Philadelphia 76ers (5-4) – Detroit Pistons (4-3), 04.11.2018

Die Philadelphia 76ers und die Detroit Pistons treffen sich heute zum zweiten Duell in dieser Saison. Vor ca. einer Woche trafen sich beide Mannschaften in Detroit zum ersten Spiel und es waren die Detroit Pistons, die das Spiel mit 133-132 in der Verlängerung für sich entscheiden konnten. Matchwinner wurde Blake Griffin, der nicht nur 50 Punkte erzielte, sondern auch den entscheidenden Korb in den letzten Sekunden erzielte. Dementsprechend ist klar, dass die Sixers heute Revanche üben wollen.

Tipp: Philadelphia 76ers

Der Blick auf die Tabelle und die Bilanzen der beiden Mannschaften verrät, dass sie Sixers heute als Favorit ins Spiel gehen. Nicht nur die Motivation, nach der Pleite im ersten Spiel Revanche zu üben, sondern auch die aktuelle Form bringen das Heimteam in die bessere Situation. Die Sixers gewannen zwar nur ihr letztes Spiel, doch die Pistons verloren ihre letzten drei Spiele und lassen die gute Form vom Saisonstart vergessen. Da die Sixers zudem zu Hause alle fünf Spiele gewinnen konnten und die Pistons erst eines von drei Auswärtsspielen gewinnen konnten, spricht auch die Heimstärke für die Mannschaft aus Philly. Dementsprechend sollte der Tipp auf Embiid und Co. gehen.

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NBA – Philadelphia 76ers (5-4) – Detroit Pistons (4-3)

Die Sixers haben mittlerweile neun Spiele hinter sich und hatten es dabei schon mit einigen Top-Teams zu tun. So verloren sie beispielsweise im ersten Spiel gegen die Boston Celtics (87-105), mussten sich bei den Milwaukee Bucks (108-123) geschlagen geben und hatten auch gegen die Toronto Raptors (112-129) keine Chance. Dazu kam die knappe Niederlage gegen die sehr gut gestarteten Detroit Pistons (132-133), durch die die Niederlagenanzahl bereits auf vier anstieg. Gleichzeitig zeigten sich die Sixers allerdings auch souverän gegen die vermeintlich schwächeren Teams. Sowohl gegen Chicago, Orlando, Charlotte, Atlanta und die Clippers aus Los Angeles gingen die Sixers als Sieger vom Feld und sorgten dafür, trotz der Pleiten eine positive Bilanz zu haben.

Hauptgrund für die bislang guten Leistung ist fraglos Joel Embiid. In seiner erst dritten Saison liefert der Center der Sixers mit 28,6 Punkten und 11,9 Rebounds pro Spiel sehr starke Werte ab. Dazu verteilt er 3,8 Assists und blockt im Schnitt 2,3 Würfe. Als gefährliche Waffe in der Offensive und wichtige Stütze in der Verteidigung, ist er nicht nur statistisch der Schlüsselspieler, sondern hilft dem Team auch in anderen Bereichen. Dazu sorgte er mit seinem 41-Punkte Spiel im letzten Duell gegen die Clippers für einen persönlichen Saisonbestwert und verpasste sein Career-High (46 Punkte) nur knapp.

Trotz allem werden die Sixers mit dem Saisonstart nur bedingt zufrieden sein. Gerade die Pleiten gegen die vermeintlichen Top-Teams werden sie ärgern, hatten die Sixers den Anspruch sowohl die Celtics aber auch die Raptors zu besiegen. Da sich die Bucks zudem bisher auch als Top-Team beweisen, schmerzt auch diese Niederlage und zeigte den Sixers auf, dass sie noch eine Menge Arbeit vor sich haben. Immerhin gewannen sie die anderen Duelle, sodass sie sich nicht vorwerfen müssen, einfache Chancen auf Siege vergeben zu haben. Ein Sieg und eine damit geglückte Revanche sollte den Sixers heute weiteres Selbstvertrauen geben.

Dieses Selbstvertrauen hatten die Detroit Pistons nach ihren ersten vier Spielen auch. Mit Siegen über die Nets, Bulls, Sixers und Cavs starteten sie furios und setzten sich an die Spitze der Eastern Conference. Es folgten allerdings zwei Duelle gegen die Celtics, die sie verloren und auch im letzten Spiel gegen die Nets verloren sie knapp. So ist der gute Start verflogen und nach einem 4-0 Beginn, sieht die Bilanz derzeit, mit vier Siegen und drei Niederlagen, nicht mehr so gut aus.

Trotzdem sollten sie mit dem Start in die Saison nicht unzufrieden sein, da der neue Coach Dwane Casey, gute Ansätze ins Team einbringen konnte. Vor allem Blake Griffin profitiert von den Ideen des neuen Trainers, sind seine Statistiken mit 27,3 Punkten und 10,6 Rebounds wirklich stark. Andre Drummond liefert mit 19 Punkten und 16,3 Rebounds pro Spiel ebenfalls starke Werte ab und auch Reggie Jackson scheint sich als dritter Teil des starken Trios zu behaupten (16,1 Punkte).

Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht aber sicherlich Blake Griffin. Ein Grund dafür war das erste Spiel gegen die Sixers, indem er 50 Punkte erzielte und den entscheidenden Korb zum Sieg markierte. Gleichzeitig lieferte er sich aber auch im Spiel gegen die Celtics einen großen Fauxpas. Die Pistons verloren dieses Spiel mit 105-108 und Griffin verschenkte durch einen unnötigen Ballverlust beim Einwurf, am Ende Detroits Chance auf den Sieg. Doch auch hier gilt, dass in Bezug auf Griffin nach sieben Spielen ein positives Fazit gezogen werden kann, sodass er ein Grund dafür ist, dass die Pistons heute alles andere als chancenlos sind.

Verletzungsbedingt haben beide Teams Ausfälle zu verkraften. Die Sixers müssen auf Jared Bayless, Wilson Chandler und Zhaire Smith verzichten. Auf Seiten der Detroit Pistons fehlen Reggie Bullock und Luke Kennard.

Player to watch: Joel Embiid

Natürlich geht der Blick erneut auf den Center der 76ers. Bisher verpasste Joel Embiid noch kein Spiel und die Probleme der letzten Saison, dass in Frage stand wie belastbar er ist, gibt es bisher nicht. Dank einer Quote von 48% aus dem Feld, erzielt Embiid 28,6 Punkte pro Partie und leistete sich erst ein Spiel in dem er weniger als 23 Punkte erzielte (10 Punkte beim klaren Sieg über die Atlanta Hawks). Embiid bleibt weiterhin schwer zu stoppen und bekommt regelmäßig über 20 Würfe, sodass man auch heute erwarten darf, dass er seinen Schnitt von 28 Punkten erreicht. Zudem ist allgemein bekannt, dass er sich durch die Duelle mit Andre Drummond besonders motivieren lässt.

 

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