Portland Trail Blazers (35-26) – Minnesota Timberwolves (38-26), NBA Tipp 02.03.2018

Zum letzten von insgesamt vier Duellen treffen sich heute die Portland Trail Blazers und die Minnesota Timberwolves. Beide Teams spielen eine tolle Saison und stehen verdientermaßen auf den Plätzen 5 (Portland) und 3 (Minnesota). Sicher sind ihnen die Playoffs deswegen aber auf keinen Fall, haben die Wolves auf Platz 3 gerade mal 3,5 Spiele Vorsprung auf die Neuntplatzierten Clippers. Es zählt also jedes Spiel und vor allem der direkte Vergleich könnte letzten Endes noch entscheidend sein, sodass schnell klar wird, wie wichtig das heutige Spiel ist.

Tipp: Portland Trail Blazers

Portland verlor die ersten beiden Spiele in Minnesota mit 107-108 und 103-120. Das dritte Spiel, welches in Portland stattfand, entschieden sie dann aber mit 123-114 für sich und in Anbetracht der Tatsachen, dass sie heute zu Hause spielen, die bessere Form haben und die Wolves mit Butler einen sehr wichtigen Verletzten haben, sind die Blazers heute favorisiert. Schlecht sind die Wolves zwar auch nicht drauf, doch heute kommt es zum ersten Spiel gegen einen starken Gegner, in dem Butler nicht dabei sein kann. Diesen Ausfall werden sie nur sehr schwer kompensieren können und so sollte der Tipp auf die Blazers gehen.

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NBA – Portland Trail Blazers (35-26) vs Minnesota Timberwolves (38-26)

Durch den 123-117 Sieg gegen die Golden State Warriors gingen die Blazers mit einem guten Gefühl in die All-Star Pause. Während dieser Zeit verloren sie das gewonnene Selbstvertrauen nicht und starteten mit einem klaren 100-81 Sieg über die Utah Jazz. Es folgten weitere Erfolge gegen die Phoenix Suns (106-104) und die Sacramento Kings (116-99).

Wieder einmal erwies sich Damian Lilllard in diese Spielen als wichtigster Mann von Portland. Gegen die Suns erzielte er 40 Punkte und den entscheidenden Punkt zum Sieg. Drei Tage später wusste er dann auch gegen die Kings zu überzeugen und kam auf 26 Punkte und 12 Assists. Nach dem Sieg zeigte er sich zufrieden und betonte, dass es derzeit in Portland wohl die beste Situation der letzten Jahre sei.

Die Aussichten für die kommenden Wochen sind zudem auch gut. Zwar warten mit den Wolves, Thunder, Warriors, Heat, Cavs, Pistons, Clippers, Houston und Boston einige schwere Gegner, doch insgesamt finden neun der nächsten elf Spiele zu Hause statt und die beiden Reisen zu den Lakers und Clippers sind auch nicht allzu weit. Somit hat Portland eine Menge Zeit weiter im Training an sich zu arbeiten und ein Fortsetzen der guten Serie (sechs Siege in den letzten sieben Spielen) ist vorstellbar.

Minnesota hat natürlich andere Pläne und möchte den hart erkämpften dritten Platz gerne behalten. Mit 38 Siegen und 26 Niederlagen schoben sie sich bereits an den Spurs vorbei und setzten damit die gute Entwicklung und den tollen Saisonverlauf fort. So war man auch zuletzt siegreich gegen die Bulls (122-104) und Kings (118-100) und trotzte damit der 102-120 Pleite gegen die Rockets, die sie direkt nach dem All-Star Break kassierten.

Die Pleite haben sie vielleicht verarbeitet, doch es kam zu einer unschönen Szene in diesem Spiel, da sich Jimmy Butler ohne Fremdeinwirkung am Knie verletzte. Nachdem er sich das All-Star Game frei nahm und trotz Nominierung nicht spielte, scheint es als habe er den hohen Einsatzzeiten Tribut zollen müssen, doch immerhin war nicht das Kreuzband beschädigt, sondern „nur“ der Meniskus. Bis zu den Playoffs könnte er wieder fit werden.

Bis dahin gilt es jedoch die Playoffs tatsächlich erst einmal zu erreichen. Der Vorsprung ist nicht groß und es bleibt fraglich, ob Towns und Wiggins der schweren Aufgabe gewachsen sind. Zudem wurde die Frage laut, ob auch sie nicht zu viel belastet wurden, da Coach Thibodeau bekanntermaßen viel Einsatzzeit für seine Top-Spieler vorsieht. Bisher schafften sie es mit den beiden Erfolgen gut, Butler zu ersetzen, doch gegen die Blazers wird es sicher etwas schwerer werden.

Immerhin ist Butler der einzige Verletzte. Portland hat das Glück überhaupt keine Verletzten Spieler zu beklagen zu haben.

Player to watch: Damian Lillard

Lillard ist in der vielleicht besten Form seiner Karriere. Der 27-jährige überzeugt nicht nur als Scorer (26,3 Punkte), sondern verteilt auch so viele Bälle (6,6 Assists) wie erst einmal zuvor in seiner Karriere. Dazu gibt ihm der Erfolg der Mannschaft recht. Im Februar verpasste Lillard die 20 Punkte Marke zudem nur einmal und kam im Schnitt auf 31,4 Punkte. Die Blazers können sich also auf ihn verlassen und so kann man auch heute damit rechnen, dass er seinen Schnitt mit 26 Punkten erreichen kann.

 

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