FC Arsenal – Leicester City Tipp, Aufstellung & Vorbericht

Der FC Arsenal ist in beeindruckender Form, traf zuletzt aber nur auf schwache Gegner. Leicester City verkörpert immerhin Mittelklasse – reicht das zur Gefährdung der Gunners?

Hält die Siegesserie stand? Da zumindest hofft man beim FC Arsenal, der nach neun Pflichtspielsiegen in Serie mittlerweile auf Tabellenplatz vier angelangt ist (18 Punkte). Am Montagabend empfängt das Team den Zehntplatzierten, Leicester City. Können die Foxes den Gunners gefährlich werden oder bauen die Gastgeber ihre Serie aus?

Interessante Quote & Tipps

Auf dem Wettmarkt ist der FC Arsenal gegen Leicester City klarer Favorit. Interwetten.com etwa vergütet einen Sieg der Gunners mit dem Gewinnfaktor 1,50, während Bieter bei einem Erfolg Leicester mit der vierfachen Rendite rechnen dürften.

Dass die Verhältnisse vor der Partie so klar verteilt sind, hat seine Gründe. Der wohl größte: Arsenals individuelle Qualität. Die Klasse der Gunners reicht in der herausragend besetzten Premier League vielleicht nicht für die Pole Position im Meisterschaftsrennen, doch in Duell mit Teams wie Leicester genießen die Gunners nach wie vor individuelle Vorteile.

Hinzu kommt die aktuelle Erfolgsserie des Teams. Derzeit steht Arsenal bei neun Pflichtspielsiegen in Folge, eine beeindruckender Lauf, der gepflastert ist mit Arbeitssiegen, aber auch mit Schützenfesten – wie zuletzt gegen Fulham.

Bedenkt man überdies, dass die Gunners zuhause schon seit Jahren auch auf Premier-League-Niveau Weltklasse verkörpern, so scheint der Sieger am kommenden Montag klar. Wem die ausgelobten Quoten nicht genügen, der könnte angesichts von 3,8 Treffern im Schnitt bei Spielen mit Arsenal-Beteiligung mit Toroptionen hantieren. Druck besteht hierzu allerdings nicht.

Daher die Prognose: Sieg für den FC Arsenal – Quote 1,53 bei BetVictor

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FC Arsenal

Die letzten drei Ergebnisse: 5:1 vs. FC Fulham, 3:0 vs. Qarabag Agdam, 2:0 vs. FC Watford

Es dürfte in den vergangenen Jahren selten ein so großes Vergnügen gewesen sein, Arsenal-Fan zu sein, wie dieser Tage. Neun Siege am Stück hat die Mannschaft mittlerweile angehäuft, dabei größtenteils auch fußballerisch überzeugt – und damit den enttäuschenden Saisonauftakt vergessen gemacht.

Gestartet war die Mannschaft nämlich mit zwei bitteren Niederlagen, zunächst chancenlos gegen ManCity (0:2), dann denkbar knapp und unnötig gegen Chelsea (2:3). Die Gazetten stimmten bereits die üblichen Hohngesänge auf die in Spitzenspielen erfolglosen Gunners an, und erste Experten befassten sich bereits mit der Personalie Unai Emery.

Mittlerweile sitzt der Wenger-Nachfolger allerdings so fest im Sattel wie kaum ein anderer Übungsleiter auf der Insel. Er hat die richtigen Antworten geliefert und seinem Team ein System geschneidert, in dem es sein offensives Potential effektiv zur Geltung bringen kann. Dass die Gunners während ihres Neun-Spiele-Siegeslaufs immer mindestens zwei Treffer erzielten, bezeugt diese Erkenntnis.

Müsste man die aktuelle Form Arsenals auf eine einzige Angriffssequenz herunterbrechen, so fiele die Wahl zweifellos auf Aaron Ramseys Zaubertreffer beim 5:1 zuletzt gegen Fulham: Schon der Hackenabschluss des Mittelfeldmanns für sich hat Tor-des-Monats-Nominierungen verdient, noch mehr jedoch dessen Entstehung. Binnen weniger Sekunden kombinierte sich Arsenal per One-Touch-aus der eigenen Hälfte bis in den Strafraum. Eine Passstafette, die an die ganz großen Gunners-Zeiten unter Wenger erinnerte – und die eindrucksvoll belegt, mit welch breiter Brust und welcher Sicherheit im Offensivspiel die Londoner mittlerweile auflaufen.

Die Gunners nun zu einem Topkandidaten auf die Meisterschaft zu erklären, griffe jedoch zu weit. Noch ist das aktuelle Formhoch mit Vorsicht zu genießen – denn die Gegner waren nahezu ausnahmslos schwach. Einzig der FC Watford lässt sich zumindest annähernd als starker Kontrahent charakterisieren.

Insofern darf die Partie gegen Leicester City mit Spannung erwartet werden. Die Foxes sind eine Gewichtsklasse höher anzusiedeln als die meisten Gegner, die Arsenal im Laufe seiner Serie bezwang. Ob das ein Problem darstellt, wird sich zeigen.

Mögliche Aufstellung FC Arsenal

Unai Emery steht vor schwierigen Personalentscheidungen. Joker Aubameyang empfahl sich zuletzt per Doppelpack für die Startelf, noch dazu dürfte der wiedergenesene Mesut Özil Ansprüche melden. Für sie muss er wohl zwei Stammkräfte opfern.

Leno – Bellerin, Mustafi, Holding, Moreal – Torreira, Xhaka – Mkhitaryan, Özil, Aubameyang – Lacazette

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Leicester City

Die letzten drei Ergebnisse: 1:2 vs. FC Everton, 2:0 vs. Newcastle United, 3:1 vs. Wolverhampton Wanderers

Es scheint noch nicht wirklich klar zu sein, wo in diesem Jahr die Reise hingeht für Leicester City. Wohl am besten drückt sich diese Unwägbarkeit im Tabellenplatz der Foxes aus. Als Zehnter steht die Mannschaft nicht besorgniserregend schlecht da, aber eben auch nicht gut. Und ganz sicher will sie nicht dort bleiben, wo sie steht.

Wer sich zur Analyse zurückzieht, dem dürfte schnell der Kopf rauchen. Denn Regel- und Gesetzmäßigkeiten lassen sich im Spiel und in den Ergebnissen Leicester bislang kaum ausmachen. Mal gewinnen sie zuhause, dann verlieren sie auswärts, schließlich gewinnen sie in der Fremde und verlieren daheim. Mal überzeugen sie defensiv, mal offensiv, mal ganz, mal gar nicht. Es fällt schwer, das Leistungsniveau der Foxes vorwärtsgewandt zu charakterisieren. Denn konstant ist bisher vor allem die Inkonstanz Leicester.

Ein zarter Trost: zumindest die Aufs und Abs, die Schwankungen und Formverläufe lassen sich beschreiben. Zum Saisonstart etwa gefiel Leicester mit drei Siegen aus vier Spielen, wobei die einzige Niederlage gegen Manchester United (1:2) verschmerzbar war.

Dann jedoch folgten Pleiten gegen Liverpool und Bournemouth, beide vor allem aufgrund defensiver Unzulänglichkeiten.

In der Folge wiederum war es vor allem die sattelfeste Abwehr, die der Mannschaft gegen Huddersfield, Wolverhampton und Newcastle Punkte bescherte, ehe das Konstrukt gegen Everton wieder zerbrach.

Unterm Strich lässt sich Leicester derzeit als ein Team auf der Suche nach Konstanz und Identität beschreiben. Nach acht Spieltagen hat es eben so viele Spiele verloren wie gewonnen, hat ebenso oft überzeugt wie enttäuscht – egal ob zuhause oder in der Fremde. Was die Mannschaft nunmehr gegen Arsenal zu leisten im Stande ist, vermag angesichts der Wechselhaftigkeit in Leicester Leistungsprofil kaum einer zu sagen.

Mögliche Aufstellung Leicester City

Leicester Coach Puel ist personell noch in der Experimentierphase, was angesichts der vorangestellten Erläuterungen nicht verwundern sollte. Dennoch hat der Trainer ein Gerüst aus Spielern, die sich eines Stammplatzes sicher sein dürften. Um sie herum könnte Puel wie folgt aufstellen:

Schmeichel – Amartey, W. Morgan, Maguire, Chilwell – Mendy, Ndidi – Ricardo Pereira, Iheanacho, Maddison – Vardy

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FC Arsenal – Leicester City im TV oder Livestream

Wer die Partie zwischen dem FC Arsenal und Leicester City live verfolgen möchte, benötigt ein Abo beim kostenpflichtigen Streaming-Dienst DAZN. Der Rechteinhaber der Premier League überträgt die Partie live auf dazn.de, Anpfiff ist am 22. Oktober um 21.00 Uhr.

 

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