Washington Wizards (5-9) – Brooklyn Nets (6-9), 17.11.2018

Wie schnell sich gerade zu Beginn einer NBA-Saison die Situation von Teams verändern kann, zeigen derzeit die Washington Wizards und die Brooklyn Nets. So durchlebten die Wizards einen katastrophalen Saisonstart, galten bereits als Flop der Saison und wurden von allen Seiten kritisiert. Brooklyn startete andererseits gut, erzielte einige überraschende Siege und konnte überzeugen. Der Blick auf die Tabelle und Bilanzen verrät jedoch, dass Beide mittlerweile fast gleichauf sind und die Wizards heute mit einem Sieg an den Nets vorbeiziehen könnten.

Tipp: Washington Wizards

Tatsächlich geht die Mannschaft aus Washington sogar als Favorit ins Spiel. Sie gewannen nämlich ihre letzten drei Spiele, haben heute die eigenen Fans im Rücken und sind insgesamt besser drauf, im Vergleich zum katastrophalen Saisonstart. Brooklyn durchlebt andererseits eine schwere Phase, verloren sie ihre letzten drei Spiele in Serie und mussten die schlimme Verletzung von Caris LeVert hinnehmen. Dementsprechend kann man heute den Tipp auf das Team aus Washington wagen.

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NBA – Washington Wizards (5-9) – Brooklyn Nets (6-9)

Wieviel die drei Siege für die Wizards tatsächlich wert sind und ob sie der Start zu einer besseren Phase sind, wird sich sicherlich erst in den kommenden Wochen entscheiden, allerdings präsentierten sich Wall, Beal, Howard und Co. durchaus routiniert, gewannen sie ihre letzten Spiele gegen die Heat, Magic und Cavs. Sicherlich gehörten die Gegner nicht zu den besten Teams der Liga, trotzdem können auch solche Erfolge für Sicherheit sorgen.

Nach dem Erfolg über die Cavs (119-95) zeigten sich die Wizards zufrieden. Dwight Howard lobte die gute Defensive, die gleich zu Beginn des Spiels dafür sorgte, dass sich die Wizards absetzen konnten. Dazu verteilten die Wizards insgesamt 30 Assists, vier Spieler der Starting Five scorten zweistellig und freuten sich darüber, dass Bradley Beal der jüngste Spieler der NBA-Geschichte wurde, der 900 Dreier getroffen hat.

Allerdings wird sich die Freude in Washington insgesamt noch in Grenzen halten. Zu schwach und anfällig präsentierten sich die Wizards in den ersten Spielen. John Walls Aussage: „Wir sind Arsch.” fasste die Leistungen sogar treffend zusammen und so müssen die Wizards noch einen langen Weg gehen. Tatsächlich scheint Howards Genesung dem Team gut zu tun, gewannen sie seit seiner Rückkehr vier von sieben Spielen.

Gegen die Nets soll nun der nächste Erfolg her, doch Brooklyn wird sich sicherlich nicht kampflos geschlagen geben. Allerdings verloren sie ein wenig ihrer Gefahr, da sich Caris LeVert schwer am Knöchel verletzte. Seine Verletzung im vorletzten Spiel gegen die Minnesota Timberwolves erinnerte an die Schreckensszenen, nach den Verletzungen von Paul George und Gordon Hayward, doch LeVert hatte immerhin Glück im Unglück und wird im Laufe der Saison wohl wiederkehren können, da sein Fuß nur ausgerenkt und nicht gebrochen war.

Die Nets verloren das Spiel in dem sich LeVert verletzte gegen die Wolves und konnten auch das erste Spiel ohne ihn gegen Miami nicht siegreich gestalten. Da sie zuvor noch gegen die Golden State Warriors verloren, stehen nun drei Niederlagen in Folge auf dem Konto der Nets und nach dem guten Saisonstart, ist die Bilanz plötzlich nicht mehr so gut.

Das Team wird sich zudem an das Fehlen von LeVert gewöhnen müssen. So war er nicht nur der Topscorer seines Teams mit 18,4 Punkten pro Spiel. Teamkollege Joe Harris erklärte, dass LeVert nicht nur Herz und Seele des Teams war, sondern auch Go-To-Scorer und kreativer Antreiber. Zudem bracht er Energie und Führungspersönlichkeit mit, sodass es für die Nets sicher nicht einfach wird ihn zu ersetzen. Harris Aussagen belegen also, wie wichtig LeVert war und dass es schwer wird, ihn in Zukunft und natürlich auch im heutigen Spiel gegen die Wizards zu ersetzen.

Neben LeVert fehlt außerdem Graham. Jarrett Allen, der das letzte Spiel krankheitsbedingt verpasste, sollte aber wieder dabei sein. Die Wizards gehen komplett ins Spiel.

Player to watch: Dwight Howard

Dwight Howard hinterließ in seinen ersten sieben Spielen für die Wizards einen soliden Eindruck. Nur einmal konnte nicht zweistellig scoren, und seine beiden Double Doubles halfen dem Team. Zwar konnte er insgesamt erst drei Würfe blocken, doch der 32-jährige stabilisierte die schwache Wizards-Defensive insgesamt und war auch offensiv eine wichtige Option. Als Heilsbringer wird er wohl kaum angesehen, doch nach dem schwachen Wizards-Start scheint er dem Team derzeit eher zu helfen als zu schaden. So darf man auch heute davon ausgehen, dass er seinen Schnitt mit 12 Punkten erreichen kann.

 

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