Utah Jazz (5-6) – Boston Celtics (6-4), 10.11.2018

Zu Beginn der Saison war die Erwartungshaltung von dem Spiel der Utah Jazz und der Boston Celtics sicherlich noch etwas anders. Beide Mannschaften erlebten allerdings einen nicht besonders erfolgreichen Saisonstart und kassierten bereits einige Niederlagen. Utah verlor sogar schon sechs von elf Spielen und auch die Celtics blieben mit vier Niederlagen aus den ersten zehn Spielen ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Trotzdem ist die individuelle Klasse bei beiden Mannschaften hoch und so darf man sich auf eine interessante und intensive Partie freuen.

Tipp: Boston Celtics

Auch die Frage nach dem Favoriten ist vor dem heutigen Spiel nicht so leicht zu beantworten. Utah gewann zwar das letzte Spiel, verlor zuvor allerdings vier Spiele in Folge. Bei Boston sieht es allerdings auch nicht besser aus, verloren sie ihre letzten beiden Spiele in Folge (das Ergebnis vom gestrigen Spiel gegen die Suns fehlte noch). Beide sind daher weiter auf der Suche nach ihrer Form und werden deswegen hochmotiviert in die heutige Partie gehen. Da Boston insgesamt schon etwas besser drauf ist, individuell etwas mehr Erfahrung mitbringt und Utah zu Hause bereits vier von fünf Spielen verlor, sollte der Tipp heute auf die Gäste aus Boston gehen, obwohl sie die Doppelbelastung verkraften müssen.

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NBA – Utah Jazz (5-6) – Boston Celtics (8-2)

Es ist gar nicht so einfach sich die Leistungen der Utah Jazz zu erklären. Nach einer wirklich überragenden letzten Saisonhälfte im Jahr 2017/2018, erwartete man zum Start dieser Saison eine ähnlich stark aufspielende Mannschaft. Allerdings hapert es noch an einigen Punkten und vor allem die im letzten Jahr so starke Defensive, weißt in dieser Saison große Lücken auf. 109,5 Punkte kassieren sie pro Spiel, womit sie die eigenen Ansprüche sicherlich nicht erreichen können.

Ein weiterer Punkt, der so sicher nichts zu erwarten war, ist die Heimschwäche der Jazz. Von den fünf Spielen, die sie bisher in eigener Halle hatten, verloren sie vier. Außerdem läuft es offensiv in noch nicht für alle so gut wie im letzten Jahr. Ricky Rubio trifft zum Beispiel nur 31,5% aus dem Feld, erzielt drei Punkte weniger als in der letzten Saison und läuft damit seinen Ansprüchen hinterher. Letztlich sind die Teamwerte in der Offensive allerdings etwas besser als in der vergangenen Saison. Es ist also tatsächlich die Defensive, die den Jazz derzeit große Schwierigkeiten bereitet und dafür verantwortlich ist, dass sie bereits viele Spiele verloren.

Immerhin gab es im letzten Spiel ein wenig Besserung. So hielten sie die Mavs bei 102 Punkten und sorgten dafür, dass Dallas 25 Ballverluste hatte. Auch das Team zeigte sich nach dem Spiel zufrieden, zumal Mitchell mit 23 Punkten solide agierte, Rubio und Gobert mit Double Doubles überzeugten und sogar die schwache Trefferquote von Joe Ingles (2-9) aufgefangen werden konnte. Sonderlob verdiente sich Alec Burks, der in 15 Minuten von der Bank, auf 18 Punkte kam.

Alles in allem treten die Jazz allerdings noch nicht so überzeugend auf, sodass die Gäste aus Boston gute Chancen haben, das Spiel für sich zu entscheiden. Da es zuletzt in Boston allerdings auch nicht so gut lief, bedarf es einer Leistungssteigerung der Celtics, um das heutige Spiel zu gewinnen. Zwar spielten sie gestern noch gegen die Suns (Ergebnis fehlt), wo sie als klarer Favorit auftraten, doch zuvor verloren sie zwei Spiele gegen die Pacers und Nuggets.

So ist davon auszugehen, dass die Celtics mit ihrer Bilanz von sechs Siegen und vier Niederlagen nicht wirklich zufrieden sein werden. Sie haben bereits vier Spiele Rückstand auf den Tabellenersten, die Toronto Raptors, und selbst die Bucks sind mit zwei Spielen Vorsprung schon ein wenig voraus. Nichtsdestotrotz stehen sie dank der schwachen Konkurrenz auf Platz 3 der Eastern Conference. Ein Sieg im heutigen Spiel wäre allerdings doppelt wichtig. Nachdem sie bereits gegen die Raptors, Pacers und Nuggets verloren und somit gegen drei starke Teams unterlagen, wäre ein Erfolg gegen ein vermeintliches Top-Team wichtig. Zudem wäre ein Sieg im zweiten Spiel einer back-to-back Reihe wichtig, da in den folgenden Spielen gegen Portland, Chicago und Toronto zwei weitere, starke Mannschaften warten.

Coach Stevens hat allerdings jede Menge Arbeit vor sich. Während es defensiv weiterhin recht gut läuft, bleibt die Offensive der Celtics ein Problem. Mit 104,2 Punkten pro Spiel ist die Celtics-Offensive die drittschlechteste in der Eastern Conference, obwohl sie Spieler wie Kyrie Irving, Jayson Tatum, Gordon Hayward oder Terry Rozier im Kader haben. Dazu kommt eine unfassbar tiefe Bank, doch wie bereits zu Saisonbeginn erkennbar war fehlt noch die richtige Mischung um das Offensivpotenzial der Celtics auszuschöpfen.

Glücklicherweise gibt es mit Daniel Theis nur einen Verletzten. Auf Seiten der Jazz fehlt allerdings auch nur ein Spieler, Raul Neto.

Player to watch: Donovan Mitchell

Der Sophomore und Rookie-of-the-Year Kandidat des letzten Jahres erzielt zwei Punkte mehr in Schnitt als in der letzten Saison. Zudem lieferte er bereits ein Topspiel mit 38 Punkten gegen die Houston Rockets ab. Zuletzt knickte er jedoch um und verpasste zwei der letzten vier Spiele. Er kam jedoch gut zurück und wusste beim Erfolg gegen die Mavericks mit 23 Punkten und einer Quote von 52,9 % eine gute Leistung abzuliefern. Der 22-Jährige wird also auch in dieser Saison die wichtigste Waffe der Jazz werden und so darf man noch heute damit rechnen, dass er seinen Schnitt von 22 Punkten erneut erreichen wird.

 

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