Utah Jazz (47-33) – Golden State Warriors (58-23), NBA Tipp 11.04.2018

Die Utah Jazz haben es geschafft und konnten sich durch den Sieg im letzten Spiel über die Los Angeles Lakers ihr Playoff-Ticket sichern. Ein großer Erfolg, nachdem vor der Saison unklar war, wie die Zukunft ohne Gordon Hayward aussehen würde. Kurz vor Beginn der Playoffs kommt es nun für die Jazz nochmal zu einem echten Härtetest, wenn heute die Golden State Warriors zu Gast sind. Doch da Utah das Playoff-Ticket sicher hat, können sie befreit aufspielen und so darf man sich auf eine interessante Partie freuen.

Tipp: Utah Jazz

Die Statistiken sprechen aktuell für die Jazz, sind sie insgesamt viel besser drauf und bringen sie die bessere Form mit in dieses Spiel. Zudem konnten sie von den bisherigen drei Duellen schon zwei gewinnen und die Warriors dabei 2x unter 100 und einmal bei 101 Punkten halten. Die Warriors waren zwar nicht immer komplett, doch das sind sie heute auch nicht und nach zwei Niederlagen in den letzten drei Spielen, werden die Warriors im letzten Saisonspiel einen schweren Stand haben. Daher sollte der Tipp auf das Team aus Utah gehen.

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NBA – Utah Jazz (47-33) vs Golden State Warriors (58-23)

Durch den Sieg im letzten Spiel gegen die Lakers belohnten die Jazz sich selbst für eine tolle zweite Saisonhälfte. Mitte Januar standen sie mit einer Bilanz von 19-28 nämlich weit von den Playoff-Plätzen entfernt, hatten mit Verletzungsproblemen zu kämpfen und mussten zudem einige Trades verkraften. Doch nach der Genesung von Rudy Gobert legten sie einen Schalter um und wurden zu einem der stärksten Teams der Liga.

28 Siegen stehen nur fünf Niederlagen gegenüber und so erkämpften sich die Jazz nicht nur die Playoffs, sondern auch die Chance auf den Heimvorteil. Aktuell haben sie einen Sieg mehr und eine Niederlage weniger als die Verfolger aus New Orleans und San Antonio. Doch während diese Beiden noch um die Playoffs bangen, hat Utah das Ticket sicher und kann daher etwas befreiter aufspielen.

Hilfreich wird im heutigen Duell sicher die tolle Form sein. Utah gewann nämlich die letzten fünf Spiele in Folge und profitierte dabei von einem dankbaren Programm. Memphis, Minnesota, 2x die Lakers und die Clippers standen ihnen gegenüber und kein Spiel wurde mit weniger als sieben Punkten Unterschied gewonnen. Dabei dominieren Mitchell, Rubio und Gobert weiter nach Belieben und werden großartig von Ingles und Co. unterstützt. Utah ist also für die Playoffs gerüstet und will die Form in den letzten beiden Spielen noch ausbauen.

Bei den Gästen aus Golden State steht die Playoffs-Qualifikation schon länger fest. Zum Glück, kann man in Anbetracht der letzten Wochen sagen, lief es hier aufgrund vieler Verletzungen alles andere als rund. Gegen die Pacers gingen beispielsweise alle Spiele in dieser Saison verloren und gegen viele Teams, die um die Playoffs kämpften, zogen die Warriors zuletzt den Kürzeren.

Sicher war dies auch auf Verletzungen zurückzuführen, doch selbst als Durant, Green und Thompson wieder fit waren, wurde es nicht besser und Kevin Durants Negativserie setzte sich ebenfalls fort. So verloren die Warriors alle vier Spiele in denen Durant mehr als 40 Punkte erzielte, das Letzte erst vor drei Tagen gegen die New Orleans Pelicans. Steve Kerr wollte sich davon aber nicht beirren lassen und lobte nach der Pleite die Einstellung seines Teams. So wissen die Warriors, dass Diese in den Playoffs noch besser werden muss, doch gleichzeitig betonte er, dass die anderen Mannschaften bereits jetzt um alles kämpfen, während die Warriors erst in den Playoffs den Schalter umlegen wollen.

Ein gutes Zeichen gab es glücklicherweise noch im letzten Spiel, welches die Warriors mit 117-100 gegen die Phoenix Suns gewinnen konnten. Klay Thompson lief hier nämlich komplett heiß und erzielte 22 seiner 34 Punkte im ersten Viertel. Sowohl er, als auch sein Kerr betonten, dass diese Leistung kurz vor de nPlayoffs noch einmal für Rhythmus und Selbstvertrauen sorgt, schließlich war es für Thompson das erste 30 Punkte-Spiel seit Anfang Januar.

Leider müssen die Warriors weiterhin auf Steph Curry und Patrick McCaw verzichten, Andre Iguodala ist zudem fraglich. Nicht mehr dabei ist Omri Casspi, der kurz vor den Playoffs entlassen wurde, Back-Up Point Guard Quinn Cook ergatterte verdientermaßen den letzten Spot im Kader. Utah hat etwas mehr Glück und hat außer Sefolosha keine Verletzten zu beklagen.

Player to watch: Quinn Cook

Für den 25-jährigen, der einige Erfolge in der G-League feierte, ist es erst die zweite NBA-Saison und insgesamt hat er aktuell erst 46 NBA-Spiele bestritten. Doch als Back-Up von Curry konnte er in den letzten Wochen überzeugen, erzielte im März 13,2 Punkte pro Spiel und steht im April sogar bei 15,6 Zählern pro Spiel. Zudem erzielte er zuletzt vierzehn mal in Folge zweistellige Werte und aufgrund der Verletzungen von Curry und McCaw entschieden sich die Warriors ihn kurzfristig zu verpflichten. Eine gute Entscheidung, vor allem, weil seine Form aktuell wirklich super ist. Daher kann man damit rechnen, dass er auch heute seinen Schnitt mit 10 Punkten erreichen kann.

 

Liveticker und Statistiken