Philadelphia 76ers (26-14) – Washington Wizards (16-24), 09.01.2019

Am 1. Dezember kam es zum ersten Duell zwischen den Philadelphia 76ers und den Washington Wizards. In Philly machten die Sixers kurzen Prozess mit ihren Gästen und besiegten diese mit 123-98. Wie die Bilanzen erkennen lassen war der Erfolg aber keine Überraschung, sind die Sixers das insgesamt stärkere Team und gehen daher auch heute wieder als Favorit ins Spiel. Morgen kommt es aber sofort zum Rückspiel in Washington, sodass die Verlierermannschaft die direkte Chance haben wird, sich für die Pleite zu revanchieren.

Tipp: Philadelphia 76ers

Der Tipp sollte aber natürlich auf die Sixers gehen, die noch immer zu den stärksten Heimteams der Liga gehören. 17 Siege konnten sie in 20 Heimspielen erzielen, sodass sie und die Nuggets derzeit die einzigen Teams mit nur drei Heimniederlagen sind. Die Favoritenstellung wird durch die Auswärtsschwäche der Wizards untermauert. Die Wizards gewannen in fremden Halen nur fünf von 22 Spielen und da sie zudem heute nicht in Bestbesetzung antreten, sollte der Tipp auf den Favoriten aus Philly gehen.

Unser Tipp: AH -6,5 Sieg Philadelpia 76ers

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NBA – Philadelphia 76ers (26-14) – Washington Wizards (16-24)

In Philadelphia ist in dieser Saison einiges los. Glücklicherweise gibt es aber viele positive Schlagzeilen, sodass beispielsweise das Fultz-Drama kaum ins Gewicht fällt. Joel Embiid und Ben Simmons spielen so gut, dass sie immer wieder für freudige Gesichter sorgen und natürlich war auch die Jimmy Butler ein Highlight der Saison. Die Ergebnisse waren mit Butler aber nicht ganz so gut wie erhofft und auch deswegen, kam es zuletzt zu einigen Unstimmigkeiten.

Zuletzt sorgte vor allem der Neuzugang für Unruhe, nachdem er seinen Coach für die Spielart und Wurfverteilung kritisierte. Embiid machte bereits auf die gleichen Probleme aufmerksam und derzeit scheint unklar, wie die Sixers mit ihrem Coach bzw. seinem Spielstil zurechtkommen. Es scheint niemand an ihm zu zweifeln und die Ergebnisse stimmen, doch die Unzufriedenheit der besten Spieler stellt sicherlich keine leichte Aufgabe für den Trainer dar.

Immerhin stimmten zuletzt die Ergebnisse wieder und die Sixers gewannen drei Spiele in Folge und vier der letzten fünf Partien. Dabei besiegten sie die Jazz in Utah, verloren in Portland, konnten dann nach Siegen in Los Angeles bei den Clippers und in Phoenix, einen weiteren Heimsieg gegen die Mavs einfahren. Während Embiid dabei stark aufspielte, blieb Butler blass und verpasste krankheitsbedingt die letzten beiden Spiele. Die Entwicklung in Philly sollte also unbedingt weiter beobachtet werden.

Gleiches gilt natürlich auch für die heutigen Gäste aus Washington, die keine besonders gute Saison spielen und neben einigen Verletzungen auch teamintern mal wieder nicht das beste Auftreten haben. Zunächst sind sicherlich die Verletzungen von Howard, Wall und Morris zu nennen, die alle noch eine Zeit oder sogar die ganze Saison ausfallen könnten. Dazu kommt, dass die Leistungen des Rest des Teams allenfalls durchwachsen sind.

Auch der Blick in Zukunft ist für die Wizards nicht so gut. Es gibt viele dicke Verträge und es scheint klar, dass man mit dem Trio um Wall, Beal und Porter Jr. nicht viel erreichen kann. Während Wall kaum zu traden scheint, halten sich Gerüchte um Porter Jr. und Beal und zuletzt platzte ein Deal für Beal, weil Washington einen zu großen Gegenwert haben wollte.

Während dessen stolpern die Wizards weiter durch die Saison. Zwar waren die letzten Ergebnisse wieder etwas besser, doch nun stehen vier sehr harte Spiele gegen die Sixers (2x), Bucks und Raptors an. Das Programm hat es also in sich und in Anbetracht der Kadersituation und der bisherigen Leistungen ist den Wizards nicht wirklich viel zuzutrauen. Beal versucht die Last zwar so gut es geht zu tragen und Walls Ausfall fällt bisher auch kaum ins Gewicht, doch die Wizards müssen erst über längere Zeit gut spielen, bevor man ihnen trotz der kurzen Erfolgsserie mehr zutraut.

Neben Wall, Howard und Morris fällt immerhin kein weiterer Spieler aus. Auf Seiten der Sixers sind die zuletzt kranken Butler und Chandler fraglich. Fultz, Smith und Patton fehlen sicher.

Player to watch: Joel Embiid

Der Big Man ist gut in Form und lieferte in den drei Spielen im Januar immer mindestens 25 Punkten und 12 Rebounds. Auch seinen Dreier nimmt er wieder, weil ihm klar wurde, dass er damit mehr Optionen ins Spiel der Sixers bringt. Embiid ist kaum zu stoppen und zeigt in seiner erst dritten Saison weitere Schritte nach vorne. So erhöhte er sein Scoring im Vergleich zum Vorjahr um 4 Punkte, sein Rebounding um 2,5 und auch bei den Assists, Steals und Ballverlusten zeigt er sich leicht verbessert. Embiid ist die gefährlichste Waffe der Sixers und wird auch heute funktionieren. Das nächste Double Double ist die logische Folge.

 

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