Utah Jazz - Miami Heat - NBA Tipp - 11.11.2017 - 03.00 Uhr

Mit je fünf Siegen und sechs Niederlagen waren die Saisonstarts für die Utah Jazz und die Miami Heat nicht wirklich zufriedenstellend, doch natürlich bedeutet die derzeitige Bilanz recht wenig. So haben beide Teams nur zwei Niederlagen mehr als der jeweilige Tabellendritte und sollte es in den kommenden Spielen wieder etwas besser laufen, könnten sich die beiden Mannschaften schnell wieder etwas nach oben kämpfen.

Nach einer perfekten Pre-Season liefen die ersten Spiele eigentlich noch recht gut in Utah. Zwar leistete man sich eine unnötige Niederlage gegen die Phoenix Suns, doch nach acht Spielen konnten Coach Quin Snyder und seine Männer zufrieden sein, da sie erst drei Niederlagen kassierten und auch im oberen Bereich der Tabelle zu finden waren.

Doch derzeit sind Bilanzen noch wertlos, denn drei Spiele und drei Niederlagen später, steht man plötzlich nur noch im unteren Mittelfeld und hat eine negative Bilanz. Zunächst verloren die Jazz gegen die Raptors, als sie DeMar DeRozan, der 37 Punkte erzielte, nicht stoppen könnten. Anschließend gerieten sie gegen die Rockets unter die Räder (110-137) und ließen 56 Punkte von James Harden zu. Im bisher letzten Spiel ging es dann gegen Philly, die auf Embiid verzichten mussten. Trotzdem fand Utah kein Mittel und verlor auch dieses Spiel mit 97-104.

Gegen Miami soll nun also wieder ein Sieg, der vor allem nach der letzten Pleite gut für das Selbstvertrauen wäre. So traf Utah gegen Philly nur 30,3% aus dem Feld und ließ auch in der Verteidigung zu viele einfache Punkte zu. Bemerkenswert sicher, dass Rookie Donovan Mitchell nur 3 seiner 21 Würfe traf. Ricky Rubio (4-16), Rodney Hood (4-14) oder auch Joe Ingles (6-16) spielten aber auch nur bedingt besser, sodass eigentlich klar ist, dass man heute mit einer Trotzreaktion rechnen kann.

In Miami lief es in den letzten fünf Spielen etwas besser. n etwas lief das letzte SPiel tlich klar ist, dass man heute mit einer Trotzreaktion rechnen kann.

s Harden zu. lfeld und hat eEin Grund dafür könnte die Rückkehr von Hassan Whiteside sein, der in dieser Zeit mit 14,6 Punkten und 10 Rebounds im Schnitt einen ordentlichen Eindruck hinterließ. Für Aufsehen sorgte allerdings das Spiel gegen die Golden State Warriors, in dem Coach Spoelstra sich dazu entschied, Whiteside nur 16 Minuten spielen zu lassen, nachdem der Center nur einen seiner neun Würfe traf und phasenweise energie- und lustlos wirkte. Die Heat verloren das Spiel mit 80-97.

Gleich im nächsten Spiel war jedoch alles wieder beim Alten. Whiteside stand 28 Minuten auf dem Feld und konnte mit 23 Punkten, 10 Rebounds und 4 Blocks direkt wieder beweisen, warum er so wertvoll für die Mannschaft ist. Der Sieg gegen die Suns (126-115) war dabei nur Formsache. Neben Whiteside ist auch Goran Dragic in guter Form. Mit 20,2 Punkten ist er der Topscorer seiner Mannschaft und konnte bisher an seine gute Europameisterschaft anschließen.

Das heutige Spiel gegen die Heat ist das fünfte von sechs Auswärtsspielen in Folge. Utah konnte zu Hause jedoch fünf von sieben Spielen gewinnen, während Miami auswärts erst zwei Siege einfahren konnte. Auf Seiten der Jazz fehlen allerdings Exum und Johnson, die Heat müssen auf Johnson und McGruder verzichten.

Tipp: Utah Jazz -3

Das Duell zwischen Hassan Whiteside und Rudy Gobert wird sicher einige Highlights bereithalten und den Heat gleichzeitig eines sonst meistens vorhandenen Vorteils berauben. Die Formkrise spricht allerdings ein wenig gegen Utah, auch wenn nicht zu erwarten, dass Mitchell, Hood und Ingles erneut einen so schwachen Tag erwischen. Da Utah zu Hause sehr stark ist und sich nach den letzten Pleiten beweisen will, denke ich, dass sie mit etwas mehr Zielstrebigkeit in dieses Spiel gehen und das Duell für sich entscheiden werden. Miami versucht alles, doch die Jazz-Defensive steht auch wieder besser und ist der Grundstein für den Erfolg.

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Player to watch: Ricky Rubio

Ricky Rubio startete gut in die Saison und überzeugte mit verbesserten Quoten, größere Korbgefahr und ein weniger mehr Aggressivität. Daher kann man auch an seinen Auftritten in den letzten drei Spielen festmachen, warum es bei Utah nicht lief. Er traf insgesamt nur 9 seiner 35 Würfe (1-14 Dreier) und verbuchte für ihn schwache 4,6 Assists. Rubio muss sich steigern und wird nach den schwachen Leistungen besonders motiviert sein. Wer ihn kennt weiß, dass er ein Kämpfer ist, sodass er seinen Schnitt von 15 Punkten wieder erreichen sollte.

 

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