Toronto Raptors (55-21) – Boston Celtics (53-23), NBA Tipp 05.04.2018

Nur einen Tag nach ihrem Topspiel gegen die Cleveland Cavaliers, kommt es für die Toronto Raptors zu einem weiteren Topduell und der Revanche gegen die Boston Celtics, gegen die sie gerade erst Ende März spielten. Diese Partie gewannen die Celtics trotz großer Verletzungsprobleme mit 110-99 und griffen damit nochmal den ersten Platz der Raptors an, der fünf Spiele vor dem Ende plötzlich nochmal greifbar scheint.

Tipp: Boston Celtics

Die Tabellensituation zeigt also, dass es heute nochmal spannend wird. Die Celtics, die gestern gegen die Bucks ranmussten, haben aber ebenfalls die Doppelbelastung zu verkraften, doch Beide mussten ebenfalls reisen, sodass einzig die Tatsache, dass Toronto zu Hause spielt, ein kleiner Vorteil sein könnte. Da beide Ergebnisse von gestern noch fehlten, lässt die über die jüngste Form nichts sagen. Insgesamt zeigten sich die Celtics aber etwas besser drauf und auch wegen dem Erfolg vor fünf Tagen, sollte der Tipp heute wieder auf die Celtics gehen.

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NBA – Toronto Raptors (55-21) vs Boston Celtics (53-23)

Bereits im letzten Spiel ging es hoch her und in den letzten Sekunden das Spiels wurden vier technische Fouls verteilt. Am Ende gewannen die Celtics und der schwache Auftritt der Raptors im letzten Viertel war letzten Endes ausschlaggebend für die Raptors-Niederlage. Es war eine weitere Pleite für die Toronto, die nach ihren elf Siegen in Serie zuletzt ein wenig ins Straucheln kamen.

Die Gründe dafür sind vielschichtig, waren aber vor allem in schwachen Defensivleistungen zu sehen. So kassierten sie in den vier Pleiten gegen die Thunder, Cavs, Clippers und Celtics im Schnitt knapp 123 Punkte – eines Eastern Conference-Topteams eigentlich unwürdig. Dementsprechend könnte und sollte die Marschrichtung für die letzten Spiele klar sein, waren die Raptors bis hierher eigentlich eines der stärkeren Defensivteams.

Auch im Hinblick auf die tabellarische Situation wäre ein Erfolg von besonderer Bedeutung. Vor den gestrigen Spielen, hatten die Raptors nur noch zwei Spiele Vorsprung und zwei Niederlagen weniger als die Celtics. Eine Niederlage heute wäre gleichbedeutend mit einem Verlust des direkten Vergleiches und dem Problem, dass sich die Celtics doch noch auf Platz 1 schieben könnten. Sollte man Runde 1 der Playoffs dann überstehen, käme es in Runde 2 mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem Treffen mit den Cavs, was die Raptors mit Sicherheit verhindern wollen.

Gleiches gilt allerdings auch für die Boston Celtics, die der eigenen schwierigen Situation derzeit allerdings mit allen Mitteln trotzen. Denn trotz der Ausfälle von Hayward, Irving, Smart, Theis und vereinzelten, anderen verletzten Spielern, gewann Boston sechs Spiele in Folge und behauptete sich dabei unter anderem gegen OKC, Portland, Utah und Toronto. Gestern stand dann noch ein Spiel gegen die Bucks an, in dem Boston auch favorisiert war.

Ohne ihre besten Spieler, überzeugte Boston dabei weiterhin als Team. Spieler wie Tatum, Brown, Morris, Rozier oder auch Horford steigerten ihr Niveau und machten sich so als Mannschaft kaum berechenbar. Die Stimmung ist dementsprechend gut und die Siege stärken natürlich das Selbstvertrauen der insgesamt noch recht jungen Mannschaft. Auch Coach Stevens zeigte sich zufrieden und konnte zudem auch ein Update zu Kyrie Irving geben.

So arbeitet er hart an seinem Comeback. Er scherzte, dass es zwar noch keine 360-Grad Dunks oder On-Court-Videos gab, doch auch Irvings Stimmung sei gut und man hoffe, dass die zwei Wochen bis zu Beginn der Playoffs reichen, dass er weitere Fortschritte macht und vielleicht sogar wieder spielen kann. Bis dahin ist der Rest des Teams gefordert, doch die letzten Spiele zeigten, dass auf Stevens Team Verlass ist und sie keine Angst vor irgendeinem Team haben müssen.

Neben Irving fehlen Hayward, Theis und Smart. Auch Shane Larkin ist fraglich. Toronto hat keine Verletzten zu beklagen.

Player to watch: Jayson Tatum

Kurz vor dem Ende der Saison geht der Blick noch einmal auf den 20-jährigen, dritten Pick des Draftes, Jayson Tatum. Mit 13,9 Punkten, 5,1 Rebounds und 1,6 Assists liefert er keine überragenden Statistiken ab und wird daher im Rennen um den Titel des Rookie of the Years wohl keine Chance haben. Trotzdem spielt er eine tolle Saison und bewies schon sehr häufig seinen großen Wert für die Mannschaft. Zuletzt war seine Form sehr gut und in den letzten zehn Spielen profitierte er mit 18 Punkten pro Partie von den vielen Ausfällen. Dementsprechend wird er auch heute viel Verantwortung tragen und sollte seinen Schnitt mit 14 Punkten erreichen können.

 

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