Phoenix Suns (9-31) – Charlotte Hornets (18-19), 07.01.2019

Die Phoenix Suns streben in ihrem 22. Heimspiel in dieser Saison den sechsten Sieg an. Der Gegner gegen den es dabei geht, kommt heute aus Charlotte. Die Chancen sind für die Suns durchaus gegeben, konnten Kemba Walker und seine Hornets bisher erst vier von 15 Auswärtsspielen gewinnen. Allerdings ist die Form der Suns so schlecht, dass die Hornets trotz ihrer Auswärtsschwäche in die Favoritenrolle rutschen.

Tipp: Charlotte Hornets

Der Blick auf die jeweils letzten zehn Spiele, zeigt eigentlich, dass die Ergebnisse ähnlich waren, gewann Phoenix drei Spiele und Charlotte vier. Allerdings konnte das heutige Heimteam die letzten fünf Spiele nicht gewinnen, während die Gäste immerhin zwei der letzten vier Partien gewinnen konnte. Da auch die Gesamtbilanz und die tabellarische Situation klar für die Hornets sprechen (Phoenix auf Rang 15 im Westen, Charlotte auf Rang 7 im Osten), sollte der Tipp dann doch auch das Team aus Charlotte gehen, obwohl diese heute Reisestress und Doppelbelastung zu verkraften haben (Ergebnis vom gestrigen Spiel in Denver fehlt).

Unser Tipp: Sieg Charlotte Hornets

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NBA – Phoenix Suns (9-31) – Charlotte Hornets (18-19)

Der Jahreswechsel war für die Suns alles andere als angenehm. Mit Spielen gegen die Thunder, Nuggets, Warriors, Sixers und Clippers ging es gegen einige Top-Teams und die Ergebnisse fielen entsprechend schlecht aus. Im Schnitt kassierten die Suns in diesen fünf Spielen 125 Punkte und verloren die Spiele mit im Schnitt 11,6 Zählern Unterschied. Offensiv lief es sogar noch einigermaßen gut (113,4 Punkte), doch mit einer solch schlechten Defensivleistung ist es schwer Siege einzufahren.

Der Blick auf die Saisonwerte verrät allerdings, dass es in den ersten 40 Spielen nicht wirklich besser lief. Zwar verteidigen tatsächlich noch fünf Teams schlechter als die Suns, doch aufgrund der 115 kassierten Punkten pro Spiel und gleichzeitig nur 106,1 erzielten Punkten, lässt sich sofort erkennen, warum erst neun Siege eingefahren wurden.

Allerdings ließ das letzte Spiel gegen die Clippers auch weitere Schwächen erkennen. So erzielte Deandre Ayton beispielsweise nur vier Punkte, doch Coach Kokoskov stellte sofort klar, dass es nicht der Fehler des Big-Mans war. So gab es nur drei Touches im Post für Ayton, der natürlich nicht mehr daraus machen konnte. Dazu kam ein einmal mehr verschlafener Start ins Spiel und ein unfassbar schwaches Rebounding. So lassen sich in jedem Spiel andere Probleme feststellen, was die Aussichten für die kommenden Spiele und Wochen nicht unbedingt verbessert.

Die Probleme der Suns sind auch das, was die Hornets heute zuversichtlich stimmen sollte. Natürlich werden sie in erster Linie auf sich gucken, doch die Auswärtsschwäche ist eigentlich ein Nachteil, sodass die Schwächen der Suns ihnen zu Guten kommt. Gestern mussten die Hornets zudem noch in Denver ran und starteten damit einen sechs Spiele andauernden Auswärtstrip. Innerhalb von zehn Tagen warten sechs Spiele und zwei back-to-backs auf die Hornets.

Leider verloren sie jedoch ihr letztes Spiel vor dem Trip und konnten damit kein zusätzliches Selbstvertrauen tanken. Beim 84-122 gegen die Dallas Mavericks zeigten die Hornets eine ihrer schlechtesten Leistungen der Saison und verschliefen vor allem das erste Viertel. Dallas traf die Dreier nach Belieben und schenkte den Hornets 42 Punkte im ersten Spielabschnitt ein. Offensiv lief in diesem Spiel aber auch wenig zusammen und kein Hornet erzielte mehr als elf Punke.

Trotz allem stehen die Hornets nach gut der Hälfte der Saison noch auf Rang 7. Bei 18 Siegen und 19 Niederlagen (ohne das gestrige Spiel gegen die Nuggets) können sie froh sein in der Eastern Conference zu spielen, wäre die gleiche Bilanz im Westen nicht Playoff-würdig. Dementsprechend ist jedoch auch klar, dass die Hornets in Hinblick auf eine mögliche Playoff-Qualifikation Siege gegen Teams wie die Suns brauchen. Deswegen werden sie heute konzentriert auftreten und der Doppelbelastung trotzen.

Verletzt fehlt allerdings Cody Zeller. Monk und Lamb sind außerdem fraglich. Die Suns haben keine Verletzten zu beklagen.

Player to watch: Devin Booker

Der erst 22-jährige Devin Booker ist bereits in seiner vierten Saison und mit 25,4 Punkten pro Spiel der beste Spieler der Suns. Dazu zeigt der Wert auch in der vierten Saison in Folge eine Steigerung. Erstaunlich zudem, dass er mit 7,1 Assists pro Spiel einen Karriere-Bestwert auflegt und im Vergleich zu seinem Karriereschnitt über 3 Assists mehr pro Spiel auflegt. Leider fehlt ihm aber die nötige Unterstützung um erfolgreicher zu spielen und sicherlich kann er sich auch defensiv noch weiterentwickeln. Trotzdem bleibt er der Topscorer der Suns, sodass man auch heute damit rechnen darf, dass er seinen Schnitt mit 25 Punkten erreichen kann.

 

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