Utah Jazz (42-32) – Boston Celtics (51-23), NBA Tipp 29.03.2018

Obwohl in der heutigen Nacht acht Spiele anstehen, ist das Duell zwischen den Utah Jazz und den Boston Celtics das Einzige zwischen zweier vermeintlichen Playoff-Teams. Während die Celtics ihre Playoff-Qualifikation schon sicher haben und ihnen auch Platz 2 kaum mehr zu nehmen ist, stehen die Jazz nur auf Rang 7, mit zwei Spielen Vorsprung auf Rang 9. Utah hat also den größeren Druck das heutige Spiel gewinnen zu müssen.

Tipp: Utah Jazz

Beide Mannschaften kommen in relativ guter Form in die heutige Partie. Utah verlor zwar zwei der letzten vier Spiele, erlaubte sich dabei aber nur einen Ausrutscher gegen die Hawks und verlor gegen die Spurs erst nach Verlängerung. Zudem besiegten sie im letzten Spiel die Warriors. Die Celtics gewannen andererseits vier Spiele in Folge, obwohl mit Irving, Hayward, Smart und Co. einige wichtige Akteure fehlten. Da Utah allerdings schon das erste Spiel mit 107-95 gewann, heute zu Hause spielt und den Sieg dringender braucht als die Celtics, sollte der Tipp auf die Utah Jazz gehen.

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NBA – Utah Jazz (42-32) vs Boston Celtics (51-23)

Der März startete überragend für Utah und sie gewannen neun Spiele in Folge. Umso überraschender kam die Pleite gegen die Hawks (94-99), die man allerdings nicht überbewerten wollte und die einfach auf einen schlechten Tag zurückgeführt wurde. Ein Erfolg über die Mavs brachte Utah auch gleich wieder in die Erfolgsspur, bevor sie in der Verlängerung gegen die Spurs verloren (120-124).

Auffällig bei beiden Pleiten war, dass mit Schröder (41 Punkte) und Aldridge (45 Punkte) individuelle Top-Leistungen der Gegner ausschlaggebend für die Niederlagen waren. Immerhin ließen sich die Jazz davon jedoch nicht beeindrucken und nutzten die personelle Not bei den Warriors aus, als sie den amtierenden Meister ohne Curry, Durant, Thompson und Green mit 110-91 besiegen konnten.

Ausruhen dürfen sie sich auf dem Erfolg jedoch nicht. Die Jazz stehen aktuell auf Rang 7 und haben nur 1,5 Spiele Vorsprung vor den Neuntplatzierten Nuggets. Zwar warten auf sie noch drei Duelle gegen Nicht-Playoff-Teams, doch mit weiteren Spielen gegen Teams wie die Celtics, Warriors oder Blazers, wird es sehr schwer, sodass ein Sieg in Top-Spielen umso mehr zählt.

Nun scheint die Form vor der Jazz vor heutigen Partie nicht besonders gut zu sein, doch die Celtics sind derzeit nicht in der Situation individuelle Top-Leistungen zu erwarten und sich hieraus einen Vorteil zu ziehen. Mit Irving und Ex-Jazz-Spieler Hayward fehlen die beiden Besten verletzungsbedingt und so wird Utah die eigenen Stärken ausspielen können. Einfach wird es allerdings trotzdem nicht, doch in der ersten Partie konnten sie bereits gewinnen, obwohl sich hier Gobert und Favors verletzten.

Doch auch die Celtics wissen, wie man mit Verletzungen umgeht, wie die letzten Spiel bewiesen. So siegten sie trotz Personalnot zu Hause gegen die Thunder und auswärts in Portland, Sacramento in Phoenix. Das heutige Spiel in Utah ist das vierte Auswärtsspiel in Folge und natürlich sind die Celtics bestrebt ihren Trip mit einem dritten Sieg positiv zu beenden.

Allerdings wird die Gesundheit der Spieler im Fokus von Coach Brad Stevens stehen, kann er sich keine weiteren Verletzten erlauben. So bleiben den Celtics nur noch acht Spiele bis zum Saisonende und nachdem Irving operiert wurde und noch einige Wochen fehlen wird, wäre jede weitere Verletzung auch für die Stimmung im Team nicht gut. Immerhin scheinen die Celtics Platz 2 jedoch sicher zu haben, haben sie 6,5 Spiele Vorsprung vor den Cavaliers. So haben sie immerhin nicht allzu viel Druck, auch wenn sie natürlich jedes Spiel gewinnen wollen.

Heute treten sie ohne Irving, Hayward, Smart und Theis an. Morris ist fraglich. Utah bangt um Neto und Tony Bradley. Thabo Sefolosha fehlt sicher.

Player to watch: Donovan Mitchell

Das Rennen um den Rookie of the Year-Award ist ein Zweikampf geworden. Während Ben Simmons von den Sixers mit vielen Triple Doubles überzeugt, erweist sich Mitchell weiterhin als starker Scorer. So erzielte er bereits jetzt, kurz vor dem Ende der Saison, genauso viele 20 Punkte-Spiele wie ein gewisser LeBron James in seinem gesamten Rookie-Jahr. Seine Quote ist mit 43% sicher ausbaufähig, trotzdem sind die 20,3 Punkte pro Spiel eine starke Leistung. Dazu ist die aktuelle Form gut und in den letzten sechs Spiele erzielte er stets 23 oder mehr Punkte. Daher kann man auch heute damit rechnen, dass er seinen Schnitt mit 20 Punkten erreichen kann.

 

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