Philadelphia 76ers (30-17) – Houston Rockets (26-19), 22.01.2019

Eins der heimstärksten Teams der Liga, die Philadelphia 76ers empfangen in der heutigen Nacht das Team mit dem besten Offensivspieler dieser Saison, die Houston Rockets mit James Harden. Dabei sind Hardens Leistungen geschichtsträchtig und mit 35,7 Punkten pro Spiel und mehreren 40- und 50-Punkte-Spielen liefert Harden Leistungen ab, die man so seit Kobe Bryant nicht mehr gesehen hat. Dementsprechend unterhaltsam wird die heutige Partie werden.

Tipp: Philadelphia 76ers

Der Tipp sollte aber auf das Heimteam aus Philadelphia gehen. Zwar darf man dabei wieder eine Scoring-Explosion von Harden erwarten, doch die Rockets haben mit vielen Ausfällen zu kämpfen, was die Sixers zu nutzen wissen sollten. Zudem sind die Rockets nicht besonders stark in fremder Halle, während Philly zu Hause erst fünf mal verlor. Außerdem taten sich die Rockets in den letzten Spielen sehr schwer und profitierten auch ein wenig von einfachen Programm.

Unser Tipp: Sieg Philadelphia 76ers

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NBA – Philadelphia 76ers (30-17) – Houston Rockets (26-19)

Die Sixers verloren ihr letzten Spiel mit 115-117 gegen die Oklahoma City Thunder. Kurz vor Schluss führten sie noch mit zwei Punkten, doch ein Four-Point-Play von OKCs George drehte das Spiel zu Gunsten Oklahomas. Embiid und Co. kassierten also nach Siegen über die Knicks, Wolves und Pacers mal wieder eine Niederlage, die sie gerne zu verhindern gewusst hätten.

Vor allem in Hinblick auf die verbleibenden Spiele bis zum All-Star Game wäre ein weiterer Erfolg für das Selbstvertrauen wichtig gewesen. So stehen in den kommenden Tagen Spiele gegen die Rockets, Spurs, Denver (2x), Warriors, Kings, Raptors, Lakers, Boston und New York an. Ein toughes Programm, bei dem die Sixers beweisen können, dass sie zurecht auf Platz 4 der Eastern Conference stehen.

Während die Ergebnisse auf dem Feld natürlich im Vordergrund stehen, wurde es immerhin neben dem Feld etwas ruhiger. Bis zuletzt, als Markelle Fultz zu dem Team zurückkehrte. Zwar ist er noch weit davon entfernt wieder Basketball zu spielen, doch er ist zumindest wieder bei der Mannschaft und arbeitet nun hier weiter an seinem Comeback. Er wird dem Team aber nicht helfen können und so sind Embiid, Butler und Simmons weiter gefordert, auch gegen die Top-Teams in den kommenden Tagen zu bestehen.

Die Houston Rockets sind dabei ein erster Test, der nicht zu unterschätzen ist. Dabei steht natürlich James Harden weiter im Mittelpunkt. Was der Guard der Rockets derzeit abliefert ist fast nicht zu glauben, erzielte er nun in 19 Spielen in Folge mindestens 32 Punkte, übertraf in dieser Zeit dreimal das 50- und weitere neun male, das 40-Punkte-Plateau. Seinen Punkteschnitt hob er somit auf mittlerweile 35,7 Punkte pro Spiel an.

Dazu konnten die Rockets dabei 15 von 20 Spielen gewinnen und sich somit wieder in die Playoff-Plätze kämpfen. Erstaunlich ist dies vor allem deswegen, weil Chris Paul, Eric Gordon und nun auch Clint Capela verletzt fehlten oder noch fehlen. Immerhin gab Gordon sein Comeback im vorletzten Spiel und konnte mit 20 und 30 Punkten für ein wenig Entlastung sorgen.

Hardens Leistungen wurde dadurch aber nicht schlechter, im Gegenteil, erzielte er in den letzten beiden Spielen 58 und 48 Punkte. Seine Usage-Rate ist dabei unfassbar hoch, auch weil sich mit Clint Capela sein Pick and Roll Abnehmer-Nummer 1 verletzte. Die Rockets wollen deshalb Kenneth Faried verpflichteten, der sich mit Brooklyn aber noch auf einen Buyout einigen muss. Außerdem könnte Chris Paul in den nächsten zwei Wochen zurückkehren und spätestens dann, darf man davon ausgehen, dass sich Hardens Werte wieder etwas normalisieren. Bis dahin wird er allerdings weiter machen und auch heute sollte er wieder der spielbestimmende Mann werden. Ob es zum Sieg reicht, darf allerdings angezweifelt werden, da die Rockets defensiv gegen die Sixers Probleme bekommen könnten und zuletzt, auch gegen nicht besonders starke Teams (z.B. Brooklyn oder Orlando) vier von acht Spielen verloren.

Houston muss also ohne Paul, Capela und Knight (fraglich) ran. Philly hat keine neuen Verletzten und es fehlen weiterhin Fultz, Patton und Smith.

Player to watch: James Harden

Über Harden lassen sich in dieser Saison unfassbare Statistiken auffinden, wie zum Beispiel, dass er selbst mehr Isolations spielt, als jede andere gesamte Mannschaft in der NBA. Natürlich schlägt sich auch das in den Statistiken wieder, sodass er in den letzten drei Spielen nicht nur 163 Punkte erzielte, sondern dass er auch keinen einzigen davon aufgelegt bekam, sondern selbst erarbeitete. Er kommt dabei im Schnitt fast unfassbare 12 mal pro Spiel an die Linie, nimmt über 13 Dreier pro Spiel und ist der beste Scorer seit Kobe Bryant. Daher darf man auch heute mit Vollgas von ihm rechnen und damit, dass er seinen Schnitt mit 36 Punkten erneut erreichen kann.

 

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