Washington Wizards (13-22) – Charlotte Hornets (16-17), 30.12.2018

Zum ersten von vier Duellen treffen sich in der heutigen Nacht die Washington Wizards und die Charlotte Hornets. Es ist gleichzeitig ein Duell zweiter Teams, die mit am wenigsten Konstanz an den Tag legen. Die Hornets dümpeln seit Saisonbeginn immer ein oder zwei Spiele um eine ausgeglichene Bilanz herum, während die Wizards schlecht starteten, dann einen guten Lauf hatten und zuletzt wieder die Konstanz vermissen ließen und viele Spiele verloren.

Tipp: Washington Wizards

Trotz der eigenen schlechten Form geht die Heimmannschaft aus Washington heute als Favorit ins Spiel. Sie präsentierten sich zu Hause in guter Verfassung, gewannen sie hier neun von 15 Spielen (Ergebnis vom gestrigen Spiel gegen die Bulls fehlt). Die Gäste aus Charlotte müssten zwar eigentlich wieder gewinnen, um den Rhythmus beizubehalten und die Bilanz wieder auszugleichen, doch ihre Auswärtsschwäche (4-10) ist nicht von der Hand zu weisen, so dass der Tipp auf die Wizards gehen sollte.

Unser Tipp: Sieg Washington Wizards

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NBA – Washington Wizards (13-22) – Charlotte Hornets (16-17)

Mitte November waren die Wizards am zwischenzeitlichen Tiefpunkt ihrer Saison angekommen und mit einer Bilanz von 6-12, mussten sie sich tabellarisch sehr weit unten einordnen. Es folgte jedoch eine gute Phase, in der sie fünf von sieben Spielen gewinnen konnten. Den Aufwind konnten sie allerdings nicht nutzen, ging es anschließend schlecht weiter und sie gewannen nur noch zwei der nächsten zehn Spiele.

Dabei war das Programm nicht mal das Problem, hatten sie vor allem mit den Hawks und Cavs zwei schlagbare Gegner, gegen die sie nicht als Sieger vom Feld gehen konnten. Immerhin schlugen sie die Lakers und die Suns nach dreifacher Verlängerung, doch auch diesen Siegen folgten jeweils zwei Niederlagen. Erschwerend kommt vor dem heutigen Spiel noch hinzu, dass sie bereits gestern gegen die Chicago Bulls ranmussten (Ergebnis fehlt).

Trotz der großen Probleme stehen die Wizards derzeit noch auf Rang 11 der Tabelle und haben nur vier Spiele Rückstand auf Platz 8. Allerdings haben sie fünf Niederlagen mehr als Miami, die sich derzeit als letztes Playoff-Team behaupten. Dementsprechend brauchen die Wizards eine gute Phase um langfristig in der Tabelle klettern zu können. Gegen die Bulls und die inkonstanten Hornets, haben sie zwei gute Chancen, eine bessere Phase einzuläuten.

Die Hornets wollen aber natürlich nicht als Aufbaugegner dienen, doch die eigenen Leistungen sind alles andere zufriedenstellend und nicht wirklich förderlich für das Selbstvertrauen. Seit Mitte November gewannen sie zwar immer mindestens zwei Spiele in Folge, doch sie konnten nur einmal drei Siege am Stück einfahren und wenn sie verloren, dann auch immer mindestens zwei oder dreimal in Folge.

Das Auf und Ab sorgt für Stagnation in der Tabelle, doch immerhin halten sie sich mit ihrer ausgeglichenen Bilanz noch auf Rang 7. Die Konkurrenz schläft aber nicht und selbst die Wizards könnten mit einem Erfolg wieder etwas näher an Charlotte heranrücken. Ähnlich wie Washington, stand sich auch das Team von Charlotte häufig selbst im Weg. So verloren sie beispielsweise gegen die Pelicans und Knicks und mussten außerdem zwei Spiele in der Verlängerung hergeben.

Kemba Walker lässt zudem die Treffsicherheit vom Saisonstart vermissen und schafft es nicht sein Team zu mehr Siegen zu tragen. Zwar sind seine Leistungen keinesfalls schlecht, doch dazu kommt, dass auch der Rest des Teams nicht überzeugt. Walkers Punkteschnitt sank von 30,1 Punkten im Oktober, über 25,4 Punkte im November auf 21,2 Zähler im Dezember. Coach Borrego und Kembas Teamkollegen sind also umso gefordert, den quirligen Guard zu entlasten, da sich natürlich auch die Verteidigungen immer besser auf ihn einstellen. Mit sieben Niederlagen in den letzten zwölf Spielen ist die Tendenz zudem eher negativ.

Immerhin haben die Hornets keine Verletzten zu beklagen. Die Wizards müssen andererseits ohne Howard ran und bangen um den Einsatz von Otto Porter, der bereits seit dem 10.12. fehlt.

Player to watch: Trevor Ariza

Der schlaksige Forward wechselte Mitte Dezember von Phoenix, im Tausch gegen Kelly Oubre, nach Washington und sollte dem Team Halt geben. Mit 19, 15, 14, 6 und 16 Punkten präsentierte er sich sogar solide, doch seine Quoten (36,2% aus dem Feld und 31,7% Dreier) sind ausbaufähig und die Wizards verloren vier von fünf Spielen. Kehrt Porter zurück wird Arizas Rolle sicher etwas kleiner, doch solange er nicht richtig fit ist, wird Ariza weiterhin viele Würfe bekommen. Daher kann man heute damit rechnen, dass er seinen Saisonschnitt von 10,6 Punkten mit 11 Zählern erreichen kann.

 

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