Philadelphia 76ers – Orlando Magic, NBA Tipp 26.11.2017 - 01.00 Uhr

Tipp: Philadelphia 76ers

Die Sixers hatten gestern frei, spielen heute zu Hause, sind besser in Form und haben zuletzt eine Menge Selbstvertrauen tanken können. Orlando befindet sich auf einem Auswärtstrip, verlor zuletzt viele Spiele in Folge und die Leichtigkeit und Treffsicherheit vom Saisonstart ist weg. Die Vorteile liegen also klar bei Philly, die als Favoriten ins Spiel gehen und sich den Sieg sicher können.

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NBA Philadelphia 76ers (10-7) vs Orlando Magic (8-10)

In den ersten Wochen der Saison sorgten die Philadelphia 76ers und Orlando Magic für Aufsehen. Philly verlor zunächst vier der ersten fünf Spiele, doch seitdem kamen sie immer besser in Fahrt, gewannen neun der folgenden zwölf Partien und stehen derzeit so gut da, wie lange nicht. Orlando gewann auf der anderen vier der ersten fünf Spiele und baute die Bilanz sogar auf 6-2 bzw. 8-4 aus. Doch nach sechs Niederlagen in Folge, rutschte man in der Tabelle deutlich ab und von dem guten Saisonstart ist nicht mehr viel zu spüren.

Nach vielen Jahren Rebuild ließen die Sixers bereits im letzten Jahr erahnen, zu was sie mit Joel Embiid fähig sein können. Diese Saison bestätigt genau das, mit dem Unterschied, dass mit Rookie Simmons, JJ Redick oder auch Robert Covington weitere Spieler mit Qualität im Kader sind und Embiid mehr als nur zur Seite stehen. Die Folge? Nach verhaltenem Start starteten die Sixers durch und verloren nach den ersten drei Pleiten in der Saison nur noch gegen die Rockets, Warriors (2x) und Kings.

Joel Embiid und Ben Simmons dominieren dabei nach Belieben. Zur Freude der Fans steht Embiid dabei immer länger auf dem Court. Nach nur 25 Minuten in der vergangenen Saison steht er mittlerweile schon bei 29,3 Minuten pro Spiel – Tendenz steigend. Die Folge sind natürlich auch gestiegene Statistiken, erzielt Embiid derzeit 22,7 Punkte, 11 Rebounds, 3,3 Assists, 1,9 Blocks und 0,8 Steals.

Neben ihm überzeugt zudem Ben Simmons. Der Rookie erzielte während seiner ersten 17 Spiele im Schnitt 18,5 Punkte, 9,1 Rebounds, 7,7 Assists, 2,1 Steals und 0,8 Blocks. Werte bei denen selbst Spieler wie LeBron James oder Magic Johnson in ihrer Rookie-Saison kaum mithalten konnten. Dazu kommt gutes Zusammenspiel und Spieler wie Covington, Saric und Redick, die ebenfalls überzeugen. „The Process“ schreitet voran und nach vier Siegen in den letzten fünf Spielen ist auch die aktuelle Form vielversprechend.

Die Orlando Magic gehen vor allem auf Grund der guten Situation der Sixers nur als Underdog ins Spiel. Zu Saisonbeginn konnte man zwar noch überzeugen und war sogar eine Zeit lang der ärgste Konkurrent der Celtics, doch nach und nach normalisierten sich die Quoten und Leistungen von Gordon, Fournier und Vucevic und da die Defensive nicht stabil genug war, rutschte man in der Tabelle ab bis auf Rang 12.

Passendel und Spieler wie Covington, Saric, Redickagic Johnson in ihrer Rookie-Saison kaum mithalten konnten. ,Spieler mit Q zur aktuellen Situation war auch der Verlauf im letzten Spiel. Nach ausgeglichener ersten Halbzeit lagen die Magic zwar mit 3 Punkten zurück, doch ein totaler Einbruch im dritten Viertel ließ den Rückstand auf 26 Punkte ansteigen. Im letzten Viertel lehnten sich die Magic dann nochmal auf und gewannen das Viertel mit 20 Punkten Unterschied. Am Ende reichte es jedoch nicht und Orlando stand mit leeren Händen da.

Nach sechs Niederlagen in Folge ist es nun also auch Kopfsache und Coach Frank Vogel muss die richtigen Wege finden, seinem Team wieder Selbstvertrauen zu geben. Da sie gestern bereits gegen die Celtics aktiv waren (Ergebnis fehlt) und eine Niederlage wahrscheinlich war, könnten es vor dem heutigen Spiel also bereits sieben Pleiten in Serie sein.

Immerhin fehlen mit Isaac und Payne keine wichtigen Spieler, doch auch die Sixers müssen „nur“ auf Fultz, Stauskas und Anderson verzichten, sodass sich hier keine Vor- bzw. Nachteile ergeben.

Player to watch: Joel Embiid

Joel Embiid macht einfach Spaß. Auf dem Feld gibt es nichts, was er nicht kann. Zudem unterhält er seine Fans auch in den sozialen Medien. Dass er selbst an sich glaubt, gab er auch zu verstehen, als er zuletzt behauptete, er sei der beste Defensivspieler des Jahres. Leider bleibt bei Embiid die Frage, ob sein Körper auf Dauer mitmacht. Wenn ja sollten sich auch seine Statistiken weiter verbessern und wenn dann noch der Erfolg bleibt, könnte er sogar ins MVP-Rennen einsteigen. Heute darf man wieder erwarten, dass er seine Sixers anführt und dabei problemlos ein Double Double erzielt.

 

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