Manchester City vs. Huddersfield Town Tipp, Aufstellung und Vorbericht

City demonstrierte zu Saisonbeginn direkt die eigene Stärke, während Huddersfield einem anderen Spitzenteam klar unterlegen war. Können die Terriers dem amtierenden Meister mehr Paroli bieten?

Es ist ein Duell der Gegensätze: Manchester City gegen Huddersfield Town. Während die SkyBlues mit dem (transfertechnisch) teuersten Team der Fußballgeschichte an den Start gehen, setzt Huddersfield gezwungenermaßen auf mannschaftliche Geschlossenheit und konzeptionellen Erfolg anstatt individueller Klasse. In der vergangenen Woche zeigten sich bereits die Grenzen dieses Ansatzes – nun auch gegen City?

Interessante Quoten & Tipp

Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt gegen Arsenal ist ManCity selbstverständlich auch gegen Huddersfield Town Favorit. Mehr als das: Die Buchmacher rechnen allem Anschein nach mit einem Torreigen, anders lassen sich die niedrigen Quoten im Bereich der Tor-Optionen nicht erklären. Für Über 2,5 Treffer etwa erhält man bei Interwetten.com lediglich das 1,3-fache des eigenen Einsatzes zurück. Immerhin mehr als die Siegquote Citys, die nur marginal über der 1,00-Einsatzgrenze liegt.

Auch Kombinationen aus Tor- und Siegwette schrauben den möglichen Gewinn kaum in nennenswerte Höhen, wobei die Value-Grenze im Fall dieses Spiels durchaus niedrig anzusiedeln ist: Sofern man in irgendeiner Form auf einen klaren Erfolg des Meisters setzt, ist das eigene Geld gut angelegt – auch in höherer Summe.

Ein stabiler Kompromiss, der die Quoten in akzeptable Höhen schraubt, ohne den Aspekt der Sicherheit außer Acht zu lassen, findet sich beim Blick auf den Gegner: Huddersfield war gegen Chelsea über weite Strecken überfordert und fand offensiv quasi nicht statt. Dass sich das ausgerechnet im Etihad Stadium ändert, wirkt äußerst unwahrscheinlich.

Daher die Prognose: City gewinnt zu Null – Quote 1,50 bei bwin

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Manchester City

Bisherige Saisonergebnisse: 2:0 vs. FC Arsenal

Schon am ersten Spieltag raubte ManCity dem neutralen Zuschauer ein Stück Hoffnung. Denn wer den Auftritt der SkyBlues im Emirates Stadium verfolgt hat, dem dürften Erinnerungen an die vergangene Spielzeit hochgekommen sein. Dort sicherte sich City die Meisterschaft überlegen mit 19 Punkten Vorsprung.

Noch ist erst eine Partie gespielt, doch die Gefahr der erneuten Pep-Dominanz besteht zweifellos. Die Guardiola-Elf geht in ihr drittes Jahr unter dem Spanier, bei ihm traditionell eine Spielzeit der fußballerischen Blüte. Seine Ideen von Fußball setzen sich mehr und mehr fest in den Köpfen seiner Spieler, die nahezu allesamt bereits die vergangene Spielzeit beim Meister angestellt waren. Eine erste Kostprobe ihrer Qualität bot das Team direkt zum Auftakt – gegen Arsenal.

Vom Start weg waren die Citizens überlegen, und das, obwohl Guardiola namhafte Akteure wie Kevin De Bruyne, Leroy Sané oder 67-Millionen-Neuzugang Riyad Mahrez gar nicht in die Startelf berief. Dennoch: Gegen überforderte Gunners war City jederzeit Herr der Lage und hätte bei besserer Chancenverwertung auch höher als 2:0 gewinnen können.

So oder so lieferte die Mannschaft eine Demonstration der Stärke und scheint in guter Frühform. Gegen Huddersfield gilt es, diese unter veränderten Bedingungen zu bestätigen: Die Terriers werden tief stehen, Guardiola dürfte seine Elf offensiver einstellen. Ballbesitzwerte zwischen 80 und 90 Prozent sowie Dauerbelagerung des huddersfieldschen Strafraums scheinen vorprogrammiert. Es stellt sich lediglich die Frage, welches Personal sich der Herausforderung am zweiten Spieltag stellen wird.

Mögliche Aufstellung Manchester City

Guardiola ist ein Meister der Rotation, eine feste Startelf kennt der Spanier in den Anfangswochen einer Saison nicht. De Bruyne wird in absehbarer Zeit trotzdem nicht in die Startelf rücken, er verletzte sich im Training offenbar schwer. Gut stehen dagegen die Chancen von Sané, der mangels WM-Nominierung die gesamte City-Vorbereitung absolvierte und auf Einsatzminuten brennt. Da Guardiola gegen tiefstehende Gegner häufig mit Dreierkette spielen lässt, wäre im Angriff ein Startplatz frei.

Ederson –Stones, Otamendi, Walker – Silva, Gündogan, Fernandinho, Mahrez – Sané, Jesus, Sterling

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Huddersfield Town

Bisherige Saisonergebnisse: 0:3 vs. FC Chelsea

 Es war durchaus anzunehmen, dass Huddersfield Town zu Saisonbeginn Probleme bekommen würde. Noch vor dem zehnten Spieltag werden die Terriers bereits gegen Chelsea, ManCity, Everton, Leicester, Tottenham und Liverpool gespielt haben. Für ein Team, das in der vergangenen Spielzeit überraschend den Klassenerhalt geschafft hat, ist das ein Horrorprogramm – direkt zum Auftakt.

Auf Basis der letztjährigen Erfahrungswerte rechnen dennoch viele damit gerechnet, dass sich Huddersfield achtbar aus der Affäre schlagen und den einen oder anderen Favoriten ärgern wird. Nun, zumindest hinsichtlich der Saisonpremiere gegen Chelsea, sahen sich die Zuschauer in dieser Annahme getäuscht.

Gegen die Blues war Huddersfield zu keinem Zeitpunkt wirklich konkurrenzfähig. Schon in der Anfangsphase musste man den ersten Gegentreffer hinnehmen, der das wahrscheinliche Konzept, den eigenen Kasten möglichst lange sauber zu halten, direkt über den Haufen warf. In der Folge war von einem Aufbäumen der Terriers wenig zu sehen, stattdessen pure Dominanz Chelseas, das nach einem von Abwehrchef Schindler verursachten Elfmeter auf 2:0 erhöhte.

Huddersfield wiederum wurde lediglich nach Standards gefährlich, und selbst dort nur zwei Mal – dafür aber richtig: Latte und Pfosten verhinderten mögliche Ausgleichs- oder Anschlusstreffer. So mühte sich Huddersfield vergebens und musste stattdessen in der Schlussphase das Tor zum 0:3-Endstand hinnehmen, der in der Höhe noch beinah schmeichelhaft daherkommt.

Bereits jetzt haben die Terriers somit mehr Gegentore kassiert als in den ersten fünf Pflichtspielen der abgelaufenen Spielzeit, was Huddersfields Erfolgscoach David Wagner schon früh in der Saison Sorgenfalten auf die Stirn treiben dürfte. Denn sollte man auch gegen City baden gehen, wäre die gefürchtete Abwärtsspirale angesichts des Folgeprogramms nicht mehr weit; vor allem zu Beginn einer Saison ein Unding, das es zu verhindern gilt.

Mögliche Aufstellung Huddersfield Town

Terriers-Coach Wagner kann nicht wirklich zufrieden sein mit der Performance seiner letztwöchigen Startelf. Allein: Es ist die beste die er hat, und daher dürfte sie, zumindest größtenteils, auch gegen City auf dem Feld stehen. Von den Reservisten könnte allerdings Mittelfeldmann Depoitre ins Team rücken, für den gegen Chelsea desolat aufspielenden Pritchard.

Hamer – M. Jörgensen, Schindler, Kongolo – Hadergjonaj, Mooy, Hogg, Billing, Löwe – Depoitre – Mounié

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Manchester City – Huddersfield Town im TV oder Livestream

Wer die Heimpremiere der Citizens gegen Huddersfield live verfolgen möchte, benötigt ein Abo beim kostenpflichtigen Streaming-Dienst DAZN, dem hiesigen Rechteinhaber der Premier League. Die Plattform überträgt die Partie auf dazn.de, Anpfiff ist am 19. August um 14:30 Uhr.

 

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