FC Liverpool vs. Tottenham Hotspur, Premier League Tipp 04.02.2018

Sowohl der FC Liverpool als auch die Tottenham Hotspur fanden am Wochenende nach kurzen Durchhängern zurück in die Spur – beide in eindrucksvoller Manier. Im bevorstehenden Verfolgerduell an der Anfield Road hoffen die Fans auf ein Offensivspektakel. Zurecht?

Sowohl die Reds als auch die Spurs durften unter der Woche jubeln, jedoch blieb ihnen hierfür nicht allzu viel Zeit: Der 26. Premier-League-Spieltag steht vor der Tür, und er hält einen wahren Leckerbissen bereit: Der FC Liverpool, aktuell Tabellendritter (50 Punkte), empfängt die fünftplatzierten Hotspur zum Spitzenspiel an der Anfield Road. Wer setzt sich durch?

Interessante Quoten & Tipp

Unter den Buchmachern herrscht Einigkeit: Der FC Liverpool ist am Wochenende Favorit. Die Reds sind zurück in der Spur, ihr Angriff bereitet weiterhin jedem Gegner Kopfschmerzen und den Abgang von Philippe Coutinho scheint die Mannschaft mittlerweile verkraftet zu haben. Zudem ist das Stadion an der Anfield Road neben der Arena Manchester Citys die einzige Spielstätte, in der der Gastgeber noch nicht verloren hat.

Demgegenüber gilt jedoch zu beachten, dass die Spurs den Wettmarkt bereits am vorherigen Spieltag Lügen straften, als sie wider Erwarten einen klaren Sieg gegen Manchester United einfuhren. Mit der Elf von Mauricio Pocchetino ist jederzeit zu rechnen, was nicht zuletzt den Reds bekannt sein dürfte: Im Hinspiel geriet die Klopp-Truppe derbe unter die Räder (1:4).

Seither hat sich jedoch viel getan: Liverpool ist deutlich stabiler geworden, selbst defensiv, während die Tottenham nach zwischenzeitlicher Schwächelei zum Angriff auf die Spitzenplätze blasen. Für einen Sieg gegen Liverpool reicht es unserer Sicht trotzdem nicht: Die Reds sind in Anfield eine Macht, sie sind selbstbewusst, während die Spurs auswärts zuletzt große Probleme hatten (nur zwei Siege aus den letzten sieben Spielen).

Daher die Prognose: Sieg für den FC Liverpool – Quote 2,07 bei 888sport

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FC Liverpool

Die letzten drei Ergebnisse: 3:0 vs. Huddersfield Town, 2:3 vs. West Bromwich Albion, 0:1 vs. Swansea City

Seine Freunde demütigt man eigentlich nicht. Man behandelt sie mit Respekt und Anstand. Es gibt allerdings Situation, ihnen denen solches Verhalten schlicht nicht möglich ist. Etwa, wenn dein Trauzeuge und einer deiner besten Freunde Premier-League-Trainer ist, genau wie du selbst, nur leider ein deutlich schwächeres Team coacht.

Als Jürgen Klopp am Dienstag auf Intimus David Wagner traf, blieb ihm – wie schon im Hinspiel – also nichts anderes übrig: Er brachte ein Reds-Team in Bestbesetzung auf den Platz, das nach zwei Niederlagen in Serie einiges zu beweisen hatte – und mit entsprechendem Elan zu Werke ging. Das Resultat: Drei blitzsaubere Tore, etliche weiter Großchancen und ein hoffnungslos unterlegener Gegner aus Huddersfield.

Abgesehen von Klopp selbst dürfte der Aufsteiger jedoch niemandem leidgetan haben. Man ist sich nun einmal selbst der nächste im zeitgenössischen Fußball, und der Pflichtsieg gegen Huddersfield war schlicht und ergreifend: Nachdem die Serie von 18 Pflichtspielen ohne Niederlage ausgerechnet beim Tabellenschlusslicht aus Swansea endete und direkt darauf die nächste Pleite folgte, zeichneten sich auf den Gesichtern von Fans und Medien erste Sorgenfalten ab: War’s das mit den Champions-League-Reds?

Diesen Befürchtungen hat das Team am Dienstag eindrucksvoll entgegengewirkt. Die Offensive ist zweifellos in Takt, die Hintermannschaft nach wie vor nicht sattelfest. Also alles beim Alten.

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Tottenham Hotspur

Die letzten drei Ergebnisse: 2:0 vs. Manchester United, 1:1 vs. Newport County, 1:1 vs. FC Southampton

Quizfrage: Wie schlägt man die derzeit beste Defensive der Premier League, die seit sechs Pflichtspielen mit weißer Weste durch die Liga pflügt? Richtig, indem man Geschichte schreibt. Und wo schreibt sich englische Fußballgeschichte am besten? Richtig, im Wembley.

So oder so ähnlich muss der Matchplan der Tottenham Hotspur ausgesehen haben, die den Ball nach dem Anpfiff umgehend in Manchester Uniteds Strafraum droschen und dort Christian Eriksen freispielten, der nach exakt elf Sekunden zur Führung einschoss. Premier-League-Rekord. Geschichte.

Mit der Führung im Rücken lieferten die damals seit elf Heimspielen ungeschlagenen Spurs einen selbstbewussten, souveränen Auftritt, der einzig den Vorwurf erlaubt, mangelhaften mit den weiteren herausgespielten Torchancen umgegangen zu sein. Dass den 2:0-Endstand mit Phil Jones ein Red Devil per Eigentor erzielte, hat diesbezüglich Symbolcharakter.

Mit dem Sieg gegen United meldete sich Tottenham endgültig zurück im Kampf um die Königsklasse. Das Team ist nunmehr seit neun Pflichtspielen ungeschlagen und vor allem zuhause eine wahre Macht – beinah so gut wie einst an der White Hart Lane. Von ihrer beeindruckenden Bilanz gewinnt die Mannschaft jedoch keinen Blumentopf, sofern sie nicht auch in den kommenden Wochen ihr volles Potential ausschöpft: Neben dem FC Liverpool warten mit den Gunners und Juventus Turin noch zwei weitere Topgegner binnen elf Tagen.

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