Philadelphia 76ers (41-25) – Indiana Pacers (42-24), 10.03.2019

Zum vierten und letzten Mal treffen in der heutigen Nacht die Philadelphia 76ers und die Indiana Pacers aufeinander. Es ist ein wichtiges Spiel für beide Mannschaften, kämpften sie derzeit gemeinsam mit den Celtics um die Plätze 3-5 in der Eastern Conference. Die besten Karten haben derzeit noch die Pacers, die auf Platz 3 stehen und ein Spiel Vorsprung auf die Sixers und zwei Spiele Vorsprung auf die Celtics haben. Doch eine Niederlage im heutigen Spiel, würde die Sixers vorbeiziehen ließen, gewannen sie bereits zwei der bisherigen drei Duelle gegen Indiana.

Tipp: Philadelphia 76ers

Leider treten beide Mannschaften nicht in Bestbesetzung an. Die Pacers müssen bekanntermaßen auf Oladipo verzichten und die Ergebnisse der letzten Wochen zeigen, dass sie mittlerweile doch ein wenig vermissen. Die Sixers müssen andererseits ohne Embiid ran, dessen Ausfall den Sixers ebenfalls zu schaffen macht. Allerdings haben sie mit Simmons, Harris und Butler noch immer drei Top-Stars, die sich allerdings schwer taten. Letztlich wird aber die Brisanz des Duells die Sixers-Topspieler zu Höchstleistung bringen und die Tatsache vor den eigenen Fans zu spielen ist auch ein großer Vorteil für Philly. Daher sollte der Tipp auch auf das Heimteam aus Philadelphia gehen.

Unser Tipp: Sieg Philadelphia 76ers

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NBA – Philadelphia 76ers (41-25) – Indiana Pacers (42-24)

Souveräne Auftritte sehen anders aus, verloren die Sixers drei der letzten vier Spiele. Zuvor lief es eigentlich ganz gut, gewannen sie sechs von acht Spielen, doch angefangen mit der knappen Niederlage gegen die Warriors, wurden die Ergebnisse schlechter. Es folgte zwar zunächst ein Sieg über Orlando, doch anschließend verloren sie unnötigerweise gegen die Chicago Bulls und konnten sich auch im darauffolgenden Spiel gegen die Rockets nicht behaupten.

Joel Embiid, der den Sixers seit dem All-Star Wochenende fehlt, wird also an allen Ecken und Enden vermisst und die Tatsache vier von acht Spielen ohne ihn verloren zu haben, spricht nicht unbedingt für die Sixers. Sicher, das Programm hätte etwas einfacher sein können, doch sowohl offensiv als auch defensiv waren die Leistungen zu unbeständig, so dass Coach Brett Brown und seine Mannschaft hoffen, dass Embiid schnell zurückkehren kann.

Leider kam im letzten Spiel gegen die Rockets auch noch etwas Pech für die Sixers hinzu. Ben Simmons spielte trotz Krankheit, war allerdings nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Dazu erwischten die Sixers von jenseits der Dreierlinie einen furchtbaren Tag. Nur drei von 26 Würfen fanden ihr Ziel und Redick (1-9) und Scott (0-5) waren für mehr als die Hälfte der Fehlwürfe verantwortlich. Die Tabellensituation spitzte sich daher in den letzten Wochen zu, da die Celtics immer näher heranrückten. Um den wichtigen Heimvorteil zu behalten, müssen die heimstarken Sixers also schnell wieder in die Spur finden. Ein Sieg über die Pacers wäre ein erster Schritt und würde dem Selbstvertrauen der Mannschaft gut tun.

Viel besser läuft es bei den heutigen Gästen aus Indiana allerdings auch nicht. Sie verloren vier der letzten sechs Spiele und kassierten dabei auch einige unnötige Niederlagen gegen die Pistons, Mavs oder Magic. Nur weil die Sixers und Celtics auch patzten, konnten die Pacers ihren dritten Platz noch behaupten, doch je näher die Playoffs zuletzt kamen, desto unbeständiger traten die Pacers auf. Dementsprechend müssen sie sich in den verbleibenden 16 Spielen auf einen Kampf um den Heimvorteil einstellen.

Eine Pleite im heutigen Spiel würde sie im direkten Vergleich mit den Sixers ins Hintertreffen bringen. Das erste Spiel verloren sie im November mit 94-100, Mitte Dezember machten sie es dann besser und trotz eines überragenden Spiels von Joel Embiid (40 Punkte und 21 Rebounds), siegten die Pacers mit 113-101. Mitte Januar kam es dann zum bisher letzten Aufeinandertreffen und wieder hatte Indiana das Nachsehen. Beim 96-120 kam sie deutlich unter die Räder, so dass sie heute zumindest noch eine Rechnung zu begleichen haben.

Allerdings waren die letzten Auftritte nicht so stark, als dass man tatsächlich eine geglückte Revanche erwarten darf. Vor allem die bisher so starke Defensive (103,9 kassierte Punkte pro Spiel – Ligabestwert), hatte in den letzten Spielen große Defizite. In nur einem der letzten neun Spiele hielten die Pacers ihre Gegner bei unter 100 Punkten, obwohl man nicht unbedingt gegen die besten Offensivteams spielte. Coach Nate McNillan hat also immerhin klare Ansatzpunkte, doch die Aussichten bleiben vor dem heutigen Spiel erst einmal schlecht.

Die Tatsache, dass neben dem sicher fehlenden Oladipo auch noch Sabonis und Johnson fraglich sind, erleichtert die Sache nicht, auch wenn bei den Sixers mit Embiid und Marjanovic zwei wichtige Akteure auszufallen drohen.

Player to watch: JJ Redick

Der 34-jährige Scharfschütze gehört sicherlich zu den am meisten unterschätztesten Spielern der Liga. Sicher ist er nicht der größte und schnellste und stellt manchmal in der Verteidigung eine Schwäche dar, doch dafür ist er offensiv unfassbar wichtig für die Sixers und ist mit 17,7 Punkten ein ähnlich starker Scorer wie Harris, Simmons oder Butler. Dabei ist er mit 38,2% Dreier nicht mal in Topform, trotzdem finden im Schnitt drei Dreier den Weg in den Korb. Nachdem es im letzten Spiel überhaupt nicht gut lief, darf man heute mit einer Trotzreaktion rechnen und da Embiid weiter zu fehlen scheint, muss Redick zusätzliche Last in der Offensive tragen. Daher sollte er seinen Schnitt mit 18 Punkten erreichen können.

 

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