Toronto Raptors (15-4) – Washington Wizards (6-11), 24.11.2018

Zum zweiten Mal in dieser Saison treffen die Toronto Raptors und die Washington Wizards aufeinander. Nachdem die erste Partie, in der ersten Woche der Saison noch in Washington stattfand, treffen die beiden Teams heute in Kanada aufeinander. Die Rollenverteilung ist dabei klar, denn nicht nur der 117-113 Sieg der Raptors im ersten Aufeinandertreffen spricht für die Kanadier. Sie sind das derzeit beste Team der gesamten Liga und gehen mit drei Siegen in Folge in die heute Partie.

Tipp: Toronto Raptors

Dazu kommt, dass es in Washington derzeit drunter und drüber geht. Trade-Gerüchte, Beleidigungen und schwache Leistungen sind für den schwachen 6-11 Start verantwortlich und die fehlende Einstellung des Teams war in versgangenen Spielen zu spüren. Daher sollte der Tipp heute auf die Raptors gehen, die sich in dieser Saison stark genug präsentieren um solche Probleme auszunutzen. Dass Toronto das erste Spiel gegen Washington sogar ohne Kawhi Leonard gewinnen konnte, bekräftigt die Favoritenstellung nochmal, sodass man von einem klaren Sieg ausgehen kann.

Unser Tipp: AH -6,5 Sieg Toronto Raptors

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NBA – Toronto Raptors (15-4) – Washington Wizards (6-11)

Nachdem die Toronto Raptors zuletzt drei Spiele in Folge gegen die Pelicans, Pistons und Celtics verloren, fanden sie schnell wieder in die Spur. Beim klaren Erfolg über die Bulls (122-83) konnten sie sich den Frust von der Seele spielen und beim darauf folgenden Erfolg über die Orlando Magic (93-91), freuten sie sich über einen Game-Winner von Danny Green. Das bisher letzte Spiel fand dann in Atlanta statt und war das 4 Auswärtsspiel in Folge. Wieder einmal wurde Kawhi Leonard dabei geschont.

Doch Leonards Fehlen fiel kaum ins Gewicht. Kyle Lowry trug sein Team mit einem Triple Double (21 Punkte, 12 Rebounds und 17 Assists) zum 124-108 Sieg in Atlanta. Der Guard wurde dabei gut von seinen Kollegen unterstützt, überzeugten Valanciunas mit einem starken Double Double (24 Punkte, 13 Rebounds), Siakam mit 22 Punkten und Serge Ibaka von der Bank mit 19 Punkten. Die Raptors gewannen jedes Viertel und konnten auch ihren Bankspielern ein wenig Spielzeit geben.

Außerdem konnten sie mit dem Sieg den Vorsprung vor der Konkurrenz aus Milwaukee bewahren. Mit 15 Siegen und vier Niederlagen stehen die Raptors nämlich auf Platz 1 der Eastern Conference, dicht gefolgt von den Bucks, die auch erst vier Spiele verloren, aber erst 13 Siege einfahren konnten. Damit sind die Raptors aktuell das beste Team der gesamten Liga, haben die stärksten Teams der Western Conference bereits mindestens fünf Niederlagen. Bedenkt man zudem, dass Kawhi Leonard nach seiner Pause zurückkehren wird, spricht einem weiteren Sieg und dem Ausbau der guten Form, nichts im Weg.

Denn auch wenn die Washington Wizards mit Stars wie John Wall und Bradley Beal ins Spiel gehen, machten sie zuletzt nicht den Eindruck ernsthaft Gefahr auszustrahlen. Sie gewannen erst sechs von 17 Spielen, haben intern große Probleme und lassen vor allem die Einstellung vermissen. Bereits in der letzten Saison wurde die Defensive mit zunehmender Saisondauer immer schwächer und in diesem Jahr sind nur zwei Teams noch schlechter in der Verteidigung.

Die schwachen Ergebnisse sorgten dafür, dass das Management klar machte, dass alle Spieler zum Trade zur Verfügung stehen. Dazu wurde bekannt, dass es im Training während der drei Spiele andauernden Siegesserie hoch her ging, John Wall den Trainer beleidigte und viel diskutiert wurde. Zuletzt sprachen die Spieler immer wieder von untragbaren Zuständen und das die Situation „f***** up“ wäre.

Umso überraschender war, dass die Wizards ihr letztes Spiel gegen die Los Angeles Clippers gewinnen konnten. Phasenweise lagen sie bereits mit 24 Punkten zurück und wurden von den Heimfans ausgebuht. Das Team lehnte sich jedoch auf, zeigte Einsatz und plötzlich lief es besser. Das Spiel wurde mit 125-118 gewonnen und nach dem Spiel sprachen die Spieler davon, dass der Stress der letzten Tage nun entweder dafür sorgen wird, dass man einen Schub bekommt oder total auseinander bricht. Große Zuversicht kann man in der derzeitigen Situation allerdings nicht verspüren.

Erschwerend kommt hinzu, dass Dwight Howards Verletzung von Saisonbeginn wieder aufbrach und auch Otto Porter derzeit angeschlagen ist. Die Raptors bangen andererseits um die Einsätze von Anunoby, Miles und Powell, zeigten aber bereits, dass sie Ausfälle kompensieren können.

Player to watch: Kyle Lowry

Kyle Lowry führt die NBA weiterhin bei den Assists an. 10,5 Vorlagen spielt Lowry pro Spiel und ist mit außerdem 15,4 Punkten, 4,6 Rebounds und 1,4 Steals pro Partie mal wieder auf All-Star Kurs. Der Erfolg unterstreicht Lowrys Wert für das Team und mit seinem Triple Double im letzten Spiel, setzte er nach zwei schwächeren Spielen, in denen er zweistellige Werte im Scoring und bei den Assists verpasste, ein Ausrufezeichen. Erwähnenswert ist sicherlich, dass Lowry mit Knöchelproblemen zu kämpfen hat, doch wie das letzte Spiel bewies, befindet er sich auf dem Weg der Besserung. Daher kann man auch heute mit einem guten Spiel rechnen und ein Double Double mit Punkten und Assists erwarten.

 

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