MT Melsungen - SG Flensburg-Handewitt, Handball Bundesliga, 1. Spieltag

Noch ein paar Tage und es geht endlich wieder los in den deutschen Handballhallen. Die Handball Bundesliga startet in ihre 53. Spielzeit. Am ersten Spieltag kommt es gleich zum Spitzenspiel des Vorjahresfünften MT Melsungen gegen den amtierenden Deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt. Das Spiel findet am kommenden Sonntag, d. 25. August um 16 Uhr in der Rothenbach-Halle in Melsungen statt. Wird die SG Flensburg-Handewitt ihren Meistertitel verteidigen können? Schafft die MT Melsungen, die oft als Geheimfavorit für die vorderen Plätze gilt endlich mal der große Wurf?

Tipp/ Quote

Wenn der Meister spielt dann ist dieser in der Regel auch Favorit. So ist das auch in diesem Spiel. Jedoch ist Melsungen kein gewöhnlicher Gegner. Die Hessen haben sich seit Jahren klug verstärkt und alle Experten warten geradezu darauf, dass sie den Durchbruch schaffen. In den Reihen von Melsungen stehen einige aktuelle deutsche Nationalspieler (Kühn, Reichmann, Lemke, Häfner). Flensburg dagegen hat großenteils Skandinavier im Team. Aufgrund der geographischen Nähe zu Dänemark bietet sich dies nahezu an. Der Weltmeistertitel der Dänen zeigt, dass diese Spieler den Handballsport durchaus verstehen. Diesmal ist Melsungen bereit für den großen Coup gegen den Meister.

Tipp: MT Melsungen gewinnt – Quote 3,40.

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MT Melsungen

Die MT Melsungen ist ähnlich wie Bayer Leverkusen die Mannschaft, der am Anfang der Saison viel zugetraut wird, die es aber meistens nicht schafft die hohe Kaderqualität auf die Platte zu bekommen und schon seit Jahren auf den ersten Titel wartet. Seit Jahren haben sie einen sehr guten Kader, der auch in diesem Jahr erneut gut verstärkt wurde. Zum einen kam der deutsche Nationalspieler Kai Häfner von dem TSV Hannover-Burgdorf. Der 30jährige Linkshänder bringt reichlich Erfahrung mit und ist im rechten Rückraum bzw. Rechtsaußen zu Hause. Zum andern haben sie noch einen weiteren Linkshänder verpflichtet. Stefan Salger von den Eulen Ludwigshafen. Der 2,07m Hüne ist ebenfalls auf der halbrechten Rückraumposition zu Hause.

Mit einen erst 23 Jahren ist er eine sehr gute Investition in die Zukunft. Verlassen dagegen haben die Müller Zwillinge den MT Melsungen. Während Michael Müller sich den Füchsen aus Berlin anschloss, ging Bruder Philipp zum DHfK Leipzig. Beide Spieler waren sechs Jahre ein wesentlicher Bestandteil der Melsungen-Sieben. Im ersten Pflichtspiel der Saison musste Melsungen im Rahmen der 1. Runde des DHB-Pokal gegen Zweitligisten DJK Rimpar-Wölfe antreten. Melsungen erledigt diese Pflichtaufgabe weitestgehend souverän. Am Ende hieß es dann 31:24 für Melsungen. Im Finale des „kleinen-Final-Four Turniers“ ging es dann gegen den Erstliga-Absteiger SG BBM Bietigheim. Melsungen tat sich lange Zeit schwer, zur Halbzeit stand es 14:14 Unentschieden. Erst am Ende setzte sich die individuelle klasse der Hessen durch. Letztlich gewonnen sie mit 31:25.

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SG Flensburg-Handewitt

Der aktuelle Deutsche Meister hat sich in der Sommerpause nicht allzu sehr verändern müssen. Warum auch? Selbst vom Erzrivalen THW Kiel (Neu-Trainer Filip Jicha) werden die Flensburger wieder als Deutscher Meister getippt. Einzig und allein der Abgang des Dänen und derzeitigen Weltmeister Erasmus Lauge Schmidt schmerzt ein wenig. Der Däne, der vier Jahre bei der SG zumeist im Rückraum Links oder Rückraum Mitte gespielt hat, schließt sich dem ungarischen Spitzenklub KC Veszprem an. Als Neuzugang wurde der sehr erfahrene Pole Michael Jurecki von KS Kielce geholt. Der 35jährige Rückraumspieler hat bereits Bundesligaerfahrung beim damaligen HSV Hamburg und TuS N-Lübbecke gesammelt. Ansonsten steht dem Meister Trainer Maik Machulla alle Spieler zur Verfügung. Flensburg musste im Rahmen der 1. Runde des DHB-Pokals zu den Mecklenburger Stiere (3. Liga Staffel Nord). Der Meister gab sich keine Blöße.

Mit 35:24 setzte man sich souverän durch. Im Finale kam es dann zum Duell mit dem Zweitligisten VFL Lübeck-Schwartau. Nach den ersten 30 Minuten stand es bereits 17:8. Somit war die Partie bis dato bereits entschieden. Am Ende stand es standesgemäß 30:14 für den Bundesligisten. Trainer Machulla war von der gezeigten Leistung sehr angetan. Die Abwehr stand gut und viele einfache Tore konnten durch Tempogegenstösse erzielt werden. Bester Werfer für Flensburg war Magnus Rød mit sechs Treffern.

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