Stan Wawrinka (SUI) – Daniil Sergejewitsch Medwedew (RUS), US Open Viertelfinale Herren

Das erste Viertelfinale steht fest. Dabei kommt es am kommenden Dienstag, d. 03. September zum Duell zwischen Stan Wawrinka und dem Russen Daniil Medwedew. Oder anders ausgedrückt. Die Nr.23 gegen die Nr.5. Wawrinka konnte mit seinem Sieg im Achtelfinale gegen die aktuelle Nr. 1 Novak Djokovic für Aussehen erzeugen, auch wenn er von der verletzungsbedingten Aufgabe seitens des Serben profitierte. Dennoch lag er mit einer 2:0 Satzführung vorne. Unsere Tenniswette:

Tipp/Wettquote

Laut den meisten Wettanbietern ist Stan Wawrinka der leichte Favorit in diesem Match. Die Quoten beider liegen jedoch nur minimal auseinander. Das zeigt, dass beide Spieler in etwa auf Augenhöhe agieren. Für Wawrinka spricht, dass er im Laufe der US Open schon Gegner mit höherer Qualität hatte. Medwedew traf bisher auf relativ unbekannte Gegner, so dass man derzeit nicht genau einordnen kann wo Medwedew sich qualitativ befindet. Des Weiteren gibt der Sieg dem Schweizer Wawrinka gegen den Djoker (auch wenn es am Ende einer Aufgabe des Serben war) weiteres Selbstvertrauen. Er gewinnt in vier Sätzen.

Tipp: Stan Wawrinka gewinnt in vier Sätzen – Quote 4,95 bei Interwetten.

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Stan Wawrinka

Stan Wawrinka ist neben seinen Landsmann Roger Federer der zweite bekannte Schweizer im Tenniszirkus und bereits seit 17 Jahren auf der ATP Tour unterwegs. Der schon 34jährige Schweizer befindet sich derzeit auf Platz 24 der ATP Weltrangliste. Seine bis dato beste Platzierung war im Juli 2017 mit Platz drei. Seine bisherige Hartplatzsaison verlief ein wenig durchwachsen. Richtig weit kam der Schweizer in keinem seiner Turniere. Zwei Viertelfinalbegegnungen in Acapulco und Doha am Anfang des Jahres waren die besten Ergebnisse. Ansonsten war spätestens in der dritten Runde Schluß.  Bei den diesjährigen US Open musste Wawrinka im ersten Match gegen den Italiener Jannik Sinner antreten. Nach dem Wawrinka bereits die ersten beiden Sätze gewinnen konnte musste er Satz Nr. 3 an Sinner abgeben. Er ließ sich jedoch nicht beirren und gewann den folgenden vierten Satz und zog somit in die nächste Runde.

Dort bekam er es mit dem Franzosen Jeremy Chardy zu tun. Auch hier konnte Wawrinka die beiden ersten Sätze für sich entscheiden, ehe der Franzose in Satz vier zurückschlug und ihn mit 7:6 gewann. Aber Wawrinka konnte sich auf seinen Aufschlag verlassen und konnte mit Hilfe von 19 Assen (in Runde eins waren es 15 Asse) den vierten Satz gewinnen. In Runde drei machte es der Schweizer besser und behielt in allen drei Sätzen die Konzentration gleichmäßig hoch. Somit konnte er das Match gegen den Italiener Paolo Lorenzi 6:4, 7:6 und 7:6 gewinnen. Im Achtelfinale sollte es dann zum Match gegen die Nr. 1 der Welt kommen. Bereits während der ersten Sätze bemerkte man, dass der Djoker nicht zu 100% fit war. Immer wieder griff er sich an die linke Schulter. Natürlich muss man aber auch sagen, dass Wawrinka ein sehr gutes Tennis gespielt hatte, so dass die 2:0 Satzführung (6:4,7:5) nicht von ungefähr kam. Beim Stand von 2:1 im dritten Satz für Wawrinka gab dann Novak Djokovic endgültig auf. Im Nachgang des Matches wurde bekannt, dass die Schmerzen in der Schulter bereits seit Wochen immer wieder auftraten.

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Daniil Sergejewitsch Medwedew

Die Auslosung bei den US Open hat es bisher gut mit dem Russen Medwedew gehalten. In allen Spielen bis zum Viertelfinale hatte er es mit nahezu unbekannten Spielern zu tun gehabt. Den Anfang machte der Inder Prajnesh Gunneswaran. Dieses Spiel dauerte nicht mal anderthalb Stunden und nach einem ungefährdeten Sieg 6:4, 6:1 und 6:2 ging es für Medwedew weiter. In Runde zwei bekam er es denn mit dem Bolivianer Hugo Dellien zu tun. Bis auf Satz drei (den verlor Medwedew mit 5:7) hatte der Russe das Geschehen auf dem Court weitestgehend souverän in der Hand. In Runde drei wartete der Spanier Feliciano Lopez. Hier musste sich Medwedew schon ein wenig mehr anstrengen. Zwei Sätze gingen über den Tie-Break. Letztlich konnte Medwedew in vier Sätzen gewinnen. In diesem Spiel gelang ihm sage und schreibe 27 (!) Asse. Ein Beleg für seinen starken ersten Aufschlag. Im anschließenden Achtelfinale musste er gegen den deutschen Qualifikanten Dominik Köpfer. Köpfer kämpfte um jeden Punkt und im ersten Satz sah es auch noch vielversprechend aus. Medwedew schmiss seine ganze Erfahrung in das Match und konnte die Sätze zwei und drei recht locker gewinnen. Im vierten hart umkämpften Satz konnte sich Medwedew im Tie-Break schließlich durchsetzen.

 

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