Philadelphia 76ers (25-14) – Dallas Mavericks (18-19), 06.01.2019

Die Philadelphia 76ers und die Dallas Mavericks treffen in dieser Saison zum ersten Mal aufeinander. Nach gut der Hälfte der Saison verrät der Blick auf die Bilanzen sofort, dass die Sixers heute als Favorit ins Spiel gehen, doch unterschätzen dürfen sie die Mavs nicht, scheinen sie ihre Niederlagenserie aus dem Dezember verkraftet zu haben und zuletzt wieder besser in Form zu kommen. Trotzdem sind es die Sixers, die deutlich mehr Vorteile auf ihrer Seite haben.

Tipp: Philadelphia 76ers

Zum einen spielen die Sixers zu Hause, wo sie bisher 16 von 19 Spielen gewinnen konnten und damit eines der stärksten Heimteams der gesamten Liga sind. Gleichzeitig sind die Mavs alles andere aus auswärtsstark, verloren sie 16 von 19 Spielen in fremder Halle. Dazu mussten die Mavs gestern noch in Boston ran (Ergebnis fehlt), sodass sie Doppelbelastung und Reisestress verkraften müssen. Dementsprechend vergrößert sich auch die Favoritenrolle und der Tipp sollte auf das Team aus Philadelphia gehen.

Unser Tipp: Sieg Philadelphia 76ers

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NBA – Philadelphia 76ers (25-14) – Dallas Mavericks (18-19)

Zum Start des neuen Jahres gab es gleich mal schlechte Nachrichten für die Fans aus Philly. Zwar startete 2019 mit zwei Siegen gegen die Clippers und Suns, sodass der fünf Spiele andauernde Auswärtstrip mit zwei Siegen und insgesamt drei Erfolgen beendet werden konnte, doch zwischen Mannschaft und Trainer scheint es Unstimmigkeiten bzw. Probleme zu geben. So monierte Center Joel Embiid bereits im Dezember die Rollenverteilung, nahm sich dabei aber immerhin auch selbst in die Pflicht.

Leider schlug nun aber ein weiterer Top-Spieler in die gleiche Kerbe und beklagte seine Rolle. Dabei handelte es sich um Jimmy Butler, der bereits in Minnesota für ein großes Drama zu Saisonbeginn gesorgt hatte. Butler sprach die Probleme aber offen an und setzte sich mit Coach und Management zusammen, um offen über seine Probleme zu sprechen. Gleichzeitig soll er den Trainer aber auch vor der Mannschaft etwas zu deutlich auf die Problematik aufmerksam gemacht haben, was angeblich nicht gut ankam und den Coach in ein schlechtes Licht stellte.

Coach Brown spielte diese Gerüchte aber sofort runter und so bleibt abzuwarten, was an den Aussagen dran ist und welche Folgen daraus entstehen. Fakt ist, dass die erste Euphorie nach der Butler-Verpflichtung aber spätestens jetzt verflogen ist und die Mannschaft noch nicht an einem Strang zieht. Es bleiben aber glücklicherweise noch über 40 Spiele bis zu Beginn der Playoffs und die individuelle Klasse ist groß genug um trotz der Schwierigkeiten Spiele zu gewinnen. Trotzdem ist die Situation nicht besonders angenehm und auf Spieler und Trainer wartet noch eine Menge Arbeit.

Die heutigen Gäste möchten die Unstimmigkeiten im Team der Sixers natürlich gerne ausnutzen, aber die Aussichten sind nicht wirklich vielversprechend. So mussten die Mavs gestern noch in Boston ran und haben damit Doppelbelastung und Reisestress zu verkraften. Zudem ist ihre Auswärtsbilanz katastrophal und sind die mit den Cavs zusammen das schlechteste Auswärtsteam der gesamten Liga.

Die Heimbilanz von 15-3 ist andererseits die zweitbeste der gesamten Liga und unterstreicht, wie gut die Mavs sein können. Vor allem Rookie Luka Doncic überzeugt auf ganzer Linie und sorgt derzeit dafür, dass die Mavs besser abschneiden als man es vor der Saison vermutet hatte. Die Playoffs sind vermutlich noch nicht erreichbar, allerdings haben die Mavs derzeit nur 2,5 Spiele Rückstand auf Rang 8, sodass sie sich zumindest Chancen ausmalen werden.

Erfreulich aus deutscher Sicht ist zudem, dass Dirk Nowitzki sein Comeback feierte und bereits neun Spiele bestreiten konnte. Allerdings erzielt er nur 4,4 Punkte pro Spiel und steht im Schnitt weniger als 9 Minuten auf dem Feld. Doch einmal konnte er bereits zweistellig scoren und seine Quoten waren in den letzten drei Spielen in denen er spielte über 50 Prozent. Wer weiß – vielleicht kann Nowitzki mit seiner Präsenz langfristig zu etwas mehr Sicherheit in fremder Halle beitragen. Heute sieht es allerdings nicht danach aus, wird es bei den Sixers sehr schwer.

Die Mavs haben das Glück derzeit komplett verletzungsfrei zu sein. Bei den Sixers sieht es etwas anders aus. Chandler und Butler waren zuletzt krank und sind daher fraglich. Ansonsten fehlen Fultz, Smith und Patton.

Player to watch: Joel Embiid

Die Fans in Philly zuckten zuletzt zusammen, als Embiid Ende des Jahres über Knieprobleme klagte und ein Spiel aussetzen musste. Doch er kam eindrucksvoll zurück und dominierte bei den Siegen über die Clippers und Suns mit 28 Punkten und 19 Rebounds (gegen die Clippers) und 42 Punkten und 18 Rebounds (gegen die Suns). Mit insgesamt 26,9 Punkten, 13,6 Rebounds und 1,9 Blocks pro Spiel gehört Embiid zu den dominantesten Spielern der Liga und wird sich auch heute gegen Jordan behaupten können. So darf man auf jeden Fall ein Double Double vom 24-jährigen erwarten.

 

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