Toronto Raptors (6-1) – Philadelphia 76ers (4-3), 31.10.2018

Sowohl für die Toronto Raptors, als auch für die Philadelphia 76ers heißt es in der heutigen Nacht back-to-back. In einem Spiel, welches sicher als Topspiel in der Eastern Conference zu sehen ist, darf man also gespannt darauf schauen, wie die beiden Mannschaften mit der Doppelbelastung umgehen. Die etwas besseren Karten haben dabei die Toronto Raptors, obwohl sie in der gestrigen Nacht ihre erste Niederlage gegen die Milwaukee Bucks kassierten. Kawhi Leonard wurde in diesem Spiel jedoch geschont und sollte heute wieder dabei sein.

Tipp: Toronto Raptors

Neben Leonards Rückkehr spricht auch die Tatsache, dass die Raptors heute vor den eigenen Fans spielen für das Team aus Kanada, das mit der Pleite gegen die Bucks die erste Saisonniederlage im siebten Spiel kassierte. Ohne Leonard fehlte ihnen der zentrale Punkt ihres Spiels und da Milwaukee außerordentlich gut drauf war, gingen die Raptors leer aus. Gegen die Sixers wollen es die Raptors besser machen, doch unterschätzen dürfen sie sie nicht. Zwar verloren Embiid und Co. bereits drei von sieben Spielen, doch in ihren letzten beiden Spielen gingen sie als Sieger vom Feld. Trotzdem sind die Raptors mit Kawhi Leonard heute in der Rolle des Favoriten.

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NBA – Toronto Raptors (6-1) – Philadelphia 76ers (4-3)

Zum zweiten mal in dieser Saison heißt es für die Toronto Raptors, dass sie Doppelbelastung zu verkraften haben. Ebenfalls zum zweiten mal, entschieden sie sich dazu, Kawhi Leonard in einem dieser Spiele eine Pause zu geben, da er fast die gesamte letzte Saison verletzungsbedingt verpasste und erst langsam an die Belastung ran geführt werden soll. Während sie bei ihrem ersten back-to-back – Set gegen die Celtics (mit Leonard) gewinnen konnten und im zweiten Spiel gegen die Wizards (ohne Leonard) auch als Sieger vom Feld gingen, starteten sie dieses mal ohne Leonard mit einer Niederlage.

Doch gerade weil Leonard fehlte und weil sie außerdem gegen die Bucks ihre erste Saisonniederlage kassierten, wird man die Leistung im letzten Spiel richtig einordnen können. Die Raptors stehen mit sechs Siegen und einer Niederlage nämlich als zweitbestes Team der Eastern Conference da und konnten sich bisher über gute Ergebnisse freuen. So gewannen sie unter anderem gegen die Boston Celtics, Washington Wizards und Charlotte Hornets, allesamt Teams die als direkte Playoff-Konkurrenten angesehen werden können.

Dabei überzeugte Toronto nicht nur als Mannschaft und wusste die Vorgaben des neuen Coaches, Nick Nurse, direkt umzusetzen. Sie zeigen sich auf beiden Seiten des Feldes stark, liefern sie 115,7 Punkte pro Spiel und halten ihre Gegner bei 108,6 Zähler pro Partie. Individuell läuft es auch sehr gut. Leonard schlug mit 26,6 Punkten pro Spiel sofort gut ein und hinterließ erste Ausrufezeichen in der Defensive. Zudem scoren fünf weitere Spieler im Schnitt zweistellig und vor allem Serge Ibaka spielt nach zuletzt eher enttäuschenden Leistungen eine gute Saison und wusste sich gegen Milwaukee als Topscorer (30 Punkte) auszuzeichnen.

Die Gäste aus Philadelphia wissen also, dass auf sie ein schweres Spiel wartet, trotzdem ist ihnen auch klar, dass sie alles andere als chancenlos sind. Mit Joel Embiid und Ben Simmons bringen sie nämlich auch die nötige individuelle Qualität mit um sich gegen Top-Teams wie Toronto behaupten zu können. Doch die aktuelle Bilanz von 4-3 zeigt auch, dass es noch nicht ganz rund läuft in Philadelphia und die Veränderung der besten Starting Five der vergangenen Saison, noch nicht die erhofften Erfolge mit sich bringt.

Coach Brett Brown entschied sich dazu Markelle Fultz für JJ Redick starten zu lassen, ein Move, der langfristig vielleicht Sinn macht, die Harmonie im Zusammenspiel allerdings etwas leiden ließ. Die Folge sind bereits drei Niederlagen gegen das Top-Team aus Boston und die super gestarteten Pistons und Bucks. Immerhin scheint Fultz aber langsam Fuß zu fassen, scorte er in drei der letzten vier Spiele zweistellig.

JJ Redick schien sich von seiner Beorderung auf die Punkte nicht verunsichern zu lassen. Mit knapp 20 Punkten pro Spiel liefert er bisher einen Karriere-Höchstwert ab und trifft dabei weiterhin über 40% seiner Dreier. Auch Embiid und Simmons wissen mit Double Doubles im Schnitt zu überzeugen, doch es gilt die guten individuelle Werte in konstantere Ergebnisse umzumünzen, damit die Sixers nicht nur bilanziell besser dar stehen, sondern auch in ihrer Entwicklung die nächste Stufe erreichen.

Erfreulicherweise gibt es in Philly keine neuen Verletzten. So fehlen weiterhin „nur“ Bayless, Chandler und Smith. Die Raptors freuen sich über die Rückkehr von Kawhi Leonard und auch OG Anunoby könnte, nachdem er das Spiel gegen die Bucks aus persönlichen Gründen verpasste, wieder zurückkehren. Fred VanVleet bleibt fraglich.

Player to watch: Kyle Lowry

Bekanntermaßen war Kyle Lowrys Enttäuschung kurz vor der Saison groß, nachdem mit DeMar DeRozan sein bester Kumpel und All-Star Kollege völlig überraschend nach San Antonio getradet wurde. Doch die Kader-Veränderung nahm keinen negativen Einfluss auf Lowrys Leistungen, führt er die Liga in Assists an (11 pro Spiel) und ist er auch scoring-technisch mit knapp 20 Punkten pro Spiel voll auf der Höhe. So kann man sich auch heute auf seine Vielseitigkeit verlassen und man darf mit dem nächsten Double Double rechnen.

 

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