Phoenix Suns (1-7) – Memphis Grizzlies (5-2), 05.11.2018

Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison treffen die Phoenix Suns und die Memphis Grizzlies aufeinander. Das erste Spiel fand vor gut einer Woche in Memphis statt und die Grizzlies setzten sich mit 117-96 durch. Das Matchup zwischen Zwei der vier Top-Picks, DeAndre Ayton (1. Pick) und Jaren Jackson Jr. (4. Pick) entschied allerdings Ayton klar für sich, zeigte er mit 24 Punkten, 8 Rebounds und 5 Assists das deutlich bessere Spiel. Trotzdem verloren seine Suns klar.

Tipp: Memphis Grizzlies

Doch nicht nur aufgrund des ersten Aufeinandertreffens dieser beiden Teams, ist Memphis heute der klare Favorit. Nach sieben bzw. acht Spielen in dieser Saison, haben die Grizzlies bereits fünf Siege einfahren können und befinden sich derzeit im Playoff-Mittelfeld der starken Western Conference. Die Suns stehen andererseits bei sieben Niederlagen und erst einem Sieg und sind das derzeit schlechteste Team des Westens. Daher sollte der Tipp heute ganz klar auf die Grizzlies gehen.

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NBA – Phoenix Suns (1-7) – Memphis Grizzlies (5-2)

Nach dem Sieg über die Dallas Mavericks zum Start der Saison, verfielen die Phoenix Suns in alte Muster. Es reihten sich sieben Niederlagen in Folge aneinander, allerdings allesamt gegen Mannschaften mit Playoff-Ambitionen und klaren, individuellen Vorteilen. Leider schaffen es die Suns aber nicht einmal die Spiele knapp zu gestalten, sodass sie ihre Spiele im Schnitt mit 14 Punkten Unterschied verlieren und sie ihre knappste Pleite gegen OKC kassierten (110-117).

Die Verletzung von Devin Booker, der bereits drei Spiele verpasste half dem jungen Suns-Teams sicher auch nicht, das eigentlich zuversichtlich in die Saison startete, auch weil sie sich mit Ryan Anderson und Trevor Ariza durchaus verbessern konnten. Zudem erhoffte man sich von Booker den nächsten Schritt und Rookie DeAndre Ayton sollte als weiterer Franchise-Player und große Hoffnung ebenfalls einschlagen.

Booker (25,8 Punkte pro Spiel), Ayton (16,9 Punkte und 11 Rebounds) und Ariza (10,1 Punkte) können den Erwartungen sogar einigermaßen gerecht werden und obwohl die Suns auch gute Leistungen als Team zeigen, haben sie die zweitschlechteste Offensive der Liga und scheinbar zu wenig Firepower, der ebenfalls nicht besonders starken Defensive entgegen zu wirken. Der neue Coach Kokoskov hat also noch jede Menge Arbeit vor sich.

Gleiches lässt sich über den Trainer der Memphis Grizzlies, JB Bickerstaff sagen, der ebenfalls noch eine Zeit brauchen wird, bis er das Beste aus seiner Mannschaft herausholen kann. Nach dem Mike Conley und Marc Gasol in der letzten Saison viele Spiele verpassten und sich die Grizzlies im Sommer mit Spielern wie Kyle Anderson oder Omri Casspi verstärkten, muss sich natürlich auch das Zusammenspiel zunächst finden. Zudem kommt erschwerend hinzu, dass mit JaMychal Green ein wichtiger Spieler verletzt ist und so unklar bleibt wie sich die Rotation in den kommenden Wochen gestalten wird.

Trotz dieser nicht besonders guten Voraussetzungen können die Grizzlies mit dem Saisonstart sehr zufrieden sein. Nach der Auftaktpleite gegen Indiana folgten zwei Siege gegen Atlanta und Utah. Es folgte eine Pleite gegen die Sacramento Kings, bevor die letzten drei Spiele gegen Phoenix, Washington und Utah gewonnen werden konnten. Gasol und Conley gehen dabei natürlich als Leistungsträger voran, doch auch Garrett Temple und Rookie Jaren Jackson Jr. wussten in einigen Spielen zu überzeugen. Die Teamwerte können sich auch sehen lassen und so erarbeiteten sich die Grizzlies mal wieder eine der besten Verteidigungen der Liga.

Die Offensive der Grizzlies ist mit 104,6 Punkten pro Spiel allerdings die viertschlechteste der gesamten Liga, was ihre vielen Siege umso erstaunlicher macht. Auch die individuellen Statistiken sind nicht besonders eindrucksvoll, scoren zwar fünf verschiedene Spieler zweistellig, doch ist es mal wieder nicht die überragende individuelle Klasse, sondern eher das Spiel des gesamten Teams, welches den Grizzlies die Erfolge bringt. So erinnern sie an die erfolgreichen letzten Jahre, doch es bleibt natürlich abzuwarten, wie sich die Ergebnisse gestalten, wenn auf Dauer stärkere Gegner auf der anderen Seite des Feldes gegenüberstehen. Gegen Phoenix sind sie natürlich trotzdem der Favorit und sollten daher das Spiel gewinnen können.

Dabei müssen die Grizzlies auf Casspi, Parsons und Green verzichten. Phoenix ist komplett.

Player to watch: Garrett Temple

Zum Start der neunten Saison befindet sich Garrett Temple in toller Form. Während der bisher höchste Punkteschnitt in einer Saison bei 8,4 Punkten lag, legt er in dieser Saison bisher 14 Punkte pro Partie auf. Dabei zeigte er beim Spiel gegen die Atlanta Hawks mit 30 Punkten sicherlich seine beste Leistung wusste auch in den letzten drei Spielen mit 15, 20 und 12 Punkten eine gewisse Kontinuität an den Tag zu legen. So sollte man nach heute, gegen das schwache Defensiv-Team der Phoenix Suns damit rechnen können, dass Temple seinen Schnitt mit 14 Punkten erreichen kann.

 

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