Manchester United vs. FC Liverpool, Premier League Tipp 10.03.2018

Mit einem Sieg im Old Trafford könnte Liverpool an ManUnited vorbeiziehen. Die Red Devils wiederum wollen Rang zwei festigen und haben den Fitnessvorteil auf ihrer Seite. Findet die Reds-Offensive dennoch Mittel und Wege in die Gefahrenzone?

Spitzenspiel im Old Trafford! Manchester United, derzeit Tabellenzweiter der Premier League (62 Punkte, 56:22 Tore), empfängt den FC Liverpool, der direkt hinter den Gastgebern rangiert (60 Punkte, 67:32). Die Reds könnten also vorbeiziehen, was der Hauptgrund dafür gewesen sein dürfte, dass die Mannschaft im unbedeutenden CL-Rückspiel unter der Woche nicht gerade Gas gegeben hat. Kräfte wurden gespart – nun geht es ans Eingemachte.

Interessante Quoten & Tipp

Eines steht fest: Einen echten Favoriten gibt es am Samstagmittag nicht. ManUnited steht als Gastgeber minimal besser da, ca. bei 2,60 Siegquote, doch Liverpool ist mit rund 2,80 von den Buchmachern kaum schwächer bewertet. Es bahnt sich ein Spiel auf Messers Schneide an.

Die Statistiken neutralisieren sich mehrfach: ManUnited ist das zweitbeste Heimteam, Liverpool die zweitbeste Auswärtsmannschaft. United hat zuhause die wenigsten Gegentore kassiert, Liverpool auswärts die meisten Treffer erzielt. Ergebnistechnisch liegen die Mannschaften in den letzten Wochen beinah gleichauf.

Was ist also zu erwarten? Orientierung könnte das Hinspiel bieten: Die Partie endete 0:0, eine Nullnummer der besseren Sorte. José Mourinho bewies hierbei, dass er Liverpools Offensivkraft durchaus zu bändigen weiß, woran sich in den verstrichenen Monaten nicht allzu viel geändert haben dürfte. Rassig sollte es also werden, aber tendenziell eher torarm.

Daher die Prognose: Unter 2,5 Tore – Quote 1,88 bei 888sport

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Manchester United

Die letzten drei Ergebnisse: 3:2 vs. Crystal Palace, 2:1 vs. FC Chelsea, 0:0 vs. FC Sevilla

Ob José Mourinho mit den Leistungen der letzten Wochen zufrieden ist? Seit der unerwarteten Pleite gegen Newcastle United liefert das Team eher durchwachsene Leistungen voller Licht und Schatten. Der Reihe nach.

Zunächst rehabilitierten sich die Red Devils durch einen Sieg beim zweiten Aufsteiger Huddersfield, der an Souveränität nicht zu überbieten war. Mit höchstem Maß an Kontrolle sowie zielstrebigem Kombinationsspiel fand man trotz der extrem defensiven Ausrichtung des Gegners immer wieder Wege ins letzte Drittel, die man zwei Mal auch in Tore ummünzen konnte (2:0).

Im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals waren es wiederum die Stars aus Manchester, die eher defensivorientiert auftraten. Beim FC Sevilla war der Mannschaft anzumerken, dass Coach Mourinho diese Serie definitiv zuhause gewinnen möchte. In Andalusien ging es lediglich darum, hierfür die richtige Ausgangslage zu schaffen. Mit der torlosen Nullnummer, die am Ende eines zähen Spiels heraussprang, wurde dieses Ziel nur teilweise erreicht: Es fehlt der wichtige Auswärtstreffer.

Vor zwei Wochen kam es schließlich zum Gipfeltreffen mit dem FC Chelsea. In einem offenen Spiel mit Chancen auf beiden Seiten zeigte sich Manchester letztlich den nötigen Tick cleverer und willensstärker, um den Sieg nach Hause zu bringen: Romelu Lukaku, der zuvor noch kein Tor gegen ein Team aus den Top 8 erzielt hatte, avancierte mit einem Treffer sowie einer Vorlage zum Matchwinner.

Der anschließende Pflichtsieg gegen Crystal Palace fiel schwerer als erwartet: Nach 48 Minuten stand es 0:2, erst dann wachte United auf. Matic erzielte mit einem sehenswerten Volleytreffer zweifellos eines der schönsten Siegtore der Saison.

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FC Liverpool

Die letzten drei Ergebnisse: 0:0 vs. FC Porto, 2:0 vs. Newcastle United, 4:1 vs. West Ham

Wie sagt man so schön? Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss. Nachdem der FC Liverpool im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales bereits alles klargemacht hatte (5:0), tat das Team im Rückspiel gegen den FC Porto nicht mehr als das nötigste, um die 90 Minuten unbeschadet hinter sich bringen. Heißt im Klartext: Mehr als Ballgeschiebe und uninspirierte Passstafetten gab es am Dienstag nicht zu beobachten. Die Leistungsträger, die in der Startelf standen, sparten so wichtige Kraft für den Kracher gegen United.

Auch wenn die Siegesserie von 4 Pflichtspielsiegen am Stück riss, muss man sich somit keine Sorgen machen um den FC Liverpool. Die Truppe von Jürgen Klopp ist nach wie vor bestens unterwegs und spielt mit Ausnahme der aufeinanderfolgenden Pleiten gegen Swansea und West Brom schon seit Monaten hervorragend auf. Zuletzt gegen Newcastle United bewies die Mannschaft einmal mehr, dass sie mittlerweile auch Siege der Marke: souveräner Pflichterfolg im Repertoire hat: Ohne sich mit Ruhm zu bekleckern, fuhr man die nächsten Punkte ein und hielt den Druck auf ManUnited damit aufrecht.

Daneben feierte das Team aber weiterhin seine berüchtigten Schützenfeste. Das 4:1 gegen West Ham sowie das 5:0-Hinspiel gegen Porto waren Beweise für Liverpools tadellos geölte Offensivmaschinerie, die in Person von Mo Salah, Roberto Firmino und Sadio Mané über jede Menge Feuerkraft verfügt. Auch genug für Manchester United?

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