Golden State Warriors – Houston Rockets, Playoff Spiel 4 Tipp

Nachdem die Warriors das zweite Spiel klar verloren hatten, bewiesen sie in Spiel 3, dass deutliche Niederlagen nichts zu bedeuten haben. Dieses Wissen werden die Rockets für Spiel 4 mitnehmen, nachdem in Spiel 3 fast alles gegen sie lief. So sprachen nach dem Spiel alle Statistiken gegen sie und auch kämpferisch waren sie nicht auf der Höhe.

Coach Mike D’Antoni kritisierte fehlenden Kampfgeist, die vielen vergebenen Würfe und beschrieb die Rockets-Leistung als Soft. Harden bestätigte seinen Coach, doch trotzdem kamen die Rockets durchaus zu freien Würfen oder Korblegern. Heute wollten die Bälle einfach nicht fallen und gepaart mit der schwachen Verteidigung war es einfach zu wenig. Zudem fand auch Curry in der Defensive Wege sich zu wehren, worauf Houston nur bedingt vorbereitet schien. Trotzdem war Houston stets gefährlich, sodass natürlich auch den Warriors Respekt zugesprochen werden muss.

Denn nachdem die Rollenspieler Tucker, Ariza und Gordon in Spiel 2 noch überragten, kam heute keiner von ihnen über 11 Punkte. Zudem blieben auch Harden (20 Punkte) und Paul (13 Punkte) blass, sodass schnell klar ist, warum die Rockets heute nur 85 Punkte erzielten. Doch neben der schwachen Offensive (19 Ballverluste), waren die Rockets auch defensiv nicht wach.

Die Warriors hatten viele Fastbreak-Chancen, da sie 11 Steals erzwangen. Die Transition-Defensive war außerdem nicht gut, zudem konnten sie Steph Curry in Viertel Nummer 3 nicht stören. Außerdem hatten sie keine Antwort auf Durant, der in vielen Isolations immer wieder zu einfachen Punkten kam. Insgesamt scorten sechs Spieler der Warriors zweistellig und Houston hatte heute keine Antwort auf die vielen Optionen von Golden State. Curry war fraglos der beste Mann und ließ seine Kritiker mit insgesamt 35 Punkten verstummen.

Für die Warriors war der Erfolg natürlich sehr wichtig, auch wenn es eine Pflichtaufgabe war. Houston zeigte sich aber nach Spiel 2 sehr selbstbewusst, doch Curry und Co.‘s guter Auftritt sorgte dafür, dass Houston vor Augen geführt wurde, dass es mehr als nur großes Selbstvertrauen braucht um das Spiel zu gewinnen.

So haben die Warriors vor Spiel 4 weiterhin die Vorteile auf ihrer Seite. Sie werden wissen, dass es in Spiel 4 eine ähnlich konzentrierte Leistung braucht und Steve Kerr wies in der Pressekonferenz bereits daraufhin, dass Spiel 4 sehr wichtig wird. Sie sollten sich jedoch nicht von Spiel 3 blenden lassen, erwischte Houston einen schwachen Tag. Dass Curry seinen Groove jedoch wieder fand ist ein gutes Zeichen und auch ein Grund dafür, warum der Tipp in Spiel 4 erneut auf Golden State gehen sollte. Sie spielen nämlich außerdemzu Hause und haben auch daher die Vorteile auf ihrer Seite und sollten das Spiel gewinnen können.

Tipp: Golden State Warriors 1,24 888sport

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Golden State Warriors – Houston Rockets NBA Playoff Serie

Spiel 1: HOU – GSW 106-119

Spiel 2: HOU – GSW 127-105

Spiel 3: GSW – HOU 126-85

Stand: 2-1 Golden State Warriors

Die Golden State Warriors haben Teil 1 ihrer Pflichtaufgabe erfüllt und das dritte Spiel gegen die Houston Rockets gewinnen können. Der 126-85 Erfolg von Golden State war gleichzeitig die deutlichste Playoff-Niederlage der Rockets-Geschichte und zeigte einmal mehr, wie stark die Warriors sind und dass Niederlagen in den Playoffs (Spiel 2) nicht immer viel zu sagen haben.

Dabei startete das dritte Spiel zunächst etwas besser für die Gäste aus Houston. In den ersten sechs Angriffen spielten die Rockets konsequent das Mismatch gegen Steph Curry aus und immer wieder wurde das Pick and Roll gesucht, in dem Curry involviert war. Seine fehlende Größe und Kraft wurde dabei von den Rockets hervorragend ausgenutzt und so konnten sie sich eine 8-4 Führung erspielen. Die Warriors nahmen eine dringend nötige Auszeit und organisierten sich neu.

Houston suchte zwar weiter das Missmatch, doch Curry und sein Team machten nun einen besseren Job und erspielten sich dank einiger Fehlwürfe der Rockets eine 13-8 Führung. Im Folgenden entwickelte sich eine offene Begegnung, bei sehr hohem Tempo. Auffällig war jedoch, dass beide Teams noch nicht so treffsicher waren, sodass es 2:46 Minuten vor dem Ende des ersten Spielabschnitts beim Stand von 22-22 in eine weitere Auszeit ging. Diese wussten die Warriors allerdings besser zu nutzen und dank eines erneuten 9-0 Laufs erspielten sie sich zur Viertelpause eine 31-22 Führung.

Houston versuchte in Viertel Nummer 2 wieder Anschluss zu finden und hatten Glück, dass vor allem Steph Curry wieder einige freie Würfe vergab. Gleichzeitig hatten sie jedoch offensiv einige Probleme, konnten die Mismatches nicht so konsequent ausnutzen und vergaben einige einfache Würfe und Korbleger. Die Warriors machten ihren Job allerdings insgesamt besser, doch beim Halbzeitstand vom 54-43 war natürlich noch nichts entschieden.

Während Houston sich für Halbzeit 2 vornahm, wieder heranzukommen, wollten die Warriors ihre Führung natürlich ausbauen. Kevin Durant und Steph Curry nahmen sich dieses Vorhaben besonders zu Herzen und erzielten die ersten 10 Punkte der zweiten Halbzeit. Das Heimteam führte plötzlich mit 64-43 und es schien eine kleine Vorentscheidung gefallen zu sein.

Houston verkürzte kurze Zeit danach auf 13 Punkte, bevor Steph Curry das Spiel übernahm. Obwohl er bisher kaum einen Rhythmus gefunden hatte, fand er immer wieder Wege um am Korb zu punkten, zudem fiel noch auch sein Dreier. Curry erzielte 18 Punkte im dritten Viertel und war hauptverantwortlich dafür, dass die Warriors ihren Vorsprung um weitere 10 Punkte ausbauen konnten. Chris Paul versuchte sich vor allem zum Ende des Viertel zu wehren, trotzdem schien das Spiel beim Stand von 88-67 schon fast entschieden.

Im vierten Viertel waren es dann zu Beginn Draymond Green und Shaun Livingston, die Curry und Thompson scoringtechnisch unterstützten, sodass die Warriors ihren Vorsprung behaupteten. Beim Stand von 107-87 entschieden beide Coaches ihre Starter vom Feld zu nehmen, doch auch die zweite Fünf der Warriors spielte besser. Sie erzwangen Ballverlust um Ballverlust und scorten selbst nach Belieben. So gewannen die Warriors am Ende verdient mit 126-85.

 

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