Philadelphia 76ers (36-20) – Boston Celtics (35-21), 13.02.2019

Die Philadelphia 76ers und die Boston Celtics treffen heute zum dritten mal in dieser Saison aufeinander. In den bisherigen Spielen hatten die Celtics stets das bessere Ende auf ihrer Seite. Die erste Begegnung gewannen sie zum Start der Saison mit 105-87 in Boston. Partie Nummer 2 fand dann an Weihnachten statt und obwohl Embiid mit 34 Punkten und 16 Rebounds überzeugte, setzten sich die Celtics erneut durch. Diesmal gewannen sie mit 121-114 nach Verlängerung.

Tipp: Philadelphia 76ers

Auch aufgrund dieser Ergebnisse, sorgten die Sixers mit einigen Trades kurz vor der Trade-Deadline dafür, dass sie ihre Mannschaft entscheidend verbessern konnten. Die bisherigen Spiele sprechen für sich und da sie gut in Form, heute zu Hause spielen und die Celtics derzeit in keiner wirklich guten Verfassung sind, spricht heute Vieles für die Sixers. Zudem fehlt bei den Sixers heute Kyrie Irving, sodass der Tipp erst Recht auf das Heimteam der Sixers aus Philadelphia gehen sollte.

Unser Tipp: Sieg Philadelphia 76ers

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NBA – Philadelphia 76ers (36-20) – Boston Celtics (35-21)

Die Philadelphia 76ers konnten mit Tobias Harris, James Ennis, Boban Marjanovich, Mike Scott und Jonathon Simmons gleich fünf Spieler verpflichten, die alle Spielanteile in der Rotation erhalten werden. Damit schaffen sie es nur ihre Starting Five entscheidend zu verstärken, sondern konnten auch ihre Bank aufstocken, da sie mit Muscala, Shamet, und Chandler einige wichtige Spieler abgeben mussten. Die bisherigen Leistungen sprechen für sich und zeigen, dass es sich um gutes Trades handelte.

Tobias Harris überzeugte in seinen ersten beiden Spielen mit 14 und 22 Punkten, traf dabei hochprozentig aus dem Feld und scheint den Sixers eine sehr wichtige Waffe werden zu können. Sowieso war die Starting Five mit ihm, Embiid, Butler, Simmons und Redick sehr stark und machte den Eindruck kaum zu besiegen zu sein. Auch die Bank ist entsprechend tief besetzt und nachdem die Sixers sich in der bisherigen Saison gegen Top-Teams sehr schwer taten, hoffen sie nach ihren Verpflichtungen, in Spielen wie heute, auch mal als Sieger vom Feld gehen zu können.

General Manager Elton Brand sprach in den Medien klar davon, dass er nun das Gefühl hat, dass seine Mannschaft als Meisterschaftsanwärter gilt und mit dementsprechender Einstellung sollte man sein Team in den nächsten Spielen erwarten dürfen. Die Sixers machen also Ernst, wollen den Titel angreifen und ihre Konkurrenz aus der Eastern Conference, wie z.B. die Celtics, Raptors oder Bucks entsprechend unter Druck setzen. Dafür müssen sie aber Leistung zeigen und ein Sieg im heutigen Spiel ist fast schon Pflicht. Die Chancen stehen allerdings nicht schlecht.

Während die Sixers also derzeit einen Aufschwung erleben, sieht es in Boston etwas anders aus. Obwohl es bei ihnen in den letzten Wochen gar nicht so schlecht lief und sie phasenweise 10 von 11 Spielen gewinnen konnten, verloren sie die letzten beiden Spiele gegen die beiden Teams aus LA. Zunächst mussten sie sich in der letzten Sekunde gegen die Lakers geschlagen geben (128-129), zwei Tage später verloren sie dann gegen die Clippers mit (112-123).

Marcus Morris fand nach dem Spiel klare Worte und sprach davon, dass die Stimmung bei den Celtics nicht besonders gut sei. Er sagte, dass es ihm nicht um die Niederlagen geht, sondern darum, dass seine Teamkollegen ihre Köpfe hängen lassen und das Spielen einfach keinen Spaß macht. Man spiele einfach nicht auf einem hohen Level und könne das Spielen nicht genießen. Während andere Teams Spaß haben, ihre Erfolge genießen und als Mannschaft Geschlossenheit zeigen, komme diese Gefühl in Boston nicht auf Morris sieht sein Team als Haufen von Individualisten.

Allerdings stehen die Celtics dafür immer noch Recht gut dar. So stehen sie immer noch auf Rang 5 und konnten gegen alle Top-Teams mindestens einen Sieg einfahren. Dass langfristig aber teaminterne Stimmungs-Besserung in Sicht ist, darf angezweifelt werden, nichtsdestotrotz sind die Celtics nicht zu unterschätzen. Heute wird es allerdings schwer, da die Sixers eben eines dieser Teams sind, bei denen ist zumindest intern deutlich besser zu laufen scheint.

Für die Celtics kommt heute erschwerend hinzu, das Kyrie Irving verletzt fehlen wird. Außerdem wird Aron Baynes nicht spielen können. Die Sixers haben keine wichtigen Verletzten zu beklagen.

Player to watch: JJ Redick

Fraglos ist JJ Redick der vermeintlich schwächste Starter der Sixers, deshalb aber nicht weniger gefährlich. Zudem sollten sich durch die Harris-Verpflichtung noch mehr Möglichkeiten für den Scharfschützen ergeben, da sich die Aufmerksamkeit noch mehr auf andere Spieler verteilen wird. Redick nutzt dies hervorragend, erzielt mit 34 Jahren 18,7 Punkte pro Spiel, was gleichbedeutend mit einem Karriere-Bestwert ist. Auch zuletzt war er wirklich gut in Form, sodass man auch heute damit rechnen darf, dass er viele Chancen zum Abschluss bekommen wird. Seinen Schnitt sollte er mit 19 Punkten also erreichen können.

 

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