TSV Hannover-Burgdorf – Rhein-Neckar Löwen, Handball Bundesliga, 10. Spieltag

Es ist angerichtet. In der Handball Bundesliga kommt es am 10. Spieltag zum Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer TSV Hannover-Burgdorf und dem ersten Verfolger und somit Tabellenzweiten Rhein-Neckar Löwen. Das Topspiel findet am kommenden Donnerstag, d. 17. Oktober um 19 Uhr in Hannover statt. Mit einem Sieg in Hannover mit mehr als sieben Toren Differenz könnten die Rhein-Neckar Löwen neuer Spitzenreiter werden. Hannover-Burgdorf dagegen könnte sich bei einem Heimerfolg auf fünf Punkte von den Rhein-Neckar Löwen absetzen. Für genügend Motivation auf beiden Seiten ist somit gesorgt.

Tipp & beste Wettquote

Nicht nur die Tabelle zeigt wer derzeit die bessere Mannschaft ist, auch die Wettquoten zeigen, dass Hannover-burgdorf der Favorit in diesem Spiel ist. Hannover hat eindrucksvoll gezeigt, dass sie auch Rückschläge gut verkraften können. Die Töne aus Hannover werden nun auch forscher, u.a. meinte Morten Olsen nach dem Sieg gegen Magdeburg, dass man jetzt jedes Spiel gewinnen möchte. Der größte Pluspunkt im direkten Duell mit den Rhein-Neckar Löwen ist die Breite der Torschützen bei Hannover. Neben Morten Olsen und Timo Kastening ist es auch der deutsche Nationalspiel Fabian Böhm der immer wieder seinen Stempel im Spiel der Recken aufdrückt. Bei den Rhein-Neckar Löwen läuft aktuell viel nur über Uwe Gensheimer.

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TSV Hannover-Burgdorf

Die TSV Hannover-Burgdorf hat am letzten Spieltag auf dem Handballfeld so reagiert wie man es von einer Spitzenmannschaft erwarten darf. Nach dem das Team von Trainer Carlos Ortega die Bundesliga mit sieben Siege in sieben Ligaspielen in Grund und Boden gespielt hatte, riss die Siegesserie am 8. Spieltag bei der MT Melsungen. Dort verlor man nicht ganz unverdient mit 25:31. Es gab nicht wenige, die dachten, das Märchen der Hannoveraner an der Tabellenspitze neige sich nun dem Ende. Zumal am letzten Wochenende der SC Magdeburg nach Hannover kam. Magdeburg ist selbst ein sehr ambitionierter Verein, der bereits in dieser Saison u.a. den THW Kiel schlagen konnte. Hannover begann in einer temporeichen und intensiven Partie relativ verhalten. Die Gäste dagegen machten ihre Sache gut und führten stetig mit einem oder zwei Toren. Erst kurz vor der Halbzeit drehte Hannover in Person von Fabian Böhm und Timo Kastening das Spiel zu Gunsten für den Spitzenreiter.

Mit der ersten Führung (15:14) in diesem Spiel gingen die beiden Teams in die Kabine. Die zweite Halbzeit begann so wie die erste Halbzeit begann, nur das Hannover nun stetig führte bzw. Magdeburg zwischenzeitlich ausgleiche konnte. Magdeburg schaffte fortan nicht mehr eine Führung herauszuspielen. Die entscheidende Phase war als Hannover aus einem 20:18 eine 23:18 Führung herausspielen konnte. Am Ende konnte Magdeburg das Ergebnis auf einen Drei-Tore-Rückstand verkürzen, ohne wirklich noch einmal gefährlich zu werden. Vor gut 8000 Zuschauern waren bei Hannover-Burgdorf Timo Kastening mit acht Treffern (drei Siebenmeter) und Regisseur Morten Olsen mit sieben Treffern (ein Siebenmeter) die erfolgreichsten Torschützen.

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Rhein-Neckar Löwen

Die Rhein-Neckar Löwen haben im Sommer mit der spektakulären Rückholaktion ihres verlorenen Sohnes Uwe Gensheimer auf sich aufmerksam gemacht. Der Linksaußen und Kapitän der deutschen Nationalmannschaft war drei Jahre beim französischen Topklub Paris St. Germain auf Torejagd. Es sollte sich schnell herausstellen, dass diese Verpflichtung mehr als sinnvoll war. Zum Ligaauftakt durfte man zu den Eulen Ludwigshafen. In der ersten Halbzeit verlief das Spiel sehr ausgeglichen. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. So ging es mit 11:11 Unentschieden in die Halbzeitpause. In Durchgang zwei kamen die Gäste dann besser in das Spiel, ohne jedoch wirklich zu glänzen. Am Ende gewann der Favorit mit 26:23.

Bereits am zweiten Spiel musste man beim amtierenden Meister bei der SG Flensburg-Handewitt antreten. In dieser Partie kamen die Hausherren besser aus den Startlöchern und konnten sich in den ersten 30 Minuten einen Vier-Tore-Vorsprung herausspielen. Erst mit etwas Verspätung kamen die Rhein-Neckar Löwen dann besser ins Spiel. Vor allem Rückkehrer Uwe Gensheimer war mit sechs Treffern erneut bester Werfer für sein Team. Aber auch er konnte die 27:30 Niederlage nicht mehr ändern. Die folgenden vier Partien gewannen die Löwen gegen u.a. die zwei Aufsteiger und dem Bergischen HC. Höhepunkt war der 32:28 Auswärtserfolg beim SC Magdeburg. Vier Tage später musste das Team von Trainer Kristján Andrésson erneut auswärts antreten.

Diesmal ging es zur MT Melsungen. Die Löwen verloren – wie Hannover-Burgdorf auch – das Spiel in Melsungen mit 26:31. Die erste Halbzeit konnte noch mit 14:14 ausgeglichen gestaltet werden, in Durchgang zwei setzte sich Melsungen dann Tor um Tor ab. Am vergangenen Spieltag ging es dann erneut auf Reisen. Diesmal hieß der Gegner HC Erlangen. In einer torreichen Partie führte zunächst Erlangen mit 17:16 zur Halbzeit. In der zweiten Halbzeit drehte der Favorit aus Mannheim die Partie und sah in der 57. Spielminute bei einem Drei-Tore-Vorsprung wie der sichere Sieger aus. Dann jedoch kamen leichte Fehler in das Spiel der Mannheimer.

Am Ende hatte Erlangen sogar noch die Möglichkeit auf den Siegtreffer, jedoch verfehlte das Anspiel von Sellin seinen Adressaten, so dass die Rhein-Neckar Löwen zumindest einen Punkt mitnehmen konnten. Für die Ansprüche der Löwen eindeutig zu wenig. Das zeigten auch die Reaktionen der Spieler nach dem Spiel. Bester Werfer der Gäste war erneut Uwe Gensheimer mit dreizehn Treffern (fünf Siebenmeter). Damit festigte Gensheimer seine Spitzenposition der aktuellen Torschützenliste der Handball Bundesliga. Insgesamt hat er nun 69 Treffer geworfen.

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