Utah Jazz (8-11) – Indiana Pacers (11-8), 27.11.2018

An den Bilanzen der heute aufeinandertreffenden Teams, den Utah Jazz und den Indiana Pacers, wird deutlich, wo sich die NBA derzeit befindet und dass die Bilanzen derzeit noch nicht besonders viel Wert sind. So trennen beide Teams nur drei Spiele, doch die Jazz stehen derzeit auf Rang 14 der Western Conference. Indiana steht andererseits auf Rang 4 der Eastern Conference. Außerdem haben Beide je 4,5 bzw. 5 Spiele Rückstand auf den jeweiligen Tabellenführer.

Tipp: Indiana Pacers

Utah spielt derzeit zwar schlecht, muss sich aber noch keine Gedanken darüber machen, dass sie den Anschluss an die Playoff-Plätze verlieren könnten. Indiana scheint auf der anderen Seite auf einem gesicherten 4. Platz im Osten, was letztlich auch verdient ist, da sie sich insgesamt besser präsentieren. Allerdings verloren auch sie ihre letzten beiden Spiele und müssen derzeit ohne Oladipo auskommen. Utah verlor allerdings fünf der letzten sechs Spiele, ist alles andere als gut drauf und sucht nach Identität. Letztlich treffen also zwei nicht besonders gut aufgelegte Teams aufeinander, doch da Utah back-to-back ran muss (Ergebnis des letzten Spiels fehlt) und Indiana bereits die erste Partie der beiden Teams klar gewann (121-94), sollte der Tipp erneut auf Indiana gehen, auch wenn Oladipo vielleicht erneut fehlt.

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NBA – Utah Jazz (8-11) – Indiana Pacers (11-8)

So richtig schlau wird man aus den Ergebnissen der Utah Jazz derzeit nicht. Offensiv phasenweise unterirdisch, aber auch defensiv überhaupt nicht auf der Höhe präsentiert sich die Mannschaft von Coach Quin Snyder in schwacher Form. Individuell läuft es auch nur durchwachsen und weder Gobert noch Mitchell oder auch Rubio oder Ingles schaffen es dem Spiel ihres Teams den Stempel aufzudrücken.

So kassierten die Jazz bereits eine Niederlagenserie von vier Spielen Anfang November. Dabei hatten sie es mit Spielen gegen Minnesota, Memphis, Denver und Toronto zwar nicht einfach, doch sie verloren teilweise recht deutlich und machten einen fast chancenlosen Eindruck. Es folgten drei Siege in Folge gegen Dallas, Boston und Memphis, doch auch die Erfolgserlebnisse half Utah nicht die Probleme in den Griff zu bekommen.

Nach weiteren Pleiten gegen Dallas und Philly gegen die man 118 und 113 Punkte kassierte, besiegten sie erneut die ebenfalls offensivschwachen Celtics. Doch gegen Indiana, Sacramento und Los Angeles präsentierte man sich dann wieder unbeständig und kassierte 121 und 119 Punkte gegen die Pacers und Kings. Gegen LA hielt man den Gegner dann bei 90 Punkten, erzielte selbst aber nur 83 Zähler. Utah hat Probleme auf beiden Seiten des Feldes und steht nicht unverdient auf Rang 14. Die Doppelbelastung vor dem heutigen Spiel macht die Ausgangslage nicht einfacher.

Auf der anderen Seite wollen die Pacers natürlich die Schwächephase der Jazz ausnutzen, doch leider können sie derzeit nicht in Bestbesetzung antreten. Victor Oladipo verpasste bereits die letzten drei Spiele und hat mit Knieproblemen zu kämpfen. Dazu ist auch Myles Turner angeschlagen, was auch ein Grund dafür war, warum die Pacers ihre letzten beiden Spiele gegen Charlotte und San Antonio verloren.

Trotz der Ausfälle der beiden Stützen Indianas war es aber nicht die Offensive, die Probleme bereitete. Bogdanovic, Sabonis oder auch Young und Evans sprangen in die Bresche. Defensiv lief es allerdings nicht besonders gut und Coach Nate McNillan analysierte nach der letzten Pleite gegen San Antonio, dass man die Defensive nicht wie gewohnt spielen konnte und sich gleich zu Beginn des Spiels in schwierige Situation brachte.

Nach 19 Spielen haben also auch die Pacers noch eine Menge Arbeit vor sich, doch wie die Tabellensituation derzeit verrät, werden sie mit großer Wahrscheinlichkeit wieder um die Playoffs mitspielen. Wichtig ist allerdings, dass Oladipo und Turner bald wiederkommen, damit der Rhythmus besser wird und man auf lange Sicht auch gegen Top-Teams bestehen kann. Bisher waren Siege über Memphis und Boston die einzigen, wirklich erwähnenswerten Erfolgserlebnisse.

Immerhin gibt es außer den Beiden benannten keine Verletzten. Utah bangt um Donovan Mitchell, der das letzte Spiel mit Rippenproblemen verpasste.

Player to watch: Domantas Sabonis

Der 22-jährige Domantas Sabonis setzte das Training am Samstag mit Knöchelproblemen aus, doch es gibt derzeit keine Berichte darüber, dass er das heutige Spiel verpassen wird. Gut für die Pacers, erzielt Sabonis 14,4 Punkte pro Spiel bei 69,3% aus dem Feld (Topwert der Liga). Dazu greift er 9,7 Rebounds ab und verteilt 3,1 Assists pro Spiel. Sabonis ist der perfekte Rollenspieler und bewies bereits, dass er seine Leistungen wenn nötig steigern kann, wie zum Beispiel im letzten Spiel gegen die Spurs (19 Punkte, 16 Rebounds). Ohne Turner und Oladipo wird er auch heute wieder gut spielen müssen. Seinen Schnitt sollte er mit 14 Punkten problemlos erreichen können.

 

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