Toronto Raptors (22-8) – Philadelphia 76ers (14-17), NBA Tipp 23.12.2017

Tipp: Toronto Raptors

Philly stellte in dieser Saison schon unter Beweis, dass sie es in Bestbesetzung und Bestform jedem Team schwermachen können und sich nicht verstecken müssen. Doch die ständigen Ausfälle machen die Rhythmusfindung schwer, zudem stimmten die Ergebnisse zuletzt nicht. Toronto gewann andererseits fünf Spiele in Folge und elf der letzten zwölf Spiele und sind einfach top in Form. Dazu spielen sie heute noch zu Hause, was die Favoritenstellung noch einmal verdeutlicht. Daher sollte der Tipp auf die Raptors gehen.

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NBA – Toronto Raptors (22-8) vs Philadelphia 76ers (14-17)

In der ersten Woche der Saison trafen die Toronto Raptors und die Philadelphia 76ers zum ersten mal aufeinander. Toronto machte dabei kurzen Prozess gewann mit 128-94 und verwies das junge Team der Sixers in ihre Schranken. Duell Nummer 2 fand dann vorgestern statt und obwohl Embiid und Redick bei den 76ers fehlten, wurde es diesmal spannender, doch letztlich gewannen erneut die Raptors, diesmal mit 114-109.

Mann des Spiels war fraglos DeMar DeRozan, der mehrere Karriere-Bestleistungen einstellte. 45 Punkte standen am Ende für ihn zu Buche, so viel wie noch nie. Dazu traf er sechs Dreier, auch das ein Bestwert, gehört der Dreipunktewurf eigentlich nicht zu den Spezialitäten von DeRozan. Dazu war auch Kyle Lowry gut aufgelegt und konnte mit 23 Punkten ebenfalls überzeugen.

Der Sieg war allerdings kein Selbstläufer und das Spiel hätte auch anders ausgehen können. Mit 54-76 lagen die Raptors nämlich im dritten Viertel bereits zurück. In den letzten 21 Minuten drehten sie das Spiel allerdings komplett, scorten 60 Punkte und hielten die Sixers in dieser Zeit bei 33 Punkten. Souverän ist sicherlich anders, doch der Lauf zum Ende des Spiels spiegelt die Dominanz wieder, die die Raptors zuletzt an den Tag legten.

Mit 22 Siegen und acht Niederlagen hat man nämlich weniger Niederlagen als die Cavs und Celtics, die allerdings zwei bzw. vier Siege mehr auf dem Konto haben. Dazu kommt, dass Toronto die beste Offensive der Eastern Conference hat und auch defensiv die vierstärkste Mannschaft im Osten ist. Dem entsprechend ist klar, dass sie heute der Favorit sind.

Die Sixers waren natürlich enttäuscht, dass sie die große Führung nicht über die Zeit retten konnten, doch gleichzeitig können sie stolz darauf sein, solange mitgehalten zu haben. Vor dem Spiel waren die Vorzeichen nämlich alles andere als gut. Dass Redick ausfallen würde war klar, doch Embiids Einsatzstatus änderte sich erst eine halbe Stunde vor dem Spiel, als er kurzfristig entschied, doch nicht auflaufen zu können.

Coach Brown bat um Geduld und meinte, dass man besser würde, wenn sein Team gesundwird. Vor allem Embiid ist dabei natürlich das Herzstück und sein erneutes Verpassen von Spielen wirft natürlich fragen zur Kontinuität des Big-Mans auf. Von 277 möglichen Spielen stand Embiid gerade einmal 54 auf dem Platz. So wird auch heute wieder die große Frage sein, ob er auflaufen kann oder nicht.

Dario Saric wollte die Verletzungen aber nicht als Ausrede zählen lassen und sprach nach der Pleite gegen die Raptors davon, dass dreckiger und tougher gespielt werden müsse. Für die Sixers sicher ein guter Ratschlag, nachdem die letzten vier Spiele in Folge und insgesamt acht der letzten neun Partien verloren gingen. Auch die Bilanz veränderte sich von 13-9 auf 14-17, sodass die Sixers schnell zusehen sollten, wieder die Kurve zu kriegen, egal ob mit oder ohne Embiid.

Neben dem fraglichen Embiid, ist außerdem Redicks Einsatz ungewiss. Dazu fehlen Anderson, Korkmaz und Fultz. Torontos Situation ist entspannter, fehlen hier nur eventuell Miles und auf jeden Fall Nogueira.

Player to watch: DeMar DeRozan

Mit 27,3 Punkten erlebte DeRozan in der letzten Saison seine bisher beste Phase. In diesem Jahr startete er im Oktober und November aber nicht ganz so stark und konnte erst in den letzten Wochen besser spielen. So erreicht er im Dezember erneut 27,6 Punkte pro Spiel und verpasste nur einmal das 20-Punkte-Plateau. DeRozan ist also ein Hauptgrund für die guten Leistungen von Toronto und so kann man auch heute damit rechnen, dass er seinen Saisonschnitt (24,7 Punkte) mit 25 Zählern erreichen kann.

 

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