Boston Celtics (5-2) – Milwaukee Bucks (7-0), 02.11.2018

Wenn in der heutigen Nacht die Boston Celtics und Milwaukee Bucks aufeinander treffen, versucht sich die beste Offensive der Eastern Conference, die der Milwaukee Bucks mit 120 Punkten pro Spiel, gegen die beste Defensive der Liga, die der Boston Celtics, die gerade einmal 97,6 Punkte pro Spiel zulassen. Gleichzeitig werden die Celtics versuchen, den Bucks die erste Niederlage zuzuführen, gewann das Team um Superstar Giannis Antetokounmpo bisher alle sieben Spiele.

Tipp: Boston Celtics

Der Tipp sollte trotzdem auf das Heimteam aus Boston gehen. Zwar standen sie in den letzten Tagen ein wenig in der Kritik, da sie bereits zwei Spiele verloren und offensiv Probleme haben, doch nach zuletzt drei Siegen in Folge scheinen die Celtics zumindest ergebnistechnisch in Form zu kommen. Zudem haben sie das nötige Personal um es dem griechischen Star der Bucks schwer zu machen und da auch Irving im letzten Spiel zu erwarteter Form zurückfand, stehen die Zeichen gut für die Celtics, die mit dem Sieg ein kleines Zeichen in der Eastern Conference setzen können.

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NBA – Boston Celtics (5-2) – Milwaukee Bucks (7-0)

Die Mannschaft von Coach Brad Stevens und sogar der Trainer selbst, gerieten nach dem durchwachsenen Saisonstart ein wenig in die Kritik. So war zwar die Niederlage gegen die Raptors durchaus vertretbar und sogar die Pleite gegen Orlando kann mal passieren, doch es war mehr das Spiel selbst, für das die Boston Celtics kritisiert wurden. Offensiv lief nämlich wenig zusammen, die Rollenverteilung schien nicht klar definiert und es wurde die Frage laut, ob die Jungspunde nach den überragenden Leistungen in den Playoffs den Fuß ein wenig vom Gas nehmen können.

Wirklich berechtigt waren die Vorwürfe gegenüber den Celtics aber nicht, hatte das schwache Auftreten im Angriff auch etwas mit schlechten Trefferquoten zu tun. So trifft von den acht besten Scorern der Celtics nur Marcus Morris mehr als 44%. Die vermeintlichen Topscorer wie Tatum (40,4%), Irving (42,7%), Horford (43,1%), Brown (36%) oder Hayward (40,7%) lassen die erwünschte Treffsicherheit bisher vermissen und haben noch jede Menge Luft nach oben.

Da es jedoch andererseits defensiv überragend läuft und man erst einmal mehr als 105 Punkte kassierte, fielen die Offensivleistungen nur bedingt ins Gewicht, da man mit fünf Siegen aus den ersten sieben Spielen durchaus zufrieden sein kann. Zudem konnte Kyrie Irving seine Flaute im letzten Spiel beilegen, als er gegen die Detroit Pistons 31 Punkte auflegte und zehn seiner 16 Würfe traf. Zuvor hatte er nur zweimal mehr als 20 Zähler markiert und zeigte sich im vorletzten Spiel (ebenfalls gegen Detroit) mit nur 3 Punkten völlig von der Rolle. Auf kurz oder lang sollte man allerdings davon ausgehen, dass die Celtics ihre Offensivprobleme beilegen und sich auch die Rollenverteilung wieder klarer darstellt.

Solche Probleme haben die Milwaukee Bucks derzeit nicht. Die Rollenverteilung ist klar, geht Giannis Antetokounmpo als klarer Leader voran und belegt dies mit 25 Punkten, 14,2 Rebounds und 5,7 Assists pro Spiel. Dahinter behauptet sich Khris Middleton als klare zweite Option (20,7 Punkte) und Spieler wie Eric Bledsoe, Malcolm Brogdon und Brook Lopez runden die guten Teamchemie mit jeweils ca. 13 Punkte pro Spiel ab. So erzielen die Bucks einen Top-Wert im Osten (viertbester Wert der Liga) mit 120 Punkten pro Spiel.

Dabei könnten vor allem die Statistiken von Antetokounmpo noch höher sein. Das letzte Spiel verpasste er komplett, nachdem er beim Sieg über Orlando das Spielfeld bereits nach 19 Minuten mit Verdacht auf Gehirnerschütterung verlassen muss. Auch beim zuvor erzielten Sieg über die Wolves, musste Giannis nur 23 Minuten ran und blieb mit 15 Punkten, 12 Rebounds und 6 Assists „blass“.

Der neue Coach Budenholzer scheint also bereits die richtige Mischung in der Rotation der Bucks gefunden zu haben und seinen Spielern klare Rollen zugeteilt zu haben. Die überragende Klasse seines Top-Stars und MVP-Kandidaten spielt Budenholzer sicher auch in die Karten, doch im Vergleich zu Vorjahren scheint das Team insgesamt ein weniger kompakter und reifer aufzutreten. Allerdings sind die Ergebnisse auch mit Vorsicht zu genießen, gehören Teams wie die Knicks, Wolves oder Magic nicht zu den Top-Teams. Zudem gewannen sie gegen die nicht besonders gut gestarteten Sixers und wussten die Raptors ohne Leonard zu besiegen. Heute könnte also ein echter Härtetest anstehen, bei dem Bucks ihre erste Niederlage kassieren sollten.

Immerhin ist Antetokounmpo wohl wieder dabei. Meeks, Duval und Wilson fallen weiter aus. Die Celtics müssen nur auf Daniel Theis verzichten. Beim Deutschen riss die Plantarsehne unter dem Fuß und er wird einige Woche fehlen.

Player to watch: Kyrie Irving

Bereits in der letzten Saison war Irving der Go-to-Guy seiner Celtics. Nachdem er sich jedoch verletzte und viele Spiele verpasste, rutschte Jayson Tatum in diese Rolle. Für Irving und die Fans war jedoch klar, dass er wieder der Takt angebende Spieler seiner Mannschaft werden wird. Leider klappte dies zu Saisonbeginn nicht, Irving traf schlecht und ließ den guten Rhythmus vermissen. Im letzten Spiel drehte er dann jedoch auf und hatte somit nicht nur eine spielerische Veränderung herbeigeführt, sondern im Vorfeld auch eine optische. Er stutze sich seinen Afro und Bart und geht nun nach guter Leistung und mit neuer Frisur motiviert in das heutige Spiel. Seinen Schnitt von nur 16 Punkten wird er dabei problemlos übertreffen können.

 

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