Washington Wizards (42-38) – Boston Celtics (54-26), NBA Tipp 11.04.2018

Die Washington Wizards und die Boston Celtics haben die Playoffs bereits sicher, treffen sich aber zwei Spieltage vor Ablauf der regulären Saison zu ihrem jeweils vorletzten Saisonspiel. Geht man nach den Ergebnissen der ersten Partien, dürfen sich die Fans auf eine spannende Partie freuen. Boston gewann Spiel Nummer 1 mit 111-103, doch die Wizards schlugen in Spiel 2 zurück und gewannen in der Verlängerung mit 110-104. Im dritten und letzten Spiel ging es dann sogar in eine zweite Overtime und wieder siegten die Wizards mit 125-124.

Tipp: Boston Celtics

Geht die Serie weiter, erwartet die Fans heute ein Spiel mit drei Verlängerungen, doch in Anbetracht der jüngsten Leistungen der beiden Mannschaften scheint dies eher unwahrscheinlich. Vor allem die Wizards sind nämlich nicht gut in Form, verloren die letzten vier Spiele in Folge und insgesamt acht der letzten zehn Spiele. Boston verlor zwar auch drei der letzten vier Spiele, doch insgesamt waren sie etwas gefestigter, zudem fehlten immer mal wieder einige Spieler. Daher sollte der Tipp heute auf Boston gehen.

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NBA – Washington Wizards (42-38) vs Boston Celtics (54-26)

Die Wizards rutschten mittlerweile bis auf Platz 8 ab und mit einem Spiel Rückstand auf Rang 7 und der aktuell sehr schlechten Form, scheint ein Klettern in der Tabelle eher unwahrscheinlich. Die Gründe für die letzten Niederlagen bereiten dabei zusätzliche Sorgen, kam in den letzten Spielen wieder das Problem auf, dass der Ball in der Offensive zu wenig bewegt wurde. Genau dies, war bereits im Laufe der Saison ein Thema bei den Wizards.

So kam das Thema vor allem auf, als John Wall verletzt fehlte und Center Marcin Gortat sagte, dass man nun endlich als Team spielte. Zwar muss man zu Walls Verteidigung sagen, dass er im letzten Spiel nicht dabei war, trotzdem spendet die Tatsache, dass sie nur eines der drei Spiele seit seiner Rückkehr gewinnen konnten, wenig Trost.

Bei den Wizards läuft es also überhaupt nicht und nachdem sie in drei der letzten vier Jahre noch in die zweite Runde der Playoffs vordringen konnten, sind die Vorzeichen zum Start der diesjährigen Playoffs schlecht. Wall ist nicht gut integriert und konnte nach der Verletzung erst ein paar Spiele machen, zudem harmoniert auch der Rest des Teams nicht gut. Die jüngsten Ergebnisse sind entsprechend schlecht und so sind auch die Aussichten vor dem heutigen Spiel nicht gut.

Bei den Celtics sieht es da nur bedingt besser aus. Sie verloren drei der letzten vier Spiele und bekamen vor Kurzem die Hiobsbotschaft, dass Kyrie Irving den Rest der Saison verpassen wird. Allerdings erlaubt es der Tabellenstand, andere angeschlagene Spieler zu schonen, um die Personalsituation vor den Playoffs nicht noch zu verschlechtern. Die Ergebnisse wurden dadurch zwar schlechter, doch Coach Stevens sagte nach dem letzten Spiel gegen die Hawks, dass man das Spiel gewonnen hätte, wenn er nicht im letzten Viertel die Rotation verändert hätte. So lies er beispielsweise seine Starter auf der Bank und sorgte dafür, dass kein Spieler länger als 29 Minuten auf dem Feld stand.

Auch die Niederlagen zuvor gegen die Bucks und Raptors waren für Boston zu verkraften. Verschiedene personelle Ausfälle und zum Teil wirklich gute Leistungen der Gegner, ließen Coach Stevens nicht unruhig werden. Immerhin gewannen die Celtics das vorletzte Spiel gegen die Bulls ohne Horford und Tatum und erhielten dabei eine ungeahnte Leistungsexplosion von Greg Monroe, der mit einem Triple Double (19 P, 11 R, 10 A) von der Bank zu überzeugen wusste.

Trotz der vielen Verletzungen werden die Celtics zuversichtlich in die Playoffs und natürlich auch das heutige Spiel gehen. Brown, Tatum, Rozier und Co. bringen nämlich wirklich regelmäßig gute Leistungen. Mit Horford, Morris, Monroe oder auch Baynes gibt es zudem ein wenig Erfahrung und wenn Marcus Smart wiederkommt, hat Boston einen Kader, den man auch aufgrund des Coaches nicht unterschätzen darf. Daher sind sie auch heute alles andere als chancenlos und so darf man eine motivierte Mannschaft erwarten, die im Hinblick auf die Playoffs sicher noch einmal gewinnen will.

Leider fehlen die Langzeitverletzten Hayward, Irving, Theis und Smart. Washington hat keine sicheren Ausfälle zu beklagen, bangt jedoch um Wall und Mahinmi.

Player to watch: Jaylen Brown

Gemeinsam mit Jayson Tatum sorgte Jaylen Brown dafür, dass Boston den vielen wichtigen Verletzungen von Irving, Theis und Smart, trotzen konnte. Brown selbst war zudem auch verletzt, ist aber seit Mitte März wieder dabei. Mir mehreren Spielen in denen er knapp 20 Punkte oder mehr erzielte, zeigte er wie gefährlich er sein kann, auch wenn im hin und wieder noch die Konstanz fehlt. Doch durch die Verletzungen ergeben sich auch für ihn mehr Optionen, sodass er aggressiv bleiben wird. Auch heute darf man also damit rechnen, dass er seinen Schnitt mit 14 Punkten erreichen kann.

 

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