Utah Jazz (45-33) – Los Angeles Clippers (42-36), NBA Tipp 06.04.2018

In der Western Conference kämpfen die Plätze 4-10 um die verbleibenden fünf Playoff-Plätze. Utah auf Rang 4 und die Los Angeles Clippers auf Rang 10 bilden dabei das obere und untere Ende und haben Beide noch die Chance die Playoffs zu erreichen. Während Utah dabei gute Karten hat und mit zwei Spielen Vorsprung sogar noch ein Spiel verlieren dürfte, geht es für die Clippers bereits um alles. Sie haben bereits jetzt zwei Niederlagen mehr als der Tabellenachte und dürfen sich eigentlich keine Pleite mehr erlauben.

Tipp: Utah Jazz

Utah konnte die letzten drei Spiele gewinnen, dabei ihre Pflichtaufgaben gegen die Grizzlies und Lakers meistern und außerdem mit den Wolves einen direkten Konkurrenten besiegen. Stimmung und Form sind also gut und so sind sie heute leicht favorisiert. Zudem gewannen sie zwei der drei Duelle gegen die Clippers und können daher zuversichtlich in die Partie gehen. Die Clippers konnten zwar auch im letzten Spiel einen wichtigen Sieg über die Spurs einfahren, doch letztlich sind sie nicht so beständig wie Utah und auswärts deutlich schwächer, als Utah zu Hause. Der Tipp sollte also auf Utah gehen.

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NBA – Utah Jazz (45-33) vs Los Angeles Clippers (42-36)

Die Utah Jazz freuen sich in dieser Saison über tolle Leistungen von Rudy Gobert und Rookie Donovan Mitchell, der der richtige Ersatz für den abgewanderten Hayward zu sein scheint. Doch auch Ricky Rubio spielt eine tolle Saison und zeigt sich offensiv mit 13,2 Punkten pro Spiel so gut wie nie. Man spiele mehr als Team, weshalb er bessere Würfe bekommt, ist seine Begründung für die Leistungssteigerung. In den letzten sieben Spielen konnte er sogar 20,6 Punkte pro Partie erzielen.

Mit 31 Punkten zeigte er dabei im letzten Spiel seine zweitbeste Offensivleistung in dieser Saison und war somit entscheidend am Erfolg über die Lakers beteiligt. So konnten die Jazz sogar einen zweistelligen Rückstand aufholen und sich einen weiteren Sieg im Kampf um die Playoffs sichern. Da die Konkurrenz aus San Antonio, Oklahoma und Minnesota patzte, kletterten sie bis auf Rang 4 und verbesserten die Ausgangslage für die verbleibenden Spiele.

Sicherlich eine gute Voraussetzung, bleibt das Programm in den kommenden Partien anspruchsvoll. Nach dem Spiel gegen die Clippers, sind sie bei den Lakers zu Gast, die in dieser Saison nicht zu unterschätzen sind. Die reguläre Saison endet dann mit Spielen gegen die Warriors und Blazers. Die Jazz täten also gut daran die kommenden beiden Spiele gewinnen, bringen aber auch alles mit um heute den nächsten Schritt Richtung Playoffs zu machen.

Die LA Clippers werden sich natürlich mit allem was sie haben dagegen wehren. Denn für sie steht bereits jetzt alles auf dem Spiel und jede weitere Pleite könnte das Playoff-Aus bedeuten. So sind sie bereits jetzt auf die Patzer der Konkurrenz angewiesen und haben mit Spielen in Utah und zu Hause gegen die Nuggets, Pelicans und Lakers noch einige Spiele gegen topmotivierte Teams vor der Brust.

Immerhin werden sie mit Selbstvertrauen in die Spiele gehen, nachdem sie das letzte Spiel gegen die Spurs mit einem tollen letzten Viertel für sich entscheiden konnten. Mit 41-27 gewannen sie den letzten Spielabschnitt und drehten damit einen zweistelligen Rückstand und ein Spiel, das sie schon fast verloren hatten. Tobias Harris sprach nach dem Erfolg von einer guten Leistung und freute sich dementsprechend über den Erfolg.

Austin Rivers sprach vom schönsten Sieg der Saison und davon, dass man die Saison hättev vergessen können, wenn man im Spiel aufgegeben hätte. Doch die Clippers kämpften sich zurück in die Partie und erkämpften sich so den Sieg und weiterhin die Chance auf eine Playoff-Teilnahme. Die Luft wird aber immer dünner und die Aussichten sind im Vorfeld des Spiels gegen die Jazz nicht besonders gut. So müssen sie auf Fehler der Gegner hoffen und selbst ein gut aufgelegtes Team der Jazz besiegen.

Dabei müssen sie auf Beverley, Bradley und Teodosic verzichten. Dazu ist außerdem Gallinari fraglich. Utah hat andererseits keine Verletzten, außer den Langzeitverletzten Sefolosha. Neto ist fraglich.

Player to watch: Donovan Mitchell

Im Kampf um den Rookie of the Year Award legt Ben Simmons von den Philadelphia 76ers gerade nochmal gehörig nach und bricht einige Rekorde. Mitchell selbst hat sich aber nichts vorzuwerfen, überzeugt er aktuell mit einer unfassbaren Konstanz. Mitte März verpasste er zum letzten mal das 20-Punkte-Plateau und konnte zuletzt neun mal in Folge 21 oder mehr Zähler erzielen. Dementsprechend darf man ihn auch heute erwarten und seinen Schnitt sollte er mit 20 Punkten erreichen können. Außerdem sammelt er so weitere Stimmen im Hinblick auf den Rookie of the Year Award.

 

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