Philadelphia 76ers (3-3) – Atlanta Hawks (2-3), 30.10.2018

Obwohl die Bilanzen der Philadelphia 76ers und Atlanta Hawks auf den ersten Blick vermuten lassen, dass es heute zu einem ausgeglichenen Duell kommt, sind die Philadelphia 76ers der klare Favorit. So haben sie durch Spieler wie Joel Embiid oder Ben Simmons nicht nur individuell alle Vorteile auf ihrer Seite, auch die Teamstatistiken sehen für Philly etwas besser aus, sodass alles andere als ein Heimsieg heute als Überraschung gelten sollte.

Tipp: Philadelphia 76ers

Die Sixers müssen trotzdem konzentriert in die Partie gehen, haben jedoch mit dem Heimvorteil eine entscheidende Stütze. Während sie nämlich alle drei Heimspiele gewinnen konnten, gewannen die Hawks nur eines ihrer drei Auswärtsspiele. Zudem wird der Blick auf die beiden Teams zeigen, dass das Startprogramm für Atlanta sehr dankbar war, während die Sixers es bereits mit wirklich gut aufgelegten Teams zu hatten und dabei auch schon Ausfälle verkraften mussten. Dementsprechend sollte der Tipp heute unbedingt auf Philly gehen.

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NBA – Philadelphia 76ers (3-3) – Atlanta Hawks (2-3)

Die Saison startete für die Philadelphia 76ers wirklich holprig, funktionierte im ersten Spiel gegen die Boston Celtics fast nichts. Die Pleite (87-105) war vor allem aufgrund des allenfalls durchwachsenen Auftritts der Celtics nicht der erhoffte Start, doch glücklicherweise fanden die Sixers mit zwei Erfolgen über die Bulls (127-108) und Magic (116-115), schnell auf die Erfolgsspur. Leider verletzte sich Ben Simmons beim Duell gegen die Magic.

Weiter ging es dann mit Duellen gegen zwei der Teams, die mit, den besten Start erwischten. In einer packenden Partie verlor man dabei zunächst ohne Ben Simmons mit 132-133 gegen die Detroit Pistons. Anschließend unterlag man mit 108-123 gegen die Milwaukee Bucks, obwohl Simmons hier wieder dabei war. Das bisher letzte Spiel konnten die Sixers dann knapp gegen die Charlotte Hornets gewinnen (105-103), was allerdings nur bilanziell gesehen für ein wenig Beruhigung sorgte.

Der Saisonstart ist also nicht ganz so leicht zu deuten, hätten man mit etwas mehr Glück gegen die Pistons auch mit 4-2 dastehen können. Gleichzeitig hätten man allerdings auch die Spiele gegen Orlando und Charlotte verlieren können, wodurch man mit einer Bilanz von 1-5 dagestanden hätte. Letztlich ist die Bilanz aber ausgeglichen und man ist zu Hause ungeschlagen – beides sind Fakten, auf denen man aufbauen kann. Embiid und Co. wissen jedoch auch, dass noch eine Menge Arbeit auf sie wartet um wieder zu der Stärke der letzten Saison zurückzufinden.

Die Ungewissheit über das tatsächliche Leistungsvermögen der Sixers wollen die Atlanta Hawks gerne ausnutzen. Allerdings sind die eigenen Ergebnisse nicht so gut, wie man es auf den ersten Blick vermuten mag. Das Startprogramm der Hawks war nämlich alles andere schwer, waren die Memphis Grizzlies das einzige Team, gegen das sie ranmussten, das aktuell eine positive Bilanz hat.

Die Saison startete mit drei Auswärtsspielen in New York (107-126), Memphis (117-131) und Cleveland (133-111). Gegen die Cavaliers konnten sie dann ihren ersten Sieg einfahren und sich dabei über eine überragende Leistung von Rookie Trae Young freuen, der mit 35 Punkten und 11 Assists seine Klasse unter Beweis stellte. Im darauffolgenden Spiel konnte der positive Eindruck bestätigt werden und gegen die Mavericks fuhren die Hawks den zweiten Sieg ein (111-104).

Im fünften Spiel waren dann die Chicago Bulls zu Gast. Da Chicago selbst nicht besonders gut gestartet war, waren die Hawks voller Zuversicht, doch am Ende mussten sie sich mit 85-97 geschlagen geben. Wirklich aus der Hand gab Atlanta das Spiel erst im letzten Viertel und Coach Lloyd Pierce sprach nach dem Spiel davon, dass man zu viel wollte und sich in zu schwierigen Plays verlor. 22 Ballverluste belegten dies und so muss die Pleite unter dem Faktor Lehrgeld abgehakt werden.

Trotzdem wird man in Altanta nicht unzufrieden mit dem Start in die Saison sein. Taurean Prince (20,6 Punkte), Trae Young (19,8) und Kent Bazemore (16) erweisen sich bisher als einigermaßen solide Scorer und selbst defensiv stehen die Hawks im ligaweiten Vergleich im Mittelfeld. Es folgen nun langsam aber sicher Spiele gegen stärkere Gegner, bei dem die Hawks zeigen können, was die ersten Siege Wert sind.

Leider fehlt John Collins weiterhin verletzt. Außerdem müssen sie weiterhin auf Justin Anderson und Alex Poythress verzichten. Daniel Hamilton ist fraglich. Die Sixers sind weiterhin ohne Wilson Chandler, Jarred Bayless und Zhaire Smith unterwegs.

Player to watch: Joel Embiid

In einer in den letzten Jahren immer mehr von kleineren Spielern dominierten Liga, gehört Joel Embiid fraglos zu den wenigen Ausnahmen. Seine Variabilität, die Gefahr von Außen und die Möglichkeit auch mal von der Dreierlinie reinzuziehen und sich mit einem Euro-Step den Weg zum Korb zu suchen, macht ihn zu einem der Top-Big-Man, die in den nächsten Jahren umso mehr gefragt sein werden. Als Top-Scorer der Sixers und mit Durchschnittswerten von 29,2 Punkten, 12,7 Rebounds, 3,8 Assists und 2,3 erweist sich Embiid als früher MVP-Kandidat und Top-Verteidiger. Die Hawks können ihm kaum etwas entgegenstellen, sodass man mit dem nächsten Double Double rechnen darf.

 

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