Philadelphia 76ers (21-12) – Toronto Raptors (24-9), 23.12.2018

Bereits zum dritten Mal in dieser Saison kommt es zum Topspiel zwischen den Philadelphia 76ers und den Toronto Raptors. Dabei waren die Ergebnisse bisher immer eindeutig, gewannen die Raptors die ersten beiden Spiele mit 129-112 und 113-102. Diesmal findet die Partie allerdings in Philadelphia statt und nachdem die Sixers auswärts keine Chance hatten, wollen sie ihre Heimstärke dazu nutzen, sich zu revanchieren und den Druck auf den Tabellenführer der Eastern Conference zu erhöhen.

Tipp: Philadelphia 76ers

Für die Sixers spielt der Heimvorteil eine entscheidende Rolle, gewannen sie zu Hause bisher 15 von 18 Spielen. Die Raptors zeigten sich zwar auswärts sehr solide (12-5), doch die Form war in den letzten Spielen etwas rückläufig, sodass sie derzeit auch nicht so viel Gefahr ausstrahlen, wie man es von ihnen erwarten sollte. Deshalb kann man den Tipp auf die Sixers wagen, die zwar selbst auch nicht in Topform sind, aber von ihren Fans getragen werden sollten.

Unser TIpp: AH -5,5 Sieg Philadelphia 76ers

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NBA – Philadelphia 76ers (21-12) – Toronto Raptors (24-9)

Nach der 102-113 Pleite im zweiten Spiel gegen die Raptors, antworteten die Sixers mit zwei Siegen über Detroit. Es folgten zwei durchaus unerwartete Niederlagen, gegen die Nets und Pacers, bevor sie durch einen Erfolg über die Cavs wieder auf die Siegerstraße kamen. Weiter ging es dann allerdings mit einer weiteren Niederlage gegen die Spurs, bevor sie ihr bisher letztes Spiel gegen die Knicks wieder klar gewinnen konnten.

Dabei gab es für die Sixers etwas zu feiern, freute sich JJ Redick neben dem Erfolg über die Knicks (131-109) über seinen 10.000. Punkt in seiner Karriere. Er selbst war zufrieden, hätte er sich dieses vor 10 Jahren nicht erträumen lassen. Da Ben Simmons zudem ein weiteres Triple Double erzielte, gab es einen weiteren Grund zur Freude und so rückten neben Embiid und Butler mal wieder andere Spieler in den Vordergrund.

Für die Sixers bleibt aber die Schwierigkeit Butler und Embiid richtig einzusetzen. So erzielte Butler bisher nur 18,9 Punkte pro Spiel für die Sixers und wie die letzten drei Spiele mit 19, 6 und 20 Punkten belegen, fehlt weiterhin die Konstanz. Auch Embiid hadert noch ein wenig mit der neuen Struktur und auch seine Werte der letzten vier Spiele weisen mit 40, 24, 13 und 24 Punkten große Schwankungen auf. Die Sixers befinden sich also noch in der Entwicklung und hoffen mit einem Erfolg über die Raptors einen weiteren Schritt machen zu können.

Der Vorteil für die Sixers ist, dass die Raptors nicht in der allerbesten Form antreten und vier der letzten sieben Spiele verloren. Außerdem haben sie Doppelbelastung und Reisestress zu verkraften, spielten sie gestern noch gegen die Cleveland Cavaliers (Ergebnis fehlt). Gründe die Raptors zu unterschätzen gibt es allerdings nicht, zeigten sie immer wieder, wie gefährlich sie sind und dass auch gegen Top-Teams bestehen können.

Seit Ende November durchläuft Toronto eine sehr anspruchsvolle Phase, mussten sie in den letzten drei Wochen gegen die Grizzlies, 2x Golden State, 2x Denver,  Philly, Milwaukee, die Clippers, Portland und Indiana ran. Sechs dieser zehn Spiele konnten sie gewinnen, obwohl zum Teil Kawhi Leonard fehlte. Der Neuzugang verpasste in dieser Saison bereits acht Spiele, von denen Toronto erstaunlicherweise sieben gewinnen konnte.

Coach Casey hat seine Mannschaft also hervorragend im Griff und verdientermaßen sind die Raptors das derzeit beste Team der Liga. Sie sind mit den Bucks und Nuggets die einzigen Teams, die erst neun Niederlagen haben, konnten aber bereits 24 Siege einfahren (ohne das Spiel von gestern) und haben somit jeweils drei Erfolge mehr als die Konkurrenz. Dementsprechend klar ist auch, dass man sie heute ernst nehmen muss, doch letztlich könnten die Sixers diesmal zur Stolperfalle werden, da die eigene Form nicht ganz so stark ist.

Zudem kommt erschwerend hinzu, dass Kyle Lowry und Jonas Valanciunas verletzt ausfallen werden und Ibaka fraglich ist. Die Sixers haben außer Fultz, Smith und Patton keine wichtigen Ausfälle.

Player to watch: Ben Simmons

Der 22-jährige Ben Simmons erweist sich auch in seiner zweiten Saison als Allrounder ohne Dreipunktewurf. 15,8 Punkte, 9,1 Rebounds und 7,9 Assists sprechen aber für seine Vielseitigkeit und Gefahr, die er trotz der Tatsache, dass er in dieser Saison noch keinen einzigen Dreipunktewurf nahm, an den Tag legt. Auch die Konstanz stellt sich langsam ein, verpasste er in den letzten 17 Spielen nur einmal das 10-Punkte Plateau. Dazu liefert er Double Doubles und Triple Doubles am laufenden Band, sodass man auch heute damit rechnen kann, dass er seiner Mannschaft helfen wird und mit 16 Punkten seinen Schnitt erreichen kann.

 

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