Utah Jazz (4-3) – Memphis Grizzlies (4-2), 03.11.2018

Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison treffen die Utah Jazz auf die Memphis Grizzlies und zum zweiten Mal findet das Spiel in Utah statt. Die erste Partie entschieden die Gäste aus Memphis sogar für sich, als sie mit 92-84 einen Auswärtssieg feiern konnten. In einem defensiv geprägten Spiel überzeugten vor allem Gasol (18 Punkte, 13 Rebounds) und Conley (23 Punkte), doch es war Teamdefensive, die die Jazz bei nur 84 Punkten und 35,4% aus dem Feld hielt. So kassierte Utah die zweite Heimniederlage, nachdem sie bereits in eigener Halle gegen die Warriors verloren.

Tipp: Utah Jazz

Dass die Utah Jazz zu diesem Zeitpunkt der Saison schlechter dastehen, als die Memphis Grizzlies, hätte man zu Beginn der Saison sicher nicht gedacht. Genauso war auch der Memphis-Erfolg im ersten Spiel alles andere als erwartungsgemäß. Trotzdem geht Utah heute als Favorit ins Spiel, kommen sie nach zuletzt vier Auswärtsspielen in Folge (3 Siege) wieder nach Hause. Zudem sind sie auf dem Papier das bessere Team, und hat das deutlich anspruchsvollere Startprogramm hinter sich. Trotzdem dürfen sie die Grizzlies nicht unterschätzen, sind sie ein anderes Team als noch in der letzten Saison.

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NBA – Utah Jazz (4-3) – Memphis Grizzlies (4-2)

Die Utah Jazz kassierten in dieser Saison bereits drei Pleiten, zwei davon allerdings mit 3 oder weniger Punkten Unterschied (123-124 gegen die Warriors und 125-128 gegen die Minnesota Timberwolves). Gegen die Warriors war es ein Game-Winner von Golden State, der den Jazz die Niederlage bescherte, gegen die Wolves war es ein 50 Punkte-Spiel von Rose, auf das die Jazz keine Antwort hatten. Zudem verletzte sich Donovan Mitchell am Oberschenkel und verpasste das Ende des Spiels gegen Minnesota.

Auch für heute ist Mitchell fraglich, trotzdem will Utah auch ohne ihn eine weitere Heimpleite verhindern. So verloren sie bisher alle Heimspiele in dieser Saison, mussten aber bei sieben Spielen bereits fünfmal auswärts ran, wo sie mit vier Siegen und einer Niederlage durchaus solide spielten. Allerdings harmoniert eines der Überraschungsteams der letzten Saison noch nicht so wie erhofft. Defensiv ließen die Jazz bereits dreimal über 115 Punkte zu, untypisch für das Team um Defensivspezialist Rudy Gobert.

Gleichzeitig läuft es offensiv aber erstaunlich gut. Mit Top-10 Wurfquoten und 114,3 Punkten pro Spiel, kann sich die Offensive sehen lassen. Mitchell, Gobert, Ingles, Crowder, Favors und Exum scoren allesamt zweistellig und auch Rubio kratzt mit 9 Punkten pro Spiel an der 10-Zähler Marke. Durch die durchwachsenen Ergebnisse und die beiden knappen Pleiten, hält sich die Begeisterung in Utah über den Saisonstart aber in Grenzen und so wollen sie schnell weitere Erfolge einfahren.

In Memphis schaut man positiver auf die ersten Spiele zurück, übertrafen sie mit vier Siegen aus den ersten sechs Spielen vielleicht sogar die eigenen Erwartungen. Allerdings waren die Siege sicher auch auf das einfache Startprogramm zurückzuführen, gewann man zwar gegen Utah, doch die anderen drei Siege kamen gegen die Hawks, Suns und die kriselnden Wizards.

Die einzigen beiden Niederlagen gab es gegen die Indiana Pacers und die Sacramento Kings, in Spielen, in denen es vor allem offensiv nicht besonders gut lief. Coach J.B. Bickerstaff und seine Mannschaft sind aber sicherlich nicht unzufrieden, findet das Team nach den vielen Verletzungen langsam wieder zusammen und erweist sich Garrett Temple als drittbester Scorer hinter Conley und Gasol als wichtige Waffe.

Rookie Jaren Jackson Jr (immerhin der zweite Pick des Drafts) zeigt sich mit 11,5 Punkten und 5,2 Rebounds auch solide und lieferte für seine Mannschaft ab. So schafften es die Grizzlies auch die Verletzung von JaMychal Green zu kompensieren und auch der Ausfall von Chandler Parsons fällt kaum ins Gewicht. Trotz bereits sieben verschiedener Starter und 15 verschiedenen, eingesetzten Spielern, verlieren die Grizzlies nur selten den Ball, was sicher auch ein Grund für die bisher guten Ergebnisse ist. Trotz allem sind sie heute nur der Underdog und ein weiterer Erfolg über Utah wäre eine Überraschung.

Verletzt fehlen auf Seiten der Grizzlies Green und Parsons. Die Jazz bangen um Mitchell und Burks, müssen aber auf jeden Fall auf Neto verzichten.

Player to watch: Rudy Gobert

Der 26-jährige Center will in seiner sechsten Saison beweisen, dass er mehr als nur ein starker Defensivspieler ist. Dies gelingt ihm bisher ganz gut, erzielt er mit 18,3 Punkten pro Spiel einen neuen Karriere-Bestwert. Mit 9 Würfen pro Spiel trägt er zudem etwas mehr Verantwortung als in den letzten Jahren und trifft dabei mit 75% aus dem Feld hochprozentig. So wird Gobert auf beiden Seiten des Feldes zu einem Schlüsselspieler und will auch gegen Marc Gasol beweisen, dass er es mit Top-Verteidigern aufnehmen kann. Im ersten Aufeinandertreffen gelang ihm dies mit 11 Punkten nur bedingt, doch gerade deshalb wird er heute umso aggressiver auftreten. Dazu wird er auch die Bretter dominieren und man darf in seinem achten Spiel auch mit dem achten Double Double rechnen.

 

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