Philadelphia 76ers – Golden State Warriors - NBA Tipp - 19.11.2017 - 01.30 Uhr

Tipp: Philadelphia 76ers

Mit Embiid und Simmons scheinen die Sixers plötzlich gegen kein Team chancenlos, doch auch wenn sie zu Hause spielen, bleibt ihnen nicht mehr als die Rolle des Underdogs. Der Tipp sollte daher auf Golden State gehen, kann man erwarten, dass sie nach der Pleite zurückschlagen und sich treffsicherer präsentieren, als noch im letzten Spiel. Zudem zeigte auch das erste Duell die Unterschiede zwischen den Teams, sodass man heute erneut mit einem Sieg der Warriors rechnen kann.

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NBA – Philadelphia 76ers v Golden State Warriors

Wenn die Philadelphia 76ers und die Golden State Warriors in den letzten Jahren aufeinandertrafen, kam es stets zu einem ungleichen Duell, galten die Warriors als das beste und die Sixers häufig als das schlechteste Team der Liga. Das Ergebnis des ersten Aufeinandertreffens in dieser Saison lässt einen ähnlichen Schluss zu, da die Warriors vor gut einer Woche mit 135-114 gewinnen konnten. Der genaue Blick auf beide Teams verrät jedoch, dass die Warriors noch nicht in Höchstform sind und die Sixers in dieser Saison deutlich stärker sind als noch in den vergangenen Jahren.

Allein die positive 8-6 Bilanz belegt, dass Philly besser drauf ist. Dafür gibt es auch mehrere Gründe, wobei vor allem die Leistungen von Joel Embiid und Ben Simmons hervorgehoben werden müssen. Beim jüngsten Erfolg über die Clippers bewiesen Beide auch statistisch, wie wertvoll sie für das Spiel der Sixers sind. So gewannen die Sixers zwar relativ knapp (115-109), doch vor allem die große individuelle Klasse war am Ende ausschlaggebend.

Dies soll die Team-Leistung der Sixers keinesfalls schmälern, da alle Top-Teams bekanntermaßen von der außerordentlichen Klasse ihrer Top-Stars profitieren. Joel Embiid legte mit 46 Punkten, 15 Rebounds, 7 Assists und 7 Blocks in 34 Minuten nicht nur einige Career-Highs auf, sondern sorgte auch für eine Statline, die es so noch nie gegeben hatte. Ben Simmons stand ihm aber in Nichts nach und wusste mit 18 Punkten, 9 Rebounds, 10 Assists und 5 Steals ebenfalls starke Werte abzuliefern.

Die Sixers haben aber mehr als zwei starke Go-to-Guys in ihrer Mannschaft. JJ Redick und Amir Johnson vertieften die Mannschaft und Spieler wie Dario Saric oder auch TJ McConnell tragen ebenfalls zu Siegen bei. Dazu kommt ein gewisser Robert Covington, der gerade erst einen fetten Vierjahresvertrag unterschrieb und im November mit 19,4 Punkten auch offensiv ein noch wertvollerer Teil des Teams wurde. Die Aussichten scheinen sich für Philly mit fortlaufender Dauer der Saison also positiv zu entwickeln und nach sieben Siegen innerhalb der letzten neun Spiele, hat man allen Grund selbstbewusst in die kommenden Spiele zu gehen.

Einfacher wird es im heutigen Spiel deswegen aber nicht, bleiben die Sixers der Underdog. Golden State verlor zwar das letzte Spiel gegen die Boston Celtics, doch mit elf Siegen und nur vier Niederlagen stehen sie nicht nur besser da, sondern sind unabhängig vom Tabellenstand weiterhin das Team, das es zu schlagen gilt.

Geärgert haben werden sich die Warriors aber trotzdem über die Pleite gegen die Celtics. Nach dem Spiel haderte man zwar ein wenig mit den Schiedsrichtern, doch Boston schaffte es die Warriors zum ersten mal in dieser Saison unter 90 Punkten zu halten. Die schwache Quote der Warriors war dabei sicher ein Grund für die Niederlage und so sah auch der amtierende Champ ein, dass sie selbst mehr Schuld an der Pleite hatten als die Offiziellen.

Schlussendlich wird die Pleite aber nicht überbewertet, ist man noch früh in der Saison und wissen die Warriors auch, dass Niederlagen in Top-Spielen auch positiven Einfluss auf die Entwicklung einer Mannschaft haben können. Dementsprechend bleibt Golden State heute auch favorisiert, werden sie es nach der Pleite direkt wieder besser machen wollen.

Während die Warriors keinen wichtigen Ausfall zu beklagen haben, müssen die Sixers auf Bayless, Fultz und Stauskas verzichten.

Player to watch: Steph Curry

Curry startete mit 28 Punkten pro Spiel im Oktober. Im November läuft es bisher aber alles andere als rund. Er verpasste das vorletzte Spiel mit Oberschenkelproblemen und kam in den anderen sechs Spielen nicht über 22 Punkte hinaus. Die Warriors gewannen trotzdem, doch die Tatsache, dass Steph derzeit nur 38,6% seiner Würfe (36,2% Dreier) trifft, ist Indiz genug dafür, dass die Warriors noch jede Menge Luft nach oben haben. Das Duell gegen Philly war noch eines seiner besseren Spiele diesen Monat, doch nachdem er im letzten Spiel nur magere neun Punkte erzielte, kann man heute mit einer Trotzreaktion rechnen. Seinen Schnitt sollte er mit 24 Punkten erreichen können.

 

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