung auf die Entwicklung der jungen Spieler, im Vergleich zu anderen Teams den Ausschlag geben.

Platz 20: New Orleans Pelicans (UNDER 35,5)

Die Buchmacher trauen den New Orleans Pelicans eine ausgeglichene Saisonbilanz zu. Doch diese Erwartung scheint etwas zu euphorisch, wenn man bedenkt, dass das Team noch sehr jung ist, sie mit Holiday einen ihrer besten Spieler abgaben, den Coach austauschten und bisher nicht immer überzeugen konnten. Zudem ist das Thema Verletzungen mit einem großen Fragezeichen versehen, so dass angezweifelt werden sollte, dass New Orleans eine ausgeglichene Saisonbilanz erreichen kann. Das Talent bringt die Mannschaft um Zion Williamson, Brandon Ingram und Lonzo Ball vielleicht mit, doch sie müssen erst einmal konstante Ergebnisse liefern, um die Fragezeichen aus dem Weg zu räumen.

Platz 19: Atlanta Hawks (UNDER 34,5)

In Atlanta herrscht Vorfreude auf die kommende Saison und die Mannschaft der Hawks steht unter großem Erwartungsdruck. Grund dafür ist zum einen die herausragende Entwicklung der jungen Spieler, aber auch die äußerst gelungene Off-Season, in der Zugänge wie Bogdanovic, Rondo oder Gallinari begrüßt wurden. Offensiv kann es das Team von Coach Lloyd Pierce in der nächsten Saison mit jedem Gegner aufnehmen, doch die Defensive bleibt das große Sorgenkind. Bekommen die Hawks die erwarteten Probleme nicht in den Griff, werden mehr Spiele als erwartet verloren.

Platz 18: Washington Wizards (UNDER 34,5)

Wie die Atlanta Hawks stehen auch die Washington Wizards vor einer Saison, in der sie sich im Vergleich zum Vorjahr verbessern sollten. Die wohl wichtigste Veränderung in der Off-Season war, dass der wieder genesene John Wall für Russell Westbrook getradet und Washington somit verstärkt wurde. Ex-MVP Westbrook überzeugte durch vorbildliches Verhalten in der Pre-Season und wird gemeinsam mit Bradley Beal die Eastern Conference aufmischen wollen. Ob der Kader gut genug ist, um die Hälfte der Spiele zu gewinnen darf angezweifelt werden, trotzdem sollten die Playoffs für die Wizards ein realistisches Ziel sein.

Platz 17: Memphis Grizzlies (OVER 32,5)

Erst durch die Niederlage in den Play-Ins verpassten die Memphis Grizzlies in der letzten Saison die Playoffs. Was sie bis dahin jedoch zeigten war sehr überzeugend und vor allem Rookie Ja Morant hinterließ den Eindruck, ein nächster Top-Star in der Liga werden zu können. Trotz des guten Abschneidens im vergangenen Jahr, ist der Erwartungsdruck in dieser Saison nicht so groß, weil sich die Mannschaft noch in der Entwicklung befindet. Daher sollte man in Memphis frei aufspielen können und wenn die Unbeschwertheit der letzten Saison mitgenommen werden kann, ist sogar eine Verbesserung im Vergleich zum letzten Jahr möglich.

Platz 16: Phoenix Suns (UNDER 39,5)

Kaum ein Team sorgte seit der Bubble in Orlando für so viel Aufsehen, wie die Phoenix Suns. Trotz sehr starker Leistungen verpassten sie die Playoffs zwar knapp, doch Devin Booker und Co. hinterließen den Eindruck den nächsten Schritt gemacht zu haben. In der Off-Season konnten sie sich dann beispielsweise mit Chris Paul und Jae Crowder verstärken und somit die Abgänge kompensieren. Das Team scheint besser aufgestellt und sollte sich im Vergleich zur letzten Saison verbessern können. Dass sie aber mehr als 39 Spiele gewinnen, scheint in Anbetracht der Konkurrenz noch etwas hoch gegriffen, die Playoffs sind aber auf jeden Fall möglich.

Platz 15: Golden State Warriors (Over 37,5)

Das Pech der Golden State Warriors reißt nicht ab. Klay Thompson musste durch den Riss seiner Achillessehne eine weitere schwere Verletzung verkraften und wird auch in dieser Saison komplett fehlen. Gleichzeitig freut man sich in Golden State aber über die Rückkehr von Steph Curry und die Ankunft des Nummer 2 Picks James Wiseman. Dazu macht Draymond Green einen fitten und erfolgshungrigen Eindruck, so dass die Golden State Warriors im Vergleich zum Vorjahr einen riesigen Sprung machen sollten. Zudem darf man Curry als zweifachen MVP keinesfalls unterschätzen. Die Erwartungen sind groß und das Erreichen der Playoffs das Minimalziel.

Platz 14: Indiana Pacers (OVER 39,5)

Obwohl die Indiana Pacers in der letzten Saison mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatten, kamen sie relativ problemlos in die Playoffs. Seit dem Ende der letzten Saison tat sich kadermäßig relativ wenig, außer dass die verletzten Spieler wieder zurückkehrten. Indiana hat die Klasse in der Eastern Conference mitzuhalten, sollte die Playoffs auf jeden Fall erreichen können und wird es auch dem ein oder anderen Favoriten sehr schwer machen können.

Platz 13: Toronto Raptors (UNDER 42,5)

Nach ihrer Meisterschaft im Jahr 2019 und dem Abgang von Kawhi Leonard traute man den Toronto Raptors in der letzten Saison nicht besonders viel zu. Trotzdem erzielten sie die zweitbeste Bilanz aller NBA Teams. Nach dem enttäuschenden Ausscheiden in den Playoffs, verloren sie mit Marc Gasol und Serge Ibaka anschließend zwei weitere, enorm wichtige Spieler und es bleibt die Frage wie stark die Raptors noch sind. Kyle Lowry ist ein weiteres Jahr älter und Pascal Siakam machte in der Bubble einen Schritt zurück. Zudem müssen die Raptors aufgrund der Corona-Pandemie ihre Heimspiele in den USA (Tampa, Florida) austragen. Es ist daher nicht zu erwarten, dass die Raptors die Leistungen der letzten Saison wiederholen können.

Platz 12: Houston Rockets (ohne Quote)

Drama in Houston. Drama um James Harden. Nach einem weiteren frühzeitigen aus in den Playoffs, verließ Manager Morey die Rockets und Harden forderte einen Trade. Houston reagierte, tradete Russell Westbrook für John Wall nach Washington und versuchte den Kader mit Spielern wie DeMarcus Cousins oder Christian Wood zu verstärken. Harden macht jedoch immer noch den Eindruck weg zu wollen und nun droht den Rockets eine chaotische Saison. Zwar ist die Klasse für einen guten Playoff-Platz noch immer vorhanden und Harden kann das Team auch im Alleingang zu Siegen tragen, doch in der aktuellen, völlig unklaren Situation ist auch ein Verpassen der Playoffs vorstellbar.

Platz 11: Portland Trail Blazers (UNDER 40,5)

Trotz der durch Verletzungen geplagten Saison, schafften es die Blazers dank eines überragenden Damian Lillards in der vergangenen Saison in die Playoffs. Hier war zwar nach Runde 1 Schluss, doch Portland hinterließ trotzdem einen relativ guten Eindruck. In dieser Off-Season kehrten einige Verletzte zurück und der Kader konnte durch Covington, Jones Jr. sowie Kanter verstärkt und vertieft werden. Ein Verpassen der Playoffs wäre eine Überraschung, doch die Mannschaft muss unter Beweis stellen, dass sie fit bleiben kann. Schafft sie das, ist vielleicht sogar etwas mehr als Runde 1 möglich.

Platz 10: Dallas Mavericks (UNDER 42,5)

Aufgrund der überragenden Auftritte von Luka Doncic und den ordentlichen Playoffs sind die Hoffnungen und Erwartungen in Dallas riesig. Allerdings geht Porzingis verletzt in die Saison und wird vorerst fehlen. Der Kader wurde zudem an der einen oder anderen Stelle verändert, sodass die Mavs Zeit brauchen werden, um sich einzuspielen. Doncic ist aber einer der Top-Kandidaten auf den MVP-Award und mit Sicherheit wird vor allem die Dallas-Offensive wieder eine Menge Spaß machen. Zum absoluten Top-Team wird Dallas aber noch nicht avancieren.

Platz 9: Utah Jazz (UNDER 42,5)

Wenn Mike Conleys Dreier in Spiel 7 gegen die Denver Nuggets sein Ziel gefunden hätte, wäre das Saisonfazit der Utah Jazz sicher anders ausgefallen. So schieden die Jazz bereits in Runde 1 aus und standen mit leeren Händen da. Trotzdem veränderte sich wenig Entscheidendes im Kader der Jazz, außer dass der verletzte Bojan Bogdanovic zurückkehren wird und Derrick Favors verpflichtet wurde. Die größten Hoffnungen liegen daher weiterhin auf den Schultern von Guard Donovan Mitchell und Center Rudy Gobert. Die Vertragssituation des Big-Man ist jedoch etwas kompliziert, so dass nicht sicher ist, ob er die Saison in Utah zu Ende spielen wird. Es bleiben Fragezeichen, Utah gehört aber zu den sicheren Playoff-Teams.

Platz 8: Philadelphia 76ers (OVER 43,5)

Die Philadelphia 76ers gehen einen neuen Weg und tauschten Management und Trainer aus. Während Ex-Rockets GM Daryl Morey die Fäden im Hintergrund zieht, steht Doc Rivers nun an der Seitenlinie und soll das Sixers-Spiel verändern. Zudem wurden einige Shooter ins Team geholt, so dass bei den Fans die berechtigten Hoffnungen aufkommen, dass die Mannschaft endlich den nächsten Schritt macht und die hohen Erwartungen erfüllen kann. Ben Simmons und Joel Embiid sind weiterhin die Zugpferde der Sixers und mit der Führung von Rivers wollen sie nun die Spitze der Eastern Conference erklimmen.

Platz 7: Miami Heat (OVER 44,5)

Den letztjährigen Finalisten nur auf Platz 7 dieses Rankings zu haben, ist eigentlich nicht fair, doch bereits in der vergangenen regulären Saison war Miami keines der Top-Teams. Die jungen Spieler befinden sich noch immer in der Entwicklung und mit Jones Jr. und Crowder verlor Miami zwei wichtige Akteure aus der Rotation. Es bleibt abzuwarten, wie konstant Miami auftreten kann, aufgrund des Erfolgs im Vorjahr ist aber eine Verbesserung zu erwarten. Letztlich ist sich Miami aber vor allem darüber im Klaren, dass es am Ende auf die Leistungen in den Playoffs ankommt.

Platz 6: Boston Celtics (Over 45,5)

NBA Wetten Boston celtics

Viel fehlte den Boston Celtics auch in den letzten Jahren nicht, um es in die NBA Finals zu schaffen. Am Ende scheiterten sie immer wieder, doch in dieser Saison starten sie einen neuen Versuch unter guten Voraussetzungen. Die Abgänge konnten kompensiert werden, die Rollenverteilung sollte etwas klarer sein und vor allem Jayson Tatum bringt alles mit, um sich als absoluter Superstar in der NBA zu etablieren. Die Celtics haben es in den eigenen Händen noch erfolgreicher zu spielen. Leider fehlt Kemba Walker zu Saisonbeginn, doch die Celtics sind zuversichtlich den Ausfall auffangen zu können.

Platz 5: Brooklyn Nets (OVER 45,5)

Auf dem Papier gehören die Brooklyn Nets zu den absoluten Topfavoriten. Nachdem sie bereits im letzten Jahr ohne absoluten Top-Star überzeugen konnten, stoßen mit Kevin Durant und Kyrie Irving nun zwei Titel erfahrene All-Stars zum Team. Bereits die ersten Spiele der Pre-Season steigerten die Vorfreude auf den Beginn der Saison, da Durant und Irving überzeugen konnten und nicht den Eindruck machen als seien sie durch ihre Verletzungen gehandicapt. Durch die große individuelle Klasse werden die Nets viele Teams an die Wand spielen können und fraglos haben sie einen der besten Kader in der gesamten Liga.

Platz 4: Los Angeles Clippers (UNDER 46,5)

Trotz der 3-1 Führung im Conference-Halbfinale, mussten sich die Los Angeles Clippers in den Playoffs gegen die Denver Nuggets geschlagen geben. Im Nachhinein wurde bekannt, dass die Teamchemie nicht stimmte, so dass neben Coach Rivers auch einige Spieler das Team verließen bzw. verlassen mussten. Es wurde in Frage gestellt, ob Kawhi Leonard und Paul George durch ihr Verhalten die richtigen Führungsspieler sind und es bleibt abzuwarten, wie die neuen Teamkollegen und der neue Trainer, Tyronn Lue mit der Situation umgehen werden. Auch durch ihre Arroganz warfen die Clippers in der letzten Saison mehr Fragen auf, als sie Antworten gaben und sie müssen sich daher in dieser Saison zunächst beweisen, bevor sie sich wieder vorschnell zum besten Team der Liga erklären.

Platz 3: Denver Nuggets (OVER 45,5)

Trotz einiger Verletzungen spielten die Denver Nuggets in der vergangenen Saison ein überragendes Jahr. In der Bubble sorgten sie dann in den Playoffs für Furore und einige der jungen Spieler machten einen riesengroßen Schritt. Nun kehren auch noch verletzte Spieler zurück und die vielen, jungen Spieler sind hungrig sich zu beweisen. Angeführt von Nikola Jokic und Jamal Murray haben die Nuggets gute Chancen das beste Team der Western Conference zu werden. Sie brauchen sich vor Niemandem zu verstecken und sind in dieser Saison eines der heißesten Teams der Liga.

Platz 2: Milwaukee Bucks (OVER 50,5)

Giannis Antetokounmpo konnte seinen MVP-Titel verteidigen und die Milwaukee Bucks waren in der letzten Saison das Team mit den meisten Siegen nach der regulären Saison. In den Playoffs scheiterten sie dann aber schon in Runde 2, weshalb sie umso motivierter in diese Saison gehen. Mit Jrue Holiday konnten sie sich in der Off-Season verstärken und außerdem Antetokounmpo für weitere fünf Jahre an Milwaukee binden. Der Titel bleibt das Ziel und ein Verpassen der Finals wäre für Giannis und seine Bucks auf jeden Fall eine große Enttäuschung. Sie sind der Topfavorit in der Eastern Conference.

Platz 1: Los Angeles Lakers (OVER 48,5)

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Nach zehn Jahren sind die Los Angeles Lakers wieder Champion. Dank der überragenden Auftritte von LeBron James und Anthony Davis ließen die Lakers ihren Konkurrenten in den Playoffs im vergangenen Jahr keine Chance. Da sich die Mannschaft in dieser Off-Season durch Spieler wie Schröder, Harrell oder Gasol sogar noch verbessern konnte, sind sie in diesem Jahr der große Favorit auf den Titel. Jüngere Spieler wie Schröder, Kuzma oder Horton-Tucker zeigen sich zudem hochmotiviert und hinterlassen den Eindruck, dass auch Spiele in denen James oder Davis aussetzen, gewonnen werden können. Es wird sehr schwer die Lakers zu besiegen bzw. vom Thron zu stoßen.

Quellenangabe:

Stefan Szafranski

Experte für Basketball

Wenn Sie bei Google „Basketball“ eingeben, finden Sie wahrscheinlich sein Bild. Im Bereich Sportberichterstattung gibt es wohl niemanden, der dem Basketballsport mit mehr Leidenschaft folgt als Stefan. Hauptberuflich ist Stefan im sozialen Bereich tätig – gerade in heutiger Zeit der wohl wichtigste Berufszweig – was seine umfassende Kompetenz zum Thema Basketball noch eindrucksvoller macht. Stefan ist ständig für uns am Ball, wenn die NBA aktiv ist, und das ist bekanntlich fast jeden Tag, wenn die Saison erst einmal läuft. Seine Basketball-Tipps machen auch Sie zum NBA-Experten.