Utah Jazz (29-23) – Atlanta Hawks (16-34), 02.02.2019

Die Utah Jazz und die Atlanta Hawks treffen in dieser Saison zum ersten Mal aufeinander. Obwohl für Beide die Halbzeit der Saison schon überschritten ist, standen sie sich bisher nicht gegenüber, doch die Tabellensituationen und bisherigen Leistungen, lassen ganz klar den Schluss zu, dass Utah heute der Favorit ist. Sie haben die besseren Einzelspieler, stehen in der Tabelle besser dar und sind zudem besser in Form.

Tipp: Utah Jazz

Mit 15 Siegen und neun Niederlagen sind die Utah Jazz nicht ganz so heimstark wie noch in der vergangenen Saison, allerdings kamen sie in den letzten Wochen immer besser in Form und gewannen elf der letzten 14 Spiele. Zudem patzten sie Mitte Dezember das letzte Mal gegen einen Underdog, was ihre Stellung vor dem heutigen Spiel noch weiter stärken sollte. Ein weiterer Grund dafür ist, dass es bei den Hawks nicht besonders gut läuft. Zwar ist die Tatsache, dass sie fünf der letzten 15 Spiele gewinnen konnten, ein Indiz dafür, dass es in den letzten Wochen etwas besser lief, trotzdem sind sie heute natürlich nur der Außenseiter und ein Sieg ist eher unwahrscheinlich. Der Tipp sollte also auf Utah gehen.

Unser Tipp: AH -7,5 Utah Jazz

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NBA – Utah Jazz (29-23) – Atlanta Hawks (16-34)

Utah gewann neun der letzten elf Spiele und musste sich dabei nur zweimal gegen die Portland Trail Blazers geschlagen geben. Gleichzeitig behielten sie gegen die schwächeren Teams die Überhand und konnten sich zudem gegen die Los Angeles Clippers und die Denver Nuggets durchsetzen. Auffällig dabei ist, dass Donovan Mitchell immer konstanter und stärker wird. Er führte die Mannschaft in den letzten 14 spielen im Scoring an und blieb seit 13 Spielen bei mindestens 22 Punkten pro Partie. Der Sophomore ist also der das klare Zugpferd der Jazz und wurde verdientermaßen ins Nachwuchsspiel beim All-Star Game berufen.

Der junge Guard spürt mehr und mehr das Vertrauen seines Teams, doch neben ihm ist beispielsweise auch Kyle Korver mit für den Umschwung bei Utah verantwortlich. Mitchell ist daher nicht als alleiniger Grund für die Erfolg verantwortlich. Seit der Shooter Korver bei den Jazz anheuerte, gewannen sie 19 von 30 Spielen – eine klare Verbesserung zum vorherigen Verlauf der Saison. Korver steht dabei knapp 20 Minuten auf dem Feld und erzielt ungefähr 10 Punkte pro Spiel.

Die Offensive läuft also erstaunlich gut in Utah, doch vor allem die Defensive verbesserte sich auch in den letzten Wochen. Zwar kassierten sie bei der Pleite im letzten Spiel gegen die Portland Trail Blazers 132 Punkte, aber insgesamt ist eine klare Verbesserung zu erkennen. So kassieren die Jazz im Schnitt 105,7 Punkte, doch bei den letzten neun Siegen waren es im Schnitt gut vier Punkte weniger. Utah ist also wirklich gut drauf und deswegen heute auch der klare Favorit.

Erschwerend kommt aktuell für die Hawks hinzu, dass sie sich inmitten eines sieben Spiele andauernden Auswärtstrips befinden. Zuletzt spielten sie bei den Sacramento Kings und kassierten hier eine 113-135 Niederlage. Diese belegte, dass vor allem Defensiv noch jede Menge Verbesserungspotential bei den Hawks zu erkennen ist.

Offensiv zeigten sie zuletzt aber immer häufiger, wie stark sie sein können. Bei ihren letzten vier Siegen erzielten sie immer mindestens 121 Punkte und schenken den Thunder sogar 142 Punkte ein. Besonders das Duo um Trae Young und John Collins überzeugt dabei, erzielten Beide während der letzten zehn Spiele im Schnitt über 20 Punkte pro Spiel.

Allerdings ist der Weg für Atlanta noch sehr lang. Ihr Rückstand auf die Playoff Plätze beträgt acht Spiele und es ist wenig Besserung in Sicht. Das Team ist insgesamt zu jung und unausgeglichen, und so gut Vince Carter auch sein mag, spricht es nicht für die Hawks, dass ein 42-jähriger Flügel noch 17 Minuten pro Partie auf dem Feld steht. Dementsprechend werden die Hawks auch während dem Rest der Saison häufig als Underdog ins Spiel gehen, genauso wie bei der heutigen Partie. Zwar lassen sich gut Ansätze erkennen, doch deswegen auf einen Sieg von Atlanta zu tippen ist heute nicht gerechtfertigt.

Immerhin haben sie wenig Verletzungspech und heute sind nur Dorsey und Plumlee fraglich. Die Jazz müssen Exum und Sefolosha verzichten. Neto und Bradley sind fraglich.

Player to watch: Trae Young

Trae Young musste im Vorfeld seiner Karriere schon einiges an Kritik an einstecken und wurde von vielen Kritikern als nicht NBA fähig eingestuft. Doch der 20-Jährige bewies Toughness und überzeugt mit 16,5 Punkten und 7,3 Assist pro Spiel. Seine Quoten sind zwar sicherlich ausbaufähig, doch er gehört zu den stärksten Rookies dieses Jahrgangs und zeigte sich in den letzten Spielen noch etwas stärker. Selbst Vince Carter machte zuletzt öffentlich, dass er dem quirligen Guard eine Menge zutraut. Da er derzeit gut in Form ist, darf man auch heute erwarten dass er seinen Schnitt mit 17 Punkten erreichen kann.

 

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