FC Watford - Tottenham Hotspur Tipp, Aufstellung & Vorbericht

Sowohl die Tottenham Hotspur als auch der FC Watford stehen bislang mit der maximalen Puntkeausbeute da. Nur eine der Siegesserien kann im direkten Duell halten.

Drei Spiele, neun Punkte: Diese Bilanz weisen die Tottenham Hotspur und der FC Watford gleichermaßen auf – was deren bevorstehendes Aufeinandertreffen umso spannender macht. Während die Spurs bereits einen Topgegner aus dem Weg räumen konnten, trifft Watford erstmals auf einen Gegner von höchster Qualität – und steht damit vor dem ersten Realitätscheck.

Interessante Quoten & Tipp

Tabellarisch betrachtet erwartet uns zwischen Tottenham und Watford das Topspiel des vierten Premier-League-Spieltags: Der Vierte empfängt den Zweiten. Auf dem Wettmarkt sind Verhältnisse jedoch weit eindeutiger als es die Tabellenstände vermuten lassen – und das ist auch gut so. Denn die Teams haben bislang zwar dieselbe Punktzahl erringen können, doch daraus lässt sich nach drei Ligaspielen noch keine Ebenbürtigkeit ableiten. Im Klartext heißt das: Tottenham ist der klare Favorit. Ob die Spurs diesem Status auch gerecht werden, ist jedoch eine andere Frage.

Zweifellos reisen die Londoner nach der 3:0-Gala gegen Manchester United mit stolz geschwellter Brust nach Watford, zudem ist die Mannschaft individuell klar überlegen. Doch die gastgebenden Hornets sind nicht zu unterschätzen, schon in der vergangenen Saison deuteten sie an, dass die qualitative Lücke zu den absoluten Topteams nicht allzu groß ist.

Was die kommende Begegnung gegen Tottenham betrifft, dürfte das Gefälle dann allerdings doch zu groß sein. Die Spurs sind eine organisch gewachsene, harmonisch zusammengestellte Mannschaft mit einem taktisch variablen und kreativen Coach, der auf die Herausforderungen in Watford die richtigen Antworten finden wird.

Daher die Prognose: Sieg für die Tottenham Hotspur – Quote 1,65 bei Interwetten.com

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FC Watford

Die letzten drei Ergebnisse: 2:0 vs. FC Reading, 2:1 vs. Crystal Palace, 3:1 vs. FC Burnley

Läuft in Watford. Die Hornets können auf einen höchst erfolgreichen Saisonstart zurückblicken, der aus Anspannung vor dem ersten Spieltag Zufriedenheit werden ließ – und in den Folgewochen aus Zufriedenheit Euphorie. Kein Wunder: Nach vier Pflichtspielen steht das Team bei vier Siegen – und unterstrich nach der gelungenen Vorsaison seine gestiegenen Ambitionen.

Die Gründe des watfordschen Formhochs sind vielfältig. Zum einen wäre das Trainer Javi Gracia, der die Hornets zu einem funktionierenden Kollektiv geformt hat, dass sowohl in der Lage ist, individuell unterlegene Kontrahenten mit Ballbesitzfußball zu bespielen, als auch dazu befähigt ist, gegen Spitzenteams konsequent die Räume zu verdichten. Bislang zeigte die Mannschaft von den genannten Tugenden vor allem erstere – schlicht, weil es noch keine Topgegner vor der Brust hatte, und genau darin liegt die Krux des starken Auftakts; es besteht die Gefahr der Selbstüberschätzung, denn die bisherigen Konkurrenten Watfords waren vor allem eines: schlagbar.

Zum Auftakt hatten es die Hornets mit Brighton & Hove Albion zu tun bekommen, einem grundsätzlich achtbaren Gegner, der in der Fremde jedoch nicht mehr ist als ein verlässlicher Punktelieferant. Der 2:0-Erfolg war demnach folgerichtig, jedoch kein Grund zur Ekstase.

Schon eher durfte sich die Mannschaft etwas auf ihre Siege gegen Burnley und Crystal Palace einbilden, beides Teams, die im Vorfeld der Saison als ähnlich stark eingeschätzt wurden wie Watford selbst. Insofern lassen sich diese beiden Dreier durchaus als Ausrufezeichen werten, jedoch nur dahingehend, dass Watford unter den „best of the rest“ wohl zu den Klassenbesten gehören wird.

Im Ligapokal feierte die Mannschaft unter der Woche schließlich einen souveränen 2:0-Sieg, der das machbare Auftaktprogram erfolgreich abrundete – bevor die Partie gegen Tottenham die nächste Phase einläutet: Nun warten mit den Spurs, Manchester United und dem FC Arsenal drei Topgegner in vier Wochen. Der September wird also zeigen, wie „real“ die Hornets und ihr aktueller Erfolg sind.

Mögliche Aufstellung FC Watford

Coach Cracia hat angesichts der aktuellen Siegesserie nicht wirklich Gründe, seine bisherigen Leistungsträger aus der Startelf zu verbannen. Daher sollte man am Sonntagabend auf Seiten Watfords mit den üblichen Gesichtern rechnen, wenn die Teams aus den Katakomben schreiten.

Foster – Janmaat, Cathcart, Kabasele, Holebas – Doucouré, Capoue – Hughes, Pereyra – A. Gray, Deeney

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Tottenham Hotspur

Die letzten drei Ergebnisse: 3:0 vs. Manchester United, 3:1 vs. FC Fulham, 2:1 vs. Newcastle United

Wenn im Lager der Tottenham Hotspur derzeit überhaupt eine Gefahr besteht, dann die der verlorenen Bodenhaftung – ähnlich wie in Watford, nur auf noch höherem Niveau. Denn durch den sensationellen 3:0-Sieg in Manchester (!) erhielten die ohnehin großen Erwartungen der Spurs neue Nahrung. „Das wird unser Jahr“, scheint aktuell das Credo an der White Hart Lane zu lauten. Aber der Reihe nach.

Nach dem Saisonauftakt gegen Newcastle United war von Euphorie in Tottenham noch wenig zu spüren. Die Spurs hatten gegen die Magpies deutlich größere Probleme erwartet, waren über weite Strecken gar das spielerische unterlegene Team, sodass Newcastle letztlich ein Chancenplus aufwies. Umso mehr spricht es allerdings für die Elf von Mauricio Pocchettino, dass sie am Ende siegreich aus Südengland abreiste: Das Team hat aus recht wenig recht viel herausgeholt.

Weit weniger problematisch verlief Tottenhams darauffolgende Heimpremiere, die zugleich auch ein Abschied war. Im letzten Spiel in der Übergangsheimat Wembley trat die Mannschaft würdig ab und bezwang den FC Fulham ohne größere Schwierigkeiten mit 3:1. Das bisherige Meisterstück gelang der Mannschaft jedoch eine Woche später in einem ähnlich ehrwürdigen Stadion: Dem Old Trafford.

Natürlich konnte man die Spurs als Favorit betiteln, schließlich trat das Team gegen ein formschwaches United, dass mehr mit sich selbst als mit seinen Kontrahenten beschäftigt scheint. Dennoch muss man es erstmal schaffen, einen Gegner dieser Kategorie derart souverän zu bezwingen. Mit den drei blitzsauberen Toren bewegten sich die Spurs letztlich gar an der Grenze zum Schützenfest. So oder so: Der Sieg gegen ManUnited gab der Mannschaft reichlich Selbstvertrauen und sendete dem Rest der Liga ein klares Signal: Passt auf, das wird unser Jahr. Dieses Credo gilt es nun in Watford zu bestätigen.

Mögliche Aufstellung Tottenham Hotspur

Coach Pocchettino plagen vor der Reise nach Watford keine größeren Verletzungssorgen, er kann mehr oder minder aus dem Vollen schöpfen – und wird wohl ähnlich, wenn nicht personell identische aufstellen wie beim Erfolg gegen United.

Lloris – Trippier, Alderweireld, Vertonghen, D. Rose – Dembelé – Dier, Alli – Eriksen, Lucas Moura, Harry Kane

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FC Watford – Tottenham Hotspur im TV oder Livestream

Wer die Partie zwischen Watford und den Tottenham Hotspur live verfolgen möchte, benötigt ein Abo beim kostenpflichtigen Streaming-Dienst DAZN. Der hiesige Rechteinhaber der Premier Leaugue überträgt die Partie auf dazn.de, Anpfiff ist am 2. September um 17.00 Uhr.

 

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