Utah Jazz (1-1) – Memphis Grizzlies (1-1), NBA Tipp 23.10.2018

Die Utah Jazz und die Memphis Grizzlies stehen nach zwei Spielen gleichauf, was jedoch wenig über das heutige Spiel aussagt. So sind die Utah Jazz der klare Favorit gegen die Grizzlies, die ihren bisher einzigen Sieg gegen die Atlanta Hawks, das vielleicht schwächste Team der gesamten Liga einfahren konnten. Die Jazz besiegten zwar auch nur die Kings, waren aber nur einen Tipp-In vom Sieg gegen dem amtierenden Meister entfernt und zeigten sich vor allem offensiv in toller Frühform.

Tipp: Utah Jazz

Wenig überraschend gewannen die Jazz in der letzten Saison alle vier Spiele gegen die Memphis Grizzlies. Gleiches darf man auch in dieser Saison erwarten, gehört Utah zum erweiterten Favoritenkreis auf den Titel, während bei den Grizzlies völlig unklar ist, wo die Reise in diesem Jahr hingeht. So ist Utah klar favorisiert und da sie zu Hause spielen und individuell besser besetzt sind, lassen sich schnell weitere Gründe finden um die Stellung zu untermauern. Daher sollte auch der Tipp auf die Jazz gehen.

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NBA – Utah Jazz (1-1) – Memphis Grizzlies (1-1)

In der letzten Saison hatte Utah mit die beste Defensive der Liga. Zugegebenermaßen ist davon bisher wenig zu sehen. So kassierten sie gegen die Sacramento Kings 117 Punkte und mussten gegen Golden State 124 Punkte hinnehmen. Während sich die Jazz gegen die Kings noch ihrer eigenen Schuld bewusst waren und defensiv häufig unaufmerksam waren, mussten sie sich defensiv gegen die Warriors der großartigen Qualität des Warriors-Kaders beugen.

Immerhin lief es offensiv dafür gut und mit jeweils 123 Punkten zeigte man sich treffsicher. Ingles erweist sich dabei mit 24,5 Punkten pro Spiel als Topscorer und zeigte vor allem gegen die Warriors mit 27 Punkten eine tolle Leistung. Dahinter beweisen Mitchell (21,5 Punkte) und Gobert (17,5 Punkte, 13 Rebounds) gewohnte Klasse. Auch Crowder, Exum und Favorit scoren bisher zweistellig, einzig Ricky Rubio lässt mit 7 Punkten und 7 Assists pro Spiel die Frühform vermissen.

Doch die Saison ist noch jung und so wird sich hier auf Dauer sich noch einiges tun. Coach Quin Snyder wird sich vor allem wünschen, dass sich defensiv schnell etwas tut, damit man das Spiel wieder auf der größten Stärke aufbauen kann. Die Grizzlies könnten dabei eine gute Hilfe sein, waren sie vor allem in der letzten Saison nicht für starke Offensive bekannt. Letztlich gilt es aber zunächst auf sich selbst zu schauen und vor allem in der Transition die nötige Konzentration an den Tag zu legen um vor allem die einfachen Punkte zu verhindern.

Im ersten Spiel der Saison belegten die Grizzlies mit nur 83 Punkten gegen die Indiana Pacers, dass sie offensiv nicht zu den besten Teams gehören. In der zweiten Partie waren sie dafür aber voll auf der Höhe, trafen 54% aus dem Feld und besiegten die Hawks mit 131-117. Zum Topscorer avancierte Garrett Temple, der 30 Punkte auflegte. Rookie Jaren Jackson Jr. (4. Pick im Draft) wusste mit 24 Punkten von der Bank zu überzeugen und seinen Teil zum Sieg beizusteuern.

Mike Conley und Marc Gasol blieben verhältnismäßig blass, konnten sich aufgrund der hohen Führung aber auch etwas schonen. Gerade Gasol kam die Pause zu Gute war bei ihm lange nicht klar, ob er spielen könnte, da er mit Rückenproblemen zu kämpfen hat.
Wehrmutstropfen in einem ansonsten zufriedenstellenden Spiel war sicherlich die Verletzung von JaMychal Green. Er verletzte sich im Gesicht und wird einige Woche fehlen.

So gehen die Grizzlies also ein wenig angeschlagen ins Spiel, hoffen aber trotzdem auf dem guten Ergebnis gegen die Hawks aufbauen zu können. Doch nach zwei Spielen ist schwer einzuschätzen, was von den Grizzlies erwartet werden darf. Temple wird wohl eine etwas größere Rolle neben Gasol und Conley einnehmen, doch einen Sieg gegen ein Team wie Utah, ist ihnen zu diesen Zeitpunkt der Saison nicht zuzutrauen.

Wie bereits erwähnt wird Green sicher fehlen, Gasol (Rücken) und der vor kurzem erkrankte Kyle Anderson sind fraglich. Utah ist etwas besser dran und sollte personell aus dem Vollen schöpfen können.

Player to watch: Donovan Mitchell

Donovan Mitchell legte in den ersten beiden Spielen 24 und 19 Punkte auf. Solide Werte, die sich auf Dauer aber sicher verbessern werden. So traf er bisher nur 34% seiner Würfe und nur 31% seiner Dreipunktewürfe. Als beste Scoring-Option wird sich Mitchell aber sicher in Utah etablieren und so darf man davon ausgehen, dass er seinen Schnitt mit 22 Punkten auch heute erreichen kann. Er selbst war sich der Problematik gegen Golden State bewusst, vergab er hier alle sechs Wurfversuche im letzten Viertel. Er resümierte, dass tougher verteidigt wurde und er einfach die schwierigeren Würfe treffen muss. Gegen die Grizzlies wird er auch leichtere Würfe bekommen und daher auftrumpfen können.

 

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