Utah Jazz (17-18) – Philadelphia 76ers (22-13), 28.12.2018

Mitte November trafen die Utah Jazz und die Philadelphia 76ers zum ersten mal in dieser Saison aufeinander. Für die Sixers war es damals ein besonderes Spiel, gab Jimmy Butler sein Heimdebüt und auch dank seiner 28 Punkte konnten sich die Sixers mit 113-107 durchsetzen. Heute findet das Spiel in Utah Jazz und entsprechend des ersten Ergebnisses und der Tabellensituation gehen die Gäste aus Philadelphia als Favorit in die Begegnung.

Tipp: Philadelphia 76ers

Beide Teams standen auch an Weihnachten auf dem Feld, doch nur die Jazz gingen als Sieger vom Feld. Während sie die Blazers klar besiegten und damit Selbstvertrauen tanken konnten, mussten sich die Sixers in einem Overtime-Krimi gegen die Celtics geschlagen geben. Doch trotzdem haben die Gäste die besseren Karten. Sie präsentierten sich insgesamt in dieser Saison besser, haben das passende Personal um gegen Utah zu bestehen und zeigten bereits im ersten Spiel, dass sie die bessere Mannschaft sind. Daher sollten sie die heutige Partie gewinnen können, auch wenn sie auswärts bisher nicht den allerstärksten Eindruck hinterließen.

Unser Tipp: Sieg Philadelphia 76ers

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NBA – Utah Jazz (17-18) – Philadelphia 76ers (22-13)

Die Utah Jazz befinden sich derzeit in einer anspruchsvollen Phase, mussten sie in den letzten fünf Spielen gegen die Rockets, Warriors, Blazers, Thunder und nochmal die Blazers ran. Doch nach einer Auftaktpleite gegen Houston, gewannen sie gegen Golden State und Portland, bevor sie eine ärgerliche, knappe Niederlage gegen OKC kassierten. An Weihnachten gingen sie dann aber erneut als Sieger gegen Portland vom Feld.

Trotz der ordentlichen Ergebnisse haben sie noch immer eine negative Bilanz und stehen derzeit nur auf Rang 11 der Western Conference. Der Vorsprung auf Rang 14 ist mit 1,5 Spielen sogar kleiner als der Rückstand auf Platz 8 (2 Spiele), doch letztlich ist die Situation im Westen so eng, dass selbst Platz 5 mit drei Spielen Unterschied nur wenige Spiele entfernt ist. Um diesen jedoch zu erreichen bzw. grundsätzlich in der Tabelle zu steigen, müssen die Leistungen aber besser werden.

Utah zeichnet sich in dieser Saison nämlich durch fehlende Beständigkeit aus, konnten sie seit Mitte November nicht mehr drei Spiele in Folge gewinnen. Zudem haben sie häufig Offensivprobleme und lassen auch die Sicherheit in der Verteidigung vermissen. Dementsprechend ließ sich bisher noch kein Aufwärtstrend erkennen, da das Team von Quin Snyder immer wieder Probleme hat. Heute soll es besser werden, doch gegen die Sixers wird es sicher nicht einfach.

Philly steht nämlich nicht bilanziell gesehen besser dar, sondern steht auch auf dem 4. Platz in der Eastern Conference und gehört zu den Top-Teams. Sie besiegten sogar schon die Toronto Raptors, auch wenn diese nicht in Bestbesetzung antraten. Zudem brachten sie die Boston Celtics im letzten Spiel an den Rand einer Niederlage, mussten sich jedoch mit 114-121 in der Verlängerung geschlagen geben.

Obwohl die Sixers also das Potenzial mitbringen und eigentlich wirklich gut dastehen, sind Embiid und Co. nicht wirklich zufrieden. Die Ansprüche sind hoch und vor allem nach dem Butler-Trade hatte sich die junge Mannschaft mehr Siege erhofft. Doch Coach Brett Brown hat alle Hände voll damit zu tun, dass Team so aufzustellen, dass es die Stärken nutzen kann. Doch mit Embiid unter dem Korb sind die Wege für Simmons oft zu und auch Butler scheint seine Rolle als Shooter und ballferner Spieler noch nicht ganz verinnerlicht zu haben.

Immerhin ist Embiid selbst wieder etwas besser in Form. Nach einer Schwächephase zu Beginn des Monats scorte er in den letzten drei Spielen wieder 24, 27 und 34 Punkte. Zwar fällt weiterhin der Dreier nicht und er wollte weniger Dreier werfen, doch auch das ist für die Sixers ein kleines Problem, welchen sie noch lösen müssen. Letztlich retten sich die Sixers häufig über die individuelle Klasse und da die Jazz in dieser Saison zu inkonstant auftreten, haben die Gäste auch heute eine gute Möglichkeit, über die individuelle Klasse zum Sieg zu kommen.

Erfreulicherweise gibt es keine neuen Verletzten und es fehlen nur Fultz, Smith und Patton. Zudem machte gestern die Nachricht die Runde, dass Fultz noch in dieser Saison sein Comeback feiern könnte. Auf Seiten der Jazz gibt es auch keine wichtigen Verletzten, nur Rookie Grayson Allen ist fraglich.

Player to watch: Ben Simmons

Die Sixers bringen einige Spieler mit, auf die sich der genauere Blick lohnt. Ben Simmons ist einer davon, ist er aktuell wirklich gut in Form und überzeugt er vor allem im Dezember durch seine Allrounder-Fähigkeiten. 17,4 Punkte, 10,6 Rebounds und 7,9 Assists sind seine Durchschnittswerte der letzten elf Spiele und dabei erzielte er zwei Triple Doubles und sechs Double Doubles. Auch gegen Utah wird er überall zu finden sein, sodass man das nächste Double Double von ihm erwarten darf.

 

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