Washington Wizards (18-26) – New York Knicks (10-33), 17.01.2019

Wie bereits etwas häufiger in den letzten Jahren, gehören die Washington Wizards und die New York Knicks auch in dieser Saison zu den größten Enttäuschungen. Auch deshalb darf man heute kein absolutes Topspiel erwarten, kommen Beide in keiner besonders guten Form in die Partie. Leichte Vorteile haben dabei noch die Wizards, spielen sie zu Hause und präsentierten sie sich in den letzten Wochen nicht ganz so desolat wie das Team der Knicks.

Tipp: Washington Wizards

Fakt ist, dass es heute keinen Heimvorteil für eines der Teams gibt. Das Spiel findet in London statt, im Zuge der NBA-Europe Reihe. Favorisiert sind aber die Wizards, die seit der Verletzung von Wall fünf von neun Spielen gewinnen konnten und phasenweise ganz ordentlich spielten. Die Knicks verloren andererseits zwölf der letzten dreizehn Spiele und sind alles andere als gut in Form. Der Tipp sollte also auf die Wizards gehen, die bereits die ersten beiden Duelle mit 108-95 und 110-107 gewinnen konnten.

Unser Tipp: Sieg Washington Wizards

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NBA – Washington Wizards (18-26) – New York Knicks (10-33)

Die Wizards haben ein echt toughes Programm hinter sich, mussten sie in den letzten fünf Spielen gegen die Thunder, Sixers (2x), Bucks und Raptors ran. Dabei schlugen sie sich aber erstaunlich gut, obwohl John Wall fehlte und sie einige andere Ausfälle zu verkraften haben. Doch sie gewannen immerhin dreimal und mussten sich nur im ersten Spiel bei den Sixers (115-132) und im letzten Spiel gegen die Raptors (138-140 nach doppelter Verlängerung) geschlagen geben.

Während Bradley Beal in all diesen Spielen voranging und 32,4 Punkte, 5 Rebounds und 7 Assists auflegte, spielte auch seine Mannschaft offensiv auf einem hohen Niveau. In jeder Partie konnten die Wizards mindestens 113 Punkte auflegen und ein insgesamt ordentliches Bild abliefern. Im letzten Spiel erzielte Beal sogar ein Triple Double mit 43 Punkten, 10 Rebounds und 15 Assists, doch leider verloren die Wizards trotzdem knapp gegen die Raptors.

Wie bereits in der letzten Saison, präsentiert sich das Team von Coach Scott Brooks als geschlossene Einheit, seit Wall verletzt ist. Auch wenn niemand Wall öffentlich kritisierte, läuft der Ball deutlich besser und die Wizards hinterlassen einen starken Eindruck. Dabei fehlen neben Wall, mit Morris und Howard weitere wichtige Spieler, doch nach dem Oubre Trade, für den Ariza nach Washington kam und mit einer neu gefundenen Teamchemie, machen die Wizards plötzlich den Eindruck, vielleicht doch nochmal den achten Platz (2,5 Spiele Rückstand) angreifen zu wollen.

Auf diesem Weg sollten ihnen auch die Knicks kein unüberwindbares Hindernis sein. Das Team aus New York ist nämlich nicht besonders stark und steckt zudem in einer Formkrise. Einer der derzeit sinnbildlich für diese Krise steht, ist der zwischenzeitlich weniger eingesetzte Enes Kanter. Obwohl der Center eine starke Saison spielt und mit 14,4 Punkten und 11 Rebounds pro Spiel einer der zuverlässigsten Spieler ist, wurde seine Rolle zuletzt phasenweise reduziert.

Zudem geriet er vor diesem Spiel in die Schlagzeilen, da er nicht mit nach London reisen wollte und dies auch nicht tat. Aus Angst vor Geheimagenten der türkischen Regierung, bat er das Front Office der Knicks darum nicht mit nach Europa reisen zu müssen, da er um sein Leben fürchte. Für die Knicks ist die Personalie Kanter also eine insgesamt schwierige Situation, sodass nicht wirklich überraschend ist, dass in den letzten Tagen immer häufiger Trade-Gerüchte um ihn aufkamen.

Immerhin machen die jungen Spieler der Knicks (Knox, Robinson, Trier, Dotson und Kornet) insgesamt einen guten Job, doch die Ergebnisse sind schwach und die Knicks verloren ihre letzten vier Spiele in Folge. Zudem sind die letzten Siege eher Zufallsprodukte und seit Anfang Dezember gewannen sie nur drei Spiele, zwei davon nach Verlängerung. Dementsprechend sind die Aussichten auch heute nicht besonders gut.

Neben Porzingis und dem nicht mitgereisten Kanter sind außerdem Hardaway Jr und Robinson fraglich. Die Wizards treten weiter ohne Morris, Howard und Wall an.

Player to watch: Bradley Beal

Beal erweist sich seit Walls Ausfall als Leader, erzielte bereits zwei Triple Doubles, obwohl ihm dies bis dato noch gar nicht in seiner Karriere gelang. Auch punktetechnisch ist er gut aufgelegt und arbeitet derzeit daran, seinen Gesamtschnitt von 24,8 Punkten langsam nach oben zu schrauben. In den sieben Spielen im Januar legte er 31,3 Punkte auf und wird als erste Option seines Teams gesucht. Auch heute wird er wieder die zentrale Rolle in Washingtons Offensive einnehmen und man kann davon ausgehen, dass er seinen Schnitt mit 25 Punkten erreichen kann.

 

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