Toronto Raptors (12-1) – New Orleans Pelicans (6-6), 13.11.2018

Das aktuell beste Team der Liga, die Toronto Raptors, empfängt in der heutigen Nacht die New Orleans Pelicans, für die der bisherige Saisonverlauf einer Achterbahnfahrt gleicht. Toronto, mit zwölf Siegen und erst einer Niederlage gestartet, geht dabei natürlich als klarer Favorit ins Spiel, gewannen sie ihre letzten sechs Spiele in Folge. Die Gäste aus New Orleans sind zwar nicht chancenlos, allein weil sie Anthony Davis im Kader haben, doch mehr als die Rolle der Underdogs, ist auch aufgrund der nur ausgeglichenen Bilanz von 6-6 nicht möglich.

Tipp: Toronto Raptors

Der Blick auf die Statistiken unterstreicht die Rollenverteilung. Zwar ist Torontos Offensive (117,9 Punkte) nur marginal besser als die der Pelicans (117,7 Punkte), doch defensiv gibt es große Unterschied, kassieren die Raptors im Schnitt 9 Punkte weniger. Dazu spricht für Toronto, dass sie zu Hause alle sieben Spiele gewinnen konnten, während die Mannschaft aus New Orleans auswärts erst eines von sechs Spielen siegreich gestaltete. Da die Star-Power auf Seiten der Raptors auch noch etwas größer ist und das Team auch individuell insgesamt etwas weiter ist, sollte der Tipp auf den Favoriten aus Kanada gehen.

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NBA – Toronto Raptors (12-1) – New Orleans Pelicans (6-6)

Raptors-GM Masai Ujiri stand in der Off-Season in der Kritik, als er Franchise-Player DeMar DeRozan tradete. Doch in Anbetracht der Ergebnisse, die die Raptors derzeit erzielen, zahlt sich der Trade aus, auch weil der im Gegenzug gekommene Kawhi Leonard die Rolle als bester Spieler hervorragend annimmt und sein Team mit im Schnitt 24,4 Punkten pro Spiel anführt. Dazu bildet er mit Lowry und Green ein starkes Trio auf der Aufbau- und Flügelposition und ist außerdem der stärkste Verteidiger seines Teams. Sein Einfluss ist also zu spüren, vor allem aufgrund seiner vielseitigen Möglichkeiten dem Team zu helfen.

Auch der Einfluss des neuen Coaches, Nick Nurse, ist zu spüren. Die Raptors erspielen sich viele einfache Würfe und harmonieren gut als Team. Sie lassen den Ball gut laufen, arbeiten gut an den Brettern, klauen den Gegnern viele Bälle, blocken solide Würfe und verhindern außerdem eigene Ballverluste, sodass sie eigentlich bei allen wichtigen Teamstatistiken in den Top10 zu finden sind.

Etwas überraschend ist sicherlich das Auftreten der zweiten Fünf. Hatte Toronto in der vergangenen Saison noch die beste zweite Fünf der Liga, sind die Leistungen der zweiten Fünf in diesem Jahr sicher noch ausbaufähig. Da andererseits aber Starter wie Ibaka oder Siakam überzeugen, die letztes Jahr noch nicht so stark auftraten, wird man in Toronto trotzdem rundum zufrieden sein.

Dementsprechend wissen die Gäste aus New Orleans, dass das heutige Spiele sicher mit das schwerste der noch jungen Saison ist. So spielten sie mit den Nuggets, Warriors und Blazers bereits gegen die drei besten Teams der Western Conference, doch die Tatsache, dass sie all diese Spiele verloren macht nicht besonders viel Mut. Auch gegen die direkte Konkurrenz aus Utah, San Antonio und OKC zog man den Kürzeren, sodass nur der Sieg im ersten Saisonspiel gegen die kriselnden Rockets als Sieg gegen einen Konkurrenten angesehen werden kann.

Immerhin, so könnte man versuchen das Positive zu sehen, blieb man gegen die vermeintlich schwachen Teams wie Sacramento, Brooklyn, Chicago oder Phoenix ohne Pleite, trotzdem stellt der Saisonverlauf nur bedingt zufrieden. Nach vier Siegen hätte man eigentlich Selbstbewusst in die Spiele gegen die Western Conference-Konkurrenten gehen können, doch es folgten sechs Pleiten am Stück. Erst die letzten beiden Spiele wurden dann wieder gegen Underdogs gewonnen.

Zu Gute halten muss man den Pelicans allerdings, dass der neue Guard Elfrid Payton wegen einer Knöchelverletzung erst fünf Spiele absolvieren konnte und Anthony Davis während der sechs Spiele andauernden Pleite dreimal fehlte und angeschlagen in die anderen Spiele ging. Zudem konnten nur drei Spieler alle Partien mit machen. Coach Gentry und sein Team sind aber auf Payton, Davis und eine gute Eingespieltheit angewiesen, sodass die Verletzungen ein klarer Nachteil waren. Auf lange Sicht sollten sich die Leistungen daher stabilisieren, doch im heutigen Spiel gegen die Raptors bleiben sie der Underdog.

Verletzt fehlt heute erneut Payton. Zudem ist der Einsatz von Mirotic ungewiss. Toronto bangt nur um Norman Powell.

Player to watch: Serge Ibaka

Der 29-jährige Serge Ibaka ist in der Form seines Lebens. Mit 17,2 Punkten liefert er einen Karrierebestwert ab und versenkt dabei 58% seiner Würfe. 7,9 Rebounds, 1 Assists und 1,3 Blocks runden die guten Leistungen ab, die sicher mit dafür verantwortlich sind, dass die Raptors im Moment so gut drauf sind. Auffällig ist, dass er deutlich mehr Würfe in der Nähe des Korbes bekommt, was sich logischerweise positiv auf die Quoten auswirkt. In den letzten fünf Spielen lief es sogar noch etwas besser, traf er hier 69% seiner Würfe. So darf man auch heute damit rechnen, dass er aggressiv auftritt und seinen Schnitt mit 17 Punkten erreichen kann.

 

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