Washington Wizards (0-0) – Miami Heat (0-1), NBA Tipp 19.10.2018

Als eines von vier Teams starten auch die Washington Wizards erst am dritten Spieltag in die Saison 2018-19 und empfangen dabei eine Mannschaft, die bereits in der vergangenen Nacht aktiv war, die Miami Heat. Während die Wizards noch voller großer Erwartungen und Vorfreude sind, mussten die Heat bereits einen ersten Rückschlag hinnehmen, verloren sie ihr Auftaktspiel ein wenig überraschend mit 101-104 gegen die Orlando Magic.

Tipp: Washington Wizards

Der Tipp sollte in der heutigen Nacht auf das Heimteam aus Washington gehen. Zwar fehlt noch der Spielrhythmus, doch den haben natürlich auch die Heat noch nicht. Zudem müssen die Gäste aus Miami direkt die back-to-back Belastung verkraften und neben dem enttäuschenden Auftakt auch den Reisestress verkraften. Zwar war die Reise nicht lang und auch die Belastung ist zu Beginn der Saison noch gut zu verpacken, doch da sie erneut auswärts spielen und die Wizards mal wieder top motiviert sind, es allen Kritikern zu beweisen, sollte der Tipp auf die Washington Wizards gehen.

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NBA – Washington Wizards (0-0) – Miami Heat (0-1)

Mit großer Not kämpften sich die Washington Wizards in der vergangenen Saison auf Platz 8 in die Playoffs, wo sie in Runde 1 gegen die Toronto Raptors verloren. Allerdings hatte die Mannschaft von Coach Scott Brooks mit vielen Problemen zu kämpfen, verpasste John Wall die Hälfte der Saison verletzungsbedingt und gab es teamintern immer wieder Probleme, die irgendwie auch ihren Weg in die Öffentlichkeit fanden.

Auch deswegen wurde in der Off-Season ein wenig umgebaut und unter anderem Marcin Gortat abgeben, der zu den Spielern gehörte, die die Kritik öffentlich machten. Im Gegenzug kam Austin Rivers nach Washington, der der Mannschaft von der Bank etwas mehr Stabilität und Offensivgefahr geben soll. Der zweite Neuzugang war Dwight Howard, der natürlich die Rolle als Starting Center übernehmen wird und nach einigen enttäuschenden Jahren erneut versuchen wird, seine Reputation zu verbessern.

Doch gerade die Kombination aus Rivers und Howard scheint nicht besonders gut nach Washington zu passen. So sind Beide nicht dafür bekannt, besonders beliebt in der Kabine zu sein. In einem Team, bei dem die Teamchemie zuletzt nie besonders gut war, scheinen diese beiden Verpflichtungen die nicht ganz einfache Situation kaum zu verbessern. Zudem könnte Dwight Howard den Saisonbeginn mit einer Verletzung verpassen, sodass abzuwarten bleibt, wie sich die Wizards zu Beginn präsentieren werden.

Letztlich gab es aber nicht wirklich viele Änderungen, sodass man von den Wizards eine ähnliche Spielanlage wie in der vergangenen Saison erwarten darf.
Dieses gilt jedoch auch für ihre heutigen Gegner, die Miami Heat, die die ruhigste Off-Season aller Team hatte, da sich nichts Wichtiges im Kader veränderte.

Nach dem starken Ende der regulären Saison, war jedoch auch in Runde 1 der Playoffs gegen die Philadelphia 76ers Schluss und es bleibt abzuwarten, ob der nach seiner Verletzung wieder kehrende Dion Waiters letztlich einen so großen Unterschied ausmacht, durch den die Heat einen entscheidenden Schritt nach vorne machen können.

Zu Beginn der Saison klappte dies nicht, verloren die Heat ihr Auftaktmatch bei den Orlando Magic mit 101-104. Obwohl Dragic (26 Punkte), Richardson (21 Punkte) und Whiteside (12 Punkte, 18 Rebounds) durchaus solide spielten und die Heat zum Ende des Spiels eine Chance auf den Sieg hatten (Richardson dribbelte Sekunden vor dem Ende ins Aus), reichte es nicht und man wurde der Favoritenrolle nicht gerecht.

Allerdings war nicht alles schlecht für das Team von Coach Erik Spoelstra. Die Heat starteten stark, führten schnell mit 28-14, verloren anschließend allerdings ein wenig von ihrem Wurfglück. Bedenkt man zudem, dass mit Justise Winslow, Wayne Ellington, Dion Waiters und James Johnson einige wichtige Spieler fehlten, braucht man keinesfalls beunruhigt sein.

Heute werden die vier genannten Akteure allerdings auch fehlen, sodass Miami erneut nicht in Bestbesetzung antreten wird. Auf Seiten der Wizards gilt nur Dwight Howard als Game-Time Decision, sodass im Vergleich der Ausfälle, die Favoritenrolle der Wizards insgesamt gestärkt wird.

Player to watch: John Wall

Mit mittlerweile 28 Jahren befindet sich John Wall im besten Alter für einen Basketballer. Mit acht Jahren Erfahrung und noch immer großer Schnelligkeit und beeindruckender Athletik will der Guard auch in dieser Saison seinen hohen Ansprüchen gerecht werden und zudem beweisen, dass er in die gleiche Kategorie wie beispielsweise Curry, Westbrook, Paul, Irving und Lillard gehört. Im letzten Pre-Season-Spiel setzte er mit 32 Punkten gleich mal ein klares Zeichen und so darf man auch heute erwarten, dass er mit 19 Punkten seinen Karriere-Schnitt und Wert der letzten Saison erreichen kann und einen guten Start in die Saison erwischt.

 

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