Huddersfield Town vs. Manchester City, Premier League Tipp 26.11.17

Zwischen Huddersfield und Manchester City steigt am Wochenende ein Duell der Gegensätze: Titelfavorit gegen Abstiegskandidat, Topstars gegen Kollektiv, der größte Etat gegen den kleinsten. Die Vorzeichen scheinen klar, doch Huddersfield zeigte bereits mehrfach, dass es auch den Großen Paroli bieten kann.

Als souveräner Tabellenführer (34 Punkte, 40:7 Tore) reist Manchester City am Wochenende nach Huddersfield, wo die SkyBlues auf eines der Überraschungsteams der bisherigen Saison treffen: Als Tabellenzehnter steht die Mannschaft von David Wagner deutlich besser da, als man das vor der Saison vermuten konnte. Dennoch gehen die meisten davon aus, dass ManCity mindestens eine Nummer zu groß ist für die tapferen Townsmen. Zurecht?

Interessante Quoten & Tipp

Heimvorteil hin oder her: Gegen Manchester City ist derzeit jedes Team der Insel Außenseiter – vor allem, wenn man Huddersfield Town heißt. Dementsprechend kommt der Aufsteiger derzeit auf Siegquoten im zweistelligen Bereich, während Manchester Citys Quoten fernab der Value-Grenze im niedrigen Einserbereich liegen.

Zwar strafte Huddersfield die Buchmacher gegen Manchester United bereits lügen, jedoch sollte man nicht damit rechnen, dass sich dieses Szenario wiederholt. ManCity ist schlicht zu stark – offensiv wie defensiv. Huddersfield könnte per Konter den einen oder anderen Nadelstich setzen, doch unterm Strich wird sich City klar durchsetzen – und zum zehnten Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer in die Kabine zurückkehren.

Daher die Prognose: Manchester City gewinnt zu Null – Quote 1,83 bei 88Sport

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1,83
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Huddersfield Town

Die letzten drei Ergebnisse: 0:4 vs. AFC Bournemouth, 1:0 vs. West Bromwich Albion, 0:3 vs. FC Liverpool

Man muss nicht allzu viele Worte verschwenden, um den bisherigen Saisonverlauf von Aufsteiger Huddersfield treffend zu beschreiben. Eigentlich reichen schon die folgenden vier: Zuhause top, auswärts flop.

Im heimischen John Smith’s Stadium ist Huddersfield eine Macht – und definitiv erstklassig: Geschlagen geben musste sich die Wagner-Truppe nur in einem von sechs Heimspielen, insgesamt holte das Team elf seiner 15 Punkte vor den eigenen Reihen. Damit kann Hudderfield die siebtbeste Heimbilanz der Liga vorweisen, stärker punkteten ausschließlich Teams mit internationalen Ambitionen.

Huddersfields Probleme beginnen, sobald das Team in der Fremde ranmuss: 0:4 gegen Bournemouth, 0:3 gegen Liverpool, 0:2 gegen Swansea. Alleine in den vergangenen drei Auswärtsspielen zeigte sich allzu offensichtlich, wie harmlos die Mannschaft in fremden Stadien auftritt. Seit dem 3:0-Erfolg am ersten Spieltag gegen Crystal Palace holte Huddersfield in fünf Auswärtsspielen nur noch einen Punkt und erzielte dabei kein einziges Tor. Sollten sich die Underdogs in der Fremde weiterhin derart schwertun, wird sich die Mannschaft vermutlich nie seiner Abstiegssorgen entledigen können.

Die frohe Botschaft des kommenden Wochenendes ist daher die Tatsache, dass Huddersfield das Nonplusultra der Liga zuhause empfängt. Denn wenn Huddersfield für Überraschungen sorgte, wie etwa beim 2:1-Erfolg gegen Manchester United, dann geschah das im John Smith’s Stadium.

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Manchester City

Die letzten drei Ergebnisse: 1:0 vs. Feyenoord Rotterdam, 2:0 vs. Leicester City, 3:1 vs. FC Arsenal

Manchester City hat in der bisherigen Saison 19 Pflichtspiele bestritten. Von diesen 19 Spielen haben 18 gewonnen und kein einziges verloren. Die letzten 17 Pflichtspiele konnte das Team alle gewinnen.

Im Grunde genommen könnte man den Formcheck an dieser Stelle bereits abschließen, denn bei keinem Team in Europa sprechen die Ergebnisse eine klarere Sprache als beim aktuellen Tabellenführer der Premier League: Manchester City ist brandheiß unterwegs und macht nicht dein Eindruck, als würde sich an diesem Status in naher Zukunft etwas ändern.

Etwas ändern müssen höchstens Citys Gegner, denen es bislang nicht gelungen ist, Manchesters Mix aus individueller Extraklasse, taktischer Brillanz und mannschaftlicher Geschlossenheit zu knacken. Doch wem will man das ernsthaft vorwerfen? City hat nicht weniger als den wohl besten Trainer der Welt verpflichtet, dazu einen der teuersten Kader des Planeten zusammengestellt, der nicht nur hochklassig, sondern auch stimmig daherkommt.

Das Einzige, was City derzeit aus dem Tritt bringen könnte, scheinen Verletzungen zu sein. Doch auch hier hatte Guardiola bisher stets die richtige Antwort: Mendys Kreuzbandriss kompensierte der Spanier, indem er Fabian Delph kurzerhand zum Linksverteidiger umfunktionierte. Seither hat Leroy Sané auch mehr oder weniger Stammplatzgarantie: Er soll die Außenbahn halten, weshalb im Sturmzentrum nur Platz für Sergio Aguero oder (!) Gabriel Jesus ist. Zusammengefasst: Luxusprobleme

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